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In Paris eine Menschenansammlung in Solidarität mit den Sequestrierten

in den Lagern Tinduf in Algerien

Paris-Auf Betreiben einer Gruppe marokkanischer Vereinigungen in Europa


wurde am Samstag in Paris eine Menschenansammlung in Solidarität mit den
Sequestrierten in den Lagern Tinduf in Algerien veranstaltet.

Dieses Sit-In greift ein, um „die französische und internationale öffentliche


Meinung über die Gräueltaten, die Misshandlungen und die erbärmlichen
Aktionen einer Horde von Söldnern gegen die in den Schamlagern in Tinduf
inhaftierten marokkanischen Sahrawis zu alarmieren und zu sensibilisieren“,
betont die Koalition marokkanischer Vereinigungen in Europa in einer
Pressemitteilung, auf deren Betreiben diese Mobilisierung zustande kam.

Akteure der marokkanischen Zivilgesellschaft in Europa und viele


marokkanische Einwohner Frankreichs fanden sich am Place de la République
ein, um sich an „dieser friedlichen Versammlung zu beteiligen, um Druck auf
das algerische Militärregime und auf dessen Anhänger auszuüben, um die in den
Lagern Tinduf inhaftierten marokkanischen Sahrawis auf freien Fuß zu setzen“.

Die Beteiligten schwangen die marokkanische Flagge empor und skandierten


die Nationalhymne sowie patriotische Lieder. Sie stellten "die Notlage der
marokkanischen Sahrawis an den Pranger, die die Milizen der Front Polisario
mit Unterstützung des algerischen Militärregimes gegen ihren Willen
festhielten". Sie forderten überdies die internationale Gemeinschaft dazu auf, die
Situation dieser Saharawis mitzuerleben, die "in den Lagern Tinduf als Geiseln
gehalten, instrumentalisiert und als Druckmittel eingesetzt wurden, um
humanitäre Hilfe zu ergattern, die die Handlanger der Front Polisario zu ihren
Gunsten veruntreut haben".

In einer Erklärung MAP gegenüber im Namen der Koalition marokkanischer


Vereinigungen in Europa verwies Naima Damnati, in Frankreich ansässige
assoziative Akteurin und Menschenrechtsaktivistin, darauf, dass diese
Ansammlung interveniert, um das Bewusstsein der internationalen öffentlichen
Meinung, im Besonderen in Frankreich, und das der
Menschenrechtsorganisationen über die Tortur, die „unsere sahrawischen Brüder
in den Lagern der Schande in Tinduf“ erlebt haben, zu verschärfen.
"Wir sind hierhergekommen, um die Folter in den Lagern Tinduf und die
unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen einzustellen und die
Freilassung unserer sahrawischen Brüder einzufordern", schob sie nach.

„Was in den Lagern Tinduf vor sich geht, ist ein Verbrechen gegen die
Menschlichkeit, denn es handelt sich um entrechtete Menschen, die seit 45
Jahren seit mehreren Generationen in Gefangenschaft gehalten werden. Sogar
die für sie bestimmte humanitäre Hilfe wird veruntreut. Was die Kinder
anbelangt, werden ihnen die Köpfe zugestopft und Hass gegen Marokko wird
ihnen übermittelt, während wir Marokkaner nur anstreben, dass diese Familien
in Würde leben, freigelassen werden und ihr Leben genießen. Rechte wie alle
Bürger “, stellte Nouria Zendafou Rezeg, Präsidentin der Vereinigung Mémoire
France-Maroc, die Erklärung auf.

Mouna Bennani, Präsidentin des französisch-marokkanischen Vereins Asli,


sprach ebenfalls vermittels ihrer Stimme zu den Beteiligten, um die
Sequestrierung der Sahrawis, sowohl Frauen als auch Kinder, einzustellen, die
von den Milizen der Front Polisario als Geiseln gehalten und zum Ergattern
humanitärer Hilfe eingesetzt werden. Sie richtete darüber hinaus "einen
vordringlichen Appell an die internationale Gemeinschaft aus, der Notlage der
Sahrawis in Tinduf ein Ende zu bereiten".

Allal Antari, von der Föderation der Vereine Figuig in Frankreich, bekräftigte in
einer vergleichbaren Erklärung, dass eine Ehre für die Vertreter dieser
Föderation sei, an dieser Menschenansammlung zur Unterstützung der
nationalen Sache und aus Solidarität mit „den in Tinduf sequestrierten
saharawischen Brüdern“ teilzunehmen. und "die von den Separatisten ihnen
gegenüber verübten Gräueltaten anzuprangern".

„Wir haben auch ein weiteres Drama beleuchtet, das in der Ostsahara in der
Region El Arja auf der Ebene der Stadt Figuig an der Grenze zu Algerien
zustande kommt, nachdem das algerische Regime beschlossen hatte,
marokkanische Eigentümer auszuschließen und ihre Landpläne zu zerstören,
welche sie von ihren Vorfahren geerbt haben“, fügte er hinzu.

„In unserer Eigenschaft als marokkanische Bürger aus Figuig lenken wir die
Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft, der humanitären
Organisationen und der Menschenrechtsorganisationen auf der ganzen Welt auf
diese Angelegenheit. Weil wir uns dazu verweigern, Opfer eines
Grenzabgrenzungsproblems zu werden, das auf die Kolonialzeit zurückgeht“,
stellte er die Behauptung auf.

Mehrere Teilnehmer dieser Versammlung erklärten, sie seien gekommen, um


ihre Solidarität mit „den Brüdern und Schwestern zu bekunden, die gegen ihren
Willen in den Lagern Tinduf festgehalten wurden“, wie dies bei Fatimattou
Semlali der Fall ist, einer aus Guelmim abstämmigen saharawischen Frau,
welche den Wunsch zur Sprache gebracht hatte, dass „ihre Brüder und
Schwester befreit werden und in ihre geliebte Heimat zurückkehren können.“

Mohamed Hicham, ein assoziativer Aktivist in Frankreich, sagte, Marokko, ein


Land des Friedens und der Stabilität, habe immer die Politik praktiziert, den
Saharauis in Tinduf die Hand zu reichen, damit sie in ihr Mutterland Marokko
zurückkehren. Er forderte auch die internationale Gemeinschaft und die
Menschenrechts-NGOs dazu auf, das Schicksal der saharawischen Kinder zu
beleuchten, die von den Milizen der Front Polisario unter völligem Verstoß
gegen die Menschenrechtsgrundsätze indoktriniert wurden.

Organisatoren und Teilnehmer werden sich am 16. Mai 2021 am Place


Trocadéro in Paris zu einer neuen Mobilisierung zugunsten der ersten nationalen
Sache eintreffen.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

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