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Das Thema: Die entscheidendsten Merkmale der deutschen Mundarten

Lassen Sie mich mit den meinen Lieblingsdialekten anfangen. Zu dieser Kategorie gehören
Hamburgiesch und natürlich Saarländisch. Sie fragen mich warum? Die Antwort ist kurz und
knapp: Ich habe diese beiden relativ oft gehört und ihre Hauptunterschiede erlernt. Im Jahre 2017
bin ich erstmal nach Deutschland gereist. Im Rahmen dieser Reise konnte ich die sprachlichen
Merkmale von nord-westlichen Teil Deutschlands feststellen und nachdenken. Ich wusste aber
bevor, dass ein typischer deutsch nord-westlicher Dialekt Plattdeutsch ist. Als ich erstmal nach
Hamburg gereist bin, hörte ich überall aber andere merkwürdigen Töne und Stimmen. Dank dem
Hörspiel verstand ich, dass Hamburgiesch eine Mischung aus Hochdeutsch und Plattdeutsch ist.
Aufgrund meiner Erfahrung und diesem Hörspiel möchte ich ein paar Merkmale für
Hamburgiesch vorstellen.

Hamburgiesch oder wie sagt man oft Hamburgerisch:

- Man spricht –Ichlaute meistens mit dem Schlusslaut -k aus z.B i[ch]- i[k], natürlich- natürli[k]
usw.;

- Die Begrüßung „Moin!Moin“ gilt nicht nur für die Morgenstunden sondern für den ganzen
Tag;

- Reden heißt „schnacken“, Freund oder Kumpel ist „Digga“ und sogar deutsche Rapper nutzen
dieses Wort;

- Eine Tendenz zur aktiven Nutzung der Umlaute: “büschn” (bisschen) “angetüdelt”
(beschwipst) usw.

Es ist schon die Zeit für eine andere Mundart: für Saarländisch. Vor 3 Monaten bin aus Saarland
zurückgekehrt und ich habe was zu erzählen. Ich möchte dem Gott danken, dass ich fast nie
diesen Dialekt gehört habe, weil das für eine Ausländerin ein schrecklicher Schock ist. Wenn ich
aber jetzt die ganze Zeit meines Aufenthalts analysiere, erinnere ich mich an meine Mitstudentin,
die typisch saarländische Sprachweise hatte. Die wichtigsten Merkmale ihrer Sprache waren:

- Die Ablehnung von Genitiv: die Saarländer lachen oft, dass sie kein Genitiv erkennen;

- Man sagt oft „Ich hab die Flemm“, was einen depressiven Zustand bedeutet;

- Man spricht –Ichlaute meistens mit dem Schlusslaut -sch aus z.B i[ch]- i[sch], natürlich-
natürli[sch]

- Saarländische Worte sind selten länger als 3 Buchstaben: nee, ei jeh, mol usw.;

- Saarländisch ist fast wie Französisch, aber kling viel komplizierter für mich.

Was ich vom Berliner sagen kann, dass ich ihn sehr oft in deutschem Rapp beobachte. Dieser
Dialekt ist als die bekannte Berliner Schnauze vertreten. Seine Merkmale:

- Ein bekannter Spruch ist "Berlin ick liebe dir";

- Dieser Dialekt ist geprägt von schlagfertigen Sätzen, welche jedoch sehr offenherzig sind;
- Der Gebrauch „j“ vor „g“ ;

- „Der Berliner – sehr direkt, schnodderig, undiplomatisch und manchmal respektlos.


Schlagfertig und geradeaus“;

- Berliner haben einen deftigen Humor und dieser Humor wird oft von allen nicht verstanden.

Pfälsisch:

- Im Pfälzischen wird anders als im Plattdeutsch das "s" gerne als "sch" gesprochen.
Beispielsweise "erscht" anstatt "erst" oder "herscht" anstelle von "hörst";

- Gerade in den ländlichen Gegenden der Pfalz, wie beispielsweise in Landau oder Speyer, wird
Pfälzisch noch viel gesprochen;

- Staat „ein“ sagt man „ä“ z. B ä Feierzeich gemeint Ein Feuerzeug;

- Keine richtigen Endungen von Verben: feire, drinke sind feiern und trinken.

- „Die Sprache ist sehr melodisch ausgesprochen und die Regel sind relativ einfach“

Pf-f, v-w du-do usw.

Thüringisch:

- Die Deutschen aus Mitteldeutschland bzw. aus Erfurt und Jena sprechen auf Thüringisch;

- „Das Gebiet zwischen Eisberg und Sonnenberg“;

- Mädchen wird Maachen;

- Die schieben das G so vor: Ich ha's dich jesagt;

- Man verkleinert die Substantive mit der Silbe la, le: Mannla für ein Männchen. Oder Weibla
für ein Weibchen.