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ESSEN MACHT STARK

Der Körper braucht Energie, um zu funktionieren. Das ist so ähnlich wie bei einem
Auto: Ohne Treibstoff kann es nicht fahren. Was also für das Auto das Benzin ist, ist für
uns das Essen. Doch welche Lebensmittel brauchen wir unbedingt als Energielieferanten?
Besonders schnell liefern uns Energie Zuckerstoffe (auch Kohlenhydrate genannt).
Viele davon stecken in Süßigkeiten und gesüßten Getränken. Doch diese Art von
Zuckern ist in großen Mengen schädlich für die Zähne. Außerdem liefern sie dem Körper
nur ganz kurz Energie. Folglich hat man schnell wieder Hunger. Trotzdem braucht man
nicht völlig aufs Naschen zu verzichten. Denn auch Süßigkeiten gehören zu einer
gesunden Ernährung.
Brot, Müsli oder Kartoffeln enthalten ebenfalls Zucker, und zwar in Form von Stärke.
Stärke ist auch ein Kohlenhydrat, also ein Zuckerstoff. Stärkenhaltige Lebensmittel sind
viel gesünder als Süßigkeiten und liefern uns viel Energie.
Zu den Nährstoffen, aus denen unser Körper Energie gewinnt, gehören auch Fette. Es
gibt sichtbare und unsichtbare Fette. Sichtbar ist Fett zum Beispiel in pflanzlichen Ölen.
Nicht sehen kann man das Fett in der Schokolade, im Käse oder auch im Fleisch. Fette
sind zwar energiereich, es ist jedoch für unseren Körper recht aufwendig, sie in Energie
umzuwandeln.
Bekommt der Körper zu viel “schnelle Energie” (zum Beispiel mit Süßigkeiten), die in
dem Moment gerade gar nicht gebrauchen kann, dann baut er diese in Speicherfett um.
So entstehen die lästigen Fettröllchen an Bauch. Man muss ganz schön viel strampeln,
um diese wieder loszuwerden!
Um gesund und kraftvoll von morgens bis abends unterwegs sein zu können, muss
man ausreichend und ausgewogen essen. Dazu gehören drei Hauptmahlzeiten und zwei
kleine Zwischenmahlzeiten.
Morgens braucht der Körper besonders viel Energie, damit wir gut in den Tag starten
können. Drei Dinge gehören zu einem richtig energiereichen Frühstück:
Etwas Frisches: Obst oder Gemüse;
Ein Milchprodukt: Quark, Joghurt oder Milch;
Getreide: Vollkornbrot oder Getreideflocken in Form von Müsli;
Auch bei dem Mittagessen kommt es auf drei wesentliche Bestandteile an:
Gemüse: zum Beispiel Brokkoli, Möhren, Erbsen, Mais, Lauch oder Paprika;
Beilagen: zum Beispiel Kartoffeln, Reis, Hirse oder Nudeln;
Fleisch oder Fisch.
Ein gutes Mittagessen besteht aus Gemüse, Beilagen, Fisch oder Fleisch. Danach kann
man sich noch einen Nachtisch gönnen. Joghurt oder frischer Obstsalat ist auf jeden Fall
gesünder als ein Fertigprodukt aus dem Kühlregal, denn darin versteckt sich meistens
jede Menge Zucker.
Zum Abendbrot, wie der Name es schon sagt, kann man ein Brot essen, dazu ein
magerer Aufschnitt und Gemüse in Form von Salat.
In der Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen braucht der Körper
Energienachschub. Mit einer Scheibe Brot und etwas Obst oder Gemüse in der Brotdose
kann man locker bis zum Mittagessen durchhalten. Am Nachmittag darf man dann auch
ein paar Kekse naschen.
Und nicht vergessen: Zu jeder Mahlzeit soll man auch etwas trinken. Dazu eignet sich
am allerbesten einfaches Wasser. Das ist leicht und passt zu jedem Gericht.