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Die vorliegende Grafik ermittelt sehr interessante Auskόnfte όber die zeitliche Entwicklung

der Ladendiebstδhle in Deutschland. Laut Angaben wird die betroffene Zahl im Verlauf der
Jahren einigermaίen gesunken, aber man kann nicht unterschδtzen, dass die tatsδchliche
Zahl der Ladendiebstδhle wahrscheinlich viel hφher ist. Da viele Tδter der Aufsichtsbehφrde
entfliehen, scheint das dargestellte statistische Bild kaum der Wirklichkeit zu entsprechen.
Dennoch ist das Grφίe und die Weite von diesem Problem kaum όbergesehen zu werden.
Zweifellos gibt es meiner Auffassung nach soziale und wirtschaftliche Grόnde bei diesem
Zusammenhang. Unter das Existenzminimum und im extremen Armut zu leben stachelt viele
Menschen zu gesetzwidrigen Tδte an, sodass ein Ladendiebstahl sich als Teil einer
erweiterten sozialfeindliche Verhaltensweise angesehen werden kann. Am Rand der
Konsumgesellschaft verdrδngen sich Menschen, die Mφglichkeiten zum άberleben erfinden
und ausbeuten. Auf der anderen Seite kann man auch bei den mφglichen Motivationen
erwδhnen, dass Luxusgόter wie zum Beispiel teure Handys oder Kosmetika-Produkten ein
beliebtes Ziel von Diebstδhle wegen ihres Prestiges sind.
Die Konsequenzen von diesen Diebstδhle ergeben sich als eine gerechtfertigte Strafe fόr die
Tδter. Die auferlegte Gelstrafe gilt nicht als die wichtigste Folge, insofern ein verurteilendes
Gerichtsurteil negative Perspektiven auf die soziale Eingliederung schaffen kann. Nebenbei
kφnnen die Geschδfte die Preise von ihren Produkten erhφhen, um ihre Verluste
auszugleichen.
Was Griechenland betrifft, sieht das Bild nicht so problematisch aus. Nicht nur die grφίte
Einkaufszentrum, sondern auch viele kleineren Laden haben elektronischen
Aufsichtssysteme eingefόhrt. Diese getroffene Sicherheitsvorkehrungen raten viele
mφgliche Tδter ab und die Mδίe von diesem Problem sind nicht so hoch wie in Deutschland.
Meiner Auffassung nach ist der Schlόssel zur Bewδltigung von δhnlichen Problemen,
dennoch, die Vertiefung und die Verbreitung sozialorientierten Maίnahme. Die
wohlhabenden Oberschichten sollen wahrnehmen, dass die staatliche Fόrsorge um die
δrmsten sozialen Schichte ein unumgδngliches Pflicht ist und so die Gewδhrleistung von
einigen Zuschόsse nach sozialen Kriterien als etwas selbstverstδndliches durchzusetzen ist.