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KW 1: Einführung LB 3: Herausforderung Frieden

Ziel (3 UE): Herausarbeitung der Ursprünge des Krieges und der Unterscheidung von Krieg
und Konflikt einerseits und alten und neuen Kriegen andererseits

Aufgaben
Hören Sie den kleinen Podcast. Auf Seite 2 finden Sie auch die Notizen dazu.
Dann arbeiten Sie bitte auf Seite 3 die Unterschiede zwischen „Krieg“ und „Konflikt“ heraus.
Dann arbeiten Sie bitte auf den Seiten 4 bis 6 die Unterschiede zwischen den so genannten „alten“
und „neuen Kriegen“ heraus. Auf Seite 7 finden Sie dazu noch eine tabellarische Übersicht.
Notizen zum Podcast: Entstehung des Krieges und Kriegstypen

- Ursprung für Phänomen Krieg im Dunkel der Geschichte, aber Wesensmerkmal der Gattung homo
im Gegensatz zu Tieren (durchaus blutige Kämpfe um Rang und Revier, aber nicht das Ziel zu
töten, Ende des Kampfes z.B. durch Unterordnung des unterlegenen Tieres, nicht durch seinen Tod)
- prähistorische Kriege geschätzt in 2/3 Fälle erfolgreich für Angreifer: meist Überfall einer anderen
Gruppe im Morgengrauen
- ursprüngliches Ziel: Raub von fremdem Besitz, später auch Menschen → Sklaven
→ Krieg im Laufe der Geschichte lukrativ
→ seit dem 20. Jh. komplett anderes Bild: extrem hohe Kosten (Vergleich Militärausgaben vs.
Sozialausgaben), Gefahren für das eigene Land extrem hoch, z.B. durch Nuklearwaffen
- Krieg laut Aristoteles ein Naturgesetz zur Bevölkerungskontrolle

- in der klassischen Antike und Neuzeit (nach dem Dreißigjährigen Krieg) meist Kriege zwischen
zwei Staaten (mit Kriegserklärung und Friedensvertrag) → „alter Krieg“
- nach 1945, besonders nach 1990 weniger offizielle Kriege, dafür mehr militärische Konflikte,
Bürgerkriege, Warlords mit Söldnerarmeen, oft Kindersoldaten etc. → „neue Kriege“
- daneben neue Formen von Kriegen wie Wirtschaftskriege, Cyberkriege etc.

→ Forschungsfrage: Sind die „neuen Kriege“ wirklich neu oder nur ein Rückfall in alte,
vormoderne Muster?
Ab wann herrscht Krieg?
08.08.2014
Sven Pöhle

Ob Syrien, Ukraine oder Gaza - von Krieg ist im alltäglichen Sprachgebrauch schnell die Rede. Doch ab
wann herrscht eigentlich Krieg und welche Regeln gelten? Ein Überblick.

Die Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) definiert Krieg qualitativ als gewaltsamen
Massenkonflikt, der drei Merkmale aufweisen muss:

Mindestens eine der beiden Konfliktparteien muss eine reguläre Streitkraft einer Regierung sein. Die Konfliktparteien
müssen zumindest teilweise zentral organisiert sein und die Kämpfe müssen eine gewisse Kontinuität aufweisen.
Das "Correlates of War"-Projekt der Universität Michigan nutzt einen quantitativen Ansatz zur Definition: Die Zahl der
getöteten Kombattanten bei gewaltsamen Auseinandersetzungen muss pro Jahr die Zahl 1000 überschreiten. Die
schwedische Uppsala-Universität schließt in ihrer Definition auch zivile Todesopfer direkter physischer Gewalt ein.
Präzise Daten zu den Opfern zu erheben ist zwar häufig schwierig. In der Ukraine und in Gaza beispielsweise sind diese
Schwellenwerte jedoch inzwischen überschritten. In Syrien sind sie dies schon lange. Nach wissenschaftlicher Definition
kann man daher von Krieg in diesen Ländern sprechen. Die rechtliche Definition ist allerdings anders.

Gibt es einen Unterschied zwischen "Krieg" und "bewaffnetem Konflikt"?


Ein Konflikt ist - völkerrechtlich betrachtet - erst dann ein Krieg, wenn zumindest eine der kriegführenden Parteien
diesen auch zu einem Krieg erklärt hat. In der Praxis kommt dies nur selten vor. Der Begriff des Krieges ist daher in der
völkerrechtlichen Praxis fast vollständig durch den Begriff des bewaffneten Konflikts abgelöst worden. So sollen die in
den Genfer Konventionen und der Haager Landkriegsordnung verankerten Grundsätze auch gelten, ohne dass eine
förmliche Kriegserklärung abgegeben wurde. Die kriegsrechtlichen Regeln legen den kriegsführenden Parteien
Beschränkungen hinsichtlich der Art und Weise der Kriegsführung auf und dienen dem Schutz von Personen, die nicht
oder nicht mehr an den Feindseligkeiten teilnehmen, beispielsweise Zivilisten oder gefangenen Soldaten.

Hat sich der Krieg verändert?


Klassische zwischenstaatliche Kriege gab es vor allem in den vergangenen Jahrhunderten. Inzwischen werden sie vielfach
als "historisches Auslaufmodell" bezeichnet. Verschwunden ist der Krieg damit aber nicht. Heutzutage dominieren
Konflikte, in denen sich staatliche Streitkräfte und Aufständische innerhalb eines Staates gegenüber stehen. Diese
Konflikte werden sowohl innerstaatlich als auch über bestehende Staatsgrenzen hinaus ausgefochten. Es gibt darüber
hinaus auch Konflikte zwischen nichtstaatlichen Akteuren, die unabhängig von bestehenden Grenzen geführt werden.

Wie viele bewaffnete Konflikte gibt es derzeit?


Das International Institute for Strategic Studies zählt aktuell 41 bewaffnete Konflikte in der Welt. Dazu gehören unter
anderem die Konflikte in der Ukraine, Israel und Palästina und Syrien aber auch beispielsweise jene in Libyen,
Zentralafrika oder Afghanistan.

Quelle: https://www.dw.com/de/ab-wann-herrscht-krieg/a-17839893
Kriegsformen

1.10.2011

Die Ursachen, die eine Rolle beim Ausbruch von Kriegen spielen, sind sehr verschieden. Ebenso unterschiedlich sind auch die
Kriegsformen.

Der Irakkrieg im Jahr 2003 gilt als zwischenstaatlicher Krieg. Der Tagesschaubericht vom 20.03.2003 übernimmt "Live"-Bilder
des amerikanischen Fernsehens und zeigt die Ereignisse des offiziellen Kriegsbeginns, bei denen die Amerikaner gezielte
Bombardements in Bagdad durchführten. Der Ausschnitt der Tagesschau findet sich auf der DVD "Der Krieg in den Medien"
in E1 – Live dabei? / Wissen im Detail / Der Krieg/ Kriegsformen. In unserem heutigen Kriegsverständnis spielt der Staat die
entscheidende Rolle. Das liegt daran, dass im 18. und 19. Jahrhundert die klassischen Kriege zwischen Staaten in Europa der
Normalfall waren.

Krieg diente ihnen als ein Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen oder, wie General von Clausewitz (1780–1831) es
formulierte: "Die politische Absicht ist der Zweck, der Krieg das Mittel." Kriege, die zwischen den Streitkräften zweier (oder
mehrerer) Staaten stattfinden, bezeichnet man als zwischenstaatliche Kriege. In ihnen gelten bestimmte Regeln, die zum
Beispiel die Zivilbevölkerung und gefangene Soldaten schützen sollen, was allerdings spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg
kaum noch beachtet wurde. Trotzdem haben zwischenstaatliche Kriege lange Zeit unser Bild vom Krieg bestimmt, inzwischen
sind sie jedoch eher die Ausnahme.

Bei Bürgerkriegen wird der Krieg innerhalb eines Staates, teilweise aber auch über Staatsgrenzen hinaus ausgefochten.
Bürgerkriege können zwischen verschiedenen organisierten Gruppen eines Landes, aber auch gegen die Armee der eigenen
Staatsregierung geführt werden. Viele dieser Konflikte bleiben innerhalb eines Landes regional beschränkt. Bürgerkriege
haben in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen und die "zwischenstaatlichen Kriege" als dominierende Kriegsform
abgelöst.

Bürgerkriegsformen
Die Gründe bzw. Ursachen, die dazu führen, dass Menschen militärische Gewalt
anwenden, sind vielfältig. Diese können beispielsweise sein: Gebietsansprüche und
Konkurrenz um Ressourcen, Kampf um die Vormachtstellung in einem Gebiet,
Nationalismus, soziale Ungerechtigkeit etc. Abhängig von den Ursachen des Krieges und
Seit 1945 ist die Anzahl der der Art und Weise der Kriegsführung wird zwischen folgenden Bürgerkriegsformen
Bürgerkriege stark angestiegen. Die
unterschieden: Autonomie- und Sezessionskriege, Antiregimekriege, Guerillakriege
Grafik zeigt laufende innerstaatliche
(in der Grafik gelb) und sowie Kolonisations- und Dekolonisationskriege.
zwischenstaatliche (in der Grafik
orange-rot) Konflikte hoher Intensität
von 1945 bis 2010.

Autonomie- und Sezessionskriege


In Autonomie- und Sezessionskriegen geht es um die Durchsetzung der Interessen einzelner Gruppen innerhalb eines
Staates. Diese kämpfen für mehr Unabhängigkeit und Selbstbestimmung (Autonomie) oder für die Loslösung eines eigenen
Gebiets vom Staatsverband (Sezession). Die meisten der Konflikte entstehen zwischen verschiedenen ethnischen
Gruppierungen, die häufig mit sehr unterschiedlichen Rechten innerhalb eines Staates leben und deren jeweilige Interessen
aufeinanderprallen, beispielsweise im ehemaligen Jugoslawien ab 1991 oder seit Mitte der Achtzigerjahre in Sri Lanka.
Ethnische Kriege traten in den letzten Jahrzehnten insbesondere dann auf, wenn der Staat nicht mehr in der Lage war, einen
wirtschaftlichen Ausgleich zwischen den Bevölkerungsteilen zu schaffen.

Antiregimekriege
In Antiregimekriegen geht es um den Kampf um die Regierungsmacht und letztlich um die Veränderung des
gesellschaftlichen oder politischen Systems. Ein Beispiel für einen Antiregimekrieg ist der Kampf der Gruppierung "Sendero
Luminoso" ("Leuchtender Pfad") gegen die Regierung in Peru. Die Bewegung setzte sich zunächst friedlich für die verarmte
Bevölkerung in den ländlichen Regionen der ärmsten peruanischen Provinz ein. In den Achtzigerjahren entschied man sich
dann allerdings für den gewaltsamen Weg zum Sturz der Regierung. Dies löste für zehn Jahre bürgerkriegsähnliche Zustände
im Land aus, die mehr als 30.000 Menschen das Leben kosteten.

Guerillakriege
In Kuba kämpfte in den Fünfzigerjahren der Guerillaführer Ernesto "Che" Guevara gegen die Truppen des Diktators Fulgencio
Batista. Nach dreijährigem Kampf errangen die Guerilleros den Sieg über das Terrorregime Batistas und ersetzten es durch
eine neue Regierung.
Der Guerillakrieg ist eine Form des Krieges, bei der irreguläre Kampfverbände eines Landes gegen die Truppen der eigenen
Regierung, gegen Eroberer und Besatzer oder gegen andere irreguläre Truppen kämpfen. In vielen Fällen soll gewaltsam ein
politischer Umsturz oder die staatliche Unabhängigkeit herbeigeführt werden. Das Besondere an Guerillakriegen ist, dass die
Truppen- und Waffenstärke der Kriegsparteien in der Regel sehr ungleich verteilt ist. Die leicht bewaffneten Guerillatruppen
stehen oftmals technisch hochgerüsteten Armeen mit Panzern, Kampfflugzeugen und anderem schwerem Kriegsgerät
gegenüber. Da sie in offenem Kampf hoffnungslos unterlegen wären, operieren sie aus einem schwer zugänglichen Terrain
heraus oder mit dem Schutz der Zivilbevölkerung. So greifen kleinere militärische Verbände an oder begehen Anschläge, bei
denen auch die Zivilbevölkerung nicht verschont bleibt.

Kolonisations- und Dekolonisationskriege

Die europäischen Kolonialmächte (u. a. England, Frankreich, Portugal, Spanien, die Niederlande und das Deutsche Reich)
haben im 19. und 20. Jahrhundert in vielen Teilen der Erde (Afrika, Asien, arabische Welt) lang andauernde und brutale
Kriege zur Durchsetzung und Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft geführt. Dekolonisationskriege wurden seit dem Zweiten
Weltkrieg mit dem Ziel der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht geführt. So lehnte beispielsweise Frankreich nach dem
Zweiten Weltkrieg als Kolonialmacht weiterhin die Unabhängigkeit Algeriens ab. 1954 begann die algerische Befreiungsfront
(FLN) mit dem bewaffneten Kampf, der siebeneinhalb Jahre andauerte und mindestens 300.000 Menschenleben kostete.

Die sogenannten "neuen Kriege"


Im 20. und 21. Jahrhundert gab und gibt es neben zwischenstaatlichen und Bürgerkriegen auch Kriege, die sich nur schwer in
die klassischen Kategorien einordnen lassen. Gemeinsam ist diesen eine große Ungleichheit (Asymmetrie) bezüglich
Kräfteverteilung, Kampfmethoden und -mittel sowie Motivationen der beteiligten Parteien. Zu den von einigen
Wissenschaftlern als "neue Kriege" (im Gegensatz zu den klassischen "alten Kriegen") bezeichneten Formen zählen:

Ressourcenkriege
In Ressourcenkriegen kämpfen Warlords (lokale Kriegsherren), Milizen und Rebellen um die Macht über rohstoffreiche
Gebiete und beziehen dabei gezielt die Zivilbevölkerung mit ein. Beispiele hierfür sind die fortwährenden
Auseinandersetzungen in Zaire, Sudan, Somalia oder im Kongo. Bestandteil vieler sogenannter "neuer Kriege" um Ressourcen
sind Kindersoldaten. Sie sind kostengünstig und können leicht angeworben oder zwangsrekrutiert werden. Weltweit werden
schätzungsweise rund 250.000 Kindersoldaten im Krieg eingesetzt.

Befriedungskriege

Bei Befriedungskriegen wie im Kosovo 1999, greifen militärisch hochtechnisierte internationale Truppen oder Staaten ein, um
eine kriegerische Auseinandersetzung in einer Region zu beenden.

Der moderne Terrorismus

Auch der moderne Terrorismus gegen westliche Staaten, wie er zum Beispiel bei den Anschlägen am 11.9.2001 in New York
oder am 7.7.2005 in London zutage trat, und seine Bekämpfung mittels militärischer Gewalt zählen zu den Formen der
"neuen Kriege".

Seit Ende 2001 war die Bundeswehr in Afghanistan "im Einsatz" – oder "im Krieg"? Die Kampfhandlungen wurden von
manchen Politikern und Fachleuten als Krieg bezeichnet, damit sie nicht verharmlost werden. Andere vermeiden den Begriff
Krieg, weil er in Deutschland zu sehr mit den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert verbunden ist und die kriegerischen
Handlungen in Afghanistan eine andere Dimension haben.
Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler, der den Begriff der "neuen Kriege" propagiert, antwortet auf die Frage, ob es
sich bei dem Geschehen in Afghanistan um Krieg handele: "Man kann es als Kleinkrieg bezeichnen – in unterschiedlichen
Gebieten und mit unterschiedlicher Intensität. In meinem Sinn wäre es ein neuer Krieg, aber kein klassischer Krieg, wie man
ihn in Deutschland versteht. Wenn wir uns aber darauf einigen, dass Krieg eine Form des Aufeinandertreffens von
bewaffneten Akteuren ist, die vom Hinterhalt bis zur großen Schlacht reichen kann, dann kann man auch hier von Krieg
sprechen."[1]

Fußnoten

1.Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/478976

Quelle: https://www.bpb.de/gesellschaft/medien-und-sport/krieg-in-den-medien/130585/kriegsformen
12 Chance auf Frieden nach 30 Jahren Krieg
1618 – 1648
Chancen auf Frieden nach 30 Jahren Krieg
1618 – 1648
O 376 – 383 Tafelbild 1

Kriegstypen: klassische Staatenkriege und „neue“ Kriege
klassische Staatenkriege (zwischenstaatlich) „neue“ Kriege (innergesellschaftlich/asymmetrisch)
Der Staat und seine Exekutivorgane haben das neue Träger des Krieges können sein:
Monopol zum Krieg. Kriegführende örtliche Warlords/Guerillagruppen; weltweit tätige
Söldnerfirmen; internationale Terrornetzwerke
Entstaatlichung/Privatisierung 
Einsatz leichter, relativ billiger und einfach zu
Krieg als Auseinandersetzung zwischen
beschaffender Waffen und ihre Bedienung durch
prinzipiell gleichartigen Gegnern (staatlichen
private Gewaltakteure
Akteuren)
Entwicklungen Asymmetrisierung  
Nicht gleichrangige Gegner mit neuen Formen der
Krieg als Konfrontation von Massenheeren mit Auseinandersetzung (Partisanenkrieg; Terrorismus),
zumeist klaren Frontlinien ohne klare Frontverläufe treten gegeneinander an.
Autonomisierung 
Verselbstständigung ursprünglich militärisch
(staatlich-institutionell) eingebundener Gewalt-
formen, in deren Folge reguläre Armeen die
Kontrolle über das Kriegsgeschehen verlieren.
Es gibt eindeutige und verbindliche Rechts- Es gibt keinen klaren Beginn oder ein definiertes
akte wie Kriegserklärungen oder Friedens- Ende von Krieg mehr. In dem Maß, in dem es keine
verträge, die den Anfang oder das Ende eines funktionierende Staatsmacht mehr gibt, liegt die
Kriegszustandes eindeutig identifizierbar Definitionsmacht über Krieg und Frieden bei ge-
Konsequenzen  
machen. Diese Rechtsakte werden von den waltbereiten Minderheiten.
für den Frieden
Staaten mithilfe ihrer Exekutivorgane durch-
Der Friedensprozess ist sowohl bei innerstaatlichen
gesetzt.
wie auch zwischenstaatlichen Kriegen brüchig.
Es gibt also einen zwischenstaatlichen,
punktuellen Friedensschluss.
– Wiener Kongress 1815 – Afghanistan
– Versailler Vertrag 1919 – Irakkrieg
mögliche  
– Potsdamer Konferenz 1945 – „Arabellion“
Beispiele
– syrischer Bürgerkrieg
– Zentralafrika: Mali, Nigeria, Sudan

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Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen
Friedensschlüsse und Ordnungen in der Moderne
Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten.
Autor: Dr. Eckhart Rüdebusch Geschichte und Geschehen
Oberstufe 1 von 1