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5 Weltreligionen im Vergleich SPSH-Fortbildung 5.-7.12.

2008, Birgit Carstensen Seite 1

Theologie
Judentum Christentum Islam Hinduismus Buddhismus
Symbol Davidstern, Kreuz keines Om-Zeichen Rad
Menora (Foltertod Linga (Steinphallus)
(7-armiger des Jesus C) und Yoni (Vagina) (Kreislauf Tod -
(Bilderverbot)
Leuchter) als Naturheiligtümer Wiedergeburt)

grobe Strömungen Orthodoxe, Katholiken, Sunniten (85-90%), Shiva-, Vishnu-Anhän- Theravada (darin: Tibet
Konservative, Liberale Protestanten, Schiiten. - Bei Sunniten 4 ger. 1. Weg (Veden): Lamaismus); Mahayana
(Reformjuden) Orthodoxe (Osteuropa) Rechtsschulen. - Aleviten Belohnung in der Welt, 2. (darin: Zen / Jap., Ch'an /
(liberal, nicht anerkannt) Weg (Upanishaden): Sann- China und Tantra / Nordindien)
yas (Askese, Weltflucht)
wichtiges Personal Gott / JHWH Gott (Vater), Jesus Gott ( arab: Allah), sein göttliche Energie / Schöpfer = kein Schöpfer / Gott.
(Jahwe; sein Name wird nicht (Sohn, genannt Christus Prophet Mohammed Brahman. Es erscheint z.B.
ausgesprochen). JHWH = etwa in Devi, Vishnu (Bewahrer)
„Ich bin da“ oder „Ich bin, der = der v.G. Gesalbte, 0-33 n.C.), (571-632 n.C.). Erzengel Lehrer: Buddha
Heiliger Geist = heilige Gabriel (brachte M. die Worte oder Shiva (Zerstörer / der (Siddharta Gautama,
ich bin“. Auch: Gottes)
„Adonai“ (Herr) oder „Ha- Gütige). Zahllose weitere, z.B. hinduistischer Lehrer 560-480
Dreifaltigkeit (Trinität) Für Schiiten zusätzlich: Fatima Shiva (Mann), Parvati (Frau), v.C.). - er wird allerdings
Shem“ (der Name) (Tocher des M.), Ali (ihr Gatte
- Zusätzlich, kath.: Maria + 1. Imam), Husein (3. Imam Ganesha (troubleshooter, gottgleich verehrt. Maya (B's
Abraham (Vater aller Stämme (Mutter + Jungfrau) + div. und verratenes Opfer). Sohn) als göttliche Familie. - Mutter; Jungfrauengeburt aus
Israels), David (erster König- Heilige. Eine der Inkarnationen der Hüfte)
Priester in Jerusalem) - Wird noch erwartet: der (avatara) des Vishnu ist z.B.
- zusätzlich, ortho: Engel + Mahdi. Buddha, eine andere dessen Bodhisattvas (Erleuchtete)
- Wird erst noch erwartet: der Heilige Frühere Propheten, u.a. Adam, Bruder Krishna. 330.000 Götter zB Tara, Avalokiteschvara
Messias Abraham, Noah, Moses und Isa (geschätzt). Da alles Brahman,
ibn Maryam (= St. Jesus). ist der H nicht polytheistisch.

Heilige Schriften Tanach, heilige Schrift = Hebräische Bibel (Altes Koran (Gottes Worte, wurde Upanishaden (108-150 die Reden Buddhas,
Altes Testament, aus Tora Testament), Neues Mohammed diktiert, Suren, Texte, mündl. 700-200 v.C., Kandschur = 108 Bände mit
(Weisung Gottes an Mose, 450 Testament / Evangelien Buchfassung ca. 650 n.C.), Teil der 4/5 Veden, 2-4TvC, Sutras, entsprechend 108 Perlen
v.C.), Nevi'im (Schriften) und Hadith (aufgezeichnete mind. ab 1000 v.C., schriftl. erst der Mala, von Schülern
und Apostelbriefe . 500 n.C.) Epen: Ramayana und aufgezeichnet ab ca. 600 v.C.,
Ketuvim (Propheten); Auslegungen durch Konzile der Worte + Taten des M. = Mahabharata (inkl.
Talmud (Mischnah 200 n.C., Bischöfe; Katholiken: „Sunna“) sowie spätere und Tandschur = 227 Bände
Gemara, 500 n.C., sind Enzyklikae der Päpste. Rechtsauslegungen (8./9. Jhdt.) Bhagvadgita ). Sastras Kommentare dazu
Auslegungen) (Lehrbücher f. Recht u. Politik)

Politische Info
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Statistik: wie viele 14-18 Mio. 2.000 Mio. überall. 1.200 Mio. Indonesien, 950 Mio. Indien + 450 Mio. Süd-, Südostasien.
Anhänger (Welt / D)? 7 Mio USA, 5 Mio Israel, Orthodoxe: Osteuropa. Indien, Arab. Halbinsel, Nachbarländer, Malaysia, Mahayana: China, Japan (Zen-
Russland,Lateinamerika, 108T Katholiken: Südeuropa, Pakistan, Nordafrika (Maghreb- Südafrika, England, USA B.)
in D Lateinamerika, Asien. Staaten), Naher + Mittlerer 100T in D (afghan + indische Theravada: Burma, Thailand,
Evangelische: Nordeuropa u. Osten, sonst. Asien (Bergländer Hindi) Sri Lanka.
-amerika. Afrika? von Mongolei bis Kaukasus). 160T in D, davon 50T dt.
D: 64%. Ev: 25 Mio, Ev.Freiki 90% Sunniten, 10% Shiiten
320T, Kat: 25 Mio, orth: 1,3 (Iran, tw. Irak)
Mio 3,3 Mio in D, 0,5 Mio Aleviten,

Kirche + Staat Israel ist bevorzugtes Volk erst Befreiungsbewegung, Slogan der Islamisten: „Der Hegemoniale Lebensweise, Mahayana: Staaten sind
Gottes, nicht Staat. Der dann Staatskirche, in der Islam ist Religion und nicht Staat. Trennung ebenso uninteressant wie
Staat Israel als sicherer Ort, Aufklärung mühsam Staat.“ ? Ziel: islamische Religion – Staat in Indien, Kirchen
Verhältnis zur Religion erkämpfte Trennung von Staaten bilden, Scharia BJP hindu-nationale Partei, Theravada: elitäre klerikale
ungeklärt, Bürgerrecht für Kirche und Staat; Vatikan (Recht, umfassendes Gesetz) führte Kastenquoten, ein die Schicht.
alle Juden. als Kirchenstaat. als Grundlage (z.b. Sudan, (niedrig gestellte) Hindus Tibet als Ausnahme
Anglikanische Staatskirche Saudi-Arabien, Indonesien, (und Sikhs und Buddhisten) (Gottkönigtum), früher auch
in England. Pakistan, Iran) – Dies ist bevorzugen Japan.
aber weder in der
Geschichte noch im Koran
angelegt.
Fundis? bewaffnete religiöse Siedler in Usdorf 2003 schätzt, dass Stärker / umkämpft in Scharia- RSS (paramilitärisch) 5 Mio., Nepal, Burma, Thailand usw.:
Israel; Orthodoxe (Schas- 27,7% der Christen weltweit Staaten; beeinflusst von den BJP war Regierungspartei, Theravada-Mönchskultur mit
Mengen + Kräfte Partei) in Israel. Es gibt auch „evangelikal“ sind. Rechtsschulen. Extrem bekannt Shiv Sena (radikaler als BJP) Konsumexzessen.
eine starke orthodoxe Strömung Evangelische Allianz: 380-430 die afghanisch-pakistanischen regiert Mumbai (Bombay). Tibet: Vajrayana-B. (Dalai
in den USA. Mio. USA, Brazil, China. Taliban; Al Qaida (Saudi-A.?); Lama), war theokratischer
Europa: 3 Mio. Milizen im Sudan. - Eher Staat, von China zwangs-
demokratische Flügelkämpfe laiziiert, Widerstand.
US-Evangelikale missionieren im Iran. Bürgerkrieg im Irak
z.B. in China. inkl. Verfolgung- Türken in D
bezeichnen sich ca. 55% als
„religiös“, ca. 28% als „sehr
religiös“, ca. 33% gehen nie o.
selten zur Moschee.

Innen und Außen


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Wie kommt man rein? Mutter Taufe Vater oder Bekenntnis Geburt Mitmachen
ethnische Gruppe (Gottes ggf. + Kommunion / Die Shahada sprechen. geschlossene ethnische Gruppe Zufluchtsspruch zur Gruppe der
auserwähltes Volk); Konversion Konfirmation. - offen Ausweitung ist möglich und Buddhisten sprechen.
ist schwer aber möglich; erwünscht Rück-Konversion ist einfach offen: Wer nach den Regeln
Männer Beschneidung. Mission, auch mit Zwangstaufe (s.u. „raus“) lebt, gehört dazu.
Keine Mission. Ziel: Gottesstaaten errichten

Wie kommt man nicht vorgesehen Austritt nicht möglich nicht vorgesehen jederzeit frei
raus? keine Sanktionen üblich. nicht überall möglich. kath: Scharia sieht vor, Abgefallene Ausstoß aus der Familie bzw. Wer nicht nach den Regeln
ortho: Totengebet (Kaddish nicht möglich, Abfall von zu töten. Frauen tw. nur lebens- Gesellschaft; wer sich lossagt, leben kann, lässt es bleiben und
jatom) wird gesprochen, da die Glauben u/o Kirche = Sünde, länglich. Praxis in versch. kann nicht mehr erben? ist damit schon gestraft genug
Umgang mit Person verloren ist. es folgt Exkommunikation Ländern unterschiedlich. in Indien gab es Massenaus-
Apostaten Distanzierung in D. Koran: tritte, um dem Kastenwesen zu
nicht in diesem Leben (Strafe entkommen. 80er: Islam, 90er:
bei Gott). Christentum

nach dem Tod Rechenschaft ablegen, was Jüngstes Gericht, Fegefeuer, Urteil Gottes, dann ewige Kreislauf aus Leben und mensch (mentale Teile) wird
man genießen konnte (ist dann je nach dem Hölle oder Qual oder ewiges Glück im Wiedergeburt (samsara) so oft wieder geboren
gut). Die Toten ruhen bis Erlösung von den Sünden Paradies. Erdbestattung. endet erst, wenn man (samsara), bis man
zum Erscheinen des und ewiges Leben (der Erleuchtung erreicht Erleuchtung erreicht und ins
Messias. Erdbestattung. Seele) im Himmel (moksha = Erlösung). Nirvana eingeht.
Nicht-Gläubige Goi Heide, Ungläubige Kafir = einfache Nicht Hindu Nicht-Buddhist
= Nicht-Jude, etwa im Sinne monotheistische Ungläubige (kein Begriff) (kein Begriff)
von Ausländer, zu-anderem- = Unfähige oder Sündige wie Juden, Christen Toleranz innerhalb und wie schon das Beispiel Buddhas
Volk-GehörigeR schirk = schlimmster außerhalb., obwohl man zeigte, kann auch ein nicht-
Unglaube, Polytheismus, kulturell lieber unter sich bleibt Buddhist erleuchtet werden
Götzenglaube, so z.B.
Verehrung von Heiligen, Toten,
Bildern etc. Christliche Trinität
ist also auch schirk.

Lieblingsfeind Babylon; die Araber die Juden die Kreuzfahrer die Moslems sich selbst
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religiöse Lebensführung
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lebende Autoritäten Rabbiner. Kath: Papst; Kardinäle, Sunna: Mufti, Ulema Brahmane Theravada („Schule der
ortho: Männer, (Erz-) Bischöfe, Pastoren. (Rechtsgelehrter), Konsens (Priesterkaste, leitet den einer Alten“): Mönche. Auch:
Liberale: Männer + selten Männer, Zölibat. (idschma) der Umma Gottheit geweihten Tempel).
Nicht jeder Brahmane ist Hinayana „Kleines
auch Frauen. Prot: BischöfInnen + (Gemeinde der Gelehrten), 4 Fahrzeug“: Laien kommen
Landeskirche, PastorI. Männer Priester. Abstufungen des
Kohanim (Erbliche Rechtsauslegungen: Hanafiten Weihegrades, abhängig von nicht ins Nirvana.
+ Frauen. (Türkei, liberal), Malikiten (Al-
Priester, männliche Linie von Geburt (jati = Unterkaste) und Tibet: Dalai Lama (der
Aaron, Bruder des Mose) Ortho: Konzil der Andalus, Selbstauslegung), Ausbildung. Priester müssen wiedergeborene Bodhisattva).
namens Cohen / Kohn, Bischöfe (Patriarchen, Schafiiten (Ägypten, rel. verheiratet sein.
spezielle Auflagen und liberal), Hanbaliten / Wahhab- Mahayana (ab 1. Jhdt.v.C.
Erzbischöfe, Metropoliten Nordindien): „Großes
Pflichten in Alltag + (gibt’s auch bei Kath.)). iten (Saudi-A, erzkonservativ).
Fahrzeug“: Boddhisattva
Gottesdienst. Männer, ab Bischof Zölibat. Schia: Mardscha (der werden = Erwachen
Weiseste; ca. 40-60 Pn.), (Erleuchtung) steht auch Laien
örtliche Wakile. Männer. offen

Hohe Feiertage RoshHaShana Weihnachten (Christi Id al-Adha (Opferfest, 8.12. uneinheitlich, viele Feste für Vesakh (am 1. Vollmond im
viele Gottheiten, z.B. Mai oder an 3 verschiedenen
(Jahresabschluss), Yom Geburt), Karfreitag (Tod 08); Ramadan, Ende d. Thiruvemparai (10 Tage f Shiva Tagen Mai/Juni) = Buddhas
Kippur (Neujahr), Sukkot am Kreuz) + Ostern Fastenmonats : id al-Fitr im Januar); Thiruvila (Jahres- Geburt, Erleuchtung +
(Laubhüttenfest, Herbst), (Auferstehung des C., (Zuckerfest, türk: Seker fest, 15d August), Dipawali Verlöschen / Eingehen ins
Pessach (Auszug Ägypten, Frühlingsfest, vgl. Pessach), Bairam, 1.10.08); Geburtstag (Hindus + Sikhs, Lichterfest im Nirvana, weitere Feste nach
inkl. Seder + Matzebrot), Himmelfahrt, Pfingsten des Propheten Mawlid al- Spätherbst); Winter- und Mondkalender
Nabi 9.3.09; 1 Muharram Sommersonnenwende,
(Ausgießen d. Heil. Geistes, Feste
Schawuot (50 Tage nach nach dem Mondkalender oder
Pessach, 10 Gebote + letztes Frühlingsfest, vgl. (Neujahr) 29.12.08. Alle Feste Sternkonstellationen, z.B.
Erntedank); Schawuot); wandern ca. 11 Tage pro Jahr Varudappirappu / Puduvarscha
rückwärts durch das Sonnenjahr (Neujahrsfest, April)

wöchentlicher Sabbat (Samstag, keinerlei Sonntag (Kirche, nicht Freitag (Moschee, Gebet) Freitag (abends Tempel), Uposatha : Fastentage an
Feiertag Arbeit, Synagoge) arbeiten) Dienstag(Gemüsetag) Voll + Neumond, 1.+ 4.
Mondviertel (= ca. alle 7 Tage):
8 Sitten-regeln befolgen
(Askese)

Sprache in Gebet und Hebräisch, Aramäisch kath: Latein, ortho: Landes- Arabisch Sanskrit, alle indischen Landessprache
Gottesdienst sprache oder deren alte Sprachen
Form, Ev.: Landessprache
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zentrales Gebet Schma Israel (tägl.: Vater unser, der du bist Ruf zum Salat Om (Brahman, das Eine, Om mani padme hum
Höre Israel, JHWH im Himmel, geheiligt (Ritualgebet): Allahu All-Göttliche), Gayatri- (O du Juwel im Lotus). Das
unser Gott ist einzig); werde dein Name ..., akbar (Gott ist der Mantra (Sonnenkraft Surya Juwel ist Buddha, der aus
um geistiges Licht bitten); einem Lotus entsprang.
Kadosh! Kadosh! und vergib uns unsere Allergrößte); die Bhajans (religiöse Volkslie- Mantras, Meditation.
Kadosh! (Heilig, heilig, Schuld, wie auch wir Shahada: Allah il Allah,
we Mohammed rassuhl
der), Mantras, kleine Zere- 3 Juwelen (täglich): „Ich
heilig!) vergeben unseren monien Übergang zur Medi- nehme Zuflucht zu dir,
Jitgadal vejitkadasch Schuldigern ... Allah ( Es gibt keinen tation (Lead me from the Buddha, zum Dharma
sch`mei rabah (Gemeinde:
Te Deum, Psalmen Gott außer Gott, und unreal to the Real, Lead me (rechtem Weg/Gesetz), zum
Amen) (Erhoben und Mohammed ist sein from the darkness to the
(Herr, sei mein Hirte ...) Sangha (der Gemeinschaft).
geheiligt werde sein großer Light, Lead me from the
Name auf der Welt ... = der
Prophet).
temporary to the Eternal)
Anfang des Kaddisch)

Essen, Trinken, kosher ist: Milchiges und Fastenzeiten 40 Tage vor halal ist: kein in Tierfett o. Ideal: vegan/ vegetarisch, Ideal: Mäßigkeit, kein
Sauberkeit Fleischiges streng trennen Ostern. früher + ortho: Alkohol gekochtes oder zumindest Rinder sind heilig, Alkohol, mäßiges
(räumlich + zeitlich), Tiere Mittwochs fasten, Freitags kein Schweinefleisch; Tiere kein Schwein. - Essen mit
schächten, kein Hase, Fleisch. schächten, kein Alkohol (der ist rechts, unreine Hand links. Essen, regelmäßige
Meeresfrüchte, traditionell: mangelnde haram). Rituelle, häufige Lieber Duschen als Baden. - Fastenzeiten (Mönche
Schweinefleisch. Hände Wer am Vortag Fleisch täglich ab 12, andere
waschen vor dem Essen. Hygiene wg. religiöser Waschungen mit reinem gegessen hat, muss sich Körper 2-4x/Monat)
Fastenzeiten (YomKippur + Prüderie Wasser (fließend). Essen mit und Haare waschen, bevor er Hygiene wird eher psychisch
weitere 5 Tage mit traurigem rechts, unreine Hand links. den Tempel betritt.. Yogis sind verstanden. Badehäuser an
Anlass) Fastenmonat: Ramadan stolz, sich nicht zu waschen. Klöstern.
Fastenzeiten sind häufig.
Gebote, Ideale 613 Ge- u. Verbote. 10 Gebote. 5 Säulen: Jede Tat erzeugt Karma, 5-10 Gebote:
und religiöse Praxis Glaubensbekenntnis, Gebete schlechtes abtragen. Karma- nicht töten, nicht stehlen,
Gebet, Gottesdienst + (salat, tägl. 5, mind. freitags), Yoga = Gutes für andere tun, keusch leben, nicht lügen, keine
Gebete (2x täglich), Fasten im Monat Ramadan, z.B Gartenarbeit. Kasten mit Rauschmittel, ab 12h fasten,
Messe, Abendmahl,
Ruhe am Sabbat, Gemeindearbeit, zakat = Almosensteuer, 1x nach vielen Unterteilungen, die nicht an Vergnügungen (Tanz,
Synagoge besuchen, Mekka pilgern (hadsch) Heirat, Beruf etc. festlegen. Musik, Theater) teiln., kein
Kirchensteuer. Viele weitere einzelne Paria: Unberührbare.-Götter + Schmuck / Schminke, nicht in
Almosen geben, Tora kath: Beichte. Prozessionen. Lebensregeln (Allregelungs- Praxen uneinheitlich. Haus- bequemen Betten schlafen, kein
studieren. - Viele anspruch des Koran) Altar, Blumen, Räucherstäb- Geld annehmen (Mönche).
Feiertage mit Ritualen. chen. Sehr viele Rituale +Feste. Gebete, Meditation.
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Grundsätze
Judentum Christentum Islam Hinduismus Buddhismus
Ideal Frieden (Shalom), Gott lieben / fürchten, Hingabe an Gott. Gewaltlosigkeit und Achtsamkeit,
Ringen um die Nähe zu Sünden vermeiden, Selbstlosigkeit Mitgefühl, Askese. Alle
Gott. Nächstenliebe Wesen sollen glücklich sein.

Ökologietauglich? „Macht euch die Erde dito. dito, nichts außer Gott ist Alles ist göttlich, heilige Achtsamkeit +
untertan“; „Furcht und Die Welt als Schöpfung ist heilig. Pflanzen + Tiere, Verehrung Enthaltsamkeit passen gut.
Schrecken vor euch sei über entgöttlicht. Praxis ist eher auf Ökonomie von Mutter-Natur, wenig Natur = feindselig. - Zen (jap.):
allen Tieren auf Erden“ ? 70er ff.: Neuinterpretation, Welt als auf Öko gerichtet. Fleischkonsum ? Theorie Natur = ästhetisch.
anthropozentrisch und schützen, weil sie Gott gehört super, neuere Praxis fällt etwas
utilitaristisches Bild ab.

Lebensmotto Leben ist voller Leben ist Sünde, darum Leben ist Gebet, der Leben ist Glückssache, Leben ist Leiden,
Widersprüche, darum darf es keinen Spaß Rest ist Gehorsam und Täuschung, darum darum distanziere dich
muss es klar geregelt machen. gegenüber Gottes vergiss dein Ego und davon. Die größte
werden. ev.: Hilf dir selbst, dann Wille: Inschallah! sei fromm, damit das Täuschung ist das 'Ich“,
hilft dir Gott. nächste besser wird drum lass es fallen.

Evtl. als sechste Weltreligion kann der Daoismus (China) gelten, wie er von Lao-tse gelehrt wurde. Hier geht es um die „Große Trennung“ der Welt (in
yin + yang usw.) und die Überwindung der Gegensätze im wu-wei. Harmonie und Einheit sind das Ideal. Daher sagt man, dass die chinesische
Philosophie ihre besondere Stärke darin hat, sich alle Wege offen zu halten (statt westlich-kritisch auf einem Entweder-Oder zu beharren). Interessant
für die Lebensführung: Das Prinzip des Nicht-Tun. Das Anliegen des legendären Lao-tse war es, den Weg des Nicht-Tuns zu beschreiben, der allein
Vollkommenheit verheißt, weil er den Einklang mit dem Weltprinzip des Dao nicht stört.

Warnung: Die Inhalte dieser Tabelle habe ich aus unterschiedlichsten Quellen in Buch und Internet zusammengetragen. Sie geben meinen heutigen,
höchst subjektiven Eindruck der Lage wieder und ihr dürft sie nicht als gesichert betrachten. Also: weiter forschen! Viel Vergnügen, Birgit, 5.12.08

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