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TEXTO PARA ALEMÁN COMO LENGUA DE LLEGADA

Das Zyklotron

Die durch die letzte Gleichung gegebene Frequenz nennt man auch Zyklotron-
Frequenz oder nicht relativistische magnetische Resonanzfrequenz. Die für die
klassische Approximation notwendige Bedingung T<<E0 begrenzt die Maximalenergie
auf einige Prozent der Ruheenergie der Teilchen.

Daher kann ein Zyklotron nicht für die Beschleunigung von Elektronen verwendet
werden. Falls jedoch die kinetische Energie der Teilchen steigt und diese einen nicht zu
vernachlässigenden Beitrag bezüglich der relativistischen Energie liefert, nimmt auch
die Masse und die Durchgangszeit Spalt in einem Gegenfeld abgebremst wird. Für ein
Standard-Zyklotron ist die Energie daher für Protonen auf ca. 20 MeV beschränkt, auf
25 MeV für Deuteronen und auf 50 MeV für -Teilchen. Für die Beschleunigung von
Elektronen eignet sich das Zyklotron nicht, da ihre Masse bereits bei 1 MeV
verdreifacht ist. Innerhalb dieses Limits findet das Zyklotron vielfachen praktischen
Einsatz. Vergleicht man Zyklotrone mit anderen elektrostatischen Beschleunigern, so
erzeugen beide Strahlen hoher Intensität. Bei Zyklotronen treten jedoch weniger
Wartungsarbeiten wegen Isolationsproblemen auf. Zyklotrone zeichnen sich weiters
durch ihre Homogenität und Kompaktheit gegenüber energetisch vergleichbaren
Linearbeschleunigern aus.

Für die magnetische Induktion (B - Feld) in der Größenordnung von 1 T (= 1 Wb/m²; 1


Weber =
104 Gauss) liegt der errechnete Radius für Protonen bei R=0,45m für 10 MeV, für
Deuteronen bei R 9,0m für 20 MeV.

Das Zyklotron ist dem beschriebenen Linearbeschleuniger ähnlich. Die Bahn ist eine
Art Spirale, die durch das magnetische Feld erzeugt wird. Die aufeinander folgenden
Luftspalten-Elektrodensysteme sind durch einen Spalt ersetzt, welcher mehrfach
durchlaufen wird.

Das Synchrozyklotron

Im Betrieb der ersten Zyklotrone konnte die Energie nicht zeitgerecht beim Durchflug
der eigentlichen Beschleunigungsstrecke zwischen den „Dees“ abgegeben werden. Im
Zusammenhang mit diesem Problem entwickelten der russische Physiker Vladimir
Veksler und der amerikanische Physiker Edwin McMillan das sogenannte
Synchrozyklotron.

Das Synchrozyklotron oder frequenzmodulierte Zyklotron ist eine Weiterentwicklung


des Zyklotrons, welches die durch die relativistische Massenveränderlichkeit bedingte
energetische Begrenzung des klassischen Zyklotrons überwindet.
Die Bauweise eines Synchrozyklotrons ist der eines Zyklotrons sehr ähnlich, besteht
doch derwesentliche Unterschied in der Modulation der Frequenz des HF-Generators. In
einemSynchrozyklotron ändert sich die Frequenz periodisch, sodass die Energie nur
während derFrequenzabnahme zur Beschleunigung der Teilchen herangezogen wird.