Sie sind auf Seite 1von 29

23%454 ".

#$
54;<24 B4

! "# # "# "# ! $


"# % &! % & !'%
) " # +7 ) 8
# "9 7 " :
0 * 54;< ;;5= <244; = <24 4
" " +7 ) 8
" ) > ">:
& ++ ) 54;< ;;5= <244; = <24 4

0 " # 2; "
DIN EN 809:2012-10

Anwendungsbeginn
Der Anwendungsbeginn dieser Norm ist 2011-01-01.

Nationales Vorwort
Diese Norm enthält sicherheitstechnische Festlegungen.

Sie beinhaltet die Deutsche Fassung der vom Technischen Komitee CEN/TC 197 „Pumpen“ im Europäischen
Komitee für Normung (CEN) (Sekretariat: AFNOR, Frankreich) ausgearbeiteten EN 809:1998+A1:2009 sowie
der Europäischen Berichtigung EN 809:1998+A1:2009+AC:2010.

Die nationalen Interessen bei der Erarbeitung wurden vom Arbeitsausschuss NA 060-11-01 AA „Kreisel-
pumpen“ im Fachbereich „Pumpen“ des Normenausschusses Maschinenbau (NAM) im DIN wahrgenommen.
Vertreter der Hersteller und Anwender von Pumpen sowie der Berufsgenossenschaften waren an der
Erarbeitung beteiligt.

Diese Norm konkretisiert einschlägige Anforderungen von Anhang I der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
an erstmals im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in Verkehr gebrachte Maschinen, um den Nachweis der
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen zu erleichtern.

Ab dem Zeitpunkt ihrer Bezeichnung als Harmonisierte Norm im Amtsblatt der Europäischen Union kann der
Hersteller bei ihrer Anwendung davon ausgehen, dass er die von der Norm behandelten Anforderungen der
Maschinenrichtlinie eingehalten hat (so genannte Vermutungswirkung).

Die im Abschnitt 2 und den Literaturhinweisen zitierten Europäischen Normen sind als DIN-EN- bzw.
DIN-EN-ISO-Normen mit gleicher Zählnummer veröffentlicht.

Für die zitierten Internationalen Normen, sofern sie nicht als DIN-ISO-Normen mit gleicher Zählnummer
veröffentlicht sind, gibt es keine nationalen Entsprechungen.

Änderungen

Gegenüber DIN EN 809:1998-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) Aktualisierung der Normativen Verweisungen und der Literaturhinweise;

b) Anwendungsbereich (Abschnitt 1): Neudefinition des Maschinenbegriffs für Pumpen mit freiem Wellen-
ende;

c) Sicherheitsanforderungen und/oder -maßnahmen (Abschnitt 5): Neubeschreibung der Anforderungen an


Schutzeinrichtungen;

d) Benutzerinformationen (Abschnitt 7): Anpassung an die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG;

e) Aufnahme eines informativen Anhangs ZB über den Zusammenhang dieser Europäischen Norm und den
grundlegenden Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.

Gegenüber DIN EN 809:2011-01 wurden folgende Korrekturen vorgenommen :

a) Der Text in Abschnitt 5.2.1.5 wurde modifiziert, d.h. entsprechend an die engl. Referenzfassung
angepasst.

Frühere Ausgaben

DIN 24295: 1981-03


DIN EN 809: 1998-10, 2011-01

2
EUROPÄISCHE NORM EN 809:1998+A1
Oktober 2009
EUROPEAN STANDARD
+ AC
NORME EUROPÉENNE Juli 2010

ICS 23.080 Ersatz für EN 809:1998

Deutsche Fassung

Pumpen und Pumpenaggregate für Flüssigkeiten —


Allgemeine sicherheitstechnische Anforderungen

Pumps and pump units for liquids — Pompes et groupes motopompes pour liquides —
Common safety requirements Prescriptions communes de sécurité

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 7. November 1997 angenommen und schließt Corrigendum 1 ein, das am 20. März 2002
vom CEN veröffentlicht wurde, sowie Änderung 1, die am 20. August 2009 vom CEN angenommen wurde.

Die Berichtigung tritt am 14. Juli 2010 in Kraft und wurde in die deutsche Fassung der EN 809:1998+A1:2010 eingearbeitet.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen
dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen
dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum des CEN oder bei jedem CEN-Mitglied auf
Anfrage erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache,
die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem Management-
Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen,
Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn, dem Vereinigten
Königreich und Zypern.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: Avenue Marnix 17, B-1000 Brüssel

© 2010 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

Inhalt
Seite
Vorwort ................................................................................................................................................................3
Einleitung .............................................................................................................................................................4
1 Anwendungsbereich .............................................................................................................................5
2 Normative Verweisungen ......................................................................................................................6
3 Begriffe ...................................................................................................................................................7
4 Liste der Gefährdungen ........................................................................................................................7
5 Sicherheitsanforderungen und/oder -maßnahmen ............................................................................8
5.1 Allgemeine Anforderungen ...................................................................................................................8
5.1.1 Umgebungs- und Arbeitsbedingungen ...............................................................................................9
5.2 Besondere Anforderungen ................................................................................................................ 10
5.2.1 Anforderungen zur Vermeidung von mechanischen Gefährdungen ............................................ 10
5.2.2 Anforderungen zur Vermeidung von elektrischen Gefährdungen ................................................ 12
5.2.3 Anforderungen zur Vermeidung thermischer Gefährdungen ........................................................ 13
5.2.4 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Lärm und Schwingungen ............... 13
5.2.5 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Werkstoffe........................................ 14
5.2.6 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Vernachlässigung
ergonomischer Prinzipien bei der Maschinengestaltung ............................................................... 14
5.2.7 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen in der Energieversorgung, Abbrechen
von Maschinenteilen und andere Fehlfunktionen ........................................................................... 15
5.2.8 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Ausfall und/oder falscher
Anordnung von Schutzmaßnahmen ................................................................................................. 15
6 Feststellung der Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen und/oder
Maßnahmen ......................................................................................................................................... 16
6.1 Allgemeine Hinweise .......................................................................................................................... 16
6.2 Verfahren zur Prüfung der Übereinstimmungsmerkmale .............................................................. 16
6.2.1 Inspektion ............................................................................................................................................ 16
6.2.2 Einsicht in Unterlagen ........................................................................................................................ 16
6.2.3 Berechnungen ..................................................................................................................................... 16
6.2.4 Hydrostatische Druckprüfung für drucktragende Bauteile ............................................................ 17
6.2.5 Geräuschmessung.............................................................................................................................. 17
6.2.6 Schutzeinrichtungen .......................................................................................................................... 17
6.2.7 Standfestigkeit .................................................................................................................................... 17
6.2.8 Oberflächentemperaturen .................................................................................................................. 17
7 Benutzerinformationen ...................................................................................................................... 17
7.1 Allgemeines ......................................................................................................................................... 17
7.2 Betriebsanleitungen — Betriebshandbuch ...................................................................................... 18
7.2.1 Allgemeines ......................................................................................................................................... 18
7.2.2 Gliederung ........................................................................................................................................... 18
!7.3 Montageanleitung für unvollständige Maschinen ........................................................................... 23
8 Kennzeichnung ................................................................................................................................... 23
Anhang ZA (informativ) !Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den
grundlegenden Anforderungen der EU-Richtlinie 98/37/EG .......................................................... 24
Anhang ZB (informativ) !Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den
grundlegenden Anforderungen der EU-Richtlinie 2006/42/EG ...................................................... 25
!Literaturhinweise ........................................................................................................................................ 26

2
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

Vorwort
Dieses Dokument (EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 197
„Pumpen“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom AFNOR gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis April 2010, und etwaige entgegenstehende nationale
Normen müssen bis April 2010 zurückgezogen werden.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Texte dieses Dokuments Patentrechte berühren können.
CEN [und/oder CENELEC] sind nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen Patentrechte zu
identifizieren.

Dieses Dokument beinhaltet die von CEN am 2009-08-20 genehmigte Änderung 1 und die am 2010-07-14
herausgegebene europäische Berichtigung.

Dieses Dokument ersetzt EN 809:1998.

Der Beginn und das Ende des hinzugefügten oder geänderten Textes wird im Text durch die Textmarkie-
rungen !" angezeigt.

Die Änderungen aus der zugehörigen Berichtigung von CEN wurden an den entsprechenden Stellen im Text
eingearbeitet und werden durch die Textmarkierungen ˜™ angezeigt.

Dieses Dokument wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission und die
Europäische Freihandelszone dem CEN erteilt haben, und unterstützt grundlegende Anforderungen der EU-
Richtlinien.

!Zum Zusammenhang mit EU-Richtlinien siehe informative Anhänge ZA und ZB, die Bestandteile dieses
Dokuments sind."

Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden


Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland,
Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta,
Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien,
Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

3
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

Einleitung
Diese Norm wurde erarbeitet, um als harmonisierte Norm zu dienen, die ein Mittel zum Erreichen der
Übereinstimmung mit den grundsätzlichen Sicherheitsanforderungen der EU-Richtlinie „Maschinen“ und damit
zusammenhängender EFTA-Regelungen darstellt.

!Diese Europäische Norm ist eine Typ C-Norm wie in EN ISO 12100-1 festgelegt.

Die betroffenen Maschinen sowie der Umfang, in dem Gefährdungen, gefährliche Situationen und Ereignisse
von dieser Norm erfasst werden, sind im Anwendungsbereich dieser Europäischen Norm festgelegt.

Wenn Bestimmungen dieser Typ C-Norm sich von denen in Typ A- oder Typ B-Normen unterscheiden, so
haben die Bestimmungen dieser Typ C-Norm Vorrang vor den Bestimmungen anderer Normen für Maschinen,
die gemäß den Bestimmungen dieser Typ C-Norm konstruiert und gebaut wurden

Der Umfang, in dem Gefährdungen erfasst werden, ist in Abschnitt 4 „Liste der Gefährdungen“ dieser
Europäischen Norm aufgeführt."

4
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

1 Anwendungsbereich
!Diese Europäische Norm legt technische Sicherheitsanforderungen für:

 Konstruktion;

 Zusammenbau;

 Aufstellung;

 Betrieb;

 Instandhaltung;

von Flüssigkeitspumpen und Pumpenaggregate fest. Sie enthält eine Liste signifikanter Gefährdungen, die bei
der Verwendung einer Flüssigkeitspumpe auftreten können und legt Anforderungen und/oder Maßnahmen
fest, die zu einer Verringerung des Risikos führen.

Diese Europäische Norm behandelt folgende Flüssigkeitspumpen:

 Kreiselpumpen;

 Rotierende Verdrängerpumpen;

 Oszillierende Verdrängerpumpen ;

Die für sich allein, ohne Antrieb (Elektro- oder Verbrennungsmotor) angeboten.

Im Allgemeinen werden Pumpen beschrieben durch die Ein- und Auslassstutzen sowie durch ihre Wellen-
enden. Pumpen, die auf diese Art angeboten werden, nennt man „Pumpen mit freiem Wellenende“. Dies sind
Maschinen gemäß der Definition der Maschinenrichtlinie.

Der Zusammenbau einer Pumpe mit freiem Wellenende mit einem Antrieb kann Maßnahmen erfordern, die
außerhalb des Anwendungsbereiches dieser Europäischen Norm liegen.

Pumpenaggregate sind beschrieben durch:

Eine Flüssigkeitspumpe verbunden mit einem Antrieb, einschließlich Kraftübertragungseinheit, Grundplatte


und Zusatzausrüstung.

Diese Europäische Norm behandelt weder technische Sicherheitsanforderungen für die Konstruktion oder
Herstellung von Antrieben noch von Hilfseinrichtungen. Ebenso legt sie keine Anforderungen für Risiken fest,
die durch Einrichtungen für das Tragen, den Transport oder die Mobilität von Pumpenaggregaten während
oder zwischen den Betriebszeiten auftreten können, noch stellt sie Anforderungen an Übertragungswellen
zum Anschluss an einen Traktor oder andere selbstangetriebene Maschinen für eine Pumpe.

Diese Europäische Norm gilt nicht für Pumpen oder Pumpenaggregate in den folgenden Anwendungs-
bereichen:

 Pumpen und Pumpenaggregate, deren einzige Kraftquelle die unmittelbare menschlich ausgeübte Kraft
ist;

 Pumpen und Pumpenaggregate für medizinische Zwecke, die in direktem Kontakt zum Patienten
verwendet werden;

 Pumpen und Pumpenaggregate, die speziell für nukleare Verwendungen entwickelt oder eingesetzt
werden und deren Ausfall zur Emission von Radioaktivität führen kann;

 Pumpen und Pumpenaggregate für die Verwendung auf Seeschiffen oder beweglichen Offshore-
Anlagen;

 Pumpen und Pumpenaggregate, die speziell für militärische oder Polizeizwecke konstruiert wurden.

5
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

Ebenso gilt diese Norm nicht für Pumpen und Pumpenaggregate zur hydraulischen Kraftübertragung.

Spezifische Anforderungen für bestimmte Eigenschaften von Pumpen, zusätzlich zu den allgemeinen
Anforderungen dieser Norm können in weiteren Normen wie z. B. EN 1028, EN 1829 und EN 13951 und in
Europäischen Normen für Tauchmotorpumpen und Flüssigkeitspumpen für die Anwendung in der
Lebensmittelindustrie gefunden werden.

Diese Europäische Norm gilt nicht für Pumpen und Pumpenaggregate, die vor der Veröffentlichung dieser
Europäischen Norm in Verkehr gebracht wurden."

2 Normative Verweisungen
!Die im Folgenden aufgeführten Dokumente sind unverzichtbar für die Anwendung dieses Dokuments. Bei
datierten Verweisungen gilt ausschließlich die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen
gilt die jeweils letzte Fassung des in Bezug genommenen Dokumentes (einschließlich aller Ergänzungen).

EN 349, Sicherheit von Maschinen — Mindestabstände zur Vermeidung des Quetschens von Körperteilen

EN 894-1, Sicherheit von Maschinen — Ergonomische Anforderungen an die Gestaltung von Anzeigen und
Stellteilen — Teil 1: Allgemeine Leitsätze für Benutzer-Interaktion mit Anzeigen und Stellteilen

EN 894-2, Sicherheit von Maschinen — Ergonomische Anforderungen an die Gestaltung von Anzeigen und
Stellteilen — Teil 2: Anzeigen

EN 894-3, Sicherheit von Maschinen — Ergonomische Anforderungen an die Gestaltung von Anzeigen und
Stellteilen — Teil 3: Stellteile

EN 953, Sicherheit von Maschinen — Trennende Schutzeinrichtungen — Allgemeine Anforderungen an


Gestaltung und Bau von feststehenden und beweglichen trennenden Schutzeinrichtungen

EN 1037, Sicherheit von Maschinen — Vermeidung von unerwartetem Anlauf

EN 12162, Flüssigkeitspumpen — Sicherheitstechnische Anforderungen — Prozessverfahren für hydro-


statische Druckprüfung

EN 12723, Flüssigkeitspumpen — Allgemeine Begriffe für Pumpen und Pumpenanlagen — Definitionen,


Größen, Formelzeichen und Einheiten

EN 60034-5:2001, Drehende elektrische Maschinen — Teil 5: Schutzarten aufgrund der Gesamtkonstruktion


von drehenden elektrischen Maschinen (IP-Code) — Einteilung (IEC 60034-5:2000)

EN 60204-1:2006, Sicherheit von Maschinen — Elektrische Ausrüstung von Maschinen — Teil 1: Allgemeine
Anforderungen (IEC 60204-1:2005, modified)

EN 60529:1991, Schutzarten durch Gehäuse (IP-Code) (IEC 60529:1989)

EN ISO 5199, Technische Anforderungen für Kreiselpumpen — Klasse II (ISO 5199:2002)

EN ISO 9905, Kreiselpumpen — Technische Anforderungen — Klasse I (ISO 9905:1994)

EN ISO 9908, Technische Anforderungen für Kreiselpumpen — Klasse III (ISO 9908:1993)

EN ISO 12100-1, Sicherheit von Maschinen — Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze — Teil 1:


Grundsätzliche Terminologie, Methodologie (ISO 12100-1:2003)

EN ISO 12100-2:2003, Sicherheit von Maschinen — Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze — Teil 2:


Technische Leitsätze (ISO 12100-2:2003)

EN ISO 13732-1, Ergonomie der thermischen Umgebung — Bewertungsverfahren für menschliche Reak-
tionen bei Kontakt mit Oberflächen — Teil 1: Heiße Oberflächen (ISO 13732-1:2006)

EN ISO 13850, Sicherheit von Maschinen — Not-Halt — Gestaltungsleitsätze (ISO 13850:2006)

6
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

EN ISO 13857, Sicherheit von Maschinen — Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefährdungs-
bereichen mit den oberen und unteren Gliedmaßen (ISO 13857:2008)

EN ISO 14121-1, Sicherheit von Maschinen — Risikobeurteilung — Teil 1: Leitsätze (ISO 14121-1:2007)

EN ISO 14847, Rotierende Verdrängerpumpen — Technische Anforderungen (ISO 14847:1999)

EN ISO 20361, Flüssigkeitspumpen und -pumpenaggregate — Geräuschmessung — Genauigkeitsklassen 2


und 3 (ISO 20361:2007)"

3 Begriffe
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach !EN 12723" und der folgende Begriff.

3.1
Hilfseinrichtung
Einzelteile oder montierte Baugruppen, die als Teil eines Pumpenaggregates für den Betrieb der Pumpe oder
des Pumpenaggregates notwendig sind, z. B. Spülsystem für Wellendichtungen, Schmiersystem, Kühlsystem
usw.

!3.2
unvollständige Maschine/Pumpe
ein Zusammenbau von Komponenten, bei dem noch eine wesentliche Anzahl zusätzlicher Komponenten
zumindest jedoch eine wesentliche Komponente, zur Erfüllung der Aufgabe fehlt
ANMERKUNG Unterbaugruppen ohne jede hydraulische Komponente werden nicht als unvollständige Maschine
angesehen."

4 Liste der Gefährdungen


!Die signifikanten Gefährdungen sind in der folgenden Liste, basierend auf EN ISO 12100-1, aufgeführt.
Ebenso aufgeführt sind die Verweisungen auf die Abschnitte dieser Europäischen Norm, in denen die
Sicherheitsanforderungen und/oder Maßnahmen beschrieben sind, um die Konformität mit den Sicherheits-
anforderungen auszuweisen.

Zusätzlich muss die Maschine, bei Gefährdungen, die nicht von dieser Europäischen Norm erfasst werden, in
angemessener Weise den Anforderungen der EN ISO 12100-1 entsprechen."

Tabelle 1 — Liste der Gefährdungen

! EN 809
gestrichener Verweisung auf Abschnitt
Signifikante Gefährdungen
Text bzw. Sicherheits- Feststellung der
Spalte" anforderungen Übereinstimmung
Mechanische Gefährdungen 5.2.1 6.2.1
Quetschen, Schneiden und Abschneiden, Erfassen oder 5.2.1.1 6.2.1
Aufwickeln, Einziehen oder Fangen, Reibung oder Abrieb 6.2.6
Herausspritzen von Flüssigkeiten unter hohem Druck 5.2.1.2 6.2.1
5.2.1.2.2 6.2.2
6.2.3
6.2.4
Herausschleudern von Teilen 5.2.1.3 6.2.1
6.2.2
Verlust der Standfestigkeit 5.2.1.4 6.2.7
Elektrische Gefährdungen 5.2.2 6.2.2
Elektrischer Kontakt 5.2.2.1 6.2.2
Elektrostatische Vorgänge 5.2.2.2 6.2.1

7
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

! EN 809
gestrichener Verweisung auf Abschnitt
Signifikante Gefährdungen
Text bzw. Sicherheits- Feststellung der
Spalte" anforderungen Übereinstimmung
Äußere Wirkung auf elektrische Einrichtungen 5.2.2.3 6.2.2
Thermische Gefährdungen 5.2.3 6.2.2
6.2.8
Gefährdung durch Lärm 5.2.4 6.2.2
5.2.4.1 6.2.5
Gefährdung durch Schwingungen 5.2.4.2 6.2.2
Gefährdung durch Werkstoffe 5.2.5 6.2.2
Kontakt mit oder Einatmen von giftigen Flüssigkeiten, Gasen, 5.2.5.1 6.2.1
Nebeln, Dämpfen
Feuer- und Explosionsgefährdung 5.2.5.3 6.2.1
6.2.2
6.2.8
Gefährdung durch Vernachlässigung ergonomischer Prinzipien bei 5.2.6 6.2.1
der Maschinengestaltung 6.2.2
Gefährdungen durch Störung in der Energieversorgung, 5.2.7 6.2.1
Abbrechen von Maschinenteilen und andere Fehlfunktionen
Störung, Fehlfunktion des Steuerungssystems 5.2.7.2 6.2.1
5.2.7.3 6.2.2
5.2.7.5
Fehlerhafte Montage 5.2.7.1 6.2.1
5.2.7.4 !und 7.3"
Gefährdung durch Ausfallen und/oder falscher Anordnung von 5.2.8 6.2.1
Schutzmaßnahmen/Schutzmitteln
Alle Arten von Schutzeinrichtungen 5.2.8.1 6.2.1
6.2.6
Alle Arten von trennenden Schutzeinrichtungen 5.2.8.1 6.2.1
5.2.8.5 6.2.6
Alle Arten von Informations- oder Warneinrichtungen 5.2.8.2 6.2.1
Notfallmaßnahmen 5.2.8.3 6.2.2
Notwendige Ausrüstung und Zubehör zur sicheren Einstellung 5.2.8.4 6.2.2
und/oder Instandhaltung
!Angaben zum Anheben der Maschine" !5.2.1.5 und 7.2.2" !6.2.2 und 6.2.3"

5 Sicherheitsanforderungen und/oder -maßnahmen

5.1 Allgemeine Anforderungen


Die geforderten Betriebsbedingungen und -besonderheiten jeder Pumpe und/oder jedes Pumpenaggregates
innerhalb des Geltungsbereiches dieser Norm müssen in einer Spezifikation festgelegt sein. Diese kann in
Form einer Herstellerbeschreibung oder als veröffentlichte nationale oder Internationale Norm oder in einem
Auftrags-Datenblatt erfolgen. Falls wesentliche Daten vom Besteller nicht bereitgestellt werden, muss der
Hersteller den Besteller darauf hinweisen, welche Daten für die Konstruktion angenommen wurden und in die
Spezifikation eingeflossen sind. Der Lieferer muss jegliche Risiken, die von der Maschine und ihren Betriebs-
bedingungen hervorgerufen werden, festlegen. Die Ausrüstung muss so konstruiert sein, dass diese Gefahren,
unter vollständiger Berücksichtigung der Anforderungen dieser Norm, auf ein annehmbares Niveau vermindert
werden.

!Der Hersteller muss eine Risikobewertung nach EN ISO 14121-1 durchführen. Diese muss für die
Maschine und entsprechend auch für die unvollständige Maschine in dem zur Beurteilung der Konformität mit
den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen notwendigen Umfang durchgeführt werden.

8
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

Bei der Bewertung der von der Maschine oder unvollständigen Maschine ausgehenden Risiken muss der
Hersteller auch den vorhersehbaren Fehlgebrauch und die Lebensdauer der Maschine einschließlich der
Zeiträume für Transport, Zusammenbau, Abbau, Abschalten und Entsorgung betrachten."
ANMERKUNG Die technischen Spezifikationen werden je nach Einsatzgebiet verschieden sein. Einige technische
Spezifikationen sind bereits als EN- oder ISO-Norm erstellt, wie:

 !EN ISO 5199";


 !EN ISO 14847";
 !EN ISO 9905";
 !EN ISO 9908".

Weitere Sicherheitshinweise des Herstellers/Lieferers zu:

 Planung;
 Installation;
 Betrieb;
 Instandhaltung;

müssen in der Benutzerinformation/Betriebsanleitung enthalten sein, einschließlich der erforderlichen persön-


lichen Schutzausrüstungen und Warnhinweisen.

5.1.1 Umgebungs- und Arbeitsbedingungen

Bei Bau und Ausführung der Pumpe oder des Pumpenaggregates müssen jegliche besondere Umwelt-
und/oder Arbeitsbedingungen beachtet werden. Beispiele für solche Bedingungen sind unter anderem:

Umgebungsbedingungen am Aufstellungsort, wie:

 Außergewöhnliche Temperaturen;
 Hohe Luftfeuchtigkeit;
 Korrosive Atmosphäre;
 Explosions- und/oder brandgefährdete Zonen;
 Staub, Sandsturm;
 Erdbeben und andere äußere Stoßeinwirkungen;
 Schwingungen;
 Meereshöhe;
 Überflutung.

Art des Förderguts, wie:

 Benennung des Fördergutes;


 Analyse von Gemischen;
 Feststoffbeladen (Feststoffanteile);
 Gasbeladen (Gasgehalt).

Eigenschaften des Förderguts, wie:

 Brennbar, brandfördernd, explosionsfähig;


 Giftig
 Korrosiv;

9
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

 Abrasiv;

 Kristallisierend;

 Polymerisierend;

 Viskosität.

Betriebsschwankungen im System, wie:

 Temperatur;

 Druck;

 Förderstrom;

 Trockenlauf der Pumpe.

5.2 Besondere Anforderungen

5.2.1 Anforderungen zur Vermeidung von mechanischen Gefährdungen

5.2.1.1 Quetschen, Schneiden und Erfassen

Ungeschützte bewegliche Teile können eine Gefahr verursachen und Vorkehrungen zur Verminderung des
Risikos müssen eingebaut sein. Dafür geeignete Mittel sind:

 Sperrvorrichtungen nach !EN ISO 13857" zur Vermeidung der Berührung mit beweglichen Teilen;

 Mindestabstände nach EN 349;

 Schutzeinrichtungen nach EN 953.

Rotierende Wellen mit überstehenden Passfedern, Passfedernuten oder anderen Vorsprüngen, die zu
Gefahren durch Schneiden oder Erfassen führen, müssen geschützt !gestrichener Text" sein. Schutz-
einrichtungen oder dauerhaft angebrachte Verkleidungen müssen für rotierende oder oszillierende
Übertragungselemente (Kupplungen, Gelenkwellen) verwendet werden.

!Schutzeinrichtungen oder Gehäuse, die eine Schutzfunktion wahrnehmen dürfen nur unter Anwendung
eines Werkzeugs entfernbar sein.

Wo immer möglich, müssen befestigte Schutzeinrichtungen oder Gehäuse, die eine Schutzfunktion
wahrnehmen derart beschaffen sein, dass sie ohne die zugehörigen Befestigungsmittel nicht an ihrem Platz
verleiben können.

Die Befestigungsmittel müssen bei der Schutzeinrichtungen (oder Gehäuse, die eine Schutzfunktion
wahrnehmen) oder der Maschine verbleiben, wenn die Schutzeinrichtung entfernt wird.

Schutzeinrichtungen die geöffnet oder entfernt werden können, um den Zugriff zwecks Abstimmung oder
Einstellung von Kontrollvorrichtungen oder Sensoren während des Betriebs der Pumpe zu erlauben, müssen
gegen unbeabsichtigte Störung, sowohl im offenen wie auch im geschlossenen Zustand gesichert sein,
müssen jedoch nicht verriegelt werden."

Ungehinderter Zugang zur Wellendichtung, sofern dies zur Kontrolle deren Funktion und/oder ihrer Einstellung
erforderlich ist, muss zugelassen werden.

An bearbeiteten oder abgeschnittenen Teilen, die zu irgendeinem Zeitpunkt während des Einbaus, des
Betriebes oder der Instandhaltung der Pumpe oder des Pumpenaggregates zugänglich sind bzw. sein können,
müssen Grate, Zunder und scharfe Ecken !gestrichener Text" entfernt werden.

10
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

5.2.1.2 Herausspritzen von Flüssigkeiten unter hohem Druck

5.2.1.2.1 Wellen-, Kolbenstangen- oder Plungerdichtungssystem

Die Pumpe muss mit einem für das Fördergut geeigneten Wellen-, Kolbenstangen- oder Plungerdichtungs-
system ausgerüstet sein und dieses muss geeignet sein, mögliche Gefahren, die sich aus der Leckage der
Flüssigkeit ergeben können, zu vermindern. Bei Auswahl der Dichtung ist die Verträglichkeit mit der Art der
Flüssigkeit, dem Druck und der Temperatur zu beachten. Aufgrund der Vielfältigkeit der Eigenschaften der
geförderten Flüssigkeiten ist es nicht möglich, genaue Anforderungen zur Reduzierung der Risiken
anzugeben.

5.2.1.2.2 Drucktragende Bauteile

Drucktragenden Bauteile und Einzelteile einer Pumpe sind für den maximal zulässigen Betriebsüberdruck
auszulegen. Verschiebungen durch Druckverluste dürfen keine Gefahren verursachen.

Für oszillierende Verdrängerpumpen ist der maximal zulässige Betriebsüberdruck die obere Grenze für den
mittleren Druck im Austrittsbereich des Pumpenkopfes.

Für den Fall, dass durch die Pumpe in irgendeinem Teil ein Druck erzeugt werden kann, der größer ist als der
maximal zulässige Arbeitsdruck von diesem Teil, muss der Lieferer entweder ein Sicherheitsventil oder eine
andere Einrichtung zur Verhinderung von Überdruck vorsehen, um zu vermeiden, dass der Druck in dem
Bauteil 90 % des hydrostatischen Prüfdruckes überschreitet (siehe 6.2.4), oder er muss den Betreiber auf die
Notwendigkeit einer solchen Einrichtung hinweisen.

5.2.1.2.3 Zulässige Kräfte und Momente an Rohrleitungsanschlüssen

Die zulässigen Kräfte und Momente an Pumpenein- und -austrittsstutzen sind vom Hersteller/Lieferer
festzulegen. Für Kreiselpumpen können typische Werte für zulässige Kräfte und Momente:

 !EN ISO 5199";


 !EN ISO 9905";
 !EN ISO 9908";

entnommen werden.

Typische Werte für zulässige Kräfte und Momente für rotierende Verdrängerpumpen können
!EN ISO 14847" entnommen werden.

Andere Anschlüsse müssen den Kräften und Momenten, die durch normalen Betrieb und vorauszusehende
Fehlanschlüsse auftreten können, standhalten.

5.2.1.3 Herausschleudern von kraftübertragenden Teilen

Die oberen und unteren Grenzwerte für Drehmoment, Drehzahl und Belastung, für Kupplungen, Getriebe,
Zwischenstücke usw. dürfen nicht überschritten werden.

5.2.1.4 Verlust der Standfestigkeit

Die Pumpe oder das Pumpenaggregat muss ihre Standfestigkeit während Transport, Zusammenbau und
Zerlegen behalten, unter der vorauszusehenden Bedingung, dass sie um einen Winkel von 10q in irgendeine
Richtung von ihrer Normalposition ausgehend geneigt wird. Wenn die Pumpe oder das Pumpenaggregat
diese Anforderung nicht erfüllt, muss der Hersteller/Lieferer die erforderlichen Einrichtungen zur Erreichung
der Standfestigkeit festlegen, oder besondere Hinweise für deren Notwendigkeit in der Benutzer-
information/Betriebsanleitung geben. Stützeinrichtungen müssen wie Spezialwerkzeuge behandelt werden
(siehe 5.2.8.4), und Einzelheiten für deren Anwendung müssen in der Benutzerinformation/Betriebsanleitung
enthalten sein.

Wenn die Pumpe eingebaut ist, muss sie standfest durch Fundamentbolzen oder andere Befestigungs-
methoden installiert sein. Fundamentbolzen oder andere Befestigungsmethoden müssen so ausgelegt sein,
dass ungewollte Verschiebungen der Ausrüstung verhindert werden.

11
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

!5.2.1.5 Anheben von Pumpen und Pumpenaggregaten

Pumpen und Pumpenaggregate, deren Hebevorrichtungen und deren Komponenten müssen in der Lage sein,
den Beanspruchungen, denen sie ausgesetzt sind, ohne bleibende Verformung zu widerstehen. Pumpen oder
Pumpenaggregate und deren Hebevorrichtungen müssen derart ausgelegt und konstruiert sein, dass sie
Überlasten ohne bleibende Verformung zu widerstehen. Festigkeitsberechnungen müssen einen statischen
Prüfkoeffizienten von 1,5 berücksichtigen, um ein geeignetes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.
ANMERKUNG Personen, die für Handhabung von Pumpen und Pumpenaggregaten vor Ort verantwortlich sind, finden
zusätzlich zu den Anweisungen des Herstellers in der ISO 15513:2000, ISO 23813:2007, ISO 23853:2004 Angaben zu
den notwendigen Fähigkeiten, zu Schulung und Qualifikation von Personen, die mit der Handhabung von Transport-
vorrichtungen beauftragt sind.
"
5.2.2 Anforderungen zur Vermeidung von elektrischen Gefährdungen

Die elektrische Ausrüstung eines Pumpenaggregates muss den allgemeinen Anforderungen


nach !EN 60204-1:2006" genügen. Besondere Merkmale müssen übereinstimmen mit den Abschnitten
von !EN 60204-1:2006", auf die in dieser Norm hingewiesen ist.

Die elektrische Ausrüstung muss für einen sicheren Betrieb für die bestimmungsgemäße Anwendung unter
Berücksichtigung besonderer Betriebs- und Umgebungsbedingungen ausgewählt werden, sowie nach den
angegebenen Eigenschaften und Toleranzen der elektrischen Versorgung, unter Berücksichtigung
vorhersehbarer Fehlfunktionen (!EN 60204-1:2006", Abschnitte 4, 7, 8, 13 und 18).

Die elektrische Versorgung des Pumpenaggregates muss mit einer Einrichtung zur Trennung der Energie-
versorgung ausgerüstet sein, oder entsprechende Empfehlungen müssen in der Benutzerinformation/-
Betriebsanleitung enthalten sein. Solche Einrichtungen müssen das Ausschalten während des normalen
Betriebes und/oder im Notfall erlauben (!EN 60204-1:2006", Abschnitte 5, 18 und 5.2.8.3 dieser Norm).

Die Zugänglichkeit zu elektrischen Verbindungen muss durch Vorrichtungen wie z. B. Ummantelungen oder
Verkleidungen eingeschränkt werden, die den Eintritt von Flüssigkeiten oder Feststoffen verhindern und nur
mit Werkzeugen entfernt werden dürfen (!EN 60204-1:2006", Abschnitte 4, 13 und 16).

Das Pumpenaggregat muss durch eine Erdungsklemme vor positiver Aufladung geschützt werden. Die
Erdungsklemme muss mit dem Erdleiter verbunden sein. !gestrichener Text" Elektrische Leitungen
müssen für die maximale elektrische Leistung gegen die Netzspannung und deren Toleranzen bemessen
werden und müssen eindeutig durch farbige oder andere Kennzeichnungen zu identifizieren sein
(!EN 60204-1:2006", Abschnitte 6, 7, 8, 14, 15 und 18).

Systeme zum Betreiben des Pumpenaggregates dürfen nur Bauteile und elektrische Leitungen enthalten, die
die Anforderungen dieser Norm und die zutreffenden Anforderungen in !EN 60204-1:2006", Abschnitte 9,
10, 12, 18 und 19 erfüllen.

5.2.2.1 Elektrischer Kontakt

Kapselungen von Elektromotoren und Kontrollsystemen einer Pumpen oder eines Pumpenaggregats müssen
zumindest den Schutzklassen wie in der EN 60034-5:2001 (Motore) oder EN 60529:1991 (Kontrollsysteme)
˜gestrichener Text™ entsprechen.

5.2.2.2 Elektrostatische Vorgänge

Um den Aufbau von elektrostatischen Ladungen zu verhindern, ist ein Potentialausgleich für die zutreffenden
Einrichtungen vorzusehen, falls erforderlich durch Verwendung eines Erdungskabels. Es ist darauf zu achten,
dass der Potentialausgleich nicht durch Auskleidungen, Beschichtungen oder ähnliches an der Pumpe
beeinträchtigt wird.

5.2.2.3 Äußere Wirkung auf elektrische Einrichtungen

Das Schutzsystem und seine Ausrüstung muss so konstruiert sein, dass kein Betriebszustand auftritt, der zu
Gefährdungen für Personen führen kann.

!gestrichener Text"

12
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

!5.2.2.4 Elektromagnetische Verträglichkeit

Wenn zutreffend, muss das Gerät den Anforderungen im Hinblick auf die elektromagnetische Verträglichkeit
entsprechen."

5.2.3 Anforderungen zur Vermeidung thermischer Gefährdungen

Gefahren für Personen durch Temperaturen, die sich durch Pumpen und Pumpenaggregate während des
Betriebes ergeben, müssen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Diese Norm behandelt keine Maßnahmen
zur Reduzierung von Gefahren durch Oberflächentemperaturen, welche von der zu fördernden Flüssigkeit
herrühren und vor Eintritt in die Pumpe auftreten.

Wenn Oberflächentemperaturen an der Pumpe die Werte nach Tabelle 2 überschreiten, sind Maßnahmen
vorzusehen, damit die Berührung dieser Oberflächen verringert wird oder die Bediener/Betreiber sind vor
deren Berührung zu warnen.

Tabelle 2 — Maximal zulässige Temperaturen für ungeschützte Oberflächen auf der Pumpe/dem
Pumpenaggregat während normalen Betriebes

Oberflächen, deren Berührung während des Oberflächen, deren Berührung


normalen Betriebes erforderlich ist oder die in in einem nicht begrenzten
einem begrenzten Bereich unabsichtlich berührt Bereich unabsichtlich möglich
werden könnena ist
Metallb 68 °C 80 °C
Keramik 73 °C 84 °C
Kunststoffe 80 °C 90 °C
a Diese Tabelle berücksichtigt, dass bei einer unabsichtlichen Berührung der Oberfläche in einem begrenzten Bereich, in dem das
Zurückziehen durch eingeschränkte Beweglichkeit verzögert wird, die Kontaktzeit unfreiwillig länger sein kann und damit eine
niedrigere maximale Temperatur erforderlich wird.
b Lackiert oder unlackiert.

Die erforderlichen Sicherheitshinweise müssen in der Benutzerinformation/Betriebsanleitung angegeben


werden.

5.2.4 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Lärm und Schwingungen

5.2.4.1 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Lärm

Diese Norm behandelt nicht die Verminderung von Risiken, die zu Gehörschädigungen infolge längerer
Lärmbelastungen durch Pumpen oder Pumpenaggregate führen können.

Der Pumpenhersteller muss den Geräuschpegel, welcher ursächlich von der Installation herrührt, nicht in
Betracht ziehen.

5.2.4.2 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Schwingungen

Diese Norm behandelt nicht die Verminderung von Risiken durch längere Schwingungsbelastungen, die an
der Pumpe oder dem Pumpenaggregat hervorgerufen werden.

!ANMERKUNG ISO 10816-7:2009 liefert Hinweise auf Grenzwerte für Schwingungen für einige spezifische
Pumpentypen."

13
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

5.2.5 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Werkstoffe

Das breite und verschiedenartige Spektrum der Pumpenanwendungen lässt eine genaue Angabe von
Werkstoffqualitäten und Werkstoffanforderungen in einer Norm mit allgemeinen Anforderungen nicht zu.
Werkstoffe müssen unter Beachtung der chemischen Eigenschaften der Förderflüssigkeit und ihrer Fähigkeit,
den Betriebsbedingungen standzuhalten und ihrer Lebensdauer ausgewählt werden. Weiterhin sind Einflüsse
durch Ermüdung, Alterung, Verschleiß, thermische, elektrostatische und andere Faktoren, welche bei
Anwendung und Beaufschlagung des Werkstoffes entstehen können, zu beachten.

Besonders beachtet werden müssen örtliche Bestimmungen hinsichtlich geeigneter Werkstoffe für besondere
Anwendungen, wie z. B. für Trinkwasser, für Nahrungsmittel, aus Brandschutzgründen, usw.

Die verwendeten Werkstoffe dürfen die Gesundheit und Sicherheit von Personen nicht gefährden.

Die verwendeten Werkstoffe müssen mit der geförderten Flüssigkeit verträglich sein, wie in der Spezifikation
angegeben, und mit jeglichen Schmiermitteln, Kühl-/ Heizmitteln, Sperr- oder anderen Flüssigkeiten, die
verwendet werden können.

5.2.5.1 Abführen von Flüssigkeiten

Pumpen oder Pumpenaggregate, die brennbare, giftige, korrosive oder andere gefährliche Flüssigkeiten oder
Flüssigkeiten mit einer Temperatur von mehr als 60 °C fördern, müssen mit einem Rohrleitungsanschluss
versehen sein, damit der Betreiber diese zum Sammeln der zu entleerenden Flüssigkeiten, oder Leckagen
aus der Wellendichtung, oder Austritt aus dem Sicherheitsventil und sicheren Abführen verwenden kann.

Aufgrund der Verschiedenartigkeit der Flüssigkeiten ist es nicht möglich, Einrichtungen zum Abführen
genauer festzulegen.

5.2.5.2 Abführen von Gasen

Pumpenaggregate mit Verbrennungsmotoren müssen so ausgerüstet sein, dass Abgase sicher abgeführt
werden können. Hinweise zum sicheren Abführen von Abgasen und die Bereitstellung von Verbrennungsluft
innerhalb des Raumes, in dem das Pumpenaggregat installiert ist, müssen in der Benutzer-
information/Betriebsanleitung enthalten sein.

5.2.5.3 Feuer- und Explosionsgefährdung

!Pumpen und Pumpenaggregate müssen so konstruiert und gebaut sein, dass jedes Risiko der
Entzündung von Gasen, Flüssigkeiten, Stäuben, Dämpfen oder anderer Substanzen im Rahmen der
bestimmungsgemäßen Verwendung vermieden wird.

Die Anforderungen im Bezug auf explosionsfähige Atmosphären sind anzuwenden, sofern das Risiko einer
Explosion im Rahmen der Verwendung einer Pumpe in einer explosionsfähigen Atmosphäre auftritt."

5.2.6 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Vernachlässigung ergonomischer


Prinzipien bei der Maschinengestaltung

Pumpenaggregate mit Anzeige- und/oder Steuereinrichtungen müssen in Übereinstimmung mit den


Grundsätzen nach EN 894 sein. Anzeigeeinrichtungen müssen so angeordnet sein, dass diese bequem und
in ihrer Bedeutung eindeutig abzulesen sind. Manuelle Steuereinrichtungen und andere Bedienungsgeräte
müssen leicht zu erreichen und ohne übermäßige Anstrengungen zu bedienen sein. Insbesondere müssen
Start- und Stoppeinrichtungen eindeutig zu erkennen sein. Um Fehler durch Verwechslung zu vermeiden,
müssen, falls erforderlich, entsprechende Maßnahmen, einschließlich der Kennzeichnung, getroffen werden.

14
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

5.2.7 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen in der Energieversorgung, Abbrechen von
Maschinenteilen und andere Fehlfunktionen

5.2.7.1 Fehler beim Zusammenbau

Gefahren durch fehlerhaften Zusammenbau von Teilen müssen konstruktiv ausgeschlossen werden.

Wenn Verbindungselemente mit besonderen Anforderungen verwendet werden, müssen verwechselbare


Verbindungselemente für andere Verbindungen die gleiche Qualität haben.

5.2.7.2 Rückflussverhinderer

Wenn nach dem Abschalten des Pumpenaggregates durch Rückströmung in die Pumpe Gefährdungen
auftreten können, muss der Hersteller/Lieferer auf die Notwendigkeit eines Rückflussverhinderers hinweisen.

5.2.7.3 Drehrichtung der Pumpe

Die Drehrichtung der Pumpe muss mit an auffallender Stelle angebrachtem Pfeil in dauerhafter Ausführung
gekennzeichnet sein.

5.2.7.4 Hilfsrohrleitungen

Hilfsrohrleitungen, die für den Betrieb der Pumpe wesentlich sind, sind in der Benutzerinformation/Betriebs-
anleitung und/oder im Aufstellungsplan anzugeben.

Wenn eine Verwechslung von Anschlüssen zu einem Gefährdungsrisiko führen kann, müssen solche
Anschlüsse auf der Pumpe dauerhaft gekennzeichnet sein.

5.2.7.5 Unerwarteter Anlauf

!Wenn diese Gefährdung auftritt, sind die Anforderungen der EN 1037 zu erfüllen."

5.2.8 Anforderungen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Ausfall und/oder falscher Anordnung
von Schutzmaßnahmen

5.2.8.1 Alle Arten von Schutzeinrichtungen

!Schutzeinrichtungen die geöffnet oder entfernt werden können sind so auszulegen, dass die
Verminderung des Risikos nicht durch einen unkorrekten Ersatzteil gemindert wird.

Schutzeinrichtungen zur Verminderung des Risikos eines Kontakts mit Teilen von Pumpen oder Pumpen-
aggregaten dürfen nur unter Verwendung eines Werkzeugs entfernbar sein."

5.2.8.2 Messgeräte und Messgeräteanschlüsse

Wenn aus Gründen der Betriebssicherheit der Pumpe oder des Pumpenaggregates Überwachungs- und/oder
Alarmeinrichtungen notwendig sind, müssen die erforderlichen Anschlüsse dafür verfügbar sein.

5.2.8.3 Not-Aus

Wenn sich gefährliche Situationen ergeben können, die durch manuellen Eingriff gestoppt werden müssen,
muss ein Not-Aus nach Festlegungen der !EN ISO 13850" vorgesehen werden, oder Anleitungen für
deren Bereitstellung sind vorzusehen.

Falls jedoch eine Überprüfung ergibt, dass eine normale Abstelleinrichtung als Not-Aus mit derselben
Wirksamkeit funktionieren kann, ist dieses zulässig und sie muss als solche gekennzeichnet sein.

15
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

5.2.8.4 Spezialwerkzeuge

Sind für die Installation, Inbetriebnahme oder das Anlaufen der Pumpe, oder während der Instandhaltung der
Pumpe Spezialwerkzeuge erforderlich, sind diese vom Hersteller/Lieferer vollständig festzulegen und für die
Lieferung anzubieten.

5.2.8.5 Sicherheitseinrichtungen (By-pass, Steuerventil, Sicherheitsventil)

Einstellbare Sicherheitseinrichtungen dürfen nur mit Werkzeugen einstellbar sein oder müssen so verkleidet
sein, dass die Verkleidung nur mit einem Werkzeug geöffnet werden kann.

Der Hersteller muss auf Risiken hinweisen, die durch falsche Einstellung solcher Einrichtungen auftreten
können.

6 Feststellung der Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen und/oder


Maßnahmen

6.1 Allgemeine Hinweise

Die Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen in Abschnitt 5 muss mit einem oder mehreren
Verfahren nach 6.2 ermittelt werden. Das geeignete Verfahren für die jeweilige Sicherheitsanforderung kann
in Abschnitt 4, Tabelle 1, Spalte „Feststellung der Übereinstimmung“, gefunden werden.

!Die Feststellung der Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen ist unter Berücksichtigung der
bestimmungsgemäßen Verwendung wie auch der vernünftig, vorhersehbaren Fehlanwendung durchzu-
führen." Zubehörteile und Verkleidungen können, aber brauchen nicht angebracht werden, sofern Sie sich
nicht derart auswirken, dass sie die Richtigkeit der Prüfung verschleiern.

Wenn die Abmessungen, das Gewicht oder andere Einflussgrößen die Durchführung einzelner Prüfungen der
gesamten Ausstattung unzweckmäßig erscheinen lassen, sind Prüfungen für Teil-Zusammenbauten oder
Komponenten gestattet, vorausgesetzt, es ist sichergestellt, dass die Ergebnisse für die komplett
zusammengebaute Ausstattung als repräsentativ angesehen werden können.

Die Feststellung der Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen und/oder Maßnahmen darf in jeder
Reihenfolge durchgeführt werden.

6.2 Verfahren zur Prüfung der Übereinstimmungsmerkmale

6.2.1 Inspektion

Die Feststellung der Übereinstimmung muss durch angemessene physikalische Überprüfung und Messungen
der Pumpe oder des Pumpenaggregates, der Überprüfung der zugehörigen Spezifikation, Kennzeichnung und
Dokumentation durchgeführt werden.

6.2.2 Einsicht in Unterlagen

Die aufgeführte Leistung und die Besonderheiten der Pumpe oder des Pumpenaggregates sind zu
vergleichen mit den im Datenblatt, der Norm, den Angaben des Lieferers oder irgendeiner anderen
zweckdienlichen Unterlage festgelegten Angaben, um die Übereinstimmung aufzuzeigen.

6.2.3 Berechnungen

Berechnungen, die zur Feststellung der Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen und/oder
Maßnahmen durchgeführt wurden, müssen vom Hersteller aufgezeichnet, geprüft und für spätere
Überprüfungen aufbewahrt werden.

16
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

6.2.4 Hydrostatische Druckprüfung für drucktragende Bauteile

Alle drucktragenden Bauteile sind einer hydrostatischen Druckprüfung nach !EN 12162" zu unterziehen.
Der Prüfdruck muss sich auf einen Faktor für den maximal zulässigen Betriebsüberdruck, wie dieser in der
Auftragsspezifikation festgelegt ist, beziehen. In keinem Fall darf der Faktor kleiner als 1.3 betragen.

6.2.5 Geräuschmessung

Die Geräuschemission der Ausrüstung muss durch Verweisung auf gemessene Werte festgelegt werden.
Diese können an der jeweiligen Ausrüstung oder an einer ähnlichen Ausrüstung, die unter ähnlichen
Betriebsbedingungen arbeitet, gemessen werden. Geräuschemissionen müssen sich auf das komplett
ausgerüstete Aggregat beziehen, mit allen Hilfs- und Schutzeinrichtungen sowie jeder angebrachten
Geräuschmesseinrichtung. Die Geräuschmessung ist nach !EN ISO 20361" durchzuführen.

6.2.6 Schutzeinrichtungen

Schutzeinrichtungen, die zur Vermeidung der Berührung von Oberflächen oder von sich bewegenden Teilen
vorgesehen sind, müssen als angemessen betrachtet werden, wenn eine Berührung bei der Prüfung mit dem
Testfinger nach EN 60529 unter Beachtung der Eindringmöglichkeit, Festigkeit und Stoßfestigkeit, nicht
möglich ist.

6.2.7 Standfestigkeit

Die Feststellung der Übereinstimmung kann durch Prüfung aufgezeigt werden, oder durch Berechnung für alle
Bauteile und Ausrüstungen, außer bei tragbaren Aggregaten.

Wenn eine Prüfung durchgeführt wird, muss das komplett zusammengebaute Aggregat auf seiner
üblicherweise verwendeten Grundlage oder seinen Füßen, mit allen angeschlossenen Zusatzausrüstungen
montiert sein. Wenn das Aggregat auf Rädern montiert ist, sind die Räder für die Prüfung in der ungünstigsten
Anordnung auszurichten.

Die Grundlage muss um einen Winkel bis 10q geneigt werden und kein Standfestigkeitsverlust ist gestattet.
Während der Prüfung sollte Sorge dafür getragen werden, dass im Falle der Instabilität kein Schaden an
Personen oder Sachen entstehen kann.

Wenn Berechnungen die Grundlage für die Feststellung der Übereinstimmung darstellen, sind diese auf
Grundlage des Schwerpunkt-Verfahrens durchzuführen und dürfen keine mögliche Instabilität bis zu einer
Neigung von 12,5q aufzeigen.

6.2.8 Oberflächentemperaturen

Die Temperaturen von berührbaren äußeren Oberflächen müssen nach dem in !EN ISO 13732-1"
festgelegten Verfahren gemessen werden.

7 Benutzerinformationen

7.1 Allgemeines

Die Benutzerinformation muss den Regeln nach !EN ISO 12100-2" entsprechen.

17
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

7.2 Betriebsanleitungen — Betriebshandbuch

7.2.1 Allgemeines

!Die Anweisungen der Betriebsanleitung müssen den, in der in EN ISO 12100-2 niedergelegten Regeln
entsprechen.

Der Kunde/Käufer erhält die Betriebsanleitung zu dem Zeitpunkt, wenn die Pumpe oder das Pumpenaggregat
vom Hersteller geliefert wird.

Alle zur Verfügung gestellten Sprachfassungen müssen enthalten:

 Entweder die „Original-Betriebsanleitung“, wenn vom Hersteller geprüft;

 oder die Übersetzung der „Orginal-Betriebsanleitung“, falls nicht.

Zumindest eine „Original-Betriebsanleitung“ ist der Lieferung beizufügen.

Im Falle unvollständiger Maschinen erhält der Kunde/Käufer die Montageanleitung gemeinsam mit der
Lieferung. Die Montageanleitung ist in einer offiziellen Sprache der Gemeinschaft abzufassen, annehmbar für
den Hersteller der Maschine in die die unvollständige Maschine eingebaut werden soll oder seinen
Bevollmächtigten."

7.2.2 Gliederung

Die Betriebsanleitung muss die erforderlichen Sicherheitsinformationen zu den folgenden Themen enthalten,
soweit diese für die gelieferte Pumpe oder das Pumpenaggregat und mitgelieferte Hilfseinrichtungen
zutreffend sind und wenn diese zur Verminderung der Gefahren während des Betriebes erforderlich sind:

 Allgemeines;

 !Heben," Transport und Zwischenlagerung;

 Beschreibung der Pumpen oder des Pumpenaggregates;

 Aufstellung/Einbau;

 Inbetriebnahme/Betrieb/Außerbetriebnahme;

 Wartung und Instandhaltung;

 Störungen; Ursachen und Beseitigung;

! Demontage, Abschalten und Entsorgen;

 Gewicht der Pumpe oder des Pumpenaggregats und der Unterbaugruppen oder Reparaturteile, wenn
diese üblicherweise getrennt transportiert werden;"

 zugehörige Unterlagen.

Zusätzliche Angaben dürfen gemacht werden.

18
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

7.2.2.1 Allgemeines

! Eine Kopie der EG-Konformitätserklärung (oder ein Dokument, das deren Inhalt wiedergibt), ohne die
Seriennummer und die Unterschrift;"

 Anwendungsbereich und -grenzen, bestimmungsgemäße oder zulässige Verwendung, inklusive jeglicher


Vor-Ort-Bedingungen;

 Angaben über die Pumpe/das Pumpenaggregat:

a) Angaben, die eine Betriebsanleitung einem bestimmten Erzeugnis zuordnen;

b) Hersteller, Einführer oder Lieferer;

c) Benennung, Typ, Baugröße;

d) Auflage-Nr. und/oder Ausgabedatum der Betriebsanleitung;

e) !Schallemission:

ANMERKUNG 1 Die folgenden Anforderungen gelten nicht für Geräte, die den Anforderungen „im Freien
betriebener Geräte“ unterliegen.

Diese Werte müssen entweder an der betreffenden Maschine tatsächlich gemessen oder durch Messung
an einer technisch vergleichbaren, für die geplante Fertigung repräsentativen Maschine ermittelt worden
sein.

 der A-bewertete Emissionsschalldruckpegel an den Arbeitsplätzen, sofern er 70 dB(A) übersteigt;

 der Höchstwert des momentanen C-bewerteten Emissionsschalldruckpegels an den Arbeitsplätzen,


sofern er 63 Pa (130 dB bezogen auf 20 ȝ3D Eersteigt;

 der A-bewertete Schallleistungspegel der Maschine, wenn der A-bewertete Emissionsschall-


druckpegel an den Arbeitsplätzen 80 dB(A) übersteigt.

Wenn diese Schallpegel anzugeben sind, dann müssen die Unsicherheiten dieser Werte genau
aufgeführt werden.

ANMERKUNG 2 Wenn diese Umstände eintreten, sollten die geräuschsenkenden Maßnahmen zwischen dem
Besteller und Hersteller/Lieferer abgestimmt werden. In der Betriebsanleitung sollte genau beschrieben werden, dass
Hörschutzeinrichtungen verwendet werden sollten, falls man lange dem Geräusch ausgesetzt ist."

f) Anforderungen an Versorgungseinrichtungen wie z. B. Stromversorgung, Wasserversorgung;

g) Warnungen gegen vorhersehbaren Missbrauch.

Die folgenden Sicherheitszeichen sind in die Betriebsanleitung aufzunehmen:

19
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

Die in dieser Betriebsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweise, die bei Nichtbeachtung Gefährdungen für
Personen hervorrufen können, sind mit allgemeinem Gefahrensymbol:

oder bei Warnung vor elektrischer Spannung mit:

besonders gekennzeichnet.

Bei Sicherheitshinweisen, deren Nichtbeachtung Gefahren für die Maschine und deren Funktionen hervor-
rufen kann, ist das Wort:

ACHTUNG

eingefügt.

7.2.2.2 !Heben," Transport und Zwischenlagerung

 Konservieren:

a) Haltbarkeit der Konservierung;

b) Nachkonservierung;

c) Entfernen der Konservierung;

 Schutz vor Umgebungseinflüssen;

! Angaben zum sicheren Heben und Bewegen.

ANMERKUNG Personen, die für Handhabung von pumpen und Pumpenaggregaten vor Ort verantwortlich sind, finden
zusätzlich zu den Anweisungen des Herstellers in ISO 15513:2000, ISO 23813:2007, ISO 23853:2004 Angaben zu den
notwendigen Fähigkeiten, zu Schulung und Qualifikation von Personen, die mit der Handhabung von Transport-
vorrichtungen beauftragt sind."

7.2.2.3 Beschreibung der Pumpe oder des Pumpenaggregates

 Allgemeine Beschreibung;

 Aufbau und Wirkungsweise;

 Konstruktiver Aufbau, Wirkungsweise und Gebrauch von Sicherheits-Schutzeinrichtungen;

 Zusätzliche Beschreibung für Zubehör;

 Abmessungen, Gewichte, Schwerpunkte, Fassungsvermögen.

20
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

7.2.2.4 Aufstellung/Einbau

 Besondere Montagewerkzeuge;

 Erstaufstellung:

a) Raumbedarf für Betrieb und Wartung;

b) Überprüfung vor Aufstellungsbeginn;

c) Angaben zum Untergrund, Fundament;

d) Aufstellung der komplett montierten Pumpe;

e) Anforderungen an die Ausrichtung inklusive von elastischen Kupplungen;

 Montage des Motors und von Hilfseinrichtungen;

 Fachgerechte Installation von Sicherheits- und Regeleinrichtungen;

 Elektrischer Anschluss, Anschlussleitungen;

 Vergießen und sonstige Abschlussarbeiten;

 Rohrleitungen:

a) Allgemeines;

b) Zulässige Kräfte und Momente an Eintritts- und Austrittsflanschen;

 Schraubenanzugsmomente.

7.2.2.5 Inbetriebnahme/Betrieb/Außerbetriebnahme

 Technische Unterlagen:

a) Messstellen- und Rohrleitungsschema (z. B. RI-Fließbild);

b) Schmiermittelliste;

 Fertigmachen zum Betrieb:

a) Lagerung;

b) Wellendichtung;

c) Auffüllen/Entlüften;

d) elektrische Anschlüsse;

e) Drehrichtungskontrolle;

 Regel- und Überwachungseinrichtungen:

a) Funktionsprüfung;

b) Einstellwerte;

c) Zusatzeinrichtungen (Kühlung, Zirkulation, Heizung usw.);

d) Motorschutz (Einstellung);

e) Not-Aus;

21
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

 Einrichtungen zum Schutz von Personen:

a) mechanisch (z. B. Berührungsschutz für Kupplung oder für Riemen);

b) Schallemissionsschutz (z. B. Lärmschutzhaube);

c) Spritzschutz (z. B. Spritzleckagehaube);

d) elektrische Anforderungen;

e) besondere Einrichtungen;

 Inbetriebnahme:

a) Erstinbetriebnahme;

b) Wiederinbetriebnahme;

c) pumpenspezifische Anforderungen an die Anlage;

d) Einschalten/Schalthäufigkeit;

e) Betrieb und Anfahren bei geschlossenem Schieber;

f) besondere Hinweise (z. B. Stand-by-Betrieb, Störungen);

 Außerbetriebnahme:

a) Abschalten;

b) Entleerung;

c) Konservierung;

d) Einlagerung.

7.2.2.6 Wartung und Instandhaltung

 Wartung und Inspektion:

a) Verbrauchsstoffe inklusive Ersatzteile;

b) Überwachung während des Betriebes;

c) Vorbeugende Maßnahmen (z. B. Verschleißteile, Schmierung, Sperrmedium);

 Demontage und Wiedermontage:

a) Werkzeuge;

b) Anweisung für Wiedermontage;

 Schraubenanzugsmomente.

! Beschreibung sicherheitsrelevanter Ersatzteile."

22
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

7.2.2.7 Störungen; Ursachen und Beseitigung

 Störungen:

a) hydrodynamisch;

b) mechanisch;

c) elektrisch;

 Ursachen-Beseitigung nach produktspezifischer Checkliste.

7.2.2.8 Zugehörige Unterlagen

Wie zwischen Hersteller/Lieferer und Käufer/Besteller vereinbart.

!7.3 Montageanleitung für unvollständige Maschinen

Für eine unvollständige Maschine ist eine Kopie der Einbauerklärung gefordert.

Die Montageanleitung für unvollständige Maschinen muss eine Beschreibung der Bedingungen enthalten, die
im Hinblick auf einen korrekten Einbau in die endgültige Maschine, eingehalten werden müssen, ohne die
Sicherheit und Gesundheit zu gefährden. Die Montageanleitung ist in einer offiziellen Sprache der
Gemeinschaft abzufassen, annehmbar für den Hersteller der Maschine in die die unvollständige Maschine
eingebaut werden soll oder seinen Bevollmächtigten."

8 Kennzeichnung
Die Pumpen bzw. Pumpenaggregate sind mit folgender Mindestkennzeichnung zu versehen:

! Das CE Zeichen;

 Firmenname und vollständige Anschrift des Herstellers und gegebenenfalls seines Bevollmächtigten;

 Bezeichnung der Maschine;

 Baureihen- oder Typbezeichnung;"

 Baujahr, Seriennummer (sofern vorhanden);

 Bei Pumpenaggregaten mit Elektroantrieb Informationen über die elektrischen Daten wie z. B.:

a) Spannung;

b) Frequenz;

c) Leistung.

Zusätzlich können für die Pumpe Angaben wie z. B.:

 Förderstrom;

 Förderhöhe;

 Drehzahl

gemacht werden.

23
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

Anhang ZA
(informativ)

!Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den


grundlegenden Anforderungen der EU-Richtlinie 98/37/EG

Diese Europäische Norm wurde im Rahmen eines Mandates, das dem CEN von der Europäischen
Kommission und der Europäischen Freihandelszone erteilt wurde, erarbeitet, um ein Mittel zur Erfüllung der
grundlegenden Anforderungen der Richtlinie nach der neuen Konzeption für Maschinen 98/37/EG, geändert
durch 98/79/EG, bereitzustellen.

Sobald diese Norm im Amtsblatt der Europäischen Union im Rahmen der betreffenden Richtlinie in Bezug
genommen und in mindestens einem der Mitgliedstaaten als nationale Norm umgesetzt worden ist, berechtigt
die Übereinstimmung mit den normativen Abschnitten dieser Norm innerhalb der Grenzen des
Anwendungsbereichs dieser Norm zu der Annahme, dass eine Übereinstimmung mit den entsprechenden
grundlegenden Anforderungen dieser Richtlinie und der zugehörigen EFTA-Vorschriften gegeben ist.

WARNHINWEIS — Für Produkte, die in den Anwendungsbereich dieser Norm fallen, können weitere
Anforderungen und weitere EU-Richtlinien anwendbar sein."

24
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

Anhang ZB
(informativ)

!Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den


grundlegenden Anforderungen der EU-Richtlinie 2006/42/EG

Diese Europäische Norm wurde im Rahmen eines Mandates, das dem CEN von der Europäischen
Kommission und der Europäischen Freihandelszone erteilt wurde, erarbeitet, um ein Mittel zur Erfüllung der
grundlegenden Anforderungen der Richtlinie nach der neuen Konzeption für Maschinen 2006/42/EG,
bereitzustellen.

Sobald diese Norm im Amtsblatt der Europäischen Union im Rahmen der betreffenden Richtlinie in Bezug
genommen und in mindestens einem der Mitgliedstaaten als nationale Norm umgesetzt worden ist, berechtigt
die Übereinstimmung mit den normativen Abschnitten dieser Norm innerhalb der Grenzen des
Anwendungsbereichs dieser Norm zu der Annahme, dass eine Übereinstimmung mit den entsprechenden
grundlegenden Anforderungen dieser Richtlinie und der zugehörigen EFTA-Vorschriften gegeben ist.

WARNHINWEIS — Für Produkte, die in den Anwendungsbereich dieser Norm fallen, können weitere
Anforderungen und weitere EU-Richtlinien anwendbar sein."

25
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

!Literaturhinweise

EN 1028-1, Feuerlöschpumpen — Feuerlöschkreiselpumpen mit Entlüftungseinrichtung — Teil 1: Klassifizie-


rung — Allgemeine und Sicherheitsanforderungen

EN 1028-2, Feuerlöschpumpen — Feuerlöschkreiselpumpen mit Entlüftungseinrichtung — Teil 2: Feststellung


der Übereinstimmung mit den allgemeinen und Sicherheitsanforderungen

EN 1151-1, Pumpen — Kreiselpumpen — Umwälzpumpen mit elektrischer Leistungsaufnahme bis 200 W für
Heizungsanlagen und Brauchwassererwärmungsanlagen für den Hausgebrauch — Teil 1: Nicht-automatische
Umwälzpumpen, Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

EN 1151-2, Pumpen — Kreiselpumpen — Umwälzpumpen mit elektrischer Leistungsaufnahme bis 200 W für
Heizungsanlagen und Brauchwassererwärmungsanlagen für den Hausgebrauch — Teil 2: Geräusch-
prüfvorschrift (vibro-akustisch) zur Messung von Körperschall und Flüssigkeitsschall

prEN 1829-1, Hochdruck — Wasserstrahlmaschinen — Sicherheitsanforderungen — Teil 1: Maschinen

EN 1829-2, Hochdruckwasserstrahlmaschinen — Sicherheitstechnische Anforderungen — Teil 2: Schläuche,


Schlauchleitungen und Verbindungselemente

EN 13951, Flüssigkeitspumpen — Sicherheitsanforderungen — Nahrungsmittelausrüstungen — Konstruk-


tionsregeln zur Sicherstellung der Hygiene bei der Verwendung

EN 61000-2-2, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 2-2: Umgebungsbedingungen — Verträglich-


keitspegel für niederfrequente leitungsgeführte Störgrößen und Signalübertragung in öffentlichen Nieder-
spannungsnetzen (IEC 61000-2-2:2002)

EN 61000-2-4, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 2-4: Umgebungsbedingungen — Verträglich-


keitspegel für niederfrequente leitungsgeführte Störgrößen in Industrieanlagen (IEC 61000-2-4:2002)

EN 61000-3-2, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 3-2: Grenzwerte — Grenzwerte für


Oberschwingungsströme (Geräte- Eingangsstrom d 16 A je Leiter) (IEC 61000-3-2:2005)

EN 61000-3-3, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 3-3: Grenzwerte — Begrenzung von Span-
nungsänderungen, Spannungsschwankungen und Flicker in öffentlichen Niederspannungs-Versorgungs-
netzen für Geräte mit einem Bemessungsstrom d 16 A je Leiter, die keiner Sonderanschlussbedingung
unterliegen (IEC 61000-3-3:1994)

EN 61000-4-1, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-1: Prüf- und Messverfahren — Übersicht
über die Reihe IEC 61000-4 (IEC 61000-4-1:2006)

EN 61000-4-2, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-2: Prüf- und Messverfahren — Prüfung der
Störfestigkeit gegen die Entladung statischer Elektrizität (IEC 1000-4-2:1995)

EN 61000-4-4, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-4: Prüf- und Messverfahren — Prüfung der
Störfestigkeit gegen schnelle transiente elektrische Störgrößen/Burst (IEC 61000-4-4:2004)

EN 61000-4-5, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-5: Prüf- und Messverfahren — Prüfung der
Störfestigkeit gegen Stoßspannungen (IEC 61000-4-5:2005)

EN 61000-4-7, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4: Prüf- und Messverfahren — Haupt-


abschnitt 7: Allgemeiner Leitfaden für Verfahren und Geräte zur Messung von Oberschwingungen und
zwischenharmonischen Schwingungen in Stromversorgungsnetzen und angeschlossenen Geräten
(IEC 61000-4-7:1991)

26
DIN EN 809:2012-10
EN 809:1998+A1:2009 + AC:2010 (D)

EN 61000-4-8, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4: Prüf- und Meßverfahren — Haupt-


abschnitt 8: Prüfung der Störfestigkeit gegen Magnetfelder mit energietechnischen Frequenzen — EMV-
Grundnorm (IEC 61000-4-8:1993)

EN 61000-4-9, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4: Prüf- und Meßverfahren — Haupt-


abschnitt 9: Prüfung der Störfestigkeit gegen impulsförmige Magnetfelder — EMV-Grundnorm
(IEC 61000-4-9:1993)

EN 61000-4-10, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4: Prüf- und Meßverfahren — Haupt-


abschnitt 10: Prüfung der Störfestigkeit gegen gedämpft schwingende Magnetfelder — EMV-Grundnorm
(IEC 61000-4-10:1993)

EN 61000-4-11, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-11: Prüf- und Messverfahren —


Prüfungen der Störfestigkeit gegen Spannungseinbrüche, Kurzzeitunterbrechungen und Spannungs-
schwankungen (IEC 61000-4-11:2004)

EN 61000-4-12, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-12: Prüf- und Messverfahren —


Störfestigkeit gegen gedämpfte Sinusschwingungen (Ringwave) (IEC 61000-4-12:2006)

EN 61000-6-1, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 6-1: Fachgrundnormen — Störfestigkeit für


Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe (IEC 61000-6-1:2005)

EN 61000-6-2, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 6-2: Fachgrundnormen — Störfestigkeit und


Industriebereich (IEC 61000-6-2:2005)

EN 61000-6-3, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 6-3: Fachgrundnormen — Störaussendung


für Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe (IEC 61000-6-3:2006)

EN 61000-6-4, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 6-4: Fachgrundnormen — Störaussendung


für Industriebereiche (IEC 61000-6-4:2006)

ISO 3864-2, Graphical symbols — Safety colours and safety signs — Part 2: Design principles for product
safety labels

ISO 15513:2000, Cranes — Competency requirements for crane drivers (operators), slingers, signallers and
assessors

ISO 23813:2007, Cranes — Training for appointed persons

ISO 23853:2004, Cranes — Training of slingers and signallers

ISO/DIS 10816-7:2007, Mechanical vibration — Evaluation of machine vibration by measurements on


non-rotating parts — Part 7: Rotodynamic pumps for industrial applications, including measurements on
rotating shafts"

27