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Gesetzgebung des Bundes

1. Gesetzgebungsverfahren
2. Rechtsprechung in der Bundesrepublik
Gesetzesinitiative
↙ ↓ ↘
Bundesregierung Mitte des Bundestages Bundesrat
↘ ↓ ↙
die Gesetzesvorlage gelangt in den
Bundestag
hier findet die 1., 2., 3. Lesung statt
Bundesrat
bei der weiteren Behandlung kommt es darauf an, welche Art von Gesetz vorliegt
↙ ↘
Zustimmungsgesetz Einspruchsgesetz
Bundesrat Bundesrat Bundesrat Bundesrat
stimmt zu stimmt nicht zu erhebt Einspruch billigt
Gesetz kommt Gesetz kommt Gesetz kommt
zustande nicht zustande zustande
↙ ↘
Bundestag weist Im Bundestag kommt
Einspruch mit die erforderliche Mehrheit
Mehrheit zurück zur Zurückweisung
nicht zustande
Gesetz kommt Gesetz kommt
zustande nicht zustande
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ist das Gesetz zustande gekommen, gelangt es zum
Bundespräsidenten

Ausfertigung
(=Unterschrift des Bundespräsidenten)

und
Verkündung

im Bundesgesetzblatt

Bürgerbeteiligung
↓ ↓ ↓
Bundesebene Länderebene kommunale Ebene

keine Beteiligung - Volksbegehren - Bürgerbegehren


- Volksentscheid - Bürgerentscheid

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2. Rechtsprechung in der Bundesrepublik

Die rechtsprechende Gewalt ist den Richtern anvertraut; sie wird durch das
Bundesverfassungsgericht, durch die in diesem Grundgesetz vorgesehenen Bundesgerichte
der Länder ausgeübt. (Art. 92GG)

Neben dem Bundesverfassungsgericht gibt es 5 oberste Gerichtshöfe. Jeweils ein oberstes


Gericht steht an der Spitze der folgenden Gerichtszweige:
• ordentliche Gerichtsbarkeit
• Arbeitsgerichtsbarkeit
• Verwaltungsgerichtsbarkeit
• Sozialgerichtsbarkeit
• Finanzgerichtsbarkeit

Darunter gliedern sich die einzelnen Gerichte der Länder.

Die Aufgabe der Rechtsprechung besteht darin, in verbindlicher Form in Fällen, in denen
das Recht verletzt oder bestritten ist, zu entscheiden.
Sie dient der Wahrung und Fortbildung des Rechts.
Insbesondere steht jeder staatliche Akt unter dem Vorbehalt der richterlichen Überprüfung.

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