Sie sind auf Seite 1von 92

Technik für den Profi

WAND

12/
2010
10/2010
PAVATEX ist Partner bei PAVATEX ist Sponsor
der Europameisterschaften
der Zimmerer in Stuttgart (D)

(XURSDPHLVWHUVFKDIWHQ
GHU=LPPHUHULQ
6WXWWJDUW*HUPDQ\




Technik für den Profi WAND


Technik für den Profi
Wand
Pavatex hat alle wichtigen technischen
Informationen in dieser umfangreichen
Broschüre für Sie zusammengefasst.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

- mehr Übersicht
- mehr Verarbeitungshinweise
- mehr Konstruktionsbeispiele
- mehr Regeldetails
- mehr Lösungen

Nützen Sie diese Broschüre für gezielte


Informationen um fachmännisch zu
dämmen.

PAVATEX Deutschland
Telefon +49 (0) 75 61 98 55-0
Hotline Technik und Verkauf
Nord +49 (0) 75 61 98 55-16
oder 98 55-25
Süd-West +49 (0) 75 61 98 55-21
Bayern +49 (0) 75 61 98 55-19
www.pavatex.de

PAVATEX Österreich
Hotline Technik und Verkauf
+49 (0) 75 61 98 55-18
www.pavatex.at

Technik für den Profi WAND


1 Inhaltsverzeichnis WAND

1 Die Außenwanddämmung im Holzbau


+
mit Vorhang-/ Putzfassade 8
mit PAVATEX-DIFFUTHERM, PAVATHERM-PLUS , ISOLAIR L, PAVATHERM,
und PAVATHERM-PROFIL
- Leistungsprofil und Zusatznutzen 8
- ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ als wasserableitende Schicht 9
- Allgemeine Konstruktions- und Verarbeitungshinweise in der Holzständerbauweise 14
- Konstruktionsbeispiele im Holzständerbau mit bauphysikalischen Kennwerten 15
Gefach- und Fassadendämmung
Fassade als Vorhangfassade 15
Fassade als Vorhangfassade - Befestigungstechnik 16
Fassade als Putzfassade (WDVS) 17
Fassade als Putzfassade (WDVS) Feuerwiderstandsklasse F 90 18
Raumseitige Zusatzdämmung 19
- Allgemeine Konstruktions- und Verarbeitungshinweise im Massivholzbau 21
- Konstruktionsbeispiel im Massivholzbau mit bauphysikalischen Kennwerten 22
Fassadendämmung
Fassade als Vohangfassade 22
Fassade als Putzfassade (WDVS) 23
- Regeldetails mit Wärmebrückennachweis 24
Sockelanschluss, Deckenanschluss, Fensteranschluss, Geschossdeckenanschluss

2 Die Außenwanddämmung im Massivbau mit


+
Vorhang-/ Putzfassade 32
mit PAVATEX-DIFFUTHERM, ISOLAIR L, PAVATHERM-PLUS und PAVATHERM
- Leistungsprofil und Zusatznutzen 32
- Allgemeine Konstruktions- und Verarbeitungshinweise 33
Konstruktionsbeispiele mit bauphysikalischen Kennwerten 34
Fassadendämmung bei Vorhangfassaden und Putzfassaden (WDVS) 34
Fassadendämmung bei Vorhangfassaden - Befestigungstechnik 37
- Regeldetails mit Wärmebrückennachweis 41
Sockelanschluss, Fensteranschluss

3 Die Trennwanddämmung im Holz- und Massivbau 46


mit PAVATHERM und PAVAFLEX
- Leistungsprofil und Zusatznutzen 46
- Allgemeine Konstruktions- und Verarbeitungshinweise 47
- Konstruktionsbeispiele mit bauphysikalischen Kennwerten 48
Hohlraumdämmung tragender und nichttragender Holzständerwände
Hohlraumdämmung nichttragender Metallständerwände

4 Die Altbausanierung 50
- Leistungsprofil und Zusatznutzen 50
- Sanierung von außen: Allgemeine Konstruktions- und Verarbeitungshinweise Massivbauweise 51
Konstruktionsbeispiele mit bauphysikalischen Nachweisen – Massivbau 52
- Allgemeine Konstruktions- und Verarbeitungshinweise in der Holzständerbauweise 55
Konstruktionsbeispiele mit bauphysikalischen Nachweisen – Holzständerbau 56
- Sanierung von innen: Allgemeine Konstruktions- und Verarbeitungshinweise 58
Konstruktionsbeispiele mit bauphysikalischen Nachweisen Massiv- und Holzständerbau 59
Anschlussdetails 62

5 PAVATEX-Dämmprodukte und Zertifizierung 70


6 PAVATEX-Dichtprodukte und Zubehör 76
7 PAVATEX-DIFFUTHERM – Verarbeitung/Befestigung/Detaillösungen 80

Technik für den Profi WAND


1

Der Mehrwert für Ihre Wand

- Bewertetes Schalldämm-Maß 22
- Brandschutz 31
- Holzschutz 9
- Luftdichtheit der Gebäudehülle 16
- Phasenverschiebung 19
- Schallschutz 23
- Temperaturamplitudenverhältnis TAV 19
- Wärmeschutz 61
- Wärmebrückenkatalog 39
- WDVS-Systemanbieter und Zulassung 80

INFO

- Anforderungen an die U-Werte in der Sanierung 66


- Deklarationsbeispiel 90
- Geschossdeckenanschluss im Holzbau 28
- Feuerwiderstandsklasse F 30-B und F 60-B
bzw. REI 60 und REI 90 30
- Fensteranschluss Holzbau 26
- Fensteranschluss Massivbau 43
- Konterlattenbefestigung im Holzbau 16
- Konterlattenbefestigung im Massivbau 37
- Leistungspartner Zimmererhandwerk 20
- Luftdichtheit der Gebäudehülle 69
- Sockelausführung Holzbau 24
- Sockelausführung Massivbau 41
Erläuterung der vorkommenden Abkürzungen:
- Wasserableitende Schicht im Holzbau 9
n.b. nicht bewertet

SCHNELLFINDER k.A. keine Anwendung


BHB Bauhandbuch

Technik für den Profi WAND


1 PAVATEX - Dämmen und Dichten im System

Dachsysteme - Sanierung
Die perfekte Lösung für die Dachsanierung von Außen
PAVAFLEX, flexibler Holzfaserdämmstoff
PAVATEX LDB 0.02, diffusionsoffene
Luftdichtbahn
ISOLAIR L, Unterdeckplatte
oder
PAVATHERM-PLUS+ , Dämmelement
Das Dämmsystem für die Dachsanierung von Innen,
jetzt auch verputzbar
PAVATHERM-PROFIL, Holzfaserdämmplatte
PAVATEX DB 3.5, Dampfbremsbahn
PAVAFLEX, flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Lattung

Außenwandsysteme
Die dämmstarke Lösung für hinterlüftete Fassaden
PAVAFLEX, flexibler Holzfaserdämmstoff
ISOLAIR L, Dämmplatte
oder
PAVATHERM-PLUS+ , Dämmelement

Die ideale Sanierungslösung für verputzte Außenwände


PAVAFLEX, flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz
PAVATEX-DIFFUTHERM,
Holzfaserdämmplatte für WDVS

Technik für den Profi WAND


1

Dachsysteme - Neubau
Das klassische Aufsparrendämmsystem
PAVATEX DSB 2, Dachschalungsbahn
PAVATHERM, Holzfaserdämmplatte
ISOLAIR L, Unterdeckplatte
oder
PAVATHERM-PLUS+ , Dämmelement
 Das Aufsparrendämmsystem für besondere Ansprüche
PAVATEX DSB 2, Dachschalungsbahn
PAVATHERM-FORTE, druckbelastbare
Holzfaserdämmplatte
PAVATEX ADB, diffusionsoffene
Unterdeckbahn

Innenwandsysteme
Die Sanierungslösung für die raumseitige
Dämmung der Außenwand
PAVADENTRO,
Holzfaserdämmplatte

Die Trockenbauplatte für den Innenausbau


PAVACLAY, Trockenbauplatte aus Holzfaser
und Lehm

Bodensysteme
Das ideale Dämmsystem für massive Dielenfußböden
PAVABOARD, hochdruckbelastbare Holzfaserdämmplatte
PAVATHERM-PROFIL & Fugenlatte

Für besten Schutz gegen Trittschall bei hoher Druckbelastung


PAVABOARD, hochdruckbelastbare Holzfaserdämmplatte
PAVAPOR, universelle Trittschalldämmplatte

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhang-/ Putzfassade

Leistungsprofil und Zusatznutzen


DIFFUTHERM • Das Komplettsystem aus Dämmung, Wit-
terungsschutz und Winddichtung.
• Hervorragende Schalldämmung durch
PAVATHERM- poröse Plattenstruktur und hohe Dämm-
PROFIL stoffmasse.
• Für die wärmebrückenfreie Gebäudehülle
PAVAFLEX gemäß EnEV bzw. DIN 4108 Bbl.2.
• Diffusionsoffene, aber gleichzeitig luft-
und winddichte Wandkonstruktionen.
PAVATHERM-PLUS+ • Sichere Befestigung mit bauaufsichtlich
zugelassenen Techniken.
• Feuerwiderstandsklasse bis F 90-B bzw.
ISOLAIR L REI 90.
• Bauökologisch zertifiziert durch nature-
plus®.
PAVATHERM
• Bauaufsichtlich zugelassener und güte-
überwachter Qualitätsdämmstoff.

Die Dämm- und Dichtprodukte


• ISOLAIR L Unterdeckplatten • PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff • PAVATHERM-PROFIL für die raumseitige
• PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente als Hohlraumdämmung Zusatzdämmung
mit integrierter Unterdeckung • PAVATHERM-FORTE Aufsparrendämm- • PAVATHERM Dämmplatten
• PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS platten • PAVATEX-Dichtprodukte

Dämmstoff für besseren ...

Der von Natur aus gute Dämmwert von Holz wird durch das besondere PAVATEX-Herstel-
lungsverfahren um mehr als das Dreifache verbessert. Darüber hinaus trägt Holz durch sein
hervorragendes Sorptionsvermögen wie kaum ein anderer Baustoff zu einem behaglichen
Wärmeschutz Raumklima bei.

Wärmedämmstoffe müssen nicht nur im Winter vor Heizenergieverlusten schützen, sondern


auch im Sommer für ein thermisch angenehmes Raumklima sorgen. Bestimmte physikalische
Eigenschaften von Baustoffen wirken sich positiv auf den Hitzeschutz aus. So sollten Wärme-
Sommerlichen dämmstoffe ein möglichst hohes Raumgewicht besitzen und aus einem Material bestehen,
Hitzeschutz das es erlaubt, möglichst viel Wärme, möglichst lange zu speichern.

In der Leichtbauweise mit Holzwerkstoffen ist die Schalldämmung eine der größten Heraus-
forderungen. Sie muss bereits bei der Auswahl aller zu verwendeten Materialien berücksich-
tigt werden. Aufgrund der kompakten Struktur und des porösen Plattenaufbaus weisen mit
Schallschutz PAVATEX-gedämmte Bauteile einen überdurchschnittlichen Schallschutz auf.

Bauaufsichtliche Prüfzeugnisse und Gutachten belegen, dass PAVATEX-Holzfaserdämmplat-


ten in feuerbeanspruchten Konstruktionen wirksam zum Brandschutz beitragen. Für den
Anwendungsbereich Wand können Feuerwiderstandsklassen bis F 90-B bzw. REI 90 erreicht
Brandschutz werden.

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Vorhang-/ Putzfassade

ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ als


„wasserableitende Schicht” im Holzbau
Der bauliche Holzschutz
Gefährdungsklassen GK
wird in DIN 68800-2:1996-05 geregelt, wo- onen hinaus zahlreiche Wandbauweisen mit
In DIN 68800-3 werden die Holzbauteile
mit einerseits ganz allgemein der Feuchte- hinterlüfteten und nicht belüfteten Vorhang-
entsprechend der Art ihrer Gefährdung in
schutz der Konstruktion sichergestellt wer- fassaden sowie hinterlüfteten Mauerwerks-
die Gefährdungsklassen GK0 bis GK4 ein-
den soll, andererseits die Voraussetzungen Vorsatzschalen realisiert werden.
gestuft. In DIN 68800-2 ist verankert, dass
für die Einstufung in eine niedrigere Gefähr- Unter Berücksichtigung der Bedingungen in
grundsätzlich Konstruktionen bevorzugt
dungsklasse (z.B. GK0) geschaffen werden. DIN 68800-2 bzw. des genannten WKI-Gut-
werden sollen, bei denen ein chemischer
Bei Außenwänden in Holzbauweise kommt achtens dürfen die nachfolgenden Außen-
Holzschutz entbehrlich ist (GK0). Die Be-
dem „Wetterschutz”, der aus der eigent- wände der Gefährdungsklasse GK0 zuge-
dingungen hierfür sind u.a. der Einbau
lichen Fassade und der dahinter liegen- ordnet werden. (Hinweis: die Darstellungen
trockener Hölzer (u B 20%), die Vermei-
den „wasserableitenden Schicht” gebildet sind beispielhaft für jeweils eine mögliche
dung von unkontrollierbarem Insektenbe-
wird, besondere Bedeutung zu. (Ausnah- Variante und beinhalten nicht alle Konstruk-
fall, luftdichte Bauteile, Bauteilanschlüsse
me: bauaufsichtlich zugelassene WDVS mit tions- und Abdichtungsdetails)
und Durchdringungen sowie die Verwen-
PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten stellen
dung geeigneter Dämmstoffe.
einen kompakten Wetterschutz im System

INFO
dar). Mit ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+
als wasserableitende Schicht können über
die in DIN 68800-2 geregelten Konstrukti-

Holzständer- / Holzrahmen- / Holztafelbauweise mit hinterlüfteten Vorhangfassaden

Hinterlüftete Bretterschalungen
in senkrechter Ausführung mit Lattung
und Konterlattung (z.B. Boden-Deckel-
Schalung) oder in waagerechter Ausfüh-
rung nur mit senkrechter Lattung (z.B.
Stülpschalung).

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
DIN 68800-2:1996-05 1)

Verwendbarkeitsnachweis:
1)
DIN 68800-2:1996-05 „Holzschutz - Teil 2: Vorbeugende bauliche Maßnahmen im Hochbau”

Hinweis:
Bei Holzfaserdämmplatten können Reste von Fasern und natürlichen Inhaltsstoffen auf der Plattenoberfläche von ablaufendem Wasser abgewaschen werden. Das kann zu Ver-
unreinigungen von anschließenden Bauteilen (Bleche, Schalungen, Fenster, Fassaden, etc.) führen. Eine kontrollierte Abführung anfallenden Wassers ist daher schon während der
Bauphase zu planen und vorzunehmen.

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhang-/ Putzfassade

10

ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ als


„wasserableitende Schicht” im Holzbau
Holzständer- / Holzrahmen- / Holztafelbauweise mit hinterlüfteten Vorhangfassaden

Hinterlüftete kleinformatige
Fassadenbekleidungen
auf Lattung bzw. Sparschalung und Kon-
terlattung (z.B. Faserzementtafeln, Fassa-
denkeramik usw.) oder auf Holzschalung
mit senkrechter Lattung (z.B. Schiefer und
Schindeln).

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
DIN 68800-2:1996-05 1)

Hinterlüftete Putzfassaden oder


großformatige Fassadentafeln
in der Regel mit senkrechter Lattung oder
Metallunterkonstruktion (z.B. für Faser-
zementtafeln) sowie Putzfassaden auf
Holzwolle-Leichtbauplatten oder minera-
lischen Putzträgerplatten.

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
DIN 68800-2:1996-05 1)

Verwendbarkeitsnachweis:
1)
DIN 68800-2:1996-05 „Holzschutz - Teil 2: Vorbeugende bauliche Maßnahmen im Hochbau”

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Vorhang-/ Putzfassade

11

ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ als


„wasserableitende Schicht” im Holzbau
Holzständer- / Holzrahmen- / Holztafelbauweise mit nicht hinterlüfteten Vorhangfassaden

Nicht hinterlüftete, aber luftdurchläs-


sige Bretterschalungen und kleinforma-
tige Fassadenbekleidungen
in der Regel mit waagerechter Lattung
+ (z.B. Boden-Deckel-Schalung) bzw. Spar-
schalung (z.B. Faserzementtafeln).

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
Gutachten des WKI Nr. U591/2005 1)

Massivholzbauweise (z.B. Brettstapel, Dickholz usw.) mit hinterlüfteten Vorhangfassaden

Hinterlüftete Bretterschalungen
in senkrechter Ausführung mit Lattung
und Konterlattung (z.B. Boden-Deckel-
+
Schalung) oder in waagerechter Ausfüh-
rung nur mit senkrechter Lattung (z.B.
Stülpschalung).

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
Gutachten des WKI, Nr. U 591/2005 1)

Verwendbarkeitsnachweis:
1)
Gutachterliche Stellungnahme Nr. U 591/2005 des WKI - Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung, Braunschweig vom 03.03.2005
„Verwendung von Holzfaserdämmplatten PAVATEX ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ im Sinne einer wasserableitenden Schicht auf
ausgewählten Konstruktionen der GK 0 nach DIN 68800-3”

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhang-/ Putzfassade

12

ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ als


„wasserableitende Schicht” im Holzbau
Massivholzbauweise (z.B. Brettstapel, Dickholz usw.) mit hinterlüfteten Vorhangfassaden

Hinterlüftete kleinformatige
Fassadenbekleidungen
auf Lattung bzw. Sparschalung und Kon-
terlattung (z.B. Faserzementtafeln, Fassa-
denkeramik usw.) oder auf Holzschalung
mit senkrechter Lattung (z.B. Schiefer und
Schindeln).

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
Gutachten des WKI, Nr. U 591/2005 1)

Hinterlüftete Putzfassaden oder


großformatige Fassadentafeln
in der Regel mit senkrechter Lattung oder
Metallunterkonstruktion (z.B. für Faser-
zementtafeln) sowie Putzfassaden auf
Holzwolle-Leichtbauplatten oder minera-
lischen Putzträgerplatten.

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
Gutachten des WKI, Nr. U 591/2005 1)

Verwendbarkeitsnachweis:
1)
Gutachterliche Stellungnahme Nr. U 591/2005 des WKI - Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung, Braunschweig vom 03.03.2005
„Verwendung von Holzfaserdämmplatten PAVATEX ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ im Sinne einer wasserableitenden Schicht auf ausge-
wählten Konstruktionen der GK 0 nach DIN 68800-3”

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Vorhang-/ Putzfassade

13

ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ als


„wasserableitende Schicht” im Holzbau
Massivholzbauweise (z.B. Brettstapel, Dickholz usw.) mit nicht hinterlüfteten Vorhangfassaden

Nicht hinterlüftete, aber luftdurchläs-


sige Bretterschalungen und kleinforma-
tige Fassadenbekleidungen
in der Regel mit waagerechter Lattung
(z.B. für Boden-Deckel-Schalung) bzw.
Sparschalung (z.B. Faserzementtafeln).

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
Gutachten des WKI Nr. U591/2005 1)

Massivholzbauweise (z.B. Brettstapel, Dickholz usw.) mit hinterlüfteter Mauerwerks-Vorsatzschale

Hinterlüftete Vorsatzschale aus Mauer-


werk
über schraubbare, rostfreie Drahtanker
incl. Abtropfscheibe mit der Tragkons-
truktion (>
_ 80 mm) verbunden. Die Dicke
der belüfteten Luftschicht muss mind. 40
mm betragen.

Wasserableitende Schicht aus


ISOLAIR L 18, 22, 35, 52, 60 mm
PAVATHERM-PLUS+ 60, 80, 100, 120 mm

Verwendbarkeitsnachweis
Gutachten des WKI Nr. U 591/2005 1)

Verwendbarkeitsnachweis:
1)
Gutachterliche Stellungnahme Nr. U 591/2005 des WKI - Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung, Braunschweig vom 03.03.2005
„Verwendung von Holzfaserdämmplatten PAVATEX ISOLAIR L und PAVATHERM-PLUS+ im Sinne einer wasserableitenden Schicht auf
ausgewählten Konstruktionen der GK 0 nach DIN 68800-3”

Hinweis:
Eine Anwendung von Holzfaserplatten als wasserableitende Schicht in Verbindung mit Mauerwerksvorsatzschalen ist für die Holzständer- / Holzrahmen- / Holztafelbauweise
bauaufsichtlich nicht geregelt.

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhang-/ Putzfassade

14

Allgemeine Konstruktions- u. Verarbeitungshinweise

Fassadendämmung bei Vorhangfassaden Fassadendämmung bei Putzfassaden Raumseitige Zusatzdämmung in der Holz-
in der Holzständerbauweise (WDVS) in der Holzständerbauweise ständerbauweise

Die Überdämmung der Holzständer verbes- Mit der DIFFUTHERM-Dämmplatte wurde Die zusätzliche raumseitige Dämmung mit
sert nicht nur den maßgeblichen mittleren diese innovative Anwendung eines Wärme- PAVATHERM-PROFIL Platten kann z.B. bei
U-Wert der Außenwand. Sie verbessert au- dämmverbundsystems im Holzbau erstmals Ausbauhäusern, bei der nachträglichen Däm-
ßerdem den Schallschutz, den sommerlichen erschlossen und bauaufsichtlich zugelassen. mung oder zur Erzielung eines besonders
Hitzeschutz sowie die Winddichtheit der Kennzeichnend ist die direkte Befestigung der hohen Dämmniveaus zum Einsatz kommen.
Konstruktion. Die vergüteten Holzfaser- Dämmplatten auf dem Ständerwerk mittels Aufgrund der druckfesten Plattenstruktur
dämmplatten ISOLAIR L bzw. PAVATHERM- Dämmstoffbefestigern oder Klammern. Eine braucht die Dämmschicht nicht durch Kon-
PLUS+ übernehmen zugleich gemeinsam mit zusätzliche Beplankung zwischen Dämm- struktionslatten unterbrochen zu werden.
der Fassade die Funktion der wasserableiten- platte und Holzständer ist nicht erforder- Die Lattung für die Innenverkleidung wird
den Schicht (siehe hierzu auch die Seiten 9 lich, jedoch möglich. Ausführliche Verarbei- raumseitig auf der Dämmschicht angeordnet
bis 13). Die ISOLAIR L bzw. PAVATHERM- tungshinweise sind bei den Systemanbietern und durch diese hindurch in die Holzständer
PLUS+ Platten sind 3 Monate frei bewitter- UNGER-DIFFUTHERM, KNAUF MARMORIT befestigt. Dadurch werden besonders nied-
bar. bzw. BAUMIT (Zulassung ist beantragt) er- rige mittlere U-Werte erzielt. Die Verlegung
Die Platten werden zunächst mit Dämm- hältlich. Die Bedingungen der allgemeinen der Dämmplatten erfolgt im Verband, wobei
stoffbefestigern an den Holzständern fixiert. bauaufsichtlichen Zulassungen sind zu be- dank der umlaufenden Nut-/Federprofilie-
Die endgültige Befestigung erfolgt über die achten. rung auch fliegende Plattenstöße möglich
Montage der Fassadenlattung mit zugelas- sind.
senen Schrauben z.B. von WÜRTH, BIER-
BACH oder ABC gem. Hersteller-Typenstatik.

Dämmung zwischen den Holzständern:


Unabhängig von Art und Ausführung der Die Dämmstoffe werden stets fugendicht
Fassade kann die Gefachdämmung in der und hohlraumfrei eingebaut, mehrlagige
Holzständer- / Holzrahmen- / Holztafelbau- Dämmschichten sind mit versetzten Fugen
weise mit bauseits zugeschnittenem PAVA- einzubauen.
TEX-Holzfaserdämmstoff PAVATHERM oder
PAVAFLEX ausgeführt werden.

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Vorhangfassade

15

Gefach- und Fassadendämmung im Holzständerbau

Gefachdämmung aus PAVAFLEX oder PAVATHERM


Wasserableitende Schicht aus ISOLAIR L
Aufbau von außen nach innen: bauphysikalische Kennwerte
bauphysikalische Kennwerte
Vorhangfassade
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* ij TAV PAVATHERM ISOLAIR L U-Wert* ij TAV
Lattung / ggf. Konterlattung
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
120 mm PAVAFLEX / PAVATHERM 120 18 0,300 9,0 0,09/9 120 18 0,304 12,2 0,05/5
12,5 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB, 140 18 0,269 9,7 0,07/7 140 18 0,273 13,5 0,04/4
luftdicht verklebt, 160 18 0,244 10,5 0,06/6 160 18 0,247 14,9 0,03/3
z.B. mit PAVAFIX 60 180 18 0,223 11,3 0,05/5 180 18 0,226 16,2 0,02/2
Lattung / Montagehohlraum 120 22 0,293 9,3 0,09/9 120 22 0,296 12,5 0,05/5
15 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte 140 22 0,263 10,0 0,07/7 140 22 0,266 13,8 0,04/4
160 22 0,239 10,8 0,06/6 160 22 0,242 15,2 0,03/3
180 22 0,219 11,5 0,05/5 180 22 0,222 16,5 0,02/2
120 35 0,271 10,2 0,07/7 120 35 0,274 13,5 0,04/4
140 35 0,245 11,0 0,06/6 140 35 0,248 14,8 0,03/3
160 35 0,224 11,8 0,05/5 160 35 0,227 16,1 0,02/2
180 35 0,206 12,5 0,04/4 180 35 0,209 17,5 0,01/1
120 52 0,247 11,7 0,06/6 120 52 0,250 14,8 0,03/3
140 52 0,225 12,4 0,05/5 140 52 0,228 16,1 0,02/2
160 52 0,207 13,2 0,04/4 160 52 0,210 17,5 0,02/2
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15% *mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%
BHB 2.1.02
***REI 30 geprüft mit PAVAFLEX zwischen den Ständern

Schallschutz: n. b. ** ** Geprüften Schallschutz


Rw,P = 56 dB erreichen Sie mit ISOLAIR L 22, 100 mm
Brandschutz: REI 30 geprüft*** Prüfbericht Nr. 3252/005/09 MPA BS beachten PAVATHERM zw. den Ständern, 30 mm PAVATHERM im
Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung für PAVATHERM zw. den Ständern gem. Montagehohlraum und zusätzlichen Luftschichten gem.
Gutachten U 543/2003 des WKI dem zugehörigen Prüfbericht 980316.T1 LSW

Gefachdämmung aus PAVAFLEX oder PAVATHERM


Wasserableitende Schicht aus PAVATHERM-PLUS+ bauphysikalische Kennwerte
Aufbau von außen nach innen: PAVATHERM ...-PLUS+ U-Wert* ij TAV
bauphysikalische Kennwerte
Vorhangfassade [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
Lattung / ggf. Konterlattung PAVAFLEX ...-PLUS+ U-Wert* ij TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] 120 60 0,232 15,0 0,03/3
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
140 60 0,213 16,4 0,02/2
120 mm PAVAFLEX / PAVATHERM 120 60 0,230 11,9 0,05/5
160 60 0,197 17,7 0,01/1
15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB, 140 60 0,211 12,7 0,04/4
180 60 0,183 19,0 0,01/1
luftdicht verklebt, 160 60 0,195 13,5 0,03/3
120 80 0,210 16,4 0,02/2
z.B. mit PAVAFIX 60 180 60 0,181 14,3 0,03/3
140 80 0,194 17,7 0,01/1
Lattung / Montagehohlraum 120 80 0,208 13,4 0,04/4
160 80 0,181 19,1 0,01/1
Innenverkleidung, z.B. FERMACELL 140 80 0,192 14,1 0,03/3
180 80 0,169 20,4 0,01/1
160 80 0,179 14,9 0,02/2
120 100 0,192 17,7 0,01/1
180 80 0,167 15,7 0,02/2
140 100 0,179 19,1 0,01/1
120 100 0,190 14,8 0,02/2
160 100 0,167 20,4 0,01/1
140 100 0,177 15,5 0,02/2
180 100 0,157 21,7 0,00/0
160 100 0,165 16,3 0,02/2
120 120 0,177 19,1 0,01/1
180 100 0,155 17,1 0,01/1
140 120 0,165 20,4 0,01/1
120 120 0,175 16,1 0,02/2
160 120 0,155 21,7 0,00/0
140 120 0,164 16,9 0,01/1
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%
BHB 2.1.07 ***F 30-B geprüft mit PAVATHERM zwischen den Ständern ** Geprüften Schallschutz
Schallschutz: n. b. ** Rw,P = 56 dB erreichen Sie mit 60 mm PAVATHERM-
PLUS+, 100 mm PAVATHERM zw. den Ständern, 30 mm
Brandschutz: F 30-B geprüft*** ABP P-3982/5189-MPA BS beachten PAVATHERM im Montagehohlraum und zusätzlichen
Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung für PAVATHERM zw. den Ständern gem. Luftschichten gem. dem zugehörigen Prüfbericht
Gutachten U 543/2003 des WKI 980316.T2 LSW

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhangfassade

16

Konterlattenbefestigung bei Vorhangfassaden

Fassadendämmung aus PAVATHERM-PLUS+ bei Wänden in Holzständer- und Massivholzbauweise

Befestigungsprinzip Orientierende Schraubabstände zur Konterlattenbefestigung


am Beispiel BIERBACH DaBau-Schraube*
Schubverschraubung D= 67°,
Schraubabstand gem. Tabelle PAVATHERM-PLUS+ Fassadengewicht Schraubenlänge (Ø 8mm)
Dämmschicht Bierbach-DaBau-Schraube
0,15 kN/m2 0,30 kNm2 0,45 kNm2
Vorhangfassade [mm] [mm]
*Abstand Schubverschraubung 67° [cm]
Konterlattung 40/60 mm 60 117 117 90 180
80 117 113 85 200
PAVATHERM-PLUS+
100 117 104 80 225
Sogverschraubung 90° 120 117 100 77 250
* Rechnerischer Schraubenabstand ohne Berücksichtigung der Konterlattenlänge. Mit Berücksichtigung
der jeweiligen Konterlattenlänge können sich diese Abstände verringern, um gleichmäßige Abstände
je Konterlattenabschnitt und Mindestrandabstände zu erzielen. Bei anderen Achsabständen der Konter-
a
4040
cmcm Mindestabstand
40

Mindestabstand latten als 62,5 cm können sich die Schraubabstände ebenfalls verringern oder vergrößern. Zusätzlich
zur schrägen Schubverschraubung (Einschraubwinkel D=67° zur Waagerechten) erfolgt im Abstand von
20

20 cm Mindestabstand 154 cm eine Windsogverschraubung im Winkel von 90°.


zum
zum EndeStoß
Ende/ / Stoß
der Konterlatte

Flächenlasten von Vorhangfassaden Hinweise


Die Konterlattendicke beträgt mind. 40 mm, die Breite mind. 60 mm. Bei Verschraubung in
0,15 kN/m² leichte Fassade
Holzständer beträgt dessen Mindestbreite ebenfalls 60 mm. Den o.g. Schraubenabständen
z.B. Boden-Deckel-Schalung
liegt ein Ständerachsabstand von 62,5 cm zugrunde. Eine Verschraubung in Massivholz-
wände ist ebenfalls möglich, wobei die Mindesteinschraubtiefe von 50 mm zu berücksich-
0,30 kN/m² mittelschwere Fassade
tigen ist. Dieser Tabelle liegt die Typenstatik und die Berechnungshilfe der Fa. BIERBACH für
z.B. Schiefer-Doppeldeckung
DaBau-Schrauben gemäß allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-9.1-337 zugrunde. Sie
ersetzt nicht den in jedem Einzelfall notwendigen Standsicherheitsnachweis.
0,45 kN/m² schwere Fassade
Weitere Informationen und Verarbeitungshinweise von:
z.B. Fassadenziegel
BIERBACH GmbH & Co. KG, Postfach 1250, D-59402 Unna / Westfalen,
Telefon (02303) 2802-0, Telefax (02303) 2802-129, www.bierbach.de

Luftdichtheit:
Die Forderung einer luftdichten Gebäudehülle ist in der EnEV gesetzlich verankert, da die Luftdichtheit ein wesentlicher Be-
standteil des energiesparenden Bauens ist. Darüber hinaus lassen sich zum Teil gravierende Baumängel und -schäden durch
eine konsequent luftdichte Bauweise vermeiden. Die Anforderungen - unterteilt in Gebäude mit und Gebäude ohne raum-
lufttechnische Anlagen - sind in DIN 4108-7 definiert. Gleiche Norm enthält außerdem entsprechende Planungs- und Aus-
führungsempfehlungen sowie -beispiele nebst einer Auflistung der Materialien für Luftdichtheitsschichten und Anschlüsse.
Die von PAVATEX angebotenen Dichtprodukte sind auf diese Anforderungen abgestimmt.
Luftdichtheit bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Bauteile gleichzeitig dampfdicht sein müssen. Vielmehr wird durch die ge-
ringen sd-Werte der von PAVATEX angebotenen Materialien, sowie durch die Fähigkeit der Holzfaser zur Feuchteaufnahme,
Feuchtespeicherung und Feuchteabgabe der diffusionsoffenen Bauweise der Vorzug gegeben. Zugunsten eines angenehmen
Wohnklimas und der Vermeidung diffusionsbedingter Feuchteschäden.

INFO
Technik für den Profi WAND
Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Putzfassade

17

Gefach- und Fassadendämmung im Holzständerbau

Gefachdämmung aus PAVAFLEX oder PAVATHERM


Wärmedämmverbundsystem UNGER-DIFFUTHERM oder KNAUF MARMORIT WARM-WAND DIFFUTHERM 1)
Aufbau von außen nach innen:
Putzsystem gem. WDVS-Zulassung bauphysikalische Kennwerte bauphysikalische Kennwerte
80 mm PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS PAVAFLEX DIFFUTHERM U-Wert* ij TAV PAVATHERM DIFFUTHERM U-Wert* ij TAV
120 mm PAVAFLEX / PAVATHERM [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
120 60 0,235 12,0 0,05/5 120 60 0,238 15,1 0,03/3
luftdicht verklebt,
140 60 0,215 12,8 0,04/4 140 60 0,218 16,5 0,02/2
z.B. mit PAVAFIX 60
160 60 0,199 13,6 0,03/3 160 60 0,201 17,8 0,01/1
Lattung / Montagehohlraum
180 60 0,184 14,4 0,03/3 180 60 0,186 19,2 0,01/1
Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
120 80 0,212 13,5 0,03/3 120 80 0,214 16,5 0,02/2
(1x12,5 für F 30-B / 2x 12,5 für F 60-B)
140 80 0,196 14,3 0,03/3 140 80 0,198 17,9 0,01/1
160 80 0,182 15,1 0,02/2 160 80 0,184 19,2 0,01/1
180 80 0,170 15,9 0,02/2 180 80 0,172 20,5 0,01/1
120 100 0,194 14,9 0,02/2 120 100 0,195 17,9 0,01/1
140 100 0,180 15,7 0,02/2 140 100 0,182 19,3 0,01/1
160 100 0,168 16,5 0,02/2 160 100 0,170 20,6 0,01/1
180 100 0,157 17,3 0,01/1 180 100 0,159 21,9 0,00/0
120 60+60 0,178 16,3 0,02/2 120 60+60 0,180 19,3 0,01/1
140 60+60 0,166 17,1 0,01/1 140 60+60 0,168 20,6 0,01/1
160 60+60 0,156 17,8 0,01/1 160 60+60 0,157 22,0 0,00/0
BHB 2.1.12 *mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15% *mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Schallschutz: n. b. ** ** Geprüften Schallschutz


Brandschutz: F 30-B / F 60-B geprüft*** ABP P-3448/2141-MPA BS beachten Rw,P = 54 dB erreichen Sie mit 60 mm DIFFUTHERM,
100 mm PAVATHERM zw. den Ständern, 30 mm
REI 60 / REI 90 geprüft**** Prüfberichte Nr. 3253/006/09-MPA BS bzw. PAVATHERM im Montagehohlraum und zusätzlichen
Nr. 3160/611/10-MPA BS beachten Luftschichten gem. dem zugehörigen Prüfbericht
Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung für PAVATHERM zw. den Ständern gem. 980316.T6 LSW.
Gutachten U 543/2003 des WKI *** F 30-B / F 60-B geprüft mit PAVATHERM zwischen
den Ständern.
Gefachdämmung aus flexiblem Faserdämmstoff; Wärmedämmverbundsystem
UNGER-DIFFUTHERM oder KNAUF MARMORIT WARM-WAND DIFFUTHERM 1) **** REI 60 geprüft mit 120 mm PAVAFLEX zwischen
den Ständern.
Aufbau von außen nach innen:
bauphysikalische Kennwerte REI 90 geprüft mit 180 mm PAVATHERM
Putzsystem gem. WDVS-Zulassung zwischen den Ständern.
80 mm PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS flex. Faser-
DIFFUTHERM U-Wert* ij TAV 1)
siehe Hinweis auf Seite 80.
120 mm flexibler Faserdämmstoff O= 0,035 dämmstoff
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB, [mm]
luftdicht verklebt, 120 60 0,225 10,1 0,06/6
z.B. mit PAVAFIX 60 140 60 0,205 10,4 0,05/5
Lattung / Montagehohlraum 160 60 0,189 10,7 0,05/5
Innenverkleidung, z.B. FERMACELL 180 60 0,175 11,0 0,04/4
(1x12,5 für F 30-B / 2x 12,5 für F 60-B) 120 80 0,204 11,6 0,04/4
140 80 0,187 11,9 0,04/4 ** Geprüften Schallschutz
160 80 0,174 12,2 0,03/3 Rw,P = 54 dB erreichen Sie mit 60 mm DIFFUTHERM,
180 80 0,162 12,5 0,03/3 120 mm Mineralfaserdämmung zw. den Ständern,
30 mm PAVATHERM im Montagehohlraum und zusätz-
120 100 0,186 13,0 0,03/3 lichen Luftschichten gem. dem zugehörigen Prüfbe-
140 100 0,173 13,4 0,03/3 richt 980316.T8 LSW.
160 100 0,161 13,7 0,02/2
180 100 0,150 14,0 0,02/2
Wichtige Verarbeitungshinweise und
120 120 0,172 14,4 0,02/2
Details zu den Wärmedämmverbund-
140 120 0,160 14,7 0,02/2
BHB 2.1.13 systemen finden Sie unter
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%
Schallschutz: n. b. ** www.unger-diffutherm.com oder
Brandschutz: F 30-B / F 60-B geprüft ABP P-3448/2141-MPA BS beachten www.knauf.de oder
Holzschutz: GK 0 gem. Norm+Zulassung DIN 68800 + WDVS-Zulassung beachten www.baumit.com

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Putzfassade

18

Gefachdämmung in der Holzständerbauweise


Feuerwiderstandsklasse F 90
Gefachdämmung aus PAVAFLEX oder PAVATHERM (andere Gefachdämmstoffe siehe Tabelle unten).
Wärmedämmverbundsystem UNGER-DIFFUTHERM o. KNAUF MARMORIT WARM-WAND DIFFUTHERM 1)
Aufbau von außen nach innen:
Putzsystem gem. WDVS-Zulassung bauphysikalische Kennwerte bauphysikalische Kennwerte
80 mm PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS PAVAFLEX DIFFUTHERM U-Wert* ij TAV PAVATHERM DIFFUTHERM U-Wert* ij TAV
18 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
120 mm PAVAFLEX / PAVATHERM
120 60 0,246 13,5 0,02/2 120 60 0,250 16,1 0,02/ 2
15 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
140 60 0,224 14,2 0,02/2 140 60 0,228 17,4 0,01/ 1
15 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
160 60 0,206 15,0 0,02/2 160 60 0,209 18,7 0,01/ 1
in luftdichter Ausführung
180 60 0,191 15,8 0,01/1 180 60 0,194 20,1 0,01/ 1
120 80 0,221 14,8 0,02/2 120 80 0,224 17,3 0,01/ 1
140 80 0,203 15,5 0,01/1 140 80 0,206 18,7 0,01/ 1
160 80 0,188 16,3 0,01/1 160 80 0,191 20,0 0,01/ 1
180 80 0,175 17,0 0,01/1 180 80 0,178 21,3 0,00/ 0
120 100 0,201 16,1 0,01/1 120 100 0,203 18,7 0,01/ 1
140 100 0,186 16,8 0,01/1 140 100 0,188 20,0 0,01/ 1
160 100 0,173 17,6 0,01/1 160 100 0,176 21,3 0,00/ 0
180 100 0,162 18,3 0,01/1 180 100 0,164 22,7 0,00/ 0
120 60+60 0,184 17,4 0,01/1 120 60+60 0,186 20,0 0,01/1
140 60+60 0,171 18,2 0,01/1 140 60+60 0,174 21,3 0,00/0
160 60+60 0,161 18,9 0,01/1 160 60+60 0,163 22,7 0,00/0
BHB 2.1.11
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15% *mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

**F 90-B geprüft mit PAVATHERM zwischen den Ständern


Schallschutz: n.b.
1)
siehe Hinweis auf Seite 80.
Brandschutz: F 90-B geprüft** ABP P-3184/4804-MPA BS beachten
Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung für PAVATHERM zw. den Ständern gem.
Gutachten U 543/2003 des WKI

Kombinationsmöglichkeiten von Beplankungen, Gefachdämmungen und


Holzständern bei Wänden der Feuerwiderstandsklasse F 90-B mit Wärmedämmverbundsystem (DIFFUTHERM-Dicke >
_ 60 mm)

Beplankung innen Beplankung außen Dämmstoffdicke Holzständer zul. Spannung

_ 30 kg/m3, Schmelzpunkt > 1.000°C


Dämmstoff im Gefach: Mineralwolle mit Rohdichte >

>
_ 120 mm >
_ 80/120 mm 2,0 N/mm2
2 x FERMACELL 12,5 mm 1 x FERMACELL 12,5 mm
>
_ 140 mm >
_ 60/140 mm 2,0 N/mm2

Dämmstoff im Gefach: HOMATHERM® oder ISOFLOC®

>
_ 120 mm >
_ 80/120 mm 2,0 N/mm2
2 x FERMACELL 15 mm 1 x FERMACELL 15 mm
>
_ 140 mm >
_ 60/140 mm 2,0 N/mm2

Dämmstoff im Gefach: PAVATHERM®-Dämmplatten

>
_ 120 mm >
_ 80/120 mm 2,0 N/mm2
2 x FERMACELL 15 mm 1 x FERMACELL 18 mm
>
_ 140 mm >
_ 60/140 mm 2,0 N/mm2

Dämmstoff im Gefach: genormt / abZ, mind. Baustoffklasse B2, od. Mineralwolle (Schmelzpunkt < 1.000°C)

>
_ 120 mm >
_ 80/120 mm 2,0 N/mm2
2 x FERMACELL 18 mm 2 x FERMACELL 12,5 mm
>
_ 140 mm >
_ 60/140 mm 2,0 N/mm2

abZ = allgemeine bauaufsichtliche Zulassung

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Vorhangfassade

19

Raumseitige Dämmung in der Holzständerbauweise

Gefachdämmung aus PAVAFLEX oder PAVATHERM


Wasserableitende Schicht aus ISOLAIR L
Aufbau von außen nach innen: bauphysikalische Kennwerte bauphysikalische Kennwerte
Vorhangfassade, hinterlüftet
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* ij TAV PAVATHERM ISOLAIR L U-Wert* ij TAV
Lattung / ggf. Konterlattung
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
120 mm PAVAFLEX / PAVATHERM 40 mm PAVATHERM-PROFIL raumseitig 40 mm PAVATHERM-PROFIL raumseitig
15 mm Holzwerkstoffplatte, abgeklebt 120 18 0,235 11,8 0,05/5 120 18 0,237 15,0 0,03/3
60 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmung 140 18 0,215 12,5 0,04/4 140 18 0,217 16,4 0,02/2
Lattung / Montagehohlraum 160 18 0,198 13,2 0,03/3 160 18 0,201 17,7 0,01/1
Innenverkleidung, z.B. FERMACELL 120 22 0,230 12,0 0,05/5 120 22 0,233 15,3 0,03/3
140 22 0,211 12,8 0,04/4 140 22 0,214 16,7 0,02/2
160 22 0,195 13,5 0,03/3 160 22 0,197 18,0 0,01/1
120 35 0,217 13,0 0,04/4 120 35 0,219 16,3 0,02/2
60 mm PAVATHERM-PROFIL raumseitig 60 mm PAVATHERM-PROFIL raumseitig
120 18 0,212 13,1 0,04/4 120 18 0,214 16,4 0,02/2
140 18 0,196 13,9 0,03/3 140 18 0,198 17,8 0,01/1
160 18 0,182 14,6 0,02/2 160 18 0,184 19,1 0,01/1
120 22 0,208 13,4 0,03/3 120 22 0,210 16,7 0,02/2
140 22 0,193 14,1 0,03/3 140 22 0,195 18,0 0,01/1
160 22 0,179 14,9 0,02/2 160 22 0,181 19,4 0,01/1
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15% *mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

**F 30-B geprüft mit PAVATHERM zwischen den Ständern


Schallschutz: n.b.
Brandschutz: F 30-B geprüft** ABP P-3982/5189-MPA BS beachten
Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung für PAVATHERM zw. den Ständern gem.
Gutachten U 543/2003 des WKI

Phasenverschiebung M und Temperaturamplitudenverhältnis TAV


Die Phasenverschiebung ist die Zeitspanne in Stunden, die eine Temperaturwelle benötigt, um von der Außenseite eines
Bauteils auf dessen Innenseite zu gelangen.
Je größer die Phasenverschiebung, um so länger wird die Aufheizung des Gebäudeinneren verzögert.
Unter dem Temperaturamplitudenverhältnis versteht man das Verhältnis der maximalen Temperaturschwankung an der inne-
ren Bauteiloberfläche zur maximalen Temperaturschwankung an der äußeren Bauteiloberfläche.

INFO
Je kleiner das TAV, um so besser ist die Dämpfung von Temperaturschwankungen durch ein Bauteil.

Technik für den Profi WAND


1 PAVATEX ist Leistungspartner
des Zimmererhandwerks

20 Die Leistungspartner des Zimmererhandwerks sind ein Zusammenschluss führender Her-


steller von Baustoffen, -elementen und Zimmereimaschinen mit Holzbau Deutschland - Bund
Deutscher Zimmermeister und seinen Landesverbänden. Gemeinsames Ziel ist es, Zimmerei- und
Holzbaubetriebe durch abgestimmte, schlagkräftige Maßnahmen in den Bereichen Marketing
und Bildung zu unterstützen.
Kampagne zur energetischen Modernisierung: Mit der Kampagne „Komplett modernisieren mit dem Zimmererhandwerk“ wird aufgezeigt, dass das Zim-
mererhandwerk der Partner schlicht hin ist bei allen Vorhaben der Modernisierung und Sanierung im Ganzen oder in Teilen unter energetischen Aspekten. Auf
der Internetseite www.zimmermeister-modernisieren.de sind inzwischen vier Bautagebücher eingestellt, die Modernisierungsmaßnahmen Schritt für Schritt do-
kumentieren. Damit sollen Bauherren einen Eindruck bekommen, was möglich ist und wie das Zimmererhandwerk arbeitet. Diese speziell für private Bauherren
entwickelte Internetseite wird mit einer Onlinekampagne und Artikeln in Tageszeitungen beworben. Das sechsseitige Faltblatt „Modernisieren – natürlich mit
Holz“ informiert über die Möglichkeiten der Modernisierung mit dem Zimmererhandwerk und wird den Innungsbetrieben in der Verbandsorganisation von
Holzbau Deutschland für das eigene Marketing zur Verfügung gestellt.
Suchmaschine Zimmermeister-suche.de: Die Zimmermeister-Suche ist die professionelle Zimmermeister-Suchmaschine für Bauherren und Planer. Die aufge-
führten Zimmerer- und Holzbaubetriebe in der Verbandsorganisation von Holzbau Deutschland stehen für Qualität und optimale Beratung. Um deutschland-
weit das passende Zimmerei- und Holzbauunternehmen zu finden, kann unter Angabe des Ortes gesucht werden. Bei der „Erweiterten Suche“ kann zudem
ein Betrieb mit bestimmten Leistungen bzw. mit bestimmten Qualitätssiegeln gesucht werden. Die Ergebnisse werden in einer Landkarte („Googlemaps“)
angezeigt. www.zimmermeister-suche.de
DVD der Leistungspartner: Die Leistungspartner des Zimmererhandwerks stellen mit ihrer bewährten DVD kompakte Informationen rund um das Zimme-
rerhandwerk zur Verfügung. Verarbeiter, Planer, Architekten, Lehrende und Lernende finden auf der DVD Produktinformationen, technische Daten und Detail-
zeichnungen, Ausschreibungstexte, Verarbeitungshinweise, Bildmaterial für Vorträge und vieles mehr.
Zimmerer-Nationalmannschaft: Mit der Unterstützung der deutschen Zimmerer-Nationalmannschaft durch die Leistungspartner leisten diese viel für den
Nachwuchs und für das Ansehen des ganzen Berufsstandes. Wer in die Zimmerer-Nationalmannschaft aufgenommen wird, gehört mit zu den besten Nach-
wuchskräften im Holzbau und vertritt Deutschland bei internationalen Berufswettbewerben. www.zimmerer-nationalmannschaft.de
Fachbetrieb Dämmtechnik, Holzbau, Ausbau & Modernisierung - Die Modernisierung ist ein immer wichtigeres Standbein des Zimmererhandwerks.
Daher hat die Akademie des Zimmerer- und Holzbaugewerbes e.V. in Zusammenarbeit mit den Leistungspartnern spezielle Schulungen für Unternehmer und
Mitarbeiter entwickelt. Betriebe, die das Qualitätssiegel „Fachbetrieb Dämmtechnik“ führen, haben besondere Kenntnisse im Bereich der Dämmtechnik.
Kontakt: Kooperatives Marketing - Die Leistungspartner des Zimmererhandwerks, c/o Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau mbH, Kronenstr. 55-58, 10117
Berlin, E-Mail: info@fg-holzbau.de

Pavatex ist Partner von DachKomplett - handwerkliche Spitzenleistung im Verbund


Die Marke DachKomplett ist ein Leistungsverbund aus über 350 exzellenten Zimmereibetrieben, 10 starken Marktpartnern aus der Baustoffindustrie und
dem Baustoffhandel und 12 innovativen Fachverbänden des Zimmererhandwerks.
Die Verbundmarke DachKomplett liefert jedem Bauherren Dienstlei- Die Lösungen von DachKomplett sind ihren Preis wert.
stungen aus einer Hand und einem Guss durch die gemeinsame Sie zeichnen sich aus durch ein höchst mögliches Maß an
• Qualifizierung und dem Erfahrungsaustausch • Ästhetik & Ergonomie
• kundenorientierte Marktbearbeitung • Qualität & Werthaltigkeit
• Sicherung qualitätsrelevanter Prozesse • Komfort & Sicherheit
• Energieeffizienz & Nachhaltigkeit
DachKomplett stiftet für jeden Zimmereibetrieb einen konkreten Mehrwert
• Attraktive Kunden leichter auf sich aufmerksam machen und gewinnen mit durchdachten Marketing-, Vertriebs- und Kommunikationswerkzeugen
• Höhere Chancen für Aufträge mit mehr Umsatz und Deckungsbeitrag durch Erschließung neuer Geschäftsfelder
• Starke Glaubwürdigkeit als Komplettanbieter durch Gewerk übergreifendes Know-how
• Qualitätvolle Abgrenzung vom Wettbewerb durch wertvolles Schlüsselwissen
• Schnelle Informationen und wertvolle praxistaugliche Lösungen durch offenen Austausch mit DachKomplett-Partnern
• Mehr Marktgeltung Ihres Betriebes vor Ort durch Unterstützung Ihrer einmaligen Positionierung mit der Verbundmarke DachKomplett
• Erhebliche Begünstigung von Innovationen in Ihrem Betrieb durch systematische Weiterbildung und Schulungen
Kontakt: Fördergesellschaft des Zimmerer- und Holzbaugewerbes mbH, Servicezentrale DachKomplett, Eisenacher Str. 17, 80804 München,
www.partner.dachkomplett.de - info@dachkomplett.de

Pavatex ist Partner von holzbau austria - kommunikation - weiterbildung


holzbau austria
Schaumburgergasse Nr. 20/6, 1040 Wien, Telefon: +43 (0)1/505 69 60-0, Fax: +43 (0)1/505 69 60-240
E-Mail: baunebengewerbe@bigr4.at
Pavatex ist Partner von holzbau austria - kommunikation - weiterbildung
Der Verband holzbau austria ist eine Teilorganisation der Bundesinnung Holzbau. Wir sind die Plattform aller KMUs im Österreichischen Holzbau
mit folgenden Aufgaben: Kommunikation, Marketing, Lobbying und die Weiterbildung.

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Vorhang-/ Putzfassade

21

Allgemeine Konstruktions- u. Verarbeitungshinweise


Fassadendämmung bei Vorhangfassaden Fassadendämmung bei Putzfassaden
in der Massivholzbauweise (WDVS) in der Massivholzbauweise

Unter die sogenannte Massivholzbau- Gemäß den allgemeinen bauaufsichtlichen


weise fallen herstellerspezifische Systeme Zulassungen der WDVS-Systemanbieter UN-
wie z.B. LIGNOTREND, MERK-Dickholz und GER-DIFFUTHERM, KNAUF MARMORIT und
andere. Eingeschlossen sind außerdem Wän- BAUMIT (Zulassung ist beantragt) darf diese
de in Brettstapel- und Blockbauweise sowie Anwendung auch auf Massivholzwänden
vergleichbare Systeme ab 80 mm Dicke. einschließlich der Systeme Homogen80 so-
Die Fassadendämmung aus ISOLAIR L, wie STEKO erfolgen.
PAVATHERM-PLUS+ oder einer Kombination Die DIFFUTHERM-Dämmplatten werden mit
aus PAVATHERM und ISOLAIR L übernimmt Dämmstoffbefestigern oder Klammern mon-
gleichzeitig die Funktion der wasserableiten- tiert. Ausführliche Verarbeitungshinweise
den Schicht. sind bei den o.g. Anbietern erhältlich. Die
Die ISOLAIR L bzw. PAVATHERM-PLUS+ Plat- Bedingungen der allgemeinen bauaufsicht-
ten sind 3 Monate frei bewitterbar. lichen Zulassungen Z-33.47-663 (UNGER-
Die Holzfaserdämmplatten werden zunächst DIFFUTHERM) bzw. Z-33.47-638* (KNAUF
mit Dämmstoffbefestigern an der Wand MARMORIT) sind zu beachten.
fixiert. Die endgültige Befestigung erfolgt
über die Montage der Fassadenlattung mit *
siehe Hinweis auf Seite 80.
zugelassenen Schrauben z.B. von WÜRTH,
BIERBACH oder ABC gemäß Hersteller-
Typenstatik.

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhangfassade

22

Fassadendämmung in der Massivholzbauweise

Fassadendämmung aus PAVATHERM-PLUS+


Aufbau von außen nach innen:
bauphysikalische Kennwerte Bewertete Schalldämm-Maße*
Vorhangfassade, hinterlüftet
PAVA- Rw,P von Massivholzwänden mit 160 mm
Lattung / ggf. Konterlattung
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Massivholz THERM U-Wert M TAV PAVATHERM-Fassadendämmung und
[mm] PLUS+ [W/(m2K)] [h] [-/%] Vorhangfassade aus Boden-Deckel-
115 mm Massivholz-Außenwand [mm] Schalung:
luftdicht verklebt, 85 100 0,315 13,1 0,03/3
z.B. mit PAVAFIX 60 85 120 0,277 14,5 0,02/2 Wandsystem Dicke Rw,P
Innenverkleidung, z.B. FERMACELL 115 80 0,338 13,9 0,03/3
LIGU Holzlamellen 161 mm 51 dB
115 100 0,294 15,2 0,02/2
KLH Mehrschicht 95 mm 45 dB
LIGNOTREND 4 S 90 mm 47 dB
115 120 0,260 16,5 0,01/1
HAAS Brettstapel 80 mm 49 dB
135 80 0,321 15,2 0,02/2
LOGUS Brettstapel 90 mm 50 dB
135 100 0,281 16,5 0,01/1
PHB Brettstapel 90 mm 50 dB
135 120 0,250 17,9 0,01/1
TERRA-Limes 235 mm 49 dB
162 60 0,348 15,9 0,02/2
162 80 0,301 17,1 0,01/1
* Messwerte des Labors für Schall- und Wärme-
162 100 0,266 18,3 0,01/1
schutz, Stephanskirchen im Rahmen der DGfH-Studie
162 120 0,238 19,7 0,01/1 E-2001/08 über schalltechnische Kennwerte von Mas-
sivholzbauteilen vom 18.03.2002
BHB 2.1.21

Schallschutz: n.b.
Brandschutz: Verschiedene Anforderungen an den Brandschutz können, je nach
Wanddicke und System, erfüllt werden.
Holzschutz: GK 0 Gutachten U 591/2005 des WKI beachten

Fassadendämmung aus PAVATHERM-PLUS+ mit Zusatzdämmung aus PAVATHERM-FORTE


INFO
Aufbau von außen nach innen:
bauphysikalische Kennwerte
Vorhangfassade, hinterlüftet
Lattung / ggf. Konterlattung Massivholz PAVATHERM U-Wert M TAV
PLUS+
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement [mm] [mm] [W/(m 2
K)] [h] [-/%]
100 mm PAVATHERM-FORTE
85 80*+60 0,246 15,8 0,02/2
115 mm Massivholz-Außenwand
85 100*+60 0,222 17,2 0,01/1
luftdicht verklebt,
85 100*+80 0,202 18,5 0,01/1
z.B. mit PAVAFIX 60
85 100*+100 0,185 19,8 0,01/1
Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
85 100*+120 0,171 21,2 0,00/0

festem
115 80*+60 0,233 17,8 0,01/1

it d r u c k
Neu m
115 100*+60 0,211 19,2 0,01/1

- FORTE
115 100*+80 0,193 20,5 0,00/0

H E R M
PAVAT
115 100*+100 0,178 21,9 0,00/0
115 100*+120 0,165 23,2 0,00/0
135 80*+60 0,225 19,2 0,01/1
135 100*+60 0,205 20,5 0,00/0
135 100*+80 0,188 21,9 0,00/0
BHB 2.1.22 135 100*+100 0,173 23,3 0,00/0
135 100*+120 0,161 > 24 0,00/0
Schallschutz: s. info-Block oben rechts 162 80*+60 0,215 21,0 0,00/0
Werte gemäß Studie der DGfH
Brandschutz: Verschiedene Anforderungen an
162 100*+60 0,196 22,4 0,00/0
den Brandschutz können, 162 100*+80 0,180 23,7 0,00/0
je nach Wanddicke und System, 162 100*+100 0,167 > 24 0,00/0
erfüllt werden.
162 100*+120 0,156 > 24 0,00/0
Holzschutz: GK 0 Gutachten U 591/2005
des WKI beachten * zusätzliche Dämmschicht aus PAVATHERM-FORTE

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Putzfassade

23

Fassadendämmung in der Massivholzbauweise

Fassadendämmung mit Wärmeverbundsystem


UNGER-DIFFUTHERM oder KNAUF MARMORIT WARM-WAND DIFFUTHERM 1)

Aufbau von außen nach innen: bauphysikalische Kennwerte


Putzsystem gem. WDVS-Zulassung
DIFFU-
100 mm PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS Massivholz U-Wert ij TAV
THERM
135 mm Massivholz-Außenwand [mm] [W/(m2K)] [h] [-/%]
[mm]
luftdicht verklebt,
85 100 0,325 13,3 0,03/3
z.B. mit PAVAFIX 60
85 60+60 0,284 14,7 0,02/2
Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
115 80 0,349 14,0 0,03/3
(ggf. zweilagig für Brandschutz)
115 100 0,302 15,3 0,02/2
115 60+60 0,266 16,7 0,01/1
135 80 0,331 15,4 0,02/2
135 100 0,289 16,7 0,01/1
135 60+60 0,256 18,1 0,01/1
162 60 0,359 16,0 0,02/2
162 80 0,310 17,2 0,01/1
162 100 0,272 18,5 0,01/1
1)
162 60+60 0,243 19,9 0,01/1 siehe Hinweis auf Seite 80.

Wichtige Verarbeitungshinweise und


BHB 2.1.20 Details zu den Wärmedämmverbund-
Schallschutz: n.b. systemen finden Sie unter
Brandschutz: Verschiedene Anforderungen an den Brandschutz können, je nach www.unger-diffutherm.com oder
Wanddicke,System und Beplankung, erfüllt werden. www.knauf.de oder
Holzschutz: GK 0 WDVS-Zulassungen beachten www.baumit.com

Schallschutz:
Auch an Außenwände werden in zunehmendem Maße Schallschutzanforderungen gestellt. Zum einen gegen Lärmbelästi-
gungen durch Straßen-, Bahn- und Flugverkehr sowie durch Industrieemissionen (Schall-Durchgang durch die Wand). Zum
anderen aber auch gegen Schallübertragungen aus fremden Wohn- und Arbeitsbereichen bei verdichteter Bebauung.
Beide Schutzziele werden mit PAVATEX-gedämmten Wänden auch in der sogenannten „leichten” Holzbauweise in höchstem
Maße erreicht. Dabei wirken sich die poröse Faserstruktur und die hohe Dämmstoffrohdichte ebenso positiv auf die schall-
dämmende Wirkung aus, wie die mehrschalige Bauweise aus Fassadendämmung, Gefachdämmung und raumseitiger Zu-
satzdämmung.
Neben den hervorragenden Bauteil-Einzelergebnissen, die durch Prüfzeugnisse belegt sind, wurden auch bei ausgeführten
Bauten in Gebieten mit hohem Lärmpegel beste Schallschutzwerte erzielt (z.B. Schallschutzmaßnahmen im Bereich des Flug-
hafen Hahn im Hunsrück).

INFO
Technik für den Profi WAND
1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhangfassade

24

Regeldetails Sockelanschluss

Sockeldetail Holzständerwand mit ISOLAIR L 22 bei unbeheiztem Keller mit Wärmebrückennachweis*


am Beispiel 120 mm PAVATHERM
1 1. Vorhangfassade
2 2. ISOLAIR L Unterdeckplatte, 22 mm und 22 mm ISOLAIR L
3. PAVATHERM-Gefachdämmung, 120 mm
3
4. Innenbeplankung Um -Wert 0,296 W/(m² K)
4 5. Schwimmender Estrich
< - 0,070 W/(m K)
5 7 6. Hohlraumdämmung bis OK FFB
7. PAVATHERM-PROFIL Dämmung, 120 mm
8. Perimeterdämmung, 60 mm
9. Kellerdecke, ggf. mit Feuchteschutz
13 6
10. Bauwerksabdichtung
11. Kelleraußenwand
14 12. Keller, unbeheizt 17,43 °C
8 13. Insektenschutzgitter
15 14. Tropfblech
10 15. Fugendichtband
9
t30 cm

11 12

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.1.2.3)

Sockeldetail Holzständerwand mit ISOLAIR L 35 bei Bodenplatte mit Wärmebrückennachweis*


am Beispiel 120 mm PAVATHERM
1 1. Vorhangfassade
und 35 mm ISOLAIR L
2 2. ISOLAIR L Unterdeckplatte, 35 mm
3. PAVATHERM-Gefachdämmung, 120 mm Um -Wert 0,274 W/(m² K)
3
4. Innenbeplankung
4 5. Schwimmender Estrich < - 0,047 W/(m K)
6. Hohlraumdämmung bis OK FFB
5 7
7. PAVATHERM-PROFIL Dämmung, 120 mm
8. Perimeterdämmung, 60 mm
9. Bauwerksabdichtung
6 10. Bodenplatte, ggf. mit Feuchtigkeitssperre
13
11. Fundament
12. Erdreich
14 13. Insektenschutzgitter 17,05°C
14. Tropfblech
8 15. Fugendichtband
15
16. Korngröße 16/32mm
t15 cm 9
t20 cm
10

16

11 12

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.1.3.5)

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Putzfassade

25

Regeldetails Sockelanschluss

Sockeldetail Holzständerwand mit PAVATEX-DIFFUTHERM 60 bei unbeheiztem Keller mit Wärmebrückennachweis*


am Beispiel 120 mm PAVATHERM
1 1. Putzsystem gemäß Zulassung
2 2. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte, 60 mm und 60 mm DIFFUTHERM
3. PAVATHERM, 120 mm
3
4. Innenbeplankung
Um -Wert 0,238 W/(m² K)
4 5. Schwimmender Estrich < - 0,060 W/(m K)
5 7 6. Hohlraumdämmung bis OK FFB
7. PAVATHERM-PROFIL Dämmung, 120 mm
8. Perimeterdämmung, 60 mm
9. Bauwerksabdichtung
14 6 10. Kellerdecke, ggf. mit Feuchteschutz
11. Kelleraußenwand
13 12. Keller, unbeheizt
13. Sockelabschlussprofil 17,71°C
mit Fugendichtband
8
14. Folienschürze
9
10
> 30 cm

11

12

1
*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.3.1.3)

Sockeldetail Holzständerwand mit DIFFUTHERM 100 bei Bodenplatte mit Wärmebrückennachweis*


am Beispiel 120 mm PAVATHERM
1 1. Putzsystem gemäß Zulassung
2. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
und 100 mm DIFFUTHERM
2
3. PAVATHERM, 120 mm Um -Wert 0,195 W/(m² K)
3
4. Innenbeplankung
4 5. Schwimmender Estrich < - 0,045 W/(m K)
5 7 6. Hohlraumdämmung bis OK FFB
13 7. PAVATHERM-PROFIL Dämmung, 120 mm
14 8. Perimeterdämmung, 60 mm
9. Bauwerksabdichtung
6 10. Bodenplatte, ggf. mit Feuchtigkeitssperre
11. Fundament
> 30 cm 15 12. Erdreich
13. Sockelabschlussprofil
14. Fugendichtband 17,33°C
8 15. Folienschürze
9
10

11

12

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.3.3.5)

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhangfassade

26

Regeldetails Fensteranschluss

Laibungsdetail Holzständerwand mit ISOLAIR L 22 mit Wärmebrückennachweis*

1. Vorhangfassade am Beispiel 120 mm PAVATHERM


1 2. ISOLAIR L Unterdeckplatte, 22 mm
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
und 22 mm ISOLAIR L
2 3. Fenster (Einbau luftdicht) Um -Wert 0,238 W/(m² K)
3 4. PAVATHERM Gefachdämmung
5. Innenbeplankung Laibung < - 0,002 W/(m K)
4

14,92°C

1 1. Druckfeste Dämmschicht, 20 mm Brüstung < 0,000 W/(m K)


2. ISOLAIR L Unterdeckplatte, 22 mm
2 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Fugendichtband 14,03°C

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.1.2.2)

Laibungsdetail Holzständerwand mit PAVATHERM-PLUS+ 60 mit Wärmebrückennachweis*


1. Vorhangfassade am Beispiel 120 mm PAVATHERM
1 2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 60 mm
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung und 60 mm PAVATHERM-PLUS+
2 3. Fenster (Einbau luftdicht)
4. PAVATHERM Gefachdämmung Um -Wert 0,232 W/(m² K)
5. Innenbeplankung
3 Laibung < - 0,015 W/(m K)
4

15,48°C

1 1. Druckfeste Dämmschicht, 20 mm Brüstung < - 0,009 W/(m K)


2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 60 mm
2 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
14,46°C
3. Fugendichtband

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.2.1.2)

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Putzfassade

27

Regeldetails Fensteranschluss

Laibungsdetail Holzständerwand mit PAVATEX-DIFFUTHERM 60 mit Wärmebrückennachweis*

1 2 7 am Beispiel 120 mm PAVATHERM


1. Putzsystem gemäß Zulassung
2. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte, 60 mm und 60 mm DIFFUTHERM
6 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Fenster (Einbau luftdicht) Um -Wert 0,238 W/(m² K)
3 4. PAVATHERM Gefachdämmung
5. Innenbeplankung
Laibung < - 0,008 W/(m K)
4
6. Fensteranschlussprofil
7. Fugendichtband
5

15,33°C
3

1 1. Druckfeste Dämmschicht, 20 mm Brüstung < - 0,008 W/(m K)


2. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte, 60 mm
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
2
3. Fugendichtband 14,44°C

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.3.1.2)

Laibungsdetail Holzständerwand mit PAVATEX-DIFFUTHERM 100 mit Wärmebrückennachweis*


1 2 7
1. Putzsystem gemäß Zulassung am Beispiel 120 mm PAVATHERM
2. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung und 100 mm DIFFUTHERM
6 3. Fenster (Einbau luftdicht)
Um -Wert 0,195 W/(m² K)
4. PAVATHERM Gefachdämmung
3 5. Innenbeplankung Laibung < - 0,011 W/(m K)
6. Fensteranschlussprofil
4
7. Fugendichtband
5

15,55°C
3

1 1. Druckfeste Dämmschicht, 20 mm
2. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm Brüstung < - 0,010 W/(m K)
2 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Fugendichtband
14,61°C

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.3.3.2)

Technik für den Profi WAND


1 Die Außenwanddämmung im Holzbau
mit Vorhangfassade

28

Regeldetails Geschossdeckenanschluss

Deckendetail Holzständerwand mit ISOLAIR L 22 mit Wärmebrückennachweis*


1 1. Vorhangfassade am Beispiel 120 mm PAVATHERM
2. ISOLAIR L Unterdeckplatte, 22 mm
2 und 22 mm ISOLAIR L
3. PAVATHERM Gefachdämmung, 120 mm
3 4. Innenbeplankung
Um -Wert 0,296 W/(m² K)
4 5. Fußbodenaufbau, z.B. mit PAVAPOR
6. Deckenbalken  < 0,046 W/(m K)
5 6 7. zusätzliche Hohlraumdämmung
8. Hohlraumdämmung
9. Luftdichtheitsebene im Deckenbereich
10. Unterdecke

7
9
17,18°C

10 8

18,13°C

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.1.2.4)

Deckendetail Holzständerwand mit PAVATHERM-PLUS+ 60 mit Wärmebrückennachweis*


am Beispiel 120 mm PAVATHERM
1 1. Vorhangfassade
2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 60 mm und 60 mm PAVATHERM-PLUS+
2
3. PAVATHERM Gefachdämmung, 120 mm
3 Um -Wert 0,232 W/(m² K)
4. Innenbeplankung
4 5. Fußbodenaufbau, z.B. mit PAVAPOR  < 0,028 W/(m K)
6. Deckenbalken
5 6 7. zusätzliche Hohlraumdämmung
8. Hohlraumdämmung
9. Luftdichtheitsebene im Deckenbereich
10. Unterdecke

7
9
17,79°C

10 8

18,53°C

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.2.1.4)

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Holzbau 1
mit Putzfassade

29

Regeldetails Geschossdeckenanschluss

Deckendetail Holzständerwand mit PAVATEX-DIFFUTHERM 60 mit Wärmebrückennachweis*

1 1. Putzfassade gem. Zulassung am Beispiel 120 mm PAVATHERM


2. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte, 60 mm
2
3. PAVATHERM Gefachdämmung, 120 mm
und 60 mm DIFFUTHERM
3 4. Innenbeplankung Um -Wert 0,238 W/(m² K)
4 5. Fußbodenaufbau, z. B. mit PAVAPOR
6. Deckenbalken  < 0,030 W/(m K)
5 6 7. zusätzliche Hohlraumdämmung
8. Hohlraumdämmung
9. Luftdichtheitsebene im Deckenbereich
10. Unterdecke

7
9
17,75°C

10 8

18,50°C

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.3.1.4)

Deckendetail Holzständerwand mit PAVATEX-DIFFUTHERM 100 mit Wärmebrückennachweis*


am Beispiel 120 mm PAVATHERM
1 1. Putzfassade gem. Zulassung
2. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm und 100 mm DIFFUTHERM
2
3. PAVATHERM Gefachdämmung, 120 mm
3 Um -Wert 0,195 W/(m² K)
4. Innenbeplankung
4 5. Fußbodenaufbau, z.B. mit PAVAPOR  < 0,020 W/(m K)
6. Deckenbalken
5 6 7. zusätzliche Hohlraumdämmung
8. Hohlraumdämmung
9. Luftdichtheitsebene im Deckenbereich
10. Unterdecke

7
9 18,14°C

10 8

18,76°C

*(siehe auch Wärmebrückenkatalog Bauteil 2.2.3.3.4)

Technik für den Profi WAND


1 Der Brandschutz

30

Tragende, raumabschließende Holzständerwand


F 30-B / F 60-B Prüfung beim iBMB-Braunschweig
PAVATEX Holzfaserdämmstoffe halten auch welche die Sauerstoffzufuhr und damit eine der Wärmedurchgang nahezu vollständig
beim Brandschutz den hohen gesetzlichen schnelle Brandausbreitung nachhaltig behin- verhindert wird. Durch den Einsatz von
Anforderungen stand. dert. PAVATEX Holzfaserdämmstoffen sind somit
Im Brandfall entsteht an der Pavatex Holz- Zusätzliche Sicherheit bringt das hohe Spei- in der Holzständerbauweise Bauteil-Feuerwi-
faser-Oberfläche eine Verkohlungsschicht, chervermögen der Dämmplatten, wodurch derstandsklassen bis F 90-B möglich.

Tragende Holzständerwand mit Bauteilzustand und Temperaturen


DIFFUTHERM-WDVS Brandschutz:
nach 50 Minuten Prüfdauer
Prüfaufbau von außen nach innen: Obwohl Holzfaserdämmstoffe
Nach 46 Minuten:
Putzsystem gem. WDVS-Zulassung als normal entflammbare Bau-
Abfallen der gesamten Putzbeschichtung
60 mm PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte stoffe eingestuft sind (B2 / E),
100 mm PAVATHERM Dämmplatte zwischen haben die von PAVATEX veran-
Nach 77 Minuten:
Holzständerwerk 60/120 mm lassten, wegweisenden Brand-
Versagen der Tragfähigkeit der Holzständer
15 mm Holzwerkstoffplatte schutzprüfungen an Dächern
30 mm Lattung 30/50 mm / Luftschicht und Wänden in Holzbauweise
12,5 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte gezeigt, dass sie sehr wohl ei-
nen deutlichen Anteil zur Feu-
erwiderstandsklasse der Bau-
Belastung 30 kN/m Belastung 30 kN/m teile beitragen. Einerseits wird
der Abbrand wie bei massiven
Vollholzquerschnitten durch
eine schützende Verkohlung
verzögert. Andererseits sorgt
die hohe Wärmespeicherfä-
higkeit für einen sehr lang-
18°C 18°C 24°C 900°C samen Temperaturdurchgang
durch das Bauteil. Die feuer-
abgekehrte Seite bleibt lange
Zeit praktisch „kalt”.
Durch die vorliegenden ABP
(Allgemeine Bauaufsichtliche
Prüfzeugnisse) können heute
Bauteile von F 30-B bis F 90-B
nachgewiesen werden.
Das Wärmedämmverbund-
system UNGER-DIFFUTHERM
mit DIFFUTHERM Dämmplat-
ten von PAVATEX war das
erste System dieser Art, das
ohne eine zusätzliche außen-
liegende Beplankung auf den
Holzständern und mit norma-
lentflammbaren Dämmstoffen
im Gefach den Prüfnachweis
für die Feuerwiderstandklas-
sen F 30-B und F 60-B erhielt.
Mit zusätzlicher FERMACELL-
Beplankung außen ist sogar
die „feuerbeständige” Aus-
führung in F 90-B möglich.

INFO
18°C 18°C 19°C 880°C

Technik für den Profi WAND


Der Brandschutz 1

31

Tragende, raumabschließende Holzständerwand


REI 60 / REI 90 Prüfung beim iBMB-Braunschweig
PAVATEX Holzfaserdämmstoffe halten auch welche die Sauerstoffzufuhr und damit eine der Wärmedurchgang nahezu vollständig
beim Brandschutz den hohen gesetzlichen schnelle Brandausbreitung nachhaltig behin- verhindert wird. Durch den Einsatz von
Anforderungen stand. dert. PAVATEX Holzfaserdämmstoffen sind somit
Im Brandfall entsteht an der Pavatex Holz- Zusätzliche Sicherheit bringt das hohe Spei- in der Holzständerbauweise Bauteil-Feuerwi-
faser-Oberfläche eine Verkohlungsschicht, chervermögen der Dämmplatten, wodurch derstandsklassen bis REI 90 möglich.

Tragende Holzständerwand mit Bauteilzustand und Temperaturen


DIFFUTHERM-WDVS Brandschutz:
nach 96 Minuten Prüfdauer
Prüfaufbau von außen nach innen: Obwohl Holzfaserdämmstoffe
Putzsystem gem. WDVS-Zulassung als normal entflammbare Bau-
60 mm PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte stoffe eingestuft sind (B2 / E),
180 mm PAVATHERM Dämmplatte zwischen haben die von PAVATEX veran-
Holzständerwerk 60/180 mm lassten, wegweisenden Brand-
15 mm Holzwerkstoffplatte schutzprüfungen an Dächern
40 mm Lattung 40/60 mm / Luftschicht und Wänden in Holzbauweise
15 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte gezeigt, dass sie sehr wohl ei-
nen deutlichen Anteil zur Feu-
erwiderstandsklasse der Bau-
Belastung 67,5 kN/m Belastung 67,5 kN/m teile beitragen. Einerseits wird
der Abbrand wie bei massiven
Vollholzquerschnitten durch
eine schützende Verkohlung
verzögert. Andererseits sorgt
die hohe Wärmespeicherfä-
higkeit für einen sehr lang-
25°C 25°C 46°C 1080°C samen Temperaturdurchgang
durch das Bauteil. Die feu-
erabgekehrte Seite bleibt lan-
ge Zeit praktisch „kalt”.
Durch die vorliegenden Prüf-
berichte können heute Bau-
teile bis REI 90 nachgewiesen
werden.

INFO
25°C 25°C 27°C 1020°C

Technik für den Profi WAND


2 Die Außenwanddämmung im Massivbau
mit Vorhang- / Putzfassade

32

Leistungsprofil und Zusatznutzen


• Das Komplettsystem aus Dämmung, Wit-
terungsschutz und Winddichtung.
• Hervorragende Schalldämmung, da keine
Resonanzentwicklung in der Dämm-
DIFFUTHERM ebene.
• Für die wärmebrückenfreie Gebäudehülle
gemäß EnEV bzw. DIN 4108 Bbl.2.
PAVATHERM-PLUS+
• Sichere Befestigungstechnik mit bauauf-
sichtlich zugelassenen Techniken.
• Feuerwiderstandsklasse gem. DIN4102-4
ISOLAIR L
bis F 180-AB.
• Bauökologisch zertifiziert durch nature-
plus®.
PAVATHERM
• Bauaufsichtlich zugelassener und güte-
überwachter Qualitätsdämmstoff.

Die Dämm- und Dichtprodukte


• ISOLAIR L Unterdeckplatten • PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS
• PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente • PAVATHERM Dämmplatten
mit integrierter Unterdeckung

Dämmstoff für besseren ...

Der von Natur aus gute Dämmwert von Holz wird durch das besondere PAVATEX Herstel-
lungsverfahren um mehr als das Dreifache verbessert. Darüber hinaus trägt Holz durch sein
hervorragendes Sorptionsvermögen wie kaum ein anderer Baustoff zu einem behaglichen
Wärmeschutz Raumklima bei.

Wärmedämmstoffe müssen nicht nur im Winter vor Heizenergieverlusten schützen, sondern


auch im Sommer für ein thermisch angenehmes Raumklima sorgen. Bestimmte physikalische
Eigenschaften von Baustoffen wirken sich positiv auf den Hitzeschutz aus. So sollten Wärme-
Sommerlichen dämmstoffe ein möglichst hohes Raumgewicht besitzen und aus einem Material bestehen,
Hitzeschutz das es erlaubt, möglichst viel Wärme, möglichst lange zu speichern.

Selbst in der Massivbauweise, mit üblicherweise hohen Wandgewichten, können mit


PAVATEX-Holzfaserdämmstoffen noch Verbesserungen der Schalldämmung erzielt werden.
Dies trifft insbesondere für Massivwände mit WDVS zu. Andere Dämmmaterialien können
Schallschutz hier sogar zu einer Verschlechterung des Schallschutzes führen.

Bauaufsichtliche Prüfzeugnisse und Gutachten belegen, dass PAVATEX-Holzfaserdämmplat-


ten in feuerbeanspruchten Konstruktionen wirksam zum Brandschutz beitragen. Für die An-
wendung im Massivbau können gemäß DIN 4102-4 Feuerwiderstandsklassen bis F 180-AB
Brandschutz erreicht werden.

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Massivbau 2
mit Vorhang- / Putzfassade

33

Allgemeine Konstruktions- u. Verarbeitungshinweise

Fassadendämmung bei Vorhangfassaden in der Massivbauweise Fassadendämmung bei


Putzfassaden (WDVS) in der
Massivbauweise

Bei dieser Anwendung kann die Dämm- dieser Dämmlösung der Schallschutz und der Zulassung Unger Diffutherm: Z-33.43-204
schicht entweder nur aus PAVATHERM- sommerliche Hitzeschutz erheblich verbes- Mit der PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte
PLUS+ Dämmelementen oder auch einer sern. wurde auch diese innovative Anwendung ei-
Kombination mit zusätzlichen PAVATHERM Die Platten werden zunächst mit Dämm- ner Holzfaserdämmplatte im Massivbau erst
Dämmplatten bestehen. Auch eine Verle- stoffbefestigern im Mauerwerk fixiert. Die mals erschlossen und bauaufsichtlich zuge-
gung von PAVATHERM Dämmplatten mit ei- endgültige Befestigung erfolgt über die lassen.
ner Abdeckung aus ISOLAIR L Unterdeck- Montage der Fassadenlattung mit zugelas- Kennzeichnend ist die diffusionsoffene Bau-
platten ist möglich. Die ISOLAIR L bzw. senen Rahmendübeln und Sicherheitsschrau- weise und die Verbesserung der Schalldäm-
PAVATHERM-PLUS+ Platten sind 3 Monate ben. Orientierende Dübelabstände für ver- mung, die mit herkömmlichen, leichten Wär-
frei bewitterbar. Alle Variationen zeichnen schiedene Wand- und Fassadenbaustoffe medämmverbundsystemen oft nicht
sich dadurch aus, dass die Dämmschicht sind am Beispiel der FISCHER-Rahmendübel erreichbar ist.
nicht durch Konstruktionslatten unterbro- auf Seite 37 aufgeführt.
chen wird, wie dies bei weichen Dämm- Ausführliche Verarbeitungshinweise sind bei
stoffen notwendig ist. Dadurch werden bes- dem Systemanbieter UNGER-DIFFUTHERM,
sere mittlere U-Werte erzielt. Und auch bei * Zulassung KNAUF Marmorit: Z-33.43-931 KNAUF MARMORIT erhältlich.
Wänden in Massivbauweise lassen sich mit Die Bedingungen der allgemeinen bauauf-
sichtlichen Zulassungen* sind zu beachten.

Hinweis: Bei Holzfaserdämmplatten können Reste von Fasern und natürlichen Inhaltsstoffen auf der Plattenoberfläche
von ablaufendem Wasser abgewaschen werden. Das kann zu Verunreinigungen von anschließenden Bauteilen (Bleche,
Schalungen, Fenster, Fassaden, etc.) führen. Eine kontrollierte Abführung anfallenden Wassers ist daher schon wäh-
rend der Bauphase zu planen und vorzunehmen.

Technik für den Profi WAND


2 Die Außenwanddämmung im Massivbau
mit Vorhang- / Putzfassade

34

Fassadendämmung für Mauerwerkswände aus LHLz

Fassadendämmung aus PAVATHERM-PLUS+ und


ggf. Zusatzdämmung aus PAVATHERM bei Vorhangfassaden
Aufbau von außen nach innen:
bauphysikalische Kennwerte
Vorhangfassade, hinterlüftet
Konterlattung / ggf. Traglattung LHLzW700 -PLUS+ U-Wert ij TAV
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
Ausgleichsputz nach Erfordernis 240 100 0,303 15,7 0,01/1
240 mm Leichthochlochziegel, 240 120 0,267 17,0 0,01/1
z.B. LHLzW700 240 80*+60 0,227 18,4 0,01/1
15 mm Innenputz 240 80*+80 0,206 19,7 0,00/0
240 100*+80 0,187 21,1 0,00/0
240 100*+100 0,172 22,4 0,00/0
300 100 0,285 17,8 0,01/1
300 120 0,253 19,1 0,01/1
300 80*+60 0,217 20,4 0,00/0
300 80*+80 0,198 21,8 0,00/0
300 100*+80 0,180 23,1 0,00/0
300 100*+100 0,167 > 24 0,00/0
365 100 0,269 20,0 0,00/0
365 120 0,240 21,3 0,00/0
365 80*+60 0,207 22,6 0,00/0
BHB 2.2.10
*zusätzliche Dämmschicht aus PAVATHERM-Platten

Schallschutz: R´w,R > 49 dB gem. DIN 4109


Brandschutz: F180-AB gem. DIN 4102-4

Fassadendämmung aus PAVATEX DIFFUTHERM


für WDVS bei Putzfassaden
1)
Aufbau von außen nach innen: Zweilagige Verlegung nur mit WDVS der KNAUF MARMORIT
Putzsystem gem. Zulassung bauphysikalische Kennwerte GmbH (DIBt-Zulassung Z-33.43-931) möglich.

100 mm PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS LHLzW700 DIFFUTHERM U-Wert ij TAV


Ausgleichsputz nach Erfordernis [mm] [mm] 1) [W/(m²K)] [h] [-/%]
240 mm Leichthochlochziegel, 240 100 0,311 15,9 0,01/1
z.B. LHLzW700 240 80+60 0,244 18,6 0,01/1
15 mm Innenputz 240 80+80 0,220 20,0 0,00/0
240 100+80 0,200 21,4 0,00/0
240 100+100 0,184 22,8 0,00/0
300 100 0,293 18,0 0,01/1
300 80+60 0,232 20,7 0,00/0 Die Bestimmungen der allgemeinen
300 80+80 0,211 22,1 0,00/0 bauaufsichtlichen Zulassungen
300 100+80 0,193 23,5 0,00/0 Z-33.43-204 (UNGER DIFFUTHERM)
300 100+100 0,177 > 24 0,00/0 Z-33.43-931 (KNAUF MARMORIT)
365 100 0,275 20,2 0,00/0
sowie die Verarbeitungsrichtlinien
der zugehörigen Systemanbieter sind zu
365 80+60 0,221 22,9 0,00/0
beachten.
365 80+80 0,201 > 24 0,00/0
365 100+80 0,185 > 24 0,00/0
Wichtige Verarbeitungshinweise und
BHB 2.2.15
365 100+100 0,171 > 24 0,00/0
Details zu den Wärmedämmverbund-
systemen finden Sie unter
Schallschutz: Rw,P = 53 dB bei 240 mm LHLz NM mit 100 mm WDVS www.unger-diffutherm.com oder
Brandschutz: bis F 180-AB gemäß DIN 4102-4 www.knauf.de

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Massivbau 2
mit Vorhang- / Putzfassade

35

Fassadendämmung für Mauerwerkswände aus Pbn

Fassadendämmung aus PAVATHERM-PLUS+ und


ggf. Zusatzdämmung aus PAVATHERM bei Vorhangfassaden
Aufbau von außen nach innen:
Vorhangfassade, hinterlüftet
bauphysikalische Kennwerte
Konterlattung / ggf. Traglattung PBn500 PP -PLUS+ U-Wert ij TAV
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
Ausgleichsputz nach Erfordernis 240 100 0,250 17,6 0,01/1
240 mm Porenbetonplanstein, 240 120 0,225 19,0 0,01/1
z.B. Pbn500PP 240 80*+60 0,196 20,3 0,01/1
15 mm Innenputz 240 80*+80 0,180 21,6 0,00/0
240 100*+80 0,165 23,0 0,00/0
240 100*+100 0,154 > 24 0,00/0
300 100 0,228 20,1 0,01/1
300 120 0,207 21,4 0,00/0
300 80*+60 0,182 22,7 0,00/0
300 80*+80 0,169 > 24 0,00/0
300 100*+80 0,155 > 24 0,00/0
300 100*+100 0,145 > 24 0,00/0
365 100 0,209 22,7 0,00/0
365 120 0,191 24 0,00/0
365 80*+60 0,170 > 24 0,00/0
* zusätzliche Dämmschicht aus PAVATHERM Platten
BHB 2.2.12

Schallschutz: R´w,R > 48 dB gem. DIN 4109


Brandschutz: bis F180-AB gem. DIN 4102-4

Fassadendämmung aus DIFFUTHERM für WDVS


bei Putzfassaden.
Aufbau von außen nach innen: 1)
Zweilagige Verlegung nur mit WDVS der KNAUF MARMORIT
Putzsystem gem. Zulassung bauphysikalische Kennwerte GmbH (DIBt-Zulassung Z-33.43-931) möglich.
100 mm PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS Pbn500 PP DIFFUTHERM1) U-Wert ij TAV
Ausgleichsputz nach Erfordernis [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
240 mm Porenbetonplanstein, 240 100 0,256 17,8 0,01/1
z.B. Pbn500PP 240 80+60 0,208 20,6 0,01/1
15 mm Innenputz 240 80+80 0,191 21,9 0,00/0
240 100+80 0,176 23,3 0,00/0
240 100+100 0,163 > 24 0,00/0
300 100 0,233 20,3 0,01/1
300 80+60 0,193 23,0 0,00/0 Die Bestimmungen der allgemeinen
300 80+80 0,178 > 24 0,00/0 bauaufsichtlichen Zulassungen
300 100+80 0,165 > 24 0,00/0 Z-33.43-204 (UNGER DIFFUTHERM)
300 100+100 0,154 > 24 0,00/0 Z-33.43-931 (KNAUF MARMORIT)
365 100 0,213 22,9 0,00/0 sowie die Verarbeitungsrichtlinien
365 80+60 0,179 > 24 0,00/0 der zugehörigen Systemanbieter sind zu
365 80+80 0,166 > 24 0,00/0 beachten.
365 100+80 0,154 > 24 0,00/0
365 100+100 0,145 > 24 0,00/0
Wichtige Verarbeitungshinweise und
BHB 2.2.17
Details zu den Wärmedämmverbund-
systemen finden Sie unter
Schallschutz: Rw,P = 49 dB bei 240 mm Pbn DBM mit 100 mm WDVS www.unger-diffutherm.com oder
Brandschutz: bis F 180-AB gemäß DIN 4102-4 www.knauf.de

Technik für den Profi WAND


2 Die Außenwanddämmung im Massivbau
mit Vorhang- / Putzfassade

36

Fassadendämmung für Mauerwerkswände aus KS

Fassadendämmung aus PAVATHERM-PLUS+ und


ggf. Zusatzdämmung aus PAVATHERM bei Vorhangfassaden
Aufbau von außen nach innen:
bauphysikalische Kennwerte
Vorhangfassade, hinterlüftet
Konterlattung / ggf. Traglattung KSV 1,8 NM -PLUS+ U-Wert ij TAV
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
80 mm PAVATHERM Dämmplatte
175 120 0,320 13,8 0,01/1
Ausgleichsputz nach Erfordernis
175 80*+60 0,264 15,1 0,01/1
240 mm Kalksandstein, z.B. KSV 1,8 NM
175 80*+80 0,236 16,5 0,00/0
15 mm Innenputz
175 100*+80 0,211 17,8 0,00/0
175 100*+100 0,193 19,2 0,00/0
240 120 0,313 15,8 0,01/1
240 80*+60 0,259 17,1 0,00/0
240 80*+80 0,232 18,5 0,00/0
240 100*+80 0,208 19,8 0,00/0
240 100*+100 0,191 21,2 0,00/0

BHB 2.2.11
*zusätzliche Dämmschicht aus PAVATHERM-Platten

Schallschutz: R´w,R > 54 dB gem. DIN 4109


Brandschutz: bis F180-AB gem. DIN 4102-4

Fassadendämmung aus DIFFUTHERM für WDVS


bei Putzfassaden
1)
Zweilagige Verlegung nur mit WDVS der KNAUF MARMORIT
Aufbau von außen nach innen: bauphysikalische Kennwerte GmbH (DIBt-Zulassung Z-33.43-931) möglich.
Putzsystem gem. Zulassung
KSV 1,8 NM DIFFUTHERM U-Wert ij TAV
60 mm PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS [mm] [mm] 1) [W/(m²K)] [h] [-/%]
80 mm PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS
175 100 0,386 12,7 0,01/1
Ausgleichsputz nach Erfordernis
175 80+60 0,287 15,4 0,01/1
240 mm Kalksandsteine, z.B. KSV 1,8 NM
175 80+80 0,255 16,8 0,00/0
15 mm Innenputz
175 100+80 0,229 18,2 0,00/0
175 100+100 0,208 19,6 0,00/0
240 100 0,376 14,6 0,01/1
240 80+60 0,282 17,4 0,00/0 Die Bestimmungen der allgemeinen
240 80+80 0,251 18,8 0,00/0 bauaufsichtl. Zulassungen
240 100+80 0,226 20,1 0,00/0 Z-33.43-204 (UNGER DIFFUTHERM)
240 100+100 0,205 21,5 0,00/0 Z-33.43-931 (KNAUF MARMORIT)
sowie die Verarbeitungsrichtlinien der
zugehörigen Systemanbieter sind zu
beachten.

Wichtige Verarbeitungshinweise und


BHB 2.2.16
Details zu den Wärmedämmverbund-
systemen finden Sie unter
Schallschutz: Rw,P = 57 dB bei 175 mm KSV 1,8 mit 100 mm WDVS www.unger-diffutherm.com oder
Brandschutz: bis F 180-AB gemäß DIN 4102-4 www.knauf.de

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Massivbau 2
mit Vorhangfassade

37

Befestigungstechnik
bei vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden
Fassadendämmung aus PAVATHERM-PLUS+ und PAVATHERM bei Wänden in Massivbauweise.
*Dübelabstände zur Konterlattenbefestigung am Beispiel fischer - Langschaftdübel
(gültig für die angegebenen Randparameter)

** Beton und Vollsteine z.B.


Windlastzone 2
Kalksandvollsteine >
_ KS 12
Binnenland
Vollsteine >
_ MZ 12
Gebäudehöhe ≤ 18 m
Fassadengewicht 0,15 kN/m2 0,30 kN/m2 0,45 kN/m2
Dübelabstand Rand- / Flächenbereich [cm]
A B C A B C A B C
Dämmschichtdicke
fischer-Dübel
PAVATHERM-PLUS+
Typ
+ggf. PAVATHERM
mm
60 73 83 83 47 47 47 33 33 33 SXR 10 x 160 T
80 69 69 69 39 39 39 27 27 27 SXR 10 x 180 T
100 59 59 59 34 34 34 23 23 23 SXR 10 x 200 T
120 52 52 52 29 29 29 20 20 20 SXR 10 x 230 T
80 + 60 = 140 46 46 46 26 26 26 18 18 18 SXR 10 X 260 T
80 + 80 = 160 41 41 41 23 23 23 16 16 16 SXR 10 x 260 T
100 + 80 = 180 73 100 100 59 59 59 41 41 41 FUR 14 x 300 T
100 + 100 = 200 73 95 95 54 54 54 38 38 38 FUR 14 x 330 T

*** Lochsteine z.B.


Windlastzone 2 Hochlochziegel > _ HLz 12
Binnenland Hohlblocksteine aus
Leichtbeton >_ Hbl2
Gebäudehöhe ≤ 18 m
Fassadengewicht 0,15 kN/m2 0,30 kN/m2 0,45 kN/m2
Dübelabstand Rand- / Flächenbereich [cm]
A B C A B C A B C
Dämmschichtdicke
fischer-Dübel
PAVATHERM-PLUS+
Typ
+ggf. PAVATHERM
mm
60 30 46 70 30 44 49 29 34 34 SXR 10 x 160 T
80 30 46 70 30 41 41 28 28 28 SXR 10 x 180 T
100 36 55 84 36 53 76 35 49 66 FUR 14 x 240 T
120 36 55 84 36 53 76 35 49 57 FUR 14 x 240 T
80 + 60 = 140 36 55 84 36 53 73 35 49 51 FUR 14 x 270 T
80 + 80 = 160 36 55 84 36 53 66 35 46 46 FUR 14 x 300 T
100 + 80 = 180 36 55 84 36 53 60 35 42 42 FUR 14 x 300 T
100 + 100 = 200 36 55 84 36 53 55 35 38 38 FUR 14 x 330 T

* Rechnerischer Befestigungsabstand für einen Konterlattenabstand von 60 cm und einen Konterlattenquerschnitt von 40/60 mm und bei
senkrechter Konterlattenmontage. Die Breiten der Rand - und Flächenbereiche sind nach der DIN 1055 Teil 4 (03/2005) zu ermitteln, da
diese von den Gebäudeparametern Länge, Breite und Höhe abhängig sind. Annahmen sind gültig nach dem vereinfachten Verfahren der
DIN 1055-4 (03/2005), für Gebäude bis 18 m Höhe und der Windlastzone 2 (Binnenland). Bei Abweichungen von den oben genannten
Randbedingungen ist in jedem Fall eine neue Berechnung erforderlich.

** Hierunter fallen: Beton mind. C12/15 (B15), Vollziegel mind. Mz12, Kalksand-Vollsteine mind. KS 12
*** Hierunter fallen: Hochlochziegel mind. HLz 12, Kalksand-Lochsteine mind. KSL 12 und Leichtbetonhohlblocksteine mind. Hbl 2

Technik für den Profi WAND


2 Die Außenwanddämmung im Massivbau
mit Vorhangfassade

38

Befestigungsprinzip Hinweise:
Die vorliegende Tabelle wurde mit dem Be-
rechnungsprogramm FASFIX der fischer
1 1. Mauerwerk Deutschland Vertriebs GmbH für fischer
2. Vorhangfassade
3. Konterlattung 40/60 mm
Langschaftdübel mit allgemeiner bauauf-
2
4. PAVATEX-Dämmschicht sichtlicher Zulassung für Fassadenkonstrukti-
3 5. Langschaftdübel SXR/FUR onen erstellt. Sie ersetzt nicht den in jedem
Einzelfall notwendigen, statischen Nachweis.
4

5
Weitere Informationen und Verarbeitungs-
hinweise unter:
fischer Deutschland Vertriebs GmbH
Abstand gem. Tabelle Weinhalde 14-18
72178 Waldachtal

Tel: 07443 12 4000


Fax: 07443 12 4568
Technik-Hotline 01805 202900
anwendungstechnik@fischer.de

Flächenlasten von Vorhangfassaden www.fischer.de


0,15 kN/m² leichte Fassade
z.B. Boden-Deckel-Schalung
0,30 kN/m² mittelschwere Fassade
z.B. Schiefer-Doppeldeckung
0,45 kN/m² schwere Fassade
z.B. Fassadenziegel

Rand- und
Flächenbereiche

B
A
< 18 m

A B C B A

Technik für den Profi WAND


Der PAVATEX - Wärmebrückenkatalog 2
und die Berücksichtigung von Wärmebrücken gemäß EnEV § 7 (2)

39

Anforderungen gemäß EnEV 2009

Bei zu errichtenden Gebäuden ist gemäß EnEV 2009, § 7 (2) der Einfluss konstruktiver Wär-
mebrücken auf den Jahres-Heizwärmebedarf so gering wie möglich zu halten.
Der verbleibende Einfluss der Wärmebrücken ist bei der Ermittlung des Jahres-Primärener-
giebedarfs nach Maßgabe des jeweils angewendeten Berechnungsverfahrens zu berücksich-
tigen.
Nach der EnEV 2009 wird für Wohngebäude der Höchstwert des Jahres-Primärenergiebe-
darfs entweder mit dem Monatsbilanzverfahren (DIN V 4108-6) oder nach DIN 18599 an-
hand eines Referenzgebäudes mit einem pauschalen Wärmebrückenzuschlag von ΔUWB =
0,05 W/(m² K) ermittelt.
Der Jahres-Primärenergiebedarf QP des jeweiligen Wohngebäudes kann weiterhin nach dem
Monatsbilanzverfahren mit den u.g. Wärmebrückenzuschlägen oder nach DIN V 18599 be-
rechnet werden.
Wärmebrückenzuschläge für die Berechnung von QP nach dem Monatsbilanzverfahren:
a) Berücksichtigung durch Erhöhung der Wärmedurchgangskoeffizienten um ΔUWB = 0,10
W/(m² K) für die gesamte wärmeübertragende Umfassungsfläche,**
Temperaturverlauf
b) bei Anwendung von Planungsbeispielen nach DIN 4108 Beiblatt 2 : 2006-03 Berücksich- Bauteilanschluss Innenwand / Außenwand
tigung durch Erhöhung der Wärmedurchgangskoeffizienten um ΔUWB = 0,05 W/(m² K) (Holzständerbauweise)
für die gesamte wärmeübertragende Umfassungsfläche.
c) durch genauen Nachweis der Wärmebrücken nach DIN V 4108-6:2003-06* in Verbin-
dung mit weiteren anerkannten Regeln der Technik.
* Geändert durch DIN V 4108-6 Berichtigung 1: 2004-03
** Bei der Sanierung von bestehenden Gebäuden gilt gem. EnEV 2009, Anl. 3, 8.1:
Wenn mehr als 50 vom Hundert der Außenwand mit einer innen liegenden Dämm-
schicht und einbindender Massivdecke versehen sind, durch Erhöhung der Wärmedurch-
gangskoeffizienten um ΔUWB = 0,15 W/(m² K) für die gesamte wärmeübertragende Um-
fassungsfläche.
Während die Varianten a) und b) grundsätzlich mit einem “Malus” für den Wärmedurch-
gangskoeffizienten verbunden sind, bietet die Variante c) bei sorgfältiger Planung die Mög-
lichkeit, auf einen U-Wert-Zuschlag gänzlich zu verzichten, vielleicht sogar einen “Bonus”
zu erzielen.
Soweit bei der Berücksichtigung der Wärmebrückeneinflüsse Gleichwertigkeitsnachweise zu
führen wären, ist dies für solche Wärmebrücken nicht erforderlich, bei denen die angren-
zenden Bauteile kleinere Wärmedurchgangskoeffizienten aufweisen, als in den Musterlö-
sungen der DIN 4108 Bbl. 2: 2006-03 zugrundegelegt sind (EnEV 2009, § 7 (3)). Wärmestrom
Bauteilanschluß Innenwand / Außenwand
Am Beispiel eines freistehenden Einfamilienhauses in Holzbauweise mit A/V = 0,8 und einem (Holzständerbauweise)
zulässigen Primärenergiebedarf von 121 kWh/(m² a) sowie einem Transmissionswärmever-
lust von 0,33 W(m² K) wird deutlich, welcher Mehraufwand z.B. bei der Dämmung der
Gebäudehülle getrieben werden muss, um allein die Wärmebrückenzuschläge ΔUWB bei den
Verfahren a) und b) auszugleichen (andere Kompensationsmöglichkeiten bestehen z.B. in
einer hochwertigeren Anlagentechnik mit Wärmerückgewinnung, Solartechnik usw.).

Gegenüberstellung der erforderlichen Bauteil-U-Werte in Abhängigkeit vom Wärmebrücken-Nachweisverfahren:


Nachweisverfahren Wärmebrückenzuschlag erforderliche Bauteil-U-Werte
ΔUWB [W/(m2K)]
[W/(m2K)] Dach Wand Boden Keller
a) ohne Nachweis pauschal + 0,10 0,15 0,15 0,24 0,25

b) Ausführung gem. DIN 4108 Bbl.2 pauschal + 0,05 0,19 0,21 0,30 0,40

c) genauer Nachweis genau, z.B. - 0,006*** 0,22 0,28 0,34 0,46


*** siehe auch Beispielberechnung für ein freistehendes Einfamilienhaus im Informationsdienst Holz 3/2/2 „Holzbau und Energieeinsparverordnung“

Technik für den Profi WAND


2 Der PAVATEX - Wärmebrückenkatalog
und die Berücksichtigung von Wärmebrücken gemäß EnEV § 7 (2)

40

Der Wärmebrückenkatalog als wichtiges Hilfsmittel

PAVATEX Wärmebrückenkatalog. Bei Anwendung des genauen rechnerischen PAVATEX Wärmebrückenkatalog.


.

1. Dächer Nachweises leisten Wärmebrückenkataloge


. 2. Wände
Geneigte Dächer mit wertvolle Hilfe, da die meist aufwendigen .

2.2 Außenwände in
1.1 Aufsparrendämmung Berechnungen der Wärmebrückenverlustko- Holzständerbauweise
1.2 Zwischensparrendämmung
1.3 Zwischen- und
effizienten \ nicht individuell durchgeführt
Untersparrendämmung werden müssen.
ƒ&,VRWKHUPH

ƒ&,VRWKHUPH
Mit dem PAVATEX-Wärmebrückenkata-
log wurde erstmals ein kostenloses Sammel- ƒ&

werk für den Holzbau veröffentlicht und di-


ƒ&,VRWKHUPH
ƒ&,VRWKHUPH
gital (pdf) unter www.pavatex.de sowie auf
$XVJDEH$SULO(QWZLFNOXQJVEHGLQJWHbQGHUXQJHQEOHLEHQYRUEHKDOWHQ

$XVJDEH$SULO(QWZLFNOXQJVEHGLQJWHbQGHUXQJHQEOHLEHQYRUEHKDOWHQ


ƒ&
der PAVATEX-CD zur Verfügung gestellt.
Der Katalog gliedert sich in die Bereiche
DACH und WAND mit über 180 berechneten 8P:DQG : Pð.

7PLQ ƒ&
Details und den folgenden Bauteilangaben: I5VL 
 : P.
y  : P.
7PLQ ƒ&

I5VL 
Wärmebrückenverlustkoeffizienten \
min. Oberflächentemperatur Tmin, innen
5
Temperaturfaktoren fRsi 5

Isothermen 10°C und 13°C


6FKZHL]HU+RO]IDVHUSODWWHQ 6FKZHL]HU+RO]IDVHUSODWWHQ
%DXVWRIIHGHU1DWXU Temperaturverlauf im Bauteil %DXVWRIIHGHU1DWXU

sowie

Bauteilvariationen im Teil DACH konstruktiver Bauteilangaben. Bauteilvariationen im Teil WAND


Trauf-, Ortgang-, First- und Deckenanschlüs- Sockel-, Fenster-, Eck- und Deckenanschlüs-
se mit se mit
Neben der Verwendung der <-Werte für den
Aufsparrendämmung aus genauen Nachweis können alle Wärmebrü- Fassadendämmung aus
ISOLAIR L 22 mm ckendetails auch für eine Ausführung gemäß ISOLAIR L 18 mm
und PAVATHERM 160 mm Beiblatt 2 verwendet werden, da der Gleich- bzw. ISOLAIR L 22 mm
wertigkeitsnachweis entsprechend DIN 4108 bzw. ISOLAIR L 35 mm
Zwischensparrendämmung aus Beiblatt 2, Abs. 3.5 erbracht wurde. Hierbei bzw. ISOLAIR L 52 mm
ISOLAIR L 35 mm ist dann jedoch der pauschale Zuschlag von bzw. ISOLAIR L 60 mm
und Zwischensparrendämmung mit 0,05 W/(m² K) anzuwenden.
beliebigem Dämmstoff 180 mm, Fassadendämmung aus
O = 0,040 W/(m K) PAVATHERM-PLUS+ 60 mm
bzw. PAVATHERM-PLUS+ 80 mm
Zwischen-/Untersparrendämmung aus bzw. PAVATHERM-PLUS+ 100 mm
ISOLAIR L 22 mm
und Zwischensparrendämmung mit Fassadendämmung aus
beliebigem Dämmstoff 160 mm, DIFFUTHERM 60 mm
O = 0,040 W/(m K) bzw. DIFFUTHERM 80 mm
und PAVATHERM-PROFIL 40 mm bzw. DIFFUTHERM 100 mm

jeweils kombiniert mit allen Wandvariati- Raumseitige Zusatzdämmung aus


onen des Teil WAND. PAVATHERM-PROFIL 40 mm
PAVATHERM-PROFIL 60 mm

jeweils mit beliebigem Gefachdämmstoff


120 mm, O = 0,040 W/(mK).

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Massivbau 2
mit Vorhangfassade

41

Regeldetails Sockelanschluss bei Vorhangfassaden

Sockeldetail Hochlochziegelwand mit PAVATHERM-PLUS+ bei unbeheiztem Keller

mit Wärmebrückennachweis
1 2 1. Vorhangfassade
am Beispiel 100 mm PAVATHERM-
2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 100 mm
3
3. Hochlochziegel Hlz12, 240mm PLUS+ Dämmelement
4 4. Innenputz
U-Wert 0,335 W/(m² K)
5. Schwimmender Estrich
5
6. PAVATHERM-PROFIL Dämmung, 120 mm  < 0,054 W/(m K)
7. Bauwerksabdichtung
8. Perimeterdämmung, 80 mm, Höhe ≥ 500mm
10 6 9. Kellerdecke, ggf. mit Feuchteschutz
10. Insektenschutzgitter
11. Tropfblech
11
7 12. Fugendichtband
13. Kelleraußenwand
12
8 9 14. Keller, unbeheizt
14,95 °C

t30 cm

13

14

Sockeldetail Kalksandsteinwand mit PAVATHERM-PLUS+ bei Bodenplatte

1 2 1. Vorhangfassade
2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 100 mm
3 3. Kalksandstein KSV 1,8, 175 mm
4. Innenputz mit Wärmebrückennachweis
4 5. Schwimmender Estrich
6. KS-Iso-Kimmstein, 11,5 cm hoch am Beispiel 120 mm PAVATHERM-
7. PAVATHERM-PROFIL Dämmung, 120 mm PLUS+ Dämmelement
8. Bauwerksabdichtung
9. Perimeterdämmung, 80 mm, bis OK FFB U-Wert 0,319 W/(m² K)
10. Bodenplatte, ggf. mit Feuchtigkeitssperre
11 6 7 5 11. Insektenschutzgitter  < 0,100 W/(m K)
12. Tropfblech
12 13. Fugendichtband
14. Fundament
13 15. Erdreich 13,92 °C
16. Korngröße 16/32mm

t15 cm
8
t20 cm 9
10

16

14 15

Technik für den Profi WAND


2 Die Außenwanddämmung im Massivbau
mit Putzfassade

42

Regeldetails Sockelanschluss bei Putzfassaden

Sockeldetail Porenbetonwand mit DIFFUTHERM für WDVS bei unbeheiztem Keller

mit Wärmebrückennachweis
1 2 1. Putzsystem gem. WDVS-Zulassung
2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm am Beispiel 100 mm DIFFUTHERM
3
3. Porenbetonblock Pbn500 PP, 240 mm
U-Wert 0,256 W/(m² K)
4 4. Innenputz
5. Schwimmender Estrich  < - 0,024 W/(m K)
5 6. PAVATHERM-PROFIL Dämmung, 120 mm
7. Bauwerksabdichtung
6 8. Perimeterdämmung, 80 mm, Höhe ≥ 500 mm
9. Kellerdecke, ggf. mit Feuchteschutz
10. Kelleraußenwand
12 11. Keller, unbeheizt
12. Sockelabschlussprofil
7
13 13. Fugendichtband
8 9
16,33 °C

10

11

Sockeldetail Bimsleichtblocksteinwand mit DIFFUTHERM für WDVS bei Bodenplatte

1 1. Putzsystem gem. WDVS-Zulassung


2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
3. Bimsleichtblockstein, Vbl 2, 240 mm
2
4. Innenputz mit Wärmebrückennachweis
3 5. Schwimmender Estrich
6. PAVATHERM-PROFIL Dämmung, 120 mm am Beispiel 100 mm DIFFUTHERM
4 7. Bauwerksabdichtung
8. Perimeterdämmung, 80 mm, bis OK FFB
U-Wert 0,227 W/(m² K)
9. Bodenplatte, ggf. mit Feuchtigkeitssperre  < - 0,037 W/(m K)
10. Fundament
5 11. Erdreich
12. Sockelabschlussprofil
12 13. Fugendichtband

13
6 15,22 °C

8 9

10 11

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Massivbau 2
mit Vorhangfassade

43

Regeldetails Fensteranschluss bei Vorhangfassaden

Laibungsdetail Hochlochziegelwand mit PAVATHERM-PLUS+


1. Vorhangfassade
mit Wärmebrückennachweis
2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 100 mm
1
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung am Beispiel 100 mm PAVATHERM-
3. Dämmstoff, 10 mm
2 PLUS+ 3Dämmele-
4. Fenster (Einbau luftdicht)
7 5. Hochlochziegel, Hlz,12, 240 mm ment
6. Innenputz
3 U-Wert 0,335 W/(m² K)
7. Fugendichtband
4 Laibung < 0,002 W/(m K)
5

16,27 °C

1 1. Dämmstoff, 10 mm Brüstung < 0,012 W/(m K)


2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 100 mm
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
2
3. Fugendichtband
16,28 °C

Laibungsdetail Kalksandsteinwand mit PAVATHERM-PLUS+


1. Vorhangfassade
2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 120 mm
1 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Dämmstoff, 10 mm mit Wärmebrückennachweis
2 4. Fenster (Einbau luftdicht)
5. Kalksandstein, KSV 1,8, 175 mm am Beispiel 120 mm PAVATHERM-
7
6. Innenputz PLUS+ Dämmelement
7. Fugendichtband
3 U-Wert 0,319 W/(m² K)
4
Laibung < 0,009 W/(m K)
5
6

16,79 °C
3

1 1. Dämmstoff, 10 mm Brüstung < 0,019 W/(m K)


2. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, 120 mm
2 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Fugendichtband
16,61 °C

Technik für den Profi WAND


2 Die Außenwanddämmung im Massivbau
mit Putzfassade

44

Regeldetails Fensteranschluss bei Putzfassaden

Laibungsdetail Porenbetonwand mit DIFFUTHERM für WDVS


1. Putzsystem gem. WDVS-Zulassung
mit Wärmebrückennachweis
1 2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
2 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung am Beispiel 100 mm DIFFUTHERM
3. Dämmstoff, 10 mm
7
4. Fenster (Einbau luftdicht) U-Wert 0,256 W/(m² K)
3 5. Porenbetonplanblock Pbn500 PP, 240 mm
6. Innenputz Laibung < - 0,002 W/(m K)
4
7. Fensteranschlussprofil oder
Fugendichtband

6 15,72 °C

1 1. Dämmstoff, 10 mm
2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
Brüstung < 0,002 W/(m K)
2
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Fugendichtband
16,17 °C

Laibungsdetail Bimsleichtblocksteinwand mit DIFFUTHERM für WDVS


1. Putzsystem gem. WDVS-Zulassung
1 2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
2 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Dämmstoff, 10 mm mit Wärmebrückennachweis
7
4. Fenster (Einbau luftdicht)
3 3 5. Bimsleichtblockstein Vlb 2, 240 mm am Beispiel 100 mm DIFFUTHERM
6. Innenputz
4 7. Fensteranschlussprofil oder
U-Wert 0,227 W/(m² K)
5 Fugendichtband Laibung < - 0,004 W/(m K)

15,74 °C

1 1. Dämmstoff, 10 mm Brüstung < 0,000 W/(m K)


2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
2
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Fugendichtband 16,23 °C

Technik für den Profi WAND


Die Außenwanddämmung im Massivbau 2
mit Putzfassade

45

Verschiedene Fensteranschlüsse bei Putzfassaden


und ihre Auswirkungen auf die Wärmebrückenverlustkoeffizienten
Laibungsdetail 1 - Leichthochlochziegelwand mit DIFFUTHERM 100, U-Wert = 0,321 W/(m² K)

Wärmebrückennachweis Laibung
1. Putzsystem gem. WDVS-Zulassung
1 2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
2 mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Dämmstoff, 10 mm
7
4. Fenster, außenbündig angeschlagen
3 (Einbau luftdicht)
5. Leichthochlochziegel LHlzB800, 240 mm
4 6. Innenputz
15,83 °C
7. Fensteranschlussprofil oder
Fugendichtband
5

< 0,005 W/(m K)

Laibungsdetail 2 - Leichthochlochziegelwand mit DIFFUTHERM 100, U-Wert = 0,321 W/(m² K)

Wärmebrückennachweis Laibung
1. Putzsystem gem. WDVS-Zulassung
1 2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
mit 40 mm Überstand
2
3. DIFFUTHERM Laibungsdämmplatte, 40 mm
3 4. Dämmstoff, 10 mm
5. Fenster, mittig angeschlagen
6 8 (Einbau luftdicht)
6. Leichthochlochziegel LHlzB800, 240 mm
4
7. Innenputz
5 8. Fensteranschlussprofil oder
Fugendichtband 15,88 °C

< 0,034 W/(m K)

Laibungsdetail 3 - Leichthochlochziegelwand mit DIFFUTHERM 100, U-Wert = 0,321 W/(m² K)

Wärmebrückennachweis Laibung
1. Putzsystem gem. WDVS-Zulassung
1 2. DIFFUTHERM Dämmplatte, 100 mm
laibungsbündig verlegt
2
3. Anschlagziegel mit Anschlag 45/115 mm
4. Leichthochlochziegel LHlzB800, 240 mm
3 5. Dämmstoff, 10 mm
6. Fenster, an Anschlagziegel angeschlagen
4 (Einbau luftdicht)
7. Innenputz
5
6
15,00 °C
7
< 0,117 W/(m K)

Technik für den Profi WAND


3 Die Trennwanddämmung im Holz- und Massivbau

46

Leistungsprofil und Zusatznutzen


• Herrvorragende Schalldämmung durch
poröse Plattenstruktur und hohes Dämm-
stoff-Raumgewicht.
• Hohe Wirtschaftlichkeit durch rationelle,
verschnittarme Verlegung in Holz- und
Metallständerkonstruktionen.
• Sorptionsfähiger Baustoff für ange-
nehmeres Raumklima.
• Geprüfte Bauteile mit Feuerwiderstands-
klassen bis F 90-AB
PAVATHERM • Bauökologisch zertifiziert durch nature-
plus®.
• Bauaufsichtlich zugelassener und güte-
PAVAFLEX überwachter Qualitätsdämmstoff.

Die Dämmprodukte
• PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff • PAVATHERM Dämmplatte
als Hohlraumdämmung

Dämmstoff für besseren ...

Der von Natur aus gute Dämmwert von Holz wird durch das besondere PAVATEX-Herstel-
lungsverfahren um mehr als das Dreifache verbessert. Darüber hinaus trägt Holz durch sein
hervorragendes Sorptionsvermögen wie kaum ein anderer Baustoff zu einem behaglichen
Wärmeschutz Raumklima bei.

Auch in der Leichtbauweise mit Holz- und Gipswerkstoffen können mit PAVATEX-Holzfaser-
dämmstoffen hervorragende Schallschutzwerte erzielt werden.
Schallschutz Maßgeblich hierfür ist die kompakte Struktur und der poröse Plattenaufbau.

Bauaufsichtliche Prüfzeugnisse und Gutachten belegen, dass PAVATEX-Holzfaserdämm-


platten in feuerbeanspruchten Konstruktionen wirksam zum Brandschutz beitragen. Bei der
Anwendung in leichten Trennwänden können Feuerwiderstandsklassen bis F 90-AB erreicht
Brandschutz werden.

Technik für den Profi WAND


Die Trennwanddämmung im Holz- und Massivbau 3

47

Allgemeine Konstruktions- u. Verarbeitungshinweise


Hohlraumdämmung bei Hohlraumdämmung bei Hohlraumdämmung bei
nichttragenden Trennwänden tragenden Trennwänden nichttragenden Trennwänden
in Holzständerbauweise in Holzständerbauweise in Metallständerbauweise

Für diese Dämmstoffanwendung kommen können PAVATHERM Dämmplatten mit ent- mit geringem Verschnitt auch die flexible
alle hohlraumbildenden Trennwandsysteme sprechendem Zuschnitt auf das Rastermaß Holzfaserdämmplatte PAVAFLEX eingesetzt
mit Holz- oder Metallständerwerk in tra- verwendet werden. Vorzugsweise kommen werden. Dank der Biegefähigkeit und der da-
gender oder nichttragender Ausführung in bei CW50/50-Profilen 30 mm dicke Dämm- durch entstehenden Klemmwirkung lässt sich
Betracht. Als Beplankungsmaterial können platten, bei CW75/50-Profilen 40 mm dicke PAVAFLEX schnell und fugenfrei zwischen die
alle bekannten Bauplatten wie z.B. Gipskar- Dämmplatten und bei CW100/50-Profilen Konstruktion einpassen.
ton-, Gipsfaser- oder Holzwerkstoffplatten 60 mm dicke Dämmplatten zum Einsatz. Bei Mit allen Dämmstofftypen können selbstver-
sowie zementgebundene Bauplatten ver- lichten Beplankungsabständen, die mehr als ständlich auch wärmedämmende Trennwände
wendet werden. Auch Kombinationen ver- das doppelte der Plattendicke betragen, sind zwischen beheizten und nichtbeheizten Räu-
schiedener Plattenwerkstoffe sind möglich. die oberen Dämmplatten gegen Abgleiten men ausgeführt werden. Entsprechende U-
Sowohl für Trennwände in Holzständerbau- zu sichern. Werte sind auf Anfrage erhältlich.
weise als auch aus Metallständerprofilen Alternativ kann zur einfachen Verlegung

Technik für den Profi WAND


3 Die Trennwanddämmung im Holz- und Massivbau

48

Hohlraumdämmung bei nichttragenden


Holzständerwänden
aus PAVATHERM oder PAVAFLEX
Wandaufbau:
12,5 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte Nr. Dämmschicht FERMACELL-
F-Klasse
40 mm PAVATHERM / PAVAFLEX [Dicke beliebig] Beplankung
Hohlraumdämmung 1 PAVATHERM
zwischen Holzständerwerk 4/6 cm, 1 x 12,5 mm
F 30-B
bei Brandschutzanforderung >
_ 5/8 cm PAVAFLEX je Seite
mit <
_ 62,5 cm Ständerachsabstand
12,5 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte 2 PAVATHERM 1 x 10,0 mm
1 x 12,5 mm F 60-B
PAVAFLEX je Seite

3 PAVATHERM
2 x 10,0 mm
1 x 12,5 mm F 90-B
PAVAFLEX
je Seite
BHB 2.3.01

Schallschutz: R´w,P = 43 dB Prüfbericht 2045/1233-1 MPA-BS beachten


(Bei Wandaufbau Nr. 1 mit 40 mm PAVATHERM)
Brandschutz: gem. Tabelle geprüft ABP P-3525/8324-MPA BS der Firma XELLA
Trockenbau-Systeme GmbH beachten

Hohlraumdämmung bei tragenden,


raumabschließenden Holzständerwänden
aus PAVATHERM oder PAVAFLEX
Wandaufbau:
12,5 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte1) Nr. Dämmschicht FERMACELL-
F-Klasse
[Dicke beliebig] Beplankung
60 mm PAVATHERM Dämmplatte /
PAVAFLEX Hohlraumdämmung 1 PAVATHERM
1 x 12,5 mm
zwischen Holzständerwerk1) 2) 3), je Seite1)
F 30-B
PAVAFLEX
bei Brandschutzanforderung > _ 6/8 cm
mit <
_ 62,5 cm Ständerachsabstand 2 PAVATHERM
12,5 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte1) 1 x 15,0 mm
F 30-B
PAVAFLEX je Seite2)

3 PAVATHERM 2 x 12,5
mm F 60-B
PAVAFLEX je Seite3)

1)
Holzständer >
_ 6/8 cm mit zulässiger Spannung 2,0 N/mm² und Ständerachsabstand <
_ 62,5 cm
2)
Holzständer >
_ 4/8 cm mit zulässiger Spannung 2,5 N/mm² und Ständerachsabstand <
_ 62,5 cm
3)
Holzständer >
_ 5/8 cm mit zulässiger Spannung 2,5 N/mm² und Ständerachsabstand <
_ 62,5 cm

Schallschutz: n.b.
Brandschutz: gem. Tabelle geprüft ABP P-3476/6113-MPA BS der Firma
XELLA Trockenbau-Systeme GmbH beachten

Technik für den Profi WAND


Die Trennwanddämmung im Holz- und Massivbau 3

49

Hohlraumdämmung bei nichttragenden


Metallständerwänden
aus PAVATHERM 1) oder PAVAFLEX 1)
Wandaufbau:
12,5 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte Nr. Dämmschicht FERMACELL-
F-Klasse
40 mm PAVATHERM / [Dicke beliebig] Beplankung
PAVAFLEX Hohlraumdämmung 1 PAVATHERM
zwischen Metallständerwerk2) CW75, 1 x 12,5 mm
F 30-AB
(zulässig CW75, CW100 und CW125) PAVAFLEX je Seite
mit <
_ 62,5 cm Ständerachsabstand
12,5 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte 2 PAVATHERM
2 x 12,5 mm
F 60-AB
PAVAFLEX je Seite

3 PAVATHERM
2 x 12,5 mm
1 x 10,0 mm F 90-AB
PAVAFLEX
je Seite
BHB 2.3.10

1)
Bei entsprechendem Zuschnitt auf das Rastermaß.
2)
Sofern keine Brandschutzanforderungen bestehen, ist auch das Ständerprofil CW50 möglich.

Schallschutz: Rw,P = 46 dB Prüfbericht 2117/514-2 MPA-BS beachten


(Bei Wandaufbau Nr. 1 mit 40 mm PAVATHERM)
Schallschutz: Rw,P = 56 dB Prüfbericht 2117/514-2 MPA-BS beachten
(Bei Wandaufbau Nr. 2 mit 40 mm PAVATHERM)
Brandschutz: gem. Tabelle geprüft ABP P-3360/2509-MPA BS bzw.
ABP P-3365/2559-MPA BS der Firma
XELLA Trockenbau-Systeme GmbH beachten

Technik für den Profi WAND


4 Die Altbausanierung

50

Leistungsprofil und Zusatznutzen


• Mit PAVATEX-Produkten schnell und sau-
ber sanieren.
• Sanierung spart Heizkosten.

DIFFUTHERM • Sanierung steigert den Wert einer Immo-


bilie und erhöht den Wohnkomfort.
• Die neue Dämmung mit all Ihren Vorteilen
PAVATHERM-PLUS+ wirkt dauerhaft.
• PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe sind mo-
derne Dämmstoffe, die weit aus mehr
leisten, als nur vor Heizenergieverlusten
ISOLAIR L
zu schützen.
• Bauökologisch zertifiziert durch nature-
plus®.
PAVATHERM
• Bauaufsichtlich zugelassener und güte-
überwachter Qualitätsdämmstoff.
PAVAFLEX

Die Dämmprodukte:
Die Dämmprodukte: Die Dämmprodukte:
• ISOLAIR L Unterdeckplatten • PAVATEX-DIFFUTHERM für WDVS
• PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente • PAVATHERM Dämmplatten
mit integrierter Unterdeckung • PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff

Mit PAVATEX den Altbau auf Neubauniveau bringen.


Sie müssen auf kein Argument verzichten, wenn Sie mit PAVATEX-Holzfaserdämmplatten sanieren.

Der von Natur aus gute Dämmwert von Holz wird durch das besondere PAVATEXHerstel-
lungsverfahren um mehr als das Dreifache verbessert. Darüber hinaus trägt Holz durch sein
hervorragendes Sorptionsvermögen wie kaum ein anderer Baustoff zu einem behaglichen
Wärmeschutz Raumklima bei.

Als Wärmespeicherschicht sorgt PAVATHERM im Sommer für spürbar kühlere Raumtempe-


raturen, und damit für mehr Behaglichkeit im ganzen Haus. Die Wärmespeicherkapazität
Sommerlichen verzögert das Eindringen der unerwünschten Hitze bei üblichen Konstruktionen, z.B. im
Hitzeschutz Dach, um bis zu 15 Stunden.

Aufgrund der kompakten Struktur und des porösen Plattenaufbaus weisen PAVATEX
gedämmte Bauteile überdurchschnittlichen Schallschutz auf. In den verschiedenen Anwen-
dungsbereichen können mit PAVATEX-Holzfaserdämmstoffen sogar die „Vorschläge für
Schallschutz einen erhöhten Schallschutz“ nach DIN 4109 realisiert werden.

Bauaufsichtliche Prüfzeugnisse und Gutachten belegen, dass PAVATEX-Holzfaserdämm-


Brandschutz platten in feuerbeanspruchten Konstruktionen wirksam zum Brandschutz beitragen.

Technik für den Profi WAND


Die Altbausanierung 4
nachträgliche Dämmung von außen in der Massivbauweise

51

Allgemeine Konstruktions- u. Verarbeitungshinweise


Fassadendämmung bei Fassadendämmung bei Fassadendämmung bei
Putzfassaden (WDVS) in der Vorhangfassaden in der Vorhangfassaden in der
Massivbauweise Massivbauweise Massivbauweise

Fassadendämmung bei Fassadendämmung bei


Putzfassaden (WDVS) in der Vorhangfassaden in der
Massivbauweise Massivbauweise

Technik für den Profi WAND


4 Die Altbausanierung
nachträgliche Dämmung von außen

52

Konstruktionsbeispiele
mit bauphysikalischen Nachweisen
Zahlreiche Bauteilvarianten enthält
hierzu das PAVATEX-BauHandbuch im
Abschnitt 2.1... .

Ausführungshinweise schicht verbleiben. Holzfaserdämmstoffe


In Betracht kommen ausreichend standsi- werden grundsätzlich nur oberhalb des So- WDVS-Zulassung / -Systemanbieter
chere Wände aus Beton sowie alle Arten von ckelbereiches (mind. 30 cm über OK Terrain) Die Bestimmungen der allgemeinen bauauf-
Mauerwerk, sofern die mechanische Befesti- eingesetzt. Zur Verlegung und Befestigungs- sichtlichen Zulassungen der
gung der Dämmplatten bzw. Vorhangfassa- technik bei Vorhangfassaden siehe Seite 37. Unger-Diffutherm GmbH
den möglich ist. Die zu dämmenden Wände (Z-33.43-204),
müssen dauerhaft trocken sein, ggf. sind zu- Wärmeschutz-Anforderungen KNAUF-MARMORIT GmbH
vor wirksame Sanierungsmaßnahmen, z.B. Gemäß EnEV 2009 beträgt der Höchstwert (Z-33.43-931),
gegen aufsteigende Feuchtigkeit, durch- der Wärmedurchgangskoeffizienten Umax sowie die Verarbeitungsrichtlinien der
zuführen. Vorhandene Putze können ver- bei erstmaligem Einbau oder Erneuerung Systemanbieter sind zu beachten:
bleiben. Fehlstellen sind jedoch so auszu- der Dämmung von Außenwänden 0,24 W/ Adressen siehe Seite 76
bessern, dass keine Hohlräume und keine (m² K). Ausnahmen bzw. Befreiungen sind
Hinterlüftung zwischen Wand und Dämm- möglich (§§ 24, 25 EnEV).

Mauerwerksanierung von außen mit


DIFFUTHERM (2-lagig) bei Putzfassaden (WDVS)
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
bauphysikalische Kennwerte
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 Vollziegel DIFFU-
U-Wert ij TAV
Mz 1400 THERM
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz [W/(m2K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
80 mm + 80 mm DIFFUTHERM-
240 80 + 80 0,239 21,0 0,00/0
Dämmplatten für
240 100 + 80 0,216 22,4 0,00/0
WDVS mit Systemputz
gem. Zulassung 240 100 + 100 0,197 23,7 0,00/0
300 80 + 80 0,233 23,1 0,00/0
300 100 + 80 0,212 > 24 0,00/0
300 100 + 100 0,193 > 24 0,00/0
365 80 + 80 0,228 > 24 0,00/0
365 100 + 80 0,207 > 24 0,00/0
365 100 + 100 0,189 > 24 0,00/0

BHB 2.1.1.3.Mz-DI

vorher nachher

U-Wert = 1,603 W/(m² K) U-Wert = 0,239 W/(m² K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 21,0 Std.
TAV = 0,16 (16%) TAV = 0,00 (0%)

Technik für den Profi WAND


Die Altbausanierung 4
nachträgliche Dämmung von außen

53

Konstruktionsbeispiele
mit bauphysikalischen Nachweisen
Mauerwerksanierung von außen mit
DIFFUTHERM (WDVS) auf Holzunterkonstruktion
bauphysikalische Kennwerte
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz Vollziegel PAVA- DIFFU-
U-Wert ij TAV
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 Mz 1400 FLEX THERM
[W/(m²K)] [h] [-/%]
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz [mm] [mm] [mm]
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaser-
240 80 80 0,240 18,7 0,00/0
dämmstoff zwischen Kantholz
240 100 60 0,241 17,9 0,00/0
6/10 cm, e=62,5 cm
60 mm DIFFUTHERM Dämmplatte für 240 120 60 0,218 18,7 0,00/0
WDVS mit Systemputz 240 140 60 0,199 19,4 0,00/0
gem. Zulassung 240 140 80 0,183 20,9 0,00/0
300 80 80 0,234 20,8 0,00/0
300 100 60 0,235 20,1 0,00/0
300 120 60 0,213 20,8 0,00/0
300 140 60 0,195 21,6 0,00/0
300 140 80 0,179 23,1 0,00/0
365 80 80 0,228 23,2 0,00/0
365 100 60 0,229 22,4 0,00/0
365 120 60 0,208 23,2 0,00/0
365 140 60 0,191 23,9 0,00/0
BHB 2.1.1.5.Mz-PF-DI
365 140 80 0,176 1,4* 0,00/0
vorher nachher *über 24 h
U-Wert = 1,603 W/(m² K) U-Wert = 0,241 W/(m² K) (= Umax)
Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 17,9 Std.
TAV = 0,16 (16%) TAV = 0,00 (0%)

Mauerwerksanierung von außen mit PAVATHERM-PLUS+


bei Vorhangfassaden
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
365 mm Mauerwerk Porenbeton-Blockstein 600 365 mm Mauerwerk Porenbeton-Blockstein 600
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
120 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

vorher nachher
U-Wert = 0,578 W/(m² K) U-Wert = 0,223 W/(m² K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 14,8 Std. Phasenverschiebung = 23,7 Std.
TAV = 0,04 (4%) TAV = 0,00 (0%)

Technik für den Profi WAND


4 Die Altbausanierung
nachträgliche Dämmung von außen

54

Konstruktionsbeispiele
mit bauphysikalischen Nachweisen
Mauerwerksanierung von außen mit PAVATHERM Dämmplatte und
PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement, hinterlüftete Fassade
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
bauphysikalische Kennwerte
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 Vollziegel PAVA- ...THERM-
U-Wert TAV
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz Mz 1400 THERM PLUS+ ij[h]
[W/(m2K)] [-/%]
80 mm PAVATHERM Dämmplatten [mm] [mm] [mm]
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement 240 80 80 0,223 20,7 0,00/0
Konterlattung / ggf. Traglattung
240 100 80 0,200 22,0 0,00/0
Vorhangfassade, hinterlüftet
240 100 100 0,184 23,4 0,00/0
300 80 60 0,241 21,5 0,00/0
300 80 80 0,218 22,8 0,00/0
300 100 80 0,196 > 24 0,00/0
300 100 100 0,181 > 24 0,00/0
365 80 60 0,235 23,8 0,00/0
365 80 80 0,212 > 24 0,00/0
365 100 80 0,192 > 24 0,00/0
365 100 100 0,177 > 24 0,00/0

BHB 2.1.1.4.Mz-PT-PP
vorher nachher
U-Wert = 1,603 W/(m² K) U-Wert = 0,223 W/(m² K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 20,7 Std.
TAV = 0,16 (16%) TAV = 0,00 (0%)

Mauerwerksanierung von außen mit PAVATHERM-PLUS+-Dämmelement auf Holzunter-


konstruktion, hinterlüftete Fassade
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
bauphysikalische Kennwerte
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
300 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 Vollziegel PAVA- ...THERM-
U-Wert ij TAV
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz Mz 1400 FLEX PLUS+
[W/(m2K)] [h] [-/%]
80 mm PAVAFLEX zwischen Kantholz [mm] [mm] [mm]
6/8 cm, e=62,5 cm 240 80 80 0,240 18,7 0,00/0
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement 240 100 60 0,241 17,9 0,00/0
Konterlattung / ggf. Traglattung 240 120 60 0,218 18,7 0,00/0
Vorhangfassade, hinterlüftet 240 140 60 0,199 19,4 0,00/0
240 140 80 0,183 20,9 0,00/0
300 80 80 0,234 20,8 0,00/0
300 100 60 0,235 20,1 0,00/0
300 120 60 0,213 20,8 0,00/0
300 140 60 0,195 21,6 0,00/0
300 140 80 0,179 23,1 0,00/0
365 80 80 0,228 23,2 0,00/0
365 100 60 0,229 22,4 0,00/0
365 120 60 0,208 23,2 0,00/0
BHB 2.1.1.6.Mz-PF-PP
365 140 60 0,191 23,9 0,00/0
vorher nachher 365 140 80 0,176 1,4* 0,00/0

U-Wert = 1,603 W/(m² K) U-Wert = 0,240 W/(m² K) (= Umax) *über 24 h


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 18,7 Std.
TAV = 0,16 (16%) TAV = 0,00 (0%)

Technik für den Profi WAND


Die Altbausanierung 4
nachträgliche Dämmung von außen in der Fachwerkbauweise bzw. Holzständer-/ Holzrahmen-
und Holztafelbauweise

55

Allgemeine Konstruktions- u. Verarbeitungshinweise

Fassadendämmung bei Fassadendämmung bei


Vorhangfassaden in der Vorhangfassaden in der
Fachwerkbauweise Holzständer-/ Holzrahmen-/ Holztafelbauweise

Fassadendämmung bei Fassadendämmung bei


Putzfassaden (WDVS) in der Putzfassaden (WDVS) in der
Fachwerkbauweise Holzständer-/ Holzrahmen-/ Holztafelbauweise

Technik für den Profi WAND


4 Die Altbausanierung
nachträgliche Dämmung von außen

56

Konstruktionsbeispiele Zahlreiche Bauteilvarianten enthält


hierzu das PAVATEX-BauHandbuch im
mit bauphysikalischen Nachweisen Abschnitt 2.1... .
Fachwerksanierung von außen mit PAVATHERM-PLUS+ Ausführungshinweise
bei Vorhangfassaden In Betracht kommen ausreichend standsi-
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen: chere Fachwerkwände mit Ausfachungen
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz aus Lehm oder Mauerwerk. Die Befesti-
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung 140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung gungsmöglichkeiten für Dämmplatten bzw.
10 mm Außenputz im Gefach 10 mm Außenputz im Gefach Vorhangfassaden müssen in ausreichendem
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement Maße gegeben sein. Die vorh. Fassade ist
Konterlattung / ggf. Traglattung ggf. zu egalisieren. Holzfaserdämmstoffe
Vorhangfassade, hinterlüftet werden grundsätzlich nur oberhalb des So-
ckelbereiches (mind. 30 cm über OK Terrain)
eingesetzt.

Wärmeschutz-Anforderungen
Gemäß EnEV 2009 beträgt der Höchstwert
der Wärmedurchgangskoeffizienten Umax
bei erstmaligem Einbau oder Erneuerung
der Dämmung von Außenwänden 0,24 W/
(m² K). Ausnahmen bzw. Befreiungen sind
möglich (§§ 24, 25 EnEV).

WDVS-Zulassung / -Systemanbieter
BHB 2.1.3.2.PP
Die Bestimmungen der allgemeinen bauauf-
vorher nachher sichtlichen Zulassungen der
U-Wert = 2,062 W/(m² K) U-Wert = 0,354 W/(m² K) (> Umax )* Unger-Diffutherm GmbH
Phasenverschiebung = 7,3 Std. Phasenverschiebung = 13,9 Std. (Z-33.47-663),
TAV = 0,30 (30%) TAV = 0,01 (1%) KNAUF-MARMORIT GmbH
(Z-33.47-6381)),
Baumit GmbH
Fachwerksanierung von außen mit DIFFUTHERM (Zulassung ist beantragt)
bei Putzfassaden (WDVS) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der
Aufbau von innen nach außen: Systemanbieter sind zu beachten:
Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz Adressen siehe Seite 80
15 mm Innenputz
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung 125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung 1)
siehe Hinweis auf Seite 80.
10 mm Außenputz im Gefach 10 mm Außenputz im Gefach
100 mm DIFFUTHERM Dämmplatte
für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

*Ausnahmen bzw. Befreiungen sind möglich (§ § 24, 25 EnEV).

Wichtige Verarbeitungshinweise und


BHB 2.1.4.1.DI Details zu den Wärmedämmverbund-
vorher nachher systemen finden Sie unter
U-Wert = 2,295 W/(m² K) U-Wert = 0,372 W/(m² K) (> Umax )* www.unger-diffutherm.com oder
Phasenverschiebung = 5,3 Std. Phasenverschiebung = 12,3 Std. www.knauf.de oder
TAV = 0,53 (53%) TAV = 0,01 (1%) www.baumit.com

Technik für den Profi WAND


Die Altbausanierung 4
nachträgliche Dämmung von außen

57

Konstruktionsbeispiele Zahlreiche Bauteilvarianten enthält


hierzu das PAVATEX-BauHandbuch im
mit bauphysikalischen Nachweisen Abschnitt 2.1... .
Fertighaussanierung von außen mit PAVATHERM-PLUS+ Ausführungshinweise
bei Vorhangfassaden In Betracht kommen ausreichend stand-
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen: sichere Fertighauswände in Holztafel-/
12,5 mm Gipskartonplatte 12,5 mm Gipskartonplatte Holzrahmenbauweise. Die Befestigungs-
13 mm Holzspanplatte V20 13 mm Holzspanplatte V20 möglichkeiten für Dämmplatten bzw. Vor-
PE-Folie* PE-Folie* hangfassaden müssen in ausreichendem
100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045 100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045 Maße gegeben sein. Die vorh. Fassade wird
20 mm Luftschicht, ruhend 20 mm Luftschicht, ruhend entfernt. Intakte äußere Beplankungen, z.B.
13 mm Holzspanplatte V100 13 mm Holzspanplatte V100, sofern intakt aus Holzspanplatten V100, können verblei-
vorh. Fassade 80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement ben oder gegen aussteifende FERMACELL-
Konterlattung / ggf. Traglattung Gipsfaserplatten ausgetauscht werden.
Vorhangfassade, hinterlüftet Vorhandene Luftschichten werden dann
komplett ausgedämmt. Holzfaserdämm-
stoffe werden grundsätzlich nur oberhalb
des Sockelbereiches eingesetzt.

Wärmeschutz-Anforderungen
Gemäß EnEV 2009 beträgt der Höchstwert
der Wärmedurchgangskoeffizienten Umax
bei erstmaligem Einbau oder Erneuerung
der Dämmung von Außenwänden 0,24 W/
BHB 2.1.2.2.PP
(m² K). Ausnahmen bzw. Befreiungen sind
vorher nachher möglich (§§ 24, 25 EnEV).
U-Wert = 0,402 W/(m² K) U-Wert = 0,228 W/(m² K) (< Umax )
Phasenverschiebung = 6,0 Std. Phasenverschiebung = 12,5 Std. WDVS-Zulassung / -Systemanbieter
TAV = 0,17 (17%) TAV = 0,04 (4%) Die Bestimmungen der allgemeinen bauauf-
sichtlichen Zulassungen der
Unger-Diffutherm GmbH
Fertighaussanierung von außen mit DIFFUTHERM (Z-33.47-663),
bei Putzfassaden (WDVS) KNAUF-MARMORIT GmbH
(Z-33.47-6381)),
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
12,5 mm Gipskartonplatte Baumit GmbH
12,5 mm Gipskartonplatte
13 mm Holzspanplatte V20 (Zulassung ist beantragt)
13 mm Holzspanplatte V20
PE-Folie* sowie die Verarbeitungsrichtlinien der
PE-Folie*
100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045 Systemanbieter sind zu beachten:
100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045
20 mm Luftschicht, ruhend Adressen siehe Seite 80
20 mm Luftschicht, ruhend 1
13 mm Holzspanplatte V100 oder Dämmschicht 2 1)
siehe Hinweis auf Seite 80.
vorh. Fassade 13 mm Holzspanplatte V100, sofern intakt**
o.15 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
80 mm DIFFUTHERM Dämmplatte
für WDVS
Putzsystem gemäß Zulassung

1 2

* Achtung: PE-Folie auf Funktionstüchtigkeit prüfen!


alternativ ** Zulassung für Anwendung auf Spanplatten liegt bei KNAUF-
vorher MARMORIT vor
nachher
Wichtige Verarbeitungshinweise und
Details zu den Wärmedämmverbund-
BHB 2.1.2.1.DI systemen finden Sie unter
U-Wert = 0,402 W/(m² K) U-Wert = 0,233 o. 0,222 W/(m² K) (< Umax) www.unger-diffutherm.com oder
Phasenverschiebung = 6,0 Std. Phasenverschiebung = je 12,6 Std. www.knauf.de oder
TAV = 0,17 (17%) TAV = 0,04 (4%) o. 0,03 (3%) www.baumit.com

Technik für den Profi WAND


4 Die Altbausanierung
nachträgliche Dämmung von innen

58

Allgemeine Konstruktions- u. Verarbeitungshinweise

Die Dämm- und Dichtprodukte: Die Dämmprodukte: Die Dämmprodukte:


Für die nachträgliche Dämmung von innen • PAVADENTRO Dämmplatten • PAVATEX-Dichtprodukte
stehen folgende PAVATEX- Produkte zur Ver- • PAVACLAY Trockenbauplatten
fügung: • PAVATHERM Dämmplatten

Raumseitige Dämmung mit Raumseitige Dämmung mit Bei erhaltenswerten oder gar denkmalge-
Plattenbekleidung Putzbeschichtung schützen Fassaden bietet die raumseitige
Dämmung die einzige Möglichkeit zur ener-
getischen Sanierung der Außenwände.
Neben der Voraussetzung, dass Wände so-
wie die Kontaktflächen am Boden dauerhaft
trocken sein müssen, ist grundsätzlich ein
Nachweis des Tauwasserschutzes zu führen.
Die raumseitige Dämmung mit Plattenbe-
kleidungen, z.B. aus PAVACLAY Trockenbau-
platten, wird in der Regel mit einer Dampf-
bremse und einer Lattung ausgeführt, die
mit Rahmendübeln und -schrauben befestigt
wird.
Bei raumseitigen Dämmungen mit PAVA-
DENTRO erfolgt eine abschließende, zwei-
lagige sowie armierte Putzbeschichtung auf
Lehm- oder Rotkalkbasis. Zwischen vorhan-
dener Wand und PAVADENTRO Dämmplatte
ist stets eine Kopplungsschicht aus Lehm-
oder Kalkgrundputzen anzuordnen. Auf eine
Dampfbremse wird bewußt verzichtet, da
PAVADENTRO Dämmplatten über eine spe-
zielle (grüne) mineralische Funktionsschicht
verfügen. Damit bleibt der kapillare Feuchte-
transport zum Raum hin erhalten.

Angrenzende Bauteile und nicht vollflä-


chige Dämmung von Außenwänden
Raumseitige Dämmungen können die Ober-
flächentemperaturen an angrenzenden
Bauteilen wie Innenwänden und Decken
OG OG
ungünstig herabsetzen. Eine Wärmebrü-
Schimmelpilz- ckenberechnung ist deshalb sinnvoll. Beson-
gefahr! ders niedrige Oberflächentemperaturen mit
Raumseitige hoher Schimmelpilzgefahr entstehen, wenn
Dämmungen sich z.B. in zwei übereinander liegenden
immer auf Wohnungen mit verschiedenen Eigentümern
beiden Seiten nur einer der beiden zu einer Dämm-Maß-
angrenzender nahme entschließt.
Bauteile [siehe auch irb-Bericht F 2454]
anbringen!

Zahlreiche Bauteilvarianten enthält


EG EG hierzu das PAVATEX-BauHandbuch im
Abschnitt 2.2... .

Technik für den Profi WAND


Die Altbausanierung 4
nachträgliche Dämmung von innen

59

Konstruktionsbeispiele Ausführungshinweise
In Betracht kommen ausreichend standsi-
mit bauphysikalischen Nachweisen chere Wände aus Mauerwerk bzw. Fach-
werkwände mit Ausfachungen aus Lehm
Mauerwerksanierung von innen mit PAVATHERM oder Mauerwerk ohne dampfbremsende
und Plattenbekleidung aus PAVACLAY oder dampfsperrende Außenbeschich-
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen: tungen, sofern die mechanische Befestigung
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert der Dämmplatten bzw. Konstruktionslattung
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 20 mm PAVACLAY Trockenbauplatte möglich ist. Die zu dämmenden Wände,
20 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend aber auch die Kontaktflächen der Dämmung
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse z.B. PAVATEX DB 3.5 zu angrenzenden Bauteilen müssen dauer-
80 mm PAVATHERM Dämmplatte haft trocken sein. Feuchteeinträge durch
15 mm Innenputz Schlagregen, aufsteigende Kapillarfeuchte
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 usw. sind auszuschließen.
20 mm Außenputz Die Dämmplatten sind hohlraumfrei und
ohne Hinterlüftung auf den ggf. egalisierten
Wänden zu verlegen, mit Dämmstoffbefesti-
gern zu fixieren und nach Verlegen der
Dampfbremsbahn durch die Montage der
Konstruktionslattung (Lattenabstand für PA-
VACLAY max. 30 cm) zu befestigen. Die
Dampfbremsbahn - z.B. PAVATEX DB 3.5
oder DB 28 - ist in ihren Überlappungen so-
wie an Bauteilanschlüssen und Durchdrin-
gungen luftdicht abzukleben.
BHB 2.2.3.1.Mz-PT-PC
Die PAVACLAY Trockenbauplatten werden
vorher nachher mit Schnellbauschrauben im Abstand < _ 20
U-Wert = 1,603 W/(m² K) U-Wert = 0,314 W/(m² K) (< Umax) cm oder Klammern im Abstand < _ 15 cm mit
Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 19,5 Std. mind. 20 cm Plattenversatz befestigt.
TAV = 0,16 (16%) TAV = 0,01 (1%) Die Putzbeschichtung erfolgt vorzugsweise
mit einem armierten, zweilagigen Lehmputz.

Fachwerksanierung von innen mit PAVATHERM


und Plattenbekleidung aus PAVACLAY Wärmeschutz-Anforderungen
Gemäß EnEV 2009 beträgt der Höchstwert
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen: der Wärmedurchgangskoeffizienten Umax
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert beim Einbau von innenraumseitigen Dämm-
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung 20 mm PAVACLAY Trockenbauplatte schichten 0,35 W/(m²K).
10 mm Außenputz im Gefach 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend Bei der innenraumseitigen Dämmung von Au-
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse z.B. PAVATEX DB 3.5 ßenwänden in Sichtfachwerkbauweise, die
80 mm PAVATHERM Dämmplatte der Schlagregenbeanspruchungsgruppe I
15 mm Innenputz nach DIN 4108-3 zuzuordnen sind oder die in
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung besonders geschützten Lagen liegen, liegt der
10 mm Außenputz im Gefach Höchstwert Umax bei 0,84 W/(m²K). Eine bau-
physikalische Berechnung ist in jedem Fall
erforderlich. Diese Berechnung muss für je-
den Einzelfall die vorherrschenden klima-
tischen Randbedingungen sowie die genauen
bauphysikalischen Kennwerte der Wandkon-
struktion berücksichtigen. Die zu wählende
Dämmstoffdicke ergibt sich dann aus den Be-
rechnungsergebnissen unter Einhaltung der
gesetzlichen Vorschriften.
Die nebenstehenden Konstruktionen mit den
BHB 2.2.3.2.FWL-PT-PC
zugehörigen bauphysikalischen Kennwerten
vorher nachher
dienen lediglich zur Orientierung, sie ersetzen
U-Wert = 2,114 W/(m² K) U-Wert = 0,339 W/(m² K) (< Umax) nicht die in jedem Einzelfall erforderliche Be-
Phasenverschiebung = 6,9 Std. Phasenverschiebung = 16,2 Std. standsaufnahme und den bauphysikalischen
TAV = 0,34 (34%) TAV = 0,03 (3%) Nachweis durch den Bauwerksplaner.

Technik für den Profi WAND


4 Die Altbausanierung
nachträgliche Dämmung von innen

60

Konstruktionsbeispiele Ausführungshinweise
In Betracht kommen ausreichend standsichere
mit bauphysikalischen Nachweisen Wände aus Mauerwerk bzw. Fachwerk-
wände mit Ausfachungen aus Lehm oder
Mauerwerksanierung von innen mit PAVADENTRO und Putzbeschichtung Mauerwerk ohne dampfbremsende oder
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen: dampfsperrende Außenbeschichtungen, so-
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/Kalkputzsystem, armiert fern die mechanische Befestigung der Dämm-
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 100 mm PAVADENTRO Dämmplatte platten möglich ist. Die zu dämmenden Wän-
20 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht de, aber auch die Kontaktflächen der
(keine diffusionsdichten Anstriche) aus Lehm- oder Kalkgrundputz Dämmung zu angrenzenden Bauteilen müs-
15 mm Innenputz sen dauerhaft trocken sein. Feuchteeinträge
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 durch Schlagregen, aufsteigende Kapillar-
20 mm Außenputz feuchte usw. sind auszuschließen.
20 mm Zwischen vorhandener Wand und PAVADEN-
TRO Dämmplatte ist stets eine Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalkgrundputzen an-
zuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar
Funktionsschicht
leitfähige Schichtenfolge zu gewährleisten.
Die PAVADENTRO Dämmplatte muss stets so
angebracht werden, dass die 20 mm dicke
Plattenschicht mit der angrenzenden grünen,
mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin
orientiert ist (siehe nebenstehende Skizzen).
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet
BHB 2.2.2.1.Mz-PD
sich die Funktionsschicht in der Mitte der
vorher nachher Dämmplatte. Die mechanische Befestigung
U-Wert = 1,603 W/(m² K) U-Wert = 0,334 W/(m² K) (< Umax ) erfolgt auf Mauerwerk mit mind. 6 Tellerdü-
Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 19,7 Std. beln pro m². Auf Fachwerk kann die Befesti-
TAV = 0,16 (16%) TAV = 0,01 (1%) gung auch mit mind. 17 Edelstahl-Breit-
rückenklammern pro m² erfolgen. Die
Fachwerksanierung von innen mit PAVADENTRO und Putzbeschichtung Putzbeschichtung erfolgt mit armiertem Un-
ter- und Oberputz auf Lehm- oder Kalkbasis.
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/Kalkputzsystem, armiert Wärmeschutz-Anforderungen
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung 100 mm PAVADENTRO Dämmplatte Gemäß EnEV 2009 beträgt der Höchstwert
10 mm Außenputz im Gefach 10 mm Kopplungsschicht der Wärmedurchgangskoeffizienten Umax
(keine diffusionsdichten Anstriche) aus Lehm- oder Kalkgrundputz beim Einbau von innenraumseitigen Dämm-
15 mm Innenputz schichten 0,35 W/(m²K).
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung Bei der innenraumseitigen Dämmung von Au-
10 mm Außenputz im Gefach ßenwänden in Sichtfachwerkbauweise, die
der Schlagregenbeanspruchungsgruppe I
nach DIN 4108-3 zuzuordnen sind oder die in
besonders geschützten Lagen liegen, liegt der
Höchstwert Umax bei 0,84 W/(m²K). Eine bau-
physikalische Berechnung ist in jedem Fall
erforderlich. Diese Berechnung muss für je-
den Einzelfall die vorherrschenden klima-
tischen Randbedingungen sowie die genauen
bauphysikalischen Kennwerte der Wandkon-
struktion berücksichtigen. Die zu wählende
Dämmstoffdicke ergibt sich dann aus den Be-
BHB 2.2.2.2.FWL-PD
rechnungsergebnissen unter Einhaltung der
vorher nachher gesetzlichen Vorschriften.
U-Wert = 2,114 W/(m² K) U-Wert = 0,364 W/(m² K) (> Umax)* Die nebenstehenden Konstruktionen mit den
Phasenverschiebung = 6,9 Std. Phasenverschiebung = 16,1 Std. zugehörigen bauphysikalischen Kennwerten
TAV = 0,34 (34%) TAV = 0,04 (4%) dienen lediglich zur Orientierung, sie ersetzen
nicht die in jedem Einzelfall erforderliche Be-
*Sollten sich aus bauphysikalischen Gründen derart geringe Dämmstärken ergeben, dass die von der EnEV vorgegebenen
Höchstwerte Umax überschritten werden, so sieht die EnEV in den §§ 24 und 25 Möglichkeiten vor, von den Anforde- standsaufnahme und den bauphysikalischen
rungen dieser Verordnung abzuweichen. Nachweis durch den Bauwerksplaner.

Technik für den Profi WAND


4

61

PAVATEX-Referenzobjekt
Planai-Skihütte, Schladminger Planai

Wärmeschutz:
Dem Wärmeschutz von Außenwänden kommt aufgrund ihres großen An-
teiles an der Gebäudehülle besondere Bedeutung zu. Zwar dämmen andere
Dämmstoffe bei vergleichbarer Wärmeleitfähigkeit nominell ebenso gut ge-
gen Heizernergieverluste wie PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe, tatsächlich er-
geben sich jedoch besonders in der Holzbauweise einige Vorteile zugunsten
der Holzfaser, die sich allein über den U-Wert nicht ausdrücken lassen:
Holzfaserdämmplatten sind zwar porös aber sehr strömungsdicht. Damit wer-
den Wärmeverluste durch warm- oder kaltseitige Luftzirkulationen im Dämm-
stoff vermieden.
Holzfasergedämmte Bauteile weisen im Vergleich die längsten Auskühlzeiten
auf. Damit bleibt gerade in den Übergangszeiten der Heizperiode und in den
Absenkphasen die Wärme besonders lange im Gebäude. Gewissermaßen die
Wintervariante des unübertroffen hohen sommerlichen Hitzeschutzes. Da
Holzfaserdämmstoffe bis zu 20 Gew.-% Feuchtigkeit in der Faser speichern
können, ohne dass der Dämmstoff “nass” wird, tritt im Vergleich zu einigen
synthetischen Dämmstoffen keine merkliche Verschlechterung der Wärme-
leitfähigkeit auf.
Die von PAVATEX empfohlenen Wandkonstruktionen zeichnen sich durchweg
durch hervorragende Wärmebrücken-Überdämmung aus. Ob mit den ISO-
LAIR L Unterdeckplatten bzw. PAVATHERM-PLUS+ Dämmelementen als Au-
ßendämmung bei Vorhangfassaden, der raumseitigen Zusatzdämmung mit
PAVATHERM-PROFIL oder den innovativen Wärmedämmverbundsystemen
mit DIFFUTHERM Dämmplatten. Der PAVATEX-Wärmebrückenkatalog liefert
hierzu zahlreiche Details.

Technik für den Profi WAND


4 Die Altbausanierung
nachträgliche Dämmung von innen mit PAVADENTRO

62

Anschlussdetails

A Außenwand mit nichttragender Trennwand (Horizontalschnitt) Einbindende Bauteile im Massivbau


1 1. Außenputz Wenn es unter anderem die Statik erlaubt,
2. Außenwand sollten einbindende Bauteile (Trennwände,
2
3. Innenputz
Decken usw.) wenn immer möglich von Au-
3 4. Kopplungsschicht aus
Lehm- oder Kalkgrundputz ßenwänden getrennt werden. Dadurch wer-
4 5. PAVADENTRO Dämmung den Wärmebrücken beseitigt und die Schim-
5 6. Zweilagiger Innenputz auf melpilzgefahr wird unterbunden. Weiterhin
Lehm- oder Kalkbasis kann unter Umständen der Schallschutz von
7. Nichttragende Trennwand
Raum zu Raum vermindert werden. Die In-
7
nenraumdämmung sollte dann vollflächig an
der Außenwand montiert werden (Beispiel
6 A).

Von Pavatex wird empfohlen, einbindende


Bauteile aus massivem Material, die nicht
durchbrochen werden können, mit PAVA-
DENTRO oder DIFFUTHERM bzw. DIFFU-
B Außenwand mit tragender Trennwand (Horizontalschnitt)
THERM Laibungsplatten in den Raum zu
1 1. Außenwand dämmen.
2. Kopplungsschicht PAVADENTRO oder DIFFUTHERM bzw. DIF-
2
aus Lehm- oder Kalkgrundputz
3 3. PAVADENTRO Dämmung
FUTHERM Laibungsplatten dürfen maximal
4. Zweilagiger Innenputz auf 20 mm dünner als die auf der Wandfläche
4
Lehm- oder Kalkbasis montierte Dämmung sein. Verschiedene Un-
5. DIFFUTHERM Laibungsplatte tersuchungen mit raumseitiger Dämmung
(mindestens 250 mm breit)
haben gezeigt, dass eine solche Dämmung
6. Innenputz
7. Außenputz dieser Wärmebrücken den Verlauf der Iso-
thermen positiv beeinflusst und die Gefahr
von z. B. Schimmelpilzbildung deshalb ge-
5 ring ist. Ohne diese zusätzliche Dämmung
sind die Auslösebedingungen zur Schimmel-
pilzbildung häufig sehr nahe, insbesondere
6 wenn extreme Bedingungen herrschen (z. B.
bei großen Temperaturdifferenzen in den ge-
7
trennten Räumen usw.) (Beispiel B).

C Dämmung über zwei Geschosse (Vertikalschnitt) Einbindende Bauteile im Holzbau


1 1. Außenputz Da die Wärmeleitfähigkeit von Holz wesent-
2
2. Außenwand lich geringer ist als von massiven Materialien
3. Sockelleiste kann auf die zusätzliche Dämmung in den
3 4. Estrich/Trockenestrich
5. Trittschalldämmung
Raum verzichtet werden. Vorhandene Hohl-
4 6. Holzwerkstoffplatte räume zwischen oberer Beplankung und Un-
5 7. Holzbalkendecke/ terdecke bzw. einem Einschubboden müssen
Dämmung ausgedämmt werden.
6
8. Dichtungsklebeband
Um Wärmebrücken zu reduzieren, den Est-
7 9. Innenputz
10. Kopplungsschicht aus rich inkl. der Dämmung zurückschneiden
Lehm- oder Kalkgrundputz und PAVADENTRO direkt auf die Decke stel-
8 11. PAVADENTRO Dämmplatte len. Bei einer bestehenden Ausgleichsschüt-
12. Zweilagiger Innenputz auf tung, die PAVADENTRO Dämmplatte direkt
Lehm- oder Kalkbasis
9 auf den Fussboden bzw. Estrich stellen.
10 Bei unebenen Untergründen einen dünnen
11 Streifen flexiblen Naturfaser-Dämmstoff
12
oder ein breites Fugendichtband verwenden
(Beispiel C).

Technik für den Profi WAND


Die Altbausanierung 4
nachträgliche Dämmung von innen mit PAVADENTRO

63

Anschlussdetails

D Anschluss des Rahmens als Laibungsanschlag im Massivbau Fenster in Laibung


Laibungen immer mit maximaler PAVADEN-
TRO-Dicke dämmen, um Wärmebrücken zu
reduzieren.
In der Laibung darf die Dämmung maximal
20 mm dünner als die auf der Wandfläche
montierte Dämmung sein (z. B. bei 80 mm
PAVADENTRO Dämmplatten an den Wän-
Schimmelpilzgefahr! den dürfen die PAVADENTRO Dämmplatten
in der Laibung nicht dünner als 60 mm sein).
So entsteht keine ungünstige Oberflächen-
temperatur und Schimmelpilzgefahr in der
Laibung.
1. Außenputz
1 Plattenstöße bei Innen- und Außenecken
2. Außenwand
3. Fenster sind stumpf und passgenau auszuführen.
2
4. Dichtungsklebeband
3 5. Innenputz Wenn eine genügende Dämmung von mas-
6. Kopplungsschicht aus siven Laibungen nicht möglich ist, sind die
4 Lehm- oder Kalkgrundputz
5 7. PAVADENTRO Dämmung
Fenster entsprechend anzupassen. Dies kann
6 8. Zweilagiger Innenputz auf mit gleichzeitigem Ausstemmen der Laibung
7
Lehm- oder Kalkbasis geschehen, damit das Lichtmaß identisch
bleibt. Durch diese Dämmung der Laibung
8
wird das Risiko einer Schimmelpilzbildung
vermieden.

E Anschluss des Rahmens als aufgesetzter Anschlag im Massivbau

1. Außenputz
1
2. Außenwand
2 3. Innenputz
4. Kopplungsschicht aus Lehm- oder Kalkgrund-
putz
3 4 5 6 7
5. PAVADENTRO Dämmung
6. Dichtungsklebeband
7. Fenster
8. Zweilagiger Innenputz auf
Lehm- oder Kalkbasis

F Dämmung einer Außenecke


1 1. Außenputz Dämmung von Raumecken
2. Außenwand Bei der Dämmung der Raumecken (Außen-
2 3. Innenputz
4. Kopplungsschicht
und Innenecke) mit PAVADENTRO sind die
3
aus Lehm- oder Kalkgrundputz Plattenstöße in der Ecke stumpf und passge-
4 5. PAVADENTRO Dämmung nau auszuführen.
6. Zweilagiger Innenputz auf
5
Lehm- oder Kalkbasis
6

Technik für den Profi WAND


4 Die Altbausanierung
nachträgliche Dämmung von innen mit PAVADENTRO

64

Befestigung der PAVADENTRO-Dämmplatte

Die Befestigung der PAVADENTRO-Dämmplatten erfolgt mit systemgerechten Tellerdübeln oder Breitrückenklammern.
Bei der Bestimmung der Länge der Befestigungsmittel (vgl. Tabellen 1 bis 3) muss die Kopplungsschicht und ein ggf. vorhandener Aus-
gleichsputz mit berücksichtigt werden. Bitte beachten Sie die Hersteller-Hinweise.

Mit WDVS-Dübel für Mauerwerk


Plattendicke Dübeltyp „EJOT“
Die Dübel werden bündig zur Oberfläche der PAVADENTRO-Dämmplatte
eingeschraubt. In den Plattenfugen dürfen keine Dübel angeordnet wer- 40 mm SDM-T plus 8/60 U x 120
den. 60 mm SDM-T plus 8/60 U x 140
- Isolierdübel mit Tellerdurchmesser ≥ 60 mm 80 mm SDM-T plus 8/60 U x 160
- Dübellängen gem. Tabelle 1
- Verankerungstiefe in Mauerwerk ≥ 70 mm 100 mm SDM-T plus 8/60 U x 180
(ohne Kopplungs- und Ausgleichsschicht) Tabelle 1: Dübeltypen und -längen für die Befestigung von
- Bedarf pro Platte mindestens 3 Tellerdübel PAVADENTRO auf Mauerwerk bei 10 mm Kopplungsschicht
- Bedarf pro m² mindestens 6 Tellerdübel

Mit WDVS-Dübel für Holzuntergründe Dübeltyp „ejotherm“


Plattendicke
Die Dübel werden bündig zur Oberfläche der PAVADENTRO-Dämmplatte
eingeschraubt. In den Plattenfugen dürfen keine Dübel angeordnet wer- 40 mm STR H 80
den. 60 mm STR H 100
Bei der Fachwerkbauweise muss der Abstand des Plattenrandes zur
Achse des Dübels mind. 50 mm betragen. Nach Möglichkeit sind auf 80 mm STR H 120
2 durchlaufenden Pfosten bzw. Streben, die max. 2/3 der Plattenbreite 100 mm STR H 140
auseinander liegen sollten, je zwei Dübel zu verwenden. Tabelle 2: Dübeltypen und -längen für die Befestigung von PA-
- Isolierdübel mit Tellerdurchmesser ≥ 60 mm VADENTRO auf Holzuntergründen bei 10 mm Kopplungsschicht

- Dübellängen gem. Tabelle 2


- Verankerungstiefe im Holz ≥ 30 mm
(ohne Kopplungs- und Ausgleichsschicht)
- Bedarf pro Platte mindestens 3 Tellerdübel
- Bedarf pro m² mindestens 6 Tellerdübel

Mit Edelstahl-Breitrückenklammern für Holzuntergründe


Plattendicke Klammertyp „HAUBOLD“
Diese Befestigungsvariante eignet sich nur bei einer Unterkonstruktion
aus Holz. 40 mm BS 29100 CRF
- Klammerlängen gem. Tabelle 3 60 mm BS 29100 CRF
- Klammereindringtiefe im Holz ≥ 30 mm 80 mm BS 29120 CRF
(ohne Kopplungs- und Ausgleichsschicht)
- Randabstand ≥ 30 mm 100 mm BS 29150 CRF
- Bedarf pro m² mindestens 17 Edelstahl-Breitrückenklammern Tabelle 3: Klammertypen für die Befestigung von PAVADEN-
TRO auf Holzuntergründen bei 10 mm Kopplungsschicht (letzte
3 Ziffern = Klammerlänge in mm)

Technik für den Profi WAND


4

65

Verlegung der PAVADENTRO Dämmplatten auf Mauerwerksuntergründen

Verlegehinweise
• Horizontal- oder Vertikalstöße der ver-
legten PAVADENTRO Platten dürfen nicht
mit Wandöffnungen oder Wandauskra-
gungen (Fenster, Türen, Balken, o. Ä.)
zusammenfallen.
• Darauf achten, dass der Plattenversatz
mindestens 20 cm beträgt.

t20 cm

Verlegung der PAVADENTRO Dämmplatten auf Holzuntergründen

Technik für den Profi WAND


4 Altbausanierung
Anforderungen an die U-Werte

66

Anforderungen an die U-Werte


Wie viel Wärme (die sog. Transmissionswärmeverluste) ein Wohn-
haus über seine Gebäudehülle, das ist die Summe aller Bauteile, die
an die Außenluft grenzen, verliert, hängt von der Ausrichtung und
der Geometrie des Gebäudes sowie im wesentlichen von den Wär-
medämmeigenschaften der einzelnen Bauteile ab.
Mindestens ebenso wichtig ist eine Reduzierung der Lüftungswär-
meverluste und ein angepasstes Nutzerverhalten in den energetisch
sanierten Wohnbereichen, denn je geringer der noch verbleibende
Energiebedarf ist, um so mehr machen sich Lüftungswärmeverluste
und ein nicht angepasstes Nutzerverhalten bemerkbar.

In der nachfolgenden Tabelle sind für die verschiedenen Bau-


teile, die nach den gesetzlichen Vorgaben der EnEV bzw. nach
den Förderbedingungen der KfW zu erfüllenden Anforde-
rungen an die U-Werte der Gebäudehülle im Falle einer Sa-
nierung zusammengestellt.

:
Achtung schenken!
Zum einen lassen sich aus den Vorgaben der EnEV erforderliche
Dämmstärken erf d,Dä errechnen, zum anderen sind für die von der
er
KfW vorgegebenen zusätzlich einzubauenden Dämmstärken zuge- nichts v
hörige U-Werte für das dadurch entstehende sanierte Bauteil ange-
geben. Der Staat fördert Modernisierungen.
Es wird ersichtlich, das die Anforderungen der KfW in den meisten Beispiel: Das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren,
Bereichen noch über den gesteigerten Anforderungen der neuen langfristige Finanzierung zum günstigen Zinssatz.
EnEV 2009 liegen. Info unter: www.kfw-foerderbank.de

Gebäude-
Altbausanierung
bestand
KfW
EnEV 2009 (Einzelmaßnahmen bzw. freie
Konstruktions- (Anl. 3, Tab. 1) Einzelmaßnahmenkombinationen im Programm
beispiel aus Energieeffizient Sanieren)
dem PAVATEX-
BauHandbuch
O = 0,04 O = 0,045 O = 0,04 O = 0,045
[W/(mK)] [W/(mK)] [W/(mK)] [W/(mK)] erf. R-Wert Usan
2011
Uvorh Usan erf d, Dä erf d, Dä erf d, Dä ** erf d, Dä ** [(m²K)/W] [W/(m²K)]
[W/(m²K)] [W/(m²K)] [m] [m] [m] [m]
Außenwand
1,603 0.24 0.15 0.16 0.17 0.19 ≥ 4,2 0,21
2.1.1.3.MZ-DI
Oberste
Geschossdecke 1,032 0.24 0.13 0.15 0.20 0.23 ≥ 5,0 0,17
4.1.1.2
Dachschräge
1,656 0.24 0,16 * 0,18 * 0.20 0.23 ≥ 5,0 0,20 *
1.1.1.1.PF-I
Kellerdecke,
Warmseite 1,225 0.30 0.10 0.12 0.14 0.16 ≥ 3,4 0,23
3.1.3.1
Fenster 1.30 1,10
Haustüren 2,90 1,70
* zusätzlich Berücksichtigung eines Gefachanteils von ca. 90 % ** Hiermit ist nur die zusätzliche Dämmung gemeint

Diese Daten wurden zum Zeitpunkt der Drucklegung nach bestem Wissen ermittelt. Diese Angaben sind jedoch ohne Rechtsverbindlichkeit.

Technik für den Profi WAND


4

67

Wärmeschutz
W Nachhaltig und
N Brandschutz
B
iim Winter umweltfreundlich
u F Ihre Bedürfnisse an Schutz
Für
I der winterlichen Jahreszeit
In K
Klimaschutz betrifft alle. Mit und Sicherheit - PAVATEX erfüllt
u
bleibt dank PAVATEX die woh-
b PAVATEX erhalten Sie eine en-
P die hohen gesetzlichen Anfor-
d
lilige Wä
Wärme lange Zeit im Haus. Der von ergieeffektive
i ff kti Gebäudehülle, die auch allen derungen. Im Brandfall entsteht beim Bau-
derungen
Natur aus gute Dämmwert von Holz wird ökologischen Anforderungen entspricht. Als teil an der Holzfaserdämmstoff-Oberfläche
durch das besondere Herstellungsverfahren reine Naturprodukte leisten unsere Produkte eine Ascheschicht, die eine Sauerstoffzufuhr
von PAVATEX bis um mehr als das Dreifache einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. und somit eine schnelle Brandausbreitung
verbessert. Darüber hinaus trägt Holz durch Die bauliche Verwendung von nachwach- behindert. Durch den Einsatz von PAVATEX-
sein hervorragendes Sorptionsvermögen wie sendem Holz ist eine CO2-Senke. Dank na- Produkten wird es somit möglich, sehr gute
kaum ein anderer Baustoff zu einer wohligen türlichen Inhaltsstoffen können PAVATEX- Bauteil-Feuerwiderstände zu erreichen.
Wärme bei. Produkte sowohl recycliert, kompostiert als
auch thermisch für die Energiegewinnung
S
Sommerlicher verwertet werden.
Hitzeschutz
H
P
PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe Luftdichtheit
L Gutes Innen-
G
u
und der nächste Sommer kann D
Die Luftdichtheitsschicht der rraumklima
kkommen. WäWärmedämmstoffe müssen nicht G
Gebäudehülle soll die Durch- B
Bei der Materialauswahl die
nur im Winter die Kälte abhalten, sondern sströmung von Bauteilen mit Wohnqualität steuern und so
W
auch im Sommer für ein angenehmes Raum- warmer und ffeuchter Luft verhindern und so für ein
fü i gutes
t Innenraumklima vorsorgen.
klima sorgen. Eine hohe spezifische Wärme- konvektiven Feuchteschäden und Tauwas- Und was ist hier natürlicher und damit ge-
kapazität sorgt für ein kleines Temperatu- serproblemen in der Konstruktion vorbeu- sundheitsverträglicher als Holz? PAVATEX
ramplitudenverhältnis (TAV) und eine große gen. Häufig übernimmt die Dampfbremse produziert seine Holzfaserdämmstoffe im
Phasenverschiebung – weniger Schwitzen, oder Dampfsperre gleichzeitig die Funktion bewährten Nassverfahren ohne künstliche
mehr Wohnkomfort. der Luftdichtheitsschicht. Faserverleimung.

Schallschutz
S
M PAVATEX-Produkten blei-
Mit
ben störende Geräusche drau-
b
ßen. Immer mehr Menschen
ß
leiden unter lärmbedingtem Stress – auch
in den eigenen vier Wänden. Eine ruhige
Wohnatmosphäre ist jedoch Grundvoraus-
setzung für Konzentration und Entspannung
im Wohnbereich. In der Leichtbauweise mit
Holzwerkstoffen besteht eine der größten
Herausforderungen in der Schalldämmung.
Im Vergleich zu herkömmlichen Dämm-
stoffen verfügen Holzfaserplatten über eine
hohe Masse, die schalltechnisch hochwer-
Ausschreibungstexte finden Sie immer aktuell unter
tige Konstruktionen ermöglicht.
www.ausschreiben.de

Diffusionsoffenheit
D Die Texte können in jede moderne AVA-Software, Text-
F ein spürbar behagliches und
Für verarbeitung oder Handwerkersoftware übernommen
ausgeglichenes Raumklima in
a werden. Zum Download stehen folgende Datenformate
IIhrer Gebäudehülle. Die Holzfa- zur Verfügung: DATANORM, DOC, GAEB, HTML,
sern haben eeine kapillare Leitfähigkeit und ÖNORM, PDF, TEXT und XML.
verleihen den Holzweichfaserplatten ihre
Diffusionsoffenheit. Diffusionsoffenheit bie-
tet folgende wichtige Vorteile: Mit ihrer spe-
ziellen Faserstruktur regulieren PAVATEX-
Holzfaserdämmplatten die Luftfeuchtigkeit
im Raum und sorgen für ein gesundes und
ausgeglichenes Wohlfühlklima. In bauphysi-
kalischer Hinsicht können somit bauprak-
tische Fehlertoleranzen in gewissem Umfang
ausgeglichen werden.

Technik für den Profi WAND


4 Wissenswertes zum Thema: „Richtiges“ Lüften

68

Lüftung und Raumklima werden. - Alle Räume sollten je nach Funktion und
Als Verbrennungsprodukte des Stoffwech- Als Kennwert für diesen gesicherten Luftaus- Nutzung gelüftet werden (z.B. Schlafräume
sels erzeugt der Mensch ständig Kohlendio- tausch dient die sogenannte Luftwech- im Winter 2 x täglich 5-10 Minuten).
xid und Wasserdampf. selrate. Sie gibt an, wie oft pro Stunde ein Nur aktiv lüften, wenn die Räume genutzt
Ein zu hoher Kohlendioxidgehalt in der Luft kompletter Luftaustausch eines Raumes oder werden, ansonsten reicht die „Selbstlüf-
von Wohnräumen verursacht bei den Be- eines ganzen Gebäudes stattfindet. tung“ durch Fugen zur Lufterneuerung.
wohnern Ermüdungserscheinungen und Die Energieeinsparverordnung geht bei äl- - Dort wo extrem viel Feuchte entsteht (Kü-
Konzentrationsschwierigkeiten. teren, undichten Gebäuden von einer Luft- che, Bad) muss besonders gründlich gelüf-
In einem 4-Personen-Haushalt können von wechselrate von 1,0 pro Stunde aus. Neue tet werden.
den Bewohnern bis zu 13 kg Feuchtigkeit pro bzw. gut sanierte Gebäude können Luft- - Wäsche nicht in der Wohnung trocknen
Tag produziert werden. Eine dauerhaft hohe wechselraten zwischen 0,1 und 0,5 pro - Warme, feuchte Luft nicht in kalte bzw. un-
Luftfeuchtigkeit von ca. 60-65 % (bei 20 °C) Stunde erreichen. beheizte Räume leiten.
führt zu Kondenswasserbildung an kalten In Bezug auf eine ausreichende Raumluft- - Je kälter es draußen ist, desto besser funk-
Oberflächen (z.B. an sog. Wärmebrücken). qualität (CO2-Gehalt) sollte, je nachdem ob tioniert die Entfeuchtung der Raumluft,
Dadurch bilden sich feuchte Stellen und es es sich um eine Wohnung oder ein Haus da kalte Luft trockener ist und deshalb bei
kommt zur Ansiedlung von Schimmelpilzen. handelt, ein Mindestluftwechsel von ca. 0,5 Erwärmung viel Feuchtigkeit aufnehmen
Durch regelmäßiges Lüften der be- bis 0,8 pro Stunde angestrebt werden. kann. Kellerfenster im Sommer nur nachts
wohnten Räume werden Kohlendioxid Wo kein System zur kontrollierten Lüftung öffnen. Im Winter tagsüber zeitweise öff-
und Wasserdampf entfernt. eingebaut ist, muss dieser notwendige nen.
Luftaustausch durch regelmäßige und sach- - Auch bei Regenwetter lohnt sich das Lüf-
Die Zeiten ändern sich gerechte Fensterlüftung garantiert werden. ten, denn die Luft ist draußen meist kälter
Neubauten und sanierte Gebäude sind bes- als im Raum und somit trockener.
ser gedämmt und auch „dichter“ als früher. Orientierungshilfen zum „Richtigen“ Lüf- - Während des Lüftens sind die Heizkörper-
Eine unfreiwillige Lüftung durch undichte ten in Abhängigkeit der jeweiligen Innen- ventile zu schließen.
Fenster und Türen sowie Fugen und Ritzen, und Außenverhältnisse - Befinden sich in einigen Wohnräumen sehr
wie sie zu früheren Zeiten üblich war, ist da- - Optimal und energiesparend ist das Quer- viele Pflanzen oder andere Feuchtequellen
durch nicht mehr gegeben. lüften („kurz und intensiv“). (z.B. Aquarium), so sollte die Luftfeuchte
Auch das Wohnverhalten und der Anspruch - Gut ist das Stoßlüften, ebenfalls kurz und regelmäßig, z.B. mit einem Hygrometer,
an den Wohnkomfort haben sich geändert intensiv. überprüft werden.
– es ist mehr Feuchtigkeit in den Wohnräu- - Dauerlüftung durch ständig gekippte - Wenn neuer Wohnraum bezogen oder
men vorhanden (Duschen, Baden, Kochen, Fenster ist zu vermeiden, denn man heizt bestehender saniert wird (Auftreten
Wäsche, Pflanzen usw.) einerseits „zum Fenster hinaus“ und zum von „Baufeuchte“ und/oder Einbau
Das bedeutet für die Bewohner: Mehr und anderen kühlen die angrenzenden Wand- dichter Fenster), sind die Lüftungsge-
richtig dosiert lüften, damit Schimmelpilzbe- oberflächen aus (Gefahr der Kondenswas- wohnheiten an die neuen Gegeben-
fall und Schadstoffbelastungen vermieden ser- und Schimmelbildung) heiten der Wohnung anzupassen!

Empfohlene Lüftungsdauer bei Abgabe von Feuchtigkeit in Wohnungen


Stoßlüftung in den Monaten: Topfpflanzen 7 - 15 g/Std.
Dezember, 11
12
1
mittelgr. Gummibaum 10 - 20 g/Std.
4 bis 6 10 2

Januar, 9 3

Minuten 8 4 trocknende Wäsche 50 - 200 g/Std.


Februar 7
6
5

4,5 kg Trommel
11
12
1 geschleudert
März, 8 bis 10 9
10 2

November Minuten 8 4 Wannenbad ca. 1100 g/Bad


7 5
6

Duschbad ca. 1700 g/Bad


12
11 1

April, 12 bis 15 9
10 2

3
Kochen 400 - 500 g/Std. Kochzeit
Oktober Minuten 8 4
7
6
5
Braten ca. 600 g/Std. Garzeit
11
12
1
Geschirrspülmaschine ca. 200 g/Spülgang
Mai, 16 bis 20 9
10 2

3
Weitere Informationen unter:
September Minuten 8
7
6
5
4 Waschmaschine 200 - 350 g/Waschgang Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Menschen: www.vzbv.de
Juni, 11
12
1
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
25 bis 30 10 2 - Schlafen 40 - 50 g/Std.
Juli, 9 3
- Haushaltsarbeit ca. 90 g/Std. www.dena.de
Minuten 8 4

August 7
6
5
- anstrengende ca. 175 g/Std. Umweltbundesamt
Tätigkeit www.uba.de
Notwendige Lüftungsdauer für einen Luftwechsel bei
Stoßlüftung (ganz geöffnetes Fenster bei Windstille) Institut für Wohnen und Umwelt
Quelle: Lüftung im Wohngebäude, Energiesparinfomation 08 Hessisches
je nach jahreszeitlicher Außentemperatur. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, 10/2004. www.iwu.de

Technik für den Profi WAND


Luftdichtheit der Gebäudehülle 4

69

Seit der Wärmeschutzverordnung 1995 ist dichtheit gewährt. Gebäude mit lüftungs- strömende, feuchte Luft werden vermieden.
gesetzlich verankert, dass Neubauten luft- technischen Anlagen müssen grundsätzlich Durch eine Messung kann während der
dicht gebaut werden müssen. Grund ist, geprüft werden, wenn der energetische Bauphase die Qualitätssicherung verbessert
dass der Wärmeverlust durch Lüftung bei Vorteil der Lüftungsanlage im Nachweis an- werden, indem Mängel, die zu bauphysika-
modernen Gebäuden oft größer ist, als der gerechnet werden soll. Außerdem führt eine lischen Problemen und Bauschäden führen
Wärmeverlust durch Transmission über die gute Luftdichtheit der Gebäudehülle zu hö- können, erkannt und beseitigt werden. Das
Außenhülle. In der seit Februar 2002 gül- herem Komfort, da keine Zugerscheinungen Blower-Door-Verfahren ist das genormte
tigen Energieeinsparverordnung EnEV wird auftreten, die Effektiviät einer Lüftungsan- Verfahren, mit dem die Luftdichtheit geprüft
als zusätzlicher Anreiz ein Bonus für die lage wird erhöht, und Schäden an Außen- wird und Mängel der Luftdichtheit gefun-
durch eine Messung nachgewiesene Luft- bauteilen und Wärmedämmung durch aus- den werden.

Blower-Door-Prüfverfahren mit Unter- --- oder mit Überdruck und Nebel zur
druck... Lecksuche

Gute Gründe für eine luftdichte Gebäudehülle:


• Rechtlich vorgeschrieben (DIN 4108-7, § 6 EnEV 2009).
• Erhaltung des Dämmwertes der Wärmedämmung (eine Fuge mit 1 mm Breite und 1 m Länge verringert den Dämmwert der betroffenen Bauteil-
fläche bei Windstärke 3 bis 5 um 35 bis 65%)
• Vermeiden von unangenehmer Zugluft - nicht nur an windigen Tagen.
• Sicherstellung der Behaglichkeit ohne Kaltluftseen im Erdgeschoss und so keine kalten Füße.
• Vermeidung des Feuchteeintrags in die Konstruktion und so mit Vorbeugung von Fäulnis und Schimmelbildung.
• Sicherstellung schadstoffarmer Raumluft.
• Verbesserung des Schallschutzes.
• Erhöhung der Effektivität von Abluftanlagen; ob mit oder ohne Wärmerückgewinnung ausgestattet.
• Verringerung der Gefahr der Brandübertragung und Verhinderung von Rauchgaseintrag.

Stichwort “Winddichtheit”. Bereich Dach: Bereich Wand:


Die „Luftdichtheit” ist gesetzlich geregelt Mit vollgedämmten, diffusionsoffenen Mit vollgedämmten, diffusionsoffenen
und es existieren genormte Prüfverfahren. Dachquerschnitten und fugendicht ineinan- Wandquerschnitten und fugendicht inein-
Anforderungen an die „Winddichtheit” sind dergefügten Unterdeckungen aus ISOLAIR L andergefügten ISOLAIR L oder PAVATHERM-
bisher in keiner einzigen Norm verankert. Im oder PAVATHERM-PLUS+ wird ein Durchströ- PLUS+ Platten, wird ein Durchströmen der
Entwurf der DIN 4108-7 werden zumindest men der Wärmedämmung von außen und Wärmedämmung von außen und damit zu-
die Begriffe Winddichtheit und Winddicht- damit zusätzlicher Energieverlust wirksam sätzlicher Energieverlust wirksam verhindert.
heitsschicht definiert. verhindert. Eine Belüftung findet dabei lediglich zwi-
In den Fachregeln des Zimmererhandwerks Eine Belüftung findet dabei lediglich zwi- schen wasserableitender Schicht und Fassa-
01 „Außenwandbekleidungen aus Holz- und schen Unterdeckung und Dacheindeckung de statt, um Feuchtigkeit aus dieser Ebene
Holzwerkstoffen” werden erstmals Anforde- statt, um Feuchtigkeit aus dieser Ebene ab- abzuführen.
rungen an eine Winddichtheitsschicht defi- zuführen.
niert.
Dennoch ist eine auch „winddichte Gebäu-
dehülle” für die energiesparende Bauweise
unabdingbar.

Technik für den Profi WAND


5 PAVATEX-Dämmprodukte und Zertifizierung

70

Zertifizierung der PAVATEX Produkte

Ü Kennzeichnet die Übereinstimmung von Produkten mit nationalen Produktnormen oder


nationalen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen.

CE kennzeichnet die Übereinstimmung von Produkten mit europäischen Produktnormen


(EN) oder europäischen technischen Zulassung (ETA Holzfaserdämmstoffe ohne CE-Zeichen
(Communautes Européennes = Europäische Gemeinschaften) dürfen in Europa nicht in den
Verkehr gebracht werden.

Natureplus ist das Qualitätszeichen für umweltgerechte, gesundheitsverträgliche und funk-


tionelle Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände. Es ist für ganz Europa einheitlich und
dank strenger Anforderungen, seriöser Prüfung und breiter Trägerschaft vertrauenswürdig.
Im Juni 2002 erhielt PAVATEX als einer der ersten Hersteller überhaupt für seine Unterdeck-
platten ISOLAIR L das Qualitätszeichen natureplus.

FSC ist ein Gütezeichen für Holzprodukte. Forest Stewardship Council (Weltforstrat) ist zu-
gleich der Name einer internationalen unabhängigen Organisation. Das Ziel des FSC besteht
in der weltweiten Förderung einer umweltgerechten und sozialverträglichen Bewirtschaf-
tung der Wälder. PAVATEX unterstützt seit Jahren alle Bestrebungen hin zu umweltgerechten
Verfahren und Produkten. Die Produkte sind nicht lagerhaltig.

Freiwilliger Klimaschutz – PAVATEX reduziert den Ausstoss von Treibhausgasen. Mit der
Verpflichtung der Schweiz im Rahmen des Kyoto-Protokolls die CO2 Emissionen zu redu-
zieren, beschloss PAVATEX, hier seinen Beitrag zu leisten. Durch den Einsatz von PAVATEX
Produkten wird mehr CO gebunden als zu deren Herstellung freigesetzt wird.

Die Marke Natural FiberBoard garantiert, dass NFB FEROPA gemäss sämtlichen europä-
ischen Gesundheits- und Umweltstandards produzieren. Dem Kunden wird versichert, dass
z.B. sein Haus mit gutmütigen und gesunden Holzfaserplatten hergestellt werden kann. NFB
FEROPA verkörpert sämtliche europäischen Hart– und Weichfaserplattenhersteller, die im
ökologischen Nassverfahren produzieren.

Zertifikat GI GUTES INNENRAUMKLIMA® zeichnet neu erstellte oder renovierte Gebäude


bezüglich der Raumluftqualität aus. Es definiert erstmals die detaillierten Anforderungen an
das Innenraumklima sowie an die Probenahmestellen und Analysenlabors (Messinstitute)
und an die Organisation und Durchführung der Abschlussmessungen.
Es ist das erste unabhängige Label, das quantifizierbare Aussagen zur Raumluftqualität bei
Abschlussmessungen in Neubauten macht.

Das Österreichische Umweltzeichen wendet sich an Konsumenten, Wirtschaft und Beschaffer


und soll diesen eine Orientierungshilfe für den ökologisch orientierten Einkauf bieten. Produkte mit
dem österreichischen Umweltzeichen müssen eine Reihe von Umwelt- und Gesundheitskriterien er-
füllen und deren Einhaltung durch ein unabhängiges Gutachten nachweisen. Ausgezeichnet werden
nur jene nachgewiesene umweltschonende Produkte, die auch eine hohe Gebrauchstauglichkeit und
Qualität aufweisen.

Schweizer Holz – Holz, das im Schweizer Wald gewachsen ist und auch hierzulande verar-
beitet wurde, kann ein entsprechendes Herkunftszeichen tragen. Das Label wurde ins Leben
gerufen, um den Holzabsatz aus dem Schweizer Wald zu fördern und zu erhöhen. Das Label
wird von der Lignum, Holzwirtschaft Schweiz, vergeben.

Ökotest – Das ÖKO-TEST-Magazin untersuchte in der Ausgabe 10/2009 insgesamt 17


Dämmstoffe für das Dach. PAVATHERM, der PAVATEX-Holzfaserdämmstoff war wieder ganz
vorne mit dabei und erhielt die Bestnote "sehr gut".

Technik für den Profi WAND


PAVATEX-Dämmprodukte und Zertifizierung 5

71

Für jeden Anwendungszweck das richtige PAVATEX-Produkt.

Die neuen europäischen Dämmstoffnormen zulegen, sind deshalb zusätzliche nationale genschaftsbezogene Zusatzbezeichnungen
beinhalten keine anwendungsbezogenen Normen erforderlich: für bestimmte Materialeigenschaften. Die
Anforderungen, wie sie als „Anwen- Wie die neue DIN 4108-10 für Deutschland. nachfolgende Tabelle verdeutlicht, dass die
dungstypen“ aus früheren DIN-Normen be- Neu sind vor allem die zahlreichen Anwen- bewährten PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe
kannt waren. Um Mindestanforderungen für dungstypen, die sich in die Bereiche Dach, das gesamte normative Anwendungsspek-
die verschiedenen Anwendungszwecke fest- Decke und Wand gliedern, aber auch ei- trum abdecken.

Anwendungstypen gemäß DIN 4108-10, Tabelle 13

PAVASTEP/ Abdeckplatte
PAVATEX NATUR ISOLIER
für Holzfaserdämmstoffe (WF) gmäß DIN EN 13171

PAVATEX-DIFFUTHERM
PAVATHERM-PROFIL

PAVATHERM-FORTE
PAVATHERM-PLUS+

PAVADENTRO
PAVABOARD
PAVATHERM
PAVAFLEX

ISOLAIR L

PAVAPOR
Anwendungstypen (beispielhaft) Produkteigenschaften

DAD Dach/ Decke, Außendämmung dk - keine Druckbelastbarkeit x


unter Deckungen
dg - druckbelastbarkeit gering x x x x x x x x x
dm - druckbelastbarkeit mittel x x x x x x x x x
ds - druckbelastbarkeit sehr hoch x x x x
DAA Dach/ Decke, Außendämmung dh - druckbelastbarkeit hoch x x
unter Abdichtung
ds - druckbelastbarkeit sehr hoch x
DZ Dach, Zwischensparrendämmung x x x x x x x x x x
DI Dach/ Decke, Innendämmung zk - keine Zugfestigkeitsanforderung x x x x x x x x x x x
zg - geringe Zugfestigkeit x x x x x x x x x
DEO Decke/ Bodenplatte (oberseitig), dg - druckbelastbarkeit gering x x x x x x x x x
Dämmung unter Estrich Ohne
Schallschutzanforderungen
dm - druckbelastbarkeit mittel x x x x x x x x x
ds - druckbelastbarkeit sehr hoch x x x x
DES Decke (oberseitig), Dämmung unter sh - schall, erhöhte Zusammendr. x
Estrich mit Schallschutzanf.
sg - schall, geringe Zusammendr. x
WAB Wand, Außendämmung hinter dg - druckbelastbarkeit gering x x x x x x x x x
Bekleidung
dm - druckbelastbarkeit mittel x x x x x x x x x
ds - druckbelastbarkeit sehr hoch x x x x
WAP Wand, Außendämmung und Putz zh - hohe Zugfestigkeit x
zg - geringe Zugfestigkeit x
WZ Wand, Zweischaliges Mauerwerk x x
WH Wand, Holzrahmenbauweise x x x x x x x x x x x
WI Wand, Innendämmung zk - keine Zugfestigkeitsanforderung x x x x x x x x x x x
zg - geringe Zugfestigkeit x x x x x x x x x
WTR Wand, TRennwanddämmung x x x x x x x x x x

Technik für den Profi WAND


5 PAVATEX-Dämmprodukte und Zertifizierung
Produkte Inhaltsstoffe Anwendungstypen
Schweizer Nadelholz Gemäß DIN 4108-10
72
ISOLAIR L Zusatzstoffe: DAD-dg/-dm/-ds, DAA-dh/-ds, DZ,
Unterdeckplatte max. 5% Latex DI-zk/-zg, DEO-dg/-dm/-ds, WZ, WH,
max. 0,7 % Paraffin WTR, WAB-dg/-dm/-ds, WI-zk/-zg
max. 0,5% Weissleim
(PVAc zur Schichtverklebung 35, 52,und 60 mm) Gemäß DIN EN 13171
T4-CS(10\Y)100-TR10-WS1,0

Abfallschlüssel nach Europäischem


No. 0201-0206-004-1 Abfallkatalog (EAK): 030105; 170604

PAVATHERM-PLUS+ Schweizer Nadelholz Gemäß DIN 4108-10


DAD-dg/-dm, DZ, DEO-dg/-dm WZ, WH,
Dämmelement Kombination aus WAB-dg/-dm
PAVATHERM 40/ 60/ 80/ 100 mm und ISOLAIR L 20 mm

Gemäß DIN EN 13171


T4-CS(10\Y)100-TR2,5-WS1,0

Abfallschlüssel nach Europäischem


No. 0104-0307-004-2
Abfallkatalog (EAK): 030105; 170604

Schweizer Nadelholz Gemäß DIN 4108-10


PAVATHERM Zusatzstoffe: DAD-dg/-dm/, DZ, DI-zk/-zg,
Dämmplatte max. 0,5 % Paraffin DEO-dg/-dm, WAB-dg/-dm
max. 2% Weissleim WH, WI-zk/-zg, WTR
PAVA
TH
(PVAc zur Schichtverklebung bei Dicken > 30 mm)
Holzf ERM
aserdä
mmpl
atte Gemäß DIN EN 13171
Ausg
abe 10
Für PAVATHERM liegt ein Gutachten zur Kompostierbar- T3-CS(10\Y)20-TR2,5-WS2,0
/2009
keit vor.
Abfallschlüssel nach Europäischem
No. 0104-0307-004-2
Abfallkatalog (EAK): 030105; 170604

Schweizer Nadelholz Gemäß DIN 4108-10


PAVATHERM-FORTE Zusatzstoffe: DAD-dg/-dm, DAA-dh sowie DZ,
Aufsparren- und Flachdachdämmplatte max. 1 % Paraffin DI-zk/-zg, DEO-dg/-dm,
max. 3,2% Weissleim WAB-dg/-dm, WH, WI-zk/-zg, WTR
(PVAc zur Schichtverklebung)
Gemäß DIN EN 13171
T3-CS(10\Y)70-TR7,5-WS1,0

Abfallschlüssel nach Europäischem


No. 0104-0307-004-2

Abfallkatalog (EAK): 030105; 170604

Nadelholz Gemäß DIN 4108-10


PAVAFLEX Zusatzstoffe: DAD-dk, DZ, DI-zk,
flexible Holzfaserdämmplatte Bindefasern (Polyolefin) 8% WH, WI-zk, WTR
Brandschutzmittel 10%
(Ammoniumpolyphosphat) Gemäß DIN EN 13171
T2 - AF5

Abfallschlüssel nach Europäischem


Abfallkatalog (EAK): 030105; 170604

PAVATHERM PROFIL Schweizer Nadelholz


Zusatzstoffe:
Gemäß DIN 4108-10
DAD-dg/-dm, DZ, DI-zk/-zg,
druckbelastbare Dämmplatte und max. 0,5 % Paraffin DEO-dg/-dm, WAB-dg/-dm,
verputzbare Untersparrendämmplatte max. 1,7% Weissleim WH, WI-zk/-zg, WTR
(PVAc zur Schichtverklebung)

Für PAVATHERM liegt ein Gutachten zur Gemäß DIN EN 13171


Kompostierbarkeit vor. T3-CS(10\Y)70-TR5-WS2,0

Abfallschlüssel nach Europäischem


No. 0104-0307-004-2 Abfallkatalog (EAK): 030105; 170604

Technik für den Profi WAND


PAVATEX-Dämmprodukte und Zertifizierung 5
Technische Daten Formate

Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Druckspannung bei 10% Stauchung L 18 Nut + Feder 77 x 250 cm
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 ISOLAIR L 22 200 kPa L 22 Nut + Feder 77 x 250 cm 73
ISOLAIR L 35, 52, 60 175 kPa L 35 Nut + Feder 77 x 250 cm
Wärmeleitfähigkeit sd- Wert ISOLAIR L 18 - 0,090 m L 52 2x Nut + Feder 77 x 250 cm
Bemessungswert O 0,050 W/(mK) ISOLAIR L 22 - 0,110 m L 60 2x Nut + Feder 77 x 250 cm
ISOLAIR L 35 - 0,175 m
Rohdichte ca. 240 kg/m3 ISOLAIR L 52 - 0,260 m Deckmaß 75 x 248 cm
Spez. Wärmekapazität 2.100 J/kgK ISOLAIR L 60 - 0,300 m
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Diffusionswiderstand P 5 Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Spez. Wärmekapazität 2.100 J/(kgK) 60 mm Nut + Feder 80 x 160 cm
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 Diffusionswiderstand μ 5 80 mm Nut + Feder 80 x 160 cm
sd- Wert 100 mm Nut + Feder 80 x 160 cm
Wärmeleitfähigkeit PAVATHERM-PLUS+ 60 0,30 m 120 mm Nut + Feder 80 x 160 cm
Bemessungswert O 0,045 W/(mK) PAVATHERM-PLUS+ 80 0,40 m
PAVATHERM-PLUS+ 100 0,50 m
Rohdichte ca. 180 kg/m3 PAVATHERM-PLUS+ 120 0,60 m Deckmaß 78 x 158 cm
Druckspannung bei 10% Stauchung 100 kPa
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Spez. Wärmekapazität 2.100 J/kgK 20 mm 60 x 102 cm


DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 Diffusionswiderstand P 5 30 mm 60 x 102 cm
40 mm 60 x 102 cm / 120 x 205 cm
Wärmeleitfähigkeit Druckspannung bei 10% Stauchung 20 kPa 60 mm 60 x 102 cm / 120 x 205 cm
Bemessungswert O 0,040 W/(mK) 80 mm 60 x 102 cm / 80 x 205 cm
90 mm 60 x 102 cm
Rohdichte ca. 140 kg/m3 100 mm 60 x 102 cm
120 mm 60 x 102 cm
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2 140 mm 60 x 102 cm
Euroklasse DIN EN 13501-1 E 160 mm 60 x 102 cm
stumpfkantig

Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Spez. Wärmekapazität 2.100 J/(kgK) 80 mm 60 x 102 cm


DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 Diffusionswiderstand P 5 100 mm 60 x 102 cm
120 mm 60 x 102 cm
Wärmeleitfähigkeit Druckspannung bei 10% Stauchung 70 kPa 140 mm 60 x 102 cm
Bemessungswert O 0,045 W/(mK) stumpfkantig
Zugfestigkeit senkrecht zur Ebene 7,5 kPa
Rohdichte ca. 175 kg/m3

Baustoffklasse DIN 4102-1 B2


Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Holzfaserdämmstoff DIN EN 13171 Spez. Wärmekapazität 2.100 J/(kgK) Dicke 30, 40, 50, 60 mm 135 x 57,5 cm
DIBt-Zulassung Z-23.15-1429 Diffusionswiderstand μ 5 Dicke 80, 100, 120 mm 135 x 57,5 cm
Dicke 140, 160, 180 mm 135 x 57,5 cm
Wärmeleitfähigkeit Dicke 200, 220, 240 mm 135 x 57,5 cm
Bemessungswert O 0,039 W/(mK) stumpfkantig

Rohdichte ca. 55 kg/m3

Baustoffklasse DIN 4102-1 B2


Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Spez. Wärmekapazität 2.100 J/(kgK) 40 mm 40 x 102 cm


DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 Diffusionswiderstand μ 5 60 x 102 cm
60 mm 40 x 102 cm
Wärmeleitfähigkeit Druckspannung bei 10% Stauchung 70 kPa 60 x 102 cm
Bemessungswert O 0,045 W/(mK) Umlaufend Nut + Feder Profilierung
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2 Deckmaß 39 x 101 cm und 59 x 101 cm
Rohdichte ca. 175 kg/m3 Euroklasse DIN EN 13501-1 E
Fugenlatten:
Länge 180 cm, Breite 50 mm, Höhe 35 mm
Nut/Feder-Profilierung, 20 Latten pro Bund = 36 m

Technik für den Profi WAND


5 PAVATEX-Dämmprodukte und Zertifizierung
Produkte Inhaltsstoffe Anwendungstypen
Schweizer Nadelholz Gemäß DIN 4108-10
PAVATEX DIFFUTHERM Zusatzstoffe: DAD-dg/-dm, DZ, DI-zk/-zg,
74 Dämmplatte für WDVS max. 0,7 % Paraffin DEO-dg/-dm, WAB-dg/-dm, WAP-zh/-zg,
max. 3,5 % Weissleim WH, WI-zk/-zg, WTR
(PVAc zur Schichtverklebung)
Gemäß DIN EN 13171
T4-CS(10\Y)100-TR10,0-WS1,0

Abfallschlüssel nach Europäischem


No. 0104-0307-004-2
Abfallkatalog (EAK): 030105; 170604

Schweizer Nadelholz Gemäß DIN 4108-10


PAVADENTRO Zusatzstoffe: DI-zk/-zg,
Innenraumdämmung max. 3,8 % Silikate WI-zk/-zg
max. 1,6 % Weissleim
(PVAc zur Schichtverklebung) Gemäß DIN EN 13171
T4-CS(10\Y)70-TR5,0

Abfallschlüssel nach Europäischem


Abfallkatalog (EAK): 030105; 170604
No. 0104-0909-004-3

70% Schweizer Nadelholz


PAVACLAY 26% Lehm
Trockenbauplatte Zusatzstoffe:
4% Paraffin

No. 0106-0810-004-1

Technik für den Profi WAND


PAVATEX-Dämmprodukte und Zertifizierung 5
Technische Daten Formate
Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Spez. Wärmekapazität 2.100 J/(kgK) 60, 80, 100 mm Nut + Feder 79 x 130 cm
DIBt-Zulassung Z-23.15-1429 Diffusionswiderstand μ 5 Deckmaß 60 mm 78 x 129 cm
Deckmaß 80 mm 77,5 x 128,5 cm
75
Wärmeleitfähigkeit Deckmaß 100 mm 77 x 128 cm
Bemessungswert O 0,045 W/(mK) Neu im Kleinformat *
60, 80, 100 mm Nut+Feder 60 x 102 cm
Rohdichte ca. 180 kg/m3 Deckmaß 60 mm 59 x 101 cm
Deckmaß 80 mm 58,5 x 100,5 cm
* Für Mauerwerk bzw. B2 Deckmaß 100 mm 58 x 100 cm
Massivholzbauweise Euroklasse DIN EN 13501-1 E Laibungsplatten stumpf
20, 40 mm 60 x 120 cm

Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Spez. Wärmekapazität 2.100 J/kgK 40 mm Nut + Feder 60 x 102 cm
DIBt-Zulassung Z-23.15-1429 Diffusionswiderstand P 5 60 mm Nut + Feder 60 x 102 cm
sd- Wert 80 mm Nut + Feder 60 x 102 cm
Wärmeleitfähigkeit PAVADENTRO 40 0,65 m 100 mm Nut + Feder 60 x 102 cm
Bemessungswert O 0,045 W/(mK) PAVADENTRO 60 0,75 m
PAVADENTRO 80 0,85 m Deckmaß 59 x 101 cm
Rohdichte ca. 175 kg/m3 PAVADENTRO 100 0,95 m

Baustoffklasse DIN 4102-1 B2


Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Spez. Wärmekapazität 1.800 J/kgK 20 mm Nut + Feder 60 x 125 cm


Diffusionswiderstand P 5
Deckmaß 59 x 124 cm
Wärmeleitfähigkeit
(Messwert) 0,058 W/(mK)
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Rohdichte ca. 350 kg/m3 Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Technik für den Profi WAND


6 PAVATEX-Dichtprodukte
und ihre Anwendungen im Überblick

76

Butylbänder Acrylbänder Klebmassen

PAVATAPE PAVATAPE PAVATAPE PAVAFIX PAVAFIX PAVACOLL


75 / 150 FLEX 20 60 SN Band 310 / 600

Verklebung auf PAVATEX-Holzfaserplatten


ISOLAIR L
&* &* &
PAVATHERM-PLUS+
&* &* &
Verklebung auf PAVATEX-Bahnen
PAVATEX LDB 0.02
& & & &
PAVATEX ADB
& & & & &
PAVATEX DSB 2
& & & &
PAVATEX DB 3.5
& & & &
PAVATEX DB 28
& & & &
PAVATEX RSP
& & & &
Verklebung bei Anschlüssen / Fugen auf...
Spanplatten
&* &* &* & &
Mitteldichte Holzfaserplatten
&* &* &* & &
OSB-Platten
&* &* &* & &
Holz, gehobelt
&* &* &* & & &
Holz, roh
&* &* &* &* & &
zementgebundene Spanplatten
&* &* &* &* &
Gipskartonplatten
&* &* &* &* &
Gipsfaserplatten
&* &* &* &* &
Beton, glatt
&* &* &* &* &
Putz, Mörtel, Gips
&* &* &* &* &
Beton, rauh
&* &* &* &
Ziegelstein
&* &* &* &
Metalle, korrosionsgeschützt
& & & & &
Kunststoffe (PE und PVC)
& & & &
Bitumen
& & &
Verklebung bei Durchdringungen auf...
Kunststoffrohre
& & & &
Stahlrohre, ohne Rost
& & & & &
Holzsparren, -pfetten, -balken
&* &* &* &* &
Schornsteine
&* &* &* &
(Im Zweifelsfall sind eigene Klebeversuche durchzuführen) * Untergrund vorbehandeln mit PAVAPRIM oder PAVABASE erforderlich

Technik für den Profi WAND


77

Dämmen und Dichten im System

Mein Zuhause.
Zum Wohlfühlen.

www.pavatex.com

Technik für den Profi WAND


6 PAVATEX-Dichtprodukte und Zertifizierung
Produkte Anwendung Technische Daten
PAVATEX DB 3.5 Die PAVATEX DB 3.5 kommt als luftdichte Dampfbrem-
se bei diffusionsoffenen Dach- und Wandkonstruktionen
Material
Polypropylenvlies mit Polyolefin-Copolymerbeschichtung
78 Dampfbremsbahn zum Einsatz. (weiß)

Die PAVATEX DB 3.5 wird warmseitig der Wärmedäm- Dicke 0,43 mm


mung verlegt. μ-Wert 7.000
sd-Wert 3,5 m

Flächengewicht 110 (±10%) g/m2


Brandverhalten DIN EN 13501-1 E
Die Verklebungen der Bahnenstöße sowie die Abklebung
der Anschlüsse und Durchdringungen erfolgen mit den Lieferform
PAVATEX-Dichtprodukten. 1,5 m x 50 m = 75 m2 pro Rolle

PAVATEX DB 28 Die PAVATEX DB 28 kommt als luftdichte Dampfbremse


bei reduziertem Wasserdampfdurchgang in Dach- und
Material
Polypropylenvlies mit Polyolefinbeschichtung (braun)
Dampfbremsbahn Wandkonstruktionen zum Einsatz.

Die PAVATEX DB 28 wird warmseitig der Wärmedäm- Dicke 0,48 mm


mung verlegt. μ-Wert 58.000
sd-Wert 28 m
Flächengewicht 110 (±10%) g/m2
Brandverhalten DIN EN 13501-1 E
Die Verklebungen der Bahnenstöße sowie die Abklebung
der Anschlüsse und Durchdringungen erfolgen mit den Lieferform
PAVATEX-Dichtprodukten. 1,5 m x 50 m = 75 m2 pro Rolle

PAVACOLL 310 / 600 Zum wasser- und wetterfesten Verkleben von PAVATEX-
Dämm- und Unterdachsystemen, für luftdichtes Abkle-
Material
1 K Polyethan Klebstoff, lösemittelfrei
Klebstoff zum Abdichten von PAVATEX- ben von Überlappungen und Anschlüssen von PAVATEX-
Platten und -Bahnen Bahnen im Innen- und Außenbereich sowie als
Haftvermittler von PAVATAPE 75 / 150 auf feuchten und Mindestverarbeitungstemperatur
offenporigen Oberflächen. für Untergrund und Luft +5° C
Verarbeitungstemperatur Kleber +5 bis +40° C
Haftet auch auf Holz, Holzwerkstoffplatten, nicht brenn- Temperaturbeständigkeit -40° C bis +100° C
baren Bauplatten, Beton, Mauerwerk, Putz, korrosionsge-
schützten Metallen und feuchten Untergründen.
Lieferform Kartusche 310 ml / Schlauchbeutel 600 ml
Lagerung Kühl und trocken
Haltbarkeit 12 Monate ungeöffnet

PAVAPRIM PAVAPRIM kommt als Primer von PAVATAPE und PAVAFIX


60 auf PAVATEX-Holzfaserplatten und anderen porösen
Material
Wässrige Acrylat-Polymerdispersion, lösemittelfrei
Lösemittelfreier Primer für PAVATAPE sowie mineralischen Baustoffen zum Einsatz. PAVAPRIM
und PAVAFIX 60 weist eine hohe Selbstklebekraft auf, hat eine große Tie-
fenwirkung und ist gut wasser- und wärmebeständig. Die Dichte 1,035 g/ml
Richtwerte der Ablüftzeit betragen zwischen 15 Minuten Mindestverarbeitungstemperatur
bei warmer, trockener Witterung (20° C/ 50% F) und 30 für Untergrund und Luft -10° C
Minuten bei kalt- feuchter Witterung (5° C/ 75% F). Verarbeitungstemperatur Primer +5 bis +40° C
en
Auch bei tief Temperaturbeständigkeit -40° C bis +90° C
ng st em pe raturen
Umgebu ! Lieferform 1 Liter Dose
verarbeitb ar
Lagerung Kühl (frostfrei) und trocken
Haltbarkeit 24 Monate ungeöffnet

PAVABASE PAVABASE kommt als Haftvermittler von PAVATAPE und


PAVAFIX 60 auf PAVATEX-Holzfaserplatten und anderen
Material
Wässrige Bitumenemulsion, lösemittelfrei
Lösemittelfreier Haftgrund für PAVATAPE porösen sowie mineralischen Baustoffen zum Einsatz.
und PAVAFIX 60 PAVABASE ist einfach und zuverlässig in der Verarbeitung.
Die Richtwerte der Ablüftzeit betragen zwischen 20 Mi- Dichte 1 g/ml
nuten bei warmer, trockener Witterung (20° C/ 50% F) Mindestverarbeitungstemperatur
und 50 Minuten bei kalt- feuchter Witterung (5° C/ 75% für Untergrund und Luft +5° C
F). Verarbeitungstemperatur Haftgrund +5 bis +40° C
Der Untergrund muss trocken, fett- und staubfrei sein. Temperaturbeständigkeit -40° C bis +80° C

Lieferform 5 Liter Eimer


Lagerung Kühl (frostfrei) und trocken
Haltbarkeit 15 Monate ungeöffnet

Technik für den Profi WAND


PAVATEX-Dichtprodukte und Zertifizierung 6
Produkte Anwendung Technische Daten
PAVATAPE 75 / 150 Zum wasser- und wetterfesten sowie UV-beständigen Ab-
dichten der Plattenstöße, Anschlüsse und Durchdrin-
Material
Butylkautschuk mit Aluminiumträger
Butylkautschukband zum Abdichten 79
gungen von PAVATEX Dämm- und Unterdachsystemen.
von PAVATEX-Platten

Dicke 0,8 mm
Temperaturbeständigkeit -40° C bis +100° C
Verarbeitungstemperatur +5° C bis +40° C
Bei Verklebung auf Holzfaserplatten und anderen po- Lagerung Kühl und trocken
rösen oder mineralischen Kontaktflächen erfolgt grund-
sätzlich ein Voranstrich mit PAVABASE oder PAVAPRIM.

Lieferform
Länge 15 m / Breite 75 und 150 mm

PAVATAPE 20 Für schnelles, dauerhaftes und luftdichtes Abkleben von


Überlappungen, Durchdringungen und Anschlüssen von
Material
Doppelseitiges Butylkautschukband mit Fadeneinlage
Doppelseitiges Butylkautschukband PAVATEX-Bahnen im Innen- und Außenbereich.
zum Abdichten von PAVATEX-Bahnen
im Innen- und Außenbereich Dicke 1,5 mm
Das Butylband weist eine sehr hohe Klebkraft auf und ist Mindestverarbeitungstemperatur
luft-, staub. und wasserabdichtend. für Untergrund und Luft +5° C
(-10° C nur mit PAVAPRIM))
Bei Verklebung auf porösen oder mineralischen Kontakt- Verarbeitungstemperatur Band +5° C bis +40° C
flächen erfolgt grundsätzlich ein Voranstrich mit Temperaturbeständigkeit -40° C bis +80° C
PAVABASE oder PAVAPRIM. Lagerung Kühl und trocken

Lieferform Länge 20 m / Breite 20 mm

PAVAFIX 60 Für schnelles, dauerhaftes und luftdichtes Abkleben von


Überlappungen, Durchdringungen und Anschlüssen von
Material
Rein-Acrylatkleber auf Kunststoffträger
Acrylklebeband zum Abdichten PAVATEX-Bahnen im Innen- und Außenbereich sowie für
von PAVATEX-Bahnen im Innen- und die luftdichte Fugenabklebung von Holzwerkstoffplatten.
Außenbereich Dicke 0,3 mm
Sehr hohe Klebkraft und hervorragende UV-, Alterungs- Mindestverarbeitungstemperatur
und Wasserbeständigkeit. für Untergrund und Luft ±0° C
(-10° C nur mit PAVAPRIM))
Bei Verklebung auf porösen oder mineralischen Kontakt- Verarbeitungstemperatur Band ±0° C bis +40° C
flächen erfolgt grundsätzlich ein Voranstrich mit Temperaturbeständigkeit -40° C bis +90° C
PAVABASE oder PAVAPRIM. Lagerung Kühl und trocken

Lieferform Länge 25 m / Breite 60 mm

Dämmstoffmesser PAVAFLEX Dämmstoff-Messerblatt Dämmstoff-Wellenmesser


Dämmstoff-Wellenm
für Stichsägen für elektrische Säbelsäge
Säbelsägen

Mit speziellem Schliff zum Schneiden der flexiblen Holz- Mit speziellen Wellenschliff zum Schneiden der Holzfaser- Mit speziellen Wellenschliff zum Schneiden der Holzfa-
faserdämmung PAVAFLEX. platten. Passend für alle gängigen Fabrikate (Bosch, AEG, serplatten. Passend für die Fabrikate AEG, B&D, Bosch,
ELU, Festo, Metabo, Makita, usw.). DeWalt, Flex, Hitachi, Makita, Metabo, Milwaukee, Porter
Cable, Rems, Skil.
Das Messerblatt hat eine Länge von 152 mm.
Das Messerblatt hat eine Länge von 225 mm.

Anpressrolle Material
Metallrolle
von PAVATEX
Länge 1115 mm
Breite 80 mm
Zum Aufrollen mit hohem Druck für alle PAVATEX-Klebe-
bänder.

Technik für den Profi WAND


7 PAVATEX-DIFFUTHERM - Verarbeitung
Allgemeines

80

WDVS - Systemanbieter und Zulassungen

Die von PAVATEX hergestellte DIFFUTHERM-Holzfaserdämmplatte ist eine Komponente bewährter und bauaufsichtlich zugelassener Wär-
medämmverbundsysteme (WDVS). Sowohl die Informationen im Hauptteil dieser Druckschrift als auch die Beratung durch PAVATEX-Mitar-
beiter beschränkt sich deshalb auf die Eigenschaften der Dämmplatte sowie die Wiedergabe allgemeiner Anwendungsbeispiele einschließ-
lich ihrer bauphysikalischen Kennwerte. Verarbeitungsrichtlinien sind in den Produktinformationen der Systemanbieter enthalten.
Die weitergehende Beratung zu objektspezifischen Anwendungen und zur Verarbeitung der Dämmplatten, Putze und Zubehörkomponen-
ten erfolgt durch die jeweiligen Systemanbieter und Zulassungsinhaber. Dies sind:

UNGER-DIFFUTHERM GmbH KNAUF Gips KG Baumit GmbH


Blankenburgstraße 81 Am Bahnhof 7 Reckenberg 12
D-09114 Chemnitz D-97346 Iphofen D-87541 Bad Hindelang

Telefon (0371) 81564-0 Telefon (09001) 31-2000 Telefon (08324) 921-0


Telefax (0371) 81564-64 Telefax (01805) 31-4000 Telefax (08324) 921-470

info@unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de info@baumit.com.


www.unger-diffutherm.com www.knauf.de www.baumit.com

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung


- Putzfähiges Dämmelement mit umlau- me wie Lignotrend, Steko und Homogen80 trag der Putzschichten auf die PAVATEX-
fender Nut- und Feder-Profilierung. Die Plat- sowie Brettstapel- und Blockbauweise. DIFFUTHERM Platte unbedingt erst nach
ten sind beidseitig verwendbar. - Dämmplatte für zugelassene WDVS im dem Ausblasen zu erfolgen.
- Dämmplatte für zugelassene WDVS im Massivbau der Firma Knauf Marmorit - Die Freibewitterung der DIFFUTHERM-
Holzbau der Firma Unger-Diffutherm GmbH GmbH (DIBt- Zulassung Z- 33.43-931), der Holzfaserdämmelemente bis zur ersten
(DIBt- Zulassung Z-33.47-663), der Firma Firma Unger-Diffutherm GmbH (DIBt- Zulas- Armierungsschicht mit Gewebe kann bis
Knauf Marmorit GmbH (DIBt-Zulassung Z- sung Z-33.43-204). max. 60 Tage betragen.
33.47-638*) sowie der Firma Baumit GmbH - Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf - Die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulas-
(Zulassung ist beantragt). Mauerwerkswände aller Art und Betonwän- sungen und die Verarbeitungsrichtlinien der
- Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf de, jeweils auch mit vorhandenem Putz. Systemanbieter sind zu beachten.
Holzständerwände (Direktbeplankung oder - Sollten Gefache mit Einblasdämmstof-
Verlegung auf Beplankungen), Holzbausyste- fen ausgeblasen werden, so hat der Auf-

* Hinweis: Die in dieser Zulassung in Tabelle 1 benann-


ten maximalen Plattenabmessungen beziehen sich auf
das Deckmaß.

Technik für den Profi WAND


PAVATEX-DIFFUTHERM - Verarbeitung 7
Befestigung

81

Befestigung mit Klammertechnik


625
... auf Rippen bzw. Ständer im Holzbau
Befestigung jeder Dämmstoffplatte auf mindestens 2 Rippen a
Anzahl der Befestigungsmittel je Rippe bzw. Ständer:
> 3 Stück bzw. Mindestanzahl je m2 gem. nachfolgenden Tabellen
Einschraub- bzw. Einschlagtiefe in den Konstruktionshölzern:
> 30 mm b
a = Randabstand:
gem. DIN 1052-2
b = zulässiger vertikaler Höchstabstand der Breitrückenklammern:
100 mm a
Winkelung der Klammern:
gem. Herstellerangabe
Auch bei außen liegender Beplankung mit Holzwerkstoffen erfolgt die Befestigung immer
in die Rippe bzw. den Ständer.
Die Dämmstoffplatten sind passgenau im Verband zu verlegen.
(Versatz: Bei KNAUF Marmorit Warm-Wand mit Holzfaserdämmstoffplatten > 200 mm)

... auf flächigen Untergründen im Holzbau


Auf ein gleichmäßiges Schema der Befestigungsmittel sowie auf eine ausreichende Befestigung
mindestens der vertikalen Plattenränder ist zu achten.
Anzahl der Befestigungsmittel : a a
Mindestanzahl je m2 gem. nachfolgenden Tabellen a
Einschraub- bzw. Einschlagtiefe in den Konstruktionshölzern:
> 30 mm
a = Randabstand:
gem. DIN 1052-2
b
b = zulässiger vertikaler Höchstabstand der Breitrückenklammern:
100 mm
Winkelung der Klammern:
gem. Herstellerangabe
a
Die Dämmstoffplatten sind passgenau im Verband zu verlegen.
(Versatz: Bei KNAUF Marmorit Warm-Wand mit Holzfaserdämmstoffplatten > 200 mm)

Technik für den Profi WAND


7 PAVATEX-DIFFUTHERM - Verarbeitung
Befestigung

82

Befestigung mit Dübeltechnik


625
... auf Rippen bzw. Ständer im Holzbau
Befestigung jeder Dämmstoffplatte auf mindestens 2 Rippen a
Anzahl der Befestigungsmittel je Rippe bzw. Ständer:
> 3 Stück bzw. Mindestanzahl je m2 gem. nachfolgenden Tabellen
Einschraub- bzw. Einschlagtiefe in den Konstruktionshölzern:
> 30 mm
a = Randabstand:
gem. DIN 1052-2
Auch bei außenliegender Beplankung mit Holzwerkstoffen erfolgt die Befestigung
immer in die Rippe bzw. den Ständer. a
Die Dämmstoffplatten sind passgenau im Verband zu verlegen.
(Versatz: bei Unger Diffutherm > 300 mm)

... auf flächigen Untergründen im Holzbau/ Mauerwerk


Auf ein gleichmäßiges Schema der Befestigungsmittel sowie auf eine ausreichende
Befestigung mindestens der vertikalen Plattenränder ist zu achten. a2
Anzahl der Befestigungsmittel :
Mindestanzahl je m2 gem. nachfolgenden Tabellen
Einschraub- bzw. Einschlagtiefe in den Konstruktionshölzern: a1
> 30 mm
a1 bzw. a2 = Randabstand:
Holzbau: gem. DIN 1052-2
Massive mineralische Untergründe:
Unger Diffutherm 50 mm < a1 < 80 mm
Knauf Marmorit a1 = a2 = 150 mm
Die Dämmstoffplatten sind passgenau im Verband zu verlegen.
(Versatz auf massiven mineralischen Untergründen: > 200 mm)

Technik für den Profi WAND


PAVATEX-DIFFUTHERM - Verarbeitung 7
Befestigung

83

Mindestanzahl der Befestigungsmittel je m2 und maximal zulässige Gesamtdicken

UNGER DIFFUTHERM GmbH KNAUF MARMORIT GmbH


Z-33.47-663 (Holzuntergründe)1) Z-33.47-638 (Holzuntergründe)1)
Holzrahmen- Massive Holzrahmen- Massive
konstruktionen Holzuntergründe konstruktionen Holzuntergründe
1-lagig 2-lagig 1-lagig 2-lagig 1-lagig 2-lagig 1-lagig 2-lagig

erste zweite erste zweite erste zweite erste zweite


Lage Lage Lage Lage Lage Lage Lage Lage
Befestigung (Stk/m2)
Tellerdübel 6 6 6 6 4 6 6 6 6 6 4 6 oder 82)
Breitrückenklammer 16 16 16 16 8 16 16 16 16 16 8

Gesamt-Dämmdicke (mm) bis 100 bis 120 bis 100 bis 200 bis 100 bis 120 bis 100 bis 200

1)
Anmerkungen: für Winddruck We nach DIN 1055-4 bis -1,0 KN/m2
2)
bei erster Lage aus PAVATEX DIFFUTHERM 6 Stk/m2, bei erster Lage aus PAVATEX PAVATHERM 8 Stk/m2

UNGER DIFFUTHERM GmbH KNAUF MARMORIT GmbH


Z-33.47-204 (Massive mineralische Untergründe)1) 2) Z-33.43-931 (Massive mineralische Untergründe) 2)
1-lagig 1-lagig 2-lagig
erste Lage zweite Lage
2
Befestigung (Stk/m )
Tellerdübel 6 6 4 6

Gesamt-Dämmdicke (mm) bis 100 bis 100 bis 200

1)
Anmerkungen: für Gebäude mit einem Staudruck (nach DIN 1055-4:1986-08) < 0,8 KN/m2
2)
für Winddruck We nach DIN 1055-4 bis -1,0 KN/m2 und einer Dübellastklasse von ≥ 0,2 kN/Dübel

Befestigung von kleinen Lasten


in Wärmedämmverbundsystemen aus Holzfaserdämmplatten
Kleine Lasten wie Briefkästen, Bewegungsmelder, leichte Leuchten, kleine Schilder etc. können mit geeigneten Dübelsystemen nachträglich
im Wärmedämmverbundsystem befestigt werden.
Beispielhaft ist nachfolgend eine Tabelle mit empfohlenen Gebrauchslasten der Firma TOX-Dübel-Technik GmbH & Co. KG (www.tox.de)
für PAVATEX-DIFFUTHERM 100 mm Holzfaserdämmplatten dargestellt.

Baustoff Dübel Schrauben Vorbohrung empfohlene Last F empf.


PAVATEX Ø x Länge [mm] Nenn-Ø [mm] [kN]
DIFFUTHERM A-ISOL 50 Spax 4,5 x 80 12 0,04
DIFFUTHERM A-ISOL 85 Spax 4,5 x 80 12 0,05
DIFFUTHERM ISOL 50 M 10 x 100 12 0,04
DIFFUTHERM ISOL 50 M 10 x 100 12 0,07

Technik für den Profi WAND


7 PAVATEX-DIFFUTHERM - Verarbeitung
Detaillösungen

84

Sockel

Holzrahmenkonstruktion - Perimeterdämmung zurückgesetzt

1. Putzsystem gemäß Zulassung


1
2. Befestigung gemäß Zulassung
2 3. PAVATEX-DIFFUTHERM Holzfaserdämmplatte
4. Sockelabschlussprofil
3 5. Perimeterdämmung
6. Schwelle
7 7. Pfosten / Dämmung
8. Aussteifende Beplankung (Notwendigkeit einer
8 zusätzlichen Dampfbremse abklären)
9. Ausmörtelung
6 10. Feuchtigkeitssperre
11. Stahlbeton
12. Fugendichtband
13. Folienschürze

Der Sockel bzw- Spritzwasserbereich muss zwingend


4 eingehalten werden.
12
t300 mm

13

1
9 10 11
5

Massivholzaußenwand - Dämmung mit PAVATEX-DIFFUTHERM / PAVATHERM


zweischichtiger Aufbau

1 10 1. Putzsystem gemäß Zulassung


2. PAVATEX-DIFFUTHERM Holzfaserdämmplatte
2 3. Befestigung gemäß Zulassung
4. PAVATHERM Holzfaserdämmplatte
4 20 - 120 mm (gem. bauaufsichtlicher Zulassung
Z-33.47-638 der KNAUF MARMORIT GmbH)
5. Massivholz- Element
3 6. Massivholz- Schwelle
7. Ausmörtelung
5 8. Feuchtigkeitssperre
9. Stahlbeton
6 10. Innenverkleidung
11. Sockelabschlussprofil
12. Fugendichtband
13. Perimeterdämmung: Ausführung nach Angabe
11 PAVATEX-DIFFUTHERM Putz-Systemhalter
14. Folienschürze
12
Der Sockel bzw.- Spritzwasserbereich muss zwingend
t300 mm

14
eingehalten werden.
1

7 8 9
13

Technik für den Profi WAND


PAVATEX-DIFFUTHERM - Verarbeitung 7
Detaillösungen

85

Übergang Geschossdecke

Variante 1
zweigeschossige Bauten

2 1. Putzsystem gemäß Zulassung


6 2. PAVATEX-DIFFUTHERM Holzfaserdämmplatte*
3. PAVATEX-DIFFUTHERM Pass-Stück*,
bauseitig montiert
5 4. Befestigung gemäß Zulassung
7 5. Pfosten / Dämmung
6. Aussteifende Beplankung (Notwendigkeit einer zusätz-
lichen Dampfbremse abklären)
7. Geschossdecke
8. FSH (Furnerschichtholz-Streifen)
3
8
4
8 * bei Ausführung der Varianten mit stumpfen Platten-
1 kanten im Übergangsbereich (Pass-Stücke) ist zwingend
darauf zu achten, dass eine passgenaue Ausführung
erfolgt, damit mögliche Bauteilbewegungen nicht durch
Plattenfugen aufgenommen werden können. Offene Fugen
sind nicht zulässig.

Variante 2
mehrgeschossige Bauten

2 6 1. Putzsystem gemäß Zulassung


2. PAVATEX-DIFFUTHERM Holzfaserdämmplatte*
7 3. PAVATEX-DIFFUTHERM Pass-Stück*,
bauseitig montiert
4. Befestigung gemäß Zulassung
5 5. 3-Schichtplatte 20 mm
10 8
6. Pfosten / Dämmung
7. Aussteifende Beplankung (Notwendigkeit einer
zusätzlichen Dampfbremse abklären)
8. Geschossdecke
3 9. FSH (Furnierschichtholz-Streifen)
9 10. Vollholz oder FSH je nach statischem Erfordernis
4
9
1 * bei Ausführung der Varianten mit stumpfen Platten-
kanten im Übergangsbereich (Pass-Stücke) ist zwingend
darauf zu achten, dass eine passgenaue Ausführung
erfolgt, damit mögliche Bauteilbewegungen nicht durch
Plattenfugen aufgenommen werden können. Offene
10 Fugen sind nicht zulässig.

Technik für den Profi WAND


7 PAVATEX-DIFFUTHERM - Verarbeitung
Detaillösungen

86

Fassade

Eckausbildung

1. Putzsystem gemäß Zulassung


1
2. PAVATEX-DIFFUTHERM Holzfaserdämmplatte*
3. PAVATEX-DIFFUTHERM Pass-Stück*,
2 bauseitig montiert
4. Befestigung gemäß Zulassung
5. Pfosten / Dämmung
6. Aussteifende Beplankung (Notwendigkeit einer
zusätzlichen Dampfbremse abklären)
6 7. Lattung zur Befestigung der
PAVATEX-DIFFUTHERM Platte
5 (Randabstand Schraube ≥ 50 mm)

* bei Ausführung der Varianten mit stumpfen Plat-


tenkanten im Übergangsbereich (Pass-Stücke) ist
zwingend darauf zu achten, dass eine passgenaue
Ausführung erfolgt.

Fenster

Platteneinteilung bei Fenster und Türen

PAVATEX-DIFFUTHERM niemals so verlegen,


dass Horizontal- und/oder Vertikalstöße mit
Wandöffnungen oder -auskragungen, wie
Fenster, Türen, Balken, o.ä. zusammenfallen.
Gegebenenfalls einen Verlegeplan erstellen.
Platten stets so zuschneiden, dass Platten-
stoß und Wandöffnung gegeneinander ver-
setzt sind. Die Dämmstoffplatten sind pass-
genau im Verband zu verlegen.

richtig falsch

Technik für den Profi WAND


PAVATEX-DIFFUTHERM - Verarbeitung 7
Detaillösungen

87

Laibungsdetail

1 2 7 1. Putzsystem gemäß Zulassung


2. PAVATEX-DIFFUTHERM Holzfaserdämmplatte, 100 mm
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
3. Fenster (Einbau luftdicht)
6
4. PAVATHERM Dämmplatte
5. Innenbeplankung
3 6. Fensteranschlussprofil
4 7. Fugendichtband

Fensterbrüstung

1. Putzsystem gemäß Zulassung


2. Druckfeste Dämmschicht, 20 mm
4 3. PAVATEX-DIFFUTHERM Holzfaserdämmplatte,
100 mm
mit 30 mm Blendrahmenüberdämmung
4. Fugendichtband
2

Anschluss Vorbau-Rolladenkasten

1 1. Putzsystem gemäß Zulassung


2. Systemdübel
3 3. PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatte
4. Abschlussprofil
7 5. Fugendichtband
6. Holzständerwerk
7. Hohlraumdämmung

2
6

Technik für den Profi WAND


88

Technik für den Profi WAND


89

Technik für den Profi WAND


90

Die Produktkennzeichnung
Deklarations-Beispiel: PAVATHERM 100 mm

Handelsbezeichnung PAVATHERM - Holzfaserdämmplatten


Hersteller Pavatex SA, CH-Fribourg
Herstellerjahr 07
Herstelldatum/ Werk 29.02.2007 Werk II
Brandverhalten Klasse E nach EN 13501-1
Nennwert R RD = 2,63 m²K/W Konformitätszeichen
Nennwert O OD = 0,038 W/(m K) Übereinstimmungszeichen
Nenndicke Dicke 100 mm
Nennlänge, -breite Länge 1.020 mm, Breite 600 mm Druckfestigkeit
Verpackungsinhalt 40 Stück = 24,5 m² Zugfestigkeit senkrecht zur Plattenebene
Bezeichnungsschlüssel WF – EN 13171 – T3 – CS(10/Y)20 – TR2,5 – WS2,0 – MU5 – AF100 ... *

Grenzabmaße für die Dicke Stömungswiderstand


Nummer dieser Norm Wasserdampfdiffussion
Zeichen für Holzfaser Kurzzeitige Wasseraufnahme

Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit gemäß Zulassung Z-23.15-1429: O= 0,040 W/(m K)


Baustoffklasse gemäß DIN 4102-1: B 2
Anwendungsgebiete gemäß DIN 4108-10:
DAD-dg, DAD-dm, DZ, DI-zk, DI-zg, DEO-dg, DEO-dm, WAB-dg, WAB-dm, WH, WI-zk, WI-zg, WTR

Kurzzeichen der Anwendungsgebiete und Eigenschaftskurzzeichen gemäß DIN 4108-10

* Weitere Bezeichnungen können sein:


DSi - Dimensionsstabilität
SDi - Dynamische Steifigkeit
CPi - Zusammendrückbarkeit
AW - Schallabsorptionsgrad

Technik für den Profi WAND


Herausgeber:
PAVATEX SA, CH-1701 Fribourg

PAVATEX-Rechtshinweise zu bauphysikalischen Berechnungen Die Broschüre WAND-Technik für den Profi


einschließlich aller Texte ist urheberrechtlich
Wärmeschutz allgemein Feuchteschutz „Nachträgliche
geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
Die Berechnungen erfolgten mit Dachdämmung von außen
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes
einem handelsüblichen Berech- in Verbindung mit der PAVATEX
ist ohne Zustimmung der PAVATEX SA unzu-
nungsprogramm und dienen als LDB 0.02 Luftdichtbahn”
lässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für
Vorlage zum Nachweis des Wär- Die Beurteilung dieses Bauteils be-
Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikro-
me- und Feuchteschutzes. Sie be- zieht sich ausschließlich auf Diffusi-
verfilmungen und die Einspeicherung und
ruhen auf den uns zur Verfügung onsfeuchte, nicht auf eindringende
Verarbeitung in elektronischen Systemen.
gestellten Baustoffdaten. Sie erset- Feuchte durch Konvektion. Zusätz-
Eine Verbindlichkeit der Angaben für alle
zen nicht die in jedem Einzelfall er- liche Feuchteeinträge, wie z.B. durch
baustellenspezifischen Besonderheiten kann
forderliche Bestandsaufnahme und Witterungseinflüsse oder durch
aus dieser Broschüre nicht abgeleitet wer-
den bauphysikalischen Nachweis hohe Liefer- bzw. Einbaufeuchte der
den. Die allgemein anerkannten und hand-
durch den Bauwerksplaner. Baustoffe, sowie das Nutzerverhal-
werklichen Regeln der Bautechnik sowie der
ten werden hierbei ebenfalls nicht
entsprechenden länderspezifischen Normen
Feuchteschutz „Nachträgliche berücksichtigt. Die Holzfeuchte
und Richtlinien sind zusätzlich zu beachten.
Dachdämmung von außen” der Sparren darf 20 Gew.-% nicht
Änderungen im Rahmen produkt- und an-
Die Beurteilung dieses Bauteils be- überschreiten. Die Luftdichtheit der
wendungstechnischer Weiterentwicklungen
zieht sich ausschließlich auf Diffusi- bahnenweise verklebten PAVATEX
bleiben vorbehalten. Mit der Herausgabe
onsfeuchte, nicht auf eindringende LDB 0.02 Luftdichtbahn sowie aller
dieser Druckschrift verlieren frühere Druck-
Feuchte durch Konvektion. Zusätz- Anschlüsse an bestehenden Bauteile
schriften und die darin gemachten Angaben
liche Feuchteeinträge, wie z.B. durch und Durchdringungen ist dauerhaft
ihre Gültigkeit.
Witterungseinflüsse oder durch zu gewährleisten.
hohe Liefer- bzw. Einbaufeuchte der
7. Auflage Stand Dezember 2010.
Baustoffe, sowie das Nutzerverhal- Feuchteschutz „Raumseitige
ten werden hierbei ebenfalls nicht Dämmung von Wänden”
Die aktuellen gültigen Dokumente finden Sie
berücksichtigt. Die Holzfeuchte Die Beurteilung dieses Bauteils
immer unter: www.pavatex.de
der Sparren darf 20 Gew.-% nicht bezieht sich ausschließlich auf
überschreiten. Die Luftdichtheit der Diffusionsfeuchte. Zusätzliche
Innenverkleidung/Dampfbremse so- Feuchteeinträge wie z.B. durch
wie aller Anschlüsse an bestehen- Schlagregenbelastung, aufsteigende
den Bauteile und Durchdringungen Feuchte aus dem Untergrund, hohe
ist dauerhaft zu gewährleisten, Liefer- bzw. Einbaufeuchte der Bau-
im Zweifelsfall zu prüfen und ggf. stoffe sowie dem Nutzerverhalten
nachzubessern. werden damit nicht bewertet.
QDWXUH2IILFHFRP_'(

Technik für den Profi WAND


PAVATEX Deutschland
Telefon +49 (0) 75 61 98 55-0
Hotline Technik und Verkauf
Lieferung und Rechnungsstellung Nord +49 (0) 75 61 98 55-16
erfolgt ausschliesslich durch die oder 98 55-25
PAVATEX SA Süd-West +49 (0) 75 61 98 55-21
Rte de la Pisciculture 37 Bayern +49 (0) 75 61 98 55-19
CH-1701 Fribourg www.pavatex.de

Telefon +41 (0)26 426 31 11 PAVATEX Österreich


Telefax +41 (0)26 426 32 09 Hotline Technik und Verkauf
+49 (0) 75 61 98 55-18
www.pavatex.com www.pavatex.at