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Wie wichtig ist Nachbarschaftshilfe heutzutage?

Einige Stellungnahmen
Lesen
a Unterstreichen Sie die unterschiedlichen Meinungen und Argumente und ordnen Sie sie
hreiben
dann in die linke Spalte des „Kommentar-Baukastens“ unten ein. Am besten zeichnen Sie
sich einen eigenen Kommentar-Baukasten auf ein Blatt Papier.

Nachbarschaft heute — in Zeiten leerer Kassen ist


Nachbarschaftshilfe wichtiger deiin je
fen Bärnei, Sylt: Ida Schnan nberger. Hamburg.-
Nachbarschaftshilfe ist heure auch Aus eigenen schlechten Erfahrungen Warum sollte man sich von den
nichts anderes als Ftüher. Kleine kann ich uur belonen: Echte Nachbarn abhängig machen? Deshalb
Ge£älligkeiten: Schlüssel austauscfien, Nachbarschaftshilfe gibt es nich t. lch habe ich z.B. keine Blumen. Kleine
sich gegensel Fig in to mieren, wenn vertraue riiernandem ander der Polizei, Hilfestellungen yie den Brieflcasten
man in Drlaub fährt, und gewisse der Videokamera vor der Eingangs iür leeren oder jemandem einen Schlüssel
Aufgaben während der Abwesenheit und dern Nachbarschaftsbeamren, der geben, falls ml ein Wasserrohrbruch
der Nachbarn übernehmen, wie z. B. täglich mehrmals durchs Viertal gehr wäre, würde ich noch akzeptieren.
das Entleeren des Briefkastens oder und alle AufFälligkeiten (fremde Aber fiir alle anderen Dienstleistungen
das Dochfahivn von Rollläden. Das Autos, Menschen etc.) der Polizei sollte man jemanden bezahlen und
hat m. E. nicht das Geringste mit meldet. Meist steekt hintei- H flfsange- nicht den Nachbarn zur Last fallen,
leeren Kassen zu tun. Dem Nachbarn boten uur Neugier oder heutzufiage liesonders heute nicht, wo jeder genug
helfen ist eine soziaÏe Verpfiich tung. sogar noch Schlimineres. zu tun hat. „Leben und leben lassen“,
das ist mein Motto.

Worum geht es im Text? Einleitung:

Welche Meinungen / Argumente / Ideen gibt Hauptteil:


es dort dafür? Welche positiven Aspekte?

Welche Meinungen / Argumente / Ideen gibt


es dort dagegen? Welche negativen Aspekte?

Welches Fazit ziehe ich? Was ist meine Schlussteil:


persönliche Meinung dazu7 Welche
Lösung könnte ich mir ggf. vorstellen?

b Ergänzen Sie die linke Seite des Baukastens, indem Sie die Redemittel aus Übung 2
einfügen, die Sie für einen Kommentar benutzen wollen. Denken Sie auch an die
Redemittel, die Sie im Lehrbuch, S. 35, kennen gelernt haben.
C Schreiben Sie nun einen kurzen Kommentar zum Thema. Vergleichen Sie dann nach Möglichkeit
lhren Text mit dem eines Partners.

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er

Verrückte Hausordnung
Fofmenund
oirumiuren ’
a Erklären Sie, was erlaubt bzw. verboten ist. Benutzen Sie folgende Redemittel.
S.96 Es ist nicht erlaubt | Es wird empfohlen | Es ist nicht gestattet
Es ist erlaubt | Es ist verboten | Es ist gestattet

b Formulieren Sie nun die Sätze, indem Sie Modalverben verwenden.


1. Rasen mähen nur sonntags. Fs Is nur soanta)s )cst ct, den been zu in4hsn. /Hs daß
den been nur sonniv)s +Äkch.
2. Parken bitte direkt vor der Haustür!
3. Lautes Bohren nur von 13 bis 15 Uhr!
s. Partys feiern in der Woche nicht vor 22 Uhr!
5. Haustür nachts nicht zuschtie£en!
6. Fahrräder au* dem Dach abstellen möglich.
7. Streiten bitte möglichst auf der Terrasse.
8. Wohnung bitte nie lüften!

Lokal oder global: gute Nachbarschaft


Felix - Nachbarn helfen Nachbarn
Formen und
Strukturen
a Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen.
S. 110 [i] *^** 20 jahren besteht die Nachbarschaftshitfe. Unterschiedliche Menschen
engagieren sich [2j „Felix“. Meist geht es [1] kurzfristige
Hilfe. Die Mitglieder helfen
[c] Einkaufen, Putzen, Kinderhüten. Sie begleiten Hilfsbedürftige [ j Arzt.
Mittlerweile wissen die Helfer Bescheid [6] Fachfragen [7] vielen Bereichen.
Sie interessieren sich ['‹] das, was [ü] ihrer Nachbarschaft geschieht.
Wortschatz
b Lesen Sie den Text „Felix — Nachbarn helfen Nachbarn" im Lehrbuch, S. 38, noch einmal und
bilden Sie dann zusammengesetzte Nomen aus den folgenden Wörtern.
Arbeit Arbeit Bank begleiten Beruf Dienst Dienst Familie
Garten Geschäft Hauswirtschaft Hilfe Hilfe hüten Kinder Nachbarschaft
Pfleger putzen Reparatur Ruhe Schluss Stand tätig zusammen

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Lesen
Schreiben
usdrücke in einer Liste zusammen.
“ Bei einem Dorffest erzählte der Sohn unserer Nachbarn die folgende Geschichte:
“““”"‘”’*°•°^
°^ •/›• v•) Eine „Ken nach der Krieg war das Leben fur meine Eltern, wie für fast alle hier, wirI‹Iich schwer. Sie mussten sehr
Geschichte hart arbeiten, lebten auf engsten Raum und wussten oftmals nicht. wie sie ihre drei Kinder über die Runden
erzählen - bringen sollten. Ich war damals ein Baby von sechs Monaten, und meine Eltern hatten kaum Zeit, sich mit mir za
Zusammenhän beschäftigen. Deshalb schrie ich ziemlich viel Das nervte die Nachbarn, die neben uns auf dem Hof wohnten,
ge darstellen
sodass sie sich schließlich beLlapten. Nachdem meine Mutter alles Mögliche versucht hatte, kam sie auf eine
°^* =•• . außergewöhnliche Idee. In einerr separaten kleinen Stall stand unser Bulle. Er moch1e es wohl nicht,
angebunden zu sein, und stieß vielleicht deshalb immer mit den Hornern gegen die Stalltür, die dadurch hin
a und her schwang. Nun bdnd meine Mutter meinen Kinderwagen mit einem Gummiband an die +Lrklinke
Le des Stalls. Auf diese Weise hin und her peschaukelt und yon eigenartiger Geräuschen unterhalten, war ich wohl
se zufrieden, denn yon nun an war kein Weinen mehr auf dem Hof zu hören. Die Nachbarn wunderten sich zwar ein
n wenig, aber letztendlich waren alle glücklich."
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