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Sahara: Herr Bourita fordert den Sicherheitsrat dazu auf, zu bestimmen,

wer für die Verletzung des Waffenstillstands und für die Blockierung des
politischen Prozesses einsteht

Dakhla-Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische


Zusammenarbeit und für die im Ausland ansässigen Marokkaner, Nasser
Bourita, forderte am Montag den UNO-Sicherheitsrat dazu auf, zu bestimmen,
wer für die Verletzung des Waffenstillstands und für die Blockierung des
politischen Prozesses einsteht, um eine Lösung für den Konflikt rund um die
marokkanische Sahara zu erzielen.

„Der Sicherheitsrat muss in aller Objektivität bestimmen, wer täglich gegen den
Waffenstillstand verstößt und wer einerseits sein Ende verkündet hat und
andererseits wer sich zu diesem Waffenstillstand verpflichtet (in Bezug auf
Marokko) und wer es auf höchster Ebene seiner Majestät des Königs
ankündigte'', stellte Herr Bourita auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
der Ministerin für Auswärtiges und für Senegalesen im Ausland, Aïssata Tall
Sall, anlässlich der Einweihung eines Generalkonsulats in Dakhla durch die
Republik Senegal, die Erklärung auf.

Der Minister legte das Gewicht darauf, dass "diese Verwirrung in den Köpfen
des Sicherheitsrates und der internationalen Gemeinschaft zwischen dem, der
Partei für den Waffenstillstand ergreift und ihn bricht, und demjenigen, der dem
politischen Prozess gegenüber Beistand leistet und der sich in Manövern
auskennt, zu Ende gehen muss".

Bourita unterstrich, Marokko lehne die Ernennung eines persönlichen Gesandten


des Generalsekretärs der Vereinten Nationen nicht ab, feststellend, dass das
Königreich positiverweise auf den jüngsten Vorschlag in dieser Affäre reagiert
habe.

"Wer unterbindet den Prozess der Ernennung eines persönlichen Gesandten?"


warf er die Frage auf.

„Es ist notwendig, die Verantwortlichkeiten zu definieren, zu bestimmen, wer


eine konstruktive Rolle einnimmt, wer ernsthaft arbeitet und Klarheit in den
Positionen aufbringt und wer sich zwischen Wort und Tat manipuliert,
manövriert und widerspricht. Wer arbeitet unter der Ägide der Vereinten
Nationen und wer versucht, andere Organisationen, die dies nicht wollen, in den
UNO-Prozess mit einzubeziehen? "Er ließ bemerken, dass" diesen
Widersprüchen ein Ende gesetzt werden müsste“.

"Wenn die Angelegenheit in den Händen der Vereinten Nationen liegt, die dann
versuchen, die Afrikanische Union daran beteiligen zu lassen", warf er die Frage
auf.

„Dies ist die Zeit für Klarheit. Diese Ambivalenzen in Bezug auf
Waffenstillstand, politischen Prozess, Unterstützung der MINURSO und
Unterstützung der Ausschliessbarkeit der Vereinten Nationen müssen vom
Sicherheitsrat zum Ausdruck gebracht werden", unterstrich der Minister.

Herr Bourita bemerkte, dass "jeder, der sich an den Tisch setzen möchte, um
eine Lösung im Rahmen des Autonomieplans zu erzielen, willkommen sei ...
Wenn nicht, dass er weiterhin Schikanen und Ambivalenzen verbreitet", sicherte
er zu, hinzufügend, dass "Marokko seine "ernsthaften Maßnahmen zur
Bestätigung der Marokkanität der Sahara vor Ort und vermittels der Diplomatie
und nicht vermittels der Wahnvorstellungen und der Lügereien weiterhin
fortsetzen wird.“

"Wenn die wirkliche Partei, nämlich Algerien, Ernsthaftigkeit aufweist, ist


Marokko dazu bereitwillig, aber wenn es um Manöver und Manipulation ginge,
wird das Königreich seinen Prozess fortsetzen, die Marokkanität der Sahara zu
verfechten", nachschiebend, dass sich die Zahl der Generalkonsulate in den
südlichen Provinzen derzeit auf 21 beläuft. Der Minister erstattete überdies
Bericht über die Einweihung von zwei weiteren Konsulaten in diesen Provinzen,
was bestätigt, dass „die Marokkanität der Sahara ein kontinuierlicher und
irreversibler Prozess ist“.

Herr Bourita gelangte zum Schluss, dass Marokko die Ansicht vertritt, dass das,
was unter der Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI. auf
diplomatischer Ebene und vor Ort erzielt wurde, „Erfolge sind, die in die Suche
nach einer Lösung eingesteckt werden müssen, und dass sich das Königreich aus
diesem Grund im alleinigen Rahmen des Autonomieplans für die Schlichtung
dieses Konflikts einsetzt.“

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com