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1)

2) Im

Satz tritt das Adjektiv als Attribut oder Prädikativ auf. Als Attribut steht das Adjektiv gewöhnlich vor dem
Substantiv und kongruiert mit demselben in Geschlecht. Zahl und Kasus.

Als Prädikativ steht das Adjektiv an der letzten Stelle im Satz und bleibt unverändert

Man gebraucht nur prädikativ: einig, egal, ansichtig, feind, gesinnt, gewahr, getrost, schade, schuld, zugetan
3)
Die Adjektive werden nach dem bestimmten Artikel schwach dekliniert. Sie bekommen im Nominativ für
alle Geschlechter und im Akkusativ der Feminina und Neutra die Endung - e, in allen anderen Kasus - die
Endung -en. Ebenso schwach werden die Adjektive nach folgenden Pronomen dekliniert: dieser, jeder, jener,
welcher, solcher, derjenige, derselbe

Die Adjektive werden im Plural nach dem bestimmten Artikel. Possessivpronomen und
Demonstrativpronomen sowie nach alle, beide, und keine schwach dekliniert. Sie bekommen in allen Kasus
für alle Geschlechter die Endung -en.
5)
Die Adjektive werden ohne Artikel und Pronomen stark dekliniert. In allen Kasus haben sie die Endungen
des bestimmten Artikels. Nur im Genitiv haben Maskulina und Neutra die Endung -en (statt -es).

Die Adjektive werden im Plural ohne Artikel oder Pronomen stark dekliniert. Sie bekommen in allen Kasus
die Endung des bestimmten Artikels. Ebenso werden die Adjektive nach einige, manche, mehrere, viele,
wenige, zwei, drei dekliniert.
7) Die

Adjektive werden nach dem unbestimmten Artikel. Possessivpronomen und kein gemischt dekliniert. Sie
werden im Nominativ und Akkusativ stark dekliniert. In diesen Kasus bekommen die Adjektive die
Geschlechtsendungen des Artikels. Im Genitiv und Dativ werden diese Adjektive schwach dekliniert. Sie
bekommen in diesen Kasus für alle Geschlechter die Endung -en.
8) Mittels der Komparation kann eine durch das Adjektiv vorgenommene Charakterisierung oder
Beurteilung abgestuft oder im Vergleich gesetzt werden.
Die meisten Adjektive haben drei Steigerungsstufen. Das sind der Positiv, der Komparativ und der
Superlativ.
9)
Der Komparativ wird von dem Positiv mit dem Suffix-er gebildet. Die meisten einsilbigen Adjektive mit den
Stammvokalen a. o. u bekommen den Umlaut. Das gilt der folgenden Adjektiven: alt, arg, arm, dumm, groß,
jung. hoch. hart. kalt, krank, gesund, klug, kurz, lang, nah, scharf, schwach, stark. schwarz, warm.
groß größer
klug klüger
schwarz - schwärzer
blass - blasser und blässer
gesund - gesunder und gesünder
glatt glatter und glätter
nass - nasser und nässer
rot - roter und röter
schmal — schmaler und schmäler
Der Komparativ ist ohne - e bei den Suffixen -el, -er.
Im Komparativ wird zum Ausdruck der Ungleichheit die Konjunktion als gebraucht.
10)
Superlativ wird von dem Positiv mit dem Suffix - (e )st gebildet. Das Suffix - est bekommen die Adjektive
mit -d, - t,-s,-ß, - sch, - z im Stamm.
Adjektive deren Bedeutung die Vorstellung eines Mehr oder Minder ausschließt, werden nicht gesteigert:
11)

12)
bei zusammengesetzten Adjektiven gibt es zwei Möglichkeiten der Komparation:
1. hat jedes der beiden Teile des Adjektivs seinen eigenständigen Sinn
bewahrt, so wird das Bestimmungswort in die Komparationsform gesetzt:
schwerverständlich - noch schwerer verständlich - am schwersten verständlich, der
schwerstverständliche.
2. Ergibt ein zusammengesetztes Adjektiv einen neuen einheitlichen Begriff,
so wird das Grundwort in die Komparationsform gesetzt:
dummdreist - dummdreister - am dummdreisten.
Auf keinen Fall dürften beide Teile des zusammengesetzten Adjektivs in die
Komparationsformen gesetzt werden:
Weitreichender / weiterreichend. Nicht weiterreichender