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Einfaches Bemessungsverfahren für fußgängerinduzierte

Deckenschwingungen

Oliver Hechler & Toni Demarco


ARCELOR Commercial Sections
Markus Feldmann & Christoph Heinemeyer & Boris Völling
Lehrstuhl für Stahlbau und Leichtmetallbau – RWTH Aachen

ZUSAMMENFASSUNG:

Bei der Bemessung schlanker, weitgespannter Decken sind meist


Gebrauchstauglichkeitskriterien maßgebend. Dies betrifft in erster Linie
Beschränkungen hinsichtlich der Verformungen und das Schwingungsverhalten.
Im vorliegenden Beitrag wird eine Bemessungshilfe vorgestellt, mit der die gewünschte
Anforderung hinsichtlich des Schwingungskomforts festgelegt und auf einfache Weise
die zu erwartende Schwingungsintensität bestimmt werden kann.

1. EINLEITUNG

Der Bedarf nach möglichst variabler Nutzungseinteilung von Geschäfts- und


Verwaltungsgebäuden führte in der Vergangenheit zum Wunsch möglichst großer
Spannweiten von Geschossdecken. Durch die Entwicklung von neuartigen Bauweisen,
wie z.B. neue Verbunddeckensysteme sowie vorgespannte Flachdecken etc. wurde
dieser Anforderung Rechnung getragen. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die
Verwendung moderner hochfester Werkstoffe.
Bei diesen neuen schlanken Bauweisen sind i.Allg. Gebrauchtauglichkeitskriterien,
wie Durchbiegungsbeschränkungen und das Schwingungsverhalten maßgebend für die
Bemessung.
Während für Durchbiegungen in den einschlägigen Normen Grenzwerte definiert
sind, die im Rahmen der Bemessung nicht überschritten werden dürfen, sind
Grenzwerten für den Schwingungskomfort nicht eindeutig geregelt, so dass eine
zielorientierte Bemessung in Hinblick auf Deckenschwingungen zur Zeit nicht möglich
ist. Hinzu kommt, dass allgemein anerkannte Verfahren, mit denen die Einwirkung, die
bei Schwingungen i.Allg. in Form von Beschleunigungen oder
Schwinggeschwindigkeiten angegeben wird, zuverlässig prognostiziert werden kann,
fehlen.
Der vorliegende Artikel beschreibt ein einfaches Verfahren zur Auslegung von
Geschossdecken in Hinblick auf den Schwingungskomfort. Dabei werden sowohl die
Anforderungen an das Schwingungsverhalten entsprechend der vorgesehenen Nutzung
als auch das Nachweisverfahren zur Erfüllung des Komfortkriteriums behandelt.

1
Das vorgestellte Verfahren wurde im Rahmen eines Europäischen
Forschungsprojektes (European Commission, 2006) entwickelt und validiert.

2. SCHWINGSKOMFORT VON DECKEN

Die Wahrnehmung von Schwingungen und die Beurteilung, ob es sich um störende


oder nicht störende Schwingungen handelt, ist von einer Vielzahl von
Einflussparametern abhängig. Obwohl die Beurteilung von Schwingungen immer
individuell erfolgt, können doch einzelne Einflussgrößen spezifiziert werden:
• Momentane Tätigkeit der betroffenen Person
• Alter und Gesundheitszustand der betroffenen Person
• Körperhaltung (Sitzen, Stehen, Liegen) der betroffenen Person
• Bezug der betroffenen Person zum Schwingungserreger (werden Schwingungen
erwartet oder treten sie unerwartet auf)
• Frequenz und Amplitude der Schwingungen
• Etc.

Nutzung der Decke


Erschütterungsempfindliche

Gesundheitseinrichtung

Ausbildung (Schule)

Besprechung

Industrie
Wohnen
Klasse

Handel

Hotel

Sport
Büro

A
B
C
D
E
F

Empfohlen
Kritisch
Nicht Empfohlen
Abbildung 1: Zuordnung verschiedener Deckennutzungen zu Wahrnehmungsklassen

Diese Randbedingungen können entsprechend der Nutzung der betrachteten Decke


näherungsweise zusammengefasst und verschiedenen Wahrnehmungsklassen
zugeordnet werden, Abbildung 1. Die mit Hilfe der Abbildung 1 festgelegte
Wahrnehmungsklasse stellt das Bemessungsziel dar.

2
3. DYNAMISCHE DECKENEIGENSCHAFTEN

2.1 ALLGEMEINES

Das dynamische Verhalten von Decken ist im Wesentlichen von der Deckenmasse, der
Deckensteifigkeit und der Dämpfung der Decke abhängig.
Das Verhältnis von Steifigkeit zu Deckemasse bestimmt die Eigenfrequenz einer
Geschossdecke. Kritisch können Eigenfrequenzen sein, die im Bereich der
Schrittfrequenz von Fußgängern liegen. Abbildung 2 zeigt die Häufigkeitsverteilung der
Schrittfrequenz, wie sie im Projekt VoF (European Commission 2006) im
Eingangsbereich des TNO-Verwaltungsgebäudes in Delft bei über 200 Personen
gemessen wurde.
Häufigkeit

Schrittfrequenz in Hz
Abbildung 2: Häufigkeitsverteilung der Schrittfrequenzen

Wichtig für die harmonische Anregung von Geschossdecken ist ebenfalls eine gewisse
Deckengröße, weil in der Regel mehrere Schritte ausgeführt werden müssen, bis die
Decke in Schwingung gerät. In der unten vorgestellten Bemessungshilfe wird davon
ausgegangen, dass die Decke eine ausreichende Größe besitzt.
Während die Steifigkeit der Decken ausschließlich Einfluss auf die
Systemeigenfrequenz besitzt, hat die Deckenmasse noch einen weiteren wichtigen
Einfluss auf das dynamische Verhalten der Decke. Und zwar ist das Verhältnis von
Erregermasse zu der Masse der zu erregenden Decke eine wichtige Größe für die
dynamische Sensibilität der Decke. Mit steigendem Verhältnis der Erregermasse zur
erregten Masse steigt auch die Effizienz der dynamischen Anregung. Zu jeder
Deckeneigenfrequenz existiert eine modale Masse, welche bildlich ausgedrückt den
Massenanteil der Decke angibt, der an der Schwingung beteiligt ist.
Moderne weit gespannte Decken besitzen eine geringere Steifigkeit und sie werden
in leichten Bauweisen ausgeführt. Die geringe Steifigkeit führt zu geringeren
Eigenfrequenzen und die leichte Bauweise zu einem steigenden Verhältnis von
Erregermasse zu erregter Masse. Daher kann es hier erforderlich werden, den
Schwingungskomfort der Decken nachzuweisen.

3
Einen weiteren wichtigen Einfluss auf das Schwingungsverhalten hat die Dämpfung
der Decke. Die Dämpfungseigenschaften der Decken werden nicht nur durch die
Konstruktion sondern auch durch den Ausbau und die Nutzung der Räume bestimmt.
So können nicht tragende Trennwände, abgehängte Decken, Hohlraumböden oder
schwimmender Estrich einen wesentlichen Einfluss auf die Deckendämpfung haben.
Unter Berücksichtigung von Baustoffen für den Rohbau, dem vorhandenen Ausbau und
der Möblierung sind in Abbildung 3 Dämpfungswerte angegeben, mit denen die
Gesamtdämpfung der Decke nach Ausbau abgeschätzt werden kann.

Typ Dämpfung (in % der kritischen


Dämpfung)
Strukturdämpfung D1
Holz 6%
Beton 2%
Stahl 1%
Stahl-Beton-Verbund 1%
Dämpfung durch Möblierung D2
Traditionelles Büro für 1 bis 3 Personen mit Trennwänden 2%
Paperless office 0%
Großraumbüro 1%
Bibliothek 1%
Wohnhaus 1%
Schule 0%
Gymnastikräume 0%
Dämpfung durch Ausbau D3
Abgehängte Decke unter dem Boden 1%
Free floating floor 0%
Schwimmender Estrich 1%
Gesamtdämpfung D = D1 + D2 + D3
Abbildung 3: Ermittlung der Deckendämpfung

2.2 BESTIMMUNG DER RELAVANTEN DECKENEIGENSCHAFTEN

Weil die Ermittlung der oben angegeben dynamischen Eigenschaften von


Deckensystemen in der alltägliche Ingenieurpraxis im Hochbau unüblich ist, wurde eine
Bemessungshilfe (Feldmann 2007) entwickelt, mit der Eigenfrequenzen und zugehörige
modale Masse bestimmt werden können.
Diese Bemessungshilfe gibt sowohl einfache Handformeln für einfache regelmäßige
Systeme als auch Anleitung zur EDV gestützten Berechnung.
Abbildung 4 zeigt als Auszug aus (Feldmann 2007) Beispiele für Handformeln zur
Bestimmung der Eigenfrequenz und modaler Masse für isotrope Deckensysteme unter
verschiedenen Lagerungsbedingungen.
Zusätzlich umfasst die Bemessungshilfe auch Handformeln für die Bestimmung der
dynamischen Eigenschaften orthotroper Deckenaufbauten (z.B. Verbunddecken) sowie
allgemeine Regeln und Näherungsverfahren.

4
Lagerungsbedingung: Frequenz ; Modale Masse
α E t3
eingespann gelenki fre f = ; M mod = β ⋅ M tot
L2 12 ⋅ m (1 − υ 2 )
α
9.00
8.00
7.00 α = 1.57 ⋅ ( 1 + λ2 )
6.00
5.00
B 4.00
3.00
2.00
1.00
0.00
L 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 2.0
λ = L/B

β ≈ 0,25 für alle λ


α
16.00
14.00
α = 1 . 57 1 + 2 . 5 λ 2 + 5 . 14 λ 4
12.00
10.00
8.00
B
6.00
4.00
2.00
0.00
L 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 2.0

λ = L/B

β ≈ 0,20 für alle λ


α
18.00
16.00 α = 1 . 57 5 . 14 + 3 . 13 λ 2 + 5 . 14 λ 4
14.00
12.00
10.00
B 8.00
6.00
4.00
2.00
0.00
L 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 2.0

λ = L/B

β ≈ 0,17 für alle λ


E E-Modul in N/m²
t Plattendicke in m
m bezogene Deckenmasse einschließlich Ausbau und Möblierung in kg/m²
ν Querkontraktionszahl
Mtot Deckenmasse einschließlich Ausbau und Möblierung in kg
Abbildung 3: Vereinfachte Ermittlung von Deckenfrequenz und modaler Masse bei
isotropen Platten

5
4. NACHWEIS DES DECKENKOMFORTS

Für den Nachweis, dass eine Decke den geforderten Schwingungskomfort besitzt,
werden Bemessungsdiagramme verwendet (siehe Abbildung 4), aus denen direkt die
Wahrnehmungsklasse A bis F abgelesen werden kann.
Eingangsgrößen für die Bestimmung der Wahrnehmungsklasse sind
• Dämpfungseigenschaft unter Berücksichtigung von Ausbau und Möblierung
• Eigenfrequenz
• Zugehörige modale Masse der Decke

Nach der Bestimmung dieser dynamischen Deckeneigenschaften wird entsprechend der


Deckendämpfung das Bemessungsdiagramm ausgewählt und wie in Abbildung 4
dargestellt die Wahrnehmungsklasse abgelesen.
20 12
13 7 6 4 2.6
2.4 1.41.2 0.7 0.5
17 8 2.2 1.8
19 11 5 2
0.6 0.4 0.3 0.2
21 1 0.8
18 0.1
10 9 2.8 1.6
17
16
15
29

25
17
1312
8
7 6 4
3.2
3
2.4 1.8 1.41.2
2.6
2.2
0.7
0.6
0.5
A
11 5 2 0.4 0.2
1 0.8 0.3 0.1
14 21
41 33 109 2.8
13 45
37 1.6
49
3.2
3 0.1
12
11 56
29

25
17
1312
11
8
7 6

5
4 2.6
2.4
2.2
2
1.8
1.41.2 0.7 0.5
0.6 0.4
0.3
0.2
B
76 1
10 21 0.8
0.1
41 33 2.8
10
9 37 9 1.6
96 45
49 0.2

8 29
3.2
3
0.7 0.5
C 0.3
0.1
0.4
12
13 7 6 1.41.2 0.2
4 2.62.4 0.6
7 96 17 8 1.8 1 0.8
0.3 0.2
56 25 2.2 2 0.4
11 5 0.5
176 0.3
76 0.7 0.6
276 216
236
6 256 21 1.6 0.4
196156
136
116

41
33
10
2.8
D
1.4
1.2 1

0.7
0.8

0.6
0.4
0.5
0.3

0.3 0.2
5 9
33.2
37
0.5
45 2.61.82.22
2.4 0.8 0.4
0.6
0.3
1 0.7 0.5 0.4
196 49 1.6
Eigenfrequenz

376 316 216 1.2

E
4 0.8 0.6
1.4 0.7
4 396
416
336 236
356276 256
6
296 2.8
29 7 5 1
1.8 1.2 0.8
0.70.6
12 8 2 1.6
13 3 2.42.2
2.6
1.4 1 0.80.70.6 0.5 0.4
3.2
0.5 0.4 0.3
1.2 0.6
0.3
3
96
F 17

25
11
1.8
0.7
0.8
1 0.5
0.4
0.3
0.2

56 1.6 1.4 0.6 0.4


4 2.8 2 0.7 0.5
2.2 0.8
2.4 1.2 1 0.6
0.7
32.6
3.2 1.8 1.61.4 1.2 0.8 1
256 9
10 6 5 2
21 7 2.8 2.2
2.4 1.4
1.6
1.8
296 4 2.6
3 2
476 376 76 8 3.2 2.2
496 336 196 2.82.4
2.6
756
876 596 456396 316 216
736636 5 3
956796
936776 616 576
856676 176 12 6 4 3.2
916896 536436 356 33
2 836
816
716 556 13 11 9 7
656 516 416
696
10 8 5 4
41
37 17 6 3.23
276 2.4
5 4 2.8
2.6 2.2
116 29 7 3.23
2.4 21.8
2.2 1.6
1.4
2.8
2.6 1.2
236 156 45 9 6 1.8
2 1.6 1
12
11 4 1.4 0.8
25 3.2 3 2.4
2.2 1.21 0.7
8 0.8 0.6
136 1.4 0.7 0.5 0.4
1.81.6

49 1.2
5 1 0.6
10 2.82.6 0.3
21 0.8 0.4
2

0.5

1
100 200 500 1000 2000 5000 10000 20000 50000 100000

Modale Masse
Abbildung 4: Ablesen der Wahrnehmungsklasse aus den Bemessungsdiagrammen

Bemessungsdiagramme wurden für Dämpfungen von 1% bis 9% aufgestellt. Als


Beispiele enthält Abbildung 5 Bemessungsdiagramme für 1% und 3% Dämpfung.

6
Klassifizierung für eine Dämpfung von 1% Klassifizierung für eine Dämpfung von 3%
20 12
13 7 6 4 2.6
2.4 1.41.2 0.7 20 10 3.2 2.6 1.61.4 0.70.6 0.1
17 8 0.5 5 4 0.4
19 11 5 2.2 1.8 0.6 19 9 2.8 0.5
2 0.4 0.3 0.2 11 7 2 1.8 1.2 1
0.2
21 1 0.8 0.1 8 2.2 0.8
18 18 2.4 0.3
10 9 2.8 1.6 6 3
17 17
3.2
3 12
16 29 16 13 0.1
15 25
17
1312
8
7 6 4 2.6
2.4 1.8 1.41.2
2.2
0.7
0.6
0.5
A 15
10
9 5 4
3.2 2.6
2.8
1.6 1.4 0.7 0.6 0.4
A
11 5 2 0.4 0.2 1.2 0.5
0.3 0.1 17 11 7 2 1.8 1
21 1 0.8 8 0.2
14 14 2.2 0.8
2.4 0.3
41 33 10 2.8 3
37 9 1.6 21 6
13 45 13 25
49
3.2
3 0.1 12
12 29 12 13
0.1
1312 7 6 4 2.6
2.4 1.41.2 0.7 0.5 0.2 10 3.2 2.6 1.6
17 1.4 0.7 0.6
11 56 8 1.8 B 11 37 5 4 0.4
25 9
76
11 5 2.2
2
0.6 0.4
0.3
29 11 7
2.8
2 1.2 1 0.5
B
1 17 1.8 0.2
10 21 0.8 8
0.1 10 2.2 0.8
41 33 2.4 0.3
33 2.8 45 3
10 49 41
9 1.6 21 6
9 37 9 0.1
96 45
49 0.2 25
3.2 12
3
8 29
C 0.1 8 C
0.7 0.5 0.3
0.4 13 0.1
12 7 6 1.41.2 0.7 0.6 0.4 0.2
13 4 2.62.4 0.6 0.2 10
1.8 3.2 2.6 1.6 1.4
0.5 0.3
7 96 17 8 1 0.8 7 5 4 1
56 2.2 2 0.3 0.2 37 9 1.2 0.2
25 0.4 116 2.8
11 5 0.5 2 0.8
176 0.3 29 11 7 1.8
76 0.7 0.6 136 17 8
276
256 216
236 156
6 21 1.6 0.4 2.2
116 2.8 0.8
6
196156 0.5 56 2.4
136 0.3 76 33 D 0.4
1.2 1 45
33 D 0.4 96 41 3 0.3
41 1.4 49
0.6
10 0.7 0.3 0.2
9

7
5 5 21 6 0.2
37 33.2
0.5 0.4 0.70.6 0.5
2.6
2.41.82.22 0.8 0.3 25
45 0.6
0.7 0.5 0.4 1 0.8 0.4 0.3
1 196 1.61.4 1.2
49 1.6 216
196 0.5 0.3
4 1.2 276
376 316 216 1.4 0.8 0.6 236
4 396
416 6 0.7 12 0.6
336 236
356276 256 4 256 176 2.6
296
E 2.8
E 0.4
29 7 5 1 0.7
1.8 1.2 0.8
0.70.6
3.2 2
12 8 2 1.6 2.8
13 3 2.42.2 1.4 1 0.80.70.6 0.5 0.4 13 1.8 0.3
3.2 2.6
0.4 0.3
F 10
4 2.2 0.8 0.6
0.50.4
0.3
0.6 0.5 5
1.2 0.2
0.3 2.4
17 0.2
3 3 1
11 0.7 0.7
0.8 0.4
0.5 0.4
96
F 1.8 9 0.3

Eigenfrequenz der Decke in Hz


1 0.3
Eigenfrequenz der Decke in Hz
25 0.5 3 1.41.2
56 1.6 1.4 0.6 0.4 37 7 1.6 0.6
4 2.8 2 0.7 0.5 196
216
0.8 0.7 0.50.4
2.2 0.8 1 0.6
2.4 1.2 1 0.6
0.7 0.8
32.6 1.8 1.6 1 276 11 8 2.6 21.8 1.2
1.4
256 9 6 5 3.2 2
1.4 1.2 0.8 116 6 2.8 2.2
3.2 2.4 1.6 1
10 2.8 2.2 1.4 316 17 1.2

Abbildung 5: Bemessungsdiagramme für 1% bzw. 3% Dämpfung


21 7 2.4 1.8 1.6 356 29 4 3 1.8
2 1.4
296 4 2.6
3 2 456
476 376
496 76 8 2.4
3.2 2.82.2 2.6 2.2 1.6
756 336 196 5 2.6
3 796
876
956 736636
796
776 596 456396 316 216 6 4 3.2 856
836 696 576536 476
616 5
936
916896 616 576
856676 536 356 176 12 876
776
816 676
756
736 416336296 2.8
836
816 556 436 33 13 11 716636
596496 396 2.4
2 716 9 7 656 436
696
656 516 416
5 4 2 556
516 376 136 1.8
41 10 8 3.2 2
37 17 6
276 3.23 156 1.6
4 2.8 2.4 1.4
29 7 5 2.6 2.2 12 3 2.2
116 3.23 21.8 33 2.6 1.8 1.2
2.4
2.2 1.6 7 4
2.8 1.4 256236 21
2.4 2 1.6
1
9 2.6 1.2 56 10 2.8 1.4
236 156 45 12 6 2 1.8
1.6
1.4 1 1.2 0.8
11 4 2.4 0.8 6 2.2 1.8 1
25 8 3.2 3 2.2 1.21
0.8 0.60.7 13
98
3.2 0.80.7 0.6
0.5
136 0.7 0.5 0.4 45 1.6
1.4 0.4
1.81.6 1.4 0.6
76 41 5 1.2
3 2.6 0.5
49 1.2
5 1 0.6 25 2 1
10 0.3 49 0.7
2.82.6 96 2.4
21 0.8 0.4 0.8
2 0.4 0.3

0.5

1 1
100 200 500 1000 2000 5000 10000 20000 50000 100000 100 200 500 1000 2000 5000 10000 20000 50000 100000

Modale Masse der Decke in kg Modale Masse der Decke in kg


5. SCHLUSSBEMERKUNGEN

Mit der vorgestellten Bemessungshilfe wurde ein Werkzeug entwickelt, mit dem
Ingenieure auch ohne besondere Kenntnisse über die Dynamik der Bauwerke mit
einfachen Mitteln Deckenschwingungen abschätzen können.
Die Grundlagen für die Bemessungshilfe wurde mit finanzieller Unterstützung des
RFCS (Research Fund for Coal and Steel of the European Community) entwickelt.

SCHRIFTENVERZEICHNIS

European Commission, 2006. Generalisation of criteria for floor vibrations for


industrial, office, residential and public building and gymnastic halls – Vibration of
floor (VoF). Report EUR 21972 EN. ISBN 92-76-01705-05
Feldmann, M., Heinemeyer, Ch., Völling, B. 2007, Design guide for floor vibrations,
ARCELOR Commercial Sections,
http://www.arcelor.com/sections/en/literature/default.html.

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