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SEVEN BUILDINGS

1983 –2014

Ricola
Herzog & de Meuron

SIEBEN BAUTEN
1983 –2014
2 Vorwort
Felix Richterich, Lukas Richterich
30 Verpackungs- und Vertriebs­
gebäude Ricola-Europe,
Ricola Sieben Bauten
Mulhouse-Brunstatt, Herzog & de Meuron Seven Buildings
SIEBEN BAUTEN 1983 – 2014
Gerhard Mack
Rue de l’Ill, 1992 –  1993
1983 – 2014
34 Marketing-Gebäude, Laufen,
5 Der zeitgenössischen Architektur Baselstrasse 31, 1998 –  1999
voraus
38 Kräuterzentrum, Laufen,
10 «Wir glauben an hoch­wertige Wahlenstrasse 101, 2010 – 2014
Produkte, auch in der Architektur»
Ein Gespräch mit Felix Richterich 44 «Experiment und Tradition»
und Lukas Richterich zum Für Jacques Herzog und Pierre de
Kräuterzentrum von Ricola Meuron sind mit Ricola Gebäude
in Laufen gelungen, die zu Wegmarken ihrer
eigenen Entwicklung wurden.
14 Umbau des Firmensitzes, Laufen,
Baselstrasse 31, 1983 47 Firmenporträts
Herzog & de Meuron
17 Umbau Bäckerei, Laufen, Ricola AG
Hauptstrasse 48, 1985 –  1986
48 Impressum
20 Lagerhaus, Laufen,
Baselstrasse 91, 1986 –  1987

25 Reitergebäude, Laufen,
Baselstrasse 91, 1989 –  1991

Inhaltsverzeichnis Contents
2 Preface 30 Ricola-Europe,
Felix Richterich, Lukas Richterich Packing and Distribution Building,
Mulhouse-Brunstatt, Rue de l’Ill,
SEVEN BUILDINGS 1983 – 2014 1992 –  1993
Gerhard Mack
34 Marketing Building, Laufen,
5 Lengths Ahead of Contemporary Baselstrasse 31, 1998 –  1999
Architecture
38 Kräuterzentrum, Laufen,
10 “We believe in premium products, Wahlenstrasse 101, 2010 – 2014
and that includes architecture”
A conversation with Felix Richterich 44 “Experiment and Tradition”
and Lukas Richterich about The buildings that Jacques Herzog
Ricola’s herb center in Laufen and Pierre de Meuron have
made for Ricola have become
14 Renovation of the Head Office, milestones in their own history.
Laufen, Baselstrasse 31, 1983
47 Company Profiles
Mit Texten von 
17 Bakery Renovation, Laufen, Herzog & de Meuron With texts by Gerhard Mack
Hauptstrasse 48, 1985 –  1986 Ricola Ltd

20 Storage Building, Laufen, 48 Imprint Herausgegeben von 


Baselstrasse 91, 1986 –  1987 Published by
25 Vertical Factory Addition, Laufen,
Baselstrasse 91, 1989 –  1991
Liebe Leserin, lieber Leser Bauprojekte einzulassen. Wir bauen mit dem 2014 fertig­gestellten
Kräuterzentrum auf dieser Geschichte auf und bringen sie
Mit grosser Freude stellen wir diesen Architekturführer vor, der die mit dem von uns realisierten Bau zu einem aktuellen Höhepunkt.
mehr als dreissigjährige Baugeschichte von Ricola und Herzog &
de Meuron dokumentiert. In Gerhard Mack fanden wir einen Architekturkritiker, dem es
Aus dem neugegründeten Büro zweier junger Architekten ist gelingt, nicht nur Bauten präzise sprachlich zu erfassen, sondern
inzwischen ein global tätiges Architekturunternehmen geworden, auch die Geschichte ihrer Entstehung darzustellen: Er lässt in
aus dem mittelständischen Schweizer Unternehmen die Marke Interviews Bauherren und Architekten zu Wort kommen, die ihre
für das weltweit führende Kräuterbonbon. Persönliche und je spezifische Sicht auf die Kooperation ihrer Firmen werfen.
geschäft­liche Beziehungen haben sich verändert und entwickelt. Er stellt die Bauten mit Texten vor, die helfen zu sehen und zu ver­
Ricola und Herzog & de Meuron, so unterschiedlich sie als stehen. In chronologischer Folge werden die sieben realisierten
Fir­men auch sind, stehen für die gleichen Schweizer Werte: Für Projekte beschrieben.
Qualität, Innovation, Verwurzelung und Internationalität.
Die Abbildungen, darunter berühmte Fotografien von Thomas Ruff,
In einem Familienunternehmen bauen die Leistungen einer Gene- Balthasar Burkhard und Margherita Spiluttini, zeigen die Bauten
ration auf denjenigen der vorhergehenden auf: Unser Vater, zum Zeitpunkt ihrer Entstehung.
Hans Peter Richterich, und unser Onkel, Alfred Richterich, haben
die Zusammenarbeit mit Herzog & de Meuron initiiert und die Für Zeichnungen und Fotografien konnten wir auf die Archive von
meisten der hier vorgestellten Bauten realisiert. Sie hatten die Weit­ Herzog & de Meuron zurückgreifen. Wir danken dem Team
sicht, das Engagement und den Mut, sich auf neue herausfordernde von Herzog & de Meuron für die produktive Zusammenarbeit.
2 Vorwort Preface Vorwort Preface 3

Dear Reader, Completed in 2014, it adds another highlight to the long-standing


collaboration between Ricola and Herzog & de Meuron.
It is a great pleasure for us to present this architectural guide, testi-
fying to more than three decades of cooperation between Ricola The architectural critic Gerhard Mack succeeds not only in describ-
and Herzog & de Meuron. ing the buildings with great precision but also in detailing the
Over the years, the newly established office of the two young history of their making. In interviews, Mack gives both client and
architects has become a global undertaking, and the small Swiss architects the opportunity to voice their specific views on the
business a leading international brand of herb drops. Personal and cooperation between the two companies. The insights we are given
business relations have changed and developed. through his descriptions enable us to appreciate the buildings
Ricola and Herzog & de Meuron, two entirely different com­ even more. The seven completed projects are presented chrono-
panies, champion the same Swiss values: quality, innovation, logically.
rooted­ness, and internationality.
The pictures, including famous photographs by Thomas Ruff,
In a family business, the achievements of each generation build on Balthasar Burkhard, and Margherita Spiluttini, show the buildings
the preceding one: our father, Hans Peter Richterich, and our at the time they were made.
uncle, Alfred Richterich, were the first to work with Herzog & de
Meuron and initiated most of the buildings presented here. They For drawings and photographs, we thank the team at Herzog &
had the foresight, commitment, and courage to embark on new, de Meuron for their helpful and productive cooperation in providing
challenging building projects. We have benefited from their access to the architects’ archives.
enterprising spirit in our latest architectural project, the herb center.
Unser Dank gilt auch Marie Lusa und Martina Brassel, Studio Marie Der zeitgenössischen
Lusa, für die Gestaltung der Publikation, Catherine Schelbert für Architektur voraus
die englischen Übersetzungen sowie Roman Kurzmeyer, Kurator
der Sammlung Ricola, der den Architekturführer konzipierte Das neue Kräuterzentrum ist das siebte Gebäude, das Herzog &
und die Herstellung begleitete. de Meuron für die Firma Ricola gestalten. Der Dialog zwischen
Wir bedanken uns bei den Mitarbeitenden aller Firmen, die über den weltberühmten Basler Architekten und dem global führenden
all die Jahre mitgeholfen haben, dass entstehen konnte, was hier Hersteller von Kräuterbonbons erstreckt sich über drei Jahr-
vorgestellt wird. zehnte. Was in dieser Zeit gemeinsam realisiert wurde, markiert
nicht nur Wendepunkte in der Entwicklung beider Firmen, die
Zuletzt gilt unser besonderer Dank Jacques Herzog und Pierre de realisierten Projekte sind zu einem Spiegel der internationalen
Meuron. Entwicklung der Architektur selbst geworden. Das zeigt gleich die
  erste Begegnung, die der eigentlichen Zusammenarbeit voraus-
ging. 1980 beauftragte Alfred Richterich, einer der zwei Söhne des
Felix Richterich Lukas Richterich Firmengründers, die beiden jungen Architekten Jacques Herzog
und Pierre de Meuron damit, das Haus, in dem er wohnte, so
zu  erweitern, dass seine vierköpfige Familie darin Platz findet. Der
private Umbau beeindruckt heute noch durch seine Material­
sensibilität, die Liebe zum gestalterischen Detail, den Blick für das
Potenzial der vor­handenen Bausubstanz und die Freiheit der
skulpturalen Auffassung des Raums. Diese Tugenden, die sich aus
4 Vorwort Preface Einleitung Introduction 5

In addition, we are indebted to Marie Lusa and Martina Brassel, Lengths Ahead of
Studio Marie Lusa, for the design of the publication, to Catherine Contemporary Architecture
Schelbert for the translations, and to Roman Kurzmeyer, curator
of the Ricola Collection, for conceiving and overseeing the produc- The new herb center is the seventh building to be designed for
tion of the guide. Ricola by Herzog & de Meuron. The dialogue between the world-
We are grateful to the employees of all the firms that have renowned Basel architects and the world’s leading manufacturer
contributed over the years to making what you see in these pages of herb drops began over three decades ago. What they have
possible. created together over the years not only marks turning points in
the development of both companies; the executed projects have
Finally, our very special gratitude goes to Jacques Herzog and become a veritable mirror of international developments in archi-
Pierre de Meuron. tecture, starting with the very first encounter that preceded the
actual collaborative ventures. In 1980 Alfred Richterich, one of the
two sons of the company’s founder, commissioned the two young
Felix Richterich Lukas Richterich architects Jacques Herzog and Pierre de Meuron to enlarge the
house in which he lived so that it could accommodate his family
of four. The remodeled home is still impressive today for the
thoughtful use of materials, the devotion to aesthetic detail, the
sensitivity to the potential of the existing building, and the uncon-
strained sculptural treatment of space. These virtues, also demon-
strated by a num­ber of small renovations, set the stage for much
einer Vielzahl kleiner Umbauten speisten, wurden wegweisend für
vieles, was Herzog & de Meuron bald darauf bekannt machte.
Sie deuten auf Arte Povera und Minimal Art, auf die intime Kenntnis
der zeitgenössischen Kunst überhaupt, mit der die Archi­tekten
vor vielen anderen einen fruchtbaren Dialog suchten: Rémy Zaugg,
Thomas Ruff sind zwei der frühen Begleiter. Und sie ermöglichen
die Fassade des Hochregallagers, die die junge Archi­tekturfirma
weltberühmt machte. Es war die erste Swiss Box, ohne ein solches
Label zu beanspruchen. Und es war zugleich ein Hybrid aus einer
klaren Form und ihrer Auflösung, der die Brüchigkeit unserer Wahr­
nehmung ins Zentrum rückte, während die Architekturszene
über Monumentalität und Dekonstruktion diskutierte. Ein starkes
Bild statt vieler leerer Worte. Kurz darauf zeigte die Aufstockung
nebenan, das sogenannte Reitergebäude, wie sich Addition mit
Formwillen verbinden lässt. Eine Bricolage mit der Bodenhaftung
des pragmatischen Um- und Anbauens. Als die Diskussion um
das Für und Wider des Ornaments hohe Wellen schlug, schufen
Bauherren und Architekten für Ricola-Europe SA in Mulhouse
das erste bedruckte Gebäude und zeigten, wie man Bilder schaffen
kann, ohne sich mit den «decorated sheds» zu begnügen, die
Einleitung Introduction 7

of what rapidly established the reputation of Herzog & de Meuron.


An interest in Arte Povera and Minimal Art and, in fact, intimate
knowledge of contemporary art in general led the architects
to pioneer the idea of seeking fruitful dialogue with artists: Rémy
Zaugg and Thomas Ruff are two of their early companions.
The ability to think outside the box made it possible to design
the façade of Ricola’s high-bay warehouse, which put the young
architectural firm on the map. It was the first Swiss Box, without
laying claim to such a label. At the same time, this hybrid of
crystal-clear form and formal disintegration foregrounded the fra­
gility of our percep­tion at a time when architectural discourse
was focused on monu­mentality and deconstruction. The result:
a compelling image instead of copious empty words. Soon after-
wards, the extension of the adjacent building demonstrated how
a vertical appendage and the “will to form” can be felicitously
combined: sundry elements in concert with down-to-earth, prag-
matic remodeling and enlarging. While the pros and cons of orna-
mentation were being hotly debated, client and architects designed
the first printed building for Ricola-Europe SA in Mulhouse.
Umbau Wohnhaus Alfred Richterich, Laufen: Blick in die Küche.
Remodeled home Alfred Richterich, Laufen: View of the kitchen. The outcome offers striking proof that figurative imagery can be
der amerikanische Theoretiker der Postmoderne Robert Venturi
für Las Vegas beschrieben und die Pop Art sich zu eigen gemacht
hatte. Das Marketing-Gebäude wiederum führte die Diskussion
um den Pavillon als einer Ikone der Moderne fort, indem es ihn
knickte, osmotisch mit der nahen Umgebung verband und zum
Proto­t ypen einer Generation neuer Bürobauten machte, die die
Arbeits­welt näher ans private Wohnen heranrückten. Die Mischung
zuvor getrennter Bereiche ist eine der tragenden Qualitäten vieler
Entwürfe von Herzog & de Meuron. Überdies findet man hier den
fliessenden Raum, von dem Donald Judd gerne sprach, in Archi­
tektur übersetzt. Das Kräuterzentrum schliesslich führt, nach ersten
Überlegungen für das Schaulager der Emanuel Hoffmann-Stiftung
in Basel, eine alte Bauweise neu in die Diskussion ein. Eine
Kathedrale aus Lehm, eine minimalistische Box, ein roher Klotz
aus Erde, der die Hightech-Architektur grosser Brands heraus­
fordert. Herzog & de Meuron und Ricola waren der zeitgenössischen
Architektur über drei Jahrzehnte hinweg immer wieder aufs
Neue eine Nase voraus.

Einleitung Introduction 9

incorporated without resorting to the “decorated sheds” described


by postmodernist theoretician Robert Venturi in Learning from
Las Vegas and appro­priated by Pop Art. The marketing building
took the debate on the pavilion as an icon of modernism a step
further by bending it, linking it osmotically to its imme­diate envi-
rons, and turning it into a prototype of an entire generation of
new office buildings that moved the working world closer to private
living. The mixture of once separated domains is a fundamental
quality of many designs by Herzog & de Meuron. In addition, the
flowing space of which Donald Judd often spoke has here been
translated into architecture. Finally, after initial ideas implemented
for the Schau­lager of the Emanuel Hoffmann Foundation in Basel,
the herb center puts a time-honored building method up for
debate again. A cathedral of loam, a minimalistic box, a raw block
of earth challenges the high-tech architecture of major brands.
In the course of over three decades and in just about every new
project, Herzog & de Meuron and Ricola have repeatedly been
lengths ahead of contemporary architecture.
Wohnraum mit Möbeln von Herzog & de Meuron. Gekrümmte Wand und Tür zum Badezimmer.
Living room with furniture by Herzog & de Meuron. Curved wall and door to the bathroom.
«Wir glauben an hoch­ Ricola eröffnet ein neues Kräuterzentrum. LR Neue Bauten ergaben sich aus Entwick- LR Das hat andere Gründe. Wenn man die
Es ist das grösste Lehmgebäude in Europa. lungen der Firmenstrategie. Als wir die verschiedenen Firmenareale anschaut,
wertige Produkte, Wie ist es zu dieser ungewöhnlichen Produktions- und Distributionshalle im ist der Beitrag von Herzog & de Meuron
auch in der Architektur» Architektur gekommen? Elsass bauten, ging es darum, nach dem immer auf bestehende Gebäude be­
LUK AS RICHTERICH : Die Firma hat beschlos- EWR-Entscheid von 1992 ein Gebäude zogen, die einfach da sind und keinen
sen, die vertikale Integration des Pro- ausserhalb der Schweiz zu haben. Beim architektonischen Anspruch erheben.
Ein Gespräch mit Felix Richterich und duktionsprozesses voranzutreiben und Marketing-Gebäude wollte Ricola die Es gibt keine Solitäre. Das gilt auch für
Lukas Richterich zum Kräuterzentrum die Kräuterverarbeitung in Laufen zu Vermarktung gegenüber der Produktion die jetzige Situation. Für mich steht
von Ricola in Laufen konzentrieren. Dieses Projekt wollten wir stärken. das Kräuterzentrum in einem Zusammen-
mit Herzog & de Meuron realisieren. Was hat beim Reitergebäude eine Rolle hang mit der Fabrik daneben.
Es ist nicht Ihr erstes Projekt mit Herzog & gespielt? Worin besteht dieser?
de Meuron. FELIX RICHTERICH : Das war eine sehr prag- LR Das, was hier getrocknet, geschnitten,
LR Ricola hat eine lange Baugeschichte matische Entscheidung. Man hat mehr gemischt und gelagert wird, wird im
mit Herzog & de Meuron. Von daher Platz für die Produktion gebraucht. Die Hightech-Gebäude nebenan verarbeitet.
wussten wir, dass ein Gebäude von Träger erlaubten es, zwei Stockwerke Und strategisch muss das Kräuter­
ihnen besondere Aufmerksamkeit er- anzufügen. An diesem Standort wurde zentrum so gross sein, weil wir zeigen
zeugt. Das Kräuterzentrum erfüllt nicht dreissig Jahre lang immer wieder an­ wollen, dass die Kräuter mindestens
nur alle funk­tionalen Anforderungen, gehängt und aufgestockt. Das entsprach so wichtig sind wie das, was wir damit
es hilft uns darüber hinaus auch zu der Haltung, sparsam zu wirtschaften. machen. Der technische Kochprozess,
kommunizieren, dass die Verarbeitung Wenn der Umsatz steigt, müssen wir dieses unromantisch Moderne, ist nicht
von Kräutern zu unserer Kernkom­ mehr produzieren, dann wird ein wenig wichtiger als die Kräuter.
petenz gehört. Es gab jedesmal einen erweitert. Ist das neue Gebäude also eine symbolische
bestimmten Anlass, wieso Ricola ein LR Die ehemaligen Produktionsgebäude Architektur?
Gebäude mit diesen Architekten gebaut sind ein Abbild unserer Firmenge- LR In gewisser Weise ja. Wir erzeugen
hat und nicht mit jemand anderem. schichte. Es wurde nie auf Vorrat gebaut kleine Produkte, die viele Kräuter ent-
Können Sie das erklären? und nie repräsentativ. halten. Das wollen wir zeigen. Dabei
Das Kräuterzentrum ist sehr gross. hilft uns dieses neue Gebäude.

10 Interview Felix Richterich  Lukas Richterich Interview Felix Richterich  Lukas Richterich 11

“We believe in premium Ricola is opening a herb center. It is the


largest loam building in Europe. How
distribution center in Alsace in order to
have a building outside Switzerland
tectural pretensions. There are no
stand-alone buildings. That applies in
products, and that did you come up with this unusual architec- following the 1992 decision not to join this situation as well. To me, the herb
includes architecture.” ture?
LUK AS RICHTERICH : Our firm decided to
the EEA. With the marketing building,
Ricola wanted to strengthen marketing
center is of a piece with the factory next
to it.
foster the vertical integration of the as opposed to production. In what way?
A conversation with Felix Richterich and production process and to concentrate Which factors played a role regarding the LR Everything that is dried, cut, blended and
Lukas Richterich about Ricola’s herb center the processing of the herbs in Laufen. addition to the factory? stored here is processed in the neigh-
in Laufen We wanted to execute this project with FELIX RICHTERICH : It was a very pragmatic boring high-tech building. And strategi-
Herzog & de Meuron. decision. We needed more room for cally, the herb center has to be so big
It is not your first project with Herzog & de production. The loadbearing supports because we want to show that the herbs
Meuron. made it possible to add two stories. The are just as important as what we do
LR Ricola has a long history of collaborating site had been extended and enlarged with them. The technical cooking pro-
with Herzog & de Meuron. So we knew for 30 years. That corresponded to our cess—unromantic and modern—is not
that a building created by them would policy of proceeding economically. more important than the herbs.
generate special attention. The herb When turnover increases, we have to pro- So is the new building symbolic architecture?
center not only satisfies all the functional duce more. Then we expand a little bit. LR Yes, in a sense. Our products are small
requirements; it does more because LR The former production buildings present and contain many herbs. That’s what we
it communicates that the processing of a picture of our company’s history. want to show, and this building helps
herbs is one of our core skills. There We have never built in advance or for us do so.
has always been a special reason why the sake of prestige. Did you conceive of the herb center as a
Ricola chose to build with these archi- The herb center is very big. counterpart to the production facility?
tects and not with someone else. LR There are other reasons for that. When FR Originally it was meant to represent the
Can you elaborate on that? you look at the different locations of agricultural part of producing our drops.
LR New buildings have always been moti- our company, you’ll see that Herzog & Farmers plant and dry the herbs in
vated by strategic developments in our de Meuron always refer to buildings barns. Then they are delivered and we
company. We built our production and that are already there and have no archi- process them. Production itself is
Haben Sie das Kräuterzentrum als Gegen- der Pharma- und Lebensmittel­industrie Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Herzog die wir mit Herzog & de Meuron gebaut
stück zum Produktionsgebäude gedacht? und die Natur. Darüber hinaus verkörpert & de Meuron entwickelt? haben, haben eine Einfachheit, wie
FR Ursprünglich sollte es den Landwirt- die Architektur Werte der Familie und FR Sie ist vor allem komplexer geworden. man sie von Stararchitektur heute eher
schaftsteil der Bonbonherstellung dar- der Firma: Wir glauben an hochwertige Früher sass unser Vater mit Jacques nicht erwartet. Aber es muss nicht
stellen. Die Kräuter werden von Bauern Produkte. Wenn es bei uns Wein gibt, Herzog und Pierre de Meuron am Tisch, jeder Konsument wissen, dass wir mit
angebaut und in Scheunen getrocknet, ist es ein guter Wein, wenn wir bauen, hat gesagt, was für ein Gebäude er Herzog & de Meuron bauen.
dann angeliefert und verarbeitet. Die Fab- soll es gute Architektur sein. braucht, was es kosten darf und bis wann
rikation selbst ist klinisch steril. Unsere Gehört es zur Familientradition, mit Herzog es fertig sein muss. Dann hat man über
Produkte gelten in gewissen Ländern als & de Meuron zu bauen? die Entwürfe diskutiert und einen Be-
Lebensmittel, in andern als Medi­kamente. FR Wir haben eine lange Geschichte mit schluss gefasst. Heute sind viel mehr
Hightech und Landwirtschaft kommen Herzog & de Meuron. Ricola ist sehr tradi- Mitarbeiter beteiligt. Wichtig für uns
zusammen. Deshalb dachte man zunächst tionsverbunden, nicht nur mit Archi­ ist, dass die beiden Gründer nicht alles
auch an eine Scheune. Holz verträgt tekten. Mit der Zeit entwickelt sich eine delegieren. Sie haben hervorragende
sich aber nicht gut mit den Kräutern und persönliche Beziehung. Wir haben mit­ Mitarbeiter, bleiben aber immer noch
den Hygieneanforderungen. Lehm da- erlebt, wie unser Onkel, Alfred Richterich, stark involviert. Diese Verpflichtung
gegen schon. Das Material hat einen und unser Vater, Hans Peter Richterich, schafft Qualität. Wir haben exzellente
Bezug zum Ort. Die Fabrik steht in einer mit Herzog & de Meuron gebaut haben, Gebäude von Herzog & de Meuron erhal-
Lehmgrube. In Laufen wird seit Jahr- jetzt bauen wir mit ihnen weiter. ten. Sie sind funktional und bereiten
tausenden Lehm abgebaut. LR Die Beziehung ist beidseitig: Wir haben Freude. Und sie leisten einen Beitrag an
LR Das Terrain spielte ebenfalls eine Rolle. auch die Entwicklung von Herzog & das Erscheinungsbild des Unterneh-
Die Parzelle, auf der das Kräuterzentrum de Meuron aus nächster Nähe miterlebt. mens, an die Marke.
steht, ist höher als das Gelände der Ricola-Bauten haben ihre Bedeutung Können Sie mit Bauten von Herzog & de
Produktionsfabrik, und es ist durch eine in der Entwicklung der Architekten. Um- Meuron für Ricola werben?
geschützte Naturhecke abgetrennt. gekehrt verstehen Herzog & de Meuron LR Nicht direkt. Indirekt nützt der Anspruch,
Nebenan liegen Felder. Für uns ist es zen- etwas von der Familie und von der ein so kleines Produkt mit einer hochste-
tral, dass Ricola-Produkte beide Ele- Firmengeschichte von Ricola. Wir pflegen henden Architektur zu verbinden, unse-
mente verbinden: die Hightech-Qualität einen Dialog, sie reagieren auf uns. rem Qualitätsanspruch. Die Gebäude,

12 Interview Felix Richterich  Lukas Richterich Interview Felix Richterich  Lukas Richterich 13

clinically sterile. In some countries our Is it part of the family tradition to build with could invest and by when it had to be
products are defined as food products; in Herzog & de Meuron? completed. Then they talked about
others as medication. High-tech and agri- FR We have a long-standing relationship designs and came to a decision. Today
culture join forces. For that reason, we with Herzog & de Meuron. Ricola has a far more people participate in the
initially thought of building a barn. But great affinity with tradition, not only process. It’s important to us that the two
wood is not compatible with the hygienic with architects. In time, a personal rela- founding members do not delegate
requirements of processing herbs. But tionship develops. We saw how our everything. They have excellent staff but
loam is. And the material is related to the uncle Alfred Richterich and our father they are still always involved them-
site. The factory is in a loam quarry. Hans Peter Richterich created buildings selves. This commitment creates qual-
Clay has been extracted in Laufen for with Herzog & de Meuron. And now ity. We have received excellent buildings
thousands of years. we are creating buildings with them too. from Herzog & de Meuron. They are
LR The terrain also plays a role. The land LR The relationship is reciprocal: We have functional and they are a joy. And they
on which the herb center was built is seen Herzog & de Meuron developing contribute to our corporate image,
higher than that of the production plant over the years. The significance of the to our brand.
and is fenced off by an environmen- Ricola buildings is embodied in the Can you use the buildings by Herzog & de
tally protected hedge. Cultivated fields architects’ development. Conversely, Meuron as advertising for Ricola?
are on the other side. It is vital for Herzog & de Meuron have an in-depth LR Not directly. Indirectly, the goal of linking
us at Ricola that our products combine understanding of the family and the such a small product with such excel-
both elements: the high-tech quality history of Ricola. We cultivate a dialogue lent architecture reinforces our emphasis
of the pharmaceutical and foodstuffs and they are responsive. on quality. The buildings that we have
industries and nature. In addition, How has your collaboration with Herzog & built with Herzog & de Meuron are of a
the architecture embodies the values de Meuron developed? simplicity that is not necessarily asso­
cherished by the family and the com- FR Above all, it has become more com- ciated with star architecture today.
pany: we believe in premium products. plex. Our father used to sit down at the But not every consumer has to know that
When we have wine, it is a good wine; table with Jacques Herzog and Pierre we build with Herzog & de Meuron.
when we build, it has to be good archi- de Meuron and tell them what kind of
tecture. a building he needed, how much he
Umbau des Firmensitzes Baselstrasse 31, Laufen Für die erste Erweiterung von Ricola wurde 1951
eine ehemalige katholische Notkirche erworben
Gebäude steht. Kunstwerke aus der firmeneige-
nen Sammlung von Kunst aus der Schweiz geben
Renovation of the Head Office 1983 und für Fabrikation und Verwaltung umgebaut. Im der Halle den Touch einer Galerie. Eine Cafeteria
Parterre waren Herstellung, Verpackung und macht sie zum Versammlungsort für die Mitarbei-
Lager untergebracht, im Obergeschoss Büros und ter. Vom Türgriff über die Deckenverkleidung
die Wohnung der Familie Richterich. Eine Erwei­ bis zur Be­leuch­tung wurde jedes Detail auf eine
terung der Liegenschaft ist an der Fassade ablesbar zurückhaltende Modernität hin entworfen. Zu
und prägt auch die Struktur der Räume. Dreissig dem geschlossenen Eindruck trägt bei, dass die
Jahre später befand sich hier immer noch die Architekten auch die Inneneinrichtung der Halle
Leitung der Firma, das Innere entsprach aber nicht mit Empfangstresen, Garderobe, Teeküche und
mehr den Erfordernissen einer zeitgemässen Bar gestalteten. Eine filigran wirkende Treppe führt
Verwaltung. 1983 wurden Herzog & de Meuron nach oben zu einer umlaufenden Balustrade. Von
mit einem Umbau beauftragt. Die Architekten hier aus gelangt man zu den Büros, die im kurze
behielten die Glie­derung der Fassade bei und kon­ Zeit später integrierten Wohnbereich die private
zentrierten sich auf die neue Gestaltung des Innen- Atmosphäre beibehalten und im Trakt gegen­
raums. Er sollte zum einen eine Grosszügigkeit über durch einen zentralen Mittelgang mit gross-
erhalten, wie sie einem Firmensitz angemessen zügigem Vorplatz erschlossen sind. Die leichte
ist, zum anderen sollten die Erschliessung und Krümmung einzelner Wände und ein Fries aus Ober­
Abläufe verein­facht werden. Dazu schufen sie in der lichtern beleben die Räume. Der Umbau des
Mitte der Liegenschaft einen zentralen Eingangs- Firmensitzes markiert den Beginn der Zusammen-
bereich, der die ganze Tiefe des Gebäudes erfasst, arbeit von Ricola und Herzog & de Meuron.
durchbrachen die Decke und öffneten ihn so über Die Gestaltung von 1983 wurde 2013 weit­
die ganze Höhe der beiden Geschosse. Wer das gehend restauriert.
von aussen eher unscheinbar wirkende Gebäude
betritt, wird von dieser Offenheit überrascht.
Grosse Glasflächen und eine Türe an der Rückseite
führen zum Garten, in dem heute das Marketing­

Umbau des Firmensitzes Laufen 1983 Umbau des Firmensitzes, Laufen 1983 Renovation of the Head Office, Laufen 15

To accommodate the first expansion of Ricola in entrance the feel of a gallery space. A cafeteria
1951, a building once used as a temporary Catholic offers staff a place to congregate. Every detail
Church was acquired and remodeled to house was designed with restrained modernity, from the
both manufacturing and administration: produc- handle of the door to the cladding of the ceiling
tion, packaging, and warehouse on the ground and the lighting fixtures. The homogeneous over-
floor, offices and apartment for the Richterich all impression is heightened by the fact that the
family on the second floor. The extension of the architects also designed the interior furnishings
property is clearly visible in the façade and of the lobby: the reception desk, cloakroom,
has also left its mark on the structure of the rooms. kitchen, and bar. A delicate-looking staircase leads
Thirty years later, the interior no longer met the up to a balustrade all around where the offices
requirements of modern management and admin- are located; these are accessed by a central corri-
istrative offices. In 1983 Herzog & de Meuron dor with spacious forecourt. Some of the walls
were commissioned to remodel the head offices. are slightly curved and the rooms are illuminated
They retained the subdivision of the façade and by a frieze of overhead lighting. The intimate
focused on redesigning the interior. It was to atmo­sphere is retained in the living area integrated
become more spacious, befitting the head offices shortly afterwards on the opposite side. The
of a company, with simpler, more legible means renovation of the head office marks the beginning
of access and circulation. The archi­tects placed of the collaboration between Ricola and Herzog &
a lobby in the center of the premises and broke de Meuron.
through the ceiling there so that it not only occupies The design of 1983 was largely re­stored in 2013.
the entire depth, but also the two-story height
of the building. The spacious­ness comes as a
surprise on entering this relatively modest build-
ing. Large glazed walls and a door lead to the
garden at the back, where the marketing building
is now located. Works from the company’s
Eingangsbereich mit Cafeteria. Entrance with cafeteria. own collection of art from Switzerland lend the
Lageplan und Grundriss mit nicht realisiertem Anbau. Site plan and ground plan with unbuilt extension.
Umbau Bäckerei Hauptstrasse 48, Laufen
Bakery Renovation 1985 – 1986

16 Umbau des Firmensitzes, Laufen 1983 Renovation of the Head Office, Laufen

Gebäudeschnitte. Sections. Ansicht Hauptstrasse mit erneuertem und restauriertem Hausteil. Elevation, renovated and restored portion of the building.
Aus Pietät gegenüber der Familientradition kaufte zum Repertoire alter Bauernhäuser im Laufental
die Familie Richterich die Bäckerei zurück, die zählen. Im Erdgeschoss heben verschiedene
Emil Richterich 1924 erworben und in der er 1930 Fronten den unterschiedlichen Charakter der bei-
seine Confiseriefabrik Richterich & Compagnie den Haushälften hervor: Stein und Metall für
gegründet und 1940 mit der Herstellung von Kräu- Schaufenster und Eingang der Bäckerei, Holz fürs
terbonbons begonnen hatte. Das Haus sollte so Café. Zwischen beide Bereiche fügten die Archi­
umgebaut werden, dass darin den Anforderungen tekten eine neue Treppe, welche die Oberge-
der Zeit gemäss eine Bäckerei mit Café betrieben schosse mit Wohnungen und Büros sowie den
werden konnte. Herzog & de Meuron gingen bei Estrich getrennt erschliesst und vermietbar
ihren Vorschlägen von der ursprünglichen Struktur macht. Die Innenräume des Erdgeschosses wer-
der Liegenschaft aus. Wie bei manchen anderen den durch die ganze Haustiefe geöffnet, Bäckerei
Bauten der Stadt bestand sie aus Ökonomie- und Backstube, Café und Küche sind für jeden
und Wohntrakt, die in unterschiedlichen Materialien Hausteil als Abfolgen gegliedert und in der Mitte
ausgeführt, in der Zwischenzeit durch verschie- zueinander geöffnet. Die Backstube wird auf
dene Umbauten aber verunklart worden waren. der Rückseite zur angrenzenden Gasse durch
Die Architekten wollten diese alte Zweiteilung einen minimalistischen Kubus mit schmalen
wieder sichtbar machen. Das Wohnhaus wurde Scheiben ergänzt.
sanft renoviert, seine beiden Obergeschosse Überlegungen zur Nut­zung des Estrichs für
bleiben an den Sprossenfenstern ablesbar, der alte Wohnungen und Hotel blieben unrealisiert.
Stallbereich ist dagegen weitgehend neu gestal-
tet. Er erhielt im Obergeschoss ein Fenster aus
sieben nebeneinander sitzenden Elementen, die
zwar durch tiefe Steinlaibungen voneinander
getrennt sind, aber als eine durchgängige, in sich
gegliederte Struktur aufgefasst werden können.
Man denkt an die Bandfenster der Moderne und
kann zugleich feststellen, dass ähnliche Fenster

18 Umbau Bäckerei, Laufen 1985 – 1986 Bakery Renovation, Laufen

Out of respect for family tradition, the Richterich entrance to the bakery, wood for the café. In
family repurchased the bakery acquired in 1924 between, the architects added a new flight of stairs
by Emil Richterich. It was there that he founded the to access the apartments, offices, and attic
confectioners Richterich & Compagnie in 1930 and on the floors above, which can thus be rented out
began producing herb drops in 1940. The building separately. The rooms on the ground floor are open
was to be updated to satisfy the contemporary through the entire depth of the building; bakery
requirements of a combination bakery and café. and shop, café and kitchen are mutually accessible
The proposals made by Herzog & de Meuron in the middle. A minimalist cube with narrow
were based on the original structure of the prop- panes has been added to the back of the actual
erty. Like several other buildings in the town, it bakery facing the adjoining alleyway.
was divided into a barn and stable on one side and The idea of converting the attic into apart-
the living area on the other, each built of dif­ ments and a hotel has not been realized.
ferent materials. However, renovations over the
years had blurred this distinction. In order to
make manifest the original twofold division, the
architects gently renovated the living quarters,
signaled by mullioned windows in the two upper
stories. The part of the building that once housed
barn and stable was substantially remodeled.
A new window was added on the second floor, con­
sisting of seven elements, separated by deep
stone soffits and yet perceptible as a unit. One
is reminded of the ribbon windows of modernism,
but similar windows also feature in old farm-
houses in the Laufental valley. On the ground
floor, the façade marks the two halves of the build- Ansicht Enge Gasse:
ing: stone and metal for the shop windows and Rückseitige Erweiterung der Konditorei durch einen Kubus. Street view: Cube added to the back of the bakery.
Lagerhaus Baselstrasse 91, Laufen
Storage Building 1986 – 1987

20 21

Thomas Ruff
Haus / House Nr. 4 II (Ricola Laufen), 1991
c-print, diasec, 151 × 294 cm
Das Wachstum der Firma Ricola machte in den reien des Laufentals sehen kann. Das Prinzip der Details der Fassade aus liegenden und stehenden Eternitplatten. Details of the façade with horizontal and vertical Eternit panels.
achtziger Jahren ein vollautomatisiertes Lager für Schichtung prägt auch den Kalksteinbruch,
Kräuter und Kräuterbonbons erforderlich. Als vor dem das Gebäude steht. Überdies wird so die
Standort wählte man den alten Steinbruch aus, Funktion des Lagers in ein eigenständiges Bild
der hinter der Produktionshalle liegt, die das Unter- umgesetzt. Der Zweck des Gebäudes, die Kon­
nehmen in den sechziger und siebziger Jahren struktion und die Bildlichkeit der Fassade passen
errichtet hat. Das neue Hochregallager besteht im zusammen. Dass die stehenden Eternitplatten
Wesentlichen aus einem normierten Metall­ nach oben in drei Schritten um jeweils einen Drittel
container von 60 Metern Länge, 26 Metern Breite breiter werden, trägt dem Blick von unten Rech-
und 17 Metern Höhe. Herzog & de Meuron wurden nung und lässt die Halle nach oben zu leichter
beauftragt, dafür eine Schutzhülle zu entwerfen, erscheinen. Ein Gesimskranz aus steilen Streben
die dem Gebäude einen eigenständigen Charakter verstärkt diesen Effekt und schliesst den mini­
gibt. Die Architekten rückten den Baukörper malistischen Körper mit einem irritierenden
nahe an den Steinbruch heran, so dass er mit den Anklang an einen Renaissance-Palazzo ab. Zugleich
bestehenden Bauten einen Hof aufspannt. Und lösen die Architekten diese bildliche Geschlos­
sie behandelten die Fassade als eigenes Volumen, senheit auf: Wer sich dem Lagerhaus nähert, sieht
das die Lagerkiste zwischen Nutzbau und Objekt vor allem die Elemente, aus denen die Fassade
oszillieren lässt. An die Bodenplatte aus Beton, und damit das Bild zusammengesetzt ist. Der mono-
die direkt auf den Fels gegossen wurde, sind finger­ lithische, fast bedrohliche Charakter zerfällt. Die
artige Rippen angesetzt, welche Holzpfosten Fassade zeigt, wie sie erstellt wurde. Das sollte die
tragen. An diesen sind Konsolen befestigt, auf die Arbeit von Herzog & de Meuron in den nächsten
abwechselnd stehende und liegende Eternitplat- Jahren ebenso prägen wie die Architekturdiskus-
ten geschraubt wurden. Sie schützen die dahinter sion im Allgemeinen.
liegenden Isolationskassetten, sie schaffen vor
allem aber im Wechsel von tragenden und lasten-
den Elementen das Bild eines Stapels, wie man
es bei den aufgeschichteten Brettern in den Säge-

22 Lagerhaus, Laufen 1986 – 1987 Storage Building, Laufen Lagerhaus, Laufen 1986 – 1987 Storage Building, Laufen 23

Ricola’s growth in the 1980s generated the need is pictured in the façade itself. The purpose of the
for a completely automated warehouse for the building, its construction, and the visual articula-
herbs and herb drops. It was to be built on the tion of the façade all match. The vertical sheets
site of the old quarry behind the production of Eternit become broader by a third in three steps
facility constructed by the company in the 1960s at a time so that the building seems to be lighter
and 70s. The high-bay warehouse is basically towards the top, when seen from below. The cor-
a metal container, 60 meters long, 26 meters wide nice at the top of steep, almost vertical struts
and 17 meters high. Herzog & de Meuron were reinforces this im­pression and completes the mini-
commissioned to design a protective shell that malist volume with the unsettling but appealing
would give the building a character of its own. They hint of a Renaissance palazzo. At the same time,
moved it to the quarry so that it forms a courtyard the architects undermine the building’s visual
with the existing buildings and treated the façade unity. On approaching the warehouse, one sees
as a self-contained volume. In this way, the ware- above all the single elements that have gone into
house, basically a huge box, oscillates between creating the façade and its overall composition.
functional facility and object. Finger-like ribs, The monolithic, almost menacing character of the
mounted onto the baseplate of concrete poured building fades away. The façade reveals how it
directly onto the rock, support wooden uprights. was made. This was to become crucial not only
Consoles are attached to these, with alternating to the development of Herzog & de Meuron’s archi-
vertical and horizontal sheets of Eternit screwed tecture but to the architectural debate in general.
onto them. They protect the panels of insulation
placed behind them; but, above all, these alter-
nating bear­ing and non-bearing elements generate
the image of a stack, like the stacked planks
of wood that can be seen in lumber yards in the
Laufental. The principle of layering is also char-
acteristic of the limestone quarry behind the
building. In addition, the function of the warehouse Ansicht und Lageplan mit Grundriss des Lagerhauses. Elevation and site plan with ground plan of the storage building.
Reitergebäude Baselstrasse 91, Laufen
Vertical Factory Addition 1989 – 1991

Schnitt Reitergebäude und Lagerhaus. Section, vertical factory addition and storage building.

Das Hochregallager steht nahe der alten Steinbruchwand. The storage building is near the former quarry. Firmengelände, Laufen. Company premises, Laufen.
Balthasar Burkhard
Ricola Lagerhaus / Storage Building, 1990 – 1991
Fotografie / photographs, 243 × 87,5 cm, 243 × 87,5 cm, 113 × 175 cm,
113 × 175 cm, 113 × 175 cm, 113 × 167 cm, 233 × 87 cm Die Träger des Hofdachs wirken wie ein Arm des Reitergebäudes. The roof supports are like an arm of the vertical addition.
Die Firma Ricola kalkuliert vorsichtig. Wächst die Ihre schiere Grösse vermittelt ein Gefühl von den
Produktion, werden Gebäude soweit erweitert, Kräften, die bei dieser Last vertikal und horizontal
dass sie den entstandenen Mehrbedarf an Raum wirksam werden. Zur Strasse hin stehen die
decken. Das hat zur Folge, dass man das Wachs- horizontalen Träger in drei Lagen vor und tragen
tum an den Produktionsstrukturen ablesen kann. zum Sonnenschutz Reihen von kleineren Doppel-
Das gilt insbesondere auch für die Anlage an T-Trägern, die in der brachialen Tragstruktur so fein
der Baselstrasse 91. Die Produktionshalle, die 1967 wie die Lamellen von Storen wirken. Zum Hof
hier erstellt wurde, ist schrittweise erweitert hin ragen sie fast ganz bis zum Lagerhaus nach
worden, zuletzt durch einen im 90-Grad-Winkel vorne und tragen ein Glasdach, das der Lade­
angesetzten Trakt, der sich von der Strasse weit rampe Wetterschutz bieten soll. Die Aufstockung
nach hinten zieht.1989 liess sich an die bestehenden streckt den Finger aus zu demjenigen Gebäude,
Strukturen nicht mehr anstücken, das Werk­ dessen Fassade aus lauter Elementen besteht,
gelände war belegt. Herzog & de Meuron hatten die tragen und lasten, dieses Konzept aber viel
1987 die Fassade für das neue Hochregallager brüchiger formulieren. Die beiden aufgesetzten
geschaffen und mit dem Neubau die bestehenden Geschosse knüpfen an dieses offene Konstruktions­
Gebäude zu einem Hof geschlossen. Deren Statik prinzip an und stellen der wuchtigen Tragstruk­
erlaubte es aber auch nicht, sie durch zusätzliche tur höchste Flexibilität zur Seite: Die Blechpanele,
Geschosse in die Höhe zu belasten. Die Archi­ Sekundärträger und Fenster der Erweiterung
tekten schlugen vor, den zusätzlich benötigten können ergänzt, ausgetauscht und demontiert
Fabrikations- und Lagerraum durch ein Reiter­ werden. Der wuchtige Rucksack gibt dem hetero-
gebäude zur Verfügung zu stellen, das über die Pro- genen Fabrikkomplex ein erkennbares Wahr­
duktionshalle von 1967 geständert werden sollte. zeichen, das man nicht so schnell vergisst.
Dabei versuchten sie gar nicht, den Bestand weiter In jüngster Zeit wurde das Ensemble durch
zu bauen. Sie griffen vielmehr das Prinzip der eine Über­bauung der Rampe ergänzt.
Addition von Volumen auf und gaben ihm eine
bildhafte Deutlichkeit. Massive Doppel-T-Träger
aus Stahl tragen eine Box aus zwei Geschossen.

Reitergebäude, Laufen 1989 – 1991 Vertical Factory Addition, Laufen 29

Ricola calculates with care. When production of smaller I-beams that screen off the sun and
increases, the buildings are expanded just enough look as delicate as the slats of Venetian blinds in
to satisfy growing needs. As a result, the struc- the commanding loadbearing structure. Toward
tures of the production facilities reveal the com- the courtyard the beams extend almost all the way
pany’s growth. This applies particularly to the to the warehouse, supporting a glass roof as
premises at Baselstrasse 91. The production plant weather protection above the loading ramp. The
built in 1967 has been expanded step by step vertical extension points a finger at the building
with the last horizontal extension set at a right whose façade consists of many elements, some
angle and extending far back from the street. bearing the load, others adding weight to it, but
By 1989 there was no room left on the premises to in a more brittle formulation of this concept. The
add on to the existing structures. In 1987 Herzog two added stories adopt this open prin­c i­ple
& de Meuron had designed the façade of the new of construction, giving the mighty loadbearing
high-bay warehouse, relating the new building to structure extreme flexibility: The sheet metal
the existing ones and creating a courtyard between panels, secondary beams and windows of the
them. However, structurally the latter could not extension can be supplemented, exchanged,
support any additional loads. The architects sug- or removed. This mighty “knapsack” on the hetero­
gested fulfilling the need for more production geneous factory complex makes a striking,
and storage space through a vertical extension that unforgettable landmark.
would be elevated above the production plant of Recently, a structure on the ramp was added
1967. They made no attempt to enlarge the existing to the ensemble.
structure, resorting instead to the principle of
addition and giving it visual emphasis. Solid,
steel I-beams support a two-story box. Their sheer
size communicates a sense of the forces that are
at work both vertically and horizontally in bearing
such a great load. Three layers of cantilevered
horizontal beams face the street and support rows
Verpackungs- und Vertriebsgebäude Ricola-Europe Rue de l’Ill, Mulhouse-Brunstatt
Ricola-Europe, Packing and Distribution Building 1992 – 1993

30 XXX, Mulhouse 1989–1991 XXX, Mulhouse XXX, Mulhouse 1989–1991 XXX, Mulhouse 31

Thomas Ruff
Ricola, Mulhouse, 1994
c-print, diasec, 188 × 285 cm
Als die Schweizer Stimmbürger 1992 den Beitritt transparent wie ein Leuchtkasten. Den Vordächern, Nach innen wirkt die bedruckte Fassade als Lichtfilter. From inside, the printed façade filters the light.
zum europäischen Wirtschaftsraum EWR ablehn- die acht Meter weit auskragen und ebenso der
ten, sicherte sich die Ricola AG den Zutritt zum Beladung der Camions dienen wie den Mitarbeitern
europäischen Markt mit einer Niederlassung in bei Pausen Wetterschutz bieten, gibt er ein mildes
Mulhouse. Kräuterbonbons, die in Laufen pro­ Licht. Im Innern der Halle wirkt die Bedruckung
duziert wurden, sollten hier nach den verschiede- wie das Futter einer Dose oder ein Vorhang, der
nen Anforderungen verpackt und ausgeliefert das Licht filtert und Sichtschutz bietet. Das Blatt-
werden. Dafür war eine einfache Halle vorgesehen, motiv verweist auf die Firma, die mit Kräutern
die sich nach wechselnden Bedürfnissen im arbeitet, ebenso wie auf die natürliche Umgebung.
Innern flexibel unterteilen liess. Für das 60 Meter Aber es übersetzt diese Bezüge in die Künst­lich­
lange, 30 Meter breite und 8 Meter hohe Volumen keit einer reproduzierten Fotografie, die in ihrer
wurde ein Grundstück mit alten Bäumen zwischen seriellen Anordnung ein All Over bildet. Ist tra­
dem Rhein-Rhône-Kanal und dem Flüsschen Ill ditionellerweise die Wand Träger von Bil­dern, so
am Südrand von Mulhouse erworben. Auf ihm wird jetzt das Bild zur Wand der Fassade. Selbst
steht der als Stahlkonstruktion ausgeführte Bau- die Natur ist in dieses Spiel einbezogen: Das
körper wie eine aufgeklappte Bonbonschachtel. Regenwasser, das vom Dach über die Betonwände
Die Stirn­seiten aus dunkel eingefärbtem Ortbeton rinnt, schafft eine Zeichnung aus Sporen und
steifen den Bau aus, die Längsseiten mit ihren Metallen. Den Umgang mit Fotografie, die Bedru-
leicht hoch­s tehenden Vordächern bestehen aus ckung und den textilen Charakter der Fassade
Polycarbonat­platten, die an einer Trägerstruktur werden Herzog & de Meuron in vielen Projekten
befestigt sind. Auf der Innenseite wurde das indus- weiter entwickeln.
trielle Material mit dem Blatt der Doldigen Schaf­
garbe nach einer Fotografie von Karl Blossfeldt
bedruckt. Von aussen verändert sich mit den
Lichtver­hältnissen ihre Sichtbarkeit. Bisweilen
erhält der Kunststoff die dunkle Kompaktheit
der Betonwände, nachts bei Beleuchtung wirkt er

32 Verpackungs- und Vertriebsgebäude 1992 – 1993 Packing and Distribution Building Verpackungs- und Vertriebsgebäude 1992 – 1993 Packing and Distribution Building 33

When Switzerland voted against joining the Euro- both while loading trucks and for employees
pean Economic Area (EEA) in 1992, Ricola AG taking a break. From inside, the printed pattern is
secured access to the European market by setting like the lining of a jewelry case or a curtain that
up a packing and distribution center in Mulhouse, filters light and ensures privacy. The motif sym-
France. The herb drops produced in Laufen bolizes a company that works with herbs and also
would be packaged and dispatched from here as refers to the natural surroundings. These refer-
required. A large, plain hall was planned that could ences have here been translated into the artificial-
be flexibly subdivided to meet changing needs. ity of a reproduced photograph, serially laid out
A piece of land with old trees on the southern out- to create an allover pattern. Ordinarily, pictures are
skirts of Mulhouse, between the Rhine-Rhône mounted on a wall, but now the façade itself
Canal and the small Ill river, was acquired to accom- has become a picture. Even nature is drawn into
modate a building, 60 meters long, 30 meters the play of forces: the rainwater that flows off Schnitt durch die Tragstruktur. Section, loadbearing structure.
wide, and 8 meters high. The steel construction the roof down the concrete walls draws a picture
sits on the property like an open box of herb of spores and metals. The involvement of photo­
drops. The end walls of darkened, local concrete graphy and printing, and the textile char­a cter of
brace the building while the long sides with can- the façade are features that Herzog & de Meuron
tilevered roof consist of polycarbonate panels, went on to elaborate in many other projects.
affixed to a loadbearing structure. On the inside,
the industrial material was printed with the leaf
of an Achillea umbellata plant, photographed in
the 1920s by Karl Blossfeldt. The extent to which it
is visible on the outside varies with the light con­
ditions. At times the panels look as dark and com-
pact as the concrete walls; transparent by night,
they look like a light box. They soften the light of
the can­tilevered roofs, which project eight meters,
providing protection from wind and weather Stirnwände aus Beton mit Regenzeichnung. Concrete end walls with pattern created by the rain.
Marketing-Gebäude Baselstrasse 31, Laufen Mit dem Wachstum der Firma sind auch die An-
­s prüche an die Vermarktung gewachsen. Ein
elastischen Kunststoffträgern, Netzen und Pflanzen
wie Efeu und Reben ausgeführt. Die Pflanzen
Marketing Building 1998 – 1999 neues Bürogebäude sollte 35 Mitarbeitern Arbeits­ bieten im Sommer Schatten und Sichtschutz und
plätze und einen Besprechungsraum bieten. Zur machen das Gebäude im Wandel der Jahres­
Verfügung stand der Garten hinter dem alten zeiten erlebbar. Überdies speist Wasser vom Dach
Firmensitz, den Herzog & de Meuron 1983 umge- einen kleinen Teich. Das osmotische Verhältnis
baut hatten. Um das geforderte Volumen unter­ zwischen Innen und Aussen wird durch Vorhänge
zubringen, nutzten die Architekten die schmale unterstützt, die die Künstler Rosemarie Trockel
Parzelle zwischen dem rückseitigen Hang und und Adrian Schiess entworfen haben. Sie sind in
der vorderen Strassenbebauung maximal aus. Sie drei Schienen angeordnet und lassen sich indi­
schlugen einen zweigeschossigen Pavillonbau viduell kombinieren. Die Öffnung nach aussen
vor, der zum einen an einen früheren Gartenpavil- prägt auch das Innere des Verwaltungsgebäudes.
lon erinnerte, vor allem aber auf die Umgebung Es bietet einen grossen fliessenden Raum über
reagierte. Die umliegende Bebauung ist kleinteilig zwei Etagen. Eine breite Treppe dient neben der
und heterogen. Der Neubau sollte ihr ein ordnendes Verbindung der beiden Geschosse auch als
Zentrum geben. Sein polygonaler Grundriss Treffpunkt, Tribüne und Versammlungsort. Die
ermöglicht es, dass die vollverglasten Wände auf Bürozonen im Obergeschoss sind in der Mitte
drei Seiten unterschiedlich stark nach innen ge- als offener Bereich und nach aussen als durch Glas-
­faltet wurden. Dadurch wirkt das Volumen weniger wände unterteilte Kompartimente ausgeführt.
massiv, der Garten wird in verschiedene Orte Mit dem Marketing-Gebäude haben Herzog & de
gegliedert, ein alter Baum kann erhalten bleiben, Meuron die Bauaufgabe Pavillon neu interpretiert
und die Gebäude ringsum werden immer wieder und einen Prototyp für Bürobauten geschaffen,
anders reflektiert. Die Lage im Garten wird unter welche Kommunikation und Privatheit verbinden.
Mitarbeit der Landschaftsarchitekten Kienast
Vogt zu einem engen Dialog zwischen Natur und
Architektur genutzt. Das Dach ist bis zur Baulinie
vorgezogen und als fast textile Konstruktion aus

1998–1999 Marketing-Gebäude, Laufen 1998 –  1999 Marketing Building, Laufen 35

The marketing department required more grapevines. The plants provide shade and visual
space to meet the needs of a growing company. cover in summer and enable users of the building
This meant a new office building with 35 work- to experience the changing seasons. Rainwater
places and a conference room, for which space from the roof feeds into a small pool. Curtains
was available in the garden behind the old com- designed by the artists Rosemarie Trockel and
pany head office that had been remodeled by Adrian Schiess reinforce the osmotic relationship
Herzog & de Meuron in 1983. However, to meet the between inside and outside. They are hung in
requirements, the architects had to make maxi- three layers of different color, which can be individ-
mum use of the narrow plot between the slope in ually combined. Openness to the outside also
back and the building facing the street in front. influences the interior of the administrative build-
They proposed a two-story pavilion, reminiscent ing. The large space flows through two stories
of the earlier garden pavilion but above all adapted connected by a wide staircase, which also serves
to the environment. The surrounding buildings as a meeting point with seating for events. The
are a patchwork of small heterogeneous parts. The offices on the second floor are designed as an
new building was to be a center that lends order open area in the middle and as compartments with
to the whole. The polygonal ground plan allows glass partitions on the outside. In the design
for the fully glazed walls to be folded inwards of the marketing building, Herzog & de Meuron
to varying degrees on three sides. As a result, the have reinterpreted the notion of a pavilion and
structure appears less massive, the garden is  created a prototype for office buildings that bal-
partitioned, an old tree could be rescued, and the ances communication and privacy.
surrounding buildings are reflected in the glass
walls. In collaboration with the landscape architect
Kienast Vogt, an intimate dialogue was established
between the natural environs of the garden and
the architecture. The roof, extending to the build-
Thomas Ruff
jpeg hdem 01, 2004 ing line, is a textile-like construction of flexible
c-print, diasec, 244 × 188 cm plastic supports, nets, and plants such as ivy and
Lageplan mit Grundriss Firmensitz und Marketing-Gebäude. Site plan with ground plan of head office and marketing Kristalline Gebäudeform, Dach mit Pflanzen. Crystal-shaped building, plant-covered roof.
Neugestaltung Umgebung, 2013: Vogt Landschaftsarchitekten. building. Landscaping, 2013: Vogt Landscape Architects.
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36 Marketing-Gebäude, Laufen 1998 – 1999 Marketing Building, Laufen Marketing-Gebäude, Laufen 1998 –  1999 Marketing Building, Laufen 37

Offener Innenraum um zentrale Treppe. Spacious interior with central staircase.


Quer- und Längsschnitt Marketing-Gebäude. Cross-section and longitudinal section of the marketing building. Vorhänge von Adrian Schiess. Curtains by Adrian Schiess.
Kräuterzentrum Wahlenstrasse 101, Laufen
2010 – 2014

Runde Fenster akzentuieren die Lehmfassade. Round windows accentuate the earth façade.
Ricola verarbeitet für seine Produkte jedes Jahr Durchmischung bis zur Lagerung ab. Zugleich
ungefähr 250 Tonnen getrocknete Kräuter. Dieser folgt sie der Beschaffenheit des Baugeländes, das
Nähe zur Natur und zu einem nachhaltigen vom übrigen Firmenareal durch einen Terrain-
Wirtschaften wollte man auch baulich Ausdruck sprung und eine geschützte Naturhecke getrennt
geben. Als die Firma beschloss, die Verarbei­ ist. Dem Bezug zum Ort verdankt sich auch die
tung der Kräuter in die eigene Produktionskette nachhaltige Lehmarchitektur des Neubaus. Laufen
zurückzuholen und an einem Standort zu kon­ hat eine lange Tonwarentradition. Die Rohmate­
zentrieren, bot sich dazu Gelegenheit. Im Industrie­ rialien Lehm, Kies und Mergel sind in der Umge-
gebiet am Rand von Laufen hatte man mit einer bung verfügbar. Der führende Lehmbauspezialist
vollautomatischen Produktionsfabrik 2006 einen Martin Rauch entwickelte in einer nahe gelegenen
dritten Standort eröffnet. Hier sollte ein Kräuter- Werkhalle eine Methode der Präfabrikation, die
zentrum die Voraussetzungen für die fortschrei- es erlaubte, die 666 Blöcke aus Stampflehm inner-
tende vertikale Integration der Arbeitsschritte halb von fünf Monaten zu versetzen. Die 45 Zenti-
bieten und zugleich ein einprägsames Bild für den meter starken, selbst tragenden Wände sind an das
Naturbezug von Ricola schaffen. Herzog & de Betontragwerk der Halle angehängt und bieten
Meuron entwarfen ein Gebäude, das ebenso ein- fast ohne Energiezufuhr die für die Kräuter zentrale
fach wie rätselhaft wirkt: Ein Quader aus Lehm Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent. Wo Hygiene-
ragt neben Feldern wie ein Erdklotz in die Höhe. Mit und Wärmeanforderungen es verlangen, wurde
seiner einfachen rechtwinkligen Form wirkt er wie die Aussenwand im Innern durch ein Backstein-
eine minimalistische Box. Mit seinen 11 Metern mauerwerk ergänzt. In diesem mittleren Gebäude­
Höhe, 111 Metern Länge und 30 Metern Breite hat abschnitt bietet im Obergeschoss überdies
er dagegen die Ausmasse einer Kathedrale. ein Besucherzentrum mit grossen Fenstern Ein­
Ein Rundfenster von mehr als fünf Metern Durch- blicke in die Verarbeitungsabschnitte. Eine für
messer an jeder Seite verstärkt aber die Abstrakt- die Region typische Magerwiese umfängt das
heit des Gebäudes. Die längliche Form bildet Gebäude.
zum einen den linearen Verarbeitungsprozess der
Kräuter von der Anlieferung über Schnitt und

40 Kräuterzentrum, Laufen 2010 – 2014 Kräuterzentrum, Laufen

Every year Ricola processes some 250 tons of natural hedge. Reference to the site is further
dried herbs for its production. The wish to express echoed by the sustainable earth architecture of
architecturally this close involvement with natural the building. Laufen has long been home to the
resources and sustainable resource manage­ production of ceramics. The raw materials of clay
ment found ful­fillment when the decision was made and gravel are available in the vicinity. Martin
to process herbs in-house and in one single Rauch, a leading specialist in building with loam,
location. Ricola’s third location, a fully automated developed a method of prefabrication in a factory
production facility, was inaugurated in the indus- nearby, which made it possible to assemble
trial park on the outskirts of Laufen in 2006. Here, 666 blocks of rammed earth within five months.
a herb center would provide the prerequisites The self-supporting walls, 45 cm thick, are mounted
for the ongoing vertical integration of work phases, on the concrete frame of the building and pro-
while simul­taneously visualizing the strong rela- vide a humidity of fifty percent for the herbs almost
tionship of Ricola to nature’s resources. Herzog & entirely without the need for additional energy.
de Meuron designed a building as simple as it To meet the special requirements of hygiene and
is enigmatic: a monolithic block of rammed earth, heat in certain areas, an interior brick wall was
like a chunk of earth rising up next to the adjoining added to the exterior wall. In the middle section
fields. This mini­malist box with its plain rectan- of the building, a second floor accommodates
gular shape is as big as a cathedral: 11 meters high, a visitors’ center with large windows overlooking
111 meters long, and 30 meters wide. Circular the operations. Flowering meadows typical of
windows on all four sides, each over five meters the area encircle the building.
in diameter, reinforce its abstract appearance.
The elongated shape of the building visualizes
the linearity of the production process from
the delivery of the herbs to cutting, blending, and
storing them. In addition, it echoes the features
of the terrain, being separated from the rest of
the Ricola plant by a difference in altitude and a Lehmfassade und Tor mit Lärchenholzverkleidung. Earth façade and larch-clad entrance.
Werkplan Fassade / Elementierung Working drawing, façade / partitioning

Kran 02 groß

Kran 01 groß
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
1984,4 4115,6 1764,4 4335,6
Verankerung 7995 Verankerung Verankerung Verankerung 15900 1.Bauabschnitt 15900 15900 15900 15900 15900 Verankerung Verankerung Verankerung 7995 Verankerung
in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge Versetzarbeiten 111390 in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge

795 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 UK Öffnung Notüberlauf 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 795 OK Lehmfassa
Verankerungen für Ringanker Attika. 575 560 560 560 560 560 575 (Ø 150mm außen/Ø180mm innen) Bohrung versetzt wegen Notüberlauf 1500 1800 1800 1000 +10.80m

H2 H2 H3 H3 H4
Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
H2/13 Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt +10.205m Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
H2/01 H2/02 H2/03 H2/04 H2/05 H2/06 H2/07 H2/08 H2/09 H2/10 H2/11 H2/12 H2/14 H3/01 H3/02 H3/03 H3/04 H3/05 H3/06 H3/07 H3/08 H3/09 H3/10 H3/11 H3/12 H3/13 H3/14 H4/01 H4/02 H4/03 H4/04 H4/05 H4/06

595

595

595

595

595

595

595
1101 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm Ankerpunkt
3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1809x1300mm
1.5t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.5t Lage H

1300
45441 47235 18684
450 1101 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1809

G1 G2 G2 G3

12
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
G1/08 G1/09 G1/10 G1/11 G1/12 G1/13 G1/14 G1/15 G2/01 G2/02 G2/03 G2/04 G2/05 G2/06 G2/07 G2/08 G2/09 G2/10 G2/11 G2/12 G2/13 G2/14 G3/01 G3/02 G3/03 G3/04 G3/05 G3/06 G3/07 G3/08 G3/09 G3/10 G3/11 G3/12 Zusätzliche
Mörtelleiste
350 2166x1300mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1687 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2417 x1300 mm 350 Mörtelleiste
3.0t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.3t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.3t Lage G

1300
25793,5 45562,5 40006,5
2166 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1687,5 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2416,5 15 450

F1 F2 F2 F3 F3

12
Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
F1/09 F1/10 F1/11 F1/12 F1/13 F1/14 F2/01 F2/02 F2/03 F2/04 F2/05 F2/06 F2/07 F2/08 F2/09 F2/10 F2/11 F2/12 F2/13 F2/14 F3/01 F3/02 F3/03 F3/04 F3/05 F3/06 F3/07 F3/08 F3/09 F3/10 F3/11 F3/12 F3/13 F3/14
350 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2320 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2110 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1840x1300mm
4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.2t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.9t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.5t Lage F

1300
66910 44465
450 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2320 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2110 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1840

E1 E2 E2 E3

12
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
E1/07 E1/08 E1/09 E1/10 E1/11 E1/12 E1/13 E1/14 E2/01 E2/02 E2/03 E2/04 E2/05 E2/06 E2/07 E2/08 E2/09 E2/10 E2/11 E2/12 E2/13 E3/01 E3/02 E3/03 E3/04 E3/05 E3/06 E3/07 E3/08 E3/09 E3/10 E3/11 E3/12 E3/13 Zusätzliche
Mörtelleiste
350 1894x1300mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2580 x1300 mm 2634 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360x1300 mm Lehmkante innen +6.295m 3360x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2522 x1300 mm 350 Mörtelleiste
2.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.5t 3.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.1t Lehmkante innen +6.075m 4.1t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.5t Lage E

1300
24739 43141 26992,5
1894 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2580 15 2633,5 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2522,5 15 450

10500
D1 D2 D2 D3

12
Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
D1/07 D1/08 D1/09 D1/10 D1/11 D1/12 D1/13 D2/01 D2/02 D2/03 D2/04 D2/05 D2/06 D2/07 D2/08 D2/09 D2/10 D2/11 D2/12 D2/13 D3/01 D3/02 D3/03 D3/04 D3/05 D3/06 D3/07 D3/08 D3/09 D3/10 D3/11 D3/12 D3/13
350 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1792 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3285x1300 mm 3285x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1482x1300mm
4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.5t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.7t 3.7t 3,5m2 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.0t Lage D

1300
24075 42217,3 1587,7 1587,7 19727,3
450 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1792 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3285,3 3285,3 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1482
Verankerungsplatte gemäß Statik

C2 C2 C3 C3 C4

12
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt 12 Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
C2/01 C2/02 C2/03 C2/04 C2/05 11
C2/06 C2/07 C2/08 C2/09 C2/10 C2/11 C2/12 C2/13 C2/14 C3/01 C3/02 C3/03 C3/04 C3/05 C3/06 C3/07 C3/08 C3/09 C3/10 C3/11 C3/12 C3/13 C3/14 C4/01 C4/02 C4/03 C4/04 C4/05 Zusätzliche
Mörtelleiste Mörtelleiste 10
350 1557x1300mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 9 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3037x1300 mm 3377 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1522 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1815 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 350 Mörtelleiste
8
2.1t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.1t 4.5t 4.6t 4.6t 2.1t 4.6t 4.6t 4.6t 2.5t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t Lage C

1300
7
6
45432 15 19911,8 2536,2 2536,2 40958,8
5
15 15 15 Mörtelleiste 15 4
1557 3360 3360 3360 3360 3 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3036,8 Lehmbaukante 3376,8 15 3360 15 3360 15 1522 15 3360 15 3360 15 3360 15 1815 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 450
2
Sturzeinlage 1 Sturzeinlage Sturzeinlage Kreisfenster gemäß Verankerungsplatte gemäß Statik Sturzeinlage Sturzeinlage

B2 B2 B3 B3 B4

12
Ankerpunkt 12 Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ausschreibungsdetail Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
B2/01 UK Sturz B2/02 B2/03 B2/04 Mörtelleiste
11
10 B2/05 B2/06 B2/07 B2/08 B2/09 B2/10 B2/11 B2/12 B2/13 B2/14 B2/15 UK Sturz B3/01 B3/02 B3/03 UK Sturz B3/04 B3/05 B3/06 Emmer Pfenniger 101-2. B3/07 B3/08 B3/09 B3/10 UK Sturz B3/11 B3/12 UK Sturz B3/13 B3/14 B4/01 B4/02 B4/03 B4/04 B4/05
350 1580 x1300 mm +2.94m 805 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 9 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2230 x1300 mm +2.94m 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1600 x1300 mm +2.94m 1738 x1300 mm 3360 x1300 mm 3080x1300 mm S. Systemschnitt W3.02 3478 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm +2.94m 3360 x1300 mm 1480 x1300 mm +2.94m 1858 x1300 mm 3360 x1300 mm 3909 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1248x1300mm
8
2.2t 1.1t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.1t 4.6t 4.6t 2.2t 2.4t 4.6t 3.7t 4.3t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.0t 2.6t 4.6t 5.4t 4.6t 4.6t 4.6t 1.7t Lage B

1300
7
2045 6 3350 20545

90

670
5

R28
Mörtelleiste 4
450 15 1580 805 15 3360 15 3360 3 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2230 3360 15 3360 15 1600 1738 15 3360 15 3079,6 3477,6 15 3360 15 3360 15 3360 3360 15 1480 1858 15 3360 15 3909 15 3360 15 3360 15 3360 15 1248

R2
2
2640

2640

2640

2640

2640
1

A2 A2 A3 A3 A4

12
Zusätzliche Ankerpunkt 12 Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
A2/01 A2/02 A2/03 11
A2/04 A2/05 A2/06 A2/07 A2/08 A2/09 A2/10 A2/11 A2/12 A2/13 A2/14 A3/01 A3/02 A3/03 A3/04 A3/05 A3/06 A3/07 A3/08 A3/09 A3/10 A3/11 A3/12 A3/13 A3/14 A3/15 A4/01 A4/02 A4/03 A4/04 A4/05 Zusätzliche
Mörtelleiste Mörtelleiste 10
350 2045x1300mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 9 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3050 x1300 mm 1600 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2528 x1300 mm 3360 x1300 mm 1814 x578 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1173 x1300 mm 1480 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3205 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 350 Mörtelleiste
8
2.8t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.2t 2.2t 4.6t 4.6t 4.6t 3.5t 4.2t 0.9t 4.2t 4.6t 4.6t 4.6t 1.6t 2.0t 4.6t 4.6t 4.4t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t Lage A

1300
7
2045 6 3350 750 Lehmkante innen +0.735m 3395 3400 20545
5
OK Sockel OK Sockel OK Sockel OK Sockel OK Sockel OK Soc
15 Lehmkante außen +0.515m
Mörtelleiste 4
2045 3360 15 3360 3 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3050 1600 15 3360 15 3360 3360 15 2528 15 3360 15 1814 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1173 1480 15 3360 15 3360 15 3205 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 450
+0.30m 2 +0.30m +0.30m +0.30m +0.30m +0.30m
1

16
Sockel
2045 1250 43550 1250 8350 1250 10200 15595 1250 4855 1250 20545
1.Bauabschnitt

Kran 02 groß

Kran 01 groß
Versetzarbeiten
2550 Schwindgasse (belastbar ab 28.06.13) Ansicht NORD-WEST

A B 1
B B 2
C C B 2
B B 1
A
Verankerungen für Ringanker Attika. 575 560 560 560 560 560 575 Verankerungen für Ringanker Attika. 575 560 560 560 560 560 575
Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung Verankerung
in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge
28950 28950
795 6840 6840 6840 6840 795 OK Lehmfassade 795 6840 6840 6840 6840 795 OK Lehmfassa
795 1000 1800 1800 2240 1710 3420 1710 1710 3420 1710 2240 1800 1800 1000 795 +10.80m +10.80m

H1 H4
Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
H1/07 H1/08 H1/09 H1/10 H1/11 H1/12 H1/13 H1/14 H1/15 innen H4/07 H4/08 H4/09 H4/10 H4/11 H4/12 H4/13 H4/14 H4/15 LEGENDE
350 1507 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3338 x1300 mm 350 1507 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3338x1300mm
2.1t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t Lage H 2.1t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 350 Lage H Kennzeichnung Stampfabschnitt zur Freigabe

1300

1300
28950
450 15 1507 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3338 450 15 1507 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3338 B6 B1

195

195
G6 G1 G3 G4

12

12
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
Zusätzliche Stahleinlage gemäß Stahleinlage gemäß Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
Zusätzliche
Mörtelleiste G6/13 G6/14 G1/01 G1/02 G1/03 G1/04 G1/05 G1/06 G1/07 Mörtelleiste Angaben Statik Angaben Statik Mörtelleiste G3/13 G3/14 G4/01 G4/02 G4/03 G4/04 G4/05 G4/06 G4/07 Mörtelleiste
3600x1300mm 4013x1300 mm Lehmkante außen +8.92m 3360x1300 mm 2802 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1150 x1300 mm 350 350 3600x1300mm 4013x1300 mm Lehmkante außen +8.92m 3053x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 899 x1300 mm

450

450
Kennzeichnung Stampfabschnitt fertiggestellt
4.9t 4.9t Lehmkante innen +8.70m 4.1t 3.9t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 1.6t Lage G 4.9t 4.9t Lehmkante innen +8.70m 3.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 1.2t Lage G

1300

1300
220 220

B6 B1
7635 21315 7635 21315

255

255
3600 15 4012,5 15 3360 15 2802,5 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1150 15 450 3600 15 4012,5 15 3053 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 899,5 15 450

F1 F4

12

12
Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
F1/01 F1/02 F1/03 F1/04 F1/05 F1/06 F1/07 F1/08 F4/01 F4/02 F4/03 F4/04 F4/05 F4/06 F4/07 F4/08
350 2282 x1300 mm 3285x1300 mm 2874 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3338x1300mm 350 Fensteranschluss 350 2304 x1300 mm 3263x1300 mm 2874 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3338x1300mm Kennzeichnung Stampfabschnitt freigegeben
3.1t 3.7t 3.2t 3,0m2 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t Lage F 3.2t 3.7t 3.2t 3,0m2 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 350 Lage F
B6 B1

1300

1300
gemäß Detail Emmer
7635 21315 7635 21315
Pfenniger 101-2
450 15 2282 15 3285,3 2874,3 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3338 450 15 2304 15 3263,3 2874,3 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3338
Verankerungsplatte gemäß Statik Verankerungsplatte gemäß Statik Verankerungsplatte gemäß Statik

E6 E1 E3 E4

12

12
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt
Zusätzliche
außen Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt
Zusätzliche
Mörtelleiste E6/14 E6/15 E1/01 E1/02 E1/03 E1/04 E1/05 E1/06 Mörtelleiste Mörtelleiste E3/14 E3/15 E4/01 E4/02 E4/03 E4/04 E4/05 E4/06 Mörtelleiste Kennzeichnung Stampfabschnitt versetzt
829,6

1707x1300mm 3377x1300 mm 3284 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1422 x1300 mm 350 350 1829x1300mm 3255x1300 mm 3284 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1422 x1300 mm 350
W3.02 Systemschnitt Kreisfensteranschluss M 1:10
2.3t 4.4t 4.5t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.0t Lage E 2.5t 4.6t 4.5t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.0t Lage E
B6 B1

1300

1300
Mitte Fenster +6.03m
7635 21315 7635 21315
15 15 15 15 15 15 15 450 15 15 15 15 15 15 15 450
482,4

1707 3376,8 Lehmbaukante 3283,9 3360 3360 3360 3360 1422 1829 3254,8 Lehmbaukante 3283,9 3360 3360 3360 3360 1422
Verankerungsplatte Verankerungsplatte gemäß Statik

10500
Verankerungsplatte gemäß Statik

10500
D6
Kreisfenster gemäß Kreisfenster gemäß

D1 D3 D4

12

12
gemäß Statik Ausschreibungsdetail Ankerpunkt Ankerpunkt Ausschreibungsdetail Ankerpunkt Ankerpunkt
D6/13 D6/14 Emmer Pfenniger 101-2. D1/01 D1/02 D1/03 D1/04 D1/05 D1/06 D3/14 D3/15 Emmer Pfenniger 101-2. D4/01 D4/02 D4/03 D4/04 D4/05 D4/06 PLANVERSAND
350 1935 x1300 mm 3228 x1300 mm S. Systemschnitt W3.02 3228 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2580x1300mm 350 350 1834 x1300 mm 3329x1300 mm S. Systemschnitt W3.02 3228 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2580x1300mm
2.7t 3.9t 3.9t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.5t Lage D 2.5t 4.0t 3.9t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.5t 350 Lage D Empfänger / Index / Datum 2012 2013

1300

1300
7635 21315 7635 21315
90

90
670

670
R28

R28
- A B C D E F
450 15 1935 15 3227,6 3227,6 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2580 450 15 1834 15 3328,6 3227,6 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2580 20 03 20 08 11 13 27
R2

R2
Herzog & de Meuron 11 12 12 01 01 02

C1 C4

12

12
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt 12
Zusätzliche
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt
Zusätzliche
Mörtelleiste C1/06 C1/07 C1/08 C1/09 C1/10 C1/11 C1/12 C1/13 Mörtelleiste
11
10 C1/14 Mörtelleiste Mörtelleiste C4/06 C4/07 C4/08 C4/09 C4/10 C4/11 C4/12 C4/13 C4/14 Mörtelleiste
3338x1300mm 3360 x1300 mm 1814 x578 mm 3053 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 9 3360 x1300 mm 350 3338x1300mm 3360 x1300 mm 1814 x578 mm 3053 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 350
8
4.6t 4.2t 0.9t 3.7t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t Lage C 4.6t 4.2t 0.9t 3.7t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t Lage C

1300

1300
7
7635 Lehmkante innen +3.36m 21315 6
7635 Lehmkante innen +3.36m 21315
5
15 Lehmkante außen +3.14m 15 Lehmkante außen +3.14m
Mörtelleiste 4
3338 15 3360 15 1814 3053 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 3 15 3360 15 450 3338 15 3360 15 1814 3053 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 450
2
1

B1 B4

12

12
Ankerpunkt Ankerpunkt 12 Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
B1/07 B1/08 B1/09 B1/10 B1/11 B1/12 Mörtelleiste
11
10 B1/13 B1/14 B1/15 B4/06 B4/07 B4/08 B4/09 B4/10 B4/11 B4/12 B4/13 B4/14
350 2068 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 9 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2777x1300mm 350 2068 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2777x1300mm
2.8t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t
8
4.6t 4.6t 3.8t 350 Lage B 2.8t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 3.8t 350 Lage B Diese Zeichnung ist urheberrechtlich geschützt.

1300

1300
7
28950 6
5 28950
Mörtelleiste 4
450 15 2068 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 3 15
2
3360 15 3360 15 2777 450 15 2068 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2777
1

A1 A4
12

12
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt 12
Zusätzliche
Zusätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
Zusätzliche
Mörtelleiste A1/06 A1/07 A1/08 A1/09 A1/10 A1/11 A1/12 Mörtelleiste
11
10 A1/13 A1/14 Mörtelleiste Mörtelleiste A4/06 A4/07 A4/08 A4/09 A4/10 A4/11 A4/12 A4/13 A4/14 Mörtelleiste K Abschnitte D3/D4/E3/E4/F3/F4/G3/G4/H4/H5 zur
3338x1300mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 9 3360 x1300 mm 1507 x1300 mm 350 3338x1300mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1507 x1300 mm 350
8 J Abschnitte A4/B4/C4/A5/B5/C5 zur Freigabe. Kran
4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.1t Lage A 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.1t Lage A

1300

1300
7
28950 6
5 28950 I Abschnitte A3/B3/C3/H3/D5/E5/F5/G5 zur Freigab
Mörtelleiste 4 OK Sockel OK Sockel
3338 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 3 15 3360 15 1507 15 450 3338 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1507 15 450 H Verankerungen der H und G Elemente angepasst
2 +0.30m +0.30m
1 G G6+D6/13+14 angepasst. Abschnitte D2/E2/F2/G2

16

16
Sockel Sockel Sockel F Elementeinteilungen Entwurf kompletiert, Abschnit
7635 21315 E Mörtelleisten Eckelemente C1/06 und C2/01, Kenn
D Stampfabschnitte A6/B6/C6/C1/C2,Maßangaben K

Ansicht NORD-OST Ansicht SÜD-WEST


C
B
Öffnungs-, Gesamt-, Achs- und Bezugsmaße gem
Stampfabschnitt A2 und B2 ergänzt.
A Gebäude- und Elementlängen gemäß Angaben Ku
INDEX ART DER ÄNDERUNG

Kran klein
Kran 01 groß

Kran 02 groß
1 2 3 4 5 6
5802,1
7 8 9 10
Ankerpunkt
11
Ankerpunkt
12 13 14 15 16 17 18 19 Bauvorhaben
RICOLA
1715 4385
297,9 4530,8 1569,2
Verankerung Verankerung 7995 Verankerung Verankerung Verankerung 15900 15900 15900 15900 15900 1.Bauabschnitt 15900 Verankerung Verankerung Verankerung 7995 Verankerung Status WERKPLANUN
in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge
111390 Versetzarbeiten in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge in Vertikalfuge

795 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 UK Öffnung Notüberlauf 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 6100 795 OK Lehmfassade
1000 1800 1800 1500 1500 3100 1500 280 560 560 560 560 560 575 560 560 Verankerungen für Ringanker Attika (Ø 150mm außen/Ø180mm innen) 1500 3100 1500 Verankerungen für Ringanker Attika 575 560 560 560 560 560 575 1500 1800 1800 1000 +10.80m

H5 H5 H6 H6 H1

100
Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
H5/01 H5/02 H5/03 H5/04 H5/05 H5/06 H5/07 H5/08 H5/09 H5/10 H5/11 H5/12 H5/13 H5/14 H6/01 H6/02 H6/03 +10.205m H6/04 H6/05 H6/06 H6/07 H6/08 H6/09 H6/10 H6/11 H6/12 H6/13 H6/14 H1/01 H1/02 H1/03 H1/04 H1/05 H1/06

400
595

595

595

595

595

595

595
350 1101 x1300 mm
3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1809 x1300 mm
1.5t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.5t Lage H

1300
1 2 3 4
45441 65934
OK Lage G
450 1101 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1809
A

+9.488m

G4 G5 G5 G6

12
sätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
G4/08 G4/09 G4/10 G4/11 G4/12 G4/13 G4/14 G4/15 G5/01 G5/02 G5/03 G5/04 G5/05 G5/06 G5/07 G5/08 G5/09 G5/10 G5/11 G5/12 G5/13 G5/14 G6/01 G6/02 G6/03 G6/04 G6/05 G6/06 G6/07 G6/08 G6/09 G6/10 G6/11 G6/12 Zusätzliche B'
rtelleiste
2416x1300mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1777 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 2077 x1300 mm 350 Mörtelleiste B
B''
3.3t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.4t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.9t Lage G

1300
26041,5 47235 38083,5
OK Lage F
N

42 Kräuterzentrum, Laufen 2010 – 2014 Kräuterzentrum, Laufen Kräuterzentrum, Laufen 2010 – 2014 Kräuterzentrum, Laufen 43
2416,5 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1777 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 2076,5 15 450 C
+8.176m

F4 F5 F5 F6 F6

12
1 2 3 4
Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
F4/09 F4/10 F4/11 F4/12 F4/13 F4/14 F4/15 F5/01 F5/02 F5/03 F5/04 F5/05 F5/06 F5/07 F5/08 F5/09 F5/10 F5/11 F5/12 F5/13 F6/01 F6/02 F6/03 F6/04 F6/05 F6/06 F6/07 F6/08 F6/09 F6/10 F6/11 F6/12 F6/13 F6/14
350 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1034 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1898 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3338x1300mm
4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 1.4t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t Lage F

1300
21749 43860 45751
OK Lage E
450 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1034 3360 15 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1898 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3338 PROJEKTTEILNEHMER
+6.864m

E4 E5 E5 E6

12
sätzliche Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt
rtelleiste E4/07 E4/08 E4/09 E4/10 E4/11 E4/12 E4/13 E5/01 E5/02 E5/03 E5/04 E5/05 E5/06 E5/07 E5/08 E5/09 E5/10 E5/11 E5/12 E5/13 E5/14 E6/01 E6/02 E6/03 E6/04 E6/05 E6/06 E6/07 E6/08 E6/09 E6/10 E6/11 E6/12 E6/13 Zusätzliche Bauherr RICOLA AG
3338x1300mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3009 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360x1300 mm Lehmkante innen +6.295m 3360x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1674 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 3360 x1300 mm 1609 x1300 mm 350 Mörtelleiste
4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.1t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.9t Lehmkante innen +6.075m 4.1t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.3t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 4.6t 2.2t Lage E

1300
23237,5 20242,5 26992,5 40887,5
OK Lage D
Generalplanung KUNDERT ING
3338 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3009,5 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1673,5 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 3360 15 1609 15 450
+5.552m

10500
D4 D5 D5 D6

12
Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt Ankerpunkt