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Die Front Polisario wegen Missbrauchs des neuseeländischen Justizsystems

an den Pranger gestellt (Informationsportal)

Brüssel-Die Separatisten der Front Polisario und deren Lobbyisten in


Neuseeland wurden durch ein Urteil des obersten Gerichtshofs Auckland scharf
an den Pranger gestellt, in dem sie beschuldigt wurden, das Rechtssystem des
Landes missbraucht zu haben, um einer ausländischen Agenda zu dienen, laut
dem europäischen Informationsportal „EU Political Report“.

"Der Entscheid ging noch weiter, indem die Gründe für das Bestehen der
Separatisten darauf, das neuseeländische Rechtssystem zu missbrauchen, um
einer ausländischen Agenda zu dienen, in Frage gestellt wurden", schrieb James
Wilson, Herausgeber des in Brüssel ansässigen Portals und dies in einem
veröffentlichten diensttäglichen Artikel.

Der Fall geht auf den 15. März 2021 zurück, als der oberste Gerichtshof
Neuseeland die Front Polisario und deren Mentoren entließ, die vergeblich
versuchten, die Rechtmäßigkeit der Ausbeutung des Phosphats, das der New
Zealand Superannuation Fund (NZSF) aus den südlichen Provinzen des
Königreichs gewonnen hatte, anzuzweifeln.

Die Düngemittelhersteller Ravensdown und Ballance Agri-Nutrients importieren


auch marokkanisches Phosphat, das auf neuseeländischen Farmen weit
verbreitet ist und sich dort auch für den Einsatz eignet, heißt es im Portal.

Der Autor des Artikels erinnert daran, dass die Lobbyisten der Front Polisario
"versuchten, den legitimen Handel mit marokkanischem Phosphat zu
unterbinden", indem sie rechtliche Schritte auf den Weg brachten, um die
Gewinnung einzustellen, unter dem Vorwand, dass diese Ressourcen ihnen
gehörten.

Der neuseeländische oberste Gerichtshof in Auckland erließ daher einen


wegweisenden Entscheid zu diesem Fall, wonach die Front Polisario keinen
anerkannten Rechtsstatus besitze.

Zweitens entschied der oberste Gerichtshof weiter, dass der regionale Konflikt
um die Souveränität der marokkanischen Sahara geopolitischer Natur sei und
nicht in die Zuständigkeit des Gerichtshofs falle, der eine nationale
Justizbehörde ohne Entscheidungsbefugnis über den Status eines Territoriums
nach internationalem Recht ist.
In diesem Kontext, stellte Wilson die Erklärung auf, entschied das Gericht, dass
keine lokale Gerichtsbarkeit dazu befugt ist, über einen internationalen
geopolitischen Konflikt zu entscheiden, "alle aufgestellten Behauptungen der
Kläger abweisend, die versucht hatten, das Rechtssystem in Neuseeland zu
missbrauchen und es irreführend auszulegen".

Er unterstrich außerdem: "Das Gericht stützte seinen Entscheid auf das


neuseeländische Recht ab und kam zum Schluss, dass die Anlagen des New
Zealand Superannuation Fund (NZSF) seinen Verpflichtungen als
verantwortungsbewusste Institution in einem Land von internationalem Ruf voll
und ganz entsprechen."

Der oberste Gerichtshof stellte fest, dass sein Rahmen sein


verantwortungsbewusstes Investitionsframework (RIF) und Neuseelands
„Erklärung der Politiken und der Investitionsverfahren“ (SIPSP) einhält, die
wiederum auf den Grundsätzen der Vereinten Nationen für
verantwortungsbewusstes Investieren (UNPRI) und dem Globalpakt der
Vereinten Nationen (UNGC) beruht.

"Die Vorwürfe der Front Polisario und ihrer in Neuseeland ansässigen


Lobbyisten wurden vom neuseeländischen Gericht inhaltlich und formal in
vollem Umfang zurückgewiesen", sagte der Herausgeber des Portals.

Und zum Schluss, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die Separatisten der
Front Polisario bei ihrem Versuch, die Exporte von Phosphaten aus den
südlichen Provinzen Marokkos zu behelligen, gescheitert sind.

"Ein ähnlicher Versuch, eine Ladung in Panama in 2017 zu sperren, wurde auch
gerichtlich gebrochen", erinnert er daran.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com