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Modulhandbuch und Modulbeschreibungen zur Prüfungsordnung des Fachbereichs 04 Life

Science Engineering der Technischen Hochschule Mittelhessen für den Masterstudiengang


Medizinische Physik vom 25. November 2015 (AMB 67/2016) in der geänderten Fassung vom
17. Juli 2019 – Version 4

1. Vorwort
Die Modulbeschreibungen werden regelmäßig aktuellen Anforderungen angepasst und einmal jährlich
überarbeitet. Änderungen bedürfen der Beschlussfassung im Fachbereichsrat und der rechtzeitigen
Veröffentlichung.

Bei folgenden Änderungen eines Moduls sind die §§ 44 Abs. 1 Nr. 1, 36 Abs. 2 Nr. 5, 37 Abs. 5 sowie
31 Abs. 4 des HHG zu beachten:
- grundsätzliche Änderungen der Inhalte, Qualifikations- und Lernziele
- Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
- Umfang der Creditpoints, Arbeitsaufwand und Dauer

Setzt sich eine Prüfungsleistung aus mehreren Teilleistungen zusammen, müssen das
Zustandekommen der Modulbewertung und die Anzahl und Gewichtung der Teilleistungen den
Studierenden vor der Leistungserbringung rechtzeitig und in geeigneter Weise bekannt gegeben
werden. § 12 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) findet Anwendung.

Sind in den Modulbeschreibungen Prüfungsvorleistungen gefordert (modulbegleitende Übungen oder


Tests, begleitende Übungsaufgaben und Programmierobjekte, Pflichtübungsaufgaben,
Pflichtversuche o. ä.) werden die Studierenden rechtzeitig und in geeigneter Weise über Anzahl und
Art der zu erbringenden Vorleistung informiert. Auch wird über die Klausurdauer (vgl. § 8 Abs. 3
Allgemeine Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung)) rechtzeitig und in geeigneter Weise bekannt
gegeben.

Die im jeweiligen Studienjahr angebotenen Wahlpflichtmodule aus dem nachstehenden Katalog


werden rechtzeitig bekannt gegeben und veröffentlicht. Das Angebot an Wahlpflichtmodulen kann
ergänzt werden um Module aus anderen Masterstudiengängen der Technischen Hochschule
Mittelhessen. Hierüber entscheidet nach vorheriger Zustimmung des anbietenden Fachbereichs der
Prüfungsausschuss und sorgt für eine rechtzeitige Veröffentlichung.

In einem „beschleunigten Verfahren“ können bisher noch nicht angebotene Wahlpflichtmodule, die
aktuelle Themen aufgreifen und für Studierende von Interesse sind, vom Fachbereich angeboten
werden, ohne dass hierzu vorab eine Prüfungsordnungsänderung erfolgt. Die Einführung des Moduls
erfolgt in der Regel zu Beginn der Vorlesungszeit eines Semesters.
Folgende Verfahrensvoraussetzungen sind hierbei in Absprache mit dem Prüfungsamt zu beachten:
1) Für das Wahlpflichtmodul ist seitens der oder des Modulverantwortlichen eine vollständige
Modulbeschreibung zu erstellen.
2) Die Einführung dieses Wahlpflichtmoduls muss durch den Fachbereichsrat (bzw. die
Fachbereichsräte bei gemeinsam angebotenen Studiengängen) beschlossen sein und bedarf der
Zustimmung des Prüfungsamtes.
3) Die Ergänzung des Modulhandbuches durch das aktuelle Wahlpflichtmodul wird erst zusammen mit
der nächsten Prüfungsordnungsänderung dem Senat zum Beschluss (vgl. § 36 Abs. 2 Nr. 5 HHG)
und dem Präsidium zur Genehmigung (vgl. § 37 Abs. 5 HHG) mit vorgelegt.
4) Bis zur Rechtswirksamkeit des Wahlpflichtmoduls durch die interne Veröffentlichung im Amtlichen
Mitteilungsblatt ist das Wahlpflichtmodul den Studierenden rechtzeitig in geeigneter Art und Weise
bekannt zu machen. Das Wahlpflichtmodul ist den HISPOS-Koordinatoren der Abteilung IST
zeitnah zur Einpflege in die Prüfungsverwaltung anzuzeigen.

Für die Einstellung von Wahlpflichtmodulen gilt das geschilderte Verfahren entsprechend.

1
2. Gliederung des Modulhandbuchs
a. Einleitung
b. Erklärung verwendeter Abkürzungen (alphabetisch)
c. Begriffserläuterungen und Begriffsdefinitionen (alphabetisch)
d. Struktur von Modulbeschreibungen
e. Prüfungsformen
f. Modulbeschreibungen

a. Einleitung
Das Modulhandbuch besteht aus einer Sammlung von Modulbeschreibungen derjenigen Module, die
eine Studentin oder ein Student im Rahmen des Studiums absolvieren muss (Pflichtmodule) oder
absolvieren kann (Wahlpflicht- oder Wahlmodule), um das Studium erfolgreich abzuschließen. In
Kombination mit dem Studienplan nach Anlage 1 ergibt sich daraus eine umfangreiche Beschreibung
der Fachqualifikationen, die eine Studierende oder ein Studierender im Rahmen des Studiums erwirbt.

b. Erklärung verwendeter Abkürzungen (alphabetisch)

Abkürzung Erklärung
Bac Bachelor
BMT Biomedizinische Technik (Studiengangsbezeichnung)
BPT Biotechnologie/Biopharmazeutische Technologie (Studiengangsbezeichnung)
CrP Creditpoints (Creditpoints nach ECTS; weiterführende Erläuterung siehe Abschnitt 3)
ECTS European Credit Transfer System (weiterführende Erläuterung siehe Abschnitt 3)
HHG Hessisches Hochschulgesetz
FB 01 B Bauwesen (Kurzbezeichnung des Fachbereichs 01)
FB 02 EI Elektro- und Informationstechnik (Kurzbezeichnung des Fachbereichs 02)
FB 03 ME Maschinenbau und Energietechnik (Kurzbezeichnung des Fachbereichs 03)
FB 04 LSE Life Science Engineering (Kurzbezeichnung des Fachbereichs 04)
FB 06 MNI Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (Kurzbezeichnung des
Fachbereichs 06)
FB 07 W Wirtschaft (Kurzbezeichnung des Fachbereichs 04)
FB 21 MuK Management und Kommunikation (Kurzbezeichnung des Fachbereichs 21)
HRG Hochschulrahmengesetz
KPT KrankenhausPlanungTechnik
Lfd. Nr. Laufende Nummer
Mst. Master
P Praktikum (weiterführende Erläuterung siehe Abschnitt 3)
(P) Pflichtmodul; die Kennzeichnung wird im Zusammenhang mit einer Studiengangs-
und Semesterabkürzung verwendet (Bsp. Bac-BPT-1 (P): Pflichtmodul im
Bachelorstudiengang BPT im 1. Semester)
S Seminar (weiterführende Erläuterung siehe Abschnitt 3)
Sem. Semester
SWS Semesterwochenstunde (weiterführende Erläuterung siehe Abschnitt 3)
TL Teilleistung
Ü Übung (weiterführende Erläuterung siehe Abschnitt 3)
UHSI Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitsingenieurwesen (Studiengangsbezeichnung)
V Vorlesung (weiterführende Erläuterung siehe Abschnitt 3)
(WP) Wahlpflichtmodul; die Kennzeichnung wird im Zusammenhang mit einer
Studiengangsund Semesterabkürzung verwendet (Bsp. Bac-BPT-1 (WP):
Wahlpflichtmodul im Bachelorstudiengang BPT im 1. Semester)

2
c. Begriffserläuterungen und Begriffsdefinitionen (alphabetisch)

Begriff Erläuterung / Definition


Creditpoints nach ECTS Zahlengröße als Schätzwert, die den Studieraufwand in einem
Modul aus Sicht einer oder eines Studierenden beschreibt. 1
Creditpoint / Kreditpunkt umfasst 30 Zeitstunden, in die der Besuch
von Lehrveranstaltungen sowie das eigenverantwortlich organisierte
Lernen und Arbeiten am Studieninhalt einbezogen ist.
Curriculum Studienverlaufsplan
European Credit Im Bereich der Europäischen Union eingeführtes System zur
Transfer System (ECTS) Vereinfachung der länder- und studiengangübergreifenden
Anerkennung von Studienleistungen auf Basis des notwendigen
Zeitaufwandes zum Studieren, ausgedrückt als Creditpoints
(Creditpoints) (siehe Erläuterung oben).
Exkursion Lehrausflug unter Anleitung einer oder eines Lehrenden. Sie dient
der Veranschaulichung theoretischer Studieninhalte unter Bezug auf
praktische Anforderungen in Forschung und Berufsfeld bzw. der
Erarbeitung neuer Wissensgebiete unter Anleitung durch Lehrende,
besonders da, wo an der Hochschule selbst keine vergleichbaren
Möglichkeiten zur Bearbeitung der Themenstellung möglich sind.
Die durch die Teilnahme an einer Exkursion entstehenden
individuellen zusätzlichen finanziellen Aufwendungen sind von den
Studierenden selbst zu tragen. In der jeweiligen Modulbeschreibung
wird festgelegt, ob und unter welchen Bedingungen die Teilnahme
an einer Exkursion Voraussetzung für das erfolgreiche Absolvieren
eines Moduls ist.
Kreditpunkt Siehe „Creditpoints nach ECTS“
Lehrstrategie Didaktische oder autodidaktische Methode bzw. entsprechendes
Konzept, das angewendet wird, um ein bestimmtes
Qualifikationsziel zu erreichen.
Lehrveranstaltung Vorlesung, Übung, Praktikum, Seminar, Exkursion
Modul Definition siehe § 3 Abs. 1 der Allgemeinen Bestimmungen
(Teil I der Prüfungsordnung)
Modulbaustein Anderer Begriff für eine Lehrveranstaltung der Art Vorlesung,
Übung, Praktikum, Seminar oder Exkursion, sofern sie Bestandteil
eines oder mehrerer Module ist.
Modulverantwortliche/ Person, die dafür zuständig ist, dass die Beschreibung eines Moduls
Modulverantwortlicher auf dem aktuellen Stand bleibt; sie koordiniert in Abstimmung mit
der bzw. dem Prüfungsausschussvorsitzenden, dem
Studienausschuss nach § 53 Absatz 2 HHG und dem Dekanat die
Aktualisierung entsprechender Modulbeschreibungen zum jeweils
vorgesehenen Zeitpunkt. Es handelt sich hierbei in der Regel um
eine Professorin oder einen Professor bzw. eine wissenschaftliche
Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter, die oder der
Lehrende/Lehrender selbst in dem Modul als Lehrende bzw. Lehrender eingebunden ist.
Daneben ist die oder der Modulverantwortliche die Person, die für
die Zusammenfassung der Leistungsbewertung der Studierenden in
diesem Modul zuständig sowie für die sachgerechte Dokumentation
und Weiterleitung der Prüfungsergebnisse an das
Prüfungsverwaltungssystem verantwortlich ist. Die oder der
Modulverantwortliche wird vom Dekanat des Fachbereichs
eingesetzt.
Modulcode Der Modulcode ist eine Folge von alphanumerischen und
numerischen Zeichen, die ein Modulcode eindeutig kennzeichnet.
Es gibt keine unterschiedlichen Module, denen der gleiche
Modulcode zugeordnet wird.
Sem.-lfd.Nr. Aus zwei Teilen bestehender Code, bestehend aus (1) der
numerischen Zuweisung zum Semester und (2) einer zweistelligen
laufenden Nummer.
3
Pflichtmodul / Pflichtfach Im Rahmen des Studiums verbindlich zu absolvierende Module bzw.
Fächer. Entsprechende Module müssen innerhalb einer begrenzten
Zahl an Prüfungsversuchen erfolgreich absolviert werden.
Praktikum Erwerb und Vertiefung von Kenntnissen durch Bearbeitung
praktischer, experimenteller Aufgaben in einem Labor der
Hochschule; die oder der Lehrende leitet die Studierenden an und
überwacht die Veranstaltung; Studierende bereiten die jeweiligen
theoretischen Grundlagen vor, führen praktische Arbeiten und
Versuche durch, fassen die Ergebnisse mündlich oder schriftlich
zusammen und präsentieren sie entsprechend der Anforderungen
der Modulbeschreibung. Integraler Bestandteil des Praktikums ist
auch der Nachweis der Vorbereitung auf die praktischen
Versuchsteile durch eine mündliche oder schriftliche Abfrage zu
Beginn des jeweiligen Versuchstages.
Projekt / Projektarbeit Dient der eigenständigen methodischen Entwicklung einer
praxisorientierten Problemlösung unter Anwendung
wissenschaftlicher Erkenntnisse und Zusammenhänge.
Projektplanung, -durchführung und -ergebnisse sind schriftlich und
mündlich zu präsentieren. Projekte werden als Einzelarbeiten oder
Arbeiten kleiner Gruppen angefertigt entsprechend der
Anforderungen der Modulbeschreibung.
Schlüsselqualifikationen Fähigkeiten aus dem Bereich der sozialen Interaktion
(Teamfähigkeit, Kommunikation etc.) und der weiteren individuellen
Persönlichkeitsentwicklung. Studierende erhalten die Möglichkeit, in
den verschiedenen Lehrveranstaltungsarten ihre individuellen
Schlüsselqualifikationen zu entwickeln. Besonders in
Lehrveranstaltungen, in denen sich die Studierenden durch aktive
Eigenanteile an der Gestaltung beteiligen (in steigenden Anteilen in
Übungen, Seminaren, Praktika und Projektarbeiten), trainieren sie
ihre individuellen nebenfachlichen Qualifikationen.
Semesterwochenstunde Zeiteinheit zur Angabe des Lehrumfangs in einer Lehrveranstaltung
bzw. einem Modulbaustein (Vorlesung, Übung, Seminar oder
Praktikum), die von einer oder einem Lehrenden geleitet wird. Eine
Semesterwochenstunde entspricht einem Lehrumfang von 45
Minuten pro Woche. Die Multiplikation mit der Anzahl an
Semesterwochen in der Veranstaltungszeit (in der Regel 18
Wochen) ergibt die Abschätzung des Lehrumfangs in Zeitstunden.
Seminar Erarbeitung komplexer Fragestellungen, Erarbeitung
wissenschaftlicher Erkenntnisse, Beurteilung vorwiegend neuer
Problemstellungen (aus Sicht der Studierenden) mit
wissenschaftlichen Methoden, Wechsel von Vortrag und Diskussion;
die oder der Lehrende leitet die Veranstaltung, führt die Diskussion;
Studierende erarbeiten selbstständig längere Beiträge und tragen
die Ergebnisse vor; intensive Behandlung der Themen durch
Diskussion. Die von den Studierenden zu erbringenden Leistungen
werden in den entsprechenden Modulbeschreibungen aufgeführt.
Soft Skills Siehe „Schlüsselqualifikationen“
Übung Systematische Durcharbeitung von Lehrstoffen und
Zusammenhängen, Anwendung auf Fälle aus der Praxis; die oder
der Lehrende leitet die Veranstaltung, gibt Einführung, stellt
Aufgaben, gibt Lösungshilfen; Studierende arbeiten einzeln oder in
Gruppen, lösen Aufgaben weitgehend selbstständig, aber in enger
Rückkopplung mit der oder dem Lehrenden.
Vorlesung Zusammenhängende Darstellung eines Lehrstoffs, Vermittlung von
Fakten und Methoden; die oder der Lehrende trägt vor, beantwortet
Fragen; Studierende verhalten sich überwiegend rezeptiv, stellen
ggf. Informationsfragen.
Wahlmodul / Wahlfach Ein außerhalb des Studienprogramms frei wählbares Modul bzw.
eine frei wählbare Lehrveranstaltung. Wahlmodule werden im
4
Rahmen der personellen und sachlichen Möglichkeiten der
Hochschule angeboten. Sie können auch aus dem Lehrangebot
anderer Studiengänge und Fachbereiche gewählt werden.
Wahlmodule, in denen Leistungsnachweise erbracht wurden,
können auf Antrag in das Abschlusszeugnis und das Diploma
Supplement aufgenommen werden, sie finden jedoch keine
Berücksichtigung bei der Berechnung der Gesamtnote. Ein
Wahlmodul kann im Einzelfall auf Antrag zum Wahlpflichtmodul
werden; die Entscheidung hierüber trifft der Prüfungsausschuss.
Wahlpflichtmodul / Im vom Studienplan vorgegebenen Umfang aus einem Katalog
Wahlpflichtfach auszuwählende Module bzw. Fächer.

d. Struktur von Modulbeschreibungen


Eine Modulbeschreibung enthält folgende Angaben:

Pos. Bestandteil der Modulbeschreibung


0 Modultitel und Modulcode
1 Creditpoints und Arbeitsaufwand / Moduldauer / Arbeitsaufwand durch Selbststudium
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen in SWS
3 Modulbeauftragter und Lehrende
4 Kompetenzziele
5 Lerninhalte
6 Verwendbarkeit - Studiengang, für den das Modul verwendbar ist unter Angabe des
Semesters und der Kategorie „Pflicht“ oder „Wahlpflicht“
7 Empfohlene Voraussetzungen zur Teilnahme am Modul
8 Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung
9 Prüfungsform
10 Voraussetzungen zur Vergabe von Creditpoints
11 Stellenwert der Note an der Gesamtnote
12 Bewertung der Prüfungsleistung
13 Häufigkeit und Semester in dem ein Modul angeboten wird
14 Literatur
15 Kurzfassung Deutsch
16 Kurzfassung Englisch

e. Prüfungsformen

Klausur Siehe §8 der Allgemeinen Bestimmungen für


Masterprüfungsordnungen der THM
Mündliche Prüfung Siehe §7 der Allgemeinen Bestimmungen für
Masterprüfungsordnungen der THM
Praktikumsbegleitende mündliche An den Inhalten eines Praktikums orientiertes bewertetes
Prüfung Prüfungsgespräch, das je Praktikumstermin 15 min nicht überschreiten
darf. Die Prüfung kann als Gruppen- oder Einzelprüfung absolviert
werden. Die Gesamtprüfungsdauer darf 120 min nicht überschreiten.
Art und Weise wird zu Vorlesungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter
Art und Weise bekannt gegeben.
Portfolio Kombination von Prüfungsformen, deren Zusammenstellung sich an
den zu vermittelnden Kompetenzen eines Moduls orientiert. Elemente
des Portfolios sind:
• Präsentation
• Lösung von Übungsaufgaben
• Schriftliche Protokolle
• Mündliche Prüfung
Art und Weise wird zu Vorlesungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter
5
Art und Weise bekannt gegeben. Die Prüfung kann als Gruppen- oder
Einzelprüfung absolviert werden.
Praktikumsparcours Aufbau, Demonstration und Diskussion von einem oder mehreren
Experimenten im Praktikum. Die Prüfung kann als Gruppen- oder
Einzelprüfung absolviert werden. Die Gesamtprüfungsdauer darf 90
min nicht überschreiten.
Fachreferat Dem Fachreferat wird eine der vier Aufgabenstellungen zugrunde
gelegt:
• Beantwortung einer Fragestellung oder
• Bewertung einer Textaussage oder
• Vergleich von Meinungen oder
• Darlegung eines Problems oder strittigen Sachverhaltes
Es umfasst einen Vortrag im Umfang von 15 bis maximal 20 Minuten,
eine sich anschließende Diskussion im Umfang von 20 Minuten sowie
ein Handout im Umfang von maximal 1,5 Seiten (Arial 11pt;
Zeilenabstand 1,5; Seitenränder 2,5 cm).Handout und die Präsentation
zum Fachreferat sind den prüfenden Personen mindestens 10 Tage
vor Prüfungstermin zu zusenden.
Hausarbeit Die Hausarbeit wird über einen Zeitraum von maximal 8 Wochen
angefertigt und umfasst höchstens 25 Seiten.
Präsentation Eine im Plenum frei und mit Unterstützung adäquater Medien mündlich
vorgetragene und wissenschaftlich strukturierte Auseinandersetzung
mit einem Fachthema
Projektbericht Schriftlicher Bericht zu einer methodisch eigenständig durchgeführten
und ergebnisoffene Bearbeitung einer praktisch oder theoretisch
ausgerichteten Aufgabe
Bericht Eine schriftliche Ausarbeitung zu einer konkreten, praktischen oder
theoretischen Aufgabe
Kolloquium Wissenschaftliches Fachgespräch

6
f. Modulbeschreibungen

Pflichtmodule
Strahlenbiologie und Strahlenschutz LSE-2111
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h

2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen


S: Strahlenschutz (2 SWS)
S: Strahlenbiologie (2 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Breckow; Lehrende: Breckow, Fiebich
4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- die potenziell schädigende Wirkung von ionisierender Strahlung sowohl qualitativ als auch quantitativ
anzugeben und zu bewerten;
- die biologischen Wirkungsschritte auf molekularer, subzellulärer, zellulärer und auf Organebene
anzugeben
und zu beschreiben;
- Reparatursysteme und –mechanismen zu erläutern;
- deterministische und stochastische Wirkungsprozesse zu unterscheiden;
- die Methoden der Risikoschätzung anzugeben;
- Strahlenschutzkonzepte anzugeben, nachzuvollziehen und zu begründen;
- die Entscheidungsbefugnisse des Medizinphysikexperten aus den gesetzlichen Grundlagen abzuleiten.
Sozial- und Selbstkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage:
- im Konfliktfeld der kontroversen öffentlichen Wahrnehmung in Bezug auf Strahlenwirkung Position zu
beziehen und die Position argumentativ zu verteidigen;
- die Verantwortung des Medizinphysik-Experten gegenüber den Patienten und dem Personal
wahrzunehmen und in Konfliktfällen begründete Entscheidungen zu treffen.
5 Lerninhalte
- Dosiskonzepte im Strahlenschutz;
- Struktur der Strahlenschutzgesetzgebung;
- Röntgenverordnung, Strahlenschutzverordnung, Richtlinien zum Strahlenschutz;
- Strahlenexposition (natürliche und zivilisatorische)
- Strahlenschutz in der Medizin;
- Dosisbegriffe, Dosimetrie, Dosisermittlung und Strahlenschutz bei Patienten und Personal
- Medizinphysik-Experten;
- Molekulare Strahlenwirkungen, DNA-Schäden, Nachweisverfahren
- Reparaturprozesse
- Deterministische und Stochastische Strahlenwirkungen
- Strahlenrisiko, strahleninduzierte Kanzerogenese
- Epidemiologie, Dosis-Wirkungsbeziehengen, LNT
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.MP
Wahlpflichtmodul im Studiengang
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Regelmäßige Teilnahme am Seminar (80%), Seminarvortrag (15 min.)
9 Prüfungsformen
Klausur mit Fragen im Antwort-Wahl-Verfahren (über den Umfang des Antwort-Wahl-Verfahrens werden
die Studierenden rechtzeitig und auf geeignete Art und Weise informiert)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestandene Klausur
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im

7
Sommersemester

14 Literatur
Modulberatung und Literatur: siehe Homepage des jeweiligen Dozenten
15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: Molekulare Strahlenwirkungen, Deterministische und
Stochastische Strahlenwirkungen, Strahlenqualität, Strahlenrisiko, strahleninduzierte Kanzerogenese,
Epidemiologie, Dosis-Wirkungszusammenhänge, Strahlenschutzkonzepte.
16 Kurzfassung Englisch
Molecular effects of radiation, deterministic and stochastic effects of radiation, radiation quality, radiation
risks, radiation-induced carcinogenesis, epidemiology, dose-effect relationship, concepts for radiation
safety.

8
Bildgebende Systeme in der Medizin LSE-2112

1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium


6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h

2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen


V: Bildgebende Systeme in der Medizin (3 SWS)
Ü: Bildgebende Systeme in der Medizin (1 SWS)

3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Fiebich; Lehrende: Fiebich, NN

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- den Aufbau und Funktionsweise von Röntgeneinrichtungen zu analysieren und zu evaluieren
- das Gebiet der bildgebenden Verfahren in der Röntgendiagnostik wissenschaftlich zu deuten und die
Einflüsse der Aufnahmeparameter, des Patienten und von Strahlenschutzmaßnahmen auf Bildqualität
und Strahlenexposition grundlegend vorherzusagen
- in der Röntgendiagnostik Bezüge zwischen medizinphysikalischen Sachverhalten und der klinischen
Anwendung zu verstehen
- komplexe Zusammenhänge in der bildgebenden Diagnostik zu analysieren und synthetisieren

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- die Fachsprache bei den Bildgebenden Verfahren in der Medizin in fachlichen Diskussionen sicher zu
verwenden
- Optimierungsvorschläge anderen Personen gegenüber sicher zu vertreten und präzise zu formulieren

5 Lerninhalte
- Strahlenphysik, Gerätetechnik, Bildqualität, Ermittlung von Parametern zur Beschreibung der Bildqualität
- Mammographie, digitale Radiographie, Qualitätssicherung
- Interventionelle Radiographie und Computertomographie
- Optimierung von Dosis und Bildqualität in der Röntgendiagnostik inkl. Pädiatrie, der
Computertomographie und der interventionellen Radiologie

6 Verwendbarkeit des Moduls


Pflichtmodul im Studiengang: M.MP Wahlpflichtmodul im Studiengang: M.BMT

7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul


keine

8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung


keine

9 Prüfungsformen
Mündliche Prüfung zum Abschluss des Semesters (45 min)

10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen


Bestandene Prüfungsleistung

11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote


Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1

12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)

13 Häufigkeit des Angebots


jeweils im Sommersemester

9
14 Literatur
1.Bushberg JT et al.: The Essential Physics of Medical Imaging, 3. Auflage, 2011
2. Hsieh J: Computed Tomography: Principles, Design, Artifacts, and Recent Advances, 3. Auflage, 2015
3. Beutel, J, Kundel, HL, van Metter RL: Handbook of Medical Imaging:Volume 1:Physics and
Psychophysics. 1. Aufl. 2000
4. Bezug TM: Einführung in die Computertomographie: Mathematisch-physikalische Grundlagen der
Bildrekonstruktion, 2014

15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: Bildqualität (MTF, NPS, DQE), Verfahren zur Bestimmung der
Bildqualität, Optimierung von Bildqualität und Strahlenexposition, Dosisberechnung, Mammographie,
digitale Verfahren, Bildrekonstruktionsverfahren, Dosisoptimierung, Monte-Carlo Simulationen, Verfahren
der Angiographie, Vertiefung Magnetresonanztomographie, baulicher und apparativer Strahlenschutz.

16 Kurzfassung Englisch
Image quality (MTF, NPS, DQE), quantification of image quality, optimization of image quality and radiation
exposition, dose calculus, mammography, digital methods, image reconstruction methods, Monte-Carlo
simulation, methods of angiography, advanced MRT, constructive and technical radiation safety

10
Dosimetrie ionisierender Strahlung LSE-2113
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Dosimetrie ionisierender Strahlung (3 SWS)
Ü: Dosimetrie ionisierender Strahlung (1 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Zink; Lehrende: Zink, Czarnecki

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- die physikalischen Theorien zur Wechselwirkung ionisierender Strahlung auf komplexe dosimetrische
Fragestellungen anzuwenden;
- die Grenzen physikalischer Näherungen im Bereich der Dosimetrie zu erkennen und analysieren;
- dosimetrische Messungen hinsichtlich ihrer Unsicherheiten kritisch zu hinterfragen;
- für unterschiedliche dosimetrische Aufgaben die geeignete Messtechnik auszuwählen.

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- selbstorganisiert die Lösung anspruchsvoller physikalischer Aufgabenstellungen durchzuführen;
- anspruchsvolle physikalische Aufgaben in der Gruppe aktiv zu diskutieren und in der Gruppe Lösungen
zu
erarbeiten;
- das eigene Sprachvermögen beim Durcharbeiten englischsprachiger Literatur selbstkritisch zu
reflektieren
5 Lerninhalte
- Messtechnik in der Dosimetrie;
- Stoßbremsvermögen
- Hohlraumtheorien (Bragg-Gray, Spencer-Attix);
- Fluenz, Fluenzstörungen, Störungsfaktoren;
- Monte Carlo Simulationen zum Strahlungstransport;
- Klinische Dosimetrie (Photonen, Elektronen, Ionen);
- nationale und internationale Dosimetrieprotokolle;
- Dosimetrische Spezialfälle (kleine Photonenfelder, Brachytherapie);
- Dosimetrie in der Röntgendiagnostik, der Nuklearmedizin und dem Strahlenschutz;
- Dosimetrie im Strahlenschutz.
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.MP
Wahlpflichtmodul im Studiengang
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsblätter (70%)
9 Prüfungsformen
Mündliche Prüfung (45 min)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestandene mündliche Prüfung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im
Sommersemester

14 Literatur
- F. H. Attix: Introduction to Radiological Physics and Radiation Dosimetry, Wiley-VCH, 2004
- F. Verhaegen, J. Seco: Monte Carlo techniques in radiation therapy, CRC-Press, 2013
- IAEA TRS-398: Absorbed Dose Determination in external Beam Radiotherapy: An International Code of
Practice for Dosimetry based on Standards of Absorbed Dose to Water, 2000

11
- G. F. Knoll: Radiation Detection and Measurement, J. Wiley & Sons, 1989
- D.W.O. Rogers, J. Cygler: Clinical Dosimetry Measurements in Radiotherapy, Medical Physcs Publishing
(2009)
15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: Einführung Streutheorie, Wechselwirkung Strahlung und
Materie, Bremsvermögen geladener Teilchen, Bethe-Bloch-Gleichung, Detektoren, Hohlraum- bzw.
Spencer-Attix-Theorie, Photonen- und Elektronendosimetrie, klinische Dosimetrie, Dosimetrieprotokolle,
Monte-Carlo Verfahren in der Dosimetrie.
16 Kurzfassung Englisch
Introduction to scattering theory, feedback between radiation and matter, stopping power of charged
particles, Bethe-Bloch-equation, detectors, Spencer-Attix-Theory, photon and electron dosimetry, clinical
dosimetry, dosimeter protocols, Monte-Carlo methods in dosimetry.

12
Nuklearmedizin LSE-2114
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 60 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
S: Nuklearmedizin (2 SWS)
P: Nuklearmedizin (2 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Koch; Lehrende: Koch, Fiebich, Zink, NN
4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- Methoden zur Gewinnung von wichtigen Gebrauchsnukliden zu vergleichen und für medizinische
Anwendungen nuklidspezifisch auszuwählen.
- Versuchsabläufe unter den besonderen Randbedingungen radiochemischer Reaktionsführung zu
organisieren.
- die Strahlenschutzgrundsätze beim Umgang mit offenen Radioisotopen sicher in Prozesse zu integrieren.
- Kontaminationen aufzufinden, zu bewerten, zu beseitigen und dafür die geeignete Messtechnik
auszuwählen und einzusetzen.
- ein Störfallkonzept für ein radiochemisches Labor zu entwickeln und Arbeitsabläufe zur Beherrschung
entsprechender Störfallsituationen festzulegen.
- Radionuklide und Radiopharmaka anhand der Eigenschaften und Wechselwirkungen im Gewebe zu
bewerten und eine anwendungsbezogene Auswahl für Diagnostik und Therapie zu treffen.
- die klinischen Anwendungsgebiete zu überblicken sowie Möglichkeiten und Grenzen
nuklearmedizinischer
Verfahren zu erkennen und aufzuzeigen.
- die Funktionsweise nuklearmedizinisch eingesetzter Strahlen-Messtechnik zu klassifizieren und deren
Eignung für eine bestimmte Anwendung zu beurteilen.
- klinische Kenngrößen als Grundlage für die Indikationsstellung zu bewerten und eine Nutzen-Risiko-
Analyse durchzuführen

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- Sachverhalte konstruktiv kritisch zu hinterfragen und kreativ nach Alternativen zu suchen.
- sich ausdauernd und konzentriert neue Themengebiete zu erarbeiten.
- sorgfältig und verantwortungsbewusst mit radioaktiven Stoffen umzugehen.
- sich zur Bewältigung schwieriger Situationen im Team zu organisieren und verlässlich
zusammenzuarbeiten.
- durch den Erwerb von Fachkompetenz Vertrauen in die Planung eigener Handlungs- und
Entscheidungsschritte zu entwickeln.
- ihre spätere berufliche Verantwortung gegenüber Patienten und Personal zu erkennen und
einzuschätzen.
5 Lerninhalte
Lerninhalte
Seminar: Radiochemische Reaktionsführung, Kernreaktionen, Wirkungsquerschnitt, radioaktives
Gleichgewicht, Radionuklidgeneratoren, Tracer, strahlenchemische Prozesse, Auslegung von
Radionuklidlaboratorien, Maßnahmen bei Stör- und Unfällen, Inkorporationsüberwachung;
klinisch relevante Radionuklide in Diagnostik und Therapie, wichtige Prinzipien zur Synthese und
Anwendung von Radiopharmaka, Messtechnik in der Nuklearmedizin, Strahlenschutz des Personals,
Strahlenexposition des Patienten, bildgebende Verfahren in der Nuklearmedizin, klinische Anwendungen
(Übersicht und Fallbeispiele)
Praktikum: (1) Flüssigszintillationsmesstechnik, Autoradiographie, Dekontaminationstechnik, Messung und
Probenahme in einem kontaminierten Bereich; (2) Ausgewählte nuklearmedizinische Anwendungen im
klinischen Alltag
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.MP
Wahlpflichtmodul im Studiengang
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum (regelmäßige Teilnahme (mind. 80%) und Testat auf die zu
erstellenden Praktikumsberichte)
Das Praktikum beinhaltet:
• den Nachweis der Vorbereitung auf die praktischen Versuchsteile durch eine mündliche oder schriftliche
Abfrage zu Beginn des jeweiligen Versuchstages;
13
kann die Vorbereitung auf die Praktikumsversuche dabei nicht nachgewiesen werden, ist die Teilnahme
am jeweiligen Versuch nicht möglich
• erfolgreiche Durchführung der Versuche
• testierte Praktikumsberichte.
(Zu Veranstaltungsbeginn wird sowohl die Anzahl der Praktikumsversuche als auch die Art und Weise der
erfolgreichen Teilnahme bekannt gegeben.)

9 Prüfungsformen
mündliche Prüfung (45 min)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestandene mündliche Prüfung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im
Sommersemester

14 Literatur
[01] J. Koch: Skriptum Radiochemie. THM Gießen
[02] Materialien zu Seminar und Praktikum Nuklearmedizin
[03] J. Koch, A. Haas: Anleitung zum Praktikum "Radiochemie", THM Gießen
[04] K. H. Lieser: Einführung in die Kernchemie. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 1991
[05] K. H. Lieser: Nuclear and Radiochemistry. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2013
[06] C. Keller: Grundlagen der Radiochemie. Verlag Salle/Sauerländer, Frankfurt/Main 1998
[07] H. Schicha, O. Schober: Nuklearmedizin. Schattauer Verlag, Stuttgart 2013
[08] T. Kuwert, F. Grünwald, U. Haberkorn, T. Krause: Nuklearmedizin. Georg Thieme Verlag, Stuttgart
2008
[09] Strahlenschutzgesetz und -verordnung, div. DIN/EN/ISO-Normen in der jeweils gültigen Fassung
15 Kurzfassung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: Herstellung, Eigenschaften und Verwendung von offenen
Radionukliden in der Medizin, Markierung/Tracer, Maßnahmen bei Stör- und Unfällen, Messtechnik: LSC
und Phosphorimager, Kontaminations- und DL-Messung. Bildgebende Verfahren in der Nuklearmedizin:
Szintigrafie, SPECT, PET, therapeutische Anwendungen in der Nuklearmedizin
16 Kurzfassung Englisch
Preparation properties and application of open radionuclides in medicine, marking/tracing, failure and
malfunction management, metrology: LSC und phosphorus imaging, contamination and DL-measurement,
imaging in nuclear medicine: scintigraphy, SPECT, PET, therapeutic nuclear medicine

14
Physik und Technik der Strahlentherapie LSE-2211
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 105 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Physik und Technik der Strahlentherapie (3 SWS)
P: Bestrahlungsplanung (2 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Zink; Lehrende: Zink, Mitarbeiter

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- die unterschiedlichen strahlentherapeutischen Verfahren kritisch gegeneinander abzugrenzen und zu
bewerten;
- klinische Bestrahlungspläne zu erstellen;
- klinische Dosisverteilungen hinsichtlich ihrer Unsicherheiten zu analysieren;
- klinische Dosisverteilungen hinsichtlich ihrer therapeutischen Wirkung auf den Patienten zu analysieren
und zu bewerten;

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- die Aufgaben und die Verantwortung eines klinisch tätigen Medizinphysikers in einem interdisziplinären
Team zu reflektieren;
- die Verantwortung des klinisch tätigen Medizinphysikers im Kontext der Strahlenschutzgesetzgebung zu
bewerten.
5 Lerninhalte
- Klinische Teilchenbeschleuniger (Linearbeschleuniger, Zyklotron, Synchrotron, Betatron);
- Dosisberechnungsverfahren in der Strahlentherapie;
- Zielvolumenkonzepte nach ICRU;
- Strahlenbiologie des Tumors und des gesunden Gewebes;
- Bestrahlungstechniken und Bestrahlungsplanung in der Teletherapie;
- Bildgebung in der Strahlentherapie;
- Partikeltherapie;
- Brachytherapie;
- Qualitässicherung in der Strahlentherapie;
- gesetzliche Grundlagen der Strahlentherapie.
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.MP
Wahlpflichtmodul im Studiengang
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Erfolgreich abgeschlossenes Praktikum Bestrahlungsplanung
Das Praktikum beinhaltet:
• den Nachweis der Vorbereitung auf die praktischen Versuchsteile durch eine mündliche oder schriftliche
Abfrage zu Beginn des jeweiligen Versuchstages;
kann die Vorbereitung auf die Praktikumsversuche dabei nicht nachgewiesen werden, ist die Teilnahme
am jeweiligen Versuch nicht möglich
• erfolgreiche Durchführung der Versuche
• testierte Praktikumsberichte.
(Zu Veranstaltungsbeginn wird sowohl die Anzahl der Praktikumsversuche als auch die Art und Weise der
erfolgreichen Teilnahme bekannt gegeben.)

9 Prüfungsformen
Mündliche Prüfung (45 min)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestandene mündliche Prüfung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)

15
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im
Wintersemester

14 Literatur
- P. Mayles, A. NahumJ. C. Rosenwald: Handbook of Radiotherapy Physics, Taylor & Francis, 2007
- E. Podgorsak: Radiation Oncology Physics, IAEA, 2005
- F. Khan: The Physics of Radiation Therapy, Lippincott Williams & Wilkins, 2003
15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: Dosisberechnung in der Teletherapie, Bestrahlungsplanung,
Strahlenbiologie in der Strahlentherapie, Bildgebung in der Strahlentherapie, Tumorkonforme
Strahlentherapie: IMRT, IMAT, IGRT, inverse Bestrahlungsplanung, Protonen- und Hadronentherapie,
Brachytherapie, Qualitätssicherung in der Strahlentherapie
16 Kurzfassung Englisch
Dose calculus in teletherapy, irratiation planning, radiation biology, radiation biology in therapy, imaging in
radiation therapy, tumour-conformable irradiation: IMRT, IMAT, IGRT, inverse irradiation planning, proton-
and hardron therapy, brachytherapy, quality control in radiation therapy

16
Laborpraktikum Medizinische Physik LSE-2212
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
P: Laborpraktikum Medizinische Physik (4 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Zink; Lehrende: Professoren und Mitarbeiter des Studiengangs

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- komplexe Versuche für eine gegebene Fragestellung zu planen und die dazugehörige
Versuchsanordnung
aufzubauen
- Messmethoden der Medizinischen Physik anzuwenden;
- theoretische Grundlagen auf konkrete Experimente anzuwenden;
- ihre Messergebnisse auf Grundlage der physikalischen Theorien zu interpretieren;
- Unsicherheitsanalysen für ihre Messergebnisse durchzuführen;.

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- im Team umfangreichere Versuche zu planen, durchzuführen und auszuwerten
- problemorientiert zu arbeiten;
- sich selbständig in ein medizinphysikalisches Thema einzuarbeiten
5 Lerninhalte
Sechs Laborversuche bzw. Projekte aus den Bereichen:
- Dosimetrie
- Qualitätssicherung in der Strahlentherapie
- Strahlenschutz
- Medizinische Bildgebung
- Bildverarbeitung
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.MP
Wahlpflichtmodul im Studiengang
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
keine
9 Prüfungsformen
Benotete Berichte zu den Laborversuchen (über die Anzahl werden die Studierenden rechtzeitig und auf
geeignete Art und Weise informiert)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Erfolgreiches Bestehen der Prüfungsleistung
Das Praktikum beinhaltet:
• den Nachweis der Vorbereitung auf die praktischen Versuchsteile durch eine mündliche oder schriftliche
Abfrage zu Beginn des jeweiligen Versuchstages;
kann die Vorbereitung auf die Praktikumsversuche dabei nicht nachgewiesen werden, ist die Teilnahme
am jeweiligen Versuch nicht möglich
• erfolgreiche Durchführung der Versuche
• testierte Praktikumsberichte.
(Zu Veranstaltungsbeginn wird sowohl die Anzahl der Praktikumsversuche als auch die Art und Weise der
erfolgreichen Teilnahme bekannt gegeben.)

11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote


Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
in jedem
Semester

17
14 Literatur
- Versuchsanleitungen mit Literaturangaben
15 Kurzfasssung Deutsch
Kompetenzen auf folgenden Gebieten: Dosimetrie, Strahlenschutz, Medizinische Bildgebung und
Bildverarbeitung, Biomechanik, Elektromedizin, Medizinische Elektronik
16 Kurzfassung Englisch
Dosimetry, radiation safety, medical imaging and image processing, biomechanics, electromedicine,
medical electronics

18
Seminar Medizinische Physik / Anleitung zu wissenschaftlichem Arbeiten LSE-2213
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
3 CrP / 90 h 2 Semester 60 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
S: Seminar Medizinische Physik (1 SWS)
S. Anleitung zu wissenschaftlichem Arbeiten (1 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Zink, Lehrende: Professoren des Studiengangs

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- zu einem vorgegebenen, aktuellen Thema der Medizinischen Physik, das noch Gegenstand der
Forschung
ist, selbständig Literatur zu recherchieren.
- einen Vortrag über ein komplexes Thema der modernen Medizinischen Physik so zu strukturieren und zu
halten, dass ein physikalisch gebildetes Publikum dem Vortrag gut folgen kann. Durch die Gestaltung des
Vortrags können sie die Zuhörer auch für ein komplexes Spezialthema interessieren;
- eigene wissenschaftliche Ergebnisse in Form für Abstracts, Poster und wissenschaftliche Artikel
zusammenzufassen.

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- wissenschaftliche Originalliteratur in englischer Sprache zu verstehen,
- einen wissenschaftlichen Vortrag in englischer Sprache zu halten;
- eine wissenschaftliche Diskussion in englischer Sprache zu führen;
- wissenschaftliche Texte in englischer Sprache zu verfassen.
5 Lerninhalte
- Anhand wissenschaftlicher Originalliteratur arbeiten sich die Studierenden in ein Spezialgebiet der
Medizinischen Physik ein und präsentieren den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik in zwei
15-
minütigen Vorträgen in englischer Sprache.
- Die Studierenden reflektieren kritisch ihre eigenen wissenschaftlichen Ergebnisse aus der laufenden
Projekt- und Masterarbeit, präsentieren und diskutieren diese.
- Die Studierenden lernen spezialisierte wissenschaftliche Methoden und Verfahren knapp und präzise zu
beschreiben.
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.MP
Wahlpflichtmodul im Studiengang
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
Erfolgreich abgeschlossene Module des ersten Semesters
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
keine
9 Prüfungsformen
Präsentation (15 min) in englischer Sprache
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Regelmäßige aktive Teilnahme am Seminar (mindestens 75%); bestandene Präsentation (100%)
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
in jedem
Semester

14 Literatur
- aktuelle wissenschaftliche Originalliteratur
15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: selbstständiges Erarbeiten und Präsentieren eines
wissenschaftlichen Themengebietes aus dem Bereich der Medizinischen Physik.

19
16 Kurzfassung Englisch
Knowledge acquisition on a thematic area of medical physics and presentation

20
Projektarbeit Medizinische Physik LSE-2214
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
9 CrP / 270 h 2 Semester 270 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
Projektarbeit
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Studiendekan, Lehrende: Professoren des Studiengangs Medizinische Physik

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- ein größeres wissenschaftliches Projekt mit Bezug zur Medizinischen Physik zu planen und vorzubereiten
(Literaturrecherche, zeitliche Planung, Ressourcenplanung, etc);
- Experimente eigenständig zu planen, vorzubereiten und durchzuführen sowie die Ergebnisse ihrer Arbeit
kritisch zu analysieren;
- die Ergebnisse ihrer Arbeit im Kontext des derzeitigen Stands von Wissenschaft und Technik zu
bewerten;
- die Ergebnisse ihrer Arbeit in einem Bericht zusammenzufassen;
- die Ergebnisse ihre Arbeit dem Fachpublikum in einem wissenschaftlichen Vortrag zu präsentieren.

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- sich aufgrund der angeeigneten sozialen Kompetenzen, in Forschungs- und Entwicklungsteams oder im
beruflichen Umfeld (Klinik) zu integrieren;
- im Team fachspezifische Probleme zu diskutieren, ggf. auch in englischer Sprache;
- umfangreiche Projekte in einem Kurzvortrag (20 min) zusammenzufassen.

5 Lerninhalte
Bearbeitung eines wissenschaftlichen Projekts aus dem aktuellen Forschungsbereich der am
Masterstudiengang beteiligten Professorinnen und Professoren

6 Verwendbarkeit des Moduls


Pflichtmodul im Studiengang: M.MP
Wahlpflichtmodul im Studiengang
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
Erfolgreich abgeschlossene Module des ersten Semesters
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
keine
9 Prüfungsformen
Projektbericht
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Erfolgreiches Bestehen der Prüfungsleistung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
in jedem
Semester

14 Literatur
- aktuelle wissenschaftliche Originalliteratur
15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: selbständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Themas aus
dem Bereich der Medizinischen Physik.
16 Kurzfassung Englisch
Independent scientific elaboration of a topic in the field of medical physics

21
Masterarbeit mit Kolloquium LSE-2301
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
30 CrP / 900h 1 Semester 900 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
Masterarbeit mit wissenschaftlichem Kolloquium
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Studiendekan, Lehrende: Professoren des Studiengangs

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- ihre im Studium erworbenen Fachkompetenzen in einem wissenschaftlichen oder beruflichen Umfeld
erfolgreich einzusetzen;
- ein größeres wissenschaftliches Projekt mit Bezug zum Studiengang zu planen, vorzubereiten und
durchzuführen
- aktuelle wissenschaftliche Literatur und andere Quellen des Themenfelds der Masterarbeit eigenständig
zu
recherchieren, zu identifizieren und die Qualität zu bewerten
- Experimente eigenständig zu planen, vorzubereiten und durchzuführen
- die Ergebnisse ihrer Arbeit im Kontext des derzeitigen Stands von Wissenschaft und Technik kritisch zu
bewerten;
- eine wissenschaftliche Arbeit im Sinne einer guten wissenschaftlichen Praxis (vgl. Leitlinien der DFG) zu
verfassen;
- die Ergebnisse ihre Arbeit einem Fachpublikum in einem wissenschaftlichen Vortrag zu präsentieren.

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- sich aufgrund der angeeigneten sozialen Kompetenzen, in Forschungs- und Entwicklungsteams oder im
beruflichen Umfeld zu integrieren;
- im Team fachspezifische Probleme zu diskutieren, ggf. auch in englischer Sprache;
- eine wissenschaftliche Aufgabenstellung in begrenzter Zeit erfolgreich zu bearbeiten;
- umfangreiche Projekte in einem Kurzvortrag (20 min) zusammenzufassen;
- eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen.
5 Lerninhalte
Bearbeitung eines wissenschaftlichen Projekts aus dem aktuellen Forschungsbereich der am
Masterstudiengang beteiligten Professorinnen und Professoren.

6 Verwendbarkeit des Moduls


Pflichtmodul im Studiengang: M.MP
Wahlpflichtmodul im Studiengang
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
-
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Siehe §7 Absatz 6 der fachspezifischen Bestimmungen
9 Prüfungsformen
Masterarbeit, Vortrag (20 min) mit anschließendem wissenschaftlichen Kolloquium (40 min)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Erfolgreich abgeschlossene Masterarbeit (75%)
Erfolgreich abgeschlossenes Kolloquium (25%)
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9, § 12 und § 18 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der
Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
in jedem
Semester

14 Literatur
- aktuelle wissenschaftliche Originalliteratur

22
15 Kurzfasssung Deutsch
Bearbeitung eines wissenschaftlichen Projekts aus dem aktuellen Forschungsbereich der am
Masterstudiengang beteiligten Professorinnen und Professoren. Die Studierenden werden angehalten ein
größeres wissenschaftliches Projekt mit Bezug zum Studiengang zu planen, vorzubereiten und
durchzuführen unter Einbeziehung aktueller Literatur aus dem Themenfeld der Masterarbeit eigenständig
zu bearbeiten und die Ergebnisse zu präsentieren.
16 Kurzfassung Englisch
Work on a scientific project based on current research areas from professors in the Master’s program.
Students will be encouraged to plan a large scientific research project related to the course of study, to
prepare and conduct it independently taking into account current literature from the topics in the Master’s
program of study, and to present results

23
Wahlpflichtmodule

Magnetic Resonance Imaging LSE-WP-239


1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h

2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen


V: Magnetic Resonance Imaging (2SWS)
Ü: Magnetic Resonance Imaging (1SWS)
P: Magnetic Resonance Imaging (1SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Keil; Lehrende: Keil, Mitarbeiter

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- Die physikalischen Zusammenhänge zur kernmagnetischen Resonanz verstehen und anzuwenden.
- Die komplexen Sachverhalte der MR-Physik zu abstrahieren, um technische Lösungen zur
Bildgenerierung
zu erstellen.
- Die interdisziplinären Methoden und Verfahren in der MRT aus Physik, Analog-, Digitalelektronik und
Hochfrequenztechnik zu anaylsieren.
- Quantitative Messparameter hinsichtlich ihrer Unsicherheiten zu charakterisieren.

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- Eingebunden in den bereichernden Wissensaustausch einer Gruppe, eigenverantwortliches und
selbständiges Handeln umzusetzen.
- Zielorientierte und strukturierte Konzepte zu entwickeln, um kreative Lösungsstrategien von
anspruchsvollen interdisziplinären Aufgabenstellungen durchzuführen und diese zu präsentieren.
- das eigene Sprachvermögen durch englischsprachige Vorlesungseinheiten, sowie Umgang mit
englischsprachiger Literatur selbstkritisch zu reflektieren.
5 Lerninhalte
physikalische Zusammenhänge der kernmagnetischen Resonanz; Ortskodierung mittels Gradienten / k-
Raum-Formalismus; Pulssequenzen und Bildkontrasteinstellung; parallele MR-Bildgebungstechniken;
Hochfrequenz-(HF)-Empfangsspulen, HF-Sendespulen; parallele Sendetechniken; Signalkette (Aufnahme,
Verstärkung, Demodulation, Digitalisierung); MR-Bildrekonstruktionen (konventionell und „Beyond-
Nyquist“); Signal-zu-Rauschen in der MRT; Bildartefakte; funktionelle MR-Bildgebung; Diffusions-MR-
Bildgebung; klinische Protokolloptimierung; Sicherheit und Arbeitsschutz am MRT-Arbeitsplatz
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang:
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.MP M.BMT
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsblätter (70%)
Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
Das Praktikum beinhaltet:
• den Nachweis der Vorbereitung auf die praktischen Versuchsteile durch eine mündliche oder schriftliche
Abfrage zu Beginn des jeweiligen Versuchstages;
kann die Vorbereitung auf die Praktikumsversuche dabei nicht nachgewiesen werden, ist die Teilnahme
am jeweiligen Versuch nicht möglich
• erfolgreiche Durchführung der Versuche
• testierte Praktikumsberichte.
(Zu Veranstaltungsbeginn wird sowohl die Anzahl der Praktikumsversuche als auch die Art und Weise der
erfolgreichen Teilnahme bekannt gegeben.)
9 Prüfungsformen
Mündliche Prüfung (45 min)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestandene mündliche Prüfung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1

24
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im
Wintersemester

14 Literatur
- Brown RW, Cheng YCN, Haacke EM, Thompson MR, Venkatesan R. (2014). Magnetic Resonance
Imaging: Physical Principles and Sequence Design. Wiley-Blackwell; 2nd edition.
- Callaghan P. (1994). Principles of Nuclear Magnetic Resonance Microscopy. Oxford University Press.
Clarendon Press; 1st edition.
- Bernstein MA, Kevin F. King KF, Zhou XJ. (2004). Handbook of MRI Pulse Sequences. Academic Press;
-J in J. (1998). Electromagnetic Analysis and Design in Magnetic Resonance Imaging. CRC Press;
- Mispelter J, Lupu M, Briguet A.(2015). NMR Probeheads for Biophysical and Biomedical Experiments:
Theoretical Principles and Practical Guidelines. Imperial College Press.
15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: Physik der kernmagnetischen Resonanz, technische Lösungen
der MR-Bilderzeugung, Analyse der interdisziplinären Methoden und Verfahren aus Physik, Analog-,
Digitalelektronik und Hochfrequenztechnik in der MRT.
16 Kurzfassung Englisch
Physics of nuclear magnetic resonance, technical solutions in MR-imaging, analysis of interdisciplinary
methods of physics, analogue and digital electronics and high-frequency engineering in MRT

25
Klinische Aspekte der Medizinischen Physik LSE-WP-236
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
3 CrP / 90 h 1 Semester 60 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
S: Klinische Aspekte der Medizinischen Physik (2 SWS)

3 Modulbeauftragter, Lehrende
Prof. Fiebich, Lehrende: Lehrbeauftragte

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- die medizinischen Fachtermini der Onkologie sicher anzuwenden;
- die medizinischen Konsequenzen der Strahlentherapie einzuschätzen und hierüber fundiert mit
Medizinern zu diskutieren;

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- mit Medizinern strahlentherapeutische Optionen kritisch zu diskutieren;
- die gesellschaftspolitischen Probleme einer evidenzbasierten Medizin einzuschätzen und zu diskutieren;

5 Lerninhalte
- Klinische Aspekte der Medizinischen Physik:
- Fachtermini der Onkologie;
- Interpretation von Röntgen-, CT- und MR-Bildern;
- Kurative und palliative Ansätze in der Onkologie;
- Therapieschemata in der Onkologie ;
- Klinische Bewertung von Nebenwirkungen der Strahlentherapie.

6 Verwendbarkeit des Moduls


Pflichtmodul im Studiengang:
Wahlpflichtmodul im Studiengang: M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Regelmäßige aktive Teilnahme am Seminar und an den Übungen (75%)
9 Prüfungsformen
Klausur mit Fragen im Antwort-Wahl-Verfahren (über den Umfang des Antwort-Wahl-Verfahrens werden
die Studierenden rechtzeitig und auf geeignete Art und Weise informiert)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Erfolgreich bestandene Prüfungsleistung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im
Sommersemester

14 Literatur
- Weiß C: Basiswissen Medizinische Statistik. Reihe: Springer-Lehrbuch, 5. Aufl. 2010
- Rudolf M, Kuhlisch W: Biostatistik. Pearson Studium 2008
- wissenschaftliche Originalliteratur
15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: klinische Aspekte: Fachtermini der Onkologie, Kurative und
palliative Ansätze in der Onkologie, Therapieschemata in der Onkologie, Klinische Bewertung von
Nebenwirkungen der Strahlentherapie.
16 Kurzfassung Englisch
Clinical aspects: technical terms in oncology, curative and palliative approaches in oncology, therapy
schemes, clinical evaluation of side-effects in radiation therapy.

26
27
Laseranwendung in der Medizin LSE-WP-260
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Laseranwendung in der Medizin (2 SWS)
Ü: Laseranwendung in der Medizin (1 SWS)
P: Laseranwendung in der Medizin (1 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Moseke; Lehrende: Moseke

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- die technischen Grundlagen der Lasertechnik in Übereinstimmung mit den jeweiligen Anforderungen der
biomedizinischen Aufgaben anzuwenden und zur Entwicklung medizintechnischer Produkte und
therapeutischer Verfahren zu nutzen
- spezielle Probleme der Physik bzw. der medizinischen Anwendung von Lasern anhand von selbst
recherchierter Literatur zu erörtern und strukturiert zu präsentieren

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- gemeinsam Experimente aufzubauen und zu planen sowie die Ergebnisse zu diskutieren und zu
präsentieren
- laserphysikalische Übungsaufgaben selbstständig und in Gruppen strukturiert und zielorientiert zu
bearbeiten und zu lösen

5 Lerninhalte
- Physikalische Grundlagen (Atommodelle, Statistik, Strahlungsgesetze)
- unterschiedliche Lasertypen (Gaslaser, Festkörperlaser, Farbstofflaser, Halbleiterlaser, Faserlaser)
- Strahlführung und Strahlformung
- Wechselwirkungsprozesse von Strahlung mit Materie
- optische Messtechnik
- medizinische bzw. therapeutische Anwendungen der Lasertechnik
- laserbasierte Verfahren zur additiven Fertigung von Medizinprodukten
- Lasersicherheit und rechtliche Vorschriften

6 Verwendbarkeit des Moduls


Pflichtmodul im Studiengang:
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.BMT M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
Keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Keine
9 Prüfungsformen
Hausarbeit
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestandene Prüfungsleistung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im Wintersemester
14 Literatur
1) H. J. Eichler, Laser: Bauformen, Strahlführung, Anwendungen, Springer, aktuelle Auflage
2) Weitere Literatur wird zum Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben
15 Kurzfassung Deutsch
In der Vorlesung "Laseranwendungen in der Medizin" werden den Studierenden alle theoretischen
Grundlagen vermittelt, die zum Verständnis der physikalischen Prinzipien des Lasers erforderlich sind.
Viele Erkenntnisse der modernen Physik (Quantenphysik, Spezielle Relativitätstheorie, statistische
Physik), die die Entwicklung des Lasers überhaupt erst ermöglicht haben, werden dabei ausführlich
erörtert. Mit dem vermittelten Grundwissen sind die Studenten in der Lage, die unterschiedlichen Prinzipien
28
der zahlreichen Lasertypen zu erfassen sowie deren jeweilige Eignung für spezielle medizintechnische
Anwendungen zu beurteilen.

16 Kurzfassung Englisch
The lecture "Laser applications in medicine" provides the students with all theoretical basics required for
the understanding of the physical principles of the laser. Many discoveries of modern physics (quantum
physics, special relativity theory, statistical physics), which have made possible the development of the
laser in the first place, are being thoroughly discussed. With the acquired knowledge the students are
capable to comprehend the different principles of various laser types as well as to assess their suitability
for particular applications in medical engineering.

29
Bildverarbeitung und IT-Systeme in der Medizin LSE-WP-253

1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium


6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h

2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen


V: Bildverarbeitung und IT-Systeme in der Medizin (2 SWS)
P: Bildverarbeitung und IT-Systeme in der Medizin (2 SWS)

3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Fiebich, Lehrende: Fiebich, Mäder

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- spezielle Bildformate und Besonderheiten medizinischer Bilder zu erläutern
- Bildverarbeitungsalgorithmen nachzuvollziehen und selbst zu implementieren
- eigene Algorithmen der Bildverarbeitung (z.B. in ImageJ) zu entwickeln und anzuwenden
- den Aufbau und die Funktion eines KIS, RIS, PACS sowie Standards wie HL7 und DICOM zu verstehen
- Netzwerke aufzubauen und Sicherheitssysteme einzubauen;
Sozial- und Selbstkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage:
- eigenständig eine Aufgabenstellung zu analysieren, zu abstrahieren und Lösungsansätze zu erarbeiten
- die Kommunikation mit IT-Spezialisten im Krankenhaus präzise und kompetent zu führen

5 Lerninhalte
- Fensterung, rigide und nichtrigide Transformationen, Histogrammoperationen, Filter,
Fouriertransformation, Faltung
- Morphologische Operatoren, Segmentationsalgorithmen, Computerassistierte Diagnose, Triangulation
(Navigationssysteme), 3-D-Visualisierung
- Netzwerke, Verschlüsselung, Datensicherheit, Datenschutz, Krankenhausinformationssystem,
Radiologisches Informationssystem, Bildarchivierungs- und – kommunikationssysteme,
- Kommunikationsstandards, Telemedizin, Medizinprodukte und IT
Praktikum: Anwenden der Theorie auf Beispielen z.B. mittels ImageJ, Aufbau eines Netzwerkes inkl.
PACS-Server

6 Verwendbarkeit des Moduls


Wahlpflichtmodul im Studiengang: M.MP, M.BMT

7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul


-

8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung


-

9 Prüfungsformen
Mündliche Prüfung zum Abschluss des Semesters

10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen


Bestandene mündliche Prüfung

11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote


Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1

12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)

13 Häufigkeit des Angebots


jeweils im Wintersemester

30
14 Literatur
1. Burger, W, Burge, MJ: Digitale Bildverarbeitung: Eine Einführung mit Java and ImageJ
2. Johner, C, Haas P: Praxishandbuch IT im Gesundheitswesen. Erfolgreich einführen, entwickeln,
anwenden und betreiben. 1. Aufl. 2008
3. Vorlesungsunterlagen

15 Kurzfasssung Deutsch
Fachkompetenzen auf folgenden Gebieten: Bildverarbeitung: rigide und nichtrigide Transformationen,
Histogrammoperationen, Filter, Fouriertransformation, Morphologische Operatoren,
Segmentationstechniken, Triangulation, Volumenvisualisierung. IT-Systeme: Datenschutz,
Datensicherheit, Krankenhausinformationssysteme, Radiologische Informationssysteme, PACS, HL7,
DICOM, Telemedizin, Medizinprodukte und IT

16 Kurzfassung Englisch
Image processing: rigid and non-rigid transformation, histogram operations, filters, Fourier transformation,
morphological operators, segmentation techniques, triangulation, volume visualization. IT-Systems: data
protection, data safety, hospital information systems, radiation information systems, PACS, HL7, DICOM,
telemedicine, medical devices and IT

31
Biokybernetik LSE-WP-254
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Biokybernetik (1 SWS)
S: Biokybernetik (3 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Schanze; Lehrende: Schanze, NN

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- Lehrinhalte und Aufgabenstellungen der Biokybernetik zu analysieren, zu interpretieren und einzuordnen
- erlernte Lösungsverfahren gezielt anzuwenden, die Ergebnisse darzustellen und zu interpretieren
- komplexe Probleme zu analysieren und in Teilprobleme zu zerlegen
- Sachverhalte mathematisch zu beschreiben
- Lösungsansätze selbst zu entwickeln, fachgerecht aufzuschreiben, umzusetzen, zu bewerten und zu
präsentieren
- komplexe Probleme zu analysieren und gezielt in Teilprobleme zu zerlegen, Teillösungen zu entwickeln
und sie zu einer Gesamtlösung zu kombinieren

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- Lehrinhalte und Aufgabenstellungen selbständig und in Gruppen strukturiert und zielorientiert zu
bearbeiten
- Literaturrecherchen selbstständig durchzuführen
- Lösungen selbständig zu entwickeln, zu modifizieren, zu bewerten, zusammenzufassen, vorzutragen und
zu verteidigen
- mit anderen Studierenden die Bedeutung der Methoden und Lösungen zu diskutieren
5 Lerninhalte
- Quantitative Beschreibung von Signalen und linearen Übertragungssystemen, Impulsantwort und
Übertragungsfunktion
- der einfache lineare Regelkreis, Eingangs- und Kontrollgrößen, Regelverfahren, Regelkreise n-ter
Ordnung, einfache biologische/biomedizinische Regelkreise
- Proportional-, Integral- und Differentialregler, Regelfehler, Stabilitätskriterien (Bode, Nyquist),
Minimalphasensysteme, Systeme mit Totzeit und Gedächtnis, komplexe biologische/biomedizinische
Regelkreise, Organisation biologischer Regelkreise (Differentiation, Integration, Antagonismus)
- Stochastische Störungen und Signale
- Zustandsraumdarstellung, Mehrfachgeregelte und gekoppelte Systeme
- Nichtlineare und adaptive Systeme, stabile und instabile Zustände, Oszillationen, Attraktor und Repellor,
Bifurkationen, Chaos
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang:
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.BMT M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
regelmäßige Teilnahme am Seminar (mindestens 80%)

9 Prüfungsformen
Präsentation (ca. 20 Min.) mit schriftlicher Ausarbeitung
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Erfolgreiche Präsentation mit Ausarbeitung, regelmäßige Teilnahme am Seminar (mindestens 80%)

11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote


Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im Wintersemester

32
14 Literatur
1) P. A. Iglesias, Control Theory and Systems Biology, MIT Press, aktuelle Auflage
2) J. Argyris, G. Faust, Die Erforschung des Chaos, Springer, aktuelle Auflage
3) S. Strogatz, Nonlinear Dynamics and Chaos, Westview Press, aktuelle Auflage
4) O. Föllinger, Regelungstechnik, VDE VERLAG GmbH, aktuelle Auflage
5) Weitere Literatur wird zum Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben
15 Kurzfassung Deutsch
Methoden zur Darstellung und Analyse von Steuerungs- und Regelungsvorgängen in biomedizinischen
Systemen und Organismen.
16 Kurzfassung Englisch
Methods for the representation and analysis of control and regulation processes in biomedical systems and
organisms.

33
Neuroprothetik/Neurophysik LSE-WP-255
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Neuroprothetik/Neurophysik (2 SWS, ggf. in englischer Sprache)
S: Neuroprothetik/Neurophysik (2 SWS, ggf. in englischer Sprache)
über die Veranstaltungssprache werden die Studierenden rechtzeitig und auf geeignete Art und Weise
informiert
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Schanze; Lehrende: Schanze, NN

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- Aufgabenstellungen der Neuroprothetik/Neurophysik zu analysieren, zu interpretieren und einzuordnen
- erlernte Lösungsverfahren gezielt anzuwenden, die Ergebnisse darzustellen und zu interpretieren
- komplexe Probleme zu analysieren und in Teilprobleme zu zerlegen, Teillösungen zu erarbeiten und zu
kombinieren, um eine Gesamtlösung zu erhalten
- Sachverhalte mathematisch zu beschreiben
- Lösungsansätze selbst zu entwickeln, fachgerecht aufzuschreiben, umzusetzen, zu bewerten und zu
präsentieren
Sozial- und Selbstkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage:
- Aufgabenstellungen selbständig und in Gruppen strukturiert und zielorientiert zu bearbeiten
- Literaturrecherchen selbstständig durchzuführen
- Lösungen selbständig zu entwickeln, zu modifizieren, zu bewerten, zusammenzufassen, vorzutragen und
zu verteidigen
5 Lerninhalte
- Nervensystem: Struktur und Funktion, Membranmodelle, Ionenkanäle, Nernst-/Goldmann-Gleichung,
Aktionspotential, Hodgkin-Huxley-Gleichung, elektrische und chemische Synapsen, Neurotransmittter,
dendritische und axonale Signalübertragung, Exzitation und Inhibition, Rezeptoren, Aktivitätsmodulation
- Natürliche neuronale Schaltkreise und Netzwerke, rezeptives Feld, Integration und Divergenz,
Projektionen und Abbildungen, Sehen, Retina, Corpus geniculatum laterale, primärer visueller Cortex,
neuronale Codes und Informationsverarbeitung, neuronale Karten und Repräsentationen, Adaption und
Habituation, Lernen und Plastizität, künstliche neuronale Schaltkreise und Netzwerke, Computer-Modelle
- Registrierung neuronaler Aktivitäten/Signale, Stimulation neuronaler Strukturen
- Sehprothesen: Retina-Implantat, Sehnervstimulator, Cortex-Implantat
- Hörprothesen: Cochlea-Implantat, Hirnstammimplantat
- Tiefenhirnstimulation (Parkinson-Krankheit, Depression, Epilepsie)
- Stimulation des Nervus vagus und des Rückenmarks
- Mensch-Maschine-Interface, Neuroethik
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang:
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.BMT M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
keine
9 Prüfungsformen
Seminarvortrag (ca. 20 Min.) mit Ausarbeitung
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Erfolgreicher Vortrag mit Ausarbeitung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
in jedem Semester
14 Literatur
1) E. R. Kandel et al., Principles of Neural Sciences, Mcgraw-Hill, aktuelle Auflage
2) S. S. Haykin, Neuronal Networks and Learning Machines, Pearson, aktuelle Auflage
3) G. K. Hung, Biomedical Engineering Principles Of The Bionic Man, Wspc, aktuelle Auflage
34
4) Z. Yang, Neural Computation, Neural Devices, and Neural Prosthesis, Springer, aktuelle Auflage
5) ) Weitere Literatur wird zum Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben
15 Kurzfassung Deutsch
Biomedizinisch orientierte Einführung in die Bereiche Neurophysik und Neuroprothetik.
16 Kurzfassung Englisch
Biomedical engineering oriented introduction to the fields of neurophysics and neuroprosthetics.

35
Biomedizinische Funktionsmaterialien LSE-WP-262
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Biomedizinische Funktionsmaterialien (2 SWS)
S: Biomedizinische Funktionsmaterialien (1 SWS)
P: Biomedizinische Funktionsmaterialien (1 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Elter; Lehrende: Elter

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- die biologischen, chemischen und mechanischen Anforderungen an Biomaterialien für neue medizinische
Anwendungen selbständig zu identifizieren und geeignete Werkstoffe auszuwählen
- den mikroskopischen Aufbau der Grenzflächen zwischen einem Biomaterial und dem Biosystem zu
beschreiben und medizinische Grenzflächenphänomene durch das Zusammenspiel von
elektrochemischen Vorgängen, Proteinadsorption und Zelladhäsion zu erklären
- die Wirkungsweise von klassischen medizinischen Werkstoff-Funktionalisierungen auf das Biosystem zu
erklären
- die wichtigsten technischen Methoden zur Herstellung von Oberflächenfunktionalisierungen selbständig
anzuwenden und diese grundlegend für neue Anwendungen anzupassen
- Funktionswerkstoffe bezüglich ihrer Wirkungsweise auf das Biosystem mit wissenschaftlichen Methoden
zu charakterisieren

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- komplexe biologische, physikalische und chemische Abläufe vor einem interdisziplinären Publikum
allgemeinverständlich zu präsentieren
- wissenschaftliche Fachartikel über funktionalisierte Biomaterialien zu verstehen und ihr Fachwissen zu
dem Thema selbständig zu erweitern
- in einem biologisch-chemischen Labor verantwortungsbewusst, steril, sauber und unter Wahrung der
Sicherheitsregeln zu arbeiten
- Experimente in einer Gruppe arbeitsteilig zu planen und durchzuführen, die Ergebnisse zu diskutieren
und in einem wissenschaftlichen Bericht präzise dazustellen
5 Lerninhalte
- Einsatzgebiete von Werkstoffen in der Biomedizinischen Technik: Anwendungen, Anforderungen,
eingesetzte Materialien und auftretende Probleme
- Detaillierter Aufbau der Grenzfläche zwischen Biomaterial und Biosystem: Elektrochemische Aspekte,
oberflächennahe Kräfte, Proteinadsorption und Zell-Material-Wechselwirkung
- Wirkungsweise von topographischen, anorganischen und organischen Oberflächenfunktionalisierungen
- Technische Verfahren zur Funktionalisierung von biomedizinischen Werkstoffen
- Verfahren zur Charakterisierung der Biomaterial-Biosystem Wechselwirkung, Biokompatibilitätstests
- Aktuelle Neuentwicklungen und Stand der Forschung
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.BMT
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.BT / BPT M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
-
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
-
9 Prüfungsformen
Bewertete Hausarbeit
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestehen der Prüfungsleistung (mündliche Prüfung), testierte Teilnahme am Praktikum, erfolgreiche
Teilnahme am Seminar mit eigenem Seminarvortrag
Das Praktikum beinhaltet:
• den Nachweis der Vorbereitung auf die praktischen Versuchsteile durch eine mündliche oder schriftliche
Abfrage zu Beginn des jeweiligen Versuchstages;
kann die Vorbereitung auf die Praktikumsversuche dabei nicht nachgewiesen werden, ist die Teilnahme
am jeweiligen Versuch nicht möglich
• erfolgreiche Durchführung der Versuche

36
• testierte Praktikumsberichte.
(Zu Veranstaltungsbeginn wird sowohl die Anzahl der Praktikumsversuche als auch die Art und Weise der
erfolgreichen Teilnahme bekannt gegeben.)

11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote


Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im
Sommersemester

14 Literatur
1. Ivanova, E.P.; Bazaka, K. ; Crawford, R.J.: New Functional Biomaterials for Medicine and Healthcare.
10. Auflage (2013), CRC Press, ISBN 978-1782422655.
2. Liu, X.D. ; Esker, A.R., Häußler, M. et al.: Functional Materials and Biomaterials. 1. Auflage (2009),
Springer, ISBN 978-3642090721.
3. Ratner, B.D.; Joffmanm, A.S.; Schoen, F.J.; Lemons, J.E.: Biomaterials Science – An Introduction to
Materials in Medicine. 3. Auflage (2012), Academic Press, ISBN 978-0123746269.
4. M. Epple: Biomaterialien und Biomineralisation. 1. Auflage (2003), Vieweg + Teubner Verlag, ISBN 978-
3519003540.
5. Stenzel, V. ; Rehfeld, N.: Funktionelle Beschichtungen. 1. Auflage (2013), Verlag Vincentz Network,
ISBN 978-3866308763.
6. Wissenschaftliche Originalliteratur.
15 Kurzfassung Deutsch
Einführung in die Zell-Material-Wechselwirkung und Grundlagen zur Funktionalisierung von
Implantatoberflächen für medizinische Anwendungen.

16 Kurzfassung Englisch
Introduction to cell-material interaction and principles of functionalization of implant surfaces for medical
applications.

37
Biosignalerfassung und -verarbeitung LSE-WP-259
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Biosignalerfassung und -verarbeitung (2 SWS)
Ü: Biosignalerfassung und -verarbeitung (2 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Schanze; Lehrende: Schanze, NN
4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- Aufgabenstellungen der Biosignalverarbeitung zu analysieren, zu interpretieren und einzuordnen
- erlernte Lösungsverfahren gezielt anzuwenden, die Ergebnisse darzustellen und zu interpretieren
- komplexe Probleme zu analysieren und in Teilprobleme zu zerlegen, Teillösungen zu entwickeln und sie
zu
einer Gesamtlösung zusammenzufügen
- Sachverhalte mathematisch zu beschreiben
- Lösungsansätze selbst zu entwickeln, fachgerecht aufzuschreiben, umzusetzen, zu bewerten und zu
präsentieren
Sozial- und Selbstkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage:
- Lehrinhalte selbständig und in Gruppen strukturiert und zielorientiert zu bearbeiten
- Literaturrecherchen selbstständig durchzuführen
- Lösungen einzeln und in Gruppen zu entwickeln, zu modifizieren, zu bewerten, zusammenzufassen,
vorzutragen und zu verteidigen
- mit anderen Studierenden die Bedeutung der Methoden bzw. Lösungen zu diskutieren
5 Lerninhalte
- Nachricht, Information, Signal
- Signal und System: Impulsantwort, Faltung, Faltungsalgebra, Eigenfunktion, Eigenwert,
Übertragungsfunktion, Stabilität
- Registrierung biologischer Signale: Messung, Filterung, Abtastung, Aliasing, Repräsentation
- Fourier-, Laplace- und Z-Transformation
- Diskrete und schnelle Fourier-Transformation
- FIR- und IIR-Filter, AR-, MA- und ARIMA-Modelle
- Statistische Beschreibung und Analyse von Signalen: stochastische Prozesse, Stationarität, Ergodizität,
Momente und Kumulanten, Auto- und Kreuzkovarianzfunktion, Rauschen, Wiener-Kintchine-Beziehung,
Wiener-Lee-Beziehung, Auto- und Kreuzleistungsspektrum
- Zeitreihenanalyse im Zeit- und Frequenzbereich, Schätzfunktion und Schätzwert, Kovarianzfunktion,
Periodogramm, Schätzung von Auto- und Kreuzleistungsspektren, Mittelung im Zeit-/Frequenzbereich,
Signalwichtung (Fensterung), nichtstationäre Signale, Zeit-Frequenz-Analyse, Wavelet-Transformation
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.BMT
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
-
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Regelmäßige Teilnahme an der Übung (mindestens 80%)

9 Prüfungsformen
Bewertete Berichte (Bearbeitung von Übungsaufgaben, Kolloquium im Rahmen der Übung): Gemeinsame
Bewertung zu 100%?
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Erfolgreiches Bestehen der Prüfungsleistung, regelmäßige Teilnahme an der Übung (mindestens 80%)

11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote


Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im Sommersemester

38
14 Literatur
1) J. Ohm, H. D. Lüke, Signalübertragung, Springer, aktuelle Auflage
2) M. Werner, Signale und Systeme, Vieweg + Teubner, aktuelle Auflage
3) J. G. Proakis, D. G. Manolakis, Digital Signal Processing, Pearson, aktuelle Auflage
4) Z. M. Hussain, A. Z. Sadik, P. O`Shea, Digital Signal Processing, Springer, aktuelle Auflage
5) Weitere Literatur wird zum Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben
15 Kurzfassung Deutsch
Anwendungsorientierte und fortgeschrittene Methoden zur Verarbeitung und Analyse von Biosignalen.
16 Kurzfassung Englisch
Application-oriented and advanced methods for processing and analyzing biosignals.

39
Elektromedizin und Biomedizinische Messtechnik LSE-WP-243
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Elektromedizin und Biomedizinische Messtechnik (2 SWS)
S: Elektromedizin und Biomedizinische Messtechnik (2 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Schanze; Lehrende: Schanze, Gräf

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- Aufgabenstellungen der Elektromedizin und der Biomedizinischen Messtechnik zu identifizieren, zu
analysieren, zu interpretieren und einzuordnen
- Lösungsverfahren und Methoden auszuwählen, die damit erzielten Ergebnisse darzustellen, zu
interpretieren und zusammenzufassen
- komplexe Probleme zu analysieren und gezielt in Teilprobleme zu zerlegen, Teillösungen zu entwickeln
und sie zu einer Gesamtlösung zu kombinieren

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- Interdisziplinäre Aufgabenstellungen/Themen selbständig zu erfassen und einzuordnen
- Lösungsverfahren und Methoden selbständig einzuschätzen, gezielt auszuwählen, zu kombinieren und
zu beurteilen
5 Lerninhalte
- Bioelektrische Signale: EKG, EEG, EMG, EOG, ERG, EP, Aktionspotential (AP), postsynaptisches
Potential (PSP), MEG; Ursprung/Genese und Verlauf bioelektrischer Signale, Erfassung und Verarbeitung
bioelektrischer Signale, Struktur-Funktions-Zusammenhänge, Modelle
- Biomagnetismus, MEG
- Messtechnik: Elektroden, Interface Elektrode/biologisches Gewebe, Ersatzschaltbilder,
Instrumentenverstärker, Gleichtaktunterdrückung, Bezugspotentialsteuerung, Strahlung, Störquellen,
Störsignalunterdrückung, Datenerfassung und –verarbeitung, Signalfilterung
- Grundlagen der Analyse elektromedizinischer Signale, Korrelations- und Spektralanalyse
- Grundlagen der elektrischen und magnetischen Stimulation biologischer Strukturen; Elektrounfall
- messtechnische Grundlagen der Neuroprothetik
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang:
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.BMT M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
Keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Regelmäßige Teilnahme am Seminar (mindestens 80%)

9 Prüfungsformen
Seminarvortrag (30 Min. Präsentation + 15 Min. Diskussion)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestandene Prüfung und regelmäßige Teilnahme am Seminar (mindestens 80%)

11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote


Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im Wintersemester
14 Literatur
1) V. Robertson, A. Ward, J. Low, A. Reed, Electrotherapy, Elsevier, aktuelle Auflage
2) P. Husar, Biosignalverarbeitung, Springer, aktuelle Auflage
3) D. U. Silverthorn, Human Physiology, Pearson, aktuelle Auflage
4) Weitere Literatur wird zum Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben

40
15 Kurzfassung Deutsch
Die Elektromedizin ist mit der medizinischen Nutzung von Elektrizität verbunden: dazu wird Wissen über
biologische Gewebe und biomedizinische Messtechnik für medizinische Zwecke kombiniert.
16 Kurzfassung Englisch
Electromedicine is associated with the medical use of electricity: it combines knowledge of biological
tissues and biomedical measurement technology for medical purposes.

41
Numerische Verfahren / Statistik LSE-WP-265
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Numerische Verfahren / Statistik (1/1 SWS)
Ü: Numerische Verfahren / Statistik (1/1 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Bernhard; Lehrende: Bernhard, NN

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- gängige Verfahren der numerischen Mathematik auch Software-gestützt anzuwenden und ggf. zu
kombinieren, sowie die Ergebnisse fachgerecht aufzuschreiben, vorzutragen und zu diskutieren
- Experimente, klinische Versuche und Studien zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Sie kennen die
gängigen Verfahren für Tests und können diese anwenden. Sie haben Kenntnisse mit Software-
gestützter Auswertung von Studienergebnissen und der Darstellung von Ergebnissen

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- Aufgabenstellungen selbständig und in Gruppen strukturiert und zielorientiert zu bearbeiten
- Lösungen zu entwickeln, zu modifizieren, zu bewerten, zusammenzufassen, vorzutragen und zu
verteidigen
- mit anderen Studierenden die Bedeutung der Methoden und Lösungen zu diskutieren

5 Lerninhalte
- Darstellung von Zahlen, Rechnerarithmetik und Fehleranalyse
- Allgemeine Eigenschaften von Algorithmen: Kondition, Komplexität, Stabilität, Robustheit, Rekursion
- Lineare und nicht-lineare Gleichungssysteme, direkte und iterative Lösungsverfahren
- Eigenwerte und Eigenvektoren
- Polynome- und Splineinterpolation
- Ausgleichsrechnung und Parameterschätzung
- Numerisches Differenzieren und Integrieren
- Numerisches Lösen von Differentialgleichungen
- Monte-Carlo-Methoden: Zufallszahlen, Zufallsprozesse, Simulation von Zufallsverteilungen, Integration
- Zufallsprozesse, Wahrscheinlichkeit, Erwartungswert, Momente, diskrete und stetige Verteilung
- Statistische Testverfahren
- Maßzahlen für Krankheitshäufigkeiten
- Versuchsplanung und -durchführung
- Planung medizinischer Studien
- Auswerteverfahren und Darstellung der Ergebnisse
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: M.BMT, M.BT/BPT
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
Keine
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
Regelmäßige Teilnahme an den Übungen (mind. 80 %)
9 Prüfungsformen
Mündliche Prüfung oder Klausur (wird rechtzeitig und auf geeignete Art und Weise bekanntgegeben)
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Erfolgreiches Bestehen der Prüfungsleistung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
in jedem Semester

14 Literatur
1) M. Knorrenschild, Numerische Mathematik, Hanser, aktuelle Auflage
2) H.-R. Schwarz, Numerische Mathematik, Vieweg + Teubner, aktuelle Auflage
42
3) K. Siebertz, Statistische Versuchsplanung, Springer, aktuelle Auflage
4) ) Weitere Literatur wird zum Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben
15 Kurzfassung Deutsch
Die Lehrveranstaltung fördert die Fachkompetenz in den Bereichen grundlegender Verfahren und
Vorgehensweisen der Numerik und Statistik sowie die Lösung von themenspezifischen Aufgaben
einschliesslich Software-gestützter Auswertung, Darstellung und Bewertung der Ergebnisse. Zudem
werden statistische Testverfahren und Versuchsplanung durchgenommen.
16 Kurzfassung Englisch
The course promotes expertise in the areas of basic numerical and statistical methods and procedures, as
well as the solution of topic-specific tasks, including software-supported evaluation, presentation and
evaluation of results. In addition, statistical test procedures and experimental design are carried out.

43
Signal and Image processing in medicine LSE-WP-240
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CrP / 180 h 1 Semester 120 h
2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen
V: Signal and Image processing in medicine (2 SWS, englischsprachige Vorlesung)
P: Signal and Image processing in medicine (2 SWS, englischsprachiges Praktikum)

3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Schanze; Lehrende: Fiebich; Schanze; N.N.

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- grundlegende Verfahren der Signal- und Bildverarbeitung auch auf neue Fragestellungen anzuwenden.
- in der Medizin angewandte Verfahren verstehen und bewerten zu können

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- komplexe Zusammenhänge problemorientiert zu simplifizieren und zu abstrahieren
- das eigene Sprachvermögen durch die englischsprachige Vorlesung, sowie Umgang mit englisch-
sprachiger Literatur selbstkritisch zu reflektieren.
- durch die Praktikumsteilnahme eigenverantwortliches und selbständiges Handeln umzusetzen.
- Verfahren und Ergebnisse in der Gruppe aktiv zu diskutieren
5 Lerninhalte
Vorlesung:
- Medizinische Bilder und Signale, Fensterung, rigide und nichtrigide sowie schnelle Transformationen,
Histogrammoperationen, Filter, Fouriertransformation, Faltung, Morphologische Operatoren,
Segmentationsalgorithmen, Computerassistierte Diagnose, Triangulation (Navigationssysteme), 3-D-
Visualisierung, PACS, Dimensionsreduktion, (spärliche) Datenrepräsentation, spektrale Analysen

Praktikum:
Arbeiten mit SciLab/MatLab und ImageJ, Arbeiten mit medizinischen Daten, Dignalen und Bildern
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang:
Wahlpflichtmodul im Studiengang: M.BMT, M.MP
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
-
8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung
- Regelmäßige Teilnahme am Praktikum (mind. 80 %)
Das Praktikum beinhaltet:
• den Nachweis der Vorbereitung auf die praktischen Versuchsteile durch eine mündliche oder schriftliche
Abfrage zu Beginn des jeweiligen Versuchstages;
kann die Vorbereitung auf die Praktikumsversuche dabei nicht nachgewiesen werden, ist die Teilnahme
am jeweiligen Versuch nicht möglich
• erfolgreiche Durchführung der Versuche
• testierte Praktikumsberichte.
(Zu Veranstaltungsbeginn wird sowohl die Anzahl der Praktikumsversuche als auch die Art und Weise der
erfolgreichen Teilnahme bekannt gegeben.)
9 Prüfungsformen
Klausur

10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen


Erfolgreiches Bestehen der Prüfung
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß § 20 Abs. 1 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) Eingang in die
Gesamtnote, gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im
Sommersemester

44
14 Literatur
1) Burger, W, Burge, MJ: Digitale Bildverarbeitung: Eine Einführung mit Java and ImageJ
2) Weitere Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben

15 Kurzfassung Deutsch
Der Bereich der Signal- und Bildverarbeitung in der Medizin umfasst Theorie und Praxis von Algorithmen
und Hardware, die biomedizinische Daten, Signale und Bilder in eine für einen bestimmten Zweck
geeignete Form umwandeln.

16 Kurzfassung Englisch
The field of signal and image processing in medicine encompasses theory and practice of algorithms and
hardware that convert biomedical data, signals, and images into a form useful for a specific purpose.

45
Computersimulationen der Biomedizinischen Technik LSE-WP-241
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CP / 180 h 1 Semester 120 h

2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen


V: Computersimulationen in der Biomedizinischen Technik (1 SWS)
Ü: Computersimulationen in der Biomedizinischen Technik (3 SWS)
3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Elter; Lehrender: Elter

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- selbständig Computermodelle mit Hilfe von gängigen FEM-Programmpaketen zu entwickleln und damit
ein breites Spektrum an biomedizinischen Anwendungen zu beschreiben
- die Qualität der Ergebnisse von Computersimulationen einzuschätzen und Vorhersagen auf Basis von
Modellrechnungen zu machen
- Messdaten mit Hilfe von Computersimulationen zu interpretieren
- aktuelle Literatur über biomedizinische Computersimulationen zu verstehen, die dort gemachten Schritte
nachzuvollziehen und in eigene Modelle zu implementieren.

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- Computermodelle in einer Gruppe arbeitsteilig zu entwickeln, die Ergebnisse zu diskutieren und in einem
wissenschaftlichen Bericht präzise dazustellen
- die bei Computersimulationen übliche Fachsprache zu verstehen und diese in wissenschaftlichen
Diskussionen sicher anzuwenden
5 Lerninhalte
- Grundlagen der Finite-Elemente-Methode (FEM), Design von Modellsystemen, Meshing, Solver,
Kombination von physikalischen Modellen, Particle Tracing, Brownian-Dynamics
- Simulation des strukturmechanischen Verhaltens von medizinischen Implantaten
- Simulation elektromagnetischer Felder für biomedizinische Anwendungen, elektrophoretische Trennung
geladener Teilchen
- Simulation der Mikrofluidik in biomedizinischen Systemen, Versorgung von Zellkulturreaktoren, Diffusion
und Konvektion, Massentransfer, Wärmetransfer
- Simulation des Verhaltens von Proteinen
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang: -
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.BMT M.MP M.BT / BPT
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul

8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung


Regelmäßige Teilnahme (80%) an den Übungen

9 Prüfungsformen
Bewertete Projektarbeit
10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen
Bestandene Prüfungsleistung (Projektarbeit)
11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote
Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im
Sommersemester

14 Literatur
1. Allen, M.P., Tildesley, D.J.: Computer Simulation of Liquids. 1. Auflage (2009 reprint), Oxford Science
Publications, ISBN 978-0-19-855645-9.

2. Tabatabaian, M.: Comsol 5 for Engineers. Mercury Learning & Information, Auflage 2015, ISBN 978-1-
46
94-227042-3

3. Dokos, S.: Modeling Organs, Tissues, Cells and Devices using MATLAB and COMSOL Multiphysics.
Springer Verlag, 1. Auflage (2017), ISBN 978-3-64-254800-0.

4. Wissenschaftliche Originalliteratur.

Weitere Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.


15 Kurzfasssung Deutsch
Angewandte Methoden zur Simulation von aktuellen Fragestellungen aus der Biomedizinischen Technik.

16 Kurzfassung Englisch
Applied methods for the simulation of current topics in biomedical engineering.

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Monte-Carlo Simulationen in der Medizinischen Physik LSE-WP-237
1 Creditpoints / Arbeitsaufwand Moduldauer Selbststudium
6 CP / 180 h 1 Semester 135 h

2 Art, Titel und Umfang der Lehrveranstaltungen


V: Monte-Carlo Simulationen in der Medizinischen Physik (1 SWS)
P: Monte-Carlo Simulationen in der Medizinischen Physik (2 SWS)

3 Modulbeauftragter, Lehrende
Modulbeauftragter: Zink; Lehrende: Zink, Czarnecki

4 Kompetenzziele
Fachlich-inhaltliche und methodische Kompetenzen
Die Studierenden sind in der Lage:
- komplexe Simulationssoftware zu nutzen und deren Ergebnisse kritisch zu hinterfragen
- Dosimetrische Fragestellungen aus dem Bereich der Medizinischen Physik mit Hilfe von Monte-Carlo
Simulationen zu bearbeiten

Sozial- und Selbstkompetenz


Die Studierenden sind in der Lage:
- selbstorganisiert die Lösung anspruchsvoller physikalischer Aufgabenstellungen durchzuführen;
- anspruchsvolle physikalische Aufgaben in der Gruppe aktiv zu diskutieren und in der Gruppe Lösungen
zu erarbeiten;

5 Lerninhalte
- Strahlungstransport hochenergetischer Teilchen
- Monte Carlo Verfahren zum Strahlungstransport
- Condensed history technique
- Varianzreduktionsverfahren
- Unsicherheiten bei Monte-Carlo Simulationen
- Lösen dosimetrischer Fragestellungen mit Monte-Carlo Verfahren
- Monte Carlo Codes: EGSnrc, FLUKA, TOPAS
- Erstellen virtueller Strahlungsquellen mittels Monte-Carlo Verfahren
6 Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul im Studiengang:
Wahlpflichtmodul im Studiengang M.MP M.BMT
7 Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
Dosimetrie ionisierender Strahlung (LSE-2113)

8 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfungsleistung


Regelmäßige Teilnahme an den Übungen (80%)

9 Prüfungsformen
Bearbeitung von Übungsblättern

10 Voraussetzungen für die Vergabe von Creditpoints / zu erbringende Leistungen


Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben (mind. 70%)

11 Stellenwert der Note in der Gesamtnote


Gemäß §20 (1) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung) Eingang in die Gesamtnote,
gewichtet mit den Creditpoints des Moduls und dem Wichtungsfaktor 1
12 Bewertung
Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)
13 Häufigkeit des Angebots
jeweils im Sommersemester

14 Literatur
J. Seco, F. Verhaegen: Monte Carlo Techniques in Radiation Therapy, CRC-Press (2013)

15 Kurzfasssung Deutsch
Monte Carlo Verfahren zum Strahlungstransport, Condensed history technique, Varianzreduktion,
Unsicherheiten Monte-Carlo Verfahren in der Dosimetrie, Monte Carlo Codes, virtuelle Strahlungsquellen

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16 Kurzfassung Englisch
Monte Carlo methods in radiation transport, condensed history technique, variance reduction,
uncertainties, MC applications in dosimetry, virtual radiation sources.

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