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Hilale nimmt vor dem Sicherheitsrat die irreführende Propaganda

Algeriens und der Front Polisario zur Lage in der marokkanischen Sahara
unter Beschuss

New York-In seinem an die 15 Mitglieder des Sicherheitsrates ausgerichteten


Brief vor den mittwöchentlichen eingeplanten Beratschlagungen des
Sicherheitsrates über die marokkanische Sahara nahm der ständige Vertreter
Marokkos bei den Vereinten Nationen, Omar Hilale, „die Kampagnenmedien
Algeriens und der Front Polisario unter Beschuss, welche versuchen, der
Existenz eines angeblichen bewehrten Konflikts in der marokkanischen Sahara
Glauben schenken zu lassen, bestätigend, dass es sich nur um "reine Lügen und
eine Verfälschung der Realität vor Ort" handle.

„Diese Propaganda zielt darauf ab, sowohl die internationale Gemeinschaft als
auch die in den Lagern Tinduf in Algerien sequestrierten Bevölkerungsgruppen
in die Irre zu führen. Dies wird nicht nur von den Tagesberichten der
MINURSO, sondern auch von der internationalen Presse abgeleugnet“,
unterstrich Hilale.

In diesem Brief stellte der Diplomat klar, dass „die marokkanische Sahara einen
beispiellosen Entwicklungsboom durchläuft, was sie zu einer der
fortschrittlichsten Regionen in Bezug auf Indikatoren der menschlichen
Entwicklung ausmacht, nicht nur in Marokko, sondern in der gesamten Region,
in Nordafrika und darüber hinaus“.

Er schob nach, dass „die Bevölkerung der marokkanischen Sahara in Frieden


lebt und die Fülle ihrer bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und
kulturellen Rechte genießt. Sie leistet Beitrag ebenso wie die Bevölkerung
anderer Regionen des Königreichs zur demokratischen Verankerung und zur
sozioökonomischen Entwicklung Marokkos. “

Der marokkanische Diplomat kam auf die friedliche Aktion der Königlichen
Streitkräfte in El Guergarate zurück, nachdem die bewehrten Milizen der Front
Polisario mehr als drei Wochen hindurch illegal gesperrt hatten, daran erinnernd,
dass es seit dem 13. November 2020 bewerkstelligt war, definitiv den
freizügigen Personen-und-Güterverkehr auf dieser Passage wiederherzustellen.

Er stellte die Erklärung auf, dass "diese nicht-offensive Aktion am helllichten


Tag und im Beisein der MINURSO zustande kam, was die Abwesenheit eines
Opfers bzw. des geringsten Angriffs auf Zivilisten bestätigte", bemerkend, dass
Marokkos Aktion "von der marokkanischen Bevölkerung in der Sahara sowie
von der internationalen Gemeinschaft bejubelnd gepriesen wurde“.

Herr Hilale bekundete überdies Marokkos uneingeschränkte Einhaltung und sein


Engagement zugunsten der Waffenstillstandsbestimmungen, deren
Überwachung in den Händen der MINURSO liegt. "Diese verantwortungsvolle
Position des Königreichs wurde von seiner Majestät dem König Mohammed VI.
dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, Herrn Antonio Guterres,
gegenüber auf dem Telefongespräch vom 16. November 2020 bekräftigt",
behauptete der Botschafter, hinzufügend, dass der Souverän auch unterstrich,
dass „Marokko fest dazu entschlossen ist, im Rahmen der Selbstverfechtung mit
Gewalt auf jede Bedrohung seiner Sicherheit und des Seelenfriedens seiner
Bürger zu reagieren“.

Der marokkanische Diplomat erklärte darüber hinaus, dass die seitens Algeriens
ermutigte Ankündigung der Front Polisario, auf den Waffenstillstand zu
verzichten, einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Resolutionen des
Sicherheitsrates und einen Affront gegen dieses UNO-Gremium, in seiner
Eigenschaft als Garant des Waffenstillstands, darstellt.

„Dies stellt eine Bedrohung für den Frieden und für die Stabilität in der Region
dar, die bereits durch die Vernetzung zwischen der Front Polisario und der
terroristischen Gruppen in der Sahel-Sahara-Region verstärkt wurde. Die Front
Polisario wird die Konsequenzen ihrer destabilisierenden Aktionen in der
nordafrikanischen Region und darüber hinaus voll und ganz übernehmen“,
warnte er davor.

Darüber hinaus teilte Herr Hilale den Fünfzehn gegenüber mit, dass „Marokko
seine aktive Zusammenarbeit und seine aktive Unterstützung der MINURSO bei
der Umsetzung ihres Mandats zur Überwachung des Waffenstillstands
fortsetzt“. In diesem Sinne berichtete er, dass die Mitglieder der MINURSO in
die Impfkampagne gegen COVID-19 mit einbezogen wurden und auf die
gleiche Weise wie marokkanische Bürger geimpft wurden.

Gleichzeitig lenkte er die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats auf die


drakonischen Beschränkungen der Freizügigkeit der MINURSO und ihrer
Versorgung durch die Front Polisario mit der Komplizenschaft Algeriens, was
ihrem Mandat zur Überwachung des Waffenstillstands in vollem Umfang in die
Quere kommt.
Herr Hilale hat es nicht versäumt, die Mitglieder des Sicherheitsrates auf die
katastrophale Situation der Gesetzlosigkeit in den Lagern Tinduf in Algerien
aufmerksam zu machen. "Die in den Lagern Tinduf sequestrierten
Bevölkerungsgruppen werden von der Front Polisario äußerst schwer verletzt,
was ihre elementarsten Menschenrechte anbelangt, die sich seit dem Verzicht
der bewehrten Gruppe auf den Waffenstillstand verstärkt haben", beklagte er
immer noch.

In diesem Kontext prangerte er "die obligatorische Anheuerung der Kinder aus


den Lagern Tinduf durch bewehrte Milizen der Front Polisario an, die eine der
schlimmsten Menschenrechtsverletzungen darstellt", betonend, dass diese Praxis
diese Kinder aller ihrer Rechte beraubt, im Besonderen im Hinblick auf Bildung
und familiäres Leben.

Der Botschafter stellte fest, dass die in den Lagern Tinduf sequestrierten
Bevölkerungsgruppen „in einer Situation der Gesetzlosigkeit ausharren, weil
Algerien seine internationalen Verpflichtungen diesen Bevölkerungsgruppen
gegenüber illegal an eine bewehrte Separatistengruppe übertragen hat, nämlich
an die Front Polisario, mit der Feststellung, dass "diese beispiellose Situation in
der Welt gegen das Völkerrecht und gegen die internationalen Verpflichtungen
Algeriens verstößt".

„Das Gastland Algerien verstößt auch weiterhin gegen seine internationalen


humanitären Verpflichtungen und gegen die Resolutionen des Sicherheitsrates,
indem es sich fast fünf Jahrzehnte lang gegen die Registrierung der Bevölkerung
der Lager Tinduf ausspricht. Diese Registrierung ist eine wesentliche
Voraussetzung für den Schutz der Rechte dieser Bevölkerungsgruppen, für die
Ermittlung ihrer humanitären Bedürfnisse und für die Verhinderung der
fortgesetzten Veruntreuung der für sie bestimmten humanitären Hilfe durch die
Front Polisario, schloss der Botschafter Hilale damit ab.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com