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N I V E A U C 1 . 1

D E U T S C H ALS F R E M D S P R A C H E

KURSBUCH U N D ARBEITSBUCH

LEKTION 1 - 6

M ic h a e la P e r lm a n n - B a lm e
S u s a n n e S c h w a lb
M a g d a le n a M a tu s s e k

H u e b e r V e r la g
Für die hilfreichen Hinweise danken wir:
Marija Francetic, Zagreb; Tünde Salakta, Budapest;
Ludwig Hoffmann, Birgit Kneiert, Frankfurt/Main

Interaktive Übungen:
Christine Schlotter, Nürnberg
Zugangscode für die interaktiven Übungen im Internet unter
www.hueber.de/sicher/lernen: 0a7f318cbz

Phonetik:
Silvia Dahmen, Köln

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3. 2. 1. Die letzten Ziffern


2019 18 17 16 15 bezeichnen Zahl und Jahr des Druckes.
Alle Drucke dieser Auflage können, da unverändert,
nebeneinander benutzt werden.
1. Auflage
© 2015 Hueber Verlag GmbH & Co. KG, München, Deutschland
Redaktion: Karin Ritter; Isabel Krämer-Kienle, Hueber Verlag, München
Umschlaggestaltung, Layout und Satz: Sieveking • Agentur für Kommunikation, München
Zeichnungen: Jörg Saupe, Düsseldorf
Druck und Bindung: Himmer AG, Augsburg
Printed in Germany
ISBN 978-3-19-501208-9
I N H A L T K U R S B U C H

LEKTION 1 MODERNES LEBEN 13-■24 LEKTION 4 MEINE ARBEITSSTELLE 4 9 - ■60

EINSTIEGSSEITE Quiz zum Kennenlernen 13 EINSTIEGSSEITE Über das Berufsleben sprechen 49

SPRECHEN Präsentation: Gesellschaftliche LESEN 1 Ratgeber: Wissen Sie, was in

Veränderungen in den letzten Ihnen steckt? 50

Jahrzehnten 14 SPRECHEN Diskussion: A ttrak tiv e Arbeitgeber

HÖREN 1 Radioreportage: Handym anie 15 für die Zukunft 52

LESEN 1 Glosse: Entdeckung der Langsamkeit 16 HÖREN Interview: A r b e itn e h m e r mit


SCHREIBEN Blogbeitrag: Was b e d e u te t Glück? 18 Migrationshintergrund 53

WORTSCHATZ 1 Unsere W egw erfgesellschaft 19 WORTSCHATZ Lohn- und Gehaltsabrechnung 54

HÖREN 2 Song: Lisa Bassenge „Van Gogh" 20 LESEN 2 Zeitschriftenartikel: Kollegen-Typen 56

WORTSCHATZ 2 Entspannung im Alltag 21 SCHREIBEN O ffizielle und persönliche E-Mails 58

LESEN 2 Zeitungsartikel: Der Trailer genügt 22 SEHEN UND HÖREN Im agefilm : Neue U n te rnehm enskultur 59

SEHEN UND HÖREN Trailer: Frau Ella 23 GRAMMATIK Es als nicht-obligatorisches und als

GRAMMATIK Subjektive Bedeutung der Modalverben obligatorisches Satzelement; Wortbildung:

m üssen, d ü rfe n , kö n n e n und w o lle n ; Graduierung von Adjektiven 60

W ortbildung: Vorsilben miss-, zer-,

e n t- und de- 24
LEKTION 5 KUNST 61--72

EINSTIEGSSEITE Ein Bild interpretieren 61


LEKTION 2 IM TOURISMUS 2 5 -■36 ••
SEHEN UND HOREN 1 Künstlerporträt: Die Malerin

EINSTIEGSSEITE Über U m g angsform en in der Olivia Hayashi 62

Tourismusbranche sprechen 25 WORTSCHATZ Im Kunstbetrieb 63

LESEN Reportage: Menschen im Hotel 26 LESEN Infote x t: Wissenswertes über die


HÖREN 1 Telefonat: A n r u f im Hotel 29 „docum enta" 64

SPRECHEN Rollenspiel: Eine gem einsam e SPRECHEN Projekt: Präsentation „Kunst" 66

Reise planen 30 SCHREIBEN E-Mail: Ratschläge zum Kunststudium 68

WORTSCHATZ 1 M i t einem einsprachigen SEHEN UND HÖREN 2 Um frage: Was ist eigentlich Kunst? 70

W örterb u c h arbeiten 31 GRAMMATIK W ortbildung: Vorsilben be- und ver--,


SCHREIBEN Zwei-Tages-Programm fü r Touristen 32 Indirekte Rede: Fragen und Imperativ;

HÖREN 2 Radiobeitrag: Reiseandenken 33 Redewiedergabe m it noch, la u t,

WORTSCHATZ 2 Förderung des regionalen Tourismus 34 z u fo lg e und w ie 72

SEHEN UND HÖREN Fotoreportage: Eine Jungunternehmerin 35

GRAMMATIK LEKTION 6 S TU D IU M 73--84


Zweiteilige konzessive und

restriktive Konnektoren; EINSTIEGSSEITE Über Studienziele sprechen 73


feste Nomen-Verb-Verbindungen 36 LESEN 1 Test: Welche Studienrichtung

passt zu Ihnen? 74
LEKTION 3 INTELLIGENZ U ND WISSEN 3 7 - 48
WORTSCHATZ Schlagzeilen: Interessante

EINSTIEGSSEITE Über längst vergangene Zeiten sprechen 37 Forschungsergebnisse 76

LESEN Zeitungsartikel: Der Mensch ist HÖREN Radiobeitrag: Sprache und Geschlecht 77

heute anders intelligent als früher 38 LESEN 2 Ausländische Studentinnen

SCHREIBEN E-Mail: Sinnvolle Frühförderung 40 im Gespräch 78

HÖREN Radiobericht: Neue wissenschaftliche SPRECHEN Diskussion: Studienangebot für

Erkenntnisse 42 ausländische Studierende 80

SPRECHEN Diskussion: Eignungstests 44 SEHEN UND HÖREN 1 Vorlesung: Interkulturelle

WORTSCHATZ Fabel: Der Rabe und der Fuchs 46 Kommunikation 81

SEHEN UND HÖREN A nim ationsfilm : Das Wissen der W e lt 47 SCHREIBEN M its c h r ift einer Vorlesung 82

GRAMMATIK Modalverben und ihre Alternativen; SEHEN UND HÖREN 2 Inform ationsfilm : Studienberatung 83

Irreale Folgesätze; Adjektivdeklination nach GRAMMATIK Präpositionen m it Dativ; Wortbildung:

Artikelw örtern und nach A d je k tiv e n / Nachsilben bei Nom en; V e rw e is w ö rte r 84

un b e s tim m ten Zahlw örtern 48


KURSPROGRAMM

L E K T IO N LESEN HÖREN S C H R E IB E N

Glosse: E ntdeckung R adioreportage: B logbeitrag:


1 der Langsam keit H andym anie Was b e d e u te t Glück?
S e i t e 16 S e i t e 15 S e i t e 18

M O D E R N E S

LE B E N Z e itu n g s a rtik e l: 2 Song:


Der Trailer g e n ü g t Lisa Bassenge
S e ite 1 3 - 2 4
S e i t e 22 „Van Gogh"
S e ite 20

Reportage: Telefonat: Zwei-Tages-Program m


2 M enschen im H otel A n ru f im Hotel fü r Touristen
S e ite 2 6 S e ite 29 S e i t e 32

IM

T O U R IS M U S 2 R adiobeitrag:
Reiseandenken
S e ite 2 5 - 3 6
S e i t e 33

Z e itu n g sa rtike l: R adiobericht: E-Mail:


3 Der M ensch ist heute Neue w isse n sch a ft­ Sinnvolle
anders in te llig e n t als liche Erkenntnisse F rü h fö rd e ru n g
IN T E L L IG E N Z frü h e r S e ite 42 S e ite 4 0

S e ite 38
U N D W IS S E N

S e ite 3 7 - 4 8

Ratgeber: In te rv ie w : O ffiz ie lle und


4 Wissen Sie, w as in A rb e itn e h m e r persönliche E-Mails
Ihnen steckt? m it M ig ra tio n s ­ S e ite 58

M E IN E S e ite 5 0 h in te rg ru n d
S e i t e 53
A R B E IT S ­
Z e its c h rifte n a rtik e l:
STELLE
Kollegen-Typen
S e ite 4 9 - 6 0
S e ite 56

IV
KURSPROGRAMM

SPRECHEN SEHEN U N D HÖREN W ORTSCHATZ G R A M M A T IK

P räsentation: Trailer: 1 Unsere Subjektive


G esellschaftliche Frau Ella W e g w e rfg e s e lls c h a ft B edeutung der
Veränderungen S e i t e 23 S e i t e 19 M odalverben m üssen,
in den le tzte n dürfen, können und
Jahrzehnten 2 Entspannung w ollen ; W o rtb ild u n g :
Seite 14 im A llta g Vorsilben miss-, zer-,
S e i t e 21 ent- und de-
S eite 24

Rollenspiel: F otoreportage: 1 M it einem Z w e ite ilig e konzessive


Eine gem einsam e Eine Ju n g u n te rn e h ­ einsprachigen und re s trik tiv e
Reise planen m erin W ö rte rb u c h a rbeiten K onnektoren;
Seite 30 S e i t e 35 S e i t e 31 Feste N om en-V erb-
V erbindungen
2 Förderung des S e ite 36

regionalen Tourism us
S e ite 34

Diskussion: A n im a tio n s film : Fabel: M odalverben und


Eignungstests Das Wissen der W e lt Der Rabe und ihre A lte rn a tiv e n ;
S e ite 4 4 Seite 47 der Fuchs Irreale Folgesätze;
S eite 4 6 A d je k tiv d e k lin a tio n
nach A rtik e lw ö rte rn
und nach A d je k tiv e n /
u n b e s tim m te n Z ahl­
w ö rte rn
S e ite 4 8

Diskussion: Im a g e film : L o h n -u n d Es als n ic h t­


A ttra k tiv e A rb e itg e b e r Neue U n te rn e h m e n s­ G ehaltsabrechnung o b lig a to risch e s und
fü r die Z u k u n ft k u ltu r S e ite 54 als o b ligatorisches
S e i t e 52 S e ite 59 S atzelem ent;
W o rtb ild u n g :
G raduierung von
A d je ktive n
S e ite 6 0
KURSPROGRAMM

L E K T IO N
| HÖREN | S C H R E IB E N

In fo te x t:
E-Mail: Ratschläge
5 W issensw ertes über zum K u n ststu d iu m
die „d o c u m e n ta “ S e ite 6 8
K U N S T S e ite 6 4

S e ite 6 1 - 7 2

Test: R adiobeitrag: M its c h rift einer


6
W elche S tu d ie n ric h ­ Sprache und Vorlesung
tu n g passt zu Ihnen? G eschlecht S eite 82
S T U D IU M S e ite 74 S e i t e 77

S e ite 7 3 - 8 4
2 Ausländische
S tu d e n tin n e n im
Gespräch
S e ite 78

VI
KURSPROGRAMM

SPRECHEN SEHEN U N D HÖ REN W ORTSCHATZ G R A M M A T IK

Projekt: 1 K ü n s tle rp o rträ t: Im K u n stb e trie b W o rtb ild u n g :


P räsentation „K u n s t“ Die M a le rin O livia S e ite 63 Vorsilben be- und ver-;
S e ite 6 6 Hayashi In d ire kte Rede:
S e ite 62 Fragen und Im p e ra tiv;
R edew iedergabe m it
2 U m frage: noch, laut, zufolge
Was ist e ig e n tlich und wie
Kunst? S e i t e 72

S e ite 70

Diskussion: 1 Vorlesung: Schlagzeilen: P räpositionen m it


S tudienangebot In te rk u ltu re lle Interessante D ativ; W o rtb ild u n g :
fü r ausländische K o m m u n ika tio n Forschungsergebnisse Nachsilben bei Nom en;
S tudierende S e i t e 81 S e ite 76 V e rw e is w ö rte r
S e ite 8 0 S e ite 8 4

2 In fo rm a tio n s film :
S tu d ie n b e ra tu n g
S e ite 83

VII
INHALT ARBEITSBUCH

L E K T IO N 1 M O D E R N E S LEBEN SEITE A B 9 - A B 24 L E K T IO N 2 IM T O U R IS M U S SEITE A B 2 5 ~ A B 4 0

W IE D E R H O L U N G 1 M o d ern es und U nm odernes AB 9 W IEDERHOLUNG 1 R e i s e n d e soll m a n n i c h t a u f h a l t e n . AB 25

W ORTSCHATZ W ORTSCHATZ

W ORTSCHATZ 2 M e i n e A r t zu le b e n AB 9 W ORTSCHATZ 2 S a tzp u zzle AB 25

LESEN 3 V e r ä n d e r u n g e n in d e r F a m i l i e AB 10 HÖREN 3 A rb e ite n , w o a n d e re U rla u b AB 26


machen
K O M M U N IK A TIO N 4 K o n su m ve rh alte n a b ii

LESEN 4 H e ite re s B e ru fe ra te n AB 27
W IE D E R H O L U N G 5 V e rg a n g e n e Z eiten a b ii

G RAM M ATIK W IEDERHOLUNG 5 Jobs a u f K r e u z f a h r t s c h i f f e n AB 28

G RAM M ATIK
G RAM M ATIK 6 S u b jektive B e d e u tu n g der AB 12
ENTDECKEN M o d a lv e rb e n m ü s s e n , d ü r f e n G RAM M ATIK 6 Z w e it e ilig e konzessive AB 28

und k ö n n e n ENTDECKEN K o n nekto ren

G RAM M ATIK 7 S u b jektive B e d e u tu n g der AB 12 G RAM M ATIK 7 T rends im T o u ris m u s AB 29

ENTDECKEN M o d a lv e rb e n : A usdruck von


F IL M T I P P / 8 D a s A d lo n : Eine F a m ilie n s a g a AB 29
g ro ß e r S ich erh e it
W ORTSCHATZ
G RAM M ATIK 8 E insch ätzu n gen, N o tw e n d ig k e ite n AB 13
SCHREIBEN 9 Skurrile U r la u b e r-B e s c h w e r d e n AB 30
und B itten

W IEDERHOLUNG 10 O s ts e e h o te l „S tra n d p erle " AB 31


G RAM M ATIK 9 Tom s h an d y lo s e Z eit AB 13
G RAM M ATIK
LESEN 10 J u g e n d lic h e sind i m m e r o n lin e . AB 14
G RAM M ATIK 11 Z w e ite ilig e re strik tiv e K o n n e k to re n AB 31

W ORTSCHATZ 11 F rem d w ö rter ABU ENTDECKEN

W ORTSCHATZ 12 Paraphrasen AB 15 G RAM M ATIK 12 R e s ta u ra n t „N o rd lic h t" AB 32

W IE D E R H O L U N G 13 U n g la u b lic h e Rekorde AB 15 G RAM M ATIK 13 S c h w ie r ig e F reizeit- u n d AB 32

G RAM M ATIK U rla u b s p lä n e

G RAM M ATIK 14 S u b je k tiv e B e d e u tu n g des AB 16 LESEN 14 S a n fte r T o u rism us AB 32

ENTDECKEN M o d a lv e rb s w o lle n
W IEDERHOLUNG 15 Rund u m d en U rla u b AB 33

GRAM M ATIK 15 Eine W e l t r e i s e AB 17 G RAM M ATIK

K O M M U N IK A TIO N 16 B lo gb eitrag AB 17 G RAM M ATIK 16 Feste N o m e n - V e r b - V e r b in d u n g e n AB 34

ENTDECKEN
G RAM M ATIK 17 Im A llta g AB 18
G RAM M ATIK 17 C h an ce a u f ein en T ra u m u rla u b AB 34
G RAM M ATIK 18 V erb en m it m is s - und z e r- AB 18
W ORTSCHATZ 18 V o rs c h lä g e f ü r d e n U rla u b AB 35
HÖREN 19 Alles a u f d e n M ü ll? AB 19
W O R TSC HAT Z 19 W i e ka n n m a n noch sagen? AB 35
G RAM M ATIK 20 A n le itu n g fü r E in to p f AB 19
W O R TSC HAT Z 20 D isku ssio n im F o r u m f ü r re g io n a le AB 36
W ORTSCHATZ 21 Richtig m e m o r ie r e n AB 20
E n tw ick lu n g

G RAM M ATIK 22 Verben m it e n t- AB 20


LESEN 21 D ie E rfo lg s g e sc h ic h te e in e r AB 37

G RAM M ATIK 23 A us d e m Lateinischen? AB 21 U n tern e h m en sg rü n d u n g

AB 21 AUSSPRACHE B e to n u n g und B e d e u tu n g von AB 38


HÖREN 24 N e u e s aus d er W e lt d er M e d ie n
auch, denn und d o c h
W ORTSCHATZ 25 In h a lts a n g a b e : F r a u E lla AB 21
LERNWORTSCHATZ AB 39
LANDESKUNDE/ 26 N e u e d e u ts c h e K o m ö d ie n AB 22
LEKTIONSTEST 2 AB 4 0
LESEN

LERNWORTSCHATZ AB 23

LEKTIONSTEST 1 AB 24

VIII
INHALT ARBEITSBUCH

L E K T IO N 3 IN T E L L IG E N Z U N D W IS S E N SEITE A B 4 1 - A B 56 L E K T IO N 4 M E I N E A R B EITSS TE LLE S E I T E A B 5 7 - A B 72

W IE D E R H O L U N G 1 Rund u m s W issen AB 41 W IEDERHOLUNG 1 K reu zw o rträtsel AB 57

W ORTSCHATZ W ORTSCHATZ

SCHREIBEN 2 In d e r A l t s t e i n z e i t AB 41 W O R TSC HAT Z 2 In g en ieu r - T ra u m jo b o der AB 57

A lb trau m ?
W ORTSCHATZ 3 Ein w i c h t i g e r E n t w i c k l u n g s s c h r i t t AB 42
W ORTSCHATZ 3 M a n g e lh a f t e E in a rb eitu n g AB 58
BUCHTIPP/LESEN 4 R a b e n s c h w a rz e In te llig e n z AB 42
W IE D E R H O L U N G 4 D e r fa ls c h e Beruf? AB 58
W IE D E R H O L U N G 5 In te llig e n z AB 43
G RAM M ATIK
G RAM M ATIK
G RAM M ATIK 5 Es als n i c h t - o b l i g a t o r i s c h e s AB 59
W IE D E R H O L U N G 6 Forschung AB 43
ENTDECKEN S a tze le m e n t
G RAM M ATIK
G RAM M ATIK 6 B e ru flic h e N e u o r ie n tie r u n g AB 59
G RAM M ATIK 7 U m s c h re ib u n g der M o d a lv e rb e n AB 4 4

ENTDECKEN können, m üssen und w o lle n W ORTSCHATZ 7 Eine t o l l e Firm a! AB 6 0

G RAM M ATIK 8 G eh irn -J o g g in g AB 4 4 K O M M U N IK A TIO N 8 M itte ls tä n d is c h e U n te rn e h m e n AB 6 0

W ORTSCHATZ 9 W i e u m s c h r e i b t m a n ...? AB 45 W ORTSCHATZ 9 V o lo n ta ria t AB 61

K O M M U N IK A TIO N 10 S a g e n Sie e s a n d e r s . AB 45 HÖREN 10 A n r u f bei d e r M in ijo b z e n t r a le AB 61

G RAM M ATIK 11 U m s c h re ib u n g der M o d a lv e rb e n AB 4 6 LESEN 11 B e w e rb e rtra in in g AB 62

ENTDECKEN d ü rfe n und s o lle n


SCHREIBEN 12 M e in e B ew erb ersto ry AB 63

G RAM M ATIK 12 F r ü h f ö r d e r u n g : j a o d e r nein? AB 46


W ORTSCHATZ 13 Steuer, V e rs ic h e ru n g o d e r Z usch lag AB 63

LESEN 13 A lte W e is h e it e n o d e r Unsinn? AB 47


HÖREN 14 G e h a lts ze tte l e n tziffe rn AB 6 4

W IE D E R H O L U N G 14 N e u e E rkenntnisse AB 48
W O R TSC HAT Z 15 Aus d er A rb e its w e lt AB 6 4
G RAM M ATIK
W ORTSCHATZ 16 So k o m m t m a n m i t s c h w i e r i g e n AB 6 4
G RAM M ATIK 15 Irreale F olgesätze AB 48
K o lle g e n aus.
ENTDECKEN
W IE D E R H O L U N G 17 K o lle g e n g e s p rä c h e AB 65
G RAM M ATIK 16 Rund u m s S chlafen AB 49
G RAM M ATIK
HÖREN 17 Talk n a c h a c h t AB 49
G RAM M ATIK 18 Es als o b l i g a t o r i s c h e s S a t z e l e m e n t AB 65

K O M M U N IK A TIO N 18 D isk u ss io n s leitu n g und AB 50 ENTDECKEN


A rg u m e n ta tio n
G RAM M ATIK 19 W a s es alles g ib t! AB 6 6

W IEDERHOLUNG 19 E ign u ng stests AB 51


G RAM M ATIK 20 Jo b alltag AB 6 6
G RAM M ATIK
HÖREN 21 A n r e d e f o r m e n in E - M a i l s AB 67
G RAM M ATIK 20 A d je k tiv d e k lin a tio n nach A rtik e l­ AB 51
ENTDECKEN w ö r te rn und nach A d je k tiv e n / K O M M U N IK A TIO N 22 E -M ails im G e s c h ä fts le b e n AB 67
u n b e s tim m te n Z a h lw ö rte rn
SCHREIBEN 23 D a n k an ein e V o rg e s e tz te AB 68
G RAM M ATIK 21 Ein - n i c h t g a n z e r n s t g e m e i n t e r - AB 52
G RAM M ATIK 24 Ein s u p e r n e t t e r T y p AB 68
V erkäu fer-T est

LESEN 25 M i t a r b e i t e r p o r t r ä t s eines AB 69
SCHREIBEN 22 Eine F ab el i n t e r p r e t i e r e n AB 53
S tart-u p -U n tern e h m en s
HÖREN 23 D ie S o n n e u n d d e r W in d AB 53
SCHREIBEN 26 M e in e T ra u m firm a AB 69
W ORTSCHATZ 24 C h a ra k te re ig e n s c h a fte n AB 54
AUSSPRACHE A u slassun gen und V e rs c h le ifu n g e n ; AB 70
W ORTSCHATZ 25 D ie M a c h a r t ein es A n im a tio n s film s AB 54 R h y th m u s und S p re ch flü ss ig k eit

LERNWORTSCHATZ AB 55 LERNWORTSCHATZ AB 71

LEKTIONSTEST 3 AB 56 LEKTIONSTEST 4 AB 72

IX
INHALT ARBEITSBUCH

L E K T IO N 5 KUNST S E I T E A B 73-- A B 8 8 L E K T IO N 6 S T U D IU M SEITE A B 8 9 - AB 1 0 4

W IE D E R H O L U N G 1 A u sstellun gsb esu che AB 73 W IEDERHOLUNG 1 Rund u m d ie U ni AB 89

W ORTSCHATZ W ORTSCHATZ

FILMTIPP/LESEN 2 B eltracch i - D ie K unst d e r AB 73 HÖREN 2 S tu d iu m m it 50 AB 89


Fälschung
W ORTSCHATZ 3 S tu d ien in h alte AB 9 0
LESEN 3 D r e i A t e m z ü g e p r o Bild AB 74
W O R TSC HAT Z 4 H o ch sch ulen und S tu d ie n g ä n g e AB 9 0

W ORTSCHATZ 4 Im A te lie r AB 75
LESEN 5 D e r d e u ts c h e W o r t s c h a t z aus AB 91
G RAM M ATIK 5 K u n s t im Park AB 75 Sicht d e r W is s e n s c h a ft

G RAM M ATIK 6 Im K u n s t-W o rk s h o p AB 76 W IEDERHOLUNG 6 M o d e rn e s S tu d iu m AB 92

G RAM M ATIK
G RAM M ATIK 7 G e lu n g e n e o d e r m isslun g en e AB 76
A k tiv itä te n : V e rb en m it der G RAM M ATIK 7 P rä p o s itio n e n m it D a tiv AB 92

V o rs ilb e - v e r ENTDECKEN

G RAM M ATIK 8 Ö lm a le re i AB 77 G RAM M ATIK 8 S tu d ie re n d e und E x -S tu d ie re n d e AB 92

HÖREN 9 M e in e erste „ d o c u m e n ta " - AB 77 G RAM M ATIK 9 S tu d ie n fä c h e r und Fachausdrücke AB 93


E indrücke vo n d e r W e lt k u n s t ­
W O R TSC HAT Z 10 K orrekte A n red e AB 93
a u s s t e l l u n g in Ka ssel

LANDESKUNDE/ 11 W a s m a c h t ein e F r a u e n -o d e r AB 9 4
LESEN 10 „ d o c u m e n t a 14": AB 78
LESEN G le ic h s te llu n g s b e a u ftra g te ?
„Von A th e n lern e n "

W O R TSC HAT Z 12 A u slä n d is ch e S tu d ie re n d e AB 95


W ORTSCHATZ 11 Im K u n s tb e tr ie b AB 78

W ORTSCHATZ 13 S tu d iu m in te rn a tio n a l AB 95
W IE D E R H O L U N G 12 M u ltita le n t AB 79
G RAM M ATIK W IEDERHOLUNG 14 E -M a il au s Berlin AB 9 6

G RAM M ATIK
G RAM M ATIK 13 F r a g e n in d e r i n d i r e k t e n R e d e AB 79
ENTDECKEN G RAM M ATIK 15 V e rw e is w ö rte r AB 96

AB 80 ENTDECKEN
G RAM M ATIK 14 D isku ssio n sru n d e: Kunst

G RAM M ATIK 16 In fo rm a tio n e n für AB 97


HÖREN 15 Drei Feedbacks AB 80
In fo rm a tik s tu d e n te n
K O M M U N IK A TIO N 16 R ü c k m e ld u n g e n fo rm u lie re n AB 81
G RAM M ATIK 17 W ie s tu d ie rt m a n effe ktiv? AB 97
SCHREIBEN 17 W i e g e l i n g t k o n s t r u k t i v e K r itik ? AB 82
K O M M U N IK A TIO N 18 M e n to rin g AB 98
LESEN 18 B e im A b s c h r e ib e n e r w is c h t! AB 82
W ORTSCHATZ 19 V o rle s u n g g estern , h e u te und AB 98
LESEN 19 B rotlo se K unst AB 83 m orgen

W ORTSCHATZ 20 W a s a n g e h e n d e K ünstler AB 84 LESEN 20 M o tiv ie re n d e V o rlesu n g AB 9 9


b e a c h te n so llte n !
W ORTSCHATZ 21 W a s passt a m b es te n zu s a m m e n ? AB 9 9

G RAM M ATIK 21 I m p e r a t i v in d e r i n d i r e k t e n R e d e AB 84
W O R TSC HAT Z 22 K ö r p e r s p r a c h e in v e r s c h i e d e n e n AB 100
ENTDECKEN
Ländern
G RAM M ATIK 22 M a r k e tin g -T ip p s f ü r K ü n stler AB 85
SCHREIBEN 23 M its c h r ifte n verfassen: AB 100

G RAM M ATIK 23 Bilder e in e r A u s s te llu n g AB 85 A bkürzungen

G RAM M ATIK 24 K u n stkritik AB 86 HÖREN 24 A n r u f bei d e r S tu d ie n fa c h b e ra tu n g AB 101

SCHREIBEN 25 Ü b e rle g u n g e n zur Kunst AB 86 SCHREIBEN 25 E -M ail an das In te rn a tio n a l O ffic e AB 101

LERNWORTSCHATZ AB 87 AUSSPRACHE B e to n u n g von Prä- und S u ffix e n AB 102

LEKTIONSTEST 5 AB 88 LERNWORTSCHATZ AB 103

LEKTIONSTEST 6 AB 104

ANHANG A B 1 0 7 - A B 112

W IC H T I G E R E D E M I T T E L / K O M M U N I K A T I O N AB 10 7-A B 110

LÖSUNGEN DER LEKTIONSTESTS AB 11 1-A B 11 2

X
V e rw e is e u n d P ik to g ra m m e im K u rsb u ch

6
CD1

D ie s e s S y m b o l v e r w e i s t a u f e i n e n H ö r t e x t a u f d e n K u r s b u c h - C D s a u s d e m M e d i e n p a k e t (ISB N : 9 7 8 -3 -1 9 -1 0 1 2 0 8 -3 ),

h i e r a u f C D 1, T r a c k 6 .

04
DVD1

D ie s e s S y m b o l v e r w e i s t a u f e i n e n F il m ( a b s c h n it t ) a u f d e r D V D a u s d e m M e d i e n p a k e t (IS B N : 9 7 8 -3 -1 9 -1 0 1 2 0 8 -3 ),

h i e r a u f D V D 1, F i l m 4 .

H 3gE3EH
S o lc h e in H i n w e i s n e b e n d e n A u f g a b e n im K u r s b u c h v e r w e i s t a u f e i n e d a z u g e h ö r i g e Ü b u n g im A r b e it s b u c h ,

h i e r z. B. a u f S e i t e A B 2 6 , Ü b u n g 3.

G R A M M A T IK
Ü b e rs ic h t -> S .4 8 /1

S o lc h e in H i n w e i s f ü h r t S ie z u r G r a m m a t i k z u s a m m e n s t e l l u n g a m E n d e d e r L e k t io n ,

h i e r a u f S e i t e 4 8 , A b s c h n i t t 1.

fc- S. 5 7 /4
S o lc h e in H i n w e is a u f d e n G r a m m a t i k - Ü b e r s i c h t s s e i t e n v e r w e i s t a u f d ie S e ite u n d A u f g a b e im K u rs b u c h ,

w o d a s T h e m a b e h a n d e l t w i r d , h i e r z. B. a u f S e i t e 57, A u f g a b e 4 .

V e rw e is e und P ik to g ra m m e im A rb e its b u c h

6
C D IA B

D i e s e s S y m b o l v e r w e i s t a u f e i n e n H ö r t e x t a u f d e r e i n g e l e g t e n A r b e i t s b u c h - C D , h i e r a u f T r a c k 6.

z u H ö r e n , S. 19, Ü 3

S o lc h e in H i n w e is v e r w e i s t a u f d ie d a z u g e h ö r i g e Ü b u n g / A u f g a b e im K u rs b u c h ,

h i e r a u f d i e S e i t e H ö r e n , S e i t e 19, Ü b u n g 3.

IL ÜBUNG 2

D ie s e s S y m b o l v e r w e is t a u f w ie d e r h o le n d e o d e r v e r t ie f e n d e in te r a k tiv e Ü b u n g e n im In t e r n e t u n te r

w w w . h u e b e r . d e /s ic h e r , C o d e O a7f318cb z.

D ie Ü b u n g e n d e c k e n d ie K a te g o r ie n W o r t s c h a t z , G r a m m a t i k u n d K o m m u n i k a t i o n ab.

U n t e r w w w . h u e b e r . d e / s i c h e r / l e r n e n f i n d e n S ie d ie L ö s u n g e n zu d e n Ü b u n g e n im A r b e i t s b u c h .
V O R W O R T

Liebe L e se rin n en u n d Leser,

das L e h rw e rk S IC H E R ! f ü h r t zu m A b sch lu ss d e r S tu fe n B1+, B 2 oder Ci

des G em e in sa m e n E uropäischen R eferen zra h m en s f ü r S prachen. Es r ic h te t


sich an fo r tg e s c h r itte n e e rw a c h s e n e D e u ts c h le rn e n d e ab 16 Jahren. Nach
e rfo lg re ic h e m D u rc h a rb e ite n des Kurs- u n d A rb e its b u c h s S IC H E R ! C i

kö n n e n a lle P rü fu n g e n a u f d ie s e m N ive a u a b g e le g t w e rd e n .

Die L e k tio n e n sind in die B a u s te in e LESEN - H Ö R E N -S C H R E IB E N -

SPRECHEN - W ORTSCHATZ - SEHEN UN D HÖREN g e g lie d e rt.


A m Ende je d e r L e k tio n b e fin d e t sich e in e k o m p a k te u n d ü b e rs ic h tlic h e
D a rs te llu n g des je w e ilig e n G ra m m a tik s to ffs .

In v e rs c h ie d e n e n Kursen ka n n das L e rn p ro g ra m m je nach B edarf,


In te re sse u n d Z e itra h m e n in d iv id u e ll z u s a m m e n g e s te llt w e rd e n . Die
L e k tio n e n e n th a lte n a k tu e lle , a u th e n tis c h e L e rn m a te ria lie n zu A llta g ,
B eruf, S tu d iu m u n d A u s b ild u n g . Es f in d e t sich ein b re ite s S p e k tru m an
a k tu e lle n a llta g s - u n d b e ru fs re le v a n te n T e x ts o rte n w ie z. B. Z e itu n g s ­
a rtik e l, Blogs, P rospekte, D is k u s s io n s b e iträ g e . Dazu g ib t es a b w e c h s ­
lu n g s re ic h e s A u fg a b e n - u n d Ü b u n g s m a te ria l, das d ie R e ze p tio n und
h a n d lu n g s o rie n tie rte P ro d u k tio n g le ic h e rm a ß e n fö rd e r t.

In d e r R ubrik W u ssten Sie sch on ? w ird m o d e rn e s la n d e s k u n d lic h e s W issen


ü b e r d ie d e u ts c h s p ra c h ig e n Länder v e r m it t e lt u n d d a m it d e r Blick f ü r
in te r k u ltu r e lle T h e m e n u n d F ra g e s te llu n g e n g e s c h ä rft.

U m in d iv id u e lle n B e d ü rfn is s e n g e re c h t zu w e rd e n , kö n n e n L e rne n d e a u f


d ie v e rtie fe n d e n Ü b u n g e n im A rb e its b u c h s o w ie a u f das A n g e b o t u n te r
w w w .h u e b e r.d e /s ic h e r z u rü c k g re ife n . D o rt f in d e t sich auch e in e V ie lz a h l
vo n A n re g u n g e n u n d M a te ria lie n f ü r Lehrende.

D ie G ra m m a tik , d e r W o rts c h a tz u n d d ie R e d e m itte l v e rb in d e n d u rc h


„z y k lis c h e s L e rn e n " B e ka n n te s m it N e u e m . D a d u rch kö n n e n d ie L e rn e n ­
d e n ih re K e n n tn isse s y s te m a tis c h a u f- u n d ausb a u e n .

S tra te g ie n zum Lernen w e rd e n d u rc h g e z ie lte A u fg a b e n u n d p ra x is n a h e


T ip p s g e fö rd e rt. M it d e r S e lb s te v a lu a tio n am Ende vo n je d e m B a u ste in
kö n n e n die L e rn e n d e n ih re L e r n fo r ts c h r itte s e lb s t k o n tro llie re n und
d o k u m e n tie re n .
Im A rb e its b u c h s te h t d a rü b e r h in a u s noch ein S e lb s tte s t am Ende d e r
e in z e ln e n L e k tio n e n zu r V e rfü g u n g .

Das S IC H E R ! C i M e d ie n p a k e t u m fa s s t z w e i CDs m it H ö ra u fn a h m e n zum


K u rsb u ch s o w ie z w e i DVDs m it F ilm e n zu m B a u ste in SEHEN UND HÖREN.

V ie l Spaß m it S IC H E R ! w ü n s c h e n Ihnen
die A u to rin n e n

XII
M O D E R N E S LEBEN
1 E in n e u e r K u r s

a A rb e ite n Sie in K le in g ru p p e n .
S te lle n Sie Fragen zu fo lg e n d e n T h e m e n und
n o tie re n Sie d ie A n tw o r te n in S tic h p u n k te n .
L u is , 2M , •SfcU'iie«', G?<(xk(xdl(x/
?W<ll ik c ^ s c k w e s le r ', -Sf>iel4 Gi4ourYe/
P e rs ö n lic h e s /F a m ilie n le b e n • S c h u le /B e ru f •
C jibl v ie l G e ld \ C'S ...
k u ltu re lle s Leben • K o n s u m v e rh a lte n • ...

b Ü b e rle g e n Sie sich Q u iz fra g e n zu Ih re n


L e r n p a r tn e r in n e n /Ih r e n L e rn p a rtn e rn . VJe.i' k c J wo k l e ik e 2 w illik c ^ c k w e d e * - ?

2 Q u iz

Jede G ru p p e s te llt ih re Q u iz fra g e n im Kurs. D ie a n d e re n G ru p p e n ra te n .

W er aus unserer Das k ö n n ten S i e /


G ru ppe h a t w o h l eine k ö n n te st du sein. Ja, d a s bin ich,
Z w illin g ssch w ester? ich h e i ß e ...

13
SPR EC H EN

1 Im W a n d e l d e r Z e it

a Sehen Sie das F o to an u n d b e s c h re ib e n Sie d ie S itu a tio n ,

b W ie h ä tte d ie g le ic h e S itu a tio n w o h l v o r 20 Ja h re n ausgesehen?

2 G e s e lls c h a ftlic h e V e r ä n d e r u n g e n -» AB 9 - 1 1 / U 2 - 4

A rb e ite n Sie zu v ie r t. W ä h le n Sie e in e s d e r T h e m e n f ü r e in e


K u rz p rä s e n ta tio n . G ehen Sie d a n n in fo lg e n d e n S c h ritte n vor.

F a m ilie n le b e n • L e b e n s te m p o • P a rtn e rs c h a ft • K o n ta k tp fle g e • K o m m u n ik a tio n s v e rh a lte n •


S c h u le /B e ru f • k u ltu re lle s Leben • K o n s u m v e rh a lte n • M e d ie n n u tz u n g • V e rke h r

S c h r itt 1: S a m m e ln , o rd n e n
/ 1. 6 jk le r fu k C j: V o r\s 4 e U u k C j
Ü b e rle g e n Sie: W as h a t sich b e z ü g lic h Ihres T h e m a s in
Tl\eiv<.(x AVe^Ckkcle<ukCjek
den le tz te n J a h rz e h n te n v e rä n d e rt? E n ts c h e id e n Sie
»ua f a iv u lie k le b e k * (xua
sich f ü r ein Land. S c h ild e rn Sie d ie frü h e re n u n d die
S e i d e l U o lu u A b ie k s
h e u tig e n V e rh ä ltn is s e u n d v e rg le ic h e n Sie sie. N o tie re n
/4>Sf e U le : G röße, d e r
Sie S tic h p u n k te , b rin g e n Sie d iese in e in e s in n v o lle
f(X k A il(e k / 6 e k e r'(x 4 io k e k /
R e ih e n fo lg e u n d fe r tig e n Sie e in e G lie d e ru n g an.
/4k?(xl\l d e r U i\\d e r y
S c h ritt 2: R o lle n v e rte ilu n g

Legen Sie n u n fe s t, w e r vo n Ih n e n w e lc h e Rolle in d e r K u rz p rä s e n ta tio n ü b e rn im m t.


W e r b e g in n t m it e in e r kurzen E in fü h ru n g , w e r s te llt d ie e in z e ln e n A s p e k te des T h e m a s vor,
w e r s c h lie ß t den V o rtra g m it e in e r Z u s a m m e n fa s s u n g ab?

S c h ritt 3: D en V o rtra g a u s p ro b ie re n

H a lte n Sie Ih re K u rz p rä s e n ta tio n z u e rs t e in m a l in d e r G ru p p e . V e rw e n d e n Sie d a b e i d ie fo lg e n d e n


R e d e m itte l. S to p p e n Sie die Z e it. G eben Sie sich g e g e n s e itig Feedback u n d ve rb e sse rn Sie danach
e in z e ln e F o rm u lie ru n g e n .

den A u fb a u des V o rtra g s v o rs te lle n v e rs c h ie d e n e S itu a tio n e n b e s c h re ib e n

22 In u n serem K u rzvo rtra g b efa ssen w ir uns u n d v e rg le ic h e n

m it d e m T hem a 22 Es is t zu b e o b a c h te n , d a ss ...
Z u n ä ch st m ö c h te n w ir fo lg e n d e n A s p e k t Es is t a u ffä llig , d a s s ...
d a rs te lle n : ... V erglichen m it d e r S itu a tio n v o r ... Jahren ...
D anach w i r d ... ü b e r ein en w e ite re n w ic h tig e n H eu te g ib t es ein e verg leich b a re S itu a tio n ...
A s p e k t b erich ten . D ie E n tw icklu n g in d en le tz te n Jahren ze ig t,
... w ird a m Ende ein B eispiel a u s ... vo rste lle n . ^ d a s s ... ^

vo n e in e m V o rre d n e r das W o r t ü b e rn e h m e n e in e n V o rtra g b e e n d e n

22 D as w a r ... m it d e r Einführung. J e t z t ... „ Als F a zit/E rg eb n is lä s s t s ic h fe s th a lte n ...


In m e in e m B eitrag g e h t es nun um d a s A lles in a lle m z e ig t s ic h ,...
T hem a „...“/ ein en w e ite re n A s p e k t d es W enn m a n d ie E n tw icklu n g d e r le tz te n Jahre
T hem as b e tr a c h te t , ...
D anke, H e b e /H e b e r... Ich g re ife nun ein en Die ku rze B esch reibu n g f ü h r t zu d e r Frage,
n eu en A s p e k t auf. “ o b ... ü

S c h ritt 4: P rä s e n ta tio n

H a lte n Sie n u n Ih re n K u rz v o rtra g im Kurs.

Ich kann j e t z t ...


■ über g e se llsch a ftlich e V eränderungen in den le tz te n Jahrzehnten sprechen. □ □ □
■ zusam m en m it anderen einen klar g e g lie d e rte n V o rtra g v o rb e re ite n und halten. □ □ □
H Ö R E N 1

1 S u b je k tiv e B e d e u tu n g d e r M o d a lv e r b e n m ü s s e n , d ü r f e n
und können AB 1 1 - 1 3 / U 5 - 9 G R A M M A T IK

Ü b e r s i c h t - > S. 2 4 / ! a
a S tä n d ig e rre ic h b a r? E rgänzen Sie d ie Sätze f ü r sich p e rs ö n lic h .

1 W a n n habe n Sie z u le tz t a u f Ihr H a n d y o d e r S m a rtp h o n e gesehen?


W ahrscheinlich vor M in u te n /S tu n d e n . Das d ü r fte vor M in u te n /S tu n d e n g e w e se n sein.

2 W ie o f t sehen Sie am Tag a u f das Display?


Ich bin m ir f a s t sicher. Das m ü sste so a m Tag sein.
Ich bin m ir a b s o lu t sicher. Das m u ss a m Tag sein.

3 W o fü r n ü tz e n Sie Ihr H a n d y o d e r S m a rtp h o n e am m eiste n?


Ich w e iß es n ich t g e n a u . Es k ö n n te zu m Lesen von O n lin e-N ach rich ten sein.

b Lesen Sie Ih re A n tw o r te n aus a u n d e rg ä n z e n Sie d ie fe h le n d e n M o d a lv e rb e n .


W as d r ü c k t aus, dass e tw a s w a h rs c h e in lic h , fa s t sich e r, a b s o lu t s ic h e r o d e r m ö g lic h ist?

1 w a h rs c h e in lic h : Das fü n fz igC/m a l am Tag


w
sein.
2 fa s t sicher: Das d re im a l am Tag sein.
3 a b s o lu t sicher: Das z e h n m a l am Tag sein.
4 m ö g lic h : Das z w a n z ig m a l am Tag sein.

c E rgänzen Sie m u ss, d ü r f te u n d k ö n n te a u f d e r Skala.

100% 90% 75% 50%

2 H a n d y m a n ie A B 1 4 / Ü 10

a Sehen Sie das F o to an. W as k ö n n te m a n u n te r


d e m B e g r iff „ H a n d y m a n ie “ v e rs te h e n ?

b H ö re n Sie e in e n R a d io ­
CD!
b e itra g z u e rs t e in m a l ganz. Es m u ss sich
W e r s p ric h t u n d w o ru m um d iese n eu e Sucht
g e h t es in d e r R e p o rta g e ? h a n d e ln ...

c H ö re n Sie d a n n d e n B e itra g in
A b s c h n itte n n o ch e in m a l u n d m a rk ie re n Sie,
w e lc h e In fo r m a tio n e n Sie g e h ö rt h a b e n .

A b s c h n it t !

1 V e rlie re n sich Leute in e in e m E in k a u fs z e n tru m , h i l f t ein N a v ig a tio n s s y s te m .


2 Ein n e g a tiv e s Zeichen is t das s tä n d ig e B e d ü rfn is , a b w e s e n d e Personen zu k o n ta k tie re n .
3 M A ID S is t ein neues M it t e l g e g e n S ucht.
4 An d e r U ni B onn w u rd e e in e A p p f ü r S m a rtp h o n e s p ro g ra m m ie rt.
5 Die m e is te Z e it v e rb rin g e n d ie U ser m it S pielen.

c a A b s c h n itt 2
CD1

1 K ö rp e rlic h e S y m p to m e d e r S u c h t sind zum B eispiel s c h w itz e n d e H ände.


2 D er J u g e n d lic h e s c h e n k t s e in e m H a n d y m e h r A u fm e rk s a m k e it als s e in e r F re u n d in .
3 H a n d y s u c h t is t b e re its re la tiv g u t e rfo rs c h t.
4 Die B o n n e r F orscher h o ffe n , dass es bald G esetze g ib t, die d e n H a n d y k o n s u m regeln.

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ V e rm u tu n g e n ü b e rd e n eigenen H a n d y -/S m a rtp h o n e -K o n s u m äußern. □ □ □
■ einem R adiobeitrag aus einem W issenschaftsm agazin w ic h tig e
In fo rm a tio n e n e n tn e h m e n . □ □ □
LESEN 1

1 L e b e n s te m p o

Sehen Sie das F o to an u n d lesen Sie d e n Satz. W as b e d e u te t


e r f ü r Sie? G eben Sie e in B e isp ie l aus Ih re m A llta g s le b e n .

Eines d er stä rk ste n G efühle, d o s viele M en sch en teilen , ist das


G efühl d e r R a stlo sig k eit u n d d e r u n a u fh a ltsa m e n B eschleunigung.

2 U n s e r e m o d e r n e L e b e n s w e is e -> A B 1 4 - 1 5 / 0 1 1 - 1 2

Lesen Sie d ie e rs te H ä lfte e in e r G losse. N u m m e rie re n Sie,


in w e lc h e r R e ih e n fo lg e d iese A s p e k te a n g e s p ro c h e n w e rd e n .

B e e in trä c h tig u n g des k o m p le x e n ^ V e rs c h ie d e n e L e s e rty p e n


T e x tv e rs tä n d n is s e s Lesen z u s a m m e n m it a n d e re n
R e d u k tio n d e r Lesem enge Kein g e n a u e s S tu d iu m d e r O rig in a lte x te

E n td e c k u n g d e r L a n g s a m k e it

Da d ie se r T e xt s o w o h l a u f P apier als a u ch im In te rn e t zu lesen is t, h a t er z w e i S orte n Leser: solche,


d ie ih n a u f P apier g e d ru c k t lesen, u n d solche, d ie ih n im In te rn e t z u r K e n n tn is n e h m e n . N euere
U n te rs u c h u n g e n h a b e n n u n ergeben, dass Leser v o n G e d ru c k te m ih re L e k tü re o ft b e re its n a ch
5 d e r H ä lfte des G e sch rie b e n e n beenden. O n lin e -T e x te w e rd e n in d e r Regel sogar schon n a ch e in e m
F ü n fte l abgebrochen.
W e il der groß e T re n d d a h in geht, dass im m e r m e h r M e n s c h e n sich v o r den B ild s c h irm setzen,
w e n n sie lesen, b e d e u te n d ie F orschungsergebnisse: Im m e r w e n ig e r Texte w e rd e n zu Ende gele­
sen, im m e r h ä u fig e r is t d ie L e k tü re im m e r fr ü h e r zu Ende. A n d ie se r S telle m ö c h te ic h m ic h , w e il
io das erste F ü n fte l der K o lu m n e b e e n d e t is t, v o n v ie le n Lesern a n d e n C o m p u te rn v e ra b s c h ie d e n , die
e rs c h ö p ft d ie Segel s tre ic h e n .
A us T e xte n , d e re n erstes F ü n fte l ic h im In te rn e t gelesen habe, w e iß ic h , dass es e in e n T re n d
n a m e n s S lo w R eading g ib t, e in e Langsam -Lesen-B ew egung, a n a lo g zu S lo w Food, das sich im
G egensatz zu Fast Food e in e r w ü rd e v o lle re n N a h ru n g s a u fn a h m e v e rs c h rie b e n h a t. V ie le jü n -
15 gere K o lle g e n , s c h re ib t d e r H is to r ik e r K e ith T hom as, w ü rd e n ih re Q u e lle n n ic h t m e h r in B ü ch e rn
lesen, s o n d e rn m it e in e r S u c h m a s c h in e im In te rn e t fin d e n . D ie H y p e r a k tiv itä t d e r In te rn e tn u tz e r,
so der W is s e n s c h a fts p u b liz is t N ic h o la s Carr, b e e in trä c h tig e d e re n in te lle k tu e lle F ä h ig k e ite n , die
n ö tig seien, u m fa n g re ic h e re Texte zu v e rs te h e n . L a n g sa m lesen, sagt John M ie d e m a , sei dagegen
e in g e m e in s c h a ftlic h e s V orgehen: M a n le ih e sich w ie d e r g e g e n s e itig B ü ch e r aus u n d d is k u tie re
20 d a rü b e r. E in h e rz lic h e s A d ie u n u n den Lesern, d ie n a c h der e rste n H ä lfte n ic h t m e h r w e ite rk ö n n e n .
W ir sehen u n s g e w iss e in anderes M a l w ie d e r, a u f e in p a a r k u rz e W o r te ....

Lesen Sie n u n d ie z w e ite H ä lfte . W e lc h e P h ä n o m e n e b e s c h re ib t d e r A u to r


m it d e m B e g r iff „ E n ts c h le u n ig u n g “ ?

D ie n e u e n H e ld e n : D ie E n g lä n d e rin Jackie Cobell, 56 Jahre a lt, h a t k ü r z lic h e in e n n e u e n Rekord


b e i der D u rc h s c h w im m u n g des Ä rm e lk a n a ls a u fg e s te llt: Sie s c h a ffte d ie Strecke D over-C alais in
28 S tu n d e n u n d 44 M in u te n , n ie w a r je m a n d la n g s a m e r als sie. D er G e s c h w in d ig k e its re k o rd h a lte r
25 a u f dieser Strecke, e in B u lga re n a m e n s S tojtschew , h ä tte in dieser Z e it v ie r m a l h in u n d h e r k ra u le n
u n d n o ch e in b issch e n b a d e n k ö n n e n ; seine Z e it la g v o r e in ig e n Jahren b e i sechs S tu n d e n , 57 M in u ­
te n u n d 50 S ekunden. A b e r w a s is t s e in h e k tis c h e s G e s c h w im m e gegen d ie F ä h ig k e it, fa s t 29 S tu n ­
den W in d , W e lle n u n d K a n a lfä h re n zu tro tz e n ? W a ru m ru fe n w i r n ic h t Jackie C obell z u r H e ld in
e in e r S lo w -S p o rt-B e w e g u n g aus, d ie sich der A lb e r n h e it e in e r im m e r a b s u rd e re n T em pojagd a u f
30 den F e ld ern der L e ic h ta th le tik u n d in den Bassins d e r S c h w im m b ä d e r w id e rs e tz t?
H ie r u n se re n e u e n H e ld e n : L lo y d Scott, der 2002 (b e k le id e t m it e in e m fü n f z ig K ilo s c h w e re n T ie f­
se e ta u ch e ra n zu g ) sechs Tage, v ie r S tu n d e n , 30 M in u te n u n d 56 S e ku n d e n f ü r e in e n M a ra th o n
in E d in b u rg h b e n ö tig te , W e ltre k o rd ! N icolas M a h u t u n d John Isner, d ie dieses Jahr im J u n i in
W im b le d o n e lf S tu n d e n u n d 15 M in u te n T e n n is s p ie lte n , das M a tc h zog sich ü b e r d re i Tage h in -
35 w a n n h ä tte m a n je f ü r eine E in tr itts k a r te m e h r g e b o te n b e ko m m e n ? !
LESEN 1

S low Sport, S lo w Food, S lo w R eading, S low W r itin g ! „E n ts c h le u n ig u n g “ - w o h in m a n s c h a u t! Für


je d e n m e in e r T exte b e n ö tig e ic h e in e k o m p le tte W oche! Ich sch re ib e je d e n Tag n u r 85 W ö rte r, la n g ­
sam er is t n ie m a n d in d ie se m G ew erbe, u n d ic h w e rd e k ü n f t ig n o c h w e n ig e r sch re ib e n , d e n n w e n n
d ie Leute n u r e in F ü n fte l eines Textes in sich a u fn e h m e n u n d w e n n d ie se n Satz h ie r n ie m a n d m e h r
40 lie s t, w e rd e ic h in Z u k u n ft a u ch n u r n o ch dieses erste F ü n fte l ve rfa sse n . Ich w e rd e m ir v ie l Zeit
d a fü r n e h m e n , es w e rd e n n u r n o c h z w ö lf W ö rte r je d e n Tag sein, u n d ic h w e rd e m e h r Z e it z u m
Lesen, S c h w im m e n , Laufen, T e n n is s p ie le n haben, alles schön slo w ly .

W ie b e u rte ile n Sie


Textsorten, ihre I n t e n t i o n und ihren Sprachstil erkennen
d ie „S lo w -B e w e g u n g "?
Beim Lesen eines Textes sollten Sie sich zunächst die Frage stellen um wel­ ,
W o sehen Sie d ie che A r t von Text es sich handelt. Ist es z. B. ein Zeitungsartikel, ein Werbe­
V o r- und N a c h te ile ? te x t oder ein Gedicht? Fragen Sie sich nach den ersten Zeilen auch: Worum
W ü rd e n Sie sich könnte es inhaltlich gehen? Wer hat den Text geschrieben? M i t welchem Ziel?
Verschiedene Textsorten haben unterschiedliche Aussageabsichten, wie z.B.
ih r a n sch lie ß e n ?
In fo r m a tio n s v e rm ittlu n g , Unterhaltung etc. und ihren eigenen Sprachstil.
W a ru m (n ic h t)?

3 D ie G lo s s e

a W as f ä llt Ih n e n am S til des T e x te s a u f? D er T ext ist seh r ironisch.


N e n n e n Sie B e is p ie le d a fü r. Das sie h t m a n an A usdrücken w ie
„ h ek tisch es G e sc h w im m e “
b W e lch e s T e x tb e is p ie l p a sst zu w e lc h e m S tile le m e n t
in Zeile 2 7 ...
e in e r Glosse? O rd n e n Sie zu.

T e x tb e is p ie l S tile le m e n t

1 ... die Segel s tre ic h e n (Z. 11) in „Ic h -F o rm “ v e rfa s s t


2 ... s c h re ib t d e r H is to r ik e r ... (Z. 15) R edew endung
3 W ir sehen uns g e w iss ein a n d e re s M a l w ie d e r ... (Z. 21) s u b je k tiv e W e rtu n g
4 ... A lb e rn h e it e in e r im m e r a b s u rd e re n T e m p o ja g d ... (Z. 29) p e rs ö n lic h e A n re d e des Lesers
5 Ich w e rd e m ir v ie l Z e it d a fü r n e h m e n ... (Z. 40) B e ric h t ü b e r F o rsch u n g se rg e b n isse

S u b je k tiv e B e d e u tu n g d e s M o d a lv e r b s w o lle n -> A B 1 5 - 1 7 / Ü 1 3 - 1 5 G R A M M A T IK


Ü b e r s i c h t - > S. 2 4 / 1 b
V e rg le ic h e n Sie d ie Sätze. W e lc h e B e d e u tu n g h a b e n sie? O rd n e n Sie zu.

A Eine 56-Jährige s o ll d u rc h d e n Ä rm e lk a n a l g e s c h w o m m e n sein.


B Eine 56-Jährige w ill d u rc h den Ä rm e lk a n a l g e s c h w o m m e n sein.

Sie h a t das vo n sich b e h a u p te t. Ich habe es g e h ö rt u n d e rz ä h le es w e ite r, z w e ifle a b e r d a ran .


Das habe ich g e h ö rt, b in m ir a b e r n ic h t sicher, o b es s tim m t.

P e te r h a t das g e h ö rt, a b e r e r g la u b t n ic h t, w a s d ie L e u te v o n sich b e h a u p te n .


S ch re ib e n Sie, w a s P eter s a g t.

1 Karin s a g t: „Ic h habe den Rekord v o n M a re n Z ö n k e r im 1 0 0 -M e te r-H ü rd e n la u f


m it S c h w im m flo s s e n g e b ro c h e n !“
2 U nser N a c h b a r b e h a u p te t: „Ic h habe eine M illio n Euro im L o tto g e w o n n e n !“
3 M e in Freund T im m e in t: „Ic h b in m it m e in e m S p o rtw a g e n in
z w e i S tu n d e n v o n H a m b u rg nach M ü n c h e n g e fa h re n !“

'I Pe4e^ scxcjl: ,Wc*Yik w ill c le k ß.eUor'cl v o k buxirek 2"ökUe< iu*


/ |0 0 -V ie 4 e r'-H w ^c le k lc x u | wU4 «Scl\w iu\tw .ilo^^ek Cjeb*x>cl\ek l \ a b e k /

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ einem Text die Ü berlegungen des A u to rs e n tn e h m e n . □ □ □
■ S tile le m e n te e in e r Glosse erkennen. □ □ □
■ m it w ollen Z w e ife l da rüb e r ausdrücken, was je m a n d von sich b e h a u p te t. □ □ □
S C H R E IB E N

1 G lü c k

G la u b e n Sie, dass d ie M e n s c h e n v o r 20 Jahren g lü c k lic h e r w a re n als h e u te ?


W a ru m (n ic h t)? D is k u tie re n Sie.

2 T h e m e n w o c h e in d e n M e d ie n z u m T h e m a „ G l ü c k “ A B 1 7 /U 1 6

a Lesen Sie d e n A u s s c h n itt aus e in e m B lo g v o n Dr. E cka rt v o n H irs c h h a u s e n (A rz t, M o d e r a to r


u n d A u to r). U m w e lc h e A s p e k te des G lücks g e h t es ihm ?

b W e lch e s A n lie g e n h a t d e r A u to r? W as f o r d e r t er?

W a s b e d e u te t G lü c k ?

G lü c k ist keine Frage des Schicksals, sondern in weiten Teilen eine Sache
von in n e re r E in s te llu n g und Ü b u n g . W ie gehe ich d a m it um , w enn etwas
m issglückt? N ehm e ich es überhaupt w ahr, w enn m ir etwas glückt? G lü c k
5 fä llt n ic h t vom H im m e l - G lü c k ka n n man lernen. G lü c k ist gesund
und ansteckend. A u f der einen Seite ist es w ic h tig , sich G lücksm om ente
bewusst zu machen und da rüb e r zu reden, a u f der anderen Seite besteht
die G efahr, diese zu zerreden: E ntzaubern Sie sie n ic h t!
G lü c k ist aber vo r allem auch eine Gemeinschaftsaufgabe, an der w ir alle
io arbeiten können: W ie kom m en w ir von einer Neidgesellschaft zu m ehr
S o lid a ritä t u n d bürgerschaftlichem Engagement? V om M issgönnen zum Gönnen? Aus der G lücks­
forschung ergeben sich klare p o litisch e P rio ritä te n , w o fü r w ir Steuern besser verwenden können als
bisher: fü r G esundheit, fü r B ild u n g , fü r M u s ik , K u n s t u n d Gemeinschaftserlebnisse. G em einsam er­
lebtes G lü ck, sich verbunden fü h le n - das stä rkt uns alle u n d m acht uns g lü c k lic h .

c N e h m e n Sie Bezug a u f d e n T e x ta u s s c h n itt u n d s c h re ib e n Sie Ih re M e in u n g


in e in e n B lo g b e itra g . G ehen Sie d a b e i a u f z w e i d e r fo lg e n d e n P u n k te e in .

■ In w ie fe rn is t G lück eine A u fg a b e d e r G e se llsch a ft?


■ W o fü r s o llte n S te u e rg e ld e r v e rw e n d e t w e rd e n , u m M e n s c h e n g lü c k lic h zu m achen?
■ G eben Sie ein B eispiel f ü r S o lid a ritä t, d ie g lü c k lic h m a c h t.
■ G eben Sie ein B eispiel f ü r N eid, d e r u n g lü c k lic h m a c h t.

Bezug a u f d ie Q u e lle n e h m e n

99 W äh ren d d e r T h e m e n w o c h e zu m T h em a „G lück“ las ich ein en in te re ssa n te n B e itra g : ...


U n ter a n d e re m g in g d ie A u to r in /d e r A u to r d a r a u f ein, d a s s ...
Das ..., von d e m ... sch reibt, f in d e ich seh r w ic h t ig / f in d e ich ein en w ic h tig e n G edan ken . ^

ü b e r e ig e n e E rfa h ru n g e n b e ric h te n

99 D ie w ic h tig s te Erfahrung w a r ...


M i t ... h a b e ich e ig e n e E rfahrungen g e m a c h t.
... h a t f ü r m ich g r o ß e B ed eu tu n g , w e i l ... * *

g e n e ra lis ie re n d e V o rs c h lä g e m a c h e n u n d b e g rü n d e n

99 W enn ich zu e n tsc h e id e n h ä tte , w ü rd e ich m i t ... S teu ern fin a n zie re n .
Ich f ä n d e es g u t, w en n d ie P o litik /d ie P o litik e r ..., d a ...
A u ß e rd e m so llte n S teu ern f ü r ... a u sg e g e b e n w erd en , w e i l ... * *

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ m eine M e in u n g zum Them a „G lü ck “ äußern. □ □ □
■ Bezug a u f einen B eitrag zum Them a „G lü c k “ nehm en. □ □ □
■ in einem B lo g b e itra g über eigene E rfahrungen zum Them a „G lü c k “ b e rich te n . □ □ □
W O R T S C H A T Z 1

1 W o r t b i l d u n g : D ie V o r s i l b e n m i s s - u n d z e r - -> A B 1 8 / U 1 7 - 1 8 G R A M M A T IK

Ü b e r s i c h t - > S. 2 4 / 2
a W ie ka n n m a n d ie Sätze a u f S e ite 18 n o ch fo rm u lie re n ? M a rk ie re n Sie.

1 W ie gehe ich d a m it um , w en n e tw a s m is s g lü c k t ?
□ w en n e tw a s n ich t g lü c k t? w en n ich n ich t glücklich bin? □ w en n e tw a s sch iefg eh t?

2 ... [es] b e s te h t d ie G e fa h r, d iese G lü c k s m o m e n te zu z e rre d e n .


□ d iese so la n g e zu besprech en , bis sie n ich ts m e h r bew irken . zu viel ü ber diese zu reden,
n ich t ü b er d iese zu reden.

b W e lc h e B e d e u tu n g h a b e n d ie V o rs ilb e n m iss- u n d zer-? E rgänzen Sie.

: e tw a s in Stücke te ile n : das G e g e n te il des A u sg a n g sve rb s

2 U n s e re W e g w e r fg e s e lls c h a ft -> A B 1 9 / Ü 1 9

a Sehen Sie das Foto an. W o ru m k ö n n te es sich h ie r w o h l h a n deln?

b E rgänzen Sie.

-fm s s fä ttt • z e rs tre u t • z e rle g t • z e rs p ru n g e n e s •


m is s a c h te t • ze rrisse n e • M is s e rfo lg

D as T -S h irt, d a s m a n g e ra d e g e k a u ft h a t, uUssicdW (1) e in e m b e re its z u H a u s e u n d la n d e t


im M ü ll. M a l w ie d e r (2) m a n d e n R a ts c h la g d e r V e r k ä u fe r in u n d k a u f t
e in e s c h le c h t s itz e n d e H ose, w e i l sie ja so e in S c h n ä p p c h e n w a r . K u rz d a n a c h k o m m t d ie E in ­
s ic h t u n d m a n d e n k t n u r n o c h : W e g d a m it ! Z w e ife l, o b d ie se s V e r h a lte n r ic h t ig is t, w e r d e n
5 (3): D as m a c h e n d o c h a lle ! A lle ? „ Z u m G lü c k is t e in B e w u s s ts e in s w a n ­
d e l z u b e o b a c h te n u n d D in g e w e r d e n w ie d e r m e h r g e s c h ä tz t“, so d ie L e ite r in des „R e p a ir
C afes“ i n B u rg a u . D as is t a u c h d r in g e n d n ö tig . D e r k le in s te (4) lä s s t
R e p a r a tu r w illig e o f t v e r z w e ife ln . D e s h a lb b ie te n i m „R e p a ir C a fe “ H o b b y b a s tle r u n d e h e ­
m a lig e H a n d w e r k e r ih r e H ilf e a n : U n te r fa s t p r o fe s s io n e lle r A n le it u n g w e r d e n B ild e rr a h -
io m en (5) u n d w ie d e r h e r g e r ic h te t, (6) K le id u n g s s tü c k e
g e n ä h t, (7) G e s c h irr g e k le b t u n d so das e in e o d e r a n d e re L ie b lin g s ­
s tü c k g e re tte t.

c Ersetzen o d e r u m s c h re ib e n Sie d ie W ö r te r m it d e n V o rs ilb e n m iss- und zer-.

O as d a s u * a k c ^ a d e C jeU au^ l\a 4 , Cje|cdl4 e ik e u * be*'ei4s ? u H a u s e k ic lv f iv\.el\y

3 K o c h re z e p te u n d a n d e re s -> A B 1 9 / Ü 2 0

A rb e ite n Sie zu z w e it. W ä h le n Sie je e in W o r t m it m iss-1 ze r- aus. S c h re ib e n Sie zu je d e m W o r t


e in e n Satz. Lassen Sie e in e Lücke f ü r das a u s g e w ä h lte W o r t. Tauschen Sie n u n d e n Z e tte l m it Ih re r
L e rn p a rtn e rin / Ih re m L e rn p a rtn e r u n d e rg ä n z e n Sie d ie Sätze. D ie /D e r a n d e re k o r r ig ie r t.

zer-: d rü c k e n • fa lle n • flie ß e n • g e h e n • hacken • m iss-: a c h te n • v e rs te h e n •


kochen • la u fe n • legen • p la tz e n • sch n e id e n fa lle n • (g e )lin g e n • (g e )ra te n

fiX c d ie s e s R e?ep4 scdWe u * a k clie W k o b la u c l\? e l\e k ic l\4 s c b k e id e k ,


s o k d e **k ivd4 eiketw. H e sse *' vor'SicW iCj

Ich kann j e t z t ... @ © ©


■ die B edeutung von W ö rte rn m it den V orsilben miss- und zer- verstehen. □ □ □
■ Verben und N om en m it den V orsilben miss- und zer- b ild e n und a nw enden. □ □ □
HOREN 2

1 B e z ie h u n g u n d P a r t n e r s c h a f t

W ie w ü rd e n Sie e in e m o d e rn e B e z ie h u n g g e m e in s a m e A k tiv itä te n •


z w is c h e n z w e i L e b e n s p a rtn e rn b e sch re ib e n ? g e m e in s a m e Z ie le • A u fg a b e n te ilu n g • ...

USA BASSENGE
2 L is a B a s s e n g e WOLKE 8

a Sehen Sie das C over e in e r M u s ik -C D an. W as f ä l l t Ih n e n zu d e m


T ite l d e r CD, W olke 8, ein?

b W as e rfa h re n Sie in d e m Z e itu n g s a u s s c h n itt


ü b e r d ie E n tw ic k lu n g d e r K ü n s tle rin u n d w a s h a t das
m it d e m T ite l d e r CD zu tu n ?

L is a B a s s e n g e s i n g t s ic h a u f „ W o lk e 8 “

H am burg. Als Lisa Bassenge vor zwei Jahren ihr A l­ lie b th e it ist Liebe geworden. „Das hier w ird für im ­
bum „Nur fo rt" herausbrachte, ging es um Bewegung mer sein", heißt die Ballade, in der das titelgebende
und Aufbruch und um den Versuch, auf „Wolke 7" zu „Wolke 8" auftaucht. Ob diese Liebe für die Ewigkeit
5 fliegen. Darauf waren Lieder w ie „Über Eis" und Sven hält, zw eifelt die Sängerin an, da ist sie Realistin ge­
Regeners „Seit der Him mel" m it einem zwar leicht nug: „Ich hoffe, du bleibst an meiner Seite", singt sie 15

melancholischen Touch, aber einem unbedingten m it ihrem dunklen Timbre. Ewige Liebe g ib t es nur
Liebesgefühl. Doch die Verliebtheit hat sich etwas im Heile-Welt-Schlager, aber von dem ist Bassenge
gelegt. Jetzt ist die Berliner Sängerin auf „Wolke 8" eine Milchstraße w e it entfernt. Sie beschäftigt sich
io hinübergeklettert. Sie ist angekomm en, aus Ver­ auch im m er w ieder m it dem Aus von Beziehungen.

3 „V a n G o g h “ - > A B 2 0 / Ü 21

(3 a H ö re n Sie d e n R e fra in des Liedes „V a n G o g h “ . W o ru m g e h t es d a rin ?


CD!
W e r is t w o h l m it „ ic h “ u n d „ d u “ g e m e in t?

Wär' ich 'ne Geschichte, kämst du nicht vor. Wärst du die Zeit, wär' ich der Zahn.
Wär' ich van Gogh, wärst du das Ohr. Wärst du ein Telefon, ging' ich nicht ran.

b W e lc h e S tim m u n g w ir d in d e m Song v e r m itte lt? M a rk ie re n Sie u n d e rk lä re n Sie Ih re W a h l

o p tim is tis c h p e s s im is tis c h iro n is c h g ra u s a m

c G e fä llt Ih n e n das Lied? W a ru m (n ic h t)?

<3 d A rb e ite n Sie zu d r it t . V e rte ile n Sie d ie S tro p h e n u n te re in a n d e r.


CD 1
Je e in e P erson ü b e r n im m t d ie S tro p h e n 1 u n d 4, 2 u n d 5, 3 u n d 6. H ö re n Sie n u n das Lied
u n d e rg ä n z e n Sie d ie fe h le n d e n W ö r te r in Ih re r S tro p h e .

1 War’ ich 'ne Polizistin, wärst du im ?Us Richter hätte ich dir lebenslang
2 Wär’ ich Schiedsrichter, flögst du vom Wär’ ich Trainer, du nur
3 Wär' ich Bahnfahrer, du Wär’ ich der Winter, du
4 Wär' ich ein Arzt, dann wärst du Wärst du Hippie, wär’ ich
5 Wärst du ein Bild, ich hing’ dich War’ ich Köchin, wärst du nie
6 Wär’ ich der Schwamm, wärst du ein Wärst du hier, dann wär’ ich

S ch re ib e n Sie e ig e n e S tro p h e n nach d e m g le ic h e n P rin z ip : W ä r’ ich ... W ä rst d u ...

I c h k a n n j e t z t ... © © ©
■ A n s p i e l u n g e n in e i n e m L ie d v e r s t e h e n . □ □ □
■ ü b e r m e in e In te r p r e ta tio n e in e s L ie d te x te s s p re c h e n . □ □ □
■ E i n z e l h e i t e n in e i n e m L i e d t e x t v e r s t e h e n . □ □ *— *
W O R T S C H A T Z 2

1 W o r t b i l d u n g : D ie V o r s i l b e e n t - -> A B 2 0 / Ü 2 2 G R A M M A T IK

Ü b e r s i c h t - > S. 2 4 / 2
a U n te rh a lte n Sie sich zu z w e it: W as tu n Sie p e rs ö n lic h zu r E n ts p a n n u n g
im A llta g ? B e ric h te n Sie: w a s , w ie o f t , w ie la n g e ...?

b Lesen Sie u n d m a rk ie re n Sie d ie W ö r te r m it d e r V o rs ilb e en t-.

Ich w a r so ve rsp a n n t Durch d a s T h erm a lw a sser Toll sin d auch


von d er A rbeit, a b e r j e t z t bin w erd en d e m K örper sch ädlich e d ie F ruchtsäfte, die
ich g a n z e n tsp a n n t. S to ffe e n tzo g e n . e n tg ifte n .

c W e lc h e N o m e n s te cke n in d ie s e n V erben?

1 sich e n ts p a n n e n - > cbe (xkku kc j 4 e n tz a u b e rn ->


2 e n tg ifte n -> 5 e n tm u tig e n ->
3 e n ts c h u ld ig e n ->

d W e lc h e B e d e u tu n g h a t d ie V o rs ilb e e n t- hier?

2 S y n o n y m e u n d A n to n y m e

a F in d en Sie S y n o n y m e m it d e r V o rs ilb e e n t-.

1 sich a u s ru h e n : 3 v o n s c h ä d lic h e n S to ffe n


2 das S e lb s tv e rtra u e n b e fre ie n :
nehm en: ek4k*u4<Cjek 4 um V e rz e ih u n g b itte n :

b W e lc h e V e rb e n d rü c k e n das G e g e n te il aus? E rgänzen Sie.

1 e n tk le id e n -> b e W e id e k 3 e n tg ifte n ->


2 e n ts p a n n e n -> 4 e n tz a u b e rn ->

3 e n t - o d e r d e -? A B 21 / U 2 3 G R A M M A T IK
Ü b e r s i c h t - > S. 2 4 / 2
a W e lc h e V o rs ilb e k ö n n te passen? R aten Sie u n d k o n tro llie re n Sie
d a n n m ith ilfe e in e s W ö rte rb u c h s .

1 ein C o m p u te rp ro g ra m m cle in s ta llie re n 6 S ch ü le r d u rc h s c h le c h te


2 eine O ra n g e ek4 s a fte n N o te n m o tiv ie re n
3 ein G le ic h g e w ic h t s ta b ilis ie re n 7 e in e n Freund tä u s c h e n
4 ein P ro g ra m m a k tiv ie re n 8 v o m S c h w itz e n h y d rie rt sein
5 e in e n A p fe l kernen

b W a n n v e r w e n d e t m a n d e- u n d w a n n en t-?

v e rw e n d e t m an bei F re m d w ö rte rn m it la te in is c h e r W u rz e l, bei d e u ts c h e n W ö rte rn .

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ die B edeutung von W ö rte rn m it der Vorsilbe ent- verstehen. □ □
■ die lateinisch e V a ria n te der V orsilbe en t- erkennen. □ □ □
LESEN 2

1 F ilm k o n s u m

W o u n d w ie in fo r m ie r e n Sie sich ü b e r n e u e Film e?

b W as h a t sich bei K in o film e n b e z ü g lic h T e ch n ik, E ffe k te n , T h e m e n e tc .


in de n le tz te n Ja h re n v e rä n d e rt?

2 V e r ä n d e r u n g e n im K in o AB 21/Ü 24

Lesen Sie d e n T e x t u n d e rg ä n z e n Sie d ie E rk e n n tn is s e des J o u rn a lis te n .

T r a ile r ...
1 sind h ä u fig in te re s s a n te r als dbe a n s ic l\.
2 e n th a lte n alles, w a s
3 e rfo rd e rn A u fm e rk s a m k e it n u r n o ch fü r
4 passen zum a llg e m e in e n Trend zur
5 re ich e n als In fo rm a tio n aus, w e n n m an
6 sind o f t besser g e m a c h t a ls _________________________________________

D e r T r a ile r g e n ü g t

E in g u te r T r a ile r is t o ft s p a n n e n d e r als je d e r F ilm : A lle H ö h e p u n k te i n z w e i M in u te n - w e lc h e r


F ilm s o ll d a n o c h m ith a lte n ?
Film e? V ö llig ü b e rb e w e rte t. Ich lie b e großes K in o , k e in e Frage - a ber e ig e n tlic h m uss m a n n u r den
5 T ra ile r sehen. Z w e i M in u te n genügen, d anke. A lle s d r in , w a s d r in se in m uss. D ra m a , A c tio n , G ru ­
sel, A u fre g u n g . D er Rest: Im a g in a tio n . W er n ic h ts als d ie V o rschau k e n n t, k a n n sich d e n F ilm so
u m w e rfe n d , so g e w a ltig d e n ke n , w ie er w i l l . V ie l zu h ä u fig k o m m e n d ie F ilm e gegen d e n u ltr a ­
k o n z e n trie rte n A p p e tita n re g e r n ic h t an, z. B. d e r neue James B o n d -F ilm : v o rh e r la u te r sta rke B ilder,
E x p lo s io n e n u n d b e d e u tu n g s v o lle M ie n e n - d e r F ilm d a n n la n g a tm ig u n d e rm ü d e n d ,
io D en F ilm s tu d io s k a n n das egal sein. F ü r d ie is t es a b s u rd e rw e is e g a r n ic h t w ic h tig , ob d e r F ilm
g u t is t - g u t m ü sse n n u r die A rg u m e n te sein, d ie d e n Z uschauer in s K in o lo cke n . D esw egen w e r­
den h e u te a lle in in die T ra ile r M illio n e n in v e s tie rt, H o lly w o o d b u c h t d ie b e ste n C u tte r u n d lässt
eigene Z w e i-M in u te n -S o u n d tra c k s k o m p o n ie re n . B lo c k b u s te r in K ü rz e s tfa s s u n g : D ie E x p lo sio n e n
k n a lle n , d ie a u fre g e n d s te n S tu n ts s in d zu sehen, d ie große Liebesgeschichte d e u te t sich an, w e r
15 der „Böse" se in w ir d , e rk e n n t m a n o h n e P roblem e. U n d d ie s ta rk e n Sätze ta u c h e n s o w ie so a lle auf,
also alles, w a s in E rin n e ru n g b le ib e n soll. W e r b ra u c h t m ehr?
V ie lle ic h t is t das ja e in S y m p to m dieses Z e ita lte rs : SMS s ta tt la n g e r Telefonate. 140 Z e ich en T w eet
s ta tt e p isch e r G e sch ich te n . V ie le n M e n s c h e n re ic h t h e u te die A n d e u tu n g , die K u rz v e rs io n . W o f r ü ­
h e r W itz e e rz ä h lt w u rd e n , lie fe r n Blogs u n d Facebook-Posts im G ru n d e n u r die P o in te n . K a p ie r es
20 s o fo rt o d e r ve rg iss es - w a s m e h r A u fm e rk s a m k e it fo rd e rt als e in p a a r S ekunden, h a t schon v e r­
lo re n . M a c h e n w i r u n s n ic h ts vo r: W er e in e g u t g e m a ch te V o rschau gesehen h a t, k a n n in D is k u s ­
s io n e n ü b e r d e n F ilm z ie m lic h la n g m ith a lte n , b e v o r ih m irg e n d w e r a u f d ie S chliche k o m m t, dass
er den F ilm g a r n ic h t gesehen h a t.
M a n c h m a l trä u m e ic h v o n e in e m A b e n d , a n d e m n u r T ra ile r g e ze ig t w e rd e n , e in e r n a c h d e m ande-
25 ren. N ie e in la n g e r F ilm . Im m e r n u r z w e i M in u te n la n g e M in id ra m e n , M in ik o m ö d ie n , M in ia b e n ­
teuer, u ltr a h o c h e r h itz t. P e rfe k te r A bend.

3 S y m p to m e u n s e re s Z e ita lte r s
D er A u to r b e sc h reib t
A rb e ite n Sie in K le in g ru p p e n . Fassen Sie d ie M e in u n g
den Trend zu r K urzfassung.
des A u to rs in e ig e n e n W o rte n z u s a m m e n . S tim m e n Sie
Auch i c h ...
ih m zu o d e r n ic h t? N e n n e n Sie auch e in e ig e n e s B e is p ie l.

I c h k a n n j e t z t ... © © ©

■ e in e n k u ltu rk ritis c h e n K o m m e n t a r v e rs te h e n . □ □ □

■ s u b je k tiv e E in s te llu n g e n d es A u to rs e rk e n n e n u n d v e rs te h e n . □ □ □

■ e ig e n e B e o b a c h tu n g e n zu d e n Z u k u n f t s p e r s p e k t iv e n d e s K in o film s e r lä u t e r n . □ □ □
S E H E N U N D H O R E N

1 F r a u E lla

a Sehen Sie das F o to an. U m w a s f ü r e in F ilm g e n re


k ö n n te es sich h a n d e ln ? W o ra n e rk e n n e n Sie das?

b In w e lc h e r B e z ie h u n g s te h e n d ie P ersonen w o h l
z u e in a n d e r? W as k ö n n te ih n e n p a s s ie rt sein?

D er ju n g e M ann d ü r fte d er
Enkel d e r Frau sein . Die Frau k ö n n te a b e r
auch sein e M u tte r o d e r Tante sein ...
Sascha

2 F ig u r e n k o n s te lla tio n e n

i Sehen Sie n u n d e n T ra ile r an. A rb e ite n Sie in K le in g ru p p e n . S te lle n Sie V e rm u tu n g e n an


DVD1
ü b e r d ie B e z ie h u n g z w is c h e n ...

Ella u n d Sascha Sascha u n d d e r ju n g e n Frau Ella u n d d e m M a n n a u f d e m F oto

>S(x^cl\(X: VoAe.< cles Sxxbys?

b T ragen Sie Ih re E rgebnisse im Kurs vor.

Sascha d ü r fte Taxifahrer sein u n d


d e r V ater d es B abys. Fr kann sich w ah rsch ein lich
noch n ich t vo rstellen , ...

3 F ilm s to r y A B 21/U 25

a S ch re ib e n Sie a u fg ru n d Ih re r V e rm u tu n g e n ©eY f i l u * UcvKoleW vo w eleu*


e in e In h a lts a n g a b e in sechs S ä tze n . 3 0 'ja l\< ic je K ^<xscl\(x ...

b V e rg le ic h e n Sie Ih re In h a lts a n g a b e m it d e m T e x t im
A rb e its b u c h a u f S e ite 21. W a re n Ih re V e rm u tu n g e n ric h tig ?

c W as m e in e n Sie? W as w ir d am Ende aus Sascha, Ich verm u te,


Ella w i r d ...
d e r ju n g e n Frau u n d Ella? D is k u tie re n Sie in d e r G ru p p e .

4 Ih re M e in u n g

W ü rd e n Sie d e n F ilm g e rn a n se h e n ? W a ru m (n ic h t)?

Wussten Sie schon? AB 2 2 /U 2 6


I m Ausland schenkte m a n Filmen aus Deutschland lange Zeit keine große Beachtung. Erst seit
dem Thriller „Lola r e n n t“ (1998) des Regisseurs Tom Tykw er stieg das Interesse an Filmen „ m a d e in
G e r m a n y “ w e ltw e it wieder an. M itt le r w e ile konnten bereits einige Produktionen auch i n te r n a tio ­
nale Filmpreise wie den „Oscar“ gewinnen. Z u le tzt wurden Caroline Links Afrika-Epos „Nirgendw o
in A f r i k a “ (2003) und Florian Henckel von Donnersmarcks D r a m a „Das Leben der a n d e re n “ (2006)
in der Kategorie „besterfrem dsprachiger F i l m “ m i t diesem Preis ausgezeichnet.

I c h k a n n j e t z t ...

■ m i t h il f e e in e s T ra ile rs V e r m u t u n g e n zu In h a lt u n d P e rs o n e n e in e s F ilm s a n s te lle n . □ □ □


■ e in e a u f V e r m u t u n g e n b a s ie r e n d e I n h a l t s a n g a b e zu e i n e m F ilm v e r f a s s e n . □ □ □
G R A M M A T IK

S u b je k tiv e B e d e u tu n g d e r M o d a lv e r b e n

a m ü ssen , d ü rfen u n d kön n en K - S. 15/1

M o d a lv e rb e n h a b e n neben e in e r o b je k tiv e n e in e s u b je k tiv e B e d e u tu n g . W e lc h e d e r b e id e n


B e d e u tu n g e n v o rlie g t, h ä n g t in d e r G e g e n w a rt v o m K o n te x t ab. In d e r V e rg a n g e n h e it is t d e r
B e d e u tu n g s u n te rs c h ie d an d e n u n te rs c h ie d lic h e n F o rm e n e rke n n b a r.
D ie M o d a lv e rb e n m ü ssen, d ü rfen u n d kön n en d rü c k e n aus, w ie sich e r sich d e r S precher
b e zü g lic h s e in e r A ussage ist.

100% 90% 75% 50%


a b s o lu t sich e r fa s t sich e r w a h rs c h e in lic h m ö g lic h
m uss m ü sste d ü r fte k ö n n te

m üsse n Es m uss sich u m e in e S u c h t h a n d e ln .


A uch b e im le tz te n Fall m uss es sich u m d ie n e u e S ucht
D er S p re ch e r is t sich sicher,
g e h a n d e lt h a b e n .
dass es so ist. Er h a t a b e r
Das m uss F ritz sein.
ke in e n Bew eis, h a t es n ic h t
= Das ka n n n u r F ritz sein.
n a c h g e p rü ft.
D iese B e z ie h u n g m uss s c h e ite rn .
= D iese B e z ie h u n g ka n n n ic h t g u t gehen.
Er m ü s s te den Z u g e ig e n tlic h noch b e k o m m e n ,
da er g lü c k lic h e rw e is e V e rs p ä tu n g h a t.
D er S p re ch e r v e r m u te t das.
d ü rfe n D ie S u c h t d ü r ft e b e s o n d e rs ju n g e Leute b e tre ffe n .
Diese S u ch t d ü r fte n u r se lte n ä lte re Leute b e tro ffe n haben.
können Die N e rv o s itä t k ö n n te vo n d e r H a n d y s u c h t k o m m e n . D er S p re ch e r h ä lt es f ü r
Die N e rv o s itä t k ö n n te vo n d e r H a n d y s u c h t g e k o m m e n m ö g lic h , seine U n s ic h e rh e it
sein. is t re la tiv hoch.

b so llen u n d w o lle n S .17/4

Sollen u n d w o llen d rü c k e n B e h a u p tu n g e n aus. M it sollen w ir d e in e fre m d e B e h a u p tu n g


w ie d e rg e g e b e n , m it w o llen w ir d e in e B e h a u p tu n g w ie d e rg e g e b e n , d ie ein S p re ch e r ü b e r sich
s e lb s t g e m a c h t h a t.

s o lle n D er T ä te r so ll sich z u rz e it im A u s la n d a u fh a lte n .


In den M e d ie n w ir d das
Eine 56-Jährige s o ll d u rc h d e n Ä rm e lk a n a l g e s c h w o m m e n
b e ric h te t.
sein. Sie s o ll d a fü r e x tre m la n g g e b ra u c h t h a b e n .
w o lle n Eine 56-Jährige w ill d u rc h d e n Ä rm e lk a n a l g e s c h w o m m e n
Sie s e lb e r b e h a u p te t das.
sein. Sie w ill d a fü r ü b e r 28 S tu n d e n g e b ra u c h t h a b e n .

2 W o r t b ild u n g : V o r s ilb e n m is s - , z e r - , e n t - u n d d e - k - s . 19/1; 2 1 /1 +3

D ie u n tre n n b a re n V o rs ilb e n m iss-, zer-, e n t- u n d d e- g e b e n d e m A u s g a n g s v e rb e in e a n d e re ,


h ä u fig n e g a tiv e B e d e u tu n g .

m iss- Im Laden g e fä llt e in e m das T -S h irt g u t. Das T -S h irt, das m a n g e ra d e g e k a u ft h a t,


m is s fä llt* e in e m b e re its zu Hause.
zer- M a n s o llte ü b e r G lü c k s m o m e n te re d en . M a n s o llte d ie G lü c k s m o m e n te a b e r n ic h t
z e rre d e n .
e n t- A u ch in d e r Sauna s o llte m a n sich a n g e ­ Bei m a n c h e n b e g in n t die E n ts p a n n u n g
m essen k le id e n . b e re its , w e n n sie sich e n tk le id e n .
de- Dieses P ro g ra m m w u rd e schon V o rja h re n Ein K ollege h i l f t m ir, das a lte P ro g ra m m
in s ta llie r t. a u f d e m C o m p u te r zu d e in s ta llie re n .

' Bei A u s g a n g s v e r b e n m i t d e r V o r s i l b e g e - f ä l l t d i e V o r s i l b e w e g u n d w i r d d u r c h m i s s - e r s e t z t , z. B. g e l i n g e n - m i s s lin g e n .


-Ü 3 « -
*± l§ z / *3 - s '• - ^ ~ J a »s

T O U R IS M U S
1 U m g a n g s fo rm e n
A u f je d e n Fall m u ss m an
W e lc h e E ig e n s c h a fte n b ra u c h t je m a n d ,
im m e r freu n d lich zu den Kunden
d e r b e ru flic h m it R eisenden o d e r T o u ris te n
sein! Auch w en n m a n e tw a s zu m
zu tu n hat? U n te rh a lte n Sie sich in G ru p p e n .
ta u se n d ste n M al erklärt.

Ich f in d e H u m or
2 S e r v ic e f ü r F a h r g ä s t e auch g a n z w ich tig.
a W e lc h e A r t v o n In fo r m a tio n e n u n d S e rv ic e le is tu n g e n
e rh a lte n F a h rg ä ste im Zug? N e n n e n Sie e in ig e B e isp ie le .

cm b H ö re n Sie d ie D u rc h s a g e n 1 - 4 d e r Bahn u n d o rd n e n Sie sie d e n je w e ilig e n G rü n d e n zu.


CD1

P la tz p ro b le m e H in w e is a u f Z u g a u s s ta ttu n g [ V e rz ö g e ru n g d e r F a h rt
0 ] b lo c k ie rte Z u g tü r Ü b e rse h e n e in e r H a lte s te lle N o tfa ll

c W ie fin d e n Sie d ie D urch sa g e n? W a ru m ?

a lltä g lic h u n g e w ö h n lic h e rn s t L lu s tig


LESEN

1 B e r u fe im T o u r is m u s

a A rb e ite n Sie zu z w e it. E rgänzen Sie w e ite r e B e ru fe d e r T o u ris m u s b ra n c h e . Das Team , das als Erstes
zu je d e m B u c h s ta b e n e in e n B e ru f g e fu n d e n h a t, r u f t „ S to p p “ . V e rg le ic h e n Sie im Kurs.

K O C H

. R

b W ä h le n Sie n u n z w e i B e ru fe aus a aus.


W as w is s e n Sie ü b e r A n fo rd e ru n g e n , A rb e its b e d in g u n g e n und Als Koch h a t
E in s a tz m ö g lic h k e ite n in d ie s e n B e ru fe n ? B e ric h te n Sie im Kurs. m a n o f t u n re g e lm ä ß ig e
A rb e itsz e ite n . ...

2 In d e r H o t e lb r a n c h e

a Lesen Sie d ie R e p o rta g e u n d e rg ä n z e n Sie d ie In fo rm a tio n e n .

1 S am iras d e rz e itig e T ä tig k e it:


2 Ihre b e ru flic h e n Pläne: »ks /4 u ^la .k c l c^elvek, ?. 2>. kcxck ocle.*'
o d t c (xui eikeiw . U ^eu?|al\»'4>scl\iii cx<bei4ek _______________________________________
3 U n te rs c h ie d e in d e n A u s b ild u n g e n vo n H o te lfa c h le u te n u n d H o te lk a u fle u te n :

4 M ö g lic h e E in s a tz b e re ic h e f ü r d ie b e id e n G ru p p e n :

5 A n fo rd e ru n g e n an d ie H o te lm ita rb e ite r :

6 A rb e its b e d in g u n g e n des H o te lp e rs o n a ls :______________________________________________

7 S am iras W e ite rb ild u n g s p lä n e : _____________________________________________________

8 T ä tig k e ite n in d ie s e r F u n k t io n : ________________________________________________________

9 B e s o n d e rh e it v o n M a rc o P o llin is A u s b ild u n g :

10 Sein B e ru fs z ie l:

M e n s c h e n im H o te l

S ch o n a ls K in d w a r S a m ira S e g h m o u ti fa s z in ie r t, w e n n sie im U rla u b m i t ih r e n E lte r n in


e in e m H o te l ü b e rn a c h te te - d ie s e s b e s o n d e re F la ir, d ie s e e ig e n e S tim m u n g h a t t e n es i h r
a n g e ta n . H e u te m a c h t d ie 21-Jährige e in e A u s b ild u n g z u r H o te lfa c h fr a u im F ü n f-S te rn e -H a u s
5 „R e g e n t B e r lin " a m G e n d a r m e n m a r k t. Im k o m m e n d e n S o m m e r h a t sie a u s g e le rn t u n d h o f f t
a u f e in e s p a n n e n d e K a rrie re .
LESEN

D ie se H o ff n u n g d ü rfte s ic h e r f ü lle n : W ie
s c h w a n k e n d d ie S itu a tio n a u f d e m A r b e its ­
m a r k t in s g e s a m t a u c h is t, i n d e r H o te lle r ie
10 w e r d e n im m e r g u te K r ä fte g e s u c h t. U n d z w a r
w e lt w e it u n d i n a lle n F a c e tte n d e r B ra n c h e -
v o m L u x u s h a u s ü b e r das T a g u n g s h o te l b is
h in z u m k le in e n P r iv a th o te l. „ D u r c h d ie A u s ­
b ild u n g le rn e ic h d e n B e r u f v o n d e r P ik e a u f",
15 s a g t S a m ira S e g h m o u ti.

D ie a n g e h e n d e n H o te lfa c h le u te d u r c h la u fe n
in ih r e r d r e ijä h r ig e n L e h rz e it v e rs c h ie d e n e
A b te ilu n g e n e in e s H o te ls . So a r b e ite n sie u n t e r a n d e re m im F rü h s tü c k s s e rv ic e , i n d e n Res­
ta u r a n ts , a n d e r R e z e p tio n o d e r i m H o u s e k e e p in g . D a b e i s in d e in e h o h e S e rv ic e b e re its c h a ft,
20 a b e r a u c h k ö r p e r lic h e r E in s a tz u n d e in e s c h n e lle u n d g r ü n d lic h e A r b e its w e is e u n v e r z ic h t ­
b a r. D ie K u n d e n z u fr ie d e n h e it h a t im m e r o b e rs te P r io r it ä t . W e r e t w a a m E m p fa n g b z w . a n
d e r R e z e p tio n t ä t ig is t, m u s s z u r o p t im a le n B e tr e u u n g a u s lä n d is c h e r G ä ste n a t ü r lic h a u c h
F re m d s p ra c h e n b e h e rrs c h e n .

W e n n m a n in d e n m e is te n H o te lb e r u fe n a u c h d ir e k t m i t d e n G ä s te n z u t u n h a t, so g ib t es d o c h
25 B e tä tig u n g s fe ld e r „ h i n t e r d e n K u lis s e n ". B e is p ie ls w e is e f ü r d ie s o g e n a n n te n H o te lk a u fle u te .
D ie se w e r d e n v e r s tä r k t i n d e n a d m in is t r a t iv e n B e re ic h e n w ie Sales a n d M a r k e tin g , B u c h h a l­
t u n g o d e r P u b lic R e la tio n s e in g e s e tz t. I m G e g e n s a tz z u e in e r A u s b ild u n g z u r H o t e lfa c h fr a u
b z w . z u m H o t e lf a c h m a n n s te h e n b e i d e n H o te lk a u fle u te n d e s h a lb a u c h A u s b ild u n g s s ta tio ­
n e n in d e n B e re ic h e n M a r k e t in g , B ü r o k o m m u n ik a t io n u n d -O rg a n is a tio n , P e rs o n a lm a n a g e -
30 m e n t, k a u fm ä n n is c h e S te u e ru n g u n d W a r e n w ir t s c h a f t a u f d e m P la n . W e n n d ie A z u b is d ie se
B e re ic h e d u r c h la u fe n , e r w e r b e n sie d ie n ö tig e n K e n n tn is s e u n d s in d s p ä te r i n d e r Lage, d ie
u n te r s c h ie d lic h e n k a u f m ä n n is c h e n Prozesse i n d e r H o te lo r g a n is a tio n z u s te u e rn u n d zu
k o n tr o llie r e n . D e n n o c h ä h n e ln s ic h d ie b e id e n A u s b ild u n g e n s e h r s ta rk , a u c h d ie a n g e h e n d e
H o te lk a u ff r a u o d e r d e r H o t e lk a u f m a n n le r n t a lle a n d e re n B e re ic h e des H o te ls k e n n e n .

35 M a n c h e in e r s c h lie ß t n o c h e in S tu d iu m a n , w ie B e t r ie b s w ir t s c h a f t o d e r M a r k e tin g . „W ie
r e iz v o ll d a s a u c h k lin g e n m a g , S tu d ie r e n is t n ic h ts f ü r m ic h ", s a g t S a m ira S e g h m o u ti, „ ic h
m ö c h te lie b e r in s A u s la n d g e h e n u n d d o r t i m H o te l a rb e ite n . S ü d a fr ik a o d e r M a u r it iu s w ä r e n
t o ll. " A u c h e in e n Job a u f e in e m K r e u z f a h r t s c h if f h a t sie im B lic k . „D ie s e Jobs s in d s e h r b e lie b t,
w e il sie f ü r d e n L e b e n s la u f s u p e r s in d ." D e n n : W e r a u f e in e m S c h iff g e a rb e ite t h a t, g i l t b e i
40 P e rs o n a lc h e fs a ls f le iß ig u n d b e la s tb a r. U n d H o te lfa c h le u te s o llte n s ic h d u r c h h o h e F le x ib ili­
t ä t a u s z e ic h n e n , s o w o h l w a s d ie v e rs c h ie d e n e n E in s a tz b e re ic h e a ls a u c h w a s d ie A r b e its z e i­
te n b e t r i f f t .

W e n n S a m ira a u c h o f t a b e n d s o d e r a m W o c h e n e n d e D ie n s t h a t, so h a t sie ih r e E n ts c h e i­
d u n g n o c h n ic h t b e re u t. U n d sie k a n n s ic h g u t v o r s te lle n , e in e s Tages e in e W e ite r b ild u n g
45 z u r H o t e lm e is t e r in z u a b s o lv ie re n . D as is t fr ü h e s te n s d r e i J a h re n a c h A u s b ild u n g s a b s c h lu s s
m ö g lic h . I n d ie s e r F u n k t io n ü b t m a n q u a lif iz ie r t e T ä tig k e ite n i m m it t l e r e n M a n a g e m e n t des
H o te l- u n d G a s ts tä tte n g e w e rb e s aus. H o t e lm e is t e r in n e n u n d H o te lm e is te r p la n e n , b e s p re ­
c h e n , o r g a n is ie r e n u n d ü b e r w a c h e n A r b e its a b lä u fe , je n a c h S p e z ia lis ie ru n g u n d E in s a tz b e ­
r e ic h in u n d z w is c h e n d e n e in z e ln e n A b t e ilu n g e n des B e trie b e s . B e is p ie ls w e is e b e tr e u e n sie
so d ie G ä ste w ä h r e n d ih r e s A u fe n th a lte s , f ü h r e n E in - u n d V e r k a u fs v e r h a n d lu n g e n , e rle d ig e n
A r b e ite n im b e t r ie b s w ir t s c h a f t lic h - k a u f m ä n n is c h e n u n d i m V e r w a ltu n g s b e r e ic h etc.

S a m ira s K o lle g e , d e r 2 3 -jä h rig e M a rc o P o llin i, h a t e in e n n o c h r e c h t n e u e n W e g e in g e s c h la ­


g e n : Er s t u d ie r t a n d e r I n t e r n a t io n a le n B e r u fs a k a d e m ie i n B e r lin . I n e in e m d u a le n S tu d ie n ­
g a n g w i r d d a s S tu d iu m d e r B W L m i t S c h w e r p u n k t H o te l- u n d T o u r is m u s m a n a g e m e n t m i t
55 d e r p r a k tis c h e n A u s b ild u n g i m H o te l v e r b u n d e n . D r e i J a h re d a u e r t d ie A u s b ild u n g . I n d ie s e r
LESEN

Z e it le r n t P o llin i d r e i Tage i n d e r W o c h e i m H o te l „R e g e n t B e r lin “ w ie e in H o te lfa c h m a n n


u n d z w e i Tage s in d f ü r das S t u d iu m r e s e r v ie r t. „ A ls Page h a b e ic h a n g e fa n g e n , m it t l e r w e ile
w a r ic h i m Sales a n d M a r k e t in g , i n d e r R e s e r v ie r u n g s a b te ilu n g u n d i m F ro n t O ffic e “ , e r z ä h lt
er, „ a b e r ic h fr e u e m ic h b e s o n d e rs a u f d a s S te r n e re s ta u r a n t i n u n s e re m H a u s .“ A u f d ie Frage
6o n a c h s e in e m T r a u m jo b a n t w o r t e t er: „ Ic h k a n n m i r g u t v o r s te lle n , s p ä te r e in m a l a ls P e rso ­
n a lc h e f e in e s g ro ß e n H o te ls o d e r e in e r H o te lk e tte t ä t ig z u s e in . D a h ä tte ic h d a n n v o r a lle m
m i t d e n H o t e lm it a r b e it e r n z u t u n u n d k ö n n te m ic h u m ih r e n o p t im a le n E in s a tz , ih r e B e d ü r f­
n is s e o d e r a u c h F o r t b ild u n g s m ö g lic h k e ite n k ü m m e r n . “

K ö n n te n Sie sich v o rs te lle n , in e in e m d ie s e r B e ru fe t ä t ig zu sein? W a ru m (n ic h t)?

Wussten Sie schon? -> A B 2 7 / Ü 4

Viele Berufsbezeichnungen werden auch in den deutschsprachigen Ländern a u f Englisch


angegeben. Ursprünglich verwendete m a n englische Titel vor allem f ü r Bereiche wie
I n f o r m a t i k (z.B. Software Developer), V e rk a u f und Unternehm ensberatung (z.B. Account
M anager). Z u n e h m e n d f i n d e t m a n inzwischen auch in traditionellen Betätigungsfeldern
wie dem Hotelgewerbe englische Bezeichnungen wie z.B. Front O ffice, Sales and M a rk e tin g ,
Housekeeping oder Food and Beverage-Abteilung. Diese sollen der Tätigkeit einen m oder­
nen, frischen und inte rn a tio n ale n Anstrich geben.

Z w e it e ilig e k o n z e s s iv e K o n n e k t o r e n AB 2 8 - 2 9 / Ü S - 8 G R A M M A T IK
Ü b e r s i c h t - > S. 3 6 / l a
W as b e d e u te n fo lg e n d e Sätze aus d e m Text? M a rk ie re n Sie.

1 W ie re iz v o ll das auch k lin g e n m a g , S tu d ie re n is t n ic h ts f ü r m ic h . (Z. 3 5 /3 6 )


Das k lin g t z w a r re iz v o ll, a b e r S tu d ie re n is t n ic h ts f ü r m ich .
Das k lin g t re iz v o ll. D e sh a lb is t S tu d ie re n e tw a s f ü r m ich .

2 W e n n m a n in d e n m e is te n H o te lb e ru fe n auch d ir e k t m it den G ästen zu tu n h a t,


so g ib t es d o ch B e tä tig u n g s fe ld e r „ h in te r d e n K u lisse n “ . (Z. 2 4 /2 5 )
M a n h a t in den m e is te n H o te lb e ru fe n d ir e k t m it d e n G ästen zu tu n ,
w e il es w e n ig B e tä tig u n g s fe ld e r „ h in te r d e n K u lisse n “ g ib t.
O b w o h l m a n in den m e is te n H o te lb e ru fe n d ir e k t m it den G ästen zu tu n h a t,
g ib t es a u ch B e tä tig u n g s fe ld e r „ h in te r d e n K u lisse n “ .

F o rm u lie re n Sie d ie Sätze m it w i e ... au ch o d e r w e n n ... auch w ie in a u m .

1 W ie se h r sich d ie A u s z u b ild e n d e a u ch b e m ü h t, alles r ic h tig zu m a c h e n , m a n c h e T ä tig k e ite n fa lle n


ih r n o ch sch w e r.
£)ie /4 u s ? u b ilc le k c le be.iw.ulv) s ic l\ $el\jO a lle s t'ic W ie j ? u iw a c lv e k , aber" iw a k c k e
_ T a 4 icjU e i4 e k ( a lle k ifejr k o c l\ scl\w e£.__________________________________________________________

2 W e n n S am ira auch lie b e r e in e n ru h ig e re n B e ru f h ä tte , so m ag sie d o ch ih re A rb e it im H o te l.

3 W ie v ie lfä ltig das J o b a n g e b o t in d e r H o te lb ra n c h e auch is t, d ie m e is te n S tu d ie re n d e n w o lle n


d och im M a n a g e m e n t t ä t ig sein.

Ich kann j e t z t ... © © ®


■ über A n fo rd e ru n g e n und A rb e its b e d in g u n g e n in der Tourism usbranche sprechen. □ □ □
■ ein e r R eportage über H o te lb e ru fe g e zie lt In fo rm a tio n e n e n tn e h m e n . □ □ □
■ N ebensätze m it den K o n n e kto re n w enn ... auch und w i e ... auch verstehen. □ □ □
H O R E N 1

1 A n r u f im H o te l “> A B 3 0 / U 9

a W o r a u f w ü rd e n Sie als H o te lm a n a g e r in /
H o te lm a n a g e r in Ih re m H aus b e s o n d e re n W e r t legen?
S a m m e ln Sie zu z w e it.

- d ie 2 - iu A . U A .e v ' s liU /o ll e ik C je ric W e l


u u d l\e ll ^ iu d
- d a s P e rs o n a l UouA.^eleu.4 u u d ...
- d a s s d a s 4V u U s4 u cU sbu |e 4 4 ...

b H ö re n Sie n u n e in e n A n r u f an d e r H o te lre z e p tio n u n d


CD!
e rg ä n z e n Sie d ie fe h le n d e n In fo rm a tio n e n .

1 D er A nlass des A n ru fs is t, M ov'M .cvfioke.K ? u e iu e u A . Hc?4elauieu.4l\aW ? u e A a U e u .


2 Die g e w ü n s c h te R eisezeit is t ________________________________________________
3 Z u s a m m e n m it H e rrn H e in e rt r e is e n ________________________________________________
4 H ö h e re r Z im m e rp re is f ü r das S ü d z im m e r w e g e n
5 D ie Preise b e in h a lte n ________________________________________________________________
6 K in d e r e rh a lte n ___________________________________________________________ .. .
7 Beim A b e n d e sse n w ä h lt m an z w is c h e n
8 Die „R itte n c a rd " g ilt f ü r ______________________________________________ .
9 Für e in e n R e is e rü c k tritt b ra u c h t m a n e in e V e rs ic h e ru n g u n d ein
10 H e rr H e in e rt m ö c h te e rs t m it s e in e r Frau s p re ch e n u n d d a n n

2 Z w e ite ilig e r e s t r ik t iv e K o n n e k to r e n -> A B 3 1 - 3 2 / 1 ) 1 0 - 1 3 G R A M M A T IK


Übersicht -> S. 36/1b
a H ö re n Sie d ie S ätze aus d e m T e le fo n a t noch e in m a l.
CD1
E rgänzen Sie d ie fe h le n d e n K o n n e k to re n .

1 Die F a m ilie n s u ite b ra u c h e n w ir, g la u b e ich, n ic h t. A ^ ß t c weuu. m an kein z u s ä tz lic h e s


B e is te llb e tt f ü r d ie a n d e re n Z im m e r b e k o m m e n kann.
2 D ie b e id e n Z im m e r sind im G ru n d e z ie m lic h ä h n lic h , (...), Sie eben im
S ü d z im m e r v o m Balkon aus e in e w u n d e rs c h ö n e A u s s ic h t (...) haben.
3 Das k lin g t n a tü rlic h se h r v e rlo c k e n d u n d is t auch t o t a l p ra k tis c h ,
m a n e rs t s p ä t vo n e in e m A u s flu g z u rü c k k o m m t.
4 M it K in d e rn is t es im m e r ra ts a m , e in e R e is e rü c k tritts v e rs ic h e ru n g a b z u s c h lie ß e n .
m a n ein A tte s t vo n e in e m A rz t b ra u c h t, h a t m a n keine g rö ß e re n
U m s tä n d e d a m i t ...

b W e lc h e B e d e u tu n g e n e n ts p re c h e n d e n S ätzen in a? M a rk ie re n Sie.

1 Die F a m ilie n s u ite b ra u c h e n w ir nur, w e n n w ir ein kein z u s ä tz lic h e s B e is te llb e tt f ü r


d ie a n d e re n Z im m e r b e k o m m e n kö n n e n .
2 Die b e id e n Z im m e r sind im G ru n d e z ie m lic h ä h n lic h , ober u n d Sie h a b e n im S ü d z im m e r
v o m B alkon aus e in e w u n d e rs c h ö n e A u s s ic h t (...).
3 Das k lin g t n a tü rlic h sehr v e rlo c k e n d u n d is t a u ch se h r p ra k tis c h . Es is t n u r d a n n
n ich t so so p ra k tis c h , w e n n m an e rs t s p ä t vo n e in e m A u s flu g z u rü c k k o m m t.
4 M it K in d e rn is t es im m e r ra ts a m , e in e R e is e rü c k tritts v e rs ic h e ru n g a b z u s c h lie ß e n .
M a n b ra u c h t nur nie ein A tte s t v o m A rz t.

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ ein A uskunftsgespräch an der H o te lre z e p tio n verstehen. □ □ □
■ N otizen zu einem Gespräch ergänzen. □ □ □
■ z w e ite ilig e re s trik tiv e K onnektoren verstehen. □ □ □
SPR EC H EN

1 U n t e r s c h ie d lic h e R e is e fo r m e n

Lesen Sie d ie In fo te x te . W e lc h e R e is e fo rm s a g t Ih n e n am m e is te n zu?

P a u s c h a lre is e n 0 A k tiv u r la u b B

Sie e i g n e n s ic h f ü r M e n ­ Für k ö rp e rlic h A k t iv e s t e h e n

schen, d ie d e r A n sicht sin d , v e rs c h ie d e n e sp o rtlic h e

F e rie n s o llte n so u n k o m p l i ­ A k tiv itä te n zu r A u sw ahl,

ziert u n d e n ts p a n n e n d w ie z. B. W a n d e r n , M o u n t a i n ­
b i k e f a h r e n u n d K l e t t e r n . N a t ü r l i c h g i b t es a u c h
m ö g l i c h sein. V i e l e R e is e v e r a n s ta lte r b i e t e n ein
e x o tis c h e re A n g e b o t e w ie K ajakfahren a u f d e m
P a ke t aus F lu greise, T ra n s fe r z u m H o t e l u n d V o ll­
A m a z o n a s o d e r T r e k k i n g i m H i m a l a y a . D a f ü r g i l t es,
p e n s io n an. A m h o te le ig e n e n Strand s te h e n
a u c h „ e i n f a c h e r e " U n t e r k ü n f t e in K a u f z u n e h m e n .
L ie g e stü h le u n d S o n n e n s c h irm e zu r V e rfü g u n g ,
W e r sich f ü r e i n e s o l c h e R e is e e n t s c h e i d e t , d e m 1 0
io A u ß e r K o ffe rp a c k e n m uss m a n selbst k a u m w e ite r e
so llten a u c h g r ö ß e r e k ö rp e rlic h e A n s t r e n g u n g e n
R e is e v o rb e re itu n g e n treffen.
ke in e S c h w ie rig k e ite n b ereiten .

In d iv id u a lr e is e n [c ]
K u ltu rre is e n ü
M a n re is t in a b g e l e g e n e
D ie s e A r t z u reisen k o m m t
O rte u n d R e g io n e n . Land
v o r a lle m fü r d ie je n ig e n in­
u n d Leute a u f e ig e n e
f r a g e , d i e s ic h f ü r M u s e e n ,
Faust zu e n t d e c k e n u n d
S chlösser u n d D e n k m ä l e r
z u e r l e b e n , b e r e i t e t d a b e i d i e m e i s t e F r e u d e . Bei
e in e s L a n d e s o d e r e in e r R e g io n in te re ss ie re n .
V e rfe c h te rn d e r Ind ividu alreisen k o m m t m e is t au c h
D e r V e r a n s t a lt e r stellt d e r R e is e g r u p p e e i n e f a c h ­
d ie U n te r s tü tz u n g d es e in h e im is c h e n Tourism us
k u n d ig e R e is ele itu n g zu r V e rfü g u n g , sodass das
(p riv a te P e n s io n e n , A n g e b o t e v o r O rt, e in h e im i-
(ku n st-)h is to ris ch e V e rs tä n d n is d e r R e is e n d e n
io sches K u n s th a n d w e rk ) zu r S prache.
ve rtie ft w e r d e n kann.

2 R o lle n s p ie l - e i n e g e m e i n s a m e R e is e p l a n e n A B 32/U 14

a A rb e ite n Sie zu v ie r t . J e d e /r v e r t r i t t e in e a n d e re R e is e fo rm .
N o tie re n Sie z u n ä c h s t A rg u m e n te f ü r „ Ih r e “ R e is e fo rm . M a c h e n Sie auch V o rs c h lä g e f ü r
g e e ig n e te R eiseziele, R eisedauer, U n te r k ü n fte , A k t iv itä t e n u n d V e rk e h rs m itte l.

Ik c liv ic tu a l^ e is e
/4< c ,u u /\.ek 4e : L V lc x u b k (x c l\ e i ^ e k e k U /u k s c l\e k C je s 4 (x U e k / f l e x i b e l ...

V W lv la c j: ?wei \ J o c U * iw«. U r w a U des /W a jo w a s , iw e i w ^ c k e w H ü lle n ü b e ^ a c k le n , ...

b D is k u tie re n Sie n u n in d e r G ru p p e . Z ie l is t es, e in e g e m e in s a m e Reise zu p la n e n .


E inig e n Sie sich a u f d e n b e s tm ö g lic h e n K o m p ro m is s u n d v e rw e n d e n Sie e in ig e d e r fo lg e n d e n
R e d e m itte l. S te lle n Sie d a n n Ih re Reise im Kurs vo r.

e ig e n e V o rlie b e n b e n e n n e n

W enn ich verreise, s t e h t ... im V ordergrund.


Als U n te rk u n ft s te lle ich m i r ... vor. Da f ü h l t m a n sich w i e ...
N atü rlich k ö n n te /s o llte m a n u n te r w e g s au ch e in m a l ...
A u f kein en Fall m ö c h te ich d ie sc h ö n ste Z e it im Jahr h a u p tsä c h lic h d a m it verb rin g en , ...
... k o m m t f ü r m ich g a r n ich t in fra g e, d a ...
... w ü rd e ich a u c h /n ic h t so g e rn in K a u f n e h m en .
D as v e rste h e ich schon, a b e r w ü rd e es dir n ich t au ch g e fa lle n , ...? ^

I c h k a n n j e t z t ... © © ©
■ A r g u m e n t e f ü r e in e R e is e fo rm fo r m u lie r e n . □ □ □
■ in d iv id u e lle W ü n s c h e ä u ß e r n u n d m ic h m it a n d e r e n e in ig e n . □ □ □
■ e i n e n V o r s c h l a g f ü r e i n e g e m e i n s a m e R e is e i m K u rs v o r s t e l l e n . □ □ □
W O R T S C H A T Z 1

1 F e s te N o m e n - V e r b - V e r b in d u n g e n -> A B 3 3 - 3 4 / U 1 5 - 1 7 G R A M M A T IK

Ü b e r s i c h t - » S. 3 6 / 2
a Lesen Sie den A n fa n g des T e xte s A „P a u s c h a lre is e n “ a u f S e ite 30 n o ch e in m a l.
W e lch e B e d e u tu n g h a t d ie N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g d e r A n sich t sein ? M a rk ie re n Sie.

a n se h e n b e s ic h tig e n m e in e n

b Lesen Sie a lle In fo te x te a u f S eite 30 noch e in m a l. M a rk ie re n Sie d o r t a lle N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g e n ,


d ie den e in fa c h e n V e rb e n in d e r T a b e lle e n ts p re c h e n , u n d o rd n e n Sie sie w ie im B e isp ie l zu.

Feste N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g E in fa ch e s V e rb

a u s g e w ä h lt w e rd e n kö n n e n

ik Ucxu| k e l\u * e k (T e x 4 2>, 2 \ ° 0 a k z e p tie re n

ü b e r e tw a s v e rfü g e n kö n n e n

e in e Reise v o rb e re ite n

b e re its te lle n

je m a n d e m g e fa lle n

a n g e s p r o c h e n /th e m a tis ie r t w e rd e n

s c h w ie rig sein

2 M i t e in e m e in s p r a c h ig e n W ö r t e r b u c h a r b e it e n

a Lesen Sie den fo lg e n d e n W ö r te r b u c h e in tr a g zu m S c h la g w o rt „ S c h w ie r ig k e it“ .


M a rk ie re n Sie a lle N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g e n m it u n d o h n e P r ä p o s itio n e n /A r tik e l
u n d e rg ä n z e n Sie d ie T a b e lle .

S c h w ie rig k e it, die, -, -en (Schwie|rig|keit) M i t dem einsprachigen


1. etwas Schwieriges, das Schwierige, das Schwierigsein Wörterbuch arbeiten
2. Unannehmlichkeit, Hindernis Einsprachige Wörterbücher sind ein
• wenn du das tust, bekom m st du ~en; jm dm . ~en bereiten, machen, nützliches Hilfsm ittel, um die Bedeu­

verursachen; ~en beseitigen, überwinden, umgehen, vermeiden [...] tu n g oder die Verwendungsmöglich­

• a u f ~en stoßen; ~en aus dem W eg gehen; ~en aus dem W eg räu­ keit von W o r tk o m b in a tio n e n wie
Nom en-Verb-Verbindungen nachzu­
men; er befindet sich in (finanziellen) ~cn; jm dn. in ~en bringen;
schlagen. Notieren Sie in Ih re r Voka­
ich möchte nicht, dass Sie dadurch in ~en geraten; jm d m . ~en in
belkartei auch eigene Beispielsätze
den W eg legen; m it ~en kämpfen; m it ~cn rechnen; das ist m it
m i t den Nomen-Verb-Verbindungen.
großen ~en verbunden [...]

P r ä p o s itio n /A r tik e l Nom en V e rb

-Scl\W(e*'ie,bei')ek beLou^iv^ek

^Sckwier'icdte.i'fek b e ^ e i4 e k / iw .(xcl\ek/ ver'U i'scxcbek


1 ^------------
^ c l\w ie < ic ,L e i4 e k beser)(c^ek/ ube»'w ikcA ek/ uu^C jebek, vev'UA.eiclek

(xu( icl\w ie<»c,Lei4e.k s4o(?ek

•• •

b F o rm u lie re n Sie n u n e ig e n e
V e r e ic U l <xu{ L u x u s b e ^ e ile l V ie le k
B e is p ie ls ä tz e m it d e n fe s te n
fte is e k d le k > S c L w ie » 'iC jU e i4 e k .
N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g e n aus a.

I c h k a n n j e t z t ...

■ N o m e n - V e r b - V e r b in d u n g e n d ie e n ts p r e c h e n d e n „ e in fa c h e n “ V e r b e n z u o r d n e n . □ □ □
■ N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g e n v e rs te h e n und a n w e n d e n . □ □ □
SCHREIBEN

1 V e rw ö h n ta g e

a Lesen Sie d ie In fo ta fe l d e r T o u ris m u s in fo rm a tio n v o n d e r G e m e in d e N a tu rn s in S ü d tiro l.


W e lc h e d ie s e r A k t iv itä t e n w ü rd e n Sie w ä h le n ? U n te rh a lte n Sie sich in K le in g ru p p e n .

N a tu rns ist b e k a n n t fü r seine w u n d e rv o lle N a tu r u n d b io lo g is c h e


L a n d w irts c h a ft. Um diese B e so n d e rh e ite n d ire k t e rle b e n zu kö n n e n , •
b ie te n w ir Ihnen h e u te fo lg e n d e s P ro g ram m an: j
8 :00-9:00 Uhr: W achen Sie auf m it Qi G ong im Kurpark am W alterplatz, ?

10:00 Uhr: Starten Sie m it einer P a n o ra m a w a n d e ru n g in den Tag: Bei einer leichten Kurz­
w a n d e ru n g erfahren Sie Interessantes über Land und Leute sow ie über W ander- und Freizeit­
m ö g lich ke ite n in und um Naturns. T re ffp u n kt vo r dem Tourism usbüro, Dauer: ca. 2 Stunden.
Denken Sie u n b e d in g t an gutes Schuhwerk, S onnen- und Regenschutz.

11:00 Uhr: 3 D -B o g e n p a rco u rs in K atharinaberg/S chnalstal.


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. bei Valentin M üller, Tel.: +39 333 4 95 9213.
13:30 Uhr: Erkunden Sie unseren B io b a u e rn h o f O b e rn ie d e rh o f
im Schnalstal, w o Ihnen a u f anschauliche Weise der W eg der M ilch
vom Erzeuger bis zur Ladentheke n ahegebracht w ird. Hier können Sie Tiere hautnah erleben
und Selbstgem achtes probieren. Dauer: ca. 2 Stunden, Kosten 6 €/Person.
| 16:30 Uhr: Lassen Sie sich m it einer M a rm o rste in -M a ssa g e ve rw ö h n e n . Die ganzh e itlich e
Massage m it naturbelassenen Lavasteinen u n d w a rm e m Latschenöl w irk t b e ru h ig e n d und
ausgleichend. Genießen Sie die w o h ltu e n d e T iefenen tsp a n n u n g ! Dauer: 50 Min., Kosten: 50 €.
B itte vo rh e r im Tourism usbüro einen Term in vereinbaren!
20:30 Uhr im Konzerthaus: Lassen Sie den Tag m it Gesang u n d M usik des bezaubernden
D am entrios „Ganes" ausklingen; Karten ab 20 € im Tourism usbüro Naturns erhältlich.

b N o tie re n Sie a lle V e rb e n (+ E rg ä n zu n g e n ) aus d e m T e x t,


- U /c x c k e K ^ i e cu4 i v u 4 ...
d ie zu d e n v e rs c h ie d e n e n A k t iv itä t e n a u ffo r d e r n .
- «S4cx»4ek $>it ...

2 M e in Z w e i- T a g e s - P r o g r a m m A B 3 5 /U 1 8

a V e rfa s s e n Sie e in Z w e i-T a g e s -P ro g ra m m f ü r T o u ris te n in Ih re r H e im a ts ta d t. V e rw e n d e n


Sie d a b e i a u ch d ie F o rm u lie ru n g e n aus 1b u n d d ie N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g e n d e r
W o rts c h a tz 1-Seite (S.31). B rin g e n Sie P ro g ra m m p u n k te zu
d e n fo lg e n d e n A s p e k te n u n te r: .
c in c x L re k -S/e UA.s.sek,s\veW t s
■ K u ltu r u n d T ra d itio n ■ E n ts p a n n u n g u n d W e lln e s s ü b e r d ie iO O O - ja U ic .e
H Fitness u n d N a tu r ■ E in k ä u fe n und U n te r h a ltu n g G e s c b ic W e u k .s e le r' M cxcU .
■ K u lin a ris c h e s

b H ä n g e n Sie a n s c h lie ß e n d Ih re P ro g ra m m e im
K u rs ra u m a u f. W ä h le n Sie Ih r L ie b lin g s p ro g ra m m
G ib t es in ... noch viele Ü b erreste
aus u n d s te lle n Sie d e r V e rfa s s e rin / d e m V e rfa s s e r
au s d ieser fr ü h e n Zeit, zu m B eispiel
n o ch e in ig e Fragen dazu.
ein en T em pel o d e r Brunnen?

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ über a n g e botene to u ris tis c h e A k tiv itä te n sprechen. □ □ □
■ einem T ourism u sp ro g ra m m die w e s e n tlic h e n sprachlichen M itte l e n tn e h m e n . □ □ □
■ ein P rogram m fü r m ögliche A k tiv itä te n in m e in e r H e im a ts ta d t e rste lle n . □ □ □
HÖREN 2

1 R e is e a n d e n k e n

a N o tie re n Sie R e is e a n d e n k e n , d ie Sie sch o n e in m a l m itg e b r a c h t h a b e n .

Was? 1 2 3

W o und w a n n e rs ta n d e n ?

W a ru m g e k a u ft?

W as is t d a m it passie rt?

b V e rg le ic h e n Sie Ih re E rgebnisse je w e ils zu v ie r t. G ib t es Ü b e re in s tim m u n g e n ?


W e n n ja , w e lch e ?

c W e lc h e S y n o n y m e k e n n e n Sie f ü r das W o r t „R e is e a n d e n k e n “ ?

2 E u le n a u s A t h e n “ AB 3 5 /Ü 19

(3 0 a H ö re n Sie den A n fa n g e in e s B e ric h ts . W e lc h e A ussage is t je w e ils ric h tig ? M a rk ie re n Sie.


CD 1

1 D ie J o u rn a lis tin h a t g e n a u 1250 R eiseandenken zu Hause. □


2 Sie v e rw e n d e t g e rn die aus T h a ila n d m itg e b ra c h te C u rryso ß e . □
3 Sie ä rg e rt sich ü b e r die v ie le n S o u ve n irs in ih re r W o h n u n g .

b H ö re n Sie den m ittle r e n Teil n u n in A b s c h n itte n . W e lc h e A ussage is t ric h tig ? M a rk ie re n Sie.

(3 0 A b s c h n itt 1:
CD1
|-----I
1 Das „ M itb r in g s e l aus s c h le c h te m G e w is s e n “ is t m e is t g u t a u s g e w ä h lt. I__ I

2 Die v e rre is te Person w ill d e r Fam ilie zu Hause m it e in e m G eschenk ih re Z u n e ig u n g zeigen. □


3 M it „G u tm e n s c h e n -G e s c h e n k e n “ h i l f t m an d e r W ir ts c h a ft in u n te re n tw ic k e lte n
Län d e rn e n o rm . □

A b s c h n itt 2

1 M it dem „K o n s e rv ie r-S o u v e n ir“ m ö c h te m an die e rle b te n G e fü h le m it nach Hause n e h m e n . □


2 M e is t f r e u t m a n sich auch s p ä te r n o ch ü b e r d ie g e k a u fte n D inge. □
3 H ä u fig b r in g t m an L e b e n s m itte l m it, w e il d e re n Q u a litä t b e s o n d e rs g u t ist.

A b s c h n itt 3

1 M it „K a lk ü l-K a u f“ - M itb r in g s e ln s o llte m an m ö g lic h s t w e n ig e F reunde b e sch e n ke n . □


2 „K a lk ü l-K ä u fe “ sind n ic h t se h r b e lie b t.
3 „S p o n ta n -S o u v e n irs “ k a u ft m a n o f t in e in e m Z u s ta n d g e is tig e r U m n a c h tu n g .

(3 3 H ö re n Sie n u n d e n Schluss. W e lc h e A ussage is t ric h tig ? M a rk ie re n Sie.


CD1

1 Ih r M a n n f r e u t sich ü b e r a lle A rte n v o n S o u ve n irs. □


2 Sie b r in g t ih m n u r n o ch k o n s u m ie rb a re D in g e m it. □

d W as w ill d ie A u to r in w o h l m it ih r e r d e ta illie r te n A n a ly s e v o n M itb r in g s e ln e rre ic h e n ?

1 Sie w ill den H ö re r g e n a u ü b e r d ie m ö g lic h e n „A n d e n k e n -T y p e n “ a u fk lä re n . □


2 Sie w ill zeigen, w ie g u t sie sich a u s k e n n t. □
3 Sie m a c h t sich ü b e r den S o u v e n ir-K a u f lu s tig .

3 V e r s c h ie d e n e M o t i v a t i o n e n

W e lc h e d e r g e n a n n te n K a u f- M o tiv a tio n e n k ö n n e n Sie am b e s te n n a c h v o llz ie h e n . W a ru m ?

I c h k a n n j e t z t ... © © ©

■ ü b e r se lb s t g e k a u f t e R e is e a n d e n k e n s p re c h e n . □ □ □

■ e in e n iro n is c h e n B e r ic h t ü b e r d e n S in n v o n R e is e a n d e n k e n d e t a i l l i e r t v e r s t e h e n .

33
W O R T S C H A T Z 2

I d e e n f ü r e i n e t o u r i s t i s c h e R e g io n -> A B 3 6 / U 2 0

a Lesen Sie fo lg e n d e A n k ü n d ig u n g des B u n d e s la n d e s M e c k le n b u rg -V o rp o m m e rn .


W o zu w ir d h ie r a u fg e fo rd e rt? S p re ch e n Sie.

U n s e re e in z ig a r tig e u n d lie b e n s w e r te R e g io n M e c k le n b u r g - V o r p o m m e r n b r a u c h t w e ite r e


n e u e Im p u ls e f ü r e in e z e itg e m ä ß e to u r is tis c h e E n tw ic k lu n g . Es s o ll e in z u k u n fts w e is e n d e s
K o n z e p t f ü r „ s a n fte n , u m w e lts c h o n e n d e n , a ls o n a c h h a lt ig e n T o u r is m u s " e n ts te h e n , a n d e m
s ic h m ö g lic h s t v ie le I n s t it u t io n e n , lo k a le U n te r n e h m e n u n d in te r e s s ie r te B ü rg e r b e te ilig e n .
5 P o s te n Sie Ih r e Id e e n b is 18.5. a u f u n s e re r I n t e r n e t p la t t f o r m w w w . t o u r is m u s p la t t f o r m -
m e c k le n b u r g - v o r p o m m e r n .d e .

b A rb e ite n Sie zu z w e it. W e lc h e A d je k tiv e , N o m e n u n d V e rb e n passen z u s a m m e n ,


u m Id e e n f ü r d ie to u ris tis c h e E n tw ic k lu n g d e r R egion s in n v o ll a u s z u d rü c k e n ?
W e r f in d e t in f ü n f M in u te n d ie m e is te n m ö g lic h e n K o m b in a tio n e n u n d ka n n noch
w e ite r e e rg ä n ze n ? V e rg le ic h e n Sie a n s c h lie ß e n d im Kurs.

A d je k tiv N om en V e rb

ö ff e n t lic h E rz e u g e r--------------- ausbauen


lo k a le — ------------- " N a h v e rk e h r u n te r s tü tz e n
v e r g le ic h b a r R adw ege sich m i t ... v e rn e tz e n
a lt e r n a t iv G a s tg e w e rb e a n re g e n
e in h e im is c h S e g e ltö rn s fö r d e r n
e rn e u e rb a r E n tw ic k lu n g b e rü c k s ic h tig e n
la n d s c h a ftlic h s c h ö n _ P a rtn e rre g io n e n a n b ie te n
n a c h h a ltig P ro d u k te s tä rk e n
u n v e rg e s s lic h W o c h e n m ä rk te v e r a rb e ite n
•• • E n e rg ie e rz e u g u n g a u f ... h in w e is e n
•• • •••

c W ä h le n Sie zu z w e it K o m b in a tio n e n aus b aus


Lokale E rzeuger zu
u n d e rlä u te rn Sie, w a s Sie d a r u n te r v e rs te h e n .
u n te r s tü tz e n b e d e u te t, n ur P rodu kte
F ühren Sie auch k o n k re te Id e e n u n d B e is p ie le an.
aus d e r Region, zu m B eispiel M ilch d irek t
d Fassen Sie Ih re E rgebnisse a u f K ä rtc h e n z u s a m m e n . vo m Bauern, zu kaufen.
E rs te lle n Sie m it d e m g e s a m te n Kurs e in e C o lla g e .

h (xw ukbecbkc^J lo U cx le u k le rs lu le e k , d ü x u U i s ie

cjU txli'lcx4i V k o c k w e fr/C je . T V o d u W e (X k .b ie .4e k U ö k k e k . Ik f e ^ ie k -

w o t\k U k C je k u k c l T o u m i v i u s a u d e r ' k l((X k k u *(X k ? . 2>. <x uj l o k a l e

W o c l\e k u *(x » 'li4 e ockey c le k D i i ' e W v e v ' l u x u l b eiU A S c x u e ^ k l\ik w e i> s e k .

Ich kann j e t z t ... (2) (ü) w


■ Ideen fü r die E n tw ic k lu n g e in e r to u ris tis c h e n Region zu sa m m e n ste lle n . □ □ □
■ m eine Vorschläge zur Förderung des n a ch h a ltig e n Tourism us e in e r Region fo rm u lie re n . □ □ □

34
S E H E N U N D H O R E N

1 E in e J u n g u n t e r n e h m e r i n -» A B 3 7 /U 2 1

Sehen Sie e in e F o to re p o rta g e in A b s c h n itte n an u n d b e a n tw o r te n Sie d ie Fragen.

A b s c h n itt 1

2 1 Sehen Sie den A b s c h n itt z u n ä c h s t o h n e T o n .


DVD1
■ W as fü r ein U n te rn e h m e n h a t die ju n g e Frau w o h l?
■ W as k ö n n te das B e sondere d a ra n sein?

3 2 Sehen Sie den A b s c h n itt n u n m it T o n .


DVD 1
■ W a re n Ihre V e rm u tu n g e n ric h tig ?
■ W as b ie te t S ibila Tasheva an? Für w en?
■ W o is t ih r A rb e its p la tz ?

A b s c h n itt 2
DVD1

■ W ie b e re ite t S ibila ih r S e rv ic e a n g e b o t vor?


■ W ie u n te rs c h e id e t sie sich v o n g ro ß e n
A n b ie te rn ?

5 A b s c h n itt 3
DVD1

■ W as is t in S ibilas B e trie b e h e r g ü n s tig ,


w a s w a r zu B eginn k o s ts p ie lig ?
■ W ie is t ih r d ie F in a n z ie ru n g ih re s U n te rn e h m e n s
g e lu n g e n ?
■ Sibila Tasheva is t J u ris tin . W e lc h e V o rte ile h a tte
das w o h l bei d e r U n te rn e h m e n s g rü n d u n g ?

6 A b s c h n itt 4
DVD!

W e lch e V o rte ile ih re r ju ris tis c h e n A u s b ild u n g n e n n t


S ibila selbst? N o tie re n Sie.
■ In Bezug a u f ih r th e o re tis c h e s W isse n :

■ In Bezug a u f ih re Q u a litä te n als A n w ä ltin :

A b s c h n itt5
DVD1

■ W ie is t d ie U n te rn e h m e n s s itu a tio n d e rze it?


■ W as sind S ibilas Ziele?

2 I h r E in d r u c k

Sehen Sie d ie F o to re p o rta g e n o ch e in m a l g a n z an u n d u n te rh a lte n Sie sich d a n n in K le in g ru p p e n


DVD!

1 W ie g e fä llt Ih n e n S ibilas U n te rn e h m e n ?
2 W e lch e C hancen u n d Risiken sehen Sie dabei?
Ich k ö n n te m ir vorstellen ,
3 Fänden Sie es re iz v o ll, s e lb s t ein
dass d e r Trend zu r Individu alisieru n g
kle in e s U n te rn e h m e n zu g rü n d e n ?
w e ite r a n h ä lt u n d Sibilas U n tern eh m en
W e n n ja , in w e lc h e m Bereich?
d e s w e g e n ...
4 W ie k ö n n te sich S ibilas U n te rn e h m e n in
zehn Jahren e n tw ic k e lt haben?

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ den B ericht ein e r ju n g e n U n te rn e h m e rin über ihre Firma verstehen. □ □ □
■ Ü berlegungen zu U n te rn e h m e n sg rü n d u n g e n a nstellen. □ □ □
■ V e rm u tu n g e n über die Z u k u n ftsa u ssich te n des p o rträ tie rte n U n te rn e h m e n s äußern. □ □ □
GRAMMATIK

Z w e ite ilig e K o n n e k to r e n

a Z w e ite ilig e k o n z e s s iv e K o n n e k to re n K - S. 2 8 /3

u n d w i e ... a u c h d rü c k e n e in e B e d in g u n g o d e r U rsa ch e aus,


W e n n ... a u c h , (so)
d ie n ic h t d ie zu e rw a rte n d e W irk u n g h a t.

Z w e ite ilig e k o n ze ssive K o n n e k to re n V a ria n te n


W e n n S a m ira au ch o f t a b e n d s o d e r am O b w o h l S a m ira o f t a b e n d s o d e r a m W o c h e n ­
W o c h e n e n d e D ie n s t h a t, so h a t sie ih re e n d e D ie n s t h a t, h a t sie ih re E n ts c h e id u n g noch
E n ts c h e id u n g n o ch n ic h t b e re u t. n ic h t b e re u t.
W ie se h r sich d ie A u s z u b ild e n d e a u ch b e m ü h t, D ie A u s z u b ild e n d e b e m ü h t sich z w a r sehr, alles
alles ric h tig zu m a c h e n , m a n c h e T ä tig k e ite n ric h tig zu m a c h e n , a b e r m a n c h e T ä tig k e ite n
fa lle n ih r no ch sch w e r. fa lle n ih r n o ch sch w e r.

b Z w e ite ilig e r e s tr ik tiv e K o n n e k to re n K - S. 2 9 /2

E ssei d e n n , (d a s s )...; a uß er, (w e n n )...; a u ß e r d a s s ...


und n u r d a s s ... d rü cke n e in e E in sch rä n ku n g aus. M an
v e rw e n d e t diese, w e n n e tw a s n u r in e in e m b e s tim m te n Fall o d e r in e in e r b e s tim m te n S itu a tio n g ilt.

Z w e ite ilig e r e s tr ik tiv e K o n n e k to re n V a ria n te n


W a h rs c h e in lic h reisen w ir am F re ita g a n , ... W ir re ise n am F re ita g an. D ies g ilt n ic h t,
- es sei d e n n , u n s e r K ind w ird kra n k. w e n n u n s e r K ind k ra n k w ird .
- es sei d e n n , dass u n s e r K ind k ra n k w ird .
oder
- a u ß e r u n s e r K in d w ird kra n k.
- a u ß e r w e n n u n s e r K ind k ra n k w ird . W ir reisen a m F re ita g n u r d a n n n ic h t an,
w e n n u n s e r K ind k ra n k w ird .
D ie b e id e n H o te lz im m e r sin d fa s t g le ic h , a u ß e r dass
Sie im te u re re n Z im m e r A lp e n b lic k h a b e n .
Die b e id e n H o te lz im m e r sin d fa s t g le ic h .
A u ß e r dass Sie im te u re re n Z im m e r A lp e n b lic k h a b e n , D er e in z ig e U n te rs c h ie d b e s te h t d a rin ,
sin d d ie H o te lz im m e r fa s t g le ic h . dass Sie im te u re re n Z im m e r A lp e n b lic k
haben.
D ie b e id e n H o te lz im m e r sin d fa s t g le ic h , n u r dass Sie
im te u re re n Z im m e r A lp e n b lic k haben.*
* D e r S atz m it n u r d a ss is t i m m e r d e r z w e i t e S a t z .

F e s te N o m e n - V e r b - V e r b in d u n g e n k- S. 31/1

N o m e n k ö n n e n m it v e rs c h ie d e n e n V e rb e n , m a n c h m a l m it A rtik e ln o d e r P rä p o s itio n e n in
N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g e n s te h e n . Sie h a b e n d a n n u n te rs c h ie d lic h e B e d e u tu n g e n .

Feste N o m e n -V e rb -V e rb in d u n g E in fa ch e s V e rb
z u r A u s w a h l s te h e n a u s g e w ä h lt w e rd e n kö n n e n
z u r V e rfü g u n g s te h e n ü b e r e tw a s v e rfü g e n kö n n e n
z u r V e rfü g u n g s te lle n b e re its te lle n
V o rb e re itu n g e n tr e ffe n e tw a s v o rb e re ite n
d e r A n s ic h t/M e in u n g sein m e in e n
Freude b e re ite n je m a n d e m g e fa lle n
S c h w ie rig k e ite n b e re ite n s c h w ie rig sein
z u r S prache k o m m e n a n g e s p r o c h e n /th e m a tis ie rt w e rd e n
das V e rs tä n d n is v e rtie fe n besser v e rs te h e n
in K a u f n e h m e n a k z e p tie re n
e in e n K o m p ro m is s fin d e n sich e in ig e n
in fra g e k o m m e n m ö g lic h , d e n k b a r sein
W H M iw

WT
IN T E L L IG E N Z U N D
W IS S E N
1 Q u i z : T e s t e n S ie I h r W is s e n ü b e r v e r g a n g e n e Z e i t e n .

M a rk ie re n Sie u n d v e rg le ic h e n Sie a n s c h lie ß e n d m it d e n L ö su n g e n a u f S e ite AB 110.

1 In w e lc h e r Z e it le b te n d ie 2 W as w a re n sie von 3 W as w a r w ic h tig f ü r den tä g lic h e n


M e n s c h e n a u f d e m Bild? B e ru f? Ü b e rle b e n s k a m p f?
in d e r E iszeit S ie d le r u n d B auern □ G e s c h ic k lic h k e it u n d V o rs ic h t
im M itte la lte r Jäger u n d S a m m le r m a th e m a tis c h -lo g is c h e s D enken
in d e r S te in z e it □ R itte r u n d K rie g e r s p ra c h lic h e F ä h ig k e ite n

2 Ih re M e in u n g

V e rfa s s e n Sie in K le in g ru p p e n e in e n k u rz e n T e x t ü b e r d ie M e n s c h e n Vor ivielw 'er'ek


a u f d e m B ild u n d ih r Leben. B e a n tw o rte n Sie d a b e i fo lg e n d e F ragen: 4(xu,sekcl J c \l\re k
«s^cxkclek che h e k -
■ W as w a re n d a m a ls d ie g rö ß te n H e ra u s fo rd e ru n g e n f ü r d ie M e n sch e n ?
>scl\ek v o r e x is le k -
■ W e lc h e F ä h ig k e ite n u n d F e rtig k e ite n b ra u c h te n sie?
e ie lle k Her'cxu.sSc?»'-
■ W ie k ö n n te ih r Tag a u sg e se h e n haben? cler'U kc.ek

37
LESEN

1 M e n s c h lic h e F ä h ig k e it e n im W a n d e l

a S ehen Sie sich das F o to an. W as m ü sse n


M e n s c h e n h e u te b e h e rrs c h e n , w a s is t w e n ig e r
w ic h tig als frü h e r? W e sh a lb ?

b S ind d ie M e n s c h e n Ih re r M e in u n g nach h e u tz u ta g e
in te llig e n te r o d e r w e n ig e r in te llig e n t als d a m a ls?
A us w e lc h e n G rü n d e n ?

2 V om Jäger zum U ser -> A B 4 2 / Ü 3 - 4

Lesen Sie e rs t d e n T e x t u n d e rg ä n z e n Sie d a n n d ie T e x tz u s a m m e n fa s s u n g .

D e r M e n s c h is t h e u te a n d e r s in te llig e n t a ls f r ü h e r

D e r U S -F o rs c h e r G e ra ld C ra b tre e b e h a u p te t, u n s e re V o r fa h r e n s e ie n in t e llig e n t e r g e w e s e n
a ls w ir , w e il s ie g e z w u n g e n w a r e n , i h r G e h ir n a n z u s tr e n g e n , u m z u ü b e rle b e n . D e m w id e r ­
s p r ic h t u n t e r a n d e r e n d e r P s y c h o lo g e P ro fe s s o r S c h m a le , d e r m e in t , d e r M e n s c h v o n h e u te
5 s e i a n d e rs in t e llig e n t a ls d e r v o n f r ü h e r .

P r o v o k a n te T h e s e : D e r M e n s c h w i r d im m e r d ü m m e r
H e iß e D is k u s s io n e n ü b e r d ie In te llig e n z e n tw ic k lu n g lö s te d e r E n tw ic k lu n g s b io lo g e G e ra ld
C ra b tre e m i t d e r B e h a u p tu n g aus, dass d ie d u r c h s c h n ittlic h e In te llig e n z des M e n s c h e n a ll­
m ä h lic h s c h w in d e . S e in e T h e o rie : D ie g e is tig e K a p a z itä t w a r e in s t e n ts c h e id e n d , u m e tw a b e i
io d e r Jagd e rfo lg r e ic h z u s e in . W e r h in g e g e n n ic h t im s ta n d e w a r, T ie re z u e rle g e n , v e rh u n g e rte .
N u r d ie S c h la u e s te n ü b e rle b te n u n d v e re r b te n ih r e In te llig e n z w e ite r . A b w ä r ts g in g es s e in e r
A n s ic h t n a c h , s e itd e m d e r M e n s c h s ic h in g rö ß e re n G ru p p e n n ie d e rlie ß , a ls o s e s s h a ft w u rd e .
D ie S tä rk e re n f ü t t e r t e n d ie S c h w ä c h e re n m i t d u rc h . In te llig e n z w a r n ic h t m e h r u n b e d in g t
e r fo r d e r lic h f ü r das Ü b e rle b e n . D e s h a lb e n tw ic k e lte n s ic h la n g s a m d ie d u r c h s c h n ittlic h e n
15 g e is tig e n F ä h ig k e ite n d e r S pezies des H o m o s a p ie n s z u rü c k .

I n t e llig e n z v e r ä n d e r t s ic h
„ I n te llig e n z s in k t n ic h t, sie v e r ä n d e r t s ic h ", m e in t d a g e g e n S c h m a le . „ D u r c h In te llig e n z is t
m a n i n d e r Lage, s ic h a n d ie A u ß e n w e lt a n z u p a s s e n ." Ä n d e r t s ic h d ie U m w e lt, ä n d e r n s ic h
a u c h d ie B e re ic h e , in d e n e n d e r d u r c h s c h n it tlic h e M e n s c h m i t K lu g h e it g lä n z e n k a n n .
20 S e it je h e r b e e in d r u c k te n M e n s c h e n m i t e in e r a u s g e p rä g te n M e r k fä h ig k e it u n d u m f a n g r e i­
c h e m W is s e n ih r e M itm e n s c h e n . A b e r a u c h i n d ie s e m B e re ic h g a b es e in e n W a n d e l. H e rrs c h t
b e im g e m ü tlic h e n Z u s a m m e n s e in U n e in ig k e it ü b e r e tw a s , z ü c k t g a r a n tie r t e in e r in d e r
R u n d e s e in S m a rtp h o n e . E in O z e a n a n In fo r m a tio n e n , in d e m e r s c h n e ll d ie A n t w o r t fin d e t,
o h n e d ie N o tw e n d ig k e it, s e in e E r in n e r u n g z u b e m ü h e n . D ie m o d e rn e T e c h n o lo g ie m a c h t es
25 m ö g lic h , d e m U s e r n ic h t n u r das E r in n e r n , s o n d e rn a u c h d a s O r ie n tie r e n u n d s e lb s t d a s W is ­
s e n a b z u n e h m e n , a b e r v e r d u m m e n la sse sie e in e n d a d u r c h n ic h t, s a g t S c h m a le . Sie fö rd e re
d ie m e n s c h lic h e In te llig e n z a u f a n d e re W e is e , a ls es d ie s z u m B e is p ie l das Ja g e n v o n W ild t ie ­
re n v o r T a u s e n d e n v o n J a h re n g e m a c h t h a b e .
D ie W is s e n s c h a ft u n te r s c h e id e t z w is c h e n z a h lr e ic h e n In te llig e n z fa k to r e n . F ü r S c h m a le s in d
30 d ie d r e i w ic h t ig s t e n F a k to re n d ie n u m e ris c h e , d ie s p ra c h lic h e u n d d ie a n s c h a u lic h - p r a k ti­
sch e In te llig e n z . B e i L e tz te re r m u s s das G e h ir n z u m B e is p ie l i n r e la t iv k u r z e r Z e it b e g re i­
fe n , w a s d a s B a lk e n d ia g r a m m a u f d e m k le in e n D is p la y ü b e r s e in e n K o n to s ta n d a u s s a g t u n d
w o h in d e r F in g e r z u s c h ie b e n is t, u m d ie g e n a u e n A u s g a b e n v o m 12. N o v e m b e r a n z u s e h e n .
A u c h P ro fe s s o r D ir k H a g e m a n n v o n d e r U n iv e r s itä t H e id e lb e rg h ä lt es f ü r u n w a h r s c h e in lic h ,
35 dass d a s I n te r n e t d ie M e n s c h e n z u „ d e n k fa u le n " W e s e n m a c h t. Es s te llt f ü r i h n le d ig lic h e in e
b e s se re V e r fü g b a r k e it v o n W is s e n d a r. D ie M e n s c h e n h ä tte n n ic h t d e n W u n s c h , das e ig e n ­
s tä n d ig e D e n k e n e in z u s te lle n , d a s lie g e n ic h t in ih r e r N a tu r . „D a g ib t es n o c h e in a n d e re s
P rin z ip , d a s d e m e n tg e g e n s te h t, n ä m lic h N e u g ie rd e , d ie L u s t a m D e n k e n ."
LESEN

W is s e n s c h a ftle r sind u n te rs c h ie d lic h e r (0) d a rü b e r, ob und w ie sich d ie In te l­ 0 H e iK U k C j

lig e n z d e r M e n s c h e n im Laufe d e r Z e it v e rä n d e rt h a t. L a u t G e ra ld C ra b tre e


w e rd e n d ie M e n s c h e n s e it e in ig e n ta u s e n d Jahren la n g s a m im m e r (1). 1
In d e r Z e it d e r Jäger u n d S a m m le r (2) n ä m lic h n u r d ie S ch la u e s te n . Sie 2 _________
b e k a m e n w ie d e ru m in te llig e n te (3). A ls d ie se G ru p p e n s e s s h a ft w u rd e n , 3
m u s s te n a u ch (4) n ic h t m e h r u n b e d in g t v e rh u n g e rn u n d v e re rb te n ih re 4 _______
g e rin g e re In te llig e n z w e ite r. E inige d e u ts c h e F orscher m e in e n d a g e g e n , d e r
M e n s c h w ü rd e sich s e in e r U m w e lt (5), a b e r n ic h t s c h la u e r o d e r d ü m m e r 5
w e rd e n . Ein g u te s B eispiel f ü r d ie se (6) sei das F a k te n w is s e n . W a r es 6 _________
fr ü h e r e tw a w ic h tig , sich an v ie le s zu (7), fin d e t m a n h e u tz u ta g e fa s t 7
a lle s W is s e n s w e rte in S e k u n d e n s c h n e lle ü b e r sein S m a rtp h o n e . Für den
U m g a n g m it d e n m o d e rn e n M e d ie n n u tz t m a n b e is p ie lw e is e e in e n a n d e ­
ren B e re ich d e r m e n s c h lic h e n (8) als d ie frü h e re n Jäger. A u ß e rd e m g e h e n 8
(9) n ic h t d a v o n aus, dass d ie M e n s c h e n im m e r w e n ig e r Lust a m D enken 9
h a b e n , w e il sie v o n N a tu r aus (10) sind. 10

T e x tzu s a m m e n fa s s u n g e rg än ze n

A c h t e n S ie b e i d e n W ö r t e r n , d i e S ie e r g ä n z e n s o lle n , a u f i n h a l t l i c h e u n d f o r m a l e

R i c h t i g k e i t . Ü b e r l e g e n S ie, w e l c h e W o r t a r t z u e r g ä n z e n ist: F e h l t h i e r e in A d j e k t i v ,

e in N o m e n , e in V e r b e tc . u n d in w e l c h e r F o r m ? V e r g le ic h e n S ie d e n u n v o lls tä n d ig e n

S a tz m i t d e r e n t s p r e c h e n d e n S te lle i m a u s fü h rlic h e n T ext. N ic h t im m e r f in d e n S ie

d o rt g e n a u d e n p a s s e n d e n B e g r iff, m a n c h m a l m u s s m a n z. B. s t a t t e in e s N o m e n s

e in A d je k t iv o d e r a u c h e in S y n o n y m f ü r d e n B e g r iff im O r ig in a lt e x t e in s e tz e n .

U m s c h r e ib u n g d e r M o d a lv e r b e n können, m üssen
u n d w o lle n -> A B 4 3 - 4 4 / U 5 - 8 G R A M M A TIK
Übersicht -> S. 48/1
W e lc h e d e r fo lg e n d e n F o rm u lie ru n g e n ka n n m a n m ith ilf e d e r M o d a lv e rb e n
k ö n n e n , m ü s s e n o d e r w o lle n u m s c h re ib e n ? S c h re ib e n Sie d ie S ätze n e u .

1 ..., w e il sie g e z w u n g e n w a re n , ih r G e h irn a n z u s tre n g e n , u m zu ü b e rle b e n . (Z. 3)


..., w e il «sie ilv*' G e U ii'k (X k^l^e kO je k u ^ u s -s le k , wwv u b e ^ le b e k ._ _ _ _ _ _ _ _ _

2 W e r h in g e g e n n ic h t im s ta n d e w a r, T ie re zu e rle g e n , v e rh u n g e rte . (Z. 10)

3 In te llig e n z w a r n ic h t m e h r u n b e d in g t e rfo rd e rlic h f ü r das Ü b e rle b e n . (Z. 13/14)

4 „D u rc h In te llig e n z is t m a n in d e r Lage, sich an d ie A u ß e n w e lt a n z u p a s s e n .“ (Z. 17/18)

5 ... o h n e d ie N o tw e n d ig k e it, se in e E rin n e ru n g zu b e m ü h e n . (Z. 24)

6 ... w o h in d e r F in g e r zu s c h ie b e n is t, u m d ie g e n a u e n A u s g a b e n ... a n z u s e h e n . (Z. 33)

7 D ie M e n s c h e n h ä tte n n ic h t d e n W u n sch , das e ig e n s tä n d ig e D e n ke n e in z u s te lle n ... (Z. 3 6 /3 7 )

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ M e in u n g e n ü b e r die E n tw ic k lu n g d e r m e n schlichen In te llig e n z austauschen. □ □ □
■ die Z u sa m m e n fa ssu n g e in e r R eportage ergänzen. □ □ □
■ U m sch re ib u n gen der M o d a lve rb e n kö n n e n , m üssen und w o lle n ve rste h e n . □ □ □
SCHREIBEN

1 S in n v o lle F r ü h f ö r d e r u n g ?

a S ehen Sie d ie F otos an. U m w e lc h e A r t d e r F rü h fö rd e ru n g h a n d e lt es sich w o h l?

b O rd n e n Sie d ie T e x te d e n F o to s zu.

1 D u rc h d ie B a u ch la g e w e rd e n R e fle x b e w e g u n g e n d e r Babys s tim u lie r t u n d d ie K o o rd in a tio n


w ic h tig e r B e w e g u n g e n fr ü h e r a k tiv ie r t u n d s ta b ilis ie rt. D ie g ro ß flä c h ig e n B e rü h ru n g s re iz e
s tim u lie re n d ie N e rv e n u n te r d e r H a u t. Das a k tiv ie r t d ie M u s k u la tu r, e rm ö g lic h t E n ts p a n n u n g
u n d f ü h r t zu lä n g e re m u n d tie fe re m S c h la fe n d e r K inder.

2 In d ie s e m Kurs w e rd e n K in d e r a u f s p ie le ris c h e u n d k in d g e re c h te W e ise a u f d e n In s tru m e n ta l­


u n te r r ic h t v o rb e re ite t. Im V o rd e rg ru n d s te h e n v o r a lle m das E rleben u n d F ö rd e rn vo n k re a tiv e n
A u s d ru c k s fo rm e n w ie G e sang, Tanz, M a le re i u n d S piel.

3 D e r U m g a n g m it den u n te rs c h ie d lic h e n F o rm e n m a c h t sch o n d e n K le in s te n Spaß. D u rch


B e rü h re n u n d Z u o rd n e n p rä g e n sich d ie S y m b o le g a n z s p ie le ris c h e in u n d m a c h e n d ie K in d e r
fr ü h m it D in g e n v e r tra u t, m it d e n e n sie in d e r S chule s p ä te r tä g lic h u m g e h e n m ü sse n .

c U n te rh a lte n Sie sich in G ru p p e n .

1 W e lc h e p o s itiv e n E ffe k te d e r F rü h fö rd e ru n g
w e rd e n h ie r d a rg e s te llt? E lte rn w o lle n j o im m e r dos
2 G la u b e n Sie, dass diese A n g e b o te bei d e n E lte rn B e ste f ü r ih re K in d e r u n d s in d b e s tre b t,
g u t a n k o m m e n ? W a ru m ? s,e ° p t i m a l z u f ö r d e r n ...

2 K a r o l a m a c h t s ic h G e d a n k e n

Lesen Sie d ie E -M a il v o n K a ro la . W e lc h e s A n lie g e n h a t sie?

L ie b e r P a u l,
w ie g e h t es D ir? Ic h h o f f e , D e in U rla u b w a r e rh o ls a m und sch ö n ! Ic h habe g e ra d e Z e it
f ü r e in p a a r Z e ile n an D ic h , b a ld kommt j a u n s e r Nachwuchs z u r W e lt, dann komme ic h
w o h l kaum m ehr zum S c h re ib e n . ©
5 Es k l i n g t v i e l l e i c h t k o m is c h , a b e r e in e F rage b e s c h ä f t ig t m ich j e t z t schon m anchm al:
Im m er ö f t e r le s e ic h in Z e it s c h r i f t e n f ü r E lt e r n e tw a s zum Thema „ F r ü h fö r d e r u n g “ .
Und das f ä n g t j a n ic h t e r s t im K in d e r g a r te n an! Schon f ü r se ch s Wochen a lt e S ä u g lin g e
w ir d Babyschwim m en a n g e b o te n , d ie R h y th m u s g ru p p e w ir d b e r e it s f ü r Z w e ijä h r ig e ange-
b o te n . E in ig e u n s e re r F re u n d e s c h ic k e n ih r e n Nachwuchs z u s ä t z lic h zum n o rm a le n K in -
io d e r g a r te n noch in e in e p r iv a t e V o rs c h u le , wo s ie dann n ic h t n u r E n g lis c h s p ie le r is c h
üben, s o n d e rn auch so g e n a n n te „ L e r n e in h e it e n “ zu Themen w ie K o m m u n ik a tio n , M a th e m a tik
o d e r s o g a r R h e to r ik a b s o lv ie r e n . D ie A n b ie te r v e rs p re c h e n , dass d ie s e L e rn p ro g ra m m e
s p ä te r f ü r e in e n V o rs p ru n g i n d e r A u s b ild u n g und im b e r u f lic h e n Leben s o rg e n w e rd e n .
R e g e lm ä ß ig e A n w e s e n h e it d e r V o r s c h u lk in d e r im U n t e r r ic h t w ir d d a b e i e r w a r t e t .
15 Tim m e in t a u ch , es könne n ie sch a d e n , K in d e rn schon m ö g lic h s t f r ü h v e rs c h ie d e n e
A k t i v i t ä t e n a n z u b ie te n , a b e r b e i m ir s t r ä u b t s ic h i n n e r l i c h a l l e s b e i dem G edanken an
e in e n f e s t e n S tu n d e n p la n f ü r B abys. Haben w i r denn das R e c h t, u n s e re n K in d e rn schon
v o r S c h u lb e g in n L e is tu n g a b z u v e rla n g e n ? Wäre es n ic h t w ic h t ig e r , dass s ie genügend
S C H R E IB E N

Z e it zum f a n t a s ie v o lle n S p ie le n haben? E rw achsenen A n g e s te llte n i s t es b e is p ie ls w e is e


20 v e r b o te n , m ehr a ls zehn S tunde n am Tag zu a r b e it e n , k le in e K in d e r s o lle n je d o c h ru n d
um d ie U h r e tw a s f ü r ih r e E n tw ic k lu n g tu n ! A n d e r e r s e its w i l l man n a t ü r lic h auch
n ic h t s ve rsä u m e n und s p ä te r d e n ke n : „ H ä tte n w i r das unserem K in d n u r auch schon
f r ü h genug a n g e b o te n !“
Nun w ü rd e ic h g e rn D e in e M e in u n g dazu e r f a h r e n . H ä lt s t Du so e in Z u s a t z t r a in in g f ü r
25 s in n v o ll? W ü rd e s t Du uns e m p fe h le n , u n s e r Baby auch in so e in e r G ruppe anzum elden?
Ic h f r e u e m ic h , b a ld von D ir zu h ö re n .
L ie b e G rüße
D e in e K a ro la
__________________________________________H

3 Ih re M e in u n g AB 4 5 /Ü 1 0

V e rfa s s e n Sie m ith ilf e d e r R e d e m itte l e in e A n t w o r t an K a ro la .


S c h re ib e n Sie e tw a s zu fo lg e n d e n P u n k te n :

■ W as h a b e n Sie sch o n v o n s o lc h e n F rü h fö rd e rp ro g ra m m e n g e h ö rt?


■ K e n n e n Sie p e rs ö n lic h je m a n d e n , d e r m it s e in e n K in d e rn so lch e K urse g e m a c h t hat?
■ W e lc h e M e in u n g h a b e n Sie z u r F rü h fö rd e ru n g u n d w a s e m p fe h le n Sie Karola?

a u f e tw a s B ezug n e h m e n d e n e ig e n e n S ta n d p u n k t e rlä u te rn
22 N e u lic h h ö r te ic h v o n ... ^ M e in e A n s ic h t d a z u is t f o lg e n d e : Ich ...
S ch ö n , m a l w ie d e r v o n D i r ... ... b e u r te ile ic h p o s it iv / n e g a t iv , w e i l ...
... is t m ir n ic h t g a n z u n b e k a n n t. ... se h e ic h e h e r k r it is c h / p o s it iv / e n t s p a n n t .
D a z u k a n n ic h a lle r d in g s ... s a g e n Ich b in d e r fe s te n Ü b e rz e u g u n g , dass ...
... k a n n ic h ü b e r h a u p t n ic h t n a c h v o llz ie h e n . M e in p e rs ö n lic h e s F a z it i s t ... **
B e s o n d e rs k r it ik w ü r d ig i s t ... ^

U m s c h r e ib u n g d e r M o d a lv e r b e n d ü rfe n und s o lle n A B 4 6 / Ü 11— 12 G R A M M A TIK


Übersicht -> S. 48/1
S c h re ib e n Sie fo lg e n d e S ätze aus K a ro la s E -M a il m it d e n M o d a lv e rb e n
d ü r fe n o d e r s o lle n n e u .

1 R e g e lm ä ß ig e A n w e s e n h e it d e r V o rs c h u lk in d e r im U n te rr ic h t w ir d d a b e i e r w a r te t. (Z. 14)
O ie Vc?<>sct\ulUiKdle»' s o lle k akwe<sekcA «seik.

2 H a b e n w ir d e n n das R echt, u n se re n K in d e rn sch o n v o r S c h u lb e g in n L e is tu n g a b zu v e rla n g e n ?


(Z. 17/18)

3 W ä re es n ic h t w ic h tig e r, dass sie g e n ü g e n d Z e it z u m fa n ta s ie v o lle n S p ie le n haben? (Z. 18/19)

4 E rw a c h s e n e n A n g e s te llte n is t es b e is p ie ls w e is e v e rb o te n , m e h r als ze h n S tu n d e n a m Tag


zu a r b e ite n ,... (Z. 1 9 /2 0 )

5 W ü rd e s t Du uns e m p fe h le n , u n se r Baby au ch in so e in e r G ru p p e a n z u m e ld e n ? (Z. 25)

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ kurze T exte ü b e r u n te rsch ie d lich e Form en der F rü h fö rd e ru n g ve rstehen. □ □ □
■ ve rste h e n , w as je m a n d in e in e r E -M ail zum Them a „F rü h fö rd e ru n g “ ä u ß e rt. □ □ □
■ m eine eigene M e in u n g zum Them a „F rü h fö rd e ru n g “ d e ta illie rt s c h riftlic h d a rste lle n . □ □ □
■ U m sch re ib u ngen d e r M o d a lve rb e n d ü rfe n und so lle n verste h e n und a n w e n d e n . □ □ □
HÖREN

1 W a s m e i n e n S ie ? S t i m m t d a s ?

A rb e ite n Sie in K le in g ru p p e n . Lesen Sie d ie fo lg e n d e n d re i B ild u n te rs c h rifte n .


W as k ö n n te n W is s e n s c h a ftle r da zu u n te rs u c h t u n d h e ra u s g e fu n d e n h a b e n ? D is k u tie re n Sie.

M a c h t B e w e g u n g s c h la u ? B e e in flu s s t T e m p e ra tu r da s E rs t m a l d a r ü b e r s c h la fe n ?
K ö rp e rg e w ic h t?

2 N e u e E r k e n n tn is s e -> A B 4 7 / Ü 1 3

H ö re n Sie d re i k u rz e R a d io b e ric h te e in m a l k o m p le tt.


W e lc h e s T h e m a fin d e n Sie b e s o n d e rs in te re s s a n t?

b H ö re n Sie d ie B e ric h te n o ch e in m a l e in z e ln . W e lc h e A ussage is t je w e ils ric h tig ?


M a rk ie re n Sie.

Text 1

1 Bei e in e r V e rs u c h s re ih e w u rd e g e te s te t, o b ...
bei S p o rtle rn ein Z u s a m m e n h a n g z w is c h e n Joggen und H irn le is tu n g b e s te h t.
sich d ie G e h irn le is tu n g bei u n s p o rtlic h e n P ersonen d u rc h re g e lm ä ß ig e s Jo g g e n ä n d e rt.
das G e h irn ä lte re r M e n s c h e n d u rc h S p o rt le is tu n g s fä h ig e r w ird .

2 A m Ende s te llte sich h e ra u s, dass ...


ru n d 20 % d e r Jo g g e r bessere g e is tig e L e is tu n g e n e rz ie lte n .
A k tiv itä te n in v e rs c h ie d e n e n H irn b e re ic h e n ke in e W irk u n g a u f d ie M e rk fä h ig k e it h a b e n ,
d ie k ö rp e rlic h a k tiv e G ru p p e e in e s c h n e lle re R e a ktio n u n d e in e bessere M e r k fä h ig k e it h a tte .

<301 Text 2
CD1
3 W as fa n d e n F o rsch e r in B ezug a u f R a u m te m p e ra tu r u n d G e w ic h ts a b n a h m e heraus?
W e n n m a n sich tä g lic h lä n g e r in R äum en u n te r 15 G rad a u fh ä lt, n im m t m a n ab.
Bei k u rz e m A u fe n th a lt in e tw a s k ü h le re n R äum en b ild e t d e r K ö rp e r e in e A r t F e ttv e rb re n n e r.
U m a b z u n e h m e n , b ra u c h t m a n z u s ä tz lic h zu m A u fe n th a lt in k ü h le re n R äum en v ie l B e w e g u n g .

4 Eine w e ite re Folge n ie d rig e re r R a u m te m p e ra tu re n seien ...


p o s itiv e A u s w irk u n g e n a u f U m w e lt u n d G e ld b e u te l,
m e h r e rk ä lte te M e n s c h e n im W in te r,
k ö rp e rlic h e P ro b le m e d u rc h M u s k e lz itte rn .

Text 3
CD1
5 L a u t e in e r n e u e n S tu d ie ...
s o llte m a n w ic h tig e E n ts c h e id u n g e n e rs t e in m a l ü b e rs c h la fe n .
ka n n W u t im B auch z u r P ro b le m lö s u n g b e itra g e n .
m uss m a n a u f h e ftig e P ro v o k a tio n e n a u ch h e ftig re a g ie re n .

6 M a th e m a tis c h e A u fg a b e n lö s te n d ie T e s tp e rs o n e n ...
nach d e m S ch la fe n d e u tlic h besser als o h n e S chlaf.
a m b e s te n , w e n n sie sie h ä u fig w ie d e rh o lte n u n d d a n n n u r ku rz s c h lie fe n .
g le ic h g u t m it o d e r o h n e S chlaf.
HOREN

Lesen Sie d ie Z e itu n g s ü b e rs c h rifte n . B e ric h te n Sie in K le in g ru p p e n v o n w e ite re n in te re s s a n te n


E rk e n n tn is s e n , d ie Sie g e h ö r t o d e r g e le se n h a b e n .
K o f f e in w i r k t g e g e n P r o th e s e n k ö n n e n n u r ü b e r B ü r o l ä r m w i r d a ls
A lz h e im e r s y m p to m e G e d a n k e n b e w e g t w e rd e n S tre s s fa k to r u n te rs c h ä tz t

d S te lle n Sie d ie in te re s s a n te s te n E rg e b n isse im P le n u m vo r.

I r r e a l e F o lg e s ä t z e ^ AB 4 8 /Ü 1 4 -1 6 G R A M M A TIK
Übersicht -> S. 48/2
a Lesen Sie fo lg e n d e A u ssa g e n aus d e n H ö rte x te n .
W e lc h e B e d e u tu n g h a b e n sie? M a rk ie re n Sie.

1 D u b is t im M o m e n t z u a n g e s p a n n t, u m e in e r ic h tig e E n ts c h e id u n g z u tr e ffe n .
Du b is t im M o m e n t se h r a n g e s p a n n t, d e s h a lb k a n n s t du keine ric h tig e E n ts c h e id u n g tr e ffe n .
U m e in e ric h tig e E n ts c h e id u n g zu tr e ffe n , m u s s t du se h r a n g e s p a n n t sein.

2 D e r B ü r o a llta g is t h ä u f ig v ie l z u stre ssig , a ls dass m a n g u te V o rs ä tz e w ie g e s ü n d e re E rn ä h ru n g


u n d m e h r S p o rt e in fa c h u m s e tz e n k ö n n te .
D e r B ü ro a llta g is t h ä u fig se h r s tre s s ig , a b e r tr o tz d e m k ö n n te m a n g u te V o rs ä tz e w ie
g e s ü n d e re E rn ä h ru n g u n d m e h r S p o rt e in fa c h u m s e tz e n .
D e r B ü ro a llta g is t h ä u fig so s tre s s ig , dass m a n g u te V o rs ä tz e w ie g e s ü n d e re E rn ä h ru n g und
m e h r S p o rt n ic h t so e in fa c h u m s e tz e n kann.

b V e rb in d e n Sie d ie S ätze m it zu ... u m zu .

1 Ich b in g e ra d e se h r m ü d e . Ich ka n n n ic h t jo g g e n .
IcU b ik C je^ucle z u u ^ u c le , uua z u j o c j c j e k .

2 N ach d e m v e rlo re n e n F u ß b a lls p ie l w a r d e r T ra in e r se h r w ü te n d . Er w o llte n ic h t m it den


J o u rn a lis te n sp re ch e n .

3 D ie J u g e n d lic h e n fa n d e n d ie F ilm d o k u m e n ta tio n z ie m lic h la n g w e ilig . Sie w o llte n sich den


z w e ite n Teil n ic h t m e h r a n se h e n .

V e rb in d e n Sie d ie S ätze m it zu ..., a ls dass + K o n ju n k tiv II.

1 D ie A n fo rd e ru n g e n an d ie M e n s c h e n w a re n in d e n v e rs c h ie d e n e n Z e ita lte rn se h r u n te rs c h ie d lic h


M a n k a n n ih re L e is tu n g e n n ic h t v e rg le ic h e n .
ö ie /4k|or'cle< ukC jek cxk clie V ie k s c k e k w ovrek <k cAek v e ^ c t\< e c A e k e k z3ei4cxl4e*'k z k _ _ _ _ _ _ _
U k le ^ c k ie c U ic ly , (xU ckc\ss iw.(Xk ilvre L e i s 4 u k C j e k v e ^ le ic l\ e k U d k k 4 e . _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

2 K in d e r im V o rs c h u la lte r sin d no ch se h r v e rs p ie lt. M a n ka n n ih n e n keine tro c k e n e n L e rn a u fg a b e n


v o rs e tz e n .

3 D ie E rgebnisse d e r T e s tre ih e w a re n se h r u n e in h e itlic h . M a n ka n n ke in e kla re n S c h lu s s fo lg e ru n g e n


d a ra u s z ie h e n .

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ R a d io ku rzb e rich te über neueste w is s e n s c h a ftlic h e E rkenntnisse ve rste h e n . □ □ □
■ über Ergebnisse w is s e n s c h a ftlic h e r S tudien b e rich te n . □ □ □
■ irreale Folgen m it z u ..., u m ... zu und zu ..., als dass + K o n ju n k tiv II ausdrücken. □ □ □
SPR EC H EN

1 W i e i n t e l l i g e n t s i n d S ie ?

a S ehen Sie fo lg e n d e A u fg a b e n aus e in e m In te llig e n z te s t an u n d v e rs u c h e n Sie sie in n e rh a lb v o n d re i


M in u te n zu lö s e n . V e rg le ic h e n Sie Ih re Lösu n g e n im Kurs. D ie A u flö s u n g fin d e n Sie a u f S e ite AB110.

1 F ühren Sie d ie Z a h le n fo lg e fo r t: 4 S etzen Sie d e n fe h le n d e n B u c h s ta b e n ein,


3, 6, 9,15, 24, sodass z w e i W ö rte r e n ts te h e n :
2 F ühren Sie d ie B u c h s ta b e n fo lg e fo r t: HAU ASCHE
B, E, H, K, 5 W ä h le n Sie e in e F ig u r (a -e ) aus, d ie die
3 D e r Tag, d e r nach ü b e rm o rg e n k o m m t, o b e re Reihe fo r ts e tz t:
lie g t v ie r Tage nach S a m sta g . W e lc h e r Tag
>

is t h e u te ? M a rk ie re n Sie. E fl
GEI S o n n ta g [0 M o n ta g [0 F re ita g ““
E l D o n n e rs ta g \e ] S a m sta g UM E l
H
a b c d

b In w e lc h e n B e re ic h e n w e rd e n In te llig e n z te s ts w o h l e in g e s e tz t u n d w a s m ö c h te m a n
d a m it h e ra u s fin d e n ?

2 E ig n u n g s te s ts im V is ie r

a D ie S B -B ank h a t b e s c h lo sse n , d ie S uche na ch n e u e n M ita r b e ite r n zu o p tim ie re n .


Lesen Sie d ie V e rö ffe n tlic h u n g d e r G e s c h ä fts fü h ru n g im In tr a n e t u n d d ie b e id e n S te llu n g n a h m e n
d a zu . E rgänzen Sie d ie A rg u m e n te v o n A n d re a s P. u n d A m e lie R. in d e r T a b e lle .

W ir planen, ab Juni säm tliche neuen B ew erber als Erstes einen O n lin e -E ig n u n g ste st absolvieren zu
lassen. D adurch können w ir d ie g ru n d sä tzlich e E ignung von B ew erbern fü r P ositionen erkennen, die
viele anspruchsvolle A ufgaben um fassen. Die neuen Testverfahren prüfen verschiedene in te lle ktu e lle
Bereiche w ie rechnerisches, sprachliches, räum liches und analytisches Denken. A u f diese Weise
5 ersparen w ir uns zahlreiche a u fw e n d ig e B ew erbungsgespräche m it K andidaten, die sich dann eve n ­
tu e ll in d e r P robezeit als u n g e e ig n e t erw eisen. Nun m ö ch te n w ir zusam m en m it d e m B etriebsrat
alle interessierten M ita rb e ite r zu einer Diskussion ü b e r fo lg e n d e a ktu e lle F ragestellungen einladen:
Sind O n lin e -E ig n u n g ste sts ein a d ä q u a te s M itte l fü r die Suche n a c h o p tim a l q u a lifiz ie rte n M ita rb e ite rn ?
} ___________ ______________________________ ▼

A n d re a s P., B e tr ie b s r a ts m itg lie d :


In z w is c h e n m ü s s e n v ie le J o b s u c h e n d e o n lin e e in e n E ig n u n g s - o d e r a u c h I n t e l li ­
g e n z te s t m a c h e n . E in e rs e its lä s s t s ic h d a d u r c h n a t ü r lic h d ie g r u n d s ä tz lic h e E ig ­
n u n g f ü r e in e n T ä tig k e its b e re ic h fe s ts te lle n , a n d e re rs e its d e n k e ic h , dass s o lc h e
s ta n d a r d is ie r te n T ests n ic h t s e h r v ie l ü b e r e in ig e w ic h t ig e E ig e n s c h a fte n w ie s
Z u v e rlä s s ig k e it, E m p a th ie o d e r M o t iv a t io n s f ä h ig k e it e in e s M e n s c h e n a u ss a g e n .

A m e lie R., M it a r b e it e r in d e r P e rs o n a la b te ilu n g :


U m fr a g e n h a b e n g e z e ig t, dass m e h re re r e n o m m ie r te U n te r n e h m e n s e it d e r E in ­
f ü h r u n g v o n s ta n d a r d is ie r te n E ig n u n g s te s ts b e i d e r E in s te llu n g v o n n e u e m P e r­
s o n a l k e in e g rö ß e re n E n ttä u s c h u n g e n m e h r e rle b e n . A u c h f ü r B e w e rb e r k a n n es io
v o n V o r te il s e in z u e r fa h r e n , ob ih r e F ä h ig k e ite n u n d Q u a lifik a tio n e n z u e in e r
b e s tim m te n S te lle p a sse n .

A rg u m e n te f ü r E ig n u n g s te s ts A rg u m e n te g e g e n E ig n u n g s te s ts
uacxk Ucxkk eile ^ u k c U & 'f e lic k e G icjku kcj
e ik e TcvficjUei-f le s W e lle k

b S a m m e ln Sie w e ite re A rg u m e n te f ü r o d e r g e g e n E ig n u n g s te s ts u n d e rg ä n z e n Sie sie in d e r T a b e lle .


SPR EC H EN

3 D is k u s s i o n -> A B 4 9 - 5 0 / Ü 1 7 - 1 8

a O rd n e n Sie d ie R e d e m itte l d e n d re i K a te g o rie n zu.

D is k u s s io n s te iln e h m e r D is k u s s io n s le itu n g
A rg u m e n te a n fü h re n a u f e in A rg u m e n t e in g e h e n
E in le itu n g : ___________________
D is k u s s io n s fü h ru n g :
A b sch lu ss:

1 H e u te w o lle n w ir u n s m i t d e m T h e m a ... 8 E in e rs e its lä s s t sich d a m it ...fe s ts te lle n ,


a u s e in a n d e rs e tz e n . a n d e r e r s e its ...
2 Ich f in d e , dass m a n m it s o lc h e n M e t h o d e n ... 9 D a h a s t d u re c h t, p r o b le m a tis c h f i n d e i c h ...
3 Ein z e n tr a le r P u n k t b e i d ie s e r D is k u s s io n 10 D e m k a n n ic h n ic h t z u s tim m e n , w e i l ...
is t d o c h d ie F r a g e ,... 11 A lle s in a lle m k ö n n te m a n a ls o s a g e n ,...
4 N a tü r lic h h a b e n s o lc h e Tests ih re 12 Ja, a b e r w ä re es d a n n n ic h t s in n v o ll, ...
B e re c h tig u n g , a b e r m a n s o l l t e ... ✓ 13 A b s c h lie ß e n d k ö n n te n w ir a ls o f e s t h a lt e n , ...
5 D u lä s s t a ls o d a s A r g u m e n t v o n ... g e lte n , 14 D as k a n n ic h n ic h t n a c h v o llz ie h e n .
m e in s t a b e r a u c h , dass ... Is t es n ic h t so, d a s s ...
6 Ich w ü r d e m ir w ü n s c h e n , dass m e h r 15 Ich v e r tr e te d e n S t a n d p u n k t ...
G e w ic h t a u f . . . g e le g t w ird . D a d u rc h ... 16 W e r m ö c h te sich d a z u n o c h ä u ß e rn ?
7 V ie lle ic h t s o llte n w ir u n s n o c h in te n s iv e r 17 ... k ö n n e n w ir s p ä te r n o c h e in m a l
m i t d e r F ra g e b e s c h ä f t ig e n , ... a u fg r e ife n . ^

b B ild e n Sie G ru p p e n u n d d is k u tie re n Sie. G ru p p e A a r g u m e n tie r t f ü r d e n E in sa tz v o n E ig n u n g s te s ts ,


G ru p p e B d a g e g e n . G ru p p e C b e s te h t aus bis zu d re i D is k u s s io n s le ite rn , d ie d ie M o d e ra tio n d e r
E in le itu n g , des M it t e lt e ils u n d des A b sch lu sse s u n te re in a n d e r a u fte ile n .

4 A d je k tiv d e k lin a tio n n a c h A r t ik e lw ö r t e r n u n d n a c h A d je k t iv e n /


u n b e s tim m te n Z a h lw ö r te r n A B 5 1 -5 2 /U 1 9 -2 1 G R A M M A TIK
Übersicht -> S. 48/3
a S uchen Sie d ie W ö r te r im T e x t a u f S e ite 4 4 u n d e rg ä n z e n Sie d ie E n d u n g e n .

A r tik e lw o r t A d je k tiv e /u n b e - N om en
s tim m te Z a h lw ö rte r
keine g rö ß e r E n ttä u s c h u n g e n
so lch e s ta n d a rd is ie rt Tests
a lle /s ä m tlic h e in te re s s ie rt /n e u M ita r b e ite r /B e w e r b e r
v ie le a n s p ru c h s v o ll A u fg a b e n
z a h lre ic h e a u fw e n d ig _____ B e w e rb u n g sg e sp rä ch e
fo lg e n d e a k tu e ll F ra g e s te llu n g e n
e in ig e w ic h tig _____ E ig e n s c h a fte n
m e h re re re n o m m ie rt U n te rn e h m e n
v e rs c h ie d e n e in te lle k tu e ll B ereiche

b N ach w e lc h e n W ö rte rn f o lg t d ie A d je k tiv d e k lin a tio n w ie nach d e m b e s tim m te n A r tik e l, nach


w e lc h e n W ö rte rn w ie nach d e m u n b e s tim m te n b z w . N u lla rtik e l?

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ eine D e b a tte zum Them a „E ig n u n g ste sts“ v o rb e re ite n und fü h re n . □ □ □
■ A d je k tiv e n d u n g e n nach A rtik e lw ö rte rn und u n b e s tim m te n Z a h lw ö rte rn /
A d je k tiv e n erkennen. □ □ □
W O R T S C H A T Z

T ie r is c h e I n t e l l i g e n z -> A B 5 3 - 5 4 / Ü 2 3 - 2 4

a T ie re n w e rd e n h ä u fig E ig e n s c h a fte n z u g e s c h rie b e n .


W u s s t e n S ie s c h o n ? -> A B 5 3 / U 2 2
W ie w ü rd e n Sie e in e n R aben u n d e in e n Fuchs
F a b e ln s in d k u r z e E r z ä h lu n g e n , in d e n e n
c h a ra k te ris ie re n ?
T ie re w ie M e n s c h e n h a n d e ln u n d m e n s c h lic h e

E ig e n s c h a fte n h a b e n . D a b e i k o m m e n e in ig e

T ie r e h ä u f i g e r v o r, w i e b e is p ie ls w e is e d e r

L ö w e , d e r W o lf, d i e E u l e o d e r d e r F u c h s . D u r c h

den V e rfre m d u n g s e ffe k t w ird in d ire k t K ritik

an n e g a tiv e n V e rh a lte n s w e is e n d e r M e n s c h e n

g e ü b t, d e m L e s e r w ir d s o z u s a g e n e in S p ie g e l

v o rg e h a lte n . E in e F a b e l e n d e t m e is t m it e in e r

S c h lu s s p o in te , d ie e in e B e le h r u n g o d e r M o r a l

e n t h ä l t . S ie s o ll ih r e L e s e r a b e r a u c h u n te rh a l­

te n . F a b e ln g ib t es b e re its s e it d e r A n tik e .

b Lesen Sie n u n d ie Fabel „D e r Rabe u n d d e r F uchs“ . W ie w e rd e n d ie b e id e n T ie re h ie r b e s c h rie b e n ?


E rg ä nzen Sie a lle B e z e ic h n u n g e n , d. h. N o m e n u n d A d je k tiv e f ü r ...

■ de n R aben: z u frie d e n , ... ■ den Fuchs: v o rb e iz ie h e n d , h u n g r ig , ...

D e r R a b e u n d d e r F uchs
A n einem M orgen saß ein Rabe m it einem gestoh­ dich zum K ö n ig aller Vögel krö n en !“ Das schmei­
lenen Stück Käse im Schnabel a u f einem A st, wo chelte dem eitlen Raben und das H erz schlug ihm
er in Ruhe seine Beute verzehren w ollte. Zufrieden vor Freude höher. Stolz riss er seinen Schnabel a u f
5 krächzte der Rabe über seinen Käse. Dies hörte ein und begann zu krächzen. Dabei entfiel ih m das köst­
vorbeiziehender, hungriger Fuchs, der gleich darü­ liche Stück Käse. D a ra u f hatte der listige Vierbeiner
ber nachdachte, wie er an den Käse kom m en könnte. n u r gewartet. Schnell schnappte er sich die Beute
E nd lich hatte er eine Idee: Freundlich begann das und machte sich gleich ans Fressen. D a rie f der naive
schlaue Tier, den Raben zu loben: „O h Rabe, was bist schwarze Vogel em pört: „H e , das war gemein!“ Doch
io du fü r ein wunderbarer Vogel! W enn dein Gesang der überlegene Fuchs lachte nur über den törichten
ebenso schön ist wie dein Gefieder, dann sollte man Raben.

c W as so ll m a n aus d ie s e r Fabel le rn e n , w a s is t d ie s o g e n a n n te „ M o r a l“ ?

d W e lc h e A d je k tiv e b e z e ic h n e n ...?

g ro ß e g e is tig e F ä h ig k e ite n g e rin g e g e is tig e F ä h ig k e ite n


sc W a u

e So w e rd e n a n d e re F a b e ltie re h ä u fig c h a ra k te ris ie rt. O rd n e n Sie d ie A d je k tiv e , d ie zu g e is tig e n


F ä h ig k e ite n passen, den b e id e n K a te g o rie n in d zu u n d e rg ä n z e n Sie w e ite re .

■ d e r g u tm ü tig e , ein w e n ig n a ive u n d e in fä ltig e Bär


■ d ie w e is e Eule
■ d e r v o rs ic h tig e , klu g e Luchs
■ d ie e in fa c h e u n d d u m m e H e n n e

f K e n n e n Sie s e lb s t e in e Fabel? E rzä h le n Sie sie in K le in g ru p p e n . F in d e n Sie h e ra u s,


o b d ie a n d e re n G ru p p e n m itg lie d e r d ie se o d e r e in e ä h n lic h e G e s c h ic h te au ch k e n n e n .

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ die m enschlichen E igenschaften von Tieren in e in e r Fabel ve rstehen. □ □ □
■ die U n te rsch ie d e von A d je k tiv e n zur B eschreibung g e is tig e r F ähigkeiten ve rstehen. □ □ □
■ eine Fabel erzählen und dabei einen in te rk u ltu re lle n V ergleich a n ste lle n . □ □ □
SEHEN UND HÖREN

1 D a m a ls u n d h e u t e

S ehen Sie d ie b e id e n B ild e r aus


e in e m A n im a tio n s film an.

1 W a n n u n d w o s p ie le n d ie Szenen
w o h l je w e ils ?
2 W e lc h e n Z u s a m m e n h a n g k ö n n te
es z w is c h e n d e n b e id e n geben?

2 D a s W is s e n d e r W e l t

S ehen Sie d e n F ilm in A b s c h n itte n an u n d b e a n tw o r te n Sie d ie Fragen o d e r m a rk ie re n Sie.

9 A b s c h n itt 1
DVD1
1 W a r Ihre V e rm u tu n g ü b e r O rt und Z e it a u f B ild A ric h tig ? W as w isse n Sie ü b e r d iesen O rt?
2 W as k ü n d ig t d e r e in g e b le n d e te T e x t an? M a rk ie re n Sie.
Das W isse n d e r M e n s c h h e it is t nach d ie s e m Tag v ie l g r ö ß e r / v i e l g e r in g e r als davor.
10 A b s c h n itt 2
DVD1
1 A n w a s f ü r e in e m O r t b e fin d e n sich d ie P ersonen? W e lc h e n A k tiv itä te n g e h e n sie d o r t nach?
2 Ein M a n n v e rs u c h t, ein G e rä t z u m L a u fe n zu b rin g e n u n d w ird h in e in g e z o g e n .
U m w a s f ü r e in e „M a s c h in e “ k ö n n te es sich h ie rb e i h a n d e ln ?
11 A b s c h n itt 3
DVD1
1 H a tte n Sie m it Ih re r V e rm u tu n g recht?
2 W o la n d e t d e r M a n n ?
3 W o ra n e rin n e rn d ie D e ta ils in d e r Küche? W e r is t w o h l d e r d icke M a n n h in te r d e r Theke?

12 A b s c h n itt 4
DVD1
1 W as is t m it den b e id e n p a ssie rt? W e lc h e H in w e is e g ib t es da fü r?
2 W as bzw . w e n v e rg le ic h t d e r F o rsch e r hier?
3 W e lc h e D u m m h e it b e g e h t d e r d icke M a n n h in te r d e r Theke?

13 A b s c h n itt 5
DVD!
1 W as is t g e schehen?
2 W e lc h e Folgen in d e r u n m itte lb a re n und in d e r fe rn e n Z u k u n ft h a tte das Ereignis?
3 W ie fin d e n Sie dieses Ende?

3 E le m e n t e d e r F i l m a n i m a t i o n ^ A B 5 4 /Ü 2 5

14 S ehen Sie d e n F ilm no ch e in m a l g a n z. N o tie re n Sie S tic h p u n k te zu fo lg e n d e n A s p e k te n :


DVD1
■ das M a te ria l, aus d e m d ie F ig u re n g e m a c h t s in d : U ue-Iiw cxs.se
■ d ie R e q u is ite n o d e r auch G e g e n s tä n d e , d ie a u fta u c h e n :
■ w ie sich d ie F ig u re n b e w e g e n :_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
■ d e r S ze n e n w e ch se l u n d das T e m p o des F ilm s:
■ d ie M u s ik im H in te r g r u n d :__________________________________ -

b W as m e in e n Sie? D is k u tie re n Sie in K le in g ru p p e n .

1 W a ru m is t d e r Film ganz o h n e Sprache? W ie fin d e n Sie das?


2 W as m a c h t Ih re r M e in u n g nach den „Z a u b e r“ des F ilm s aus?

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ über In h a lt und A ussageabsicht eines A n im a tio n s film s sprechen. □ □ □
■ Ü b erle gungen zu verschiedenen E lem enten der F ilm a n im a tio n a n ste lle n . □ □ □
■ m eine M e in u n g zur B eso n d e rh e it eines A n im a tio n s film s äußern und begründen. □ □ □

47
GRAMMATIK

1 M o d a lv e r b e n u n d ih r e A lt e r n a t iv e n k- s. 3 9 /3 ; 4 1 /4

können
D er M e n s c h k a n n sich d e r Er is t in d e r Lage / im s ta n d e , sich d e r A u ß e n w e lt
A u ß e n w e lt a n p assen. Er h a t d ie F ä h ig k e it/d a s V e rm ö g e n a n zu p a sse n .
H e u tz u ta g e k ö n n e n w ir v ie le d ie M ö g lic h k e it / v ie le te c h n is c h e
W ir h a b e n
te c h n is c h e H ilfs m itte l n u tz e n d ie G e le g e n h e it/d ie C hance, H ilfs m itte l zu n u tz e n .

m ü sse n
D ie M e n s c h e n m u s s te n e r fo r d e r lic h /
Es w a r im m e r schon dass sie ih r G e h irn a n s tre n g te n .
im m e r sch o n ih r G e h irn u n u m g ä n g lic h ,
a n s tre n g e n . Sie w a re n im m e r schon g e z w u n g e n , ih r G e h irn a n z u s tre n g e n .
Er m u ss d ie A rb e it Er h a t / Es b e s te h t d ie N o tw e n d ig k e it, d ie A rb e it re c h tz e itig zu
re c h tz e itig e rle d ig e n . Er is t da zu v e r p flic h te t, e rle d ig e n .

w o lle n
W ir w o lle n uns W ir h a b e n v o r
uns m it In te llig e n z zu
m it In te llig e n z W ir b e a b s ic h tig e n / s in d b e s tre b t
b e s c h ä ftig e n .
b e s c h ä ftig e n . W ir h a b e n d ie A b s ic h t / d ie In te n tio n

d ü rfe n
K in d e r d ü rfe n in d e r S chule K in d e r h a b e n das R e c h t/d ie E rla u b n is, in d e r S chule auch
a u ch m ite n ts c h e id e n . Es is t d e n K in d e rn e r la u b t /g e s t a tt e t, m itz u e n ts c h e id e n .
Bei Tests d ü rfe n sie n ic h t v o m b e im N a c h b a rn
Es is t bei T ests v e r b o te n /u n te r s a g t,
N a c h b a rn a b s c h re ib e n . a b z u s c h re ib e n .

s o lle n /s o llte n
Du s o lls t d e in e n C h e f D e in C h e f e r w a r te t, dass du ih n z u rü c k ru fs t.
z u rü c k ru fe n . Du h a s t den A u ftr a g / d ie A u fg a b e , d e in e n C h e f z u rü c k z u ru fe n .
M a n s o llte fle x ib e l sein. Es w ä re e m p fe h le n s w e r t/r a ts a m /b e s s e r , fle x ib e l zu sein.

2 I r r e a l e F o lg e s ä t z e k - s .4 3 /3

M it d e r K o n s tru k tio n z u + A d je k tiv , als dass + K o n ju n k tiv II u n d zu + A d je k tiv , u m zu fo r m u lie r t


m a n e in e irre a le Folge, das h e iß t e in e Folge, d ie n ic h t e in t r it t / e in g e t r e t e n ist.
D er B ü ro a llta g is t zu s tre s s ig , als dass m a n g u te V o rs ä tz e f ü r d ie G e s u n d h e it u m s e tz e n k ö n n te .
(D er B ü ro a llta g is t se h r s tre s s ig . M a n ka n n d ie g u te n V o rs ä tz e fü r d ie G e s u n d h e it n ic h t u m s e tz e n .)

Bei d e r K o n s tru k tio n zu + A d je k tiv , um ... zu ka n n das M o d a lv e rb können w e g fa lle n .


D ie V o rg ä n g e im K ö rp e r sin d zu k o m p le x , als dass m a n sie s c h n e ll e rk lä re n k ö n n te .
D ie V o rg ä n g e im K ö rp e r sin d zu k o m p le x , u m sie s c h n e ll zu e r k lä r e n ./e r k lä r e n zu k ö n n e n .

3 A d je k tiv e n d u n g e n n a c h A r t ik e lw ö r t e r n u n d n a c h A d je k t iv e n /
u n b e s tim m te n Z a h lw ö r t e r n « - S .4 5 /4

A r tik e lw ö r te r A d je k tiv e /u n b e s tim m te N om en D e k lin a tio n


Z a h lw ö rte r
a lle /s ä m tlic h e in te re s s ie rte n M ita r b e ite r w ie nach
ke in e g rö ß e re n E n ttä u s c h u n g e n b e s tim m te m
s o lc h e /w e lc h e s ta n d a rd is ie rte n Tests A rtik e l
e in ig e /m e h re re /v e rs c h ie d e n e re n o m m ie rte U n te rn e h m e n w ie nach
v ie le * /w e n ig e * a n s p ru c h s v o lle A u fg a b e n N u lla rtik e l
fo lg e n d e /z a h lre ic h e a k tu e lle F ra g e s te llu n g e n im P lural

* im S in g u la r: v ie l n e u e s W is s e n , w e n i g f r e ie r P la tz
1 A r b e it u n d P r iv a tle b e n

a W e lc h e n B e ru f ü b t d ie P erson a u f d e m F o to w o h l aus? W o ra n e rk e n n e n Sie das?

b Ü b e rle g e n Sie sich f ü r d ie P erson e in e m ö g lic h e B io g ra fie .

2 Z w e i W ö r t e r , e in S a tz , e in T e x t

a A rb e ite n Sie zu d r it t . J e d e /r in d e r G ru p p e w ä h lt e in N o m e n
u n d e in V e rb aus u n d b ild e t d a m it e in e n S atz. Sie k ö n n e n auch K /ur' wekiCje Viek-
w e ite re W ö r te r z u m T h e m a „ A r b e its s te lle “ e rg ä n z e n . >scl\ek e iv ^ lik d le k
ilv^e TcvfiCjUei*} (xu cl\
d e r B e ru f • d ie B alance • d ie B e ru fu n g • d ie L e id e n s c h a ft • cxU S e r'u iu kC j.
a u s s p a n n e n • h in e in s c h n u p p e rn • s c h u fte n • e m p fin d e n • ...

b D ie S ätze je d e r G ru p p e w e rd e n e in g e s a m m e lt u n d an e in e a n d e re G ru p p e
w e ite rg e g e b e n . D ie n e u e G ru p p e v e rb in d e t d ie S ätze zu e in e m s in n v o lle n T e x t.
D a b e i d a r f sie a u ch e tw a s h in z u fü g e n o d e r ä n d e rn .

c P rä s e n tie re n Sie d ie E rg e b n isse im P le n u m .


W ä h le n Sie g e m e in s a m d ie z w e i o rig in e lls te n T e x te aus.

4 9
LESEN 1

1 E r fü lle n d e B e r u f s t ä t ig k e it

U n te rh a lte n Sie sich in d e r G ru p p e : Ü b e n Sie z u rz e it e in e n o d e r m e h re re B e ru fe aus?


W e n n ja , w e lc h e n o d e r w e lc h e ? W ie z u frie d e n s in d Sie d a m it?

b W e lc h e F a k to re n s in d w ic h tig , d a m it m a n s e in e n
B e ru f als e r fü lle n d b e tra c h te t?

d e r V e rd ie n s t • d ie A u fg a b e n • d ie K o lle g e n •
d ie S tim m u n g in d e r F irm a • d e r W e g z u r A rb e it • ...

c A rb e ite n Sie zu z w e it. S ehen Sie d ie F otos an.


W e lc h e b e ru flic h e n B e s c h ä ftig u n g e n sin d h ie r
d a rg e s te llt? W e lc h e w ü rd e n Sie e h e r h a u p tb e ru flic h
u n d w e lc h e e h e r n e b e n b e ru flic h a u sü b e n ?
W e lc h e w ü rd e besse r zu Ih n e n passen? W a ru m ?

2 D ie r i c h t i g e M i s c h u n g m a c h t ’ s ! A B 5 8 /Ü 3

Lesen Sie d e n T e x t u n d u n te rs tre ic h e n Sie d ie S c h lü s s e lw ö rte r.

E rgänzen Sie d ie w ic h tig s te n A u ssa g e n zu je d e m A b s c h n itt in e ig e n e n W o rte n .


V e rg le ic h e n Sie d ie E rg e b n isse im Kurs.

A b s a tz 1 |k UA.öcjek v ie le V le k s c l\e k it\^e / \ < bei4 k ic lv f.


A b s a tz 2
A b s a tz 3
A b s a tz 4
A b s a tz 5

W is s e n S ie , w a s in Ih n e n s te c k t?
W ie w i r e in e e r f ü l l e n d e T ä t i g k e i t f i n d e n k ö n n e n .

In M e in u n g s u m fra g e n geben ü b e r 60 P ro ze n t d e r E u ro p ä e r an, m it ih r e r A rb e it u n z u frie d e n zu


sein, d o c h d e r H ä lfte d a v o n fe h lt d e r M u t, d a ra n e tw a s zu ä n d e rn . W e n n Sie zu d ie se n M e n s c h e n
g e h ö re n o d e r Sie w e n ig s te n s m a n c h m a l das G e fü h l h a b e n , m it sich u n d Ih re m B e ru f n ic h t im 5
R e in e n zu sein, gebe ic h Ih n e n h ie r e in e A n le itu n g , w ie Sie das L a b y rin th d e r M ö g lic h k e ite n aus­
lo te n u n d e in e e rfü lle n d e A rb e it fin d e n k ö n n e n . W as is t n o tw e n d ig , u m besonders in w ir t s c h a ft­
lic h s c h w ie rig e n Z e ite n e in e T ä tig k e it zu fin d e n , in d e r w ir u n s m it u n s e re n W e rte n , u n s e re n Lei­
d e n s c h a fte n u n d u n s e re n T a le n te n w ie d e rfin d e n ?
S eit ü b e r e in e m J a h rh u n d e rt e rz ä h lt m a n u n s in d e r w e s tlic h e n K u ltu r, d e r beste W eg, u n se re io
B e g a b u n g e n zu n u tz e n u n d E rfo lg zu h a b e n , sei es, sich zu s p e z ia lis ie re n u n d e in e S p itz e n k ra ft zu
w e rd e n , e in E x p e rte in e in e m eng u m g re n z te n Feld, z u m B e isp ie l W irts c h a fts b e ra te r f ü r U n te r­
n e h m e n o d e r A n ä s th e s is t. D och es is t fra g lic h , ob das s tim m t. D e n n in s te ig e n d e m M a ß e fü h le n
M e n s c h e n sich d a m it u n w o h l, w e il ih re a n d e re n S eiten, d ie sie a u ch a u sm a ch e n , b ra c h lie g e n b le i­
ben. F ü r diese M e n s c h e n is t es s in n v o lle r, b e i ih re n T ä tig k e ite n in d ie B re ite zu stre b e n , s ta tt sich 15

w e ite r zu s p e z ia lis ie re n . M a n k a n n sich h ie r v o n U n iv e rs a lis te n d e r R enaissance w ie Le o n a rd o da


V in c i in s p irie re n lassen, d e r a n e in e m Tag m a lte , a n e in e m a n d e re n M a s c h in e n e n tw a r f u n d sich
a m W o c h e n e n d e d e m S tu d iu m d e r A n a to m ie w id m e te .
„P o rtfo lio a rb e ite r" n e n n t m a n h e u te M e n s c h e n , d ie s im u lta n u n d m e is t fr e ib e r u flic h v e rs c h ie ­
d e n e n T ä tig k e ite n n a ch g e h e n . D e r M a n a g e m e n td e n k e r C harles H a n d y m e in t, das sei n ic h t n u r 20

g u t, u m in u n s ic h e re n A rb e its m ä rk te n das R is ik o zu s tre u e n , s o n d e rn auch, w e il das d a n k z u n e h ­


m e n d fle x ib le re n A rb e its b e d in g u n g e n g ro ß e G e s ta ltu n g s s p ie lrä u m e b ie te : „Z u m e rs te n M a l in
d e r M e n s c h h e its g e s c h ic h te h a b e n w ir d ie M ö g lic h k e it, u n se re A rb e it u n s e re m Leben anzupassen,
a n s ta tt u n s e r Leben n a c h d e r A rb e it a u s z u ric h te n . W ir w ä re n v e rrü c k t, w e n n w ir diese C hance
LESEN 1

n ic h t n u tz e n w ü rd e n .“ S te lle n Sie sich also d ie Frage, in w e lc h e n v e rs c h ie d e n e n B e re ich e n Sie 25

e tw a s le is te n k ö n n te n . S te lle n Sie sich vor, Sie e x is tie rte n in d re i p a ra lle le n U n iv e rs e n u n d in


je d e m k ö n n te n Sie e in Ja h r la n g e in e T ä tig k e it a u s p ro b ie re n , d ie Ih n e n lie g t u n d d e r W e lt N u tz e n
b r in g t. W e lch e d re i Sachen w ä re n das?
D e r h ä u fig s te Fehler, d e r b e i d e r B e ru fs w a h l g e m a c h t w ir d , is t, d e m g ä n g ig e n ra tio n a le n M o d e ll
zu fo lg e n , das da h e iß t: E rst p la n e n , d a n n d u rc h fü h re n . D a w e rd e n L is te n ü b e r p e rs ö n lic h e S tär­ 30

ken, S ch w ä ch e n u n d A m b itio n e n a n g e fe rtig t u n d m it d e n B e s c h re ib u n g e n v e rs c h ie d e n s te r B e ru fe


v e rg lic h e n , u m s c h lie ß lic h z ie lg e ric h te t B e w e rb u n g e n lo s z u s c h ic k e n . N u r, so h e ru m f u n k tio n ie r t
das m e is t n ic h t. V ie lle ic h t fin d e n Sie e in e n n e u e n Job, aber e n tg e g e n Ih re r E rw a rtu n g w ir d er Sie
e v e n tu e ll g a r n ic h t z u frie d e n s te lle n . S ta tt e rs t zu d e n k e n u n d d a n n zu h a n d e ln , is t es besser, dass
m a n z u e rs t h a n d e lt u n d sp ä te r d a rü b e r n a c h d e n k t. W ir s o llte n T ä tig k e ite n in d e r R e a litä t aus- 35

p ro b ie re n , in d e m w ir a n d e re n ü b e r d ie S c h u lte r sch a u e n o d e r a u f f r e iw illig e r Basis a rb e ite n . W ir


s o llte n B e ru fe a n u n s e re n E rfa h ru n g e n m essen.
Je tzt d e n k e n Sie b itte n ic h t, Sie m ü s s te n M o n ta g f r ü h k ü n d ig e n . Sie k ö n n e n solche „B ra n c h e n ­
a u s flü g e “ a u ch n e b e n Ih re r b e s te h e n d e n A rb e it m a c h e n . D ie K a rrie re -E x p e rtin H e r m in ia Ib e rra
n e n n t solche N e b e n b e s c h ä ftig u n g e n „z e itlic h b e g re n z te A u fg a b e n “. S ind Sie e in d e s illu s io n ie rte r 40

Banker? W a ru m u n te rric h te n Sie a m W o ch e n e n d e n ic h t e in p a a r S tu n d e n Yoga o d e r g e s ta lte n fr e i­


b e ru flic h W ebseiten? A us so lch e n k le in e n E x p e rim e n te n k a n n d e r M u t zu g ro ß e n , w o h lü b e rle g te n
V e rä n d e ru n g e n w a c h s e n . F o rd e rn Sie sich se lb st h e ra u s: In w e lc h e B ra n ch e m ö c h te n Sie als Erstes
h in e in s c h n u p p e rn u n d w e lc h e n e rs te n S c h ritt m ü sse n Sie d a fü r tu n ?

3 D is k u s s i o n

W as h a lte n Sie v o n d e m V o rs c h la g des A u to rs ? S tim m e n Sie ih m zu o d e r


le h n e n Sie se in e Id e e n ab? W e lc h e E rfa h ru n g e n h a b e n Sie p e rs ö n lic h b e i d e r W a h l
Ih re r A rb e its p lä tz e g e m a c h t u n d w e lc h e E rw a rtu n g e n an e in e n g u te n
A rb e its p la tz h a b e n Sie? D is k u tie re n Sie.

Es a ls n i c h t - o b l i g a t o r i s c h e s S a t z e l e m e n t -> A B 5 8 - 5 9 / Ü 4 - 6 G R A M M A TIK
Ü b e r s i c h t - > S. 6 0 / 1 a
V e rg le ic h e n Sie d ie S ätze in S p a lte 1 m it d e n E n ts p re c h u n g e n
aus d e m T e x t in S p a lte 2 u n d u n te rs tre ic h e n Sie je w e ils d ie N e b e n s ä tz e .
W ie h a t sich d ie S te llu n g v o n H a u p t- u n d N e b e n s a tz v e rä n d e rt?
W a ru m w ir d in S p a lte 2 das P ro n o m e n es b e n ö tig t?

S p a lte 1 S p a lte 2
1 Sich zu s p e z ia lis ie re n ..., sei d e r b e s te W e g ... ... d e r b e ste W e g ... sei es, sich zu s p e z ia lis ie re n ...
(Z. 10/11)
2 O b das s tim m t, is t je d o c h fra g lic h . D och es is t fra g lic h , o b das s tim m t. (Z. 13)
3 ... in d ie B re ite zu s tre b e n ..., is t f ü r diese Für d ie se M e n s c h e n is t es s in n v o lle r ,... in d ie
M e n s c h e n s in n v o lle r. B re ite zu s tre b e n ... (Z. 15)

S c h re ib e n Sie d ie fo lg e n d e n S ätze o h n e es.

1 Es is t w u n d e rb a r, dass sich so v ie le M ö g lic h k e ite n b ie te n .


öaSsS

2 Es is t n o rm a l, im Leben m e h rm a ls d e n Job zu w e c h s e ln .
Iiv\. Lebek

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ H auptaussagen eines ansp ru ch svo lle n k u ltu rk ritis c h e n A rtik e ls zusam m enfassen
und k o m m e n tie re n .
■ das P ronom en es als n ic h t-o b lig a to ris c h e s S a tze le m e n t erkennen und a n w e n d e n .
SPR EC H EN

1 W a s g u t e F ir m e n a u s m a c h t AB 6 0 /Ü 7

A rb e ite n Sie zu z w e it: W as v e rs te h t m a n u n te r fo lg e n d e n B e g riffe n ?


E rklä re n Sie m it e ig e n e n W o rte n u n d g e b e n Sie B e isp ie le .

G u te s B e trie b s k lim a
B e trie b s k lim a • U m g a n g s to n • M its p ra c h e re c h t •
h e rrs c h t, w e n n sich a lle g u t
H o n o rie ru n g vo n L e is tu n g • A rb e its z e it •
v e rs te h e n u n d z. B. e tw a s z u s a m m e n
S p a ß fa k to r • V e rtra g s s itu a tio n
u n te rn e h m e n .

2 A t t r a k t i v e A r b e it g e b e r f ü r d ie Z u k u n f t -» A B 6 0 / Ü 8

a A rb e ite n Sie in K le in g ru p p e n . E n tw e rfe n Sie e in P ro fil f ü r d ie b e id e n


a b g e b ild e te n U n te rn e h m e n s fo rm e n . B e zie h e n Sie d a b e i d ie in 1 g e n a n n te n
P u n k te e in u n d e rg ä n z e n Sie n o ch w e ite re A s p e k te .

S ta rt-u p -U n te rn e h m e n F a m ilie n b e trie b

fle x ib le /Vbei4<s?ei*fek

b E n ts c h e id e n Sie sich f ü r e in e U n te rn e h m e n s fo rm u n d ü b e rle g e n Sie sich


e in P ro fil f ü r Ih re F irm a . S a m m e ln Sie M a ß n a h m e n , m it d e n e n Sie das U n te rn e h m e n
f ü r n e u e M ita r b e ite r a t t r a k t iv m a c h e n w o lle n . N e n n e n Sie au ch E in w ä n d e ,
d ie m ö g lic h e rw e is e g e g e n d ie M a ß n a h m e n g e ä u ß e rt w e rd e n k ö n n te n .

M a ß n a h m e n d a rle g e n E in w ä n d e ä u ß e rn
W ir s e tz e n a u f e in g u te s B e tr ie b s k lim a /... ) ) M a n m u ss a lle r d in g s a u c h se h e n , d a s s ...
W ir t u n s e h r v ie l f ü r ... Es g i b t je d o c h g ro ß e P ro b le m e b e i / i n ...
W ir w e rd e n in Z u k u n f t m e h r f ü r ... tu n . A lle rd in g s s ie h t d ie Z u k u n f t in B e zu g
B e i u n s b e k o m m t m a n e in e n fe s te n a u f... d ü s t e r / k r it is c h / a u s : M a n m u ss
V e r tr a g /... D a s is t m e h r w e r t a ls ... d a m it re c h n e n , dass ... ^
W ir b ie te n r e g e lm ä ß ig e A r b e its z e ite n /... ^

c T ra g en Sie Ih re E rgebnisse im K urs z u s a m m e n u n d d is k u tie re n Sie. W as is t Ih r Fazit?


W as m a c h t e in e n A rb e itg e b e r a t t r a k t iv f ü r n e u e M ita rb e ite r?

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ B e g riffe zum Them a „a ttra k tiv e r A rb e its p la tz “ in eigenen W o rte n erklären. □ □ □
■ ein P ro fil fü r ein U n te rn e h m e n e rste lle n . □ □ □
■ M a ß n a h m e n darlegen, um einen A rb e itg e b e r a ttra k tiv zu m achen. □ □ □
H O R E N

1 A r b e its v e r h ä lt n is s e

a S ehen Sie d ie F otos in 2a a n . W e lc h e B e ru fe ü b e n d ie P e rso n e n w o h l aus?


W o a rb e ite n sie? S p re ch e n Sie.

b W e lc h e E rfa h ru n g e n m a c h e n a u s lä n d is c h e A rb e itn e h m e rin n e n u n d A rb e itn e h m e r,


w e n n sie in D e u ts c h la n d , Ö s te rre ic h o d e r d e r S c h w e iz e in e S te lle suchen?
W e lc h e A r t v o n Job fin d e n sie z u n ä c h s t w o h l a m e h e ste n ?

2 A r b e it n e h m e r m it M ig r a t io n s h in t e r g r u n d im I n t e r v ie w AB 6 1 /Ü 9

a H ö re n Sie das e rs te G e sp rä ch . N o tie re n Sie d ie In fo rm a tio n e n in d e r T a b e lle .


CD1
B eata C a lv in
G e b u rts - /H e rk u n fts la n d
In D e u ts c h la n d s e i t ...
S c h u lb ild u n g ^ —
A u s b ild u n g a n e rk a n n t?
S te lle n s u c h e
S te lle /T ä tig k e it
A rb e its z e it T e iU e il
S oziale L e is tu n g e n
im A rb e its v e rtra g
V e rd ie n s t/B e z a h lu n g
Z u k u n fts p lä n e

350 b H ö re n Sie n u n das z w e ite G e sp rä ch u n d e rg ä n z e n Sie.


CD1
c W e lc h e Ih re r V e rm u tu n g e n aus 1 tr a fe n zu?
.

3 Ih r e b e r u flic h e L a u fb a h n -> A B 6 2 - 6 3 / 1 1 1 1 - 1 2

a S c h re ib e n Sie e in e n k u rz e n T e x t (circa 150 W ö rte r) ü b e r sich. E rlä u te rn Sie:

■ W as m a c h e n Sie b e ru flic h o d e r w a s m ö c h te n Sie b e ru flic h m achen?


■ W as f ü r e in e A u s b ild u n g h a b e n Sie?
■ W e lc h e W ü n s c h e , B e d ü rfn is s e u n d E rw a rtu n g e n h a b e n Sie an den A rb e itg e b e r?
■ W as m ö c h te n Sie in den n ä c h s te n Jahren b e ru flic h e rre ich e n ?

b Lesen Sie d e n T e x t Ih re r L e rn p a rtn e rin / Ih re s L e rn p a rtn e rs , fra g e n Sie nach u n d


s te lle n Sie a n s c h lie ß e n d ih r e /s e in e B e ru fs p lä n e im K urs vo r.

W u s s te n S ie s c h o n ?

I n D e u t s c h la n d g i b t es M i l l i o n e n v o n s o g e n a n n t e n „ g e r i n g f ü g i g B e s c h ä f t i g t e n ", a u c h

„ M i n i j o b b e r " g e n a n n t . D ie s e A r b e i t n e h m e r a r b e it e n h ä u fig in P r iv a t h a u s h a lt e n a ls H a u s ­

h a lts h ilfe o d e r a ls K in d e rb e tre u e r. V ie le s in d a b e r a u c h in B e trie b e n b e s c h ä ftig t, in s b e s o n ­

dere im R e in ig u n g s g e w e r b e u n d in d e r G a s t r o n o m ie . M i n i j o b b e r e r h a lte n e in a u f 4 5 0 E u ro

b e g r e n z t e s m o n a t l i c h e s E i n k o m m e n . S ie b r a u c h e n k e in e S o z ia la b g a b e n u n d L o h n s te u e rn

z u b e z a h le n , e rh a lte n d a fü r a b e r a u c h k e in e bzw . w e n ig e r S o z ia lle is tu n g e n .

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ In fo rm a tio n e n über die A rb e its s itu a tio n von M enschen m it M ig ra tio n s h in te rg ru n d ,
die in d e u tschsprachigen Ländern leben, ve rstehen. □ □ □
■ d e ta illie rt A u s k u n ft über das eigene g e g e n w ä rtig e o d e r g e w ü n sch te
A rb e its v e rh ä ltn is geben. □ □ □
L is a -M a rie Joshua e n t­ B a stia n jo b b t
a rb e ite t s e it w ic k e lt n e b e n als N a c h tp o r­
d e r Lehre als d e m S tu d iu m tie r in e in e m
B a n k k a u ffra u . f ü r e in e n V er­ H o te l, u m sich
la g e in e A p p G eld f ü r e in e
z u m V o k a b e l­ lä n g e re Reise
tr a in in g . zu v e rd ie n e n .

A B C

b W e lc h e s A rb e its e n tg e lt e rh a lte n sie? Lohn- und Gehaltsabrechnung * * * * * * * * » , « 0 * » *

799968 M u s te rfirm a Angebot 0 1 .0 9 2 8 ,0 0 2 8 ,0 0


O rd n e n Sie zu. fkn
n a a r r a w "* b ä
0 1 .0 1 .0 9 30 1 0 ,0 RK
Kutttrflrv* Ar.gotot 799948 * !r s r x r t ? * s s r ss ist0'
Kuatcrfttraasc 128 5014)1 2 7 .0 4 .7 1
2> H o n o ra r G e h a lt 88888 30 1 1 1 1 K BAY J 101

Port.Kr. 000001 000 Barmer E rsa tzk a ss e


S tu n d e n lo h n IW « ,
M u ster Anna-Lena
01/09 U ftr* Kor««
2230 CITIBANK DDF. 30020900
M u s te rs tra s s e 25
010 123 HYPOVEREINSBK. 70020270
80888 M u s te rs ta d t
c W e lc h e d ie s e r B e z a h lu n g e n is t
m o n a tlic h , fe s t u n d re g e lm ä ß ig ?
>- ---------------- *

Abrechnung 01.0 9

2 L o h n - u n d G e h a lts a b r e c h n u n g LA Anzahl Bezeichnung EUR KOST KOTR S V .B tto . S T .B tto . G e s .B tto .

S ehen Sie d ie se A b re c h n u n g an G esam tb ru tto ***2530,00

u n d b e a n tw o r te n Sie d ie F ragen. Abzüge

L o h n steu er 3 34 , 83
1 W ie hoch sind d ie A bzüge insg e sa m t? K irc h e n s te u e r 26,78
S o lid a r it ä t s z u s c h la g 18, 41
2 A us w e lc h e n P osten s e tze n sich d ie A N -A n te il Kranke n v e rs ic h e rung 2 07 , 46
A N -A n te il Renten v e rs ie h e rung 2 39 , 09
A b zü g e z u s a m m e n ? A N -A n te il A r b e it s lo s e n v e r s ic erung 37,95
A N -A n te il Pflegeve r s ic h e r ung 32,26
3 W ie v ie l P ro ze n t des B r u tto e in ­
Gesamtabzüge ►896,78
k o m m e n s b le ib t in d ie s e m Fall
nach a lle n A b z ü g e n ü b rig ? N e tto lo h n /N e tto g e h a lt *••1633,22

M a rk ie re n Sie:
circa [ I ] 6 5 % [b] 5 0 % \7 ] 4 0 %

3 Abgaben -> A B 6 3 - 6 4 / Ü 1 3 - 1 4

a W as w ir d m it d e n S te u e rn , V e rs ic h e ru n g e n u n d Z u s c h lä g e n fin a n z ie rt? O rd n e n Sie zu.

1 A rb e its lo s e n v e rs ic h e ru n g — A d ie U n te rs tü tz u n g , d ie e in A rb e itn e h m e r e rh ä lt,


n a c h d e m er ins R e n te n a lte r e in g e tre te n is t
2 K irc h e n s te u e r ^ — B d ie m o n a tlic h e U n te rs tü tz u n g , d ie e in A rb e itn e h m e r
e rh ä lt, w e n n er se in e n A rb e its p la tz v e rlo re n h a t
3 K ra n k e n v e rs ic h e ru n g C d e r U n te rh a lt d e r K irc h e n g e b ä u d e , G e h ä lte r f ü r P fa rre r,
B isch ö fe , k o n fe s s io n e lle K in d e rg ä rte n e tc.
4 L o h n s te u e r D d ie H ilfe f ü r d e n A u fb a u d e r n e u e n B u n d e s lä n d e r nach
d e r W ie d e rv e re in ig u n g d e r b e id e n d e u ts c h e n S ta a te n
5 P fle g e v e rs ic h e ru n g E d ie M a ß n a h m e n , u m a lte u n d k ra n k e M e n s c h e n zu
H ause o d e r in e in e m H e im zu v e rs o rg e n
6 R e n te n v e rs ic h e ru n g F d ie L e is tu n g e n , d ie m a n e rh ä lt, w e n n m a n z u m A rz t o d e r
ins K ra n k e n h a u s m uss u n d M e d ik a m e n te b ra u c h t
7 S o lid a ritä ts z u s c h la g G d ie L e is tu n g e n des S o z ia ls ta a te s , z. B. k o s te n lo s e r
S ch u lb e su ch , ö ffe n tlic h e V e rk e h rs m itte l, T h e a te r ,...

b W e lc h e d ie s e r A b g a b e n g ib t es au ch in Ih re m H e im a tla n d ?
W O R T S C H A T Z

M e h r N e tto v o m B ru tto -» A B 6 4 / Ü 1 5

a S ehen Sie d ie B ild e r a n . U m w e lc h e L e is tu n g e n e in e s A rb e itg e b e rs g e h t es h ie r w o h l?

b Lesen Sie u n d e rg ä n z e n Sie d ie V e rb e n in d e r ric h tig e n F o rm .

D as W o r t „ B r u t t o “ (1) m a n f ü r das G e h a lt,


b e v o r S te u e rn u n d S o z ia la b g a b e n (2) w e r ­
d e n . D e r T e il, d e n A r b e itg e b e r a n d e n S o z ia la b g a b e n b e z a h le n , w ir d a b z ie h e n
a u f d e r A b r e c h n u n g n ic h t (3). D e r B e g r iff angeben
„ N e tt o “ «sIcuvOvJ (4) w ie d e r B e g r iff „ B r u t t o “ a u s d e m Ita lie n is c h e n b le ib e n
und (5) in d ie s e m Z u s a m m e n h a n g „ r e in “ : b e d e u te n
„ N e t t o “ is t e in G e h a lt o h n e d e n A n t e il d e r S te u e rn u n d S o z ia la b g a b e n , -s ta m m e i t
a ls o d a s „ r e in e “ E n tg e lt, d a s d e m A r b e itn e h m e r z u r V e r fü g u n g s te h e n
(6). I n d e r p o litis c h e n D is k u s s io n s p ie lt d ie F rage, v e rw e n d e n
w ie v ie l e in e m A r b e itn e h m e r n a c h a lle n A b z ü g e n v o n s e in e m L o h n
b z w . G e h a lt ü b r ig (7), e in e z e n tra le R o lle .

D a s s te h t n ic h t a u f d e r G e h a lts a b r e c h n u n g :

U m g u t a u s g e b ild e te F a c h k rä fte z u (1), la s s e n


s ic h A r b e itg e b e r e tw a s e in fa lle n . S ta tt e in e r G e h a lts e rh ö h u n g w e r d e n a n b ie te n
z u s ä tz lic h e L e is tu n g e n z u m L o h n (2). b in d e n
So (3) z u m B e is p ie l d e r C h e f e in e K in d e r b e tr e u u n g . e rh a lte n
G ro ß e U n te r n e h m e n (4) o f t B e tr ie b s k in d e r g ä r te n . e rö ffn e n
F ü r d ie B e s c h ä ftig te n s in d d ie P lä tz e k o s te n lo s . O d e r d e r A r b e itn e h m e r g e h ö re n
(5) d a s n e u e s te S m a rtp h o n e in k lu s iv e V e rtra g . b e z a h le n
F ü r A r b e itn e h m e r m i t s c h m a le m G e h a lt s ik c l je g lic h e A r te n v o n ü b rig b le ib e n
G e s c h e n k -, B ü c h e r- o d e r T a n k g u ts c h e in e n willUc>UAU*ek (6). -wittfee m m e TT
G u ts c h e in e (7) m it t le r w e ile n ic h t n u r b e i B e ru fs ­ -setTT

a n fä n g e r n z u m R e p e rto ire . D ie H a u p ts a c h e b e i a ll d ie s e n B e is p ie le n is t,
dass d e m A r b e itn e h m e r d a d u r c h a m E nde m e h r G e ld , a ls o m e h r N e tto
v o m B r u t to (8).
\

S ic h W ö r t e r e in p r ä g e n

Es h ilft, w e n n m a n b e im V o k a b e lle rn e n a u s g e w ä h lte W ö r t e r l a u t v o r s ic h h in s a g t.

M a n s o llte d ie s e T e c h n ik n ic h t b e i a lle n W ö rte rn a n w e n d e n , so n d ern ü b e rle g e n ,

w e lc h e T e ile d e s S to ffs b e s o n d e r s w i c h t i g f ü r e in e n p e r s ö n lic h s in d . B e i s c h w ie r ig z u

s p r e c h e n d e n K o m p o s i t a e m p f i e h l t s ic h d e r s c h r it t w e is e A u f b a u von h in te n her, z u m

B e is p ie l S ic h e ru n g - V e rs ic h e ru n g - lo s - a rb e its lo s - A rb e its lo s e n v e rs ic h e ru n g .

Ich kann je tz t... © © ©


■ d e ta illie rt über das Them a Lohn und G e h a lt sprechen. □ □ □
■ A bgaben und A bre ch n u n g e n in te rn a tio n a l ve rgleichen. □ □ □
■ Fachausdrücke d e r Lohn- und G e h a ltsa b re ch n u n g ve rste h e n und a n w e n d e n . □ □ □
LESEN 2

1 D ie l i e b e n K o l l e g e n

S ehen Sie d ie B ild e r a n . W e lc h e K o lle g e n -T y p e n s in d h ie r w o h l d a rg e s te llt? H a b e n Sie sch o n


e in m a l m it e in e m d ie s e r K o lle g e n -T y p e n z u s a m m e n g e a rb e ite t? B e s c h re ib e n Sie d ie se P erson.

2 W e r s p r ic h t? D e r b lo n d e
M a n n m i t d e r S o n n e n b rille
Lesen Sie d ie C h a ra k te ris ie ru n g e n u n d o rd n e n Sie
k ö n n te e in A n g e b e r sein.
d ie Z ita te d e n B e s c h re ib u n g e n zu.
Einer, d e r sich w ic h tig
„D ie a c h te S te lle nach d e m K o m m a is t fa ls c h g e r u n d e t!“ m a c h t.
„ M ü lle r ! Da h a b e n Sie M is t g e b a u t!“
„M e n s c h , sa g ' ich da zu r A n n -K a th rin , ich m uss d ir w a s e rz ä h le n !“
„L e u te , ich h a b ' N u ssku ch e n d a b e i!“
„M e in Z iel is t es, in f ü n f Jahren d ie F irm a zu le ite n .“
6 „O h n e m ic h lä u ft h ie r g a r n ic h ts . M e in e K o lle g e n sin d so u n fä h ig !“

[Äj D e r C h o le r ik e r
R u m b rü lle n , b is d ie W ä n d e w a c k e ln u n d m in d e s te n s d ie P r a k tik a n tin z itte r t. C h o le rik e r fin d e n
sich o ft in d e r C hefetage u n d g le ic h e n e in e r A n z u g tra g e n d e n Z e itb o m b e : M a n w e iß n ie , w a n n sie
das n ä ch ste M a l e x p lo d ie re n - o d e r w a ru m . D iese U n b e re c h e n b a rk e it m a c h t d ie M ita r b e ite r zu
N e rv e n w ra c k s . C h o le rik e r s in d h a r t im N e h m e n , ih re M ita r b e ite r s in d es aber o f t n ic h t u n d le id e n s
u n te r ih n e n . N a ch d e r S c h re ia tta c k e is t d e r C h o le rik e r-C h e f o ft w ie d e r ga n z fr e u n d lic h - o d e r g ib t
de n „lie b e n K o lle g e n “ n a c h m itta g s sogar fre i.

D ie B ü r o - M u t t i
G e b u rts ta g e p e r Excel-Tabelle v e rw a lte n . U n d w e n n K o lle g e n A b s c h ie d fe ie rn , b e s o rg t sie n ic h t
n u r das G eschenk, sie v e rp a c k t es a u ch u n d re n n t a u ch n o c h a lle n h in te rh e r, d ie ih re n Z w e i-E u ro - io
fü n fz ig - A n te il n ic h t b e z a h lt h a b e n . Sie m a g H a rm o n ie . D ie K o lle g in n e n s in d m a n c h m a l ego­
is tis c h , sie is t es n ie . Sie la u s c h t d e m L ie b e s k u m m e r des T ra in e e s, t e ilt k a n n e n w e is e A y u rv e d a -
W o h lfü h l-T e e aus u n d b e so rg t K o p fs c h m e rz -G e p la g te n e in A s p irin . N a tü rlic h lä s s t sie sich auch
d ie b lö d e s te n A rb e ite n a u fd rü c k e n , w e n n je m a n d n e tt fra g t. E in e r m uss d ie ja m a ch e n , oder? Sie
h a t es w ir k lic h n ic h t le ic h t. 15

D e r K a r r ie r is t
E -M a ils v e rs c h ic k t er g e rn gegen 22.17 U h r - u n d fin d e t es v e rd a m m t u n p ro fe s s io n e ll, w e n n er
d a n n a u f A n tw o r t w a r te n m uss. T agsüber h a t er es im m e r e ilig , h a s te t v o n M e e tin g zu M e e tin g ,
b e v o r er n o c h eben z u m K u n d e n n a c h S h a n g h a i je tte t. Er h a t es sch o n w e it g e b ra ch t, a b e r e r w i l l
r ic h tig h o c h h in a u s . Es g e h t s c h lie ß lic h u m e tw a s . M itta g s p a u s e o d e r F eierabend? D a fü r h a t e r 20

k e in e Z eit. S ta tt U rla u b m a c h t d e r K a rrie ris t F o rtb ild u n g . K o lle g e n u n te r te ilt er in K o n k u rre n te n ,


d ie er ü b e rtru m p fe n m uss - o d e r in Versager.

D ie Q u a s s e ls tr ip p e
Labern. Faseln. Q u a tsch e n o h n e P u n k t u n d K o m m a u n d le id e r a u ch o h n e E rk e n n tn is g e w in n . D ie
Q u a s s e ls trip p e b e g in n t, w e n n sie m o rg e n s m it „H a llö c h e n !“ in d e n A u fz u g s te ig t - d o ch a m n e r- 25

v ig s te n is t sie in M e e tin g s . D ie z ie h e n sich w ie K a u g u m m i in d ie Länge, w e il d ie Q u a s s e ls trip p e


g e w ic h tig w ie d e rh o lt, w a s a n d e re sch o n lä n g s t gesagt h a b e n . M ä n n lic h e Q u a s s e ls trip p e n s in d
o f t im IT -B ereich zu fin d e n : A n s ta tt e in fa c h n u r das neue P ro g ra m m a u f d e n C o m p u te r zu sp ie le n ,
e rk lä re n sie, w a r u m sie ü b e rz e u g te A n h ä n g e r v o n L in u x sin d .
LESEN 2

D e r B le n d e r 30

D e n Laden a lle in e s c h m e iß e n - z u m in d e s t h ö rt sich das in s e in e n E rz ä h lu n g e n so an. D er B le n ­


d e r s e h n t s ic h d a n a ch , b e w u n d e rt u n d g e lo b t zu w e rd e n , u n d als M e is te r d e r S e lb s tv e rm a rk tu n g
g e lin g t ih m das le id e r a u ch re c h t g u t. Bei B e sp re ch u n g e n lü m m e lt er sich b e to n t lä ssig a u f s e in e m
S tu h l, m a c h t fre m d e V o rsch lä g e r u n te r m it S ätzen w ie „D as is t so w a s v o n O ld E c o n o m y !" u n d
lä s s t sich s c h a m lo s f ü r d ie Idee e in e r K o lle g in a u f d ie S c h u lte r k lo p fe n . 35

[ f] D er Pedant
A lle E v e n tu a litä te n p rü fe n - u n d z w a r ganz, ga n z genau. N ic h ts b e re ite t d e m P e d a n te n m e h r
V e rg n ü g e n , a ls seine ü b e rtrie b e n e K o n tro lls u c h t zu ze le b rie re n , se lb st w e n n sie das P ro je k t v o r­
ü b e rg e h e n d la h m le g t. T ie f in s e in e r Seele m e in t d e r P e d a n t es e ig e n tlic h g u t u n d w i l l d e r Sache
d ie n e n - aber b itte , in d e m a lle s p u n k tg e n a u so g e m a c h t w ir d w ie im m e r! W e ic h t je m a n d v o m 40
S ystem des P e d a n te n ab, te r r o r is ie r t er d ie B e le g s c h a ft m it w a rn e n d e n S chreiben.

3 R a t s c h lä g e AB 6 4 /Ü 1 6
W e n n e in K o lle g e
F o rm u lie re n Sie R a tsch lä g e , w ie m a n m it den s c h re it, s o llte m a n R uhe
v e rs c h ie d e n e n K o lle g e n -T y p e n g u t a u s k o m m t. b e w a h re n .

Es a ls o b l i g a t o r i s c h e s S a t z e l e m e n t -> A B 6 5 - 6 6 / 0 1 7 - 2 0 G R A M M A TIK
Ü b e rs ic h t S. 6 0 / 1 b
W as e rs e tz t es in d e n fo lg e n d e n S ätzen? M a rk ie re n Sie.

S a tz te il/
N om en A d je k tiv
g a n z e n S atz
1 C h o le rik e r sin d h a rt im N e h m e n , ih re M ita r b e ite r
X
sin d es a b e r o f t n ic h t ... (Z. 5)
2 ... b e s o rg t sie n ic h t n u r das G e sch e n k, sie v e rp a c k t
es a u ch ... (Z. 9 /10)

3 D ie K o lle g in n e n sin d m a n c h m a l e g o is tis c h , sie is t


es nie. (Z. 11/12)

M it w e lc h e n V e rb e n o d e r A d je k tiv e n g e h t es h ie r e in e fe s te V e rb in d u n g ein?
E rgänzen Sie d ie se im In fin itiv .

1 T ie f in s e in e r Seele m e in t es d e r P e d a n t e ig e n tlic h g u t ... (Z. 39) = es m e in e n


2 T a g sü b e r h a t er es im m e r e ilig ... (Z. 18)
3 Er h a t es sch o n w e it g e b r a c h t... (Z. 19)
4 Sie h a t es w irk lic h n ic h t le ic h t. (Z. 14/15)

c In w e lc h e n d e r fo lg e n d e n S ätze f e h lt es? M a rk ie re n Sie u n d e rk lä re n Sie w a ru m .

CB S c h w ie rig e K o lle g e n g ib t le id e r in fa s t je d e r F irm a.


Frau M ü lle r e in e W o c h e n ic h t zu sehen, is t e in e E rh o lu n g ,
j ] Kann s c h w ie rig sein, m it s o lc h e n M e n s c h e n z u re c h tz u k o m m e n .
O b m a n sie in e in Team in te g rie re n kann, is t k e in e s w e g s sicher.
Bei m a n c h e n K o lle g e n h a n d e lt sich u m e c h te P ro b le m fä lle .

d K o rrig ie re n Sie d ie fa ls c h e n S ätze aus c.

^ ^ c l\w ie < ic je U o lle cje K Cjib4 es leicle«' ik |a s 4 j e d t c f k.

Ich kann j e t z t ...


■ einen s tilis tis c h a n sp ru ch svo lle n , u n te rh a lts a m e n Z e its c h rifte n a rtik e l ve rstehen. □ □ □
■ das P ronom en es als o b lig a to risch e s S a tze le m e n t erkenn en und a n w e n d e n . □ □ □
SCHREIBEN

1 S p r a c h s t ile -> A B 6 7 / Ü 2 1 - 2 2

E rg ä nzen Sie d ie Lücken in d e r z w e ite n E -M a il u n d v e rw e n d e n Sie


d a zu au ch d ie In fo r m a tio n e n aus d e r e rs te n N a c h ric h t.

G lo ria a rb e ite t in d e r P e rs o n a la b te ilu n g e in e r F irm a u n d s u c h t fü r e in e n


n e u e n M ita r b e ite r aus Ita lie n , B ru n o A lfre d i, e in e W o h n u n g . Ih re F re u n d in
A n n e a rb e ite t bei e in e r Im m o b ilie n firm a u n d k ü m m e rt sich u m d ie Suche
nach e in e r p a sse n d e n W o h n u n g .

H a llo G lo r ia ,
wegen d e r Wohnung f ü r H e rrn A lf r e d i hab' ic h g e s te rn meinem Chef, H e rrn S chröck, e in e M a il
g e s c h rie b e n . Er h a t w ie immer s u p e rs c h n e ll g e a n tw o rte t.
In d e r Nymphenburger S traße i s t v o r zw ei Tagen 'was f r e i geworden. D ie Wohnung p a s s t p e r fe k t
zu H e rrn A lf r e d i. Zwei rie s e n g ro ß e Zimmer im z w e ite n O bergeschoss, d ie Küche i s t zwar m in i­
k le in , aber hochmodern e in g e r ic h te t , dazu e in to p r e n o v ie r te s Bad, e in e A b ste llka m m e r und
s c h lie ß lic h e in ganz süßer B alkon . D ie Lage i s t se h r z e n tr a l, tro tz d e m r u h ig . D ie a k tu e lle
M ie te fin d e n w ir gerade ra u s .
S c h re ib am besten g le ic h H e rrn A lf r e d i und fr a g ih n , ob e r d ie Wohnung b e s ic h tig e n w i l l .
LG Anne A
____________________________________________ _______________________ ▼

Sehr C jeeW eY (1) H e rr A lf r e d i,


w ir (2) uns, dass w ir in z w is c h e n e in e m ö g lic h e Wohnung f ü r S ie g e fu n ­
den haben. G e stern (S) uns d ie Firm a Rebau, m it d e r w ir in Wohnungs­
fra g e n re g e lm ä ß ig zusammen (4), e in se h r g u te s W ohnungsangebot.
Der M a kle r (5), im Laufe des m orgigen Tages e in Expose n a c h z u lie fe rn .
(6) schon e in m a l vorab e in e kurze B eschreibung d e r Wohnung.
Es (7) s ic h um e in e 2-Zimmer-Wohnung. Beide Zimmer s in d sehr geräum ig.
D ie Wohnung (8) s ic h im zw e ite n Obergeschoss und v e r fü g t über e in e
se h r k le in e , s c h ic k e in g e r ic h te te Küche, e in k o m p le tt re n o v ie r te s Bad und e in e p ra k tis c h e
A b s te llk a m m e r. Besonders a t t r a k t i v i s t e in B alkon m it B lic k in s Grüne. D ie Lage d e r Wohnung
i s t z e n tr a l, aber se h r r u h ig . D ie M ie te w ird noch (9).
B it t e geben Sie m ir b a ld (10), ob S ie e in e B e s ic h tig u n g wünschen.
M it fr e u n d lic h e n Grüßen
G lo r ia Gessner
_____________________ M

2 W o r t b ild u n g : G r a d u ie r u n g v o n A d je k t iv e n -> A B 6 8 / Ü 2 3 - 2 4 G R A M M A TIK


Ü b e r s i c h t - > S. 6 0 / 2
U n te rs tre ic h e n Sie in A n n e s E -M a il a lle W o rtte ile , d ie d ie A d je k tiv e g ra d u ie re n .
W e lc h e s in d b e s o n d e rs p o s itiv ?

W e lc h e K e n n z e ic h e n e in e s u m g a n g s s p ra c h lic h e n S p ra c h s tils fin d e n Sie noch?

■ V e rb v e rk ü rz u n g e n , z. B. h a b ' -> h a b e ,...

c W ie w e rd e n d ie g ra d u ie rte n A d je k tiv e in d e r z w e ite n M a il v o n G lo ria G e ssner a u s g e d rü c k t?

?w ei ne-sekC ji'oße 2'iu*iv\.e*' ~ b e ic le «sikdl «selvr

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ die U n te rsch ie d e zw ischen fo rm e lle m und in fo rm e lle m S prachstil erkennen. □ □ □
■ die G ra d u ie ru n g von A d je k tiv e n ve rste h e n . □ □ □
S E H E N U N D H Ö R E N

1 J im d o

a B e s c h re ib e n Sie d ie M e n s c h e n a u f d e n F otos.
W ie s te lle n Sie sich das U n te rn e h m e n vo r,
in d e m sie a rb e ite n ?

b Lesen Sie das K o n z e p t des


U n te rn e h m e n s . U m w a s f ü r e in e
M a tth ia s , F rid tjo f, C h ris tia n
F irm a h a n d e lt es sich?

D i e I d e e h i n t e r J im d o

2004 w u rd e die erste gem einsam e Firma von M atthias, F rid tjo f und C hristian a u f einem alten
B a u e rn h o f g e g rü n d e t. O hne einen Euro zogen sie bei F rid tjo f zu Hause ein und e n tw ic k e lte n die
O n line-S oftw are, d ie nun d ie G rundlage von J im d o b ild e t.
5 Im Laufe der Z eit n u tz te n im m e r m e h r Freunde der G rü n d e r die S oftw are fü r private Zwecke.
Aus der B egeisterung über die V ie lfa lt d e r g e sta lte te n Seiten e n tsta n d die Idee zu J im d o - Poges to
the People. Die J im d o G m bH w u rd e im Februar 2007 g e g rü n d e t. Seitdem bauen M enschen rund um
den G lobus ihre W ebseiten m it d e m einfachen Baukasten von J im d o ...

2 N e u e U n te r n e h m e n s k u ltu r -» AB 6 9 /Ü 2 5 -2 6

15 S ehen Sie d e n e rs te n A b s c h n itt e in e s F ilm s ü b e r J im d o an.


DVD1
■ W e lc h e A u fg a b e n h a t d ie „F e e lg o o d -M a n a g e rin “ ? U n d w o fü r is t w o h l d ie „F lo w -M a n a g e rin “
z u s tä n d ig ?
■ W as u n te rs c h e id e t das U n te rn e h m e n vo n e in e m „k o n v e n tio n e lle n “ A rb e its p la tz ?

16 S ehen Sie n u n d e n g e s a m te n F ilm a n . W e r s a g t das? N o tie re n Sie.


DVD1
h a c jd la : „U n te rn e h m e n s k u ltu r w ird g ro ß g e s c h rie b e n .... Das G e m e in s c h a fts g e fü h l
is t w ic h tig .“
: „W ir sin d ein z ie m lic h b u n t z u s a m m e n g e m is c h te r H a u fe n .“
: „W ir h a b e n h ie r e lf S p ra c h v e rs io n e n , d a d u rc h s te lle n w ir L e u te aus
v e rs c h ie d e n e n N a tio n e n e in .“
: „W ir h a b e n e ig e n tlic h ke in e H ie ra rc h ie n .“
: „D e r E rfo lg h ä n g t n ic h t n u r am P ro d u k t, s o n d e rn an den M e n s c h e n .“

17 S ehen Sie n u n das Ende des F ilm s n o ch e in m a l a n . W e lc h e A u ssa g e n h a t F r id tjo f n ic h t g e m a c h t?


DVD1
M a rk ie re n Sie.

1 U n te rn e h m e n s k u ltu r e n ts te h t a u to m a tis c h .
2 Sie b le ib t u n b e w u s s t. X
3 Sie e n ts c h e id e t d a rü b e r, w ie v ie l Spaß M ita r b e ite r an ih re r A rb e it h a b e n .
4 W e n n sie g u t is t, m o tiv ie r t sie.
5 Sie is t in G e fa h r, w e n n sich d ie F irm a zu s c h n e ll v e rä n d e rt.

3 R e a k tio n e n

W ä h le n Sie e in e P erson aus d e m F ilm aus. M a g d a m u ss


W as h a lte n Sie v o n ih r u n d ih re n A u fg a b e n ? v ie le Id e e n h a b e n ...

Ich kann j e t z t ...


■ einem F irm e n p o rträ t die H auptaussagen zur U n te rn e h m e n s k u ltu r e n tn e h m e n . □ □ □
■ ko m p le xe A llta g ssp ra ch e ve rsch ie d e n e r Sprecher ve rstehen. □ □ □

59
G R A M M A T IK

1 F u n k tio n e n d e s P r o n o m e n s es

Das P ro n o m e n es e r f ü llt im D e u ts c h e n v e rs c h ie d e n e F u n k tio n e n . In m a c h e n S ätzen s te h t es als


o b lig a to ris c h e s S a tz e le m e n t, in a n d e re n is t es n ic h t o b lig a to ris c h u n d ka n n w e g fa lle n .

a Es als n ic h t-o b lig a to ris c h e s S a tz e le m e n t K - S. 51/4

Es als R e p rä s e n ta n t f ü r e in e n N e b e n s a tz o d e r In fin itiv s a tz *

es re p r ä s e n tie rt e in e n ...
Es is t w u n d e rb a r, dass sich so v ie le M ö g lic h k e ite n b ie te n . dass-S atz
Für diese M e n s c h e n is t es s in n v o lle r, e in e v ie ls e itig e T ä tig k e it In fin itiv s a tz
a n z u s tre b e n .
Es is t fra g lic h , o b das s tim m t. in d ire k te n F ragesatz
* W e n n d e r N e b e n s a t z o d e r I n f i n i t i v s a t z v o r a n g e s t e l l t is t, f ä l l t es w e g o d e r w ird e rs e tz t durch das:
D a s s s ic h s o v i e l e M ö g l i c h k e i t e n b i e t e n , (d a s ) is t w u n d e r b a r .

b Es als o b lig a to ris c h e s S a tz e le m e n t K - S. 5 7 /4

Es als P ro n o m e n

es e r s e t z t ...
So f u n k tio n ie r t es m e is t n ic h t. e in N o m e n im N o m in a tiv
Sie b e s o rg t n ic h t n u r das G e schenk, sie v e rp a c k t es auch. ein N o m e n im A k k u s a tiv
M e in e K o lle g in n e n sin d t o p f it , ich b in es* le id e r n ic h t. ein A d je k tiv o d e r P a rtiz ip
C h o le rik e r sin d h a rt im N e h m e n , ih re M ita r b e ite r sin d es* e in e n S a tz te il o d e r e in e n g a n ze n S atz
a b e r o f t n ic h t.
* H ie r k a n n es n ic h t a u f P o s itio n 1 s te h e n .

Es als u n p e rs ö n lic h e s S u b je k t o d e r O b je k t

es w ir d v e rw e n d e t b e i ... es
Es re g n e t, s c h n e it, d o n n e rt, b litz t, is t k a lt , ... W e tte r
Es is t 10 U hr. Es is t no ch frü h . Es w ird b a ld M it t e r n a c h t . ... Z e it
Es g e h t m ir g u t. Es t u t m ir w e h . Es ju c k t m ic h a m B e in .... P e rsö n lich e s B e fin d e n
= S u b je k t
Es s c h m e c k t m ir g u t. Es g e fä llt m ir n ic h t . ... S in n e s e in d rü c k e
Es k lo p ft, k lin g e lt, lä u te t, p fe ift, r a s c h e lt,... G e rä u sch e
Es g ib t, h a n d e lt sich u m , g e h t u m , ... Them a
Er h a t es e ilig .
Sie lä sst es d a ra u f a n k o m m e n .
fe s te A u s d rü c k e = O b je k t
Er m a c h t es sich le ic h t; sie n im m t es sch w e r; er h a t es s c h w e r
Sie m e in t es e rn s t.

2 W o r t b ild u n g : G r a d u ie r u n g v o n A d je k t iv e n k- s. 5 8 /2

ln d e r W e rb e -, J u g e n d - u n d U m g a n g s s p ra c h e w e rd e n A d je k tiv e h ä u fig g ra d u ie rt.

G ra d u ie ru n g A d je k tiv
b ra n d n e u /a k tu e ll/g e fä h r lic h G ra d u ie ru n g e n u n d A d je k tiv e k ö n n e n
e x tra s ta r k /b r e it n ic h t b e lie b ig k o m b in ie rt w e rd e n :
hyper a k tiv /m o d e r n /n e r v ö s o ffe n s ta r k (Ju g e n d sp ra ch e ),

rie se n + g ro ß a b e r n ic h t o f f e n b r e f t ;
b ild s c h ö n , a b e r n ic h t M d m t t - ,
super a k t u e ll/n e t t/ s c h n e ll/s c h ö n
n o g e ln e u , a b e r n ic h t n o g c lo k t u ü tt.
tie f b la u /tr a u r ig
to d s c h ic k /tr a u r ig
v o ll a u to m a tis c h /fu n k tio n s fä h ig
KUNST
i B ild in te r p r e ta t io n -» AB 7 3 -7 4 /Ü 2 -3

a S ehen Sie das B ild a n . W e lc h e r T ite l f ä ll t Ih n e n


s p o n ta n d a zu ein? W a ru m ? Ich w ü rd e do s B ild
„ B lu m e n g r u ß " n e n n e n , w e il d ie
b A rb e ite n Sie z w e it. V e rfa s s e n Sie e in e n k u rz e n T e x t, s c h ö n e S o n n e n b lu m e ...
in d e m Sie das B ild u n d se in e W irk u n g b e s c h re ib e n .

/Au^ cleuA. S ilc l >siel\4 u^ cxk


?)ie f a r b e H siK cl ...
? )a s S ild l wiirU-} cxu^ iv u c k

c G e fä llt Ih n e n das B ild? W a ru m (n ic h t)? Ich k ö n n te m ir

d S te lle n Sie V e rm u tu n g e n ü b e r v o rs te lle n , dass es sich u m e in e

d ie K ü n s tle rin / d e n K ü n s tle r an. K ü n s tle rin h a n d e lt, d i e ...

61
S E H E N U N D H Ö R E N 1

1 D ie W i r k u n g

a S ehen Sie das F o to d e r M a le rin O liv ia H a ya sh i u n d das v o n ih r g e m a lte


B ild a u f d e r E in s tie g s s e ite a n . W e lc h e d e r b e id e n A u ssa g e n k ö n n te
v o n d e r M a le rin s ta m m e n ? W a ru m ?

1 „ D as Leben is t n ic h t im m e r e in W u n s c h k o n z e rt. Ich f a n g e a m lie b s te n


d ie s c h w e re n , m a n c h m a l d ü s te re n M o m e n te in m e in e n B ild e rn e in ."

2 „W a s f ü r m ic h w ic h t ig is t u n d w a s m ir a b e r n ic h t im m e r g e lin g t, is t so
e in e b e s tim m te L e b e n s v ita litä t, L e ic h tig k e it, F re u d e m i t m e in e n F a rb e n ."

b W as w ü rd e n Sie g e rn
ü b e r O liv ia H a y a s h i e rfa h re n ? ~ waKK
S a m m e ln Sie F ragen.

2 D ie M a l e r i n O l i v i a H a y a s h i

S ehen Sie das V id e o p o r tr ä t in A b s c h n itte n an.


18 A b s c h n itt 1
DVD1
M a c h e n Sie N o tiz e n zu d e n fo lg e n d e n S tic h w o rte n .
■ H e im a tla n d : Vie.xiUo_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
■ A te lie r :_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
■ F a m ilie n h in te rg r u n d :_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
■ W u n s c h als K in d :_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
■ L e b e n s u n te rh a lt:_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
19 A b s c h n itt 2
DVD!
1 W a r Ih re V e rm u tu n g in 1a ric h tig ?
2 B e a n tw o rte n Sie fo lg e n d e Fragen.
■ W as m a c h t O liv ia , w e n n es ih r n ic h t so g u t geht? ■ W e lc h e W e rk z e u g e u n d H ilfs m itte l
■ In w e lc h e m S til m a lt sie? b e n u tz t sie?
■ W ie re a g ie rt sie a u f in n e re M a lb lo c k a d e n ? ■ W as g e s c h ie h t, w e n n sie ein B ild g e m a lt hat?

3 G e d ä c h tn is s p ie l

A rb e ite n Sie zu v ie r t. T ra g e n Sie aus d e m G e d ä c h tn is n o ch e in m a l z u s a m m e n , w a s Sie ü b e r O liv ia ,


ih re p e rs ö n lic h e G e s c h ic h te u n d ih re M a le re i w is s e n . J e d e /r ä u ß e rt e in e n S atz d a zu .

O liv ia is t au s M e x ik o ,
le b t a b e r s c h o n s e it 3 0 J a h re n
Sie m a lt o f t
in D e u ts c h la n d .
a u f d e m Boden.

I c h k a n n j e t z t ...
■ D e ta ilfr a g e n zu e in e m V id e o p o r t r ä t ü b e r e in e K ü n s tle rin b e a n t w o r t e n . □ □ □
■ E in z e lh e ite n a u s e in e m V id e o p o r tr ä t re k o n s tru ie re n . □ □ □

62
W O R T S C H A T Z

W o r t b ild u n g : V o r s ilb e be- AB 7 5 -7 6 /Ü 5 -6 G R A M M A TIK


Ü b e r s i c h t - > S. 7 2 / 1 a
a Im K u n s tb e trie b : W as p a s s ie rt hier? B e s c h re ib e n Sie d ie B ild e r.

b E rg ä n ze n Sie d ie V e rb e n a r b e ite n , u r te ile n oder m a le n u n d o rd n e n Sie d ie S ätze d e n B ild e rn aus a zu.

D e r M a le r b e s f< x k k 4 den R a hm en m it d e r L e in w a n d .
D ann be er d ie L e in w a n d .
□ D ie B ild h a u e rin be d ie S k u lp tu r m it H a m m e r u n d M e iß e l.
D e r K ritik e r be d ie K u n s tw e rk e .

c V a riie re n Sie d ie S ätze aus b. V e rw e n d e n Sie d a b e i d ie P rä p o s itio n e n an, a u f oder ü b e r.

1 D e r M a le r cxkw f ctie L e in w a K c t <xu{ d e n fa x k iv ie K ._ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _


2 D a n n m a lt er _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ ~~__________
3 D ie B ild h a u e r in ________________________________________ __ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
4 D e r K r itik e r __________________________________________

W o r t b ild u n g : V o r s ilb e v e r- AB 7 6 -7 7 /U 7 -8 G R A M M A TIK


Ü b e rs ic h t S. 7 2 / l b
a Lesen Sie d ie G e sch ich te und m a rk ie re n Sie a lle V e rb fo rm e n m it d e r V o rs ilb e ver-.

A u f d e m W e g z u r V e r n is s a g e

Im Sommer war ich in meiner Heim atstadt. Anlass erst etwas v e rw irrt. D e r B a h n h o f sah n ic h t mehr
w ar die Ausstellungseröffnung meines ehemaligen wie damals aus. Es gab eine unterirdische E inkaufs­
M itschülers Jörg Haas. Ich war neugierig a u f seine passage und die Eingangshalle war verschönert und
5 Kunstwerke und darauf, ob und wie unser kleines vergrößert worden. Ich ve rlie f m ich gleich. Deshalb
Städtchen sich verwandelt hatte. W ie sehr würden w ollte ich Jörg telefonisch nach dem richtigen Weg
sich Jörg und andere Klassenkameraden, die er einge­ fragen, verwählte m ich aber. Schließlich kam ich
laden hatte, verändert haben? W ürden w ir uns über­ dann, um einiges verspätet, in der Galerie an. Jörgs
haupt wiedererkennen? Rede hatte ich zwar versäumt, aber es w urde alles in
io A ls ich gegen 18 U h r am B a h n h o f ankam, war ich allem ein gelungener Abend.

b E rg ä n ze n Sie d ie T a b e lle m it W ö rte rn , d ie zu d e n m ö g lic h e n B e d e u tu n g e n v o n v e r- passen.

W as m is s lin g t d e m E rzähler? W as g e h t s c h ie f? W as h a t sich in s e in e r H e im a ts ta d t v e rä n d e rt?


v e rw a k c le b )

c S c h re ib e n Sie m it Ih re r L e rn p a rtn e rin / Ih re m L e rn p a rtn e r S ätze.


G e s4 e Y k l\<xbe ic l\
v e rle rn e n • v e rb e s s e rn • sich v e rh ö re n • v e rs c h la fe n • le id e n v e ^ s c U M e k ...

v e rg o ld e n • v e re in fa c h e n • (sich) v e rw a n d e ln • v e rk ü rz e n ...

I c h k a n n j e t z t ... © © ©
■ V e rb e n m it d e r V o rs ilb e be- b ild e n . □ □ □
■ g le ic h b e d e u te n d e V e rb e n o h n e be- m it P rä p o s itio n e n b ild e n . □ □ □
■ v e rs c h ie d e n e B e d e u tu n g e n d e r V o rs ilb e v e r- v e rs te h e n und a n w e n d e n . □ □ □
LESEN

1 E in O r t s s c h i l d - w a s s t e c k t d a h i n t e r ?

S ehen Sie das O rts s c h ild v o n Kassel an.


W as b e d e u te t w o h l „d o c u m e n ta -S ta d t" ?

2 F ra g e n u n d A n tw o r t e n a u s d e m
„ d o c u m e n t a “ - K u r z f ü h r e r -» A B 7 7 - 7 8 / U 9 - 1 1

Ein K u n s te x p e rte h a t d ie h ä u fig s te n F ragen z u r „ d o c u m e n ta “


g e s a m m e lt u n d sie e in e m Team g e s c h ic k t, das e in e n „d o c u m e n ta " - K u r z fü h r e r im
In te r n e t v o r b e r e ite t. F o rm e n Sie d ie in d ire k te n F ragen in d ir e k te Fragen u m .

V ie le L e u te w o llt e n w is s e n , was d ie „d o c u m e n ta " e i g e n t l ic h s e i und warum s ie „ d o c u ­


m e n ta " h e iß e (1 ). Außerdem i n t e r e s s i e r t e s ie , was a u f d e r „dOCUMENTA (1 3 )" a u s g e s t e llt
w e rd e und ob d o r t d ie b e s te n K ü n s tle r d e r W e lt v e r t r e t e n s e ie n (2 ). S ie f r a g t e n zum
B e is p ie l a u ch , ob d ie A u s s te llu n g aus e in e m b e s tim m te n G rund in K a s s e l s e i (3 ). A n d e re
5 w o llt e n e r f a h r e n , ob es e in e b e s o n d e rs h e ra u s ra g e n d e „d o c u m e n ta " gegeben habe (4 ).
S c h lie ß lic h in t e r e s s i e r t e n s ic h B e s u c h e r d a f ü r , w ie v i e l e M enschen zu e in e r
„d o c u m e n ta " kämen und was m it den K u n s tw e rk e n a n s c h lie ß e n d p a s s ie r e (5 ).

4 W/(x.s 1^4 die *docuiw.ek4(>/ eic,ek4licl\ ukcl woruu* l\ei(?4 «sie Ädocuiw.ek4a/?
Z. U/cx>s wnrd <xu| de*' *dOCOVicK/T/4 (43V cxu,scje^4eÜ4 ukd sikd doi'4 die be>s4ek
Uuk^4le*" de*' W/el4 Ve^4<e4ek?
3 ...
b Für d e n „d o c u m e n ta " - K u r z fü h r e r w u rd e n a u s fü h rlic h e re A n tw o r te n a u f d ie s e Fragen
z u s a m m e n g e s te llt. O rd n e n Sie d ie f ü n f Fragen aus a d e n A n tw o r te n zu.

W is s e n s w e r te s ü b e r d ie „ d o c u m e n ta “

D ie A n t w o r t is t e n g v e r b u n d e n m i t d e m N a m e n A r n o ld B ode.
D e r M a le r u n d K u n s tp ä d a g o g e w o llt e s e in e r H e im a ts ta d t, d ie
im K rie g z u g ro ß e n T e ile n z e r s tö r t w o r d e n w a r , d a m it e in e n
G e fa lle n t u n . A ls 1955 d ie B u n d e s g a rte n s c h a u in K a s s e l s ta tt­
fa n d , o r g a n is ie r te B o d e e in e k ü n s tle r is c h e B e g le itv e r a n s ta l­
t u n g - d ie e rs te „ d o c u m e n ta " w a r g e b o re n . D ie A u s s te llu n g
w a r e in so g ro ß e r E rfo lg , d a ss B o d e 1959 u n d 196 4 z w e i w e ite r e
fo lg e n lie ß u n d sie d a m it in s t it u t io n a lis ie r t e .

D ie „ d o c u m e n ta " v e r e in te p r o m in e n te u n d w e n ig e r p r o m in e n te V e r tr e te r d e r z e itg e n ö s s i- io
s e h e n K u n s t, d ie i n K a s s e l f ü r 100 T age e in e s o d e r m e h re re ih r e r W e rk e p r ä s e n tie r te n . E in g r o ­
ß e r T e il d e r W e rk e w u r d e e ig e n s f ü r d ie „ d o c u m e n ta " k o n z ip ie r t. D as M o t t o d e r S ch a u la u te te
„ Z e r s tö r u n g u n d W ie d e ra u fb a u ". N e b e n S k u lp tu r , M a le r e i, F o to g ra fie , F ilm , P e rfo rm a n c e u n d
I n s t a lla t io n g a b es a u f d e r „d O C U M E N T A 13" a u c h E x p e r im e n te a u f d e m G e b ie t d e r K u n s t,
P o litik , L ite r a tu r , P h ilo s o p h ie u n d W is s e n s c h a ft. D ie „ d o c u m e n ta " is t e in e s o g e n a n n te k u r a - 15

to r is c h e A u s s te llu n g . E in e in z e ln e r K u r a to r w i r f t e in e n s u b je k tiv e n B lic k a u f d ie z e itg e n ö s s i­


sch e K u n s t. S e it e in ig e n J a h re n g e h t d ie E n tw ic k lu n g d a h in , K ü n s tle r aus a lle n W in k e ln d e r
E rde n a c h K a s s e l z u h o le n . So h a b e n v ie le K ü n s tle r a u f e in e r „ d o c u m e n ta " d e n G r u n d s te in zu
ih r e m E rfo lg g e le g t, b e is p ie ls w e is e d e r D e u ts c h e Jo se p h B e u y s o d e r d e r C h in e s e A i W e iw e i.

4 D ie „ d o c u m e n ta " g i lt a ls d ie w e lt w e it b e d e u te n d s te A u s s te llu n g f ü r z e itg e n ö s s is c h e K u n s t. 20

D ie A v a n tg a rd e d e r K u n s t t r i f f t s ic h a lle f ü n f J a h re i n K a s s e l u n d m a c h t d ie n o rd h e s s is c h e
M e tr o p o le f ü r d r e i M o n a te z u m N a b e l d e r K u n s tw e lt. D ie e rs te „ d o c u m e n ta " fa n d 1955 s ta tt,
LESEN

im J a h r 2012 d ie 13. A u s g a b e , „ d o c u m e n ta “ is t e in K u n s tw o r t , d a s w a h r s c h e in lic h a u f A r n o ld


B o d e z u r ü c k g e h t. D ie „ d o c u m e n ta “ s o llte v o n A n fa n g a n e in e D o k u m e n ta tio n ü b e r m o d e rn e
K u n s t s e in . D e r N a m e t r ä g t a u c h d a s la te in is c h e V e rb „d o c e re “ ( „ le h r e n “ ) in s ic h , w a s a u c h
d e n A n s p r u c h d e r e rs te n „ d o c u m e n ta “ g u t w ie d e r g ib t. D ie K le in s c h r e ib u n g u n d d a s a n g e ­
h ä n g te „ a “ w a r e n e in T r ib u t a n d e n Z e itg e is t.

W a s d ie B e s u c h e r a n g e h t, g a b es im m e r w ie d e r n e u e R e k o rd e : V o n 130 0 0 0 Z u s c h a u e rn b e i d e r
e rs te n „ d o c u m e n ta “ g in g e n d ie Z a h le n s te ts n a c h o b e n . 1982 k a m e n b e re its 380 0 0 0 M e n s c h e n
z u r K a s s e le r K u n s ta u s s te llu n g . 200 7 w o llt e n 7 5 4 0 0 0 B e s u c h e r d ie „ d o c u m e n ta 12“ s e h e n . D ie
„d O C U M E N T A 13“ s te llte m i t 8 6 0 0 0 0 B e s u c h e rn e in e n n e u e n R e k o rd a u f. D ie „ d o c u m e n ta “
is t e in „ M u s e u m f ü r 100 T a g e “ . D a n a c h is t S c h lu s s . So w ie d ie K ü n s tle r v e r s c h w in d e n d a n n in
d e r R egel a u c h d ie K u n s tw e r k e w ie d e r a u s K a s s e l. Im m e r w ie d e r s in d je d o c h e in ig e A r b e ite n
in d e r S ta d t v e r b lie b e n - v o r a lle m W e rk e im ö f fe n tlic h e n R a u m .

D as is t n a t ü r lic h s u b je k tiv , a b e r v ie le K u n s te x p e r te n g la u b e n , d a ss d ie „ d o c u m e n ta 5“ 1972


d ie b is h e r b e s te „ d o c u m e n ta “ w a r . A u s s te llu n g s c h e f H a r a ld S z e e m a n n v e rs u c h te d a m a ls ,
d ie K lu f t z w is c h e n H o c h k u n s t u n d t r iv i a le r K u n s t a u fz u h e b e n . W o f r ü h e r o r d e n tlic h a u fg e ­
h ä n g te G e m ä ld e h in g e n o d e r s a u b e r p la tz ie r te S k u lp tu r e n s ta n d e n , w ir b e lt e n H a p p e n in g s
o d e r E x p e r im e n t a lf ilm e d u r c h d ie A u s s te llu n g s h a lle n . Jo se p h B e u y s p rä g te a u f d e r „ d o c u ­
m e n ta 5“ je n e n S atz, d e r m it t le r w e ile z u d e n m e is t z it ie r t e n g e h ö rt: „J e d e r M e n s c h is t e in
K ü n s tle r."

W ü rd e n Sie d ie A u s s te llu n g g e rn e in m a l b e su ch e n ? W a ru m (n ic h t)?

F r a g e n in d e r i n d i r e k t e n R e d e AB 7 9 -8 0 /0 1 2 -1 4 G R A M M A TIK
Übersicht -> S. 72/2a
Lesen Sie d ie F ragen aus 2a n o c h e in m a l. W ie w e rd e n
d ie in d ire k te n F ragen e in g e le ite t? N o tie re n Sie d ie
... w o llle k w Lssek, wcks
e in le ite n d e n V e rb e n u n d das F r a g e w o r t/d ie K o n ju n k tio n .

b Lesen Sie z w e i V a ria n te n e in e r in d ire k te n Frage u n d o rd n e n Sie zu.

■ W e lc h e Frage is t in m ü n d lic h e r U m g a n g s s p ra c h e fo r m u lie r t? (U)


■ W e lc h e Frage is t in S c h rifts p ra c h e v e rfa s s t? (S)

1 D ie L e u te w o llte n w isse n , w a s d ie „ d o c u m e n ta " e ig e n tlic h se i u n d w a r u m sie „ d o c u m e n ta " h e iß e .


2 D ie L e u te w o llte n w issen, w a s d ie „ d o c u m e n t a " e ig e n tlic h is t u n d w a r u m sie „ d o c u m e n t a " h e iß t.

c W e ite re F ra g e n : A rb e ite n Sie in K le in g ru p p e n . B ild e n Sie w e ite re d ir e k te F ragen z u m T e x t


u n d ta u s c h e n Sie sie m it e in e r a n d e re n G ru p p e a u s. F o rm u lie re n Sie d ie Fragen in in d ir e k te
F ragen u m , b e a n tw o r te n Sie sie u n d g e b e n Sie sie w ie d e r z u rü c k . D ie a n d e re G ru p p e k o n tr o llie r t.

Jemand will wi«ek, welcke A A vow Uuksl <xwi


U/elcl\e /V4 d e r ,docuiviekla" cvu,sc)&,slfell-f w e rd e . _______
v o k U uks4
K/ebek S U fk r , halwei, f o W jie , fiU ,
w i< d < x j d e r
rerfcr'kA.a.kcfc ukd IksdallcJiok e,Ib i es awck
„ c H o c u iv c e k 4 a /

c x u s c ,e > s 4 e lU ?
ey&riu*ek4e dek 6ebie4ek d e r Kuksd, PolidiU
L iW + u r, PlvWofkie wkd UWksckaH. ' !

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ in d ire k te in d ire k te Fragesätze u m fo rm e n . □ □ □
[- !
■ A b s c h n itte n aus einem K u n s tfü h re r passende Fragen zuordnen. □ □ LJ
r— «
■ selbst w e ite re D e ta ilfra g e n d ire k t und in d ire k t fo rm u lie re n und b e a n tw o rte n . □ □ U
SP R EC H EN

P a r t n e r p r o je k t : P r ä s e n ta tio n z u m
T h e m a „K u n s t“ H 5 rl

B e re ite n Sie zu z w e it e in e P rä s e n ta tio n vo r.


G e h e n Sie d a b e i in fo lg e n d e n S c h ritte n v o r:

S c h ritt 1: W a h l des T h e m a s

W o rü b e r w ü rd e n Sie a m lie b s te n sp re ch e n ? Ü b e r e in e n
b e s tim m te n K ü n s tle r, e in K u n s tw e rk , e in e A u s s te llu n g ,
e in b e so n d e re s M u s e u m o d e r e in e Epoche? E inigen Sie sich
m it Ih re r L e rn p a rtn e rin / Ih re m L e rn p a rtn e r a u f e in T h e m a .

Ich w a r m a l im D D R -M u s e u m
in B e rlin - s e h r s p a n n e n d , w a s m a n d a
a lle s se h e n u n d ü b e r d ie D D R e r fa h r e n
k a n n . E in fa c h e in E rle b n is !

M ic h f a s z in ie r t d ie
M a le r e i des J u g e n d s tils . B e so n d e rs
g u t g e fa lle n m ir d ie F ra u e n b ild e r
v o n G u s ta v K lim t.

R ic h tig re c h e rc h ie re n

S u c h e n S ie f ü r I h r e P r ä s e n t a t i o n in v e r s c h ie d e ­

n e n Q u e lle n w ie z .B . B ild b ä n d e n , Z e its c h rifte n ,

B üchern u n d W e b s e ite n im In te rn e t n a ch p a s ­

s e n d e m M a t e r i a l . A c h t e n S ie b e i R e c h e r c h e n i m
S c h r itt 2: S to ffs a m m lu n g
In t e r n e t a u c h d a ra u f, o b d ie Q u e lle a k tu e ll u n d

R e ch e rch ie re n Sie zu Ih re m T h e m a u n d s e r iö s ist, w i e z . B . e i n e o f f iz ie lle P u b l i k a t i o n

e i n e r B e h ö r d e o d e r I n s t i t u t i o n . N e n n e n S ie I h r e
s a m m e ln Sie M a te ria l zu fo lg e n d e n A s p e k te n .
Q u e lle n a u c h in I h r e r P r ä s e n t a t io n u n d vor
A c h te n Sie a u ch d a ra u f, a n s p re c h e n d e s a lle m im H a n d o u t.
B ild m a te ria l zu fin d e n .

K ü n s tle r W e rd e g a n g , w ic h tig e b io g r a fis c h e E reignisse, k ü n s tle ris c h e r D u rc h b ru c h , w ic h tig e


A u s s te llu n g e n , ...
K u n s tw e rk E n ts te h u n g s g e s c h ic h te , e v tl. Teil e in e s Z y k lu s , E x is te n z v o n S k iz z e n /V a ria tio n e n ,
R e a k tio n des P u b lik u m s , ...
A u s s te llu n g O rt(e ), Z e it u n d D a u e r, T h e m a u n d a u s g e s te llte W erke, P u b lik u m s e r fo lg ,...

M useum K o n z e p t, In h a lt, D a u e ra u s s te llu n g e n , te m p o r ä r e A u s s te llu n g e n , L a g e u n d G rö ß e des


M u s e u m s , B esucher, G e s c h ic h te , ...
E poche D a u e r d e r E poche, V e rb re itu n g s g e b ie t, K ü n s tle r a u s d e r E poche, M u s e e n , in d e n e n
W e rk e a u s d e r E p o ch e a u s g e s te llt w e rd e n , V o rlä u fe r , ...

S c h r itt 3: P la n u n g u n d G lie d e ru n g des In h a lts

E ra rb e ite n Sie n u n e in e G lie d e ru n g f ü r Ih re P rä s e n ta tio n . Ü b e rle g e n Sie, w a s in d ie E in le itu n g ,


de n H a u p tte il u n d den S chluss g e h ö rt. Lassen Sie sich f ü r d e n E in s tie g e tw a s B e so n d e re s e in fa lle n ,
e tw a e in o rig in e lle s Z ita t, ein kle in e s Q u iz etc. B e g in n e n Sie den H a u p tte il m it den w e n ig e r
w ic h tig e n P u n k te n u n d b e ric h te n Sie e h e r g e g e n Ende ü b e r b e s o n d e rs in te re s s a n te A s p e k te o d e r
s p e k ta k u lä re E reignisse. Z ie h e n Sie a m Ende Ih re r P rä s e n ta tio n ein R esüm ee.
SP R EC H EN

S c h ritt 4 : G e s ta ltu n g d e r Das D D R -M u s e u m in B e rlin ________________


F o lie n f ü r d ie P rä s e n ta tio n
A E in le itu n g : ku rzes Q u iz zu r D D R
B H a u p tte il: Das M u s e u m
1 E rric h tu n g des M u s e u m s
2 H is to ris c h e H in te r g r ü n d e
S c h ritt 5: F o rm u lie re n des B e g le itte x te s 3 E in ze ln e A u s s te llu n g s s tü c k e
B e d e u t u n g d e s M u s e u m s f ü r B erlin u n d D e u t s c h la n d
1 O rd n e n Sie d ie R e d e m itte l den
C Resümee
S p re c h a b s ic h te n zu.

S p r e c h a b s ic h t R e d e m it t e l

A a n e in T h e m a h e r a n f ü h r e n ^ 1 ^ A b s c h lie ß e n d k ö n n te m a n s a g e n , d a s s ...

2 Z u e rs t m ö c h te ic h ... / A l s N ä c h s te s b e tr a c h te n w ir d a n n ...

B d ie A u s w a h l b e g r ü n d e n 3 V o r K u rz e m w u r d e ... g e f e i e r t . / D e r z e it k a n n m a n in ...

s e h e n . A u s d ie s e m G r u n d h a b e n w ir ...fü r u n s e re n
C e in e n Ü b e r b lic k g e b e n \
V o r tr a g g e w ä h lt.

4 W e n o d e r w a s v e r b in d e t ih r m it f o lg e n d e m A u s s p r u c h : ... ?
D e in z e ln e A s p e k t e e r lä u te r n
W a s f ä l l t e u c h e in , w e n n ih r... h ö r t ?

5 B e s o n d e rs b e d e u te n d is t in d ie s e m Z u s a m m e n h a n g
E a u f W ic h tig e s h in w e is e n

a u c h ...

F e in R e s ü m e e z ie h e n 6 Z u d ie s e m P u n k t m ö c h te ic h n o c h e r w ä h n e n , d ass ... ^

2 V e rfa sse n Sie n u n den T e xt, den Sie m ü n d lic h v o rtra g e n . V e rw e n d e n Sie d a b e i d ie R e d e m itte l aus 1.

S c h ritt 6 : M a te ria l f ü r d ie Z u h ö re r

S te lle n Sie au ch ein H a n d o u t f ü r Ih re Z u h ö re r z u s a m m e n . D a ra u f s o llte n a u f e in e r S eite d ie


w ic h tig s te n P u n k te Ihres V o rtra g s u n d d ie v e rw e n d e te n Q u e lle n a u fg e fü h r t sein.

S c h ritt 7: P rä s e n tie re n u n d F ee d b a ck d e r Z u h ö re r

H a lte n Sie m ith ilfe d e r R e d e m itte l Ih re P rä s e n ta tio n im Kurs. D ie Z u h ö re r g e b e n Feedback.

e in e P rä s e n ta tio n k o m m e n tie re n u n d V e rb e s s e ru n g s v o rs c h lä g e m a c h e n
9 2 Ic h f in d e , d a s w a r e in e s e h r ... u n d ... a u f g e b a u t e P rä s e n ta tio n .

B e s o n d e rs g e fa lle n h a t m ir . . ./ N i c h t so k l a r w a r m i r a l l e r d i n g s , ...

A n s t a t t ... z u z e ig e n , w ä r e es v ie lle ic h t in te re s s a n te r g e w e s e n ...

E in e A n m e r k u n g h ä t t e ic h n o c h z u ...

A ls M a t e r i a l h ä t t e m a n a u c h ... v e r w e n d e n k ö n n e n .

B e im A u fb a u i s t m i r a u f g e f a l l e n , d a s s ... ^

a u f E in w ä n d e re a g ie re n
D D a s is t e in e g u t e F r a g e /e in in te re s s a n te r E in w a n d : D a z u k a n n ic h n o c h s a g e n , ...

R ic h tig , a u f... k o n n te n w ir a u s ... G r ü n d e n n ic h t w e ite r e in g e h e n . V i e l l e i c h t n u r k u r z : ... “

W u s s t e n S ie s c h o n ? -> A B 8 2 /Ü 1 8
D a s s o g e n a n n te U rh e b e rre c h t s c h ü tz t in d iv id u e lle u n d p e rs ö n lic h e

T exte e in e r A u to rin / e in e s A u to rs . M a n d a r f T e ile e in e s s o lc h e n T e x te s

z w a r w ie d e rg e b e n b zw . in e in e n e ig e n e n T e x t e in b a u e n , d ie s e m ü s s e n

a b e r a ls Z i t a t g e k e n n z e ic h n e t s e in . Es s o llte a u c h n u r so v ie l w ie n ö tig ,

a b e r so w e n ig w ie m ö g lic h z itie rt w e rd e n .

Ich kann j e t z t ... © © ©


■ eine P rä se n ta tio n zum Them a „K u n s t“ v o rb e re ite n . □ □ □
■ eine kla r g e g lie d e rte P rä se n ta tio n h a lte n . □ □ □
■ spontanes Feedback geben bzw . a u f Fragen der Z u h ö re r eingehen. □ □ □
SCHREIBEN

In d e r O rie n tie ru n g s p h a s e -> A B 8 3 - 8 4 / Ü 1 9 - 2 0

Jakob hat sich um einen Studienplatz an einer Kunstakademie


beworben. Nun schreibt er eine E-Mail an seine Tante Emma.

a Welche Ratschläge erhält er bei der Beratungsstelle?


Markieren Sie.

Liebe Tante Emma,


wie geht es Dir? H o ffe n tlich gut! In Deiner le tzte n Mail hast Du gefragt, wie es nun
bei mir weitergehen würde. Für das Aufnahmeverfahren an der Kunstakademie hatte ich
ja eine umfassende Mappe mit Werken eingereicht. In zwei Wochen fo lg t dann noch ein
5 Auswahlgespräch. Und wenn a lle s gut geht, kann ich bald schon sagen: Ich studiere
an der Akademie der Bildenden Künste!
Aber ein paar Gedanken mache ich mir schon auch über meine mögliche Zukunft als
Künstler. Also bin ich gestern e rst einmal zu einer studentischen Beratungsstelle
gegangen. Eine sehr kompetent wirkende Dame hat mir dann e rlä u te rt, warum ein
10 Leben als fr e ie r Künstler o f t a lle s andere als romantisch sei. Deshalb meinte sie,
ich so lle mir je tz t schon konkrete Gedanken zu einigen Aspekten machen:
Z uallererst müsse ich in der Kunst immer versuchen, mich authentisch auszudrücken,
denn durch Nachahmen sei noch niemand berühmt geworden. Wichtig fü r den Erfolg sei
auch eine kluge und geschickte „Eigenvermarktung" als selbstständiger Unternehmer -
15 das klang fü r mich zunächst etwas übertrieben und noch in fe rn e r Zukunft, aber wer
weiß? Auch als junger Künstler s o lle ich meine Ideen immer wieder bei Sponsoren oder
Galeristen präsentieren, denn ich dürfe nicht glauben, dass man von einem Tag auf den
anderen in den Kunstmarkt aufgenommen werde.
Eine gute Option sei es auch, sich ein zweites Standbein zuzulegen: Damit meinte sie,
20 man s o lle zum Beispiel eventuell schon vor dem Studium einen Handwerksberuf wie
Schreiner, Schneider, Mediengestalter, Fotograf oder Raumausstatter erlernen.
Und sch lie ß lich sagte sie noch, ich so lle die Option, Kunsterzieher zu werden, also
Kunst fü r das Lehramt an Schulen zu studieren, nicht außer Acht lassen und ich möge
mich von dem Ganzen nicht entmutigen lassen.
25 Du siehst, ich bin je tz t e rst einmal umfangreich beraten, aber auch le ic h t über­
fo rd e rt, da ich mich fü r keine dieser Möglichkeiten je tz t schon entscheiden w ill.
Deine Meinung als erfahrene Museumspädagogin würde mich w irk lic h sehr interessieren.
Ich freue mich schon auf Deine Antwort!
Dein Dakob

*: . ’ irr-— //
//V

b Antworten Sie - als Tante Emma - auf Jakobs E-Mail. Gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein
und verwenden Sie einige der folgenden Redemittel: Schreiben Sie,...

■ wie Sie grundsätzlich zu Jakobs Kunststudium stehen.


■ wie Sie es finden, dass er zu einer Beratungsstelle gegangen ist.
■ welche(n) der Ratschläge Sie unterstützen.
■ wovon Sie eher abraten würden.

Stellung nehmen
) ) Esfr e u t mich ganz besonders, dass D u ...
Ich bin beeindruckt davon, w ie ... Du ...
Gern schreibe ich Dir, wie ich ... sehe.
Grundsätzlich halte ich (nicht) sehr viel von ...
Andererseits d a rf m a n /so llte man ... nicht außer Acht lassen.
V ie lle ich t ... ein paar nützliche Hinweise. ^
S C H R E IB E N

Im p e ra tiv in d e r in d ire k te n Rede -> A B 8 4 - 8 5 / Ü 2 1 - 2 2 GRAMMATIK


Übersicht ->S.72/2b
a Lesen Sie die Ratschläge der Studienberaterin noch einmal.
Was hat sie wohl zu Jakob direkt gesagt?

1 h (x c l\e k ^ ie s ic l\ je 4 ? 4 s e i \ o w lio w lir c it G eclcvkU ek ? u e ik ie je k A s f c U ie w I

b Ordnen Sie den Sätzen folgende Bedeutungen zu.

Dringende Aufforderung [ 2 ] J4e#lkhe^itte [U Neutrale Aufforderung


dringende Aufforderung mit Negation [U neutrale Aufforderung mit Negation

„Schicken Sie uns ein paar Zeichnungen!“


-> Sie sagte, ich solle ihnen ein paar Zeichnungen schicken.

„Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken über die Konkurrenz!“


-> Sie sagte, ich solle m ir nicht zu viele Gedanken über
die Konkurrenz machen.

„Schicken Sie uns unbedingt ein paar Zeichnungen!"


-> Sie sagte, ich müsse ein paar Zeichnungen schicken.

□ „Schicken Sie a u f keinen Fall Kopien von Ihren Werken!"


-> Sie sagte, ich dürfe a u f keinen Fall Kopien von meinen
Werken schicken.

I. „Schicken Sie uns doch b itte ein paar Zeichnungen!"


Sie sagte, ich möge ein paar Zeichnungen schicken.

c Lesen Sie, welche Ratschläge Tante Emma Jakob erteilt. Schreiben Sie indirekt
formulierte Ratschläge mit den Verben (nicht) sollen, müssen, m öge/n und nicht dürfen.
Manchmal sind mehrere Lösungen möglich.

1 Tante Emma meint: „Jakob, studier das, was dir am meisten zusagt!“
T (x k 4 e £ u *Iv l(x iw .eik 4 / e r «solle cA(x«s «s4 uc4 ie r'e k / w a s il\iw. a u ^ u *e is 4 e k eusaeje.

2 Sie rät ihm auch: „Such dir unbedingt einen Nebenjob, mit dem Du etwas Geld verdienst!“

3 Dann schreibt sie: „Lass dich auf keinen Fall von Leuten beeinflussen, denen nur Geld wichtig ist!“

4 Sie bittet ihn: „Schick mir doch bitte ein paar Fotos von den Werken, die du eingereicht hast!“

5 Schließlich schreibt sie noch: „Vergiss nicht, deine Freundin Marta von mir zu grüßen!
Und kommt doch beide mal wieder bei mir vorbei, das würde mich sehr freuen!“

Ich kann je tz t... © © ©


■ einer E-Mail zum Thema „Zukunftsplanung als Künstler“ Ratschläge entnehmen. □ □ □
■ in einer Antwort-Mail zu einzelnen Punkten Stellung nehmen. □ □ □
■ Imperative in der indirekten Rede erkennen und anwenden. □ □ □
SEHEN U N D HÖ REN 2

1 Eine U m fra g e

a Machen Sie eine Kursumfrage zum Thema „Kunst“ und sammeln Sie Antworten
auf folgende Fragen.

1 Wofür gibt es eigentlich Kunst?


5 )ie h e K ^ c l\e k u ^ ö c W e k e 4 wa.s l\ ik 4 e^l(xs>sek.

2 Wann ist etwas für Sie persönlich Kunst? Nennen Sie Beispiele für Kunstwerke, die Ihnen
besonders gefallen.

3 Was kann Kunst bei Menschen bewirken? (als Künstler/als Betrachter)

b Tauschen Sie sich im Kurs über die Ergebnisse aus.

2 „W a s is t e ig e n tlic h K u n s t? "

Sehen Sie das Video in Abschnitten an.

Abschnitt 1

1 Sehen Sie den Anfang eines Videos ohne Ton an.


Um was für eine Aktion könnte es hier gehen?
21 2 Sehen Sie den Abschnitt nun noch einmal mit Ton an.
DVD1
Waren Ihre Vermutungen richtig?

Abschnitt 2
22 1 Arbeiten Sie in zwei Gruppen und sehen Sie den
DVD!
nächsten Abschnitt an.

Gruppe 1: Notieren Sie einige Antworten von Passanten


auf die Frage: „Was ist eigentlich Kunst?“

U u k s 4 i.s4 u k k u 4 ? /
Uuk^4 1^4,
(\b e s s c l \ ö k u k c A w i c W i C j .
was Ve^blui|4/

Gruppe 2: Wie reagieren die Passanten auf die Aufforderung, etwas zu malen?
Was malen sie auf die Leinwand?

2 Tauschen Sie sich anschließend im Kurs über Ihre Ergebnisse aus.


23 Abschnitt 3
DVD1

1 Ergänzen Sie die Aussage des Mannes:


„Wenn entweder der, der Kunst macht, der, der Kunst verbreitet oder der, der Kunst anguckt,
sagen k a n n -________________________________________________________ i______

2 Was antwortet die Frau mit Brille? Ergänzen Sie:


„Kunst ist ... Ja, da kriegt man

3 Haben die beiden unter der Frage „Was ist eigentlich Kunst?“ das Gleiche verstanden?
Was meinen Sie?

3 W ie h a t Ih n e n diese A k tio n g e fa lle n ? W as h a t d e r V e ra n s ta lte r d a m it b e w irk t?


SEHEN UND HOREN 2

4 W e ite re Z ita te z u r K u n st

a Lesen Sie die Zitate berühmter Personen über Kunst. Wählen Sie zu zweit
einen Ausspruch aus und erläutern Sie, was er Ihrer Ansicht nach bedeutet.

D ie K u n st is t eine V erm ittlerin des Unaussprechlichen. (Johann W o lfg a n g vo n G oethe)

K unst ko m m t von Können. (Max Liebermann)

D ie K u n st ist z w a r nicht das B rot, w ohl ab er d er W ein des Lebens. (Jean Paul)

Die Kunst gibt nicht dos Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. (Paul Klee)

K u n st ist schön, m acht ab er viel A rb e it! (K a rl V a le n tin )

Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele. (Pablo Picasso)

D ie K u n st m uss nichts. D ie K u n st d a r f alles. (E rn s t Fischer)

Wer sich m it der Kunst verheiratet, bekommt die Kritik zur Schwiegermutter. (Hildegard Knef)

„Die Kunst ist eine Verm ittlerin


des Unaussprechlichen" verstehen w ir so, dass
man durch Kunst die M öglichkeit hat, etwas zu zeigen oder
zu sagen, das anders nicht auszudrücken ist. Die Kunst
ist also eine andere Ausdrucksform
als die Sprache.

b Gibt es Zitate, die etwas Ähnliches aussagen? Vergleichen Sie die Aussprüche miteinander.

5 R e d e w ie d e rg a b e m it n a c h , l a u t , z u f o lg e u n d w ie AB 8 5 - 8 6 / Ü 2 3 - 2 5 GRAM M ATIK
Übersicht -> S. 72/3
a Vergleichen Sie die Formulierungen und markieren Sie, was jeweils zutrifft.

■ Nach (der) M einung von Max Liebermann hat Kunst mit Können zu tun. /
Max Liebermanns Meinung nach hat Kunst mit Können zu tun.
■ Laut (der) M einung von Max Liebermann hat Kunst mit Können zu tun.
■ Dem Künstler M ax Liebermann zufolge hat Kunst mit Können zu tun.
■ Wie M ax Liebermann meinte, hat Kunst mit Können zu tun.

nach la u t zufolge wie


ist eine Präposition mit Dativ X

leitet einen Nebensatz ein


kann auch nachgestellt werden
man kann den Artikel danach weglassen
am Ende des Ausdrucks steht ein Verb des „Sagens“

b Bilden Sie weitere Varianten der Zitate aus 4a mit den Präpositionen
nach, laut, zufolge sowie Nebensätzen mit wie.

Ich kann je tz t... © © ©


■ Aussagen zu einer „Kunstaktion“ verstehen und kommentieren. □ □ □
■ über Sinn und Funktion von Kunst diskutieren. □ □ □
■ die Bedeutung von Zitaten zum Thema „Kunst“ erschließen. □ □ □
■ Redewiedergabe mit nach, laut, zufolge und wie erkennen und anwenden. □ □ □
G R A M M A T IK

1 W o r tb ild u n g : V o rs ilb e n be~ u n d ver-

a Verben mit der untrennbaren Vorsilbe be- K- S. 63/1

Verben mit der Vorsilbe be- + Akkusativ Verb mit Präposition


Der Bildhauer bearbeitet die Skulptur. Der Bildhauer arbeitet an der Skulptur.
Der Kritiker beurteilt die Kunstwerke. Der Kritiker urteilt über die Kunstwerke.

b Verben mit der untrennbaren Vorsilbe ver- K- S. 63/2

Beispiel Bedeutung
Dann habe ich mich auch noch am Telefon verwählt. das Resultat der Handlung
Ebenso: sich verfahren, sich verhören, sich verirren, sich verzählen,... ist unerwünscht
Mit ein paar Bildern kann man ein Zimmer verschönern. das Resultat der Handlung
Ebenso: vergrößern, verbessern, verlängern, (sich) verändern,... ist ein veränderter Zustand
Der Bildhauer verbringt viel Zeit in seinem Atelier. neutrale Bedeutung
Ebenso: verstehen, verschicken, sich vergnügen, sich verhalten,...

2 In d ire k te Rede: Fragen u n d Im p e ra tiv

a Fragen in der indirekten Rede K- S. 65/3

Indirekte Fragen werden mit einem Verb, z. B. fra g t, w ill wissen,... und einem Fragev.cr:
z. B. wer, w ie ,... oder dem Konnektor ob eingeleitet. Das konjugierte Verb steht am Sa:zende
und vor allem in der geschriebenen Sprache im Konjunktiv I oder II.

Direkte Frage Frage in der indirekten Rede


Die Leute fragten: Die Leute fragten,
- „Warum heißt die „documenta“ eigentlich so?“ -w arum die documenta e ger: kn so heiße.*
- „Sind dort die weitbesten Künstler vertreten?“ -o b dort die weitbesten Kü^s: er /e^veten seien*
- „Was wurde auf der „dOCUMENTA 13“ - was auf der „dOCUMENTA i r ausgestellt
ausgestellt? worden sei *
* auch Indikativ möglich

b Imperativ in der indirekten Rede K- S. 69/2

Bei Imperativen in der indirekten Rede verwendet man in der geschriebene - 5: a:~e c e
Modalverben sollen (neutrale Bitte), möge/n (höfliche Bitte), müssen d r in g e n E ::e r
nicht dürfen/ nicht sollen (negative Bitte) im Konjunktiv I oder II.

Direkter Imperativ Imperativ in der ind re* :e*" ; eoe


Die Studienberaterin sagte, meinte, riet mir: Die Studienberaterin sagfee; meinte,, riet mir,
- „Schicken Sie eine Bewerbungsmappe!“ - ich solle eine B ew ero^gi : :e ,:c-'c<en.
- „Lesen Sie bitte die Studienordnung.“ -ic h möge die S tu d ie n :)* ::g
- „Melden Sie sich unbedingt bis März an!“ -ic h müsse mich b;s V =~ 2 - - e
- „Lassen Sie sich nicht verunsichern!“ - ich solle/dürfe mico " : _ern lassen.

3 R e d e w ie d e rg a b e m it n a c h , l a u t , z u f o lg e u n d w ie K-S.715

Präposition Max Liebermanns Meinung/Aussage nach .


Laut (der) Meinung/Aussage von Max Lieber^a^'
I l H t U K t mit
Laut Max Liebermann ...
r 'I - t u n .
Max Liebermann zufolge ...
Nebensatz mit wie Wie Max Liebermann meinte/sagte, |
S T U D IU M
1 M a n le r n t n ie aus
Unsere Bildunterschrift heißt:
Arbeiten Sie zu dritt. Lebenslanges Lernen. Das ist f ü r uns alle
Sehen Sie das Foto an, sehr wichtig. Denn schon allein durch die
finden Sie eine Bildunterschrift technischen Entwicklungen ...
und erläutern Sie diese.

2 S tu d ie n z ie le -> A B 8 9 / Ü 2
Ich könnte m ir vorstellen,
a Welche Beweggründe zu studieren hat
dass sie Lust hat, noch einmal etwas
die abgebildete Person im Vergleich zu
Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
„normalen“ Studierenden wohl?
Nach Abschluss ihres Berufslebens hat
b Vergleichen Sie mit Ihrem Heimatland: sie auch die Zeit dazu.
Gibt es bei Ihnen auch Studierende
in jedem Alter?
LESEN 1

W e lc h e S tu d ie n ric h tu n g passt zu Ihnen? -> A B 9 0 - 9 1 / 1 ) 3 - 5

a Lesen Sie die Beschreibungen einer Auswahl von Studiengängen.


Ordnen Sie dann folgende Tätigkeiten den jeweiligen Studienrichtungen S, A/, R, G oder K zu.

[0 Verkaufsstrategien entwickeln □ sich sprachlich gut und treffend ausdrücken


□ als Schauspieler in einem Theaterstück mitspielen □ junge Menschen betreuen und unterstützen
□ eine Buchkritik verfassen □ erfahren, wie Daten im Internet übertragen
einen Rechtsstreit schlichten werden
mit Geschäftspartnern verhandeln Prozesse oder Abläufe mit dem Computer
□ einen Konstruktionsplan entwerfen simulieren
anspruchsvolle literarische Texte lesen □ sich mit den körperlichen Abläufen beim
□ Texte in eine andere Sprache übersetzen Sport beschäftigen
□ Opern- und Theateraufführungen inszenieren □ Funktionsprinzipien aus der Natur für
□ die Beachtung von Vorschriften kontrollieren technische Lösungen nutzen
□ eigene Songs oder Musikstücke komponieren umweltfreundliche, energiearme Häuser
□ sich mit dem menschlichen Körper beschäftigen und Einrichtungen entwerfen
□ andere beraten, wie ein Unternehmen zu führen ist [ J Ergebnisse einer repräsentativen
□ andere bei persönlichen Problemen unterstützen Wählerumfrage auswerten
□ sich theoretisch mit Musik befassen L im Labor arbeiten und die Ergebnisse eines
□ psychisch kranke Menschen behandeln Experiments dokumentieren

STUDIENRICHTUNGEN
Sprach- und K ulturw issenschaften
Dazu zählen über 1000 einzelne Fächer wie Bibliotheks-, Geschichts-
und Kulturwissenschaft, ebenso eine große Anzahl von Philologien,
5 von Anglistik über Germanistik bis hin zu Zentralasienstudien. Dabei
geht es um die Sprach- und Literaturwissenschaft einer Sprache oder
eines Sprachzweigs. Hier empfiehlt sich zum Erlernen der Sprache
ein Auslandsaufenthalt fern der Heimat, denn die Beherrschung der
studierten Sprache wird als Grundlage für das Studium vorausgesetzt.

10 Natur- und Lebenswissenschaften


Die Naturwissenschaften setzen sich mit der belebten und unbe­
lebten Natur auseinander. Zu den klassischen Naturwissenschaften
gehören Biologie, Physik, Chemie und Geologie. Wichtigste Hilfsdis­
ziplin ist die Mathematik. Informatik, Ernährungslehre und Ingenieur­
15 wesen gehören genauso dazu wie die Human- und Tiermedizin.
Fächer wie Biologie oder Biochemie werden auch als Lebenswissen­
schaften bezeichnet.

Rechts- und W irtschaftsw issenschaften


Die Wirtschaft in all ihren Facetten (Betriebs- und Volkswirtschaft)
20 samt ihren rechtlichen Grundlagen steht hier im Mittelpunkt. Mög­
lich sind auch Doppel-Studiengänge aus Betriebswirtschaft und
Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Informatik oder Betriebs­
wirtschaft und Wirtschaftsrecht. Das Studium der Rechtswissen­
schaft, genannt Jura, also die wissenschaftliche Beschäftigung mit
25 gültigem Recht, gehört auch zu dieser Studienrichtung.
LESEN 1

Gesellschafts- und Sozialwissenschaften


In dieser Studienrichtung geht es im weitesten Sinne um das
menschliche Verhalten innerhalb der Gesellschaft. Den Anforderun­
gen entsprechend zählen Politikwissenschaft, Psychologie, Sozio­
30 logie, Sozialpädagogik und Sozialarbeit, aber auch das Fach Sport­
wissenschaft dazu. Studierende sollten Interesse an Menschen und
deren sozialen, wirtschaftlichen und individuellen Lebensbedingun­
gen mitbringen.

Kunst, G estaltung, Musik


35 Im Rahmen eines Studiums in dieser Studienrichtung beschäftigt
man sich hauptsächlich mit den theoretischen Grundlagen der künst­
lerischen Disziplinen Gestaltung und Design, (Innen)Architektur und
bildende Kunst. Auch Kunstgeschichte sowie Musik- und Theaterwis­
senschaften gehören zu diesem Bereich. Der klaren Arbeitsteilung
40 zuliebe verzichtet die universitäre Musikwissenschaft in Deutschland
auf die praktische Ausbildung am Instrument. Diese übernehmen die
spezialisierten Musikhochschulen und Akademien.

Markieren Sie, welche Tätigkeiten aus a zu Ihren eigenen Interessen passen. Welchen Buchstaben
haben Sie am häufigsten ausgewählt S, N, R, C oder K ?

Was sagen Sie zu Ihrem Ergebnis? Ich habe am


Passt es zu Ihnen? Suchen Sie im Kurs: häufigsten R markiert. Am liebsten
Wer hat die gleiche Studienrichtung wie Sie würde ich Jura studieren und f ü r eine
gewählt? Tauschen Sie sich über Ihre gemeinnützige internationale
konkreten Wünsche und Vorstellungen aus. Organisation arbeiten.

2 P rä p o s itio n e n m it D a tiv AB 9 2 / Ü 6 - 8 G RAM M ATIK


Übersicht -> S. 84/1
Was bedeuten die Präpositionen fe rn , samt, entsprechend und zuliebel
Ordnen Sie zu.

für/wegen • in Übereinstimmung mit • -passerrthztr • weit weg von • zusammen mit

1 ein Auslandsaufenthalt fe rn der H eim at (Z. 8) =


2 Die W irtschaft (...) samt ihren rechtlichen Grundlagen (Z. 19/20) =
3 Den Anforderungen entsprechend (Z. 28/29) = f (xssekcl eu cUk /Akioi'cWukCjek,
4 Der klaren Arbeitsteilung zuliebe (Z. 39) =

b Ergänzen Sie die Präpositionen fe rn , samt, entsprechend und zuliebe.

1 Meinen Eltern habe ich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen.


2 Doppel-Studiengänge sind den neuen Studienordnungen möglich.
3 Im Vorlesungsverzeichnis findest du die Veranstaltungen aller Fachrichtungen
den Namen der Professoren.
4 Für Sprachwissenschaftler ist ein Studienaufenthalt (von) ihrer Heimat besonders
empfehlenswert.

Ich kann je tz t... © © ©


■ Internet-Texten Erläuterungen über Studienrichtungen entnehmen. □ □
■ über meine Studienpräferenzen sprechen. □ □ □
■ die Dativ-Präpositionen/em, samt, entsprechend und zuliebe verwenden. □ □ □
WORTSCHATZ

1 In te re s s a n te F o rsch u n g se rg e b n isse

a Finden Sie Überschriften für die Schlagzeilen und vergleichen Sie sie anschließend im Kurs.

1 f m u e k l\(xb e k e ik e la k c je t'e Le i*lu kC j b e i U /ile e k


Frauen brauchen angeblich länger als Männer, um einen Witz zu ver­
stehen. Zu dieser Erkenntnis kamen amerikanische Wissenschaftler.

Forscher der Universität Nashville ermittelten, wie viele Kalorien beim


Lachen verbraucht werden. Sie wollten eine Humor-Diät einführen.

Forscher der Universität Bonn haben herausgefunden, dass die Zahl von Regenperioden in
Europa in den vergangenen 60 Jahren um 15 bis 20 Prozent abgenommen hat. Ihre Recherchen
haben ergeben, dass die Regenperioden länger, aber seltener werden.

Ein Erwachsener fängt sich durchschnittlich zwei bis vier Erkältungen


pro Jahr ein. Das haben Wissenschaftler der Universität Michigan
festgestellt.

Schüler erzielen in gleichgeschlechtlichen Klassen bessere Ergebnisse als in gemischten.


Das entdeckten Wissenschaftler der University of Otago in Dunedin, Neuseeland.

Eine Studie der Universität Utah m it 150 Ehepaaren brachte ans Tageslicht, dass regelmäßiger
Streit sich negativ auf die Gesundheit auswirkt. Ein weiteres Ergebnis: Das Risiko fü r Herz­
krankheiten erhöht sich bei Frauen stärker als bei Männern.

b Markieren Sie in jedem Absatz einen Ausdruck, der die Tätigkeit eines Forschers beschreibt.

4
5
3 e.'Jwo.-s l\ercxu.s|ikclek. 6

c Wählen Sie aus Lektion 1-6 einen wissenschaftlichen Text aus und fassen Sie
die Ergebnisse mithilfe der Formulierungen aus b zusammen.

2 W o r tb ild u n g : N a c h s ilb e n b e i N o m e n -> A B 9 3 / 0 9 GRAM M ATIK


Übersicht -> S. 84/2
a Ergänzen Sie die Artikel.

cX(\s Argument • Bibliothekar • Bilanz • Distanz • Dokument •


Eleganz • Experiment • Instrument» Volontär • Sekretär •
Intelligenz • Enthusiasmus • Journalismus • Kommentar •
Kompetenz • Konferenz • Konkurrenz • Sarkasmus •
Medikament • Organismus • Resonanz • Feminismus

b Ergänzen Sie nun die Tabelle.

Nachsilbe... -> Artikel Nachsilbe... -> Artikel Nachsilbe... -> Artikel


-ismus/-asmus -ment -anz
-ar/-är -enz

Ich kann je tz t... © © ©


■ variantenreich über Forschungsergebnisse berichten. □ □ □
■ bei Nomen mit -ar/-är, -ismus/-asmus, -ment, -anz und -enz den richtigen Artikel
verwenden. □ □ □
HÖREN

1 S prache u n d G e sch le ch t

a Sehen Sie die Zeichnung an. Was wird hier thematisiert?

Weiblich oder männlich? Um welche Form handelt es sich?


Weiblich (w), männlich (m), geschlechtsneutral (gn) oder
sind beide Geschlechter sichtbar (gs)? Markieren Sie.

w m gn gs
1 Studentinnen □ □ □ □
2 Dozenten □ □ □ □
3 Dozierende □ □ □ □
4 Lehrer □ □ □ □
5 Lehrkraft □ □ □ □
6 Professorin □ □ □ □
7 Student/-in □ □ □ □
8 Studentinnen □ □ □ □
und Studenten

Wussten Sie schon? -> A B 9 4 / ü n


Zahlreiche deutschsprachige Universitäten, öffentliche Einrichtungen sowie Firmen
haben „Frauenbeauftragte“, die sich um die Gleichstellung von M ann und Frau am
Arbeitsplatz kümmern. Zu ihrem Arbeitsbereich gehören unter anderem Vorschriften
zur „geschlechtergerechten Sprache“. Besonders im Schriftverkehr und in Publikationen
soll die einseitige männliche Perspektive vermieden werden. Die Regeln umfassen vor
allem Anredeformen, Vokabular und Orthografie.

2 V e rä n d e ru n g d e r Sprache -> A B 9 3 / Ü 1 0

m a Hören Sie den Radiobeitrag einmal ganz. Ordnen Sie die Reihenfolge der Aussagen.
CD!

Anrede von weiblichen und männlichen Untergang der Anrede „Fräulein“


Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sprachregelung in der englischen Sprache
Funktion der männlichen Formen im Wirklichkeit führt zu Veränderungen:
Spanischen Duzen

b Hören Sie noch einmal in Abschnitten und bearbeiten Sie die Aufgaben.

Abschnitt 1
CD!

Wie beurteilt der Experte die Möglichkeit, Sprache zu verändern? Markieren Sie.
Ü negativ: Die Veränderungen werden seiner Meinung nach schlimme Folgen haben.
[b] neutral: Ihm zufolge bleibt offen, ob die Aktion zu gesellschaftlichen Veränderungen führen wird,
c positiv: Er ist fest davon überzeugt, dass sich die Sprache in dieser Weise verändern lässt.

Abschnitt 2
CD!

Wie werden die weiblichen und die männlichen Formen im Englischen und Spanischen gegenüber
dem Deutschen differenziert? Berichten Sie.

3 M e in e Sprache
Arbeiten Sie zu zweit. Wie werden „weiblich“ und „männlich“ in Ihrer Muttersprache differenziert?
Gibt es diesbezüglich Kritik an Ihrer Sprache? Wenn ja, welche?

Ich kann je tz t... © © ©


■ einem Radiobeitrag Hauptinformationen zur geschlechtsspezifischen Anrede entnehmen. □
■ die fachlich fundierten Ausführungen eines Experten verstehen.
■ Beispiele aus der Muttersprache anführen und mögliche Kritik referieren. □ □

77
LESEN 2

1 In te r k u ltu r e lle M is s v e rs tä n d n is s e an d e r U n i -> A B 9 5 / Ü 1 2

Lesen Sie den Erfahrungsbericht eines amerikanischen Austauschstudenten.


Worin besteht wohl das Missverständnis? Diskutieren Sie.

M e i n A u f e n t h a l t in D e u t s c h la n d
Am Anfang meines Aufenthalts in Deutschland hatte ich ein verstörendes Erlebnis m it
einem Professor. Ich sollte in seinem Seminar ein Referat halten. Da ich dazu einige Fragen
hatte, wollte ich ihn kurz sprechen. Ich klopfte an seine Tür. Als er „herein“ sagte, ging ich
5 in sein Büro und stellte meine Fragen. Der Professor reagierte ziemlich unfreundlich und
schickte mich wieder weg. Ich war völlig vor den Kopf gestoßen, w eil ich mich m it dem Pro­
fessor eigentlich gut verstanden hatte. Im Gespräch m it Kommilitonen bekam ich heraus,
dass das Problem darin bestand,...

2 A u s lä n d is c h e S tu d e n tin n e n im G espräch -» A B 9 5 / Ü 1 3

a Sehen Sie die Fotos an. Warum sind diese Studentinnen wohl zum Studieren
nach Deutschland gekommen?

Ivana hat in Belgrad Informatik Chung hat in ihrem Heimatland Vietnam


studiert, bevor sie für einen Master Außenhandel studiert. In Deutschland sc^ e ':
nach Braunschweig wechselte. sie nun ein Masterstudium Informat i« am

Lesen Sie die Antworten der beiden Studentinnen. Welche Fragen hat der Reporte' won gestellt?
Ergänzen Sie frei.

U /< *ru u i k(x $ 4 cAu c h c l\ (iür e in ^S4 uchuiv\. ik Ö e u 4 scl\lcxkcl e k 4 ^ c l\ie d le k ^

IVAN, Ich wollte das Masterstudium unbedingt im Ausland machen um r.eue H.r drucke
zu bekommen. Durch zwei Praktika in Süddeutschland kannte ich Deutsch la rd u n d es gefiel
mir. Für Braunschweig habe ich mich entschieden, w eil mich das Program m ae-erzeugt hat.
CHUNG: Ich habe persönliche Gründe. Mein Vater lebt in Deutschland u n : fragte ob ich
nicht in Deutschland studieren wollte, um eine andere Kultur kennenzuierrer
T ] ____________________________________________________________
IVAN; Die Prüfungen sind hier viel einfacher! Wenn man währenddes Semesters m a rb e i­
tet und die Hausaufgaben macht, sind die Prüfungen kein Problem Ich ra re den 1 :r druck,
dass es in Deutschland darauf ankommt zu zeigen, dass man einen Übe:: lick -re r ein Trema
hat. In Belgrad mussten w ir alles sehr detailliert und vertieft wissen A „e ? a rc te r.rg u n -
gen, alle Besonderheiten!
CHUNG: Dem stimme ich zu. Bei uns ist alles viel theoretischer und nicht sc armer au lieh.
In Braunschweig sind die Lehrinhalte moderner, aber auch oberfläch.leerer Az er. me: st es
manchmal schwer, aber es macht fast immer Spaß zu studieren.
IVANA: Ich glaube außerdem, dass deutsche Studierende durchschritt er fedSige: sind.
Sie arbeiten viel mehr im Semester m it. In Belgrad studieren w ir fast r e m lemes'e: Statt-
dessen lernen w ir in den Ferien umso mehr. Hier werden auch mehr ?: ag e- in z-en Yr -. esn n-
gen gestellt. Das kannte ich so nicht.
LESEN 2

20
In der Inform atik sind ja viele Begriffe, aber auch Bücher sowieso auf Englisch. Es ist
okay, wenn in Deutschland die Vorlesungen auf Deutsch gehalten werden.
Ich finde, die Sprache gehört zum Auslandsaufenthalt dazu. Und außerhalb der Uni
muss man sowieso Deutsch sprechen!

E l ---------------------------------------------------------------------- 25

IVANA Meistens gehe ich m it Fragen zu den Mitarbeitern des Fachbereichs. Da habe ich
immer Ansprechpartner gefunden. Aber auch, wenn ich m it einer Frage einen Professor
angesprochen habe, wurde m ir weitergeholfen. Und natürlich konnte ich mich stets an mei­
nen Mentor wenden, den jeder ausländische Studierende hier bekommt. Zu ihm kann man
auch unangemeldet kommen. Ihm ist nicht nur wichtig, wie mein Studium läuft, sondern 30

auch, dass ich mich wohlfühle.


CHUNG: In Vietnam hätte ich nie einen Professor etwas gefragt! Hier ist das Verhältnis
untereinander viel freundlicher.

CHUN Ich finde das Studium ziemlich anstrengend und dadurch bleibt leider zu wenig 35

Zeit, um Fachzeitschriften zu lesen. Dementsprechend lernt man wenig über aktuelle Ent­
wicklungen beispielsweise bei Computern. Das ist schade. Trotzdem macht m ir das Studium
viel Spaß.

Notieren Sie die genannten Unterschiede im Vergleich zu Deutschland.


------------------------------------------ ---
Themen in Serbien in Vietnam
Prüfungen sclwvier'icje»'

3 V e rw e is w ö rte r AB 9 6 - 9 7 / Ü 1 4 - 1 7 G RAM M ATIK


Übersicht -> S. 84/3
a Worauf beziehen sich diese Wörter im Text? Notieren Sie.

1 Dem stimme ich zu (Z. 13) -> b e e ie lvf >$icl\ a u | cle k le l? 4 e k /4 b,$cl\ki * ) 4
2 hier (Z. 8) ________________________________________________________________________

3 Stattdessen (Z. 17/18) - > ________________________________________________________________________

4 das (Z. 19) - » ________________________________________________________________________

5 da (Z. 26) - » ________________________________________________________________________

6 dadurch (Z. 35) ________________________________________________________________________

7 dementsprechend (Z. 36) ________________________________________________________________________

Schreiben Sie die Sätze aus dem Text ohne die Verweiswörter um.

'I IV(Xk(X>S /4 u^S(XCjek ,$4 iuA.lvv.e icU ? u .

Ich kann je tz t... © © ©


■ persönliche Erfahrungsberichte von Studierenden verstehen. □ □ □
■ Berichten Informationen und Bewertungen entnehmen. □ □ □
■ Bezüge in Texten mithilfe von Verweiswörtern verstehen. □ □
SPRECHEN

1 A n fo rd e ru n g e n im S tu d iu m
eine Seminararbeit verfassen •
a Was macht man im Studium? eine Mitschrift zu einer Vorlesung anfertigen •
Ordnen Sie die Bildunterschriften zu. ein Referat halten

b Zu welchem der drei Bereiche aus a gehören diese Anforderungen? Manche passen mehrfach.

& eine Gliederung entwerfen Fachliteratur bibliografieren


_____ Gehörtes mitnotieren wissenschaftliche Aufsätze exzerpieren
Gelesenes zusammenfassen und ein Thema selbstständig recherchieren
kommentieren
eigene Gedanken zum Gelesenen/
Gehörten formulieren

c Ergänzen Sie noch weitere Anforderungen in b.

d Welche Anforderungen finden Sie besonders schwierig?

2 P ro b le m lö s u n g AB 9 8 /U 1 8

Das Studentenwerk will ausländische Studierende unterstützen. Es soll ein Seminar zu einem der
Bereiche A, B oder C angeboten werden. Es kann aber nur eines finanziert werden. Einigen Sie sich
auf einen Bereich. Diskutieren Sie zu d ritt und verwenden Sie die folgenden Redemittel.

■ Identifizieren Sie den Bereich, der finanziert werden sollte.


■ Begründen Sie Ihre Entscheidung.
■ Gehen Sie auf die Äußerungen Ihres Gesprächspartners ein.
■ Am Ende sollten Sie zu einer Entscheidung kommen.

auf Äußerungen des Gesprächspartners eingehen


92 Dein Vorschlag ist sehr interessant. Das kann man Dein Argum ent leuchtet m ir ein ...
durchaus so sehen. Das klin g t zw ar überzeugend, a b e r...
Da hast du völlig recht. Das kann ich nicht nachvollziehen ...
Ich würde deinen Vorschlag gerne aufgreifen. Ich sehe das anders...
Das könnte man auch anders sehen, zum Beispiel... Meines Erachtens sollte man noch
Könnte man nicht auch sagen, dass... ? berücksichtigen... **

eine Entscheidung einleiten


Wenn w ir alle Argum ente noch einm al zusammenfassen, was stellen w ir dann fest?
Für welchen der drei Bereiche gab es denn die stärksten Argumente?
Unser Fazit wäre also ... “

Ich kann je tz t... © © ©


■ Anforderungen im Studium benennen und einstufen. □ □
■ Angebote zur Verbesserung der Studierfähigkeit vergleichen und bewerten. □ □
■ auf Äußerungen anderer eingehen. n
□ LJ □
■ mit Gesprächspartnern zu einer Einigung kommen. □ 1_1 □
SEHEN UND HÖREN 1

1 D ie V o rle s u n g “> AB 9 8 /Ü 1 9

Was ist typisch für diese Art von Lehrveranstaltung in Bezug auf folgende Aspekte? Diskutieren Sie.

2 V o rle s u n g m a l anders? -» A B 9 9 - 1 0 0 / Ü 2 0 - 2 2

a Sehen Sie den ersten Teil eines Ausschnitts aus einer Vorlesung an. Beantworten Sie folgende Fragen,
DVD1

1 Wie verhält sich der Dozent Alexander Groth?


Was ist an seinem Verhalten eher untypisch? Herr Croth liest seinen
2 Wie verhalten sich die Studierenden? Vortrog nicht ab, sondern
3 Welches Fach studieren sie? spricht frei.

b Welches Statement passt zu der Vorlesung? Diskutieren Sie.

Lange Ansprachen Manche Lehrende sind


zu halten geht völlig an den in der Lage, die Studierenden von
Studierenden vorbei. Es ist Anfang bis Ende f ü r ihre Vorlesung
schade um die Zeit. zu begeistern.

c Um welche Unterschiede geht es in dieser Vorlesung? • % *IC U V .

\» r* * * -i

Markieren Sie.

Es geht um ... tI
f I

Ausdrücke der Höflichkeit in verschiedenen Sprachen.


Körpersprache in verschiedenen Kulturkreisen.
□ lokale Angaben in verschiedenen Sprachen.

d Sehen Sie nun den ganzen Ausschnitt an.


DVD!
Welche Aussage ist richtig? Markieren Sie.

Der Dozent...
beginnt mit einer Anekdote aus seinem Leben. lässt eigene Erfahrungen einfließen,
□ führt die Ergebnisse einer Studie an. setzt sich mit der Fachliteratur auseinander,
zitiert typische Ausdrucksweisen, demonstriert typische Bewegungen,
interpretiert, was Bewegungen bedeuten, bittet, eine Situation zu simulieren,
präsentiert eine Liste mit peinlichen bittet die Zuhörenden, sich eine Situation
Bewegungen. vorzustellen.

Arbeiten Sie zu dritt. Sehen Sie den ganzen Ausschnitt noch einmal an.
DVD1
Jede/r in der Gruppe konzentriert sich auf eines der folgenden Beispiele und die
Interpretation des Dozenten, die sie/er anschließend in der Gruppe so detailliert
wie möglich in eigenen Worten wiedergibt.

Beispiel 1: Distanz zwischen Beispiel 2: Hände halten


Gesprächspartnern Beispiel 3: Händedruck
f Welches Beispiel gefällt Ihnen? Warum?

g Kennen Sie ein weiteres Beispiel für kulturelle Unterschiede zwischen Ihrem Heimatland
und den deutschsprachigen Ländern? Berichten Sie.

Ich kann je tz t... © © ©


■ die Hauptaussagen einer Vorlesung verstehen. □ □ □
■ Einzelheiten aus einer Vorlesung mündlich wiedergeben. □ □ □
S C H R E IB E N

M its c h r ifte n AB 1 0 0 /U 2 3

a Arbeiten Sie in Kleingruppen. Lesen Sie die Mitschriften von zwei Studierenden
zu dem Vortrag „Interkulturelle Kommunikation“ von Alexander Groth auf Seite 81.
Was fällt Ihnen positiv, was negativ auf? Ergänzen Sie in der Tabelle.

Mitschrift 1 Mitschrift 2

Brassten: üfter 100 x fterühren BtNL Zf. 10.


Alexander Groth: Interkulturelle KoMwiunikation

Männer kommen einem unheimftch nah mit Umgang M i t d e r körpersprache


dem Gesicht. = Atem im Gesicht expressive Kriterien <-^ reservierte Kriterien

Studie: (Nie o f t berühren sich Menschen in einew\


Schweizer fassen nie an.
Straßencafi ?
z. B. Anfassen während des Gesprächs
Deutsche £egen Hand deutlich auf das Knie.
Der Grund der Expressivität wird m Körperkontakt
Argentinier tippen einen an. deutlich.

großer Mäßiger geringer


Deutsche: natürlicher Aftstand weiter ais Körperkontakt Körperkontakt Körperkontakt
Argentinier
M itte l w\eerrauw\, USA, Kanada, fa s t qanz
„WiJUL er mich küssen?“ LateinaiMerika, Australien ( Asien,
-> Brüstung erhöht Ar ab. Länder Neuseeland, Skandinavien,
Osteuropa Großbritannien
In Indien afs Mann: Man uriW ins Restaurant
Beispiel: Argentinien
üfter den P£atz, der Inder nimmt
bespräche zwischen Männern, ständiges Berühren
zärtlich Ihre Hand.
Poloclub: Abstand zwischen Gesprächspartnern
-> „unsere Beziehung ist gut“, „uhr haften
aus 0 und Argentinien
eine gute tragfähige Eftene gefunden“ Beispiel: Indien, Aändehalten f ü r Deutsche peinlich

Mitschrift 1 Mitschrift 2
positiv negativ positiv negativ
UokU^e4e Beispiele fo lie k Dc>?ek4ek
ik4ec^ie<4

b Wie sieht Ihrer Meinung nach eine


gute Mitschrift aus? Für mich ist eine 9 ute
M itsch rift übersichtlich und
25 Sehen Sie den Ausschnitt aus der Vorlesung noch nachvollziehbar.
DVD1
einmal an. Verfassen Sie dazu selbst eine Mitschrift.

Vorträge mitschreiben
Versuchen Sie nicht, einen Vortrag W ort f ü r W ort zu notieren. Schreiben Sie nur
die Hauptaussagen mit. Ordnen Sie diese als Stichwörter möglichst übersichtlich
an und heben Sie sie durch Farben, Unterstreichungen oder Kästen hervor.

Ich kann je tz t...


■ gelungene Mitschriften erkennen. □ □ □
■ Argumentation und Beispiele aus einem Vortrag mitnotieren. □ □ □

82
SEHEN U N D HÖ REN 2

1 S tu d ie n b e ra tu n g u n d S tu d ie n fa c h b e ra tu n g

a Was meinen Sie? Wer nutzt wohl welche Art von Beratung? Eine Studien -
berotung nutzen wohl eher
b Bei welchen Fragen wenden Sie sich an die fachübergreifende Studienanfänger.
Beratung (FüB) und bei welchen an die Fachberatung (FB)?
Ordnen Sie zu und ergänzen Sie. Manche passen bei beiden.

FüB FB FüB FB
Studieninhalte □ El Einschreibung □ □
Zulassungsvoraussetzungen □ □ Prüfungstermine □ □
Auslandssemester □ □ Wohnungssuche □ □
Krankenversicherung □ □ Fachwechsel □ □
Stipendium/BAföG □ □ Kinderbetreuung □ □

2 W o S tu d ie re n d e fa c h lic h e n Rat b e k o m m e n -> A B 1 0 1 / Ü 2 4 - 2 5

Sehen Sie den Film in Abschnitten an und beantworten Sie die Fragen.
26 Abschnitt 1
DVD1

1 Um welche Art von Beratungsstelle geht es?


2 Welche Informationen konnte Ramona zu folgenden
Themen erhalten? Notieren Sie Stichpunkte.
■ ECTS-Punkte: ____________________
■ Fächerkombinationen:
■ Studienschwerpunkt: ____________________
27 Abschnitt 2
DVD!

1 Zu welchen Themen konnte sich Ramona weiter informieren?


Markieren Sie und ergänzen Sie in der Tabelle.
psychologische Betreuung 1X1 Stundenplan Auslandssemester
Jobs an der Uni Prüfungstermine

2 Sehen Sie den Abschnitt noch einmal an. Was konnte Ramona über die Themen aus 1 erfahren?
Ergänzen Sie in der Tabelle.

Thema Informationen
>S4ukcAek^l(Xk

3 Was passiert, wenn die Beratung nicht weiterhelfen kann?

3 B e w e rtu n g , K o m m e n ta r

a Wie findet Ramona die Beratung und warum?

b Schreiben Sie einen Kommentar auf der Ich würde gerne noch erfahren,
Webseite der Beratungsstelle. welche Voraussetzung man überhaupt
Geben Sie darin Anregungen, zu welchen m itbringen muss, um an einer Schweizer
weiteren Aspekten Sie auf der Webseite Uni zu studieren.
gerne Informationen finden würden.

Ich kann je tz t... © © ©


■ den Informations- und Beratungsbedarf von ausländischen Studierenden benennen. □ □ □
■ einen Informationsfilm über das Serviceangebot einer Studienfachberatung verstehen. □ □ □
■ einen Kommentar schreiben und darin Anregungen formulieren. □ □ □
G R A M M A T IK

1 P rä p o s itio n e n m it D a tiv k-S .75/2

Die folgenden Präpositionen gehören zum gehobenen Sprachgebrauch bzw. zur Schriftsprache.

entsprechend Doppelstudiengänge sind entsprechend der neuen Studienordnung möglich.


samt Im Vorlesungsverzeichnis findet man den Namen samt der E-Mail-Adresse.
fern* Sie studiert fern (von) ihrer Heimatstadt.
zuliebe Seinen Eltern zuliebe hat er Jura studiert.
* a u c h m i t G e n i t i v m ö g l i c h : / e r a des Alltags

2 W o r tb ild u n g : N a c h s ilb e n be i N o m e n k - s.76/2

Nomen mit den gleichen Nachsilben haben meistens den gleichen Artikel.

der das die


-asmus/-ismus -ar/-är* -ment -anz -enz
Enthusiasmus Bibliothekar Dokument Bilanz Existenz
Optimismus Kommissar Experiment Distanz Intelligenz
Aktivismus Sekretär Instrument Eleganz Kompetenz
* g i l t f ü r m ä n n l i c h e B e r u f s b e z e i c h n u n g e n ; W ö r t e r a u s d e m L a t e i n i s c h e n sin d n e u t r a l ,
z. B. das S e m in a r , das V o k a b u la r , das E x e m p l a r

3 V e rw e is w ö rte r k - s.79/3

Um Sätze zu kohärenten, logisch aufgebauten und stilistisch guten Texten zu verbinden,


gibt es Verweiswörter.
Verweiswörter
Hier werden auch mehr Fragen in den Das kannte ich so nicht.
Vorlesungen gestellt.
In Deutschland kommt es darauf an, dass man Dem stimme ich zu.
einen Überblick über ein Thema bekommt.
Meistens gehe ich mit Fragen zu den Da habe ich immer Ansprechpartner gefunden.
Mitarbeitern des Fachbereichs.
In Belgrad studieren wir fast nie im Semester. Stattdessen/Dafür lernen wir in den Ferien
umso mehr.
Ich finde das Studium ziemlich anstrengend. Dadurch bleibt leider wenig Energie für anderes.
Leider bleibt keine Zeit, Fachzeitschriften zu Dementsprechend/Infolgedessen/Demzufolge
lesen. ist man fachlich nicht auf dem neuesten Stand.
NIVEAU CH

DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE


KURSBUCH UND ARBEITSBUCH

S icher! 0 .1

• ist ein Lehrwerk für Erwachsene und junge Erwachsene


• fü h rt m it Sicher! C1.2 zum Niveau CI des Gemeinsamen Europäischen
Referenzrahmens und den entsprechenden Prüfungen
• enthält eine CD m it allen Hörtexten zum Arbeitsbuch als MPB-Dateien
und dem Lernwortschatz als Word- und PDF-Datei

D azu g ib t es:

• ein Medienpaket CI m it den Audio-CDs und DVDs m it Filmen


zum Kursbuch
• Lehrerhandreichungen
• Materialien für Beamer und interaktive Whiteboards
• einen Internetservice m it Lösungen zum Arbeitsbuch sowie zahlreichen
ergänzenden Materialien: www.hueber.de/Sicher

N iv e a u s tu fe n

Niveau B1 + Sicher! B1+


Niveau B2 Sicher! B2
Niveau CI Sicher! CI

Die Bände B2 und CI sind als Voll- und als Teil bände erhältlich.

O
m
T—
i
o
o
m
CD
in
Mi
CO?
o
m
o
Ä
in
-'.S'V- # ‘

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www.hueber.de ISBN 978-3-19-501208-9