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München 09.04.

2021, erfolgreicher Versuch


Fall: infektiöse Mononukleose
3.Teil: alles was die Patientin erzählt hat!!!alle Details

Patientin: Veronika Bradt, 18 Jahre alt, 1.73cm, 62kg

Frau Veronika Brandt stellte sich heute Morgen selbstständig bei uns wegen seit 1-2 Wochen
anhaltender Halsschmerzen (wie eine Grippe) vor. Seit 3 Tagen habe die Patientin Fieber (38,7-38,9
C). Als Begleitsymptome seien die Patientin diffuse Abdominalschmerzen, Cephalgie,
Lymphadenopathie, Odynophagie (beim Essen und Trinken), Fatigue und Gliederschmerzen seit 1-2
Wochen aufgefallen. Die Patientin berichtete, dass ihr Freund auch Fatigue verspüre.
Die vegetative Anamnese habe Meteorismus (seit 2 Jahren), Somnolenz und Inappetenz seit 1-2
Wochen aufgrund ihrer Beschwerden ergeben.
Als Vorerkrankungen seien ihr Pneumonie in ihrem 3. Lebensjahr (AB Behandlung) und
Nasenseptumfraktur vor 2 Jahren (konservative Behandlung) bekannt. Sie leide an Neurodermitis
(manifestiert sich am Ellbogen) seit Kind auf. Sie erwähnte, dass die Neurodermitis stressbedingt
sei. Die Beschwerden der Neurodermitis hätten sich verbessert als sie sich seit 2 Monaten
vegetarisch ernährt. Darüber hinaus leide Frau Bradt seit 5 Wochen an Achillessehnenentzündung
nach einem Sportverletzung beim Volleyball (konservative Behandlung mit Bandagen). Sie fügte
hinzu, dass sie seit 2 Jahren an Cephalgie wegen langen Sitzenes am PC leide (vermutliche
Verspannung der zervikale Muskulatur). Außerdem sei sie vor 2 Jahren stationär bei der
Intensivstation für 1 Nacht aufgrund Alkoholintoxikation (=Komasaufen) aufgenommen worden.
Sie sei nie operiert worden.

Medikamente
Maxim Pille (Antikonzeptika) täglich 1 mal seit 3 Jahren
Cortisonsalbe ?? wegen Neurodermitis b.B (1-2 mal pro Woche)
cortisonhaltiges Nasenspray wegen Heuschnupfen b.B
Paracetamol 500mg b.B wegen Cephalgie (1-2 pro Monat)
Johanneskrautkapseln seit 5 Monaten wegen des Todes ihres Vaters

Allergien/Unverträglichkeitn
Haselnusspollen – Heuschnupfen ( Rhinokonjuktivitis)
Sonnenüberempfindlichkeit (Pruritus und Blasen) – vermutliche Photoallergische Dermatitis oder
polymorphe Lichtdermatose

Noxen
Nikotinabusus: rauche gelegentlich bei Feiern (kaufe nicht ihre eigene Schachtel)
Alkoholkonsum: gelegentlich 1-2 Flasche Bier am Wochenende
Drogenkonsum: wurde verneint

Familenanamnese
Vater: verstorben an Struma maligna in seinem 60. Lebensjahr (im 2019)
Mutter: sei seit 30 Jahren Diabetikerin, leide an diabetische Retinopathie und trage Brille
sie habe keine Geschwister

Sozialanamnese
sie sei Studentin und mache ihre Ausbildung als Technischer Zeichnerin (viel mit PC zu tun usw),
wohne mit ihrem Freund zusammen

DD: Angina tonsillaris, SARS-CoV-2 Infektion, Pneumonie und Morbus Hodgkin.