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Demag-Seilzug DR

ohne elektrische Steuerung

42576444.eps 42349444.eps

42352044.eps

140705 DE / PDF 081105 203 639 44 714 IS 813


Hersteller Demag Cranes & Components GmbH
Postfach 67 · D-58286 Wetter
Telefon (02335) 92-0 · Telefax (02335) 927676
www.demagcranes.de

Bitte füllen Sie die nachfolgende Tabelle vor der ersten Inbetriebnahme aus.
Sie erhalten damit eine unverwechselbare Unterlage Ihres Demag-Seilzuges, die bei
Rückfragen klare Auskünfte ermöglicht.

Eigentümer

Einsatzstelle

Baureihe

Fabriknummer

Haupthubmotor-Nummer

Betriebsspannung

Steuerspannung

Frequenz

Schaltplan-Nummer

Weitere Unterlagen
Betriebsanleitung
Demag-Seilzug FDR 3 - FDR 5- FDR 10 (PRO) 214 931 44 720 IS 813
Demag-Seilzug EKDR 3 - EKDR 5- EKDR 10 (PRO) 214 724 44 720 IS 813
Demag-Seilzug EZDR 5- EZDR 10 (PRO) 214 960 44 720 IS 813
Demag-Seilzug FDR 3 - FDR 5- FDR 10 (COM) 214 989 44 720 IS 813
Demag-Seilzug EKDR 3 - EKDR 5- EKDR 10 (COM 214 915 44 720 IS 813
Demag-Seilzug EZDR 5- EZDR 10 (COM) 214 964 44 720 IS 813

Dedrive Compact DIC 214 707 44 720 IS 922


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CD Dedrive Compact DIC 213 136 44 716 IS 922


Anbauimpulsgeber 214 371 44 720 IS 919
Motorreihe Z 214 227 44 720 IS 919
2
Einleitung

Diese Druckschrift enthält Informationen zu den Seilzügen ohne elektrische Steue-


rung. Sie gelten für DR-Pro, EKDR-Pro, EZDR-Pro, FDR-Pro, EKDR-Com, EZDR-
Com, FDR-Com.

Im Standardlieferumfang je nach Type enthalten:

- 12-/2-poliger Hubmotor mit Microtherm und Einbauimpulsgeber EG


- Bremsenbausteine GS und VE
- 4-poliger Hubmotor mit Microtherm und mechanischer Anbauvorrichtung für
Anbauimpulsgeber AG 1 - 3
- Bremsenbausteine GS und VE
- 4-poliger Katzfahrmotor mit Microtherm
- Bremsenbausteine GE und VE
- Grundplatte im Elektroraum des Seilzugs zum Anschließen von Hubmotor und
Sensorik
- Getriebegrenzschalter SGG
- Überlastabschaltung SGS
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Konstruktionsüberblick

Beispiel EKDR Fahrmotor


Einschienenkatze kurze Bauhöhe EKDR
Andruckschwinge

Apparatehaube
mit Klemmleiste
und Getriebegrenzschalter

Getriebe mit Hubmotor

Unterflasche 4/1

Bild 1 42577844.eps

Erklärung der Baugrößenbezeichnung / Typenzuordnung


EK DR - Pro 3 - 3,2 4/1 - 6 Z - 6/1 - 400 - 00 - 50 - 30 300 45
Schienenkopfbreite in mm

oder Spurmittenmaß in mm } Nur für EZDR

Flanschbreite des Trägers in mm

oder Trägerprofil und Größe (IPE240)

max. Katzfahrgeschwindigkeit in m/min

Frequenz [ Hz ]

Kennzahl Elektrik 1)

Betriebsspannung [ V ]

Hubgeschwindigkeit in m/min

Motorart: Z = Zylinderläufer

Hakenweg in m

Einscherung

Tragfähigkeit in t

Baureihe 3; 5; 10

Demag-Seilzug

K = Kurze Katze
Z = Zweischienenkatze
F = Ortsfest

E = Elektrofahrwerk
1) Kennzahl 00 DR ohne elektrische Steuerung.
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Kennzahl 01 EKDR mit interner Elektrik zum Einsatz am Kran. Kranbrückengehäuse, Steuerschalter DSE-8R mit Steuerleitung und Leitungen für die verfahrbare
Flursteuerung müssen separat aufgegeben werden.
Kennzahl 02 FDR/EKDR/EZDR mit interner Elektrik und Soloelektrik mit Kranschalter und Trafo in einem Gehäuse an der Katze angebaut zum Einsatz als Solo-
katze. Steuerschalter DSE-8R mit Steuerleitung muss separat aufgegeben werden.
Kennzahl 03 Wie Kennzahl 01, aber Steuerung über Funksteuerung
Kennzahl 04 Wie Kennzahl 02, aber Steuerung über Funksteuerung
4 Kennzahl 05 EKDR mit angebauter paralleler Schnittstelle “in“
Auswahlkriterien
DR-Pro F-/EKDR 3 - F-/EK-/EZDR 5, 10
Die Baugröße wird durch Belastungsart, mittlere 1. Wie sind die Betriebsbedingungen? 5. Erfordern die Lasten feinfühliges Anheben und
Laufzeit, Tragfähigkeit und Einscherungsart be- 2. Wie groß soll die maximale Tragfähigkeit sein? Absetzen?
stimmt. 3. Wie hoch muss die Last angehoben werden? 6. Soll die Last verfahren werden?
4. Wie schnell soll gehoben werden? 7. Wie soll gesteuert werden?
Die Belastungsart
(in den meisten Fällen geschätzt) lässt sich nach
Aus Laufzeit und Belastungsart wird die Gruppe bestimmt.
folgendem Schema feststellen:
Belastungsart Mittlere Laufzeit je Arbeitstag in Stunden
1 leicht
Hubwerke, die nur ausnahmsweise der Höchstbean- 1 leicht 4-8 8-16 über 16
spruchung, laufend jedoch nur sehr geringen Bean- 2 mittel 2-4 4-8 8-16
spruchungen, unterliegen
3 schwer 1-2 2-4 4-8

4 sehr schwer 0,5-1 1-2 2-4


kleine Teillast
Traglast

FEM 2m 3m 4m
kleine Totlast
Triebwerksgruppe nach
ISO M5 M6 M7
Laufzeit
2 mittel
Hubwerke, die ziemlich oft der Höchstbeanspru- Triebwerksgruppe
2 m/M 5 3 m/M 6 4 m/M 7 2 m/M 5 3 m/M 6 4 m/M 7 2 m/M 5 3 m/M7 4 m/M 7
chung, laufend jedoch geringen Beanspruchungen nach FEM/ISO 1)
unterliegen
2) 2)
Einscherungsart 2/1, 4/2 4/1 6/1
große Teillast Baureihe Tragfähigkeit in t
mittlere Teillast
Traglast

DR 5 2,5 2 1,6 5 4 3,2 - - -


mittlere Totlast
DR 10 5 4 3,2 10 8 6,3 16 12,5 -
Laufzeit

3 schwer Beispiel
Hubwerke, die häufig der Höchstbeanspruchung Traglast 5t
und laufend mittleren Beanspruchungen unterliegen
Belastungsart "mittel“ nach Tabelle
Hubgeschwindigkeit 6 m/min
große Totlast Feinhubgeschwindigkeit 1 m/min
Traglast

Einscherung 4/1
mittlerer Hakenweg 3m
Laufzeit
Spielzahl/Stunde 20
4 sehr schwer Arbeitszeit/Tag 8 Stunden
Hubwerke, die regelmäßig der Höchstbeanspru-
chung benachbarten Beanspruchungen unterliegen
Die mittlere Laufzeit je Arbeitstag wird geschätzt oder wie folgt berechnet:
2 ⋅ mittl. Hakenweg ⋅ Spielzahl/ Std. ⋅ Arbeitszei t/Tag
sehr große Totlast Laufzeit/T ag =
60 ⋅ Hubgeschwi ndigkeit
2 ⋅ 3 ⋅ 20 ⋅ 8
Laufzeit/T ag = = 2,66 Std.
Traglast

60 ⋅ 6

Laufzeit Für die Belastungsart mittel und eine mittlere Tageslaufzeit von 2,66 Std. gibt die
Tabelle die Gruppe 2 m an. Für die Tragfähigkeit von 5 t und bei der Einscherung 4/1
weist in der Tabelle die Baugröße DR 5 - 5 aus.
Auswahltabelle
Baureihe Triebwerks- Tragfähigkeit Hakenweg Hubgeschwindigkeit m/min Tragfähigkeit Hakenweg Hubgeschwindigkeit m/min
gruppe
t m V1 V2 V3 t m V1 V2 V3
FEM/ISO 2/1 4/1
2 m/M 5 1,6 3,2
F-/EK-
3 m/M 6 1,25 12; 20 12/2 18/3 2-25 3) 2,5 6; 10 6/1 9/1,5 1-12,5 3)
DR 3
4 m/M 7 1 2

2 m/M 5 2,5 5
F-/EK-/EZ-
3 m/M 6 2 12; 20 12/2 18/3 2-25 3) 4 6; 10 6/1 9/1,5 1-12,5 3)
DR 5
4 m/M 7 1,6 3,2

2 m/M 5 5 10

3 m/M 6 4 12; 20 10/1,7 2-18 3) 2-25 3) 8 6; 10 5/0,8 1-9 3) 1-12,5 3)

4 m/M 7 3,2 6,3


F-/EK-/EZ-
4/2 6/1 4)
DR 10
2 m/M 5 5 16
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5,8; 11,35;
3 m/M 6 4 10/1,7 2-18 3) 2-25 3) 12,5 6,7; 13,3 2,7/0,4 0,7-6 -
15,2
4 m/M 7 3,2 10

1) Getriebelebensdauer 20 % über dem FEM-Wert 3) bei 87 Hz Dreiecksbetrieb


2) Einscherung 4/2 und 6/1 nur bei DR 10 4) Einscherung 6/1 nur bei EZDR 10 5
DR-Com F-/EKDR 3 - F-/EK-/EZDR 5, 10
Die Baugröße wird durch Belastungsart, mittlere 1. Wie sind die Betriebsbedingungen? 5. Erfordern die Lasten feinfühliges Anheben und
Laufzeit, Tragfähigkeit und Einscherungsart be- 2. Wie groß soll die maximale Tragfähigkeit sein? Absetzen?
stimmt. 3. Wie hoch muss die Last angehoben werden? 6. Soll die Last verfahren werden?
4. Wie schnell soll gehoben werden? 7. Wie soll gesteuert werden?

Die Belastungsart Aus Laufzeit und Belastungsart wird die Gruppe bestimmt.
(in den meisten Fällen geschätzt) lässt sich nach
folgendem Schema feststellen: Mittlere Laufzeit je
Belastungsart
Arbeitstag in Stunden

1 leicht 1 leicht 2-4


Hubwerke, die nur ausnahmsweise der Höchstbean-
spruchung, laufend jedoch nur sehr geringen Bean- 2 mittel 1-2
spruchungen, unterliegen
3 schwer 0,5-1

4 sehr schwer bis 0,5


kleine Teillast
Traglast

kleine Totlast
FEM 1 Am
Triebwerksgruppe nach
Laufzeit
2 mittel
ISO M4

Hubwerke, die ziemlich oft der Höchstbeanspru-


chung, laufend jedoch geringen Beanspruchungen Triebwerksgruppe nach FEM/ISO 1) 1 Am/M 4
unterliegen
Einscherungsart 4/1
große Teillast
mittlere Teillast Baureihe Tragfähigkeit in t
Traglast

mittlere Totlast
DR 3 3,2

Laufzeit DR 5 5

3 schwer DR 10 10
Hubwerke, die häufig der Höchstbeanspruchung
und laufend mittleren Beanspruchungen unterliegen
Beispiel
Traglast 5t
große Totlast Belastungsart "mittel“ nach Tabelle
Traglast

Hubgeschwindigkeit 4,5 m/min


Feinhubgeschwindigkeit 0,8 m/min
Laufzeit
Einscherung 4/1
4 sehr schwer mittlerer Hakenweg 3m
Hubwerke, die regelmäßig der Höchstbeanspru-
chung benachbarten Beanspruchungen unterliegen
Spielzahl/Stunde 10
Arbeitszeit/Tag 8 Stunden
sehr große Totlast
Die mittlere Laufzeit je Arbeitstag wird geschätzt oder wie folgt berechnet:

2 ⋅ mittl. Hakenweg ⋅ Spielzahl/Std. ⋅ Arbeitszeit/Tag


Laufzeit/Tag =
Traglast

60 ⋅ Hubgeschwindigkeit
2 ⋅ 3 ⋅ 10 ⋅ 8
Laufzeit Laufzeit/Tag = = 1,7 Std.
60 ⋅ 4,5
Für die Belastungsart mittel und eine mittlere Tageslaufzeit von 1,7 Std. gibt die Ta-
belle die Gruppe 1 Am an. Für die Tragfähigkeit von 5 t und bei der Einscherung 4/1
weist in der Tabelle die Baugröße DR 5 - 5 aus.

Auswahltabelle Baureihe Triebwerk- Trag- Hakenweg Hubgeschwindigkeit


gruppe fähigkeit m/min
FEM/ISO t m V1

4/1

F-/EKDR 3 2,5 6; 10 4,5/0,8

3,2

4
F-/EK-/EZDR 5 1 Am/M 4 6; 10 4,5/0,8
5
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6,3

F-/EK-/EZDR 10 8 6; 10 4/0,7

10

6 1) Getriebelebensdauer 20 % über dem FEM-Wert


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Kennwerte polumschaltbare Hubantriebe DR 3 - DR 5 - DR 10
Die Auslegung entspricht den VDE-Bestimmungen und den FEM-Berechnungsregeln, die den Anforderungen des
Hebezeugsbetriebs angepasst sind.

Haupthub/Feinhub F6 Erforderliche Zuleitungsquerschnitte und Sicherungen


Baureihe DR 3 Pol- Kenn- P % ED n Einsch/h Nennstrom INund Anlaufstrom IA cos cos
zahl ziffer bei 50 Hz
400 V ϕN ϕA
Motorgröße kW 1/min IN(A) IA (A)

ZBR 100 12 0,55 20 430 240 4,6 7 0,53 0,72


V1
C 12/2 - B050 2 3,4 40 2800 120 8,5 40 0,78 0,88

ZBR 100 12 0,8 20 410 240 5,7 9 0,55 0,75


V2
D 12/2 - B050 2 5,3 40 2780 120 11 55 0,88 0,85

Absicherung (träge) bei 50 Hz 1) Zuleitungen bei 5% Spannungsfall ∆U und Anlaufstrom IA bei 50 Hz 2)


Baureihe DR 3
400 V 400 V (∆U 20 V)

Motorgröße A mm² m

ZBR 100 C 12/2 20 1,5 25

ZBR 100 D 12/2 25 1,5 19

Baureihe DR 5 Pol- Kenn- P % ED n Einsch/h Nennstrom INund Anlaufstrom IA cos cos


zahl ziffer bei 50 Hz
400 V ϕN ϕA
Motorgröße kW 1/min IN(A) IA (A)

ZBR 100 12 0,8 20 410 240 5,7 9 0,55 0,75


V1
D 12/2 - B050 2 5,3 40 2780 120 11 55 0,88 0,85

ZBR 132 12 1,4 20 400 240 9,6 15 0,54 0,68


V2
D 12/2 - B140 2 8,9 40 2870 120 18 120 0,89 0,85

Absicherung (träge) bei 50 Hz 1) Zuleitungen bei 5% Spannungsfall ∆U und Anlaufstrom IA bei 50 Hz 2)


Baureihe DR 5
400 V 400 V (∆U 20 V)

Motorgröße A mm² m

ZBR 100 D 12/2 25 1,5 19

ZBR 132 D 12/2 50 2,5 15

Baureihe DR 10 Pol- Kenn- P % ED n Einsch/h Nennstrom INund Anlaufstrom IA cos cos


zahl ziffer bei 50 Hz
400 V ϕN ϕA
Motorgröße kW 1/min IN(A) IA (A)

ZBR 132 12 1,4 20 400 240 9,6 15 0,54 0,68


V1
D 12/2 - B140 2 8,9 40 2870 120 18 120 0,89 0,85

Absicherung (träge) bei 50 Hz 1) Zuleitungen bei 5% Spannungsfall ∆U und Anlaufstrom IA bei 50 Hz 2)


Baureihe DR 10
400 V 400 V (∆U 20 V)

Motorgröße A mm² m

ZBR 132 D 12/2 50 2,5 15


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1) Sicherungen gelten auch in Verbindung mit einem Katzfahrmotor.


8 2) Für die Leitungslängen- Berechnung wurde eine Schleifenimpedanz von 200 mΩ zugrunde gelegt.
Kennwerte Katzfahrantriebe DR 3 - DR 5 - DR 10

Die Katzfahrantriebe des „DR ohne elektrische Steuerung“ sind ausgelegt für den Betrieb an einem Demag-Frequenzumrichter im
120 Hz-Betrieb. Wir empfehlen den Einsatz der Demag-Frequenzumrichter Dedrive Compact DIC. Durch den großen Eingangs-
spannungsbereich des Dedrive Compact kann der „DR ohne elektrische Steuerung“ somit an Netzspannungen von 380...480 V
mit 50...60 Hz betrieben werden. Bei 380 Volt ist die maximale Frequenz um 5 Hz zu reduzieren.

Kennwerte des umrichterbetriebenen Katzfahrantriebes DR 3, DR 5, DR 10 - 2/1 - 4/1 - 4/2


Baureihe DR 3-10 Polzahl %ED Leistung Strom cos ϕ n Empfohlener
P bei 220 V bei 50 Hz Umrichter Typ

Motorgröße kW I (A) 1/min Dedrive Compact

ZBA 71 B4 - B003 4 60 0,37 2,6 0,54 1375 DIC-4-004-E

Kennwerte des umrichterbetriebenen Katzfahrantriebes EZDR 10 -Pro 6/1


Baureihe DR 10 Polzahl %ED Leistung Strom cos ϕ n Empfohlener
P bei 220 V bei 50 Hz Umrichter Typ

Motorgröße kW I (A) 1/min Dedrive Compact

ZBA 90 A4 - B007 4 60 1,1 5,1 0,74 1400 DIC-4-007-E

Beispiel für die Berechnung der Quer- ZBR 100 C 2/12, 400 V erforderliche Länge 25 m
schnitte bei größerer Leitungslänge als in
bekannter Querschnitt ⋅ erforderliche Länge 2,5 ⋅ 25
der Tabelle angegeben: = = 4 mm2
bekannte Leitungslänge 16
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Kennwerte der umrichterbetriebenen Hubantriebe DR 3, DR 5, DR 10
Die Auslegung entspricht den VDE-Bestimmungen und den FEM-Berechnungsregeln, die den Anforderungen des
Hebezeugsbetriebs angepasst sind.

Die Hubantriebe des „DR ohne elektrische Steuerung“ sind ausgelegt für den Betrieb an einem Demag-Frequenzumrichter im
87 Hz-Betrieb. Wir empfehlen den Einsatz der Demag-Frequenzumrichter Dedrive Compact DIC. Durch den großen Eingangs-
spannungsbereich des Dedrive Compact kann der „DR ohne elektrische Steuerung“ somit an Netzspannungen von 380...480 V
mit 50...60 Hz betrieben werden. Bei 380 Volt ist die maximale Frequenz um 5 Hz zu reduzieren.

Baureihe DR 3 Polzahl Kennziffer FEM-Einstufung % ED Leistung Strom cos ϕ n Empfohlener


P bei 220 V bei 50 Hz Umrichter Typ

Motorgröße kW I (A) 1/min Dedrive Compact

ZBR 100 B 4 - B050 2m DIC-4-017

ZBR 100 B 4 - B050 4 V3 3m 60 4,2 16,9 0,85 1350 DIC-4-014

ZBR 100 B 4 - B050 4m DIC-4-014

Baureihe DR 3 Absicherung (träge) bei 50 Hz 1) Zuleitungen bei 5% Spannungsfall ∆U 2)

400 V 400 V (∆U 20 V)

Umrichtertyp A mm² m

DIC-4-017 16 1,5 58

DIC-4-014 16 1,5 70

Baureihe DR 5 Polzahl Kennziffer FEM-Einstufung %ED Leistung Strom cos ϕ n Empfohlener


P bei 220 V bei 50 Hz Umrichter Typ

Motorgröße kW I (A) 1/min Dedrive Compact

ZBR 132 B 4 - B140 2m 8,3 29,0 0,87 1420 DIC-4-025

ZBR 112 A 4 - B140 4 V3 3m 60 DIC-4-025


5,3 18,7 0,84 1430
ZBR 112 A 4 - B140 4m DIC-4-017

Baureihe DR 5 Absicherung (träge) bei 50 Hz 1) Zuleitungen bei 5% Spannungsfall ∆U 2)

400 V 400 V (∆U 20 V)

Umrichtertyp A mm² m

DIC-4-025 35 2,5 65

DIC-4-017 16 1,5 58

Baureihe DR 10 Polzahl Kennziffer FEM-Einstufung %ED Leistung Strom cos ϕ n Empfohlener


P bei 220 V bei 50 Hz Umrichter Typ

Motorgröße kW I (A) 1/min Dedrive Compact

ZBR 132 C 4 - B140 2m 10,2 38,0 0,84 1425 DIC-4-040

ZBR 132 B 4 - B140 V2 3m 60 DIC-4-032


8,3 29,0 0,87 1420
ZBR 132 B 4 - B140 4m DIC-4-025
4
ZBR 132 C 4 - B140 2m 50 13,1 46,5 0,83 1410 DIC-4-040

ZBR 132 C 4 - B140 V3 3m DIC-4-040


60 10,2 38,0 0,84 1425
ZBR 132 C 4 - B140 4m DIC-4-032

Baureihe DR 10 Absicherung (träge) bei 50 Hz 1) Zuleitungen bei 5% Spannungsfall ∆U 2)

400 V 400 V (∆U 20 V)

Umrichtertyp A mm² m

DIC-4-040 50 6,0 97
20363944.p65/081105

DIC-4-032 35 4,0 80

DIC-4-025 35 2,5 65

1) Sicherungen gelten auch in Verbindung mit einem Katzfahrmotor.


10 2) Für die Leitungslängen- Berechnung wurde eine Schleifenimpedanz von 200 mΩ zugrunde gelegt.
Parametereinstellung für empfohlenen Frequenzumrichter Dedrive Compact DIC

Die notwendigen Parameter-Einstellungen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle.


Für die Hubantriebe ist eine Drehgeber-Rückführung am Motor erforderlich. Wir empfehlen den Demag-Anbauimpulsgeber AG 2
in Verbindung mit dem Erweiterungsmodul EM-ENC-02 für den Demag-Frequenzumrichter Dedrive Compact.
Nach Eingabe der Motor-Bemessungswerte ist unbedingt eine Parameter-Identifikation durchzuführen.

Nr. Name Einheit ZB A ZBR


71 B4 90 A4 100 B4 112 A4 132 B4 132 C4
60% 50% 60%
030 Konfiguration - 410 210

370 Bemessungsspannung V 220

371 Bemessungsstrom A 2,6 5,1 16,9 18,7 29,0 46,5 38,0

372 Bemessungsdrehzahl 1/min 1375 1400 1350 1430 1420 1410 1425

373 Polpaarzahl - 2

374 Bemmesung-Cosinus Phi - 0,54 0,74 0,85 0,84 0,87 0,83 0,84

375 Bemessungsfrequenz Hz 50

376 mech. Bemessungsleistung kW 0,4 1,1 4,2 5,3 8,3 13,1 10,2

417 Abschaltgrenze Frequenz Hz 250 100

418 Minimale Frequenz Hz 5 8

419 Maximale Frequenz1) Hz 120 84 85 86

420 Beschleunigung Hz/s 25 42 42,5 43

421 Verzögerung Hz/s 50 42 42,5 43

490 Betriebsart Drehgeber 1 - 0 4

491 Strichzahl Drehgeber 1 - - je nach verwendetem Drehgeber

721 Verstärkung Drehzahlregler - 3 10

722 Nachstellzeit Drezahlregler ms 200 100

Weitere Details zur Inbetriebnahme, den vielfältigen Möglichkeiten der Ansteuerung, den diversen speziellen Hubwerksfunktionen
sowie der Auswahl weiterer Zusatz-Komponenten des Dedrive Compact DIC entnehmen Sie bitte den Betriebsanleitungen
214 707 44 und 214 715 44. Die zulässigen Umgebungsbedingungen sind zu beachten.
20363944.p65/081105

1) Bei 380 Volt ist die maximale Frequenz um 5 Hz zu reduzieren. 11


12
Bild 2
1

5
PE
J
EG
PE
1 2 3 4 5 6
3 4
2 2 pol. HUB
12VE A 1A B 1B GDNE

12 pol. HUB
PE PE PE
6 7 8 9
X52
L 10 K 11 12

U V W U V W
SGS SGG Kreuz1 Kreuz2

1 2 PE 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 PE 1 2 3 PE

ThH ThH Brg Brg BrH BrH SGS SGS PE SGG1SGG2 SGG3SGG4 SGG5 SGG6 SGG7 SGG8 X161 X162 X163 PE X418 X482 X483 PE
X11

A X53 X5 X16 X48


X9 PE PE

B C D E F G H I

42354944.eps
Anschlussplatte mit Klemmleiste für DR mit 2-/12-poligen Hubmotor

20363944.p65/081105
Kundenseitige Anschlüsse
1 Hutschiene
2 Anschluss Hubmotor 12-polig
3 Anschluss Hubmotor 2-polig
4 Einbauimpulsgeber EG
5 Schutzleiter PE
6 Thermoschalter Hubmotor
7 Bremslüftkontakt Hubmotor
8 Bremse Hubmotor
9 Elektromechanische Überlastsicherung SGS
10 Getriebegrenzschalter SGG
11 Katzfahrabschaltung generell
12 Katzfahrabschaltung vorab (v2 → v1)

Alle Klemmen sind bis 4 mm² CU-Querschnitt anzuschließen, außer 2-pol. Hub
und PE, diese sind bis 16 mm² CU Querschnitt anzuschließen.

Werkseitige Anschlüsse

A Anschlussklemme X11 (12-pol. Hubmotor)


B Anschlussklemme X9 (2-pol. Hubmotor)
C Anschlussklemme X10 (Signale Hubmotor)
D Anschlussklemme X53 (SGS)
E Schutzleiter PE
F Anschlussklemme X5 (SGG)
G Anschlussklemme X16 (Endab)
H Anschlussklemme X48 (Vorab)
I Schutzleiter PE
J Schutzleiter PE
K Schutzleiter PE
L Anschluss X52 (Einbauimpulsgeber Hubmotor)
20363944.p65/081105

13
14
Bild 3
1

5
PE
J
EG
PE
1 2 3 4 5 6
3 4
2 2 pol. HUB
12VE A 1A B 1B GDNE

12 pol. HUB
PE PE PE
6 7 8 9
X52
L 10 K 11 12

U V W U V W
SGS SGG Kreuz1 Kreuz2

1 2 PE 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 PE 1 2 3 PE

ThH ThH Brg Brg BrH BrH SGS SGS PE SGG1SGG2 SGG3SGG4 SGG5 SGG6 SGG7 SGG8 X161 X162 X163 PE X418 X482 X483 PE
X11

A X53 X5 X16 X48


X9 PE PE
Anschlussplatte mit Klemmleiste für DR mit 4-poligen Hubmotor

B C D E F G H I

42356144.eps
20363944.p65/081105
Kundenseitige Anschlüsse
Bei DR mit 4-poligem Hubmotor erfolgt der Anschluss direkt im Motorklemmkasten

1 Hutschiene
2 -
3 -
4 -
5 Schutzleiter PE
6 -
7 -
8 -
9 Elektromechanische Überlastsicherung SGS
10 Getriebegrenzschalter SGG
11 Katzfahrabschaltung generell
12 Katzfahrabschaltung vorab (v2 → v1)

Alle Klemmen sind bis 4 mm² CU-Querschnitt anzuschließen, außer 2-pol. Hub
und PE, diese sind bis 16 mm² CU Querschnitt anzuschließen.

Werkseitige Anschlüsse

A Anschlussklemme X11 (12-pol. Hubmotor)


B Anschlussklemme X9 (2-pol. Hubmotor)
C Anschlussklemme X10 (Signale Hubmotor)
D Anschlussklemme X53 (SGS)
E Schutzleiter PE
F Anschlussklemme X5 (SGG)
G Anschlussklemme X16 (Endab)
H Anschlussklemme X48 (Vorab)
I Schutzleiter PE
J Schutzleiter PE
K Schutzleiter PE
L Anschluss X52 (Einbauimpulsgeber Hubmotor)
20363944.p65/081105

15
Leitungseinführung

Leitungseinführung DR 3 Leitungseinführung DR 5
2 2

1 1

3
3

42355044.eps
42355144.eps

Leitungseinführung DR 10 Kabeleinführung Haube DR 3, DR 5, DR 10


2

Bild 4 42355244.eps 42355344.eps

1 Rundkabeleinführung M251)
2 Rundkabeleinführung M201)
3 Würgenippel für Kabeldurchführungen bis max. 12,5 mm
4 Rundkabeleinführung M25
20363944.p65/081105

1) Verschraubungen müssen mit langem Gewinde (ca. 15 mm) ausgestattet sein.


z. B. Kabelverschraubung Schlemmer-Tec, Hersteller-Nr. 5307620 (M20 x 1,5)
16 Kabelverschraubung Schlemmer-Tec, Hersteller-Nr. 5307125 (M25 x 1,5)
Anschlusspläne

Anschlusspläne Hubmotor
polumschaltbarer Hubantrieb Motorreihenklemme ZBR 100

Y/Y
U 4 2 1

Rechts- Links- wh gn bn
1L1 1L2 1L3 2L1 2L2 2L3 SP1 SP2 TB1 TB2
lauf lauf 1S3 1S2 1S1

1U 1V 1W 2U 2V 2W BD1 BD2
T1 T2 T3 T11 T12 T13

U U U U U U
Wiedereinschalt-
sperre min. 250 ms! 1SP1 1SP2 1SP3 2SP1 2SP2 2SP3

1U 1V 1W 2U 2V 2W BD1 BD2 TB1 TB2 1S3 1S2 1S1


T1 T2 T3 T11 T12 T13 SP1 SP2
1SP1 1SP2 1SP3 2SP1 2SP2 2SP3

niedrige hohe
GS 1L1 1L2 1L3 1L1* 1L2* 1L3* L+ 1L-
Drehzahl Drehzahl VE 7 ~
6 ~
RD BU WH 5 ~ 41003284.eps
4
3
2 - Motorreihenklemme ZBR 132
Schalt- X1 1 + Platine im DR
schrank Y/D 2V
TB1
TB2
1S2
1S1

RD T12
U 4 2 1

Motor wh gn bn
SP1 SP2 TB1 TB2
1S3 1S2 1S1
U 2U 2W
BD1 BD2
1U 1V 1W T11 T13
U U U
T1 T2 T3

1V BD2 BD1 U U U U U U

1U 1W
Bremsüberwachung
Thermoschalter

1SP1 1SP2 1SP3 2SP1 2SP2 2SP3

PE M
3~
2U 2W 1U 1V 1W 2U 2V 2W BD1 BD2 TB1 TB2 1S3 1S2 1S1
2V T1 T2 T3 T11 T12 T13 SP1 SP2
1SP1 1SP2 1SP3 2SP1 2SP2 2SP3

U U U

1L1 1L2 1L3 1L1* 1L2* 1L3* L+ 1L-

42356044.eps 41004384.eps

Hubantrieb mit Frequenzumrichter Motorklemmbrett

1L1 1L2 1L3 2L1 2L2 2L3


U2 V2 W2
X1

4 2 1
Frequenzum-
richter Hub RD
TB1 TB2
wh gn bn

U1 V1 W1 VE+ GS1 BD1 BD1 BD2 1S3 1S2 1S1

~ Wiedereinschalt-
sperre min. 250 ms!
W2 U2 V2
VE GS

U V W
~ Schalt-
U1 V1 W1
WH
-
BU RD
+
7 6 5 4 3
WH BU
-
2
+
1

1L1 1L2 1L3


schrank 4 3 X1 2L3 2L2 2L1 BD2 X1
TB1
TB2
1S2
1S1

GS
U1 V1 W1 VE
GS
VE 7 ~
6 ~ Motor-
RD BU WH 5 ~
4 klemmkasten
3
X1 2 -
1 +

RD

BD2 BD1

PE M
3~
Bremsüberwachung

Motor
Thermoschalter

U2
V2
W2

Bild 5
42355944.eps 03800784.eps
20363944.p65/081105

17
Anschlussplan Katzfahrmotor

Katzfahrantrieb mit Frequenzumrichter Motorreihenklemme

1L1 1L2 1L3 2L1 2L2 2L3


U

Schalt- SP1 SP2 TB1 TB2

schrank BD1 BD2


U1 V1 W1
T1 T2 T3
GE
~ VE 7
6 ~
~ RD BU WH
5 ~
4
3
2 -
X1 1 + U1 V1 W1 BD1 BD2 TB1 TB2
T1 T2 T3 SP1 SP2
TB1
TB2

RD
Motor-
reihenklemme
U L1 L2 L3 L+ L-

V1 BD2 BD1
U1 W1

PE M
3~
Thermoschalter

Bremse

Motor
42355844.eps 41003384.eps

Bild 6

Einbauimpulsgeber EG Siehe „Betriebsanleitung Motoren, Motorreihe Z“ Bestell-Nr. 214 227 44

Bremslüftkontakt Siehe „Betriebsanleitung Motoren, Motorreihe Z“ Bestell-Nr. 214 227 44

Temperaturfühler Hub- und Siehe „Betriebsanleitung Motoren, Motorreihe Z“ Bestell-Nr. 214 227 44
Katzfahrmotor
20363944.p65/081105

18
Bremsenansteuerung

Für die Ansteuerung der Demag-Scheibenbremsen B003 bis B680 mit Gleichstrom-
magneten stehen verschiedene Ansteuerbausteine zur Verfügung.
Sämtliche Bausteine können auch im Schaltschrank eingesetzt werden.
Die Bremsenspule ist dann im Motorklemmkasten mit einem Varistor
(Bestell-Nr.: 260 898 84) gegen Abschaltspannungsspitzen zu schützen.
Alle Gleichrichter haben serienmäßig einen Varistorschutz gegen Überspannung am
Wechselspannungseingang und am Anschluss für den Schaltkontakt.
Die Bremsgleichrichter sind für eine max. Wechselspannung von 500 V AC zugelas-
sen.
Mit den Gleichrichtern GE (Katzfahrt) und GS (Hub) ist je nach Schaltung eine wech-
selstrom- oder gleichstromseitige Abschaltung der Bremse möglich.
Die Bremseinfallzeiten sind stark davon abhängig, wie die Bremse abgeschaltet wird.
Für den DR ohne elektrische Steuerung ist eine gleichstromseitige Abschaltung unter
Verwendung des Bausteins VE erforderlich.

Betrieb am Frequenzumrichter
Wenn die Zylinderläufer-Bremsmotoren ZB. an Umrichtern betrieben werden,
muss die Bremsenversorgung und -ansteuerung separat erfolgen!

Bausteine zur Bremsenansteuerung


• Bremsgleichrichter GE (Normalerregung)
Der Bremsgleichrichter GE ist standardmäßig für den Katzfahrantrieb des DR vor-
gesehen. Er besteht im wesentlichen aus einer Einweggleichrichtung mit integrier-
tem Freilaufkreis.
• Bremsgleichrichter GS (Schnellerregung)
Der Bremsgleichrichter GS wird standardmäßig für die ZBR-Motoren der DR-
Hubantriebe vorgesehen.
Der GS-Baustein enthält einen umschaltbaren Gleichrichter, der zum Lüften die
Bremse für ca. 0,3 s übererregt und danach mit der Haltespannung aus einer
Einweggleichrichtung versorgt (Überregungsfaktor 2,5-fach bei 3-phasigem An-
schluss).

Achtung! Bei Einsatz mit einem polumschaltbaren Motor muss die


Spannungsversorgung für den GS-Baustein unbedingt separat
erfolgen!

Um bei der Abschaltung mit GS- und VE-Bausteinen, d. h. Schalten mit Übererre-
gung die einwandfreie Funktion zu gewährleisten, sind mindestens 250 ms zwi-
schen Abschalten und Wiedereinschalten einzuhalten.

• Spannungsrelais VE (spannungsabhängige Schnellschaltung)


Das Spannungsrelais VE kann mit den Bremsgleichrichtern GE, GS und GP kom-
biniert werden. Das Spannungsrelais VE ist nur bei separater Spannungsversor-
gung der Bremse einzusetzen.
Bevorzugt wird dieser Baustein bei Motoren mit Umrichterbetrieb verwendet wer-
den. Er wird zur schnellen Entmagnetisierung der Bremse eingesetzt, um kurze
Einfallzeiten der Bremse ohne zusätzlichen Leitungsaufwand für die gleichstrom-
seitige Abschaltung der Bremse zu realisieren. Das Spannungsrelais VE erfasst die
Versorgungsspannung der Bremse. Beim Abschalten wird der gleichstromseitige
Kontakt geöffnet.
20363944.p65/081105

19
Getriebegrenzschalter SGG

Verstellschnecke schwarz Verstellschnecke weiss

Anschluss SGG/Klemmleiste

SGG Schalterkontakte
1 1

2 2

3 3

4 4

5 5

6 6

7 7
Für die Einstellung des Getriebegrenzschalters benötigen Sie einen Innensechs- 4
kantschlüssel 4 mm.
8 8

Bild 7 42589444.eps

Einstellanleitung SGG Vor der Schaltpunkteinstellung ist sicherzustellen, dass die spannungsführenden
Kontaktanschlüsse durch einen Berührungsschutz abgedeckt sind und es zu keiner
Berührung der Anschlüsse kommen kann.

Nachlauf beachten!

Funktionsprinzip Jedem Kontakt ist eine Nockenscheibe zugeordnet, die stufenlos verstellbar ist.
Die Nockenscheiben lassen sich unabhängig voneinander mit den weißen Verstell-
schnecken einstellen.

Adjust Bei Rechtsdrehung der weißen Verstellschnecke erfolgt die Drehung der Nocken-
scheibe ebenfalls als Rechtsdrehung. Der Schaltpunkt wird entsprechend dem Ha-
kenweg nach oben verschoben.
Bei Linksdrehung wird der Schaltpunkt nach unten verschoben.
Die Standard-Nockenscheiben sind so ausgeführt, das jeweils ein max. Nutzweg und
ein Nachlaufweg zur Verfügung stehen.

Einstellung der Kontakte in Einzel- Der Grenzschalter ist bereits über die Systemsteckerleitung fest mit der Steuerung
verstellung: verbunden. Zum Einstellen des Kontaktes die entsprechende weiße Verstellschnecke
so weit drehen, bis der Kontaktgeber den Kontakt öffnet.
Bei Überschreitung des Nachlaufweges erfolgt wieder die Öffnung oder Schließung
des Kontaktes.

Einstellung der Kontakte in Block- Die Blockverstellung erfolgt durch Drehen der schwarzen Verstellschnecke. Dabei
verstellung: werden alle Nockenscheiben gemeinsam verstellt, die relative Einstellung der Einzel-
kontakte bleibt dabei unverändert. Bei Rechtsdrehung der schwarzen Verstellschnek-
ke erfolgt die Drehung der Nockenscheiben ebenfalls als Rechtsdrehung.

Abschaltpunkte wiederholt anfahren und überprüfen!


20363944.p65/081105

20
Technische Daten

Untersetzung: i = 205 mit Blockverstellung aller Nockenscheiben ausgelegt für mindestens >1x106
Schaltungen

Schaltkontakte: 4

Kontaktart: Wechsler, Sprungkontakt, Öffner zwangstrennend, Kontaktwerkstoff: Silber/Silber

Nockenscheibe: mit 15° Auflaufnocken

Schaltpunktwiederholgenauigkeit: ca. +/-15 mm am Haken, im ungünstigsten Fall bei 2/1-Einscherung und 12 m Ha-
kenweg. Hier ergeben die 47 Umdrehungen an der Antriebswelle bei dem i = 205
einen Verstellwinkel auf der Nockenwelle von 79,71°.
Elektrischer Anschluss: Klemmleiste Direktsteckung auf der Leiterplatte.
Technische Eigenschaften:
Einhaltung der Normen EN 60204-1 IEC 947-5-1 EN 60947-T5-1
EN 60529 EN50013 IEC 536
Umgebungstemperatur Dauerbetrieb -40 °C bis +80 °C
Schutzart IP 54
Isolierklasse Klasse II
Zulassungen CE und CSA

Technische Eigenschaften der


Schaltelemente:
Zwangstrennung nach Nennbetriebs- VDE 0660 Teil 200 v. 7/92
spannung Ui 250 VAC und 24/80 VDC
Thermischer Dauerstrom Ith 6A
Gebrauchskategorie nach VDE 0660: AC-15, 230 VAC/1,5 A

Mechanische Lebensdauern in Schalt- DC-13, 60 VDC/0,5 A


spielen 10 x 106 Schaltungen
Klemmenkennzeichnung Gemäss EN 50013
Zulassungen CE-UL/CSA
Strombelastung zum Steckanschluss 6 A / 85 °C 250 VAC
Außenmaße:
Länge bis zur Ritzelabdeckung ca. 165 mm
Gehäuseabmessung ca. 91 x 72 mm
Gesamt-Höhe ca. 95 mm
20363944.p65/081105

21
Lastmesseinrichtung

Elektromechanische
Überlastabschaltung SGS

Positionstaster

Steckhülse und Flachstecker, 6,3-2.1

Federleiste, 2pol.

42355444.eps
Bild 8

Der Überlastschalter SGS ist ausführungsabhängig auf die DR Nennlast eingestellt


und schon im DR-Hubwerk verbaut. Um ein Schwingen des Systems, durch Aus-
und Wiedereinschalten, zu vermeiden muss der SGS-Kontakt zusätzlich ausgewertet
werden.

In der Standardanwendung empfehlen wir den Einsatz des MKA-2 Kontaktaus-


werters. Dieses Gerät verhindert, durch Signalfilterung, eine vorzeitige Freigabe des
Hubes und den damit verbundenen Schwingvorgängen. Das Gerät gibt es für drei
Steuerspannungsbereiche und wird auftragsabhängig mitgeliefert.

In Kombination mit SGS kann nur die Funktion „Überlastabschaltung“ verwendet


werden.

SGS Grenzlastschalter
Eingangsspannung: 24 V, 9600 Hz
Ausgangssignal: Grenzlastkontaktöffner -X53
V-Schaltleistung: 4A/230 VAC; 1A/24VDC
Umgebungstemperatur: -30° C bis +80° C
Schutzart: IP 67
Einbaulage: beliebig
20363944.p65/081105

22
Frontplatte/Anschlussbild/
Abmessungen MKA-2

1)

A1 13 14 23 24 1) Brücken für Kranabnahme.


Nach Abnahme Brücken entfernen!

O.K CLK Dematik ® MKA-2


46953144

MGS
gn br/ws ge

1 2 3 4 A2
Abmessungen MKA-2

Frontplatte MKA-2

Überlastsicherung
Stellung 1 (nicht
bei SGS)

71
Stellung 2
Überlastab-
schaltung

45,0 113,0
Jumperstellungen 41873344.eps
40995644.eps
Bild 9

Dematik® MKA-2 Kontaktauswerter


Bestell-Nr.: Für Steuerspannung 220...240 V, 50/60 Hz 469 531 44
110...120 V, 50/60 Hz 469 532 44
42...48 V, 50/60 Hz 469 533 44
24 V, 50/60 Hz 469 534 44

Abweichende Spannungen in Sonderausführungen:


Möglich Kontakte: 2 Schließer
Nenn-Ausschaltvermögen: 230 V; 5 A AC11, 4 A bedingter Nennkurzschlussstrom
Betriebsspannungsbereich: 90 bis 100 % des Nennwertes
Nennverbrauch: max. 4 VA
Umgebungstemperaturbereich: -20° C bis +70° C
Betriebsart: geeignet für Dauerbetrieb
Schutzart: IP 40 nach DIN 40 050
LeiterAnschluss: max. 2 x 2,5 mm² mit selbstanhebenden Klemmscheiben
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Einbaulage: beliebig
Befestigung: Schnellbefestigung für Tragschiene 35 mm
Gewicht: 390 g
23
Prinzipschaltplan

Dematik® SGS/MKA-2 als Überlastabschaltung

L1,L2,L3 PE

F2

K3 K4

M
3

M2

L4

S2 S1
A1

S1 S2
U1 Dematik MKA-2
23
U1
24 A2 2 3
S3 S3

Jumper in Stellung 2
= Überlastabschaltung Gerätebezeichnung
K4 K3
(siehe Seite 23, Bild 9)
SGS1 SGS2 B1 = Grenzschalter SGS
K3 K4
F2 = Sicherung „Haupthubmotor“
K3 = Schütz „Hauptheben“
Braun

K4 = Schütz „Hauptsenken“
Gelb

L5
Heben Senken M2 = Haupthubmotor
SGS
S1/S2 = Druckknopftaster Heben/Senken
21 22 S3 = Notgrenzschalter Heben/Senken
U1 = Kontaktauswerter MKA-2

Bild 10 42356644.eps

Funktion: SGS / MKA-2 als Der Grenzlastschalter SGS wird auf der Leiterplatte in Position SGS gesteckt (SGS 1,
Überlastabschaltung SGS 2, PE).
Die abgehenden Klemmanschlüsse werden an den Kontaktauswerter MKA-2 ange-
schlossen.
DR Klemme SGS 1 an MKA Klemme 2 und DR Klemme SGS 2 an MKA Klemme 3.
Der Jumper hinter der Frontplatte des MKA-2 ist in Stellung 2, d. h. zwischen mittle-
rem und untersten Pin zu stecken.
(Siehe auch Beschreibung Lastmesseinrichtung MGS/MKA-2 (206 688 44))
Bei der Kombination SGS & MKA arbeitet das System nur als „Überlastabschaltung“!
Nur die Kontakte 23-24 des MKA verwenden.
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24
Überlastsicherung ZMS, FGB-2, FWL

FGB-2 mit PVC-Einschub


ZMS

Schirmung über Außenmantel


geschoben

Bild 11 42355544.eps

Berechnung und Einstellung


Überlastschaltpunkt
Seilzug FEM Nennlast [t] Hebel ZMS 2/1 4/1 6/1 4/2 LF [x10-3]

2/1 4/1 6/1 4/2 A/B Nennlast [t] Wert S1 bis Wert S1 bis Wert S1 bis Wert S1 bis 2/1 4/1 6/1 4/2
S7 S7 S7 S7
2m 1,6 3,2 75 1101001 75 1101001 1,0596
DR 3 3m 1,25 2,5 0,5 0,625 60 0011110 60 0011110 - - - - 2,2222 - -
4m 1 2 49 1000110 49 1000110 4,3403
2m 2,5 5 75 1101001 75 1101001 1,0596
DR 5 3m 2 4 0,64 1,25 61 1011110 61 1011110 - - - - 2,0696 - -
4m 1,6 3,2 50 0100110 50 0100110 4,0422
2m 5 10 16 5 115 1100111 115 1100111 122 0101111 115 1100111 0,2778 0,2289 0,2778
DR 10 3m 4 8 12,5 4 0,5 1,25 93 1011101 93 1011101 115 1100111 93 1011101 0,5425 0,4800 0,5425
4m 3,2 6,3 10 3,2 75 1101001 74 0101001 78 0111001 75 1101001 1,0596 1,1109 0,9375 1,0596

Berechnungsbeispiel für FWL Seilzug A/B


Überlastabschaltung DR 3 und 10 0,5
DR 5 0,64

Beispiel: Nennlast ⋅ A/B ⋅ 110 8t ⋅ 0,5 ⋅ 110


DR 10-Pro, 8 t in 4/1 FWL Schalterwert = +5 = + 5 = 93
Anzahl Seile ⋅ Nennlast ZMS 4 ⋅ 1,25t
ZMS = 1,25t
20363944.p65/081105

A/B = 0,5
Genaue Beschreibung: siehe Druckschrift 206 879 44

25
Lastkollektivspeicher FWL

Verwendungszweck Die Lebensdauer von Hubwerken ist entscheidend von der Wahl der richtigen Trieb-
werksgruppe, das heißt der richtigen Abschätzung von Laufzeit und Belastungsspek-
trum abhängig. Während der langen Nutzungsdauer ist jedoch eine spätere Ände-
rung der Einsatzbedingungen möglich, was entweder zu einer verlängerten oder
kürzeren Lebensdauer führt. So ist zum Beispiel die Umstellung von Ein- auf Zwei-
schichtbetrieb bei einem Produktionskran mit einer doppelten täglichen Nutzung
verbunden und führt zu einer entsprechend schnelleren Abnutzung der Triebwerke.
Da Hubwerke nach den Regeln der Betriebsfestigkeit zeitfest ausgelegt sind, muss
somit nach Erreichen der rechnerischen Lebensdauer mit Ausfällen gerechnet
werden.
Der FWL erfasst spannungsausfall- und langzeitsicher alle Beanspruchungen des
Hubwerkes während des Betriebes. Der Lastkollektivspeicher zeigt die erfahrene
Nutzung an.
Zu jedem Zeitpunkt ist somit eine Aussage über die Einsatzbedingungen und die
rechnerische Restlebensdauer des Hubwerkes möglich.

Wirkungsweise Der Lastkollektivspeicher misst die gehobene Last und die Dauer der Einschaltzeit
des Hubmotors.
Die gemessene Last wird mit der Nenntraglast verglichen und eine relative Belastung
errechnet. Da die Abnutzung an den bewegten Teilen des Hubwerkes mit steigender
Last überproportional ansteigt, wird der Wert für die relative Belastung entsprechend
bewertet. Durch diese Bewertung erzeugt der Betrieb des Hubwerkes mit halber
Nennbelastung nur (1/2)3 = 1/8 des Lastkollektivwertes (LK-Wert), der durch den
Betrieb mit Nennlast erreicht wird.
Bei ¼ Nennlast ist der LK-Wert entsprechend (1/4)3 = 1/64 usw.
Die Betriebsdauer des Hubwerks wird als Einschaltdauer der Hub- und Senkbewe-
gung gemessen. Da der Verschleiß proportional zur Betriebsdauer angenommen
werden kann, geht der gemessene Wert zeitproportional in den angezeigten LK-Wert
ein. Der doppelten Betriebsdauer bei gleicher Last entspricht folglich ein doppelter
LK-Wert.
Der Lastkollektivspeicher sammelt die gemessene Beanspruchung des Hubwerkes
fortlaufend für beliebige Lasten und Einschaltintervalle. Der angezeigte LK-Wert ent-
spricht somit der Summe der bisher erfahrenen Beanspruchung. Im Unterschied zum
Betriebsstundenzähler wird nicht die reine Betriebsdauer des Hubwerkes angezeigt,
sondern die für die Abnutzung weitaus bedeutendere Last am Hubwerk erfasst und
entsprechend ihrem Einfluss bewertet.
Der Zähler im Lastkollektivspeicher ist so kalibriert, dass bei Belastung des Zugmess-
stabes mit der Nenntraglast in Triebwerksgruppe 1 Bm der LK-Wert je Sekunde +1
weiterzählt.
Dadurch ist der Lastkollektivspeicher ein wirksames Instrument zur Überwachung
von Hubwerken.
Der Betreiber kann durch die laufende Protokollierung des angezeigten LK-Wertes,
insbesondere in Verbindung mit Instandsetzungsmaßnahmen, auf einfache Weise
wichtige Daten für die kostengünstige Planung von Wartungs- und vorbeugenden
Instandsetzungsmaßnahmen gewinnen.
Anhand der protokollierten LK-Werte kann die Nutzung von Hubwerken analysiert
werden, um Erweiterungs- bzw. Rationalisierungsmaßnahmen richtig zu planen.
In Verbindung mit einem Betriebsstundenzähler ist jederzeit der Nachweis der Bela-
stungs- und Laufzeitklasse nach FEM möglich.
20363944.p65/081105

26
Berechnung der Verbrauch- Mit dem Lastkollektivspeicher FWL kann die bisherige Nutzungsdauer und damit die
verbleibende Nutzungsreserve, Lastkollektiv (LK) ermittelt werden.
ten Nutzungsdauer (SWP)
Bei der Messung wird die Nennlast des ZMS als Bezugsnennlast angesetzt.
Das FWL zählt somit die Vollastsekunden des ZMS. Sollte der ZMS (bei Hubwerks-
nennlast) nicht mit seiner eigenen Nennlast belastet sein, so muss der angezeigte
Wert noch um einen Faktor korrigiert werden. Dieser Korrekturfaktor ist einmalig bei
der Inbetriebnahme in das Kranprüfbuch aufzunehmen. Die rechnerische Ermittlung
der Nutzungsdauer S in Stunden (Nach FEM 9.755) erfolgt nach der Formel:

S = LK × LF S = Nutzungsdauer in Volllaststunden

LK = Zählerstand FWL

LF = Lastkollektivfaktor

Beispiel: DR 3 3m
Zähler LK = 10014
LF = 0,5425 x 106

Volllaststunden S = 10014 x 0,0005425 = 5,43 Stunden

FGB-2/FWL als Überlastsicherung und Lastkollektivspeicher für Hubwerke mit polumschaltbaren Motor
Schalter 8 EIN = Überlastsicherung

L1, L2, L3, PE

F1

Gerätebezeichnung
B1 = Zugmessstab
F1 = Sicherung „Hubmotor“
K1 K2 K3
K1 = Schütz „Feinheben/Feinsenken“
K2 = Schütz „Hauptheben“
K3 = Schütz „Hauptsenken“
M1 = Fein-Haupthubmotor
M P1 = Betriebsstundenzähler
3
S1/S2 = Druckknopftaster Heben/Senken
M1 S3 = Notgrenzschalter Heben/Senken
L4 S4 = Vorendschalter Hauptheben
K2 K3
S2 S1 U1 = Frequenzauswerter/Lastkollektivspeicher,
Überlast
U2 = Frequenzgeber FGB-2
A1 16 U3 = Hubwerkssteuerung (u. a. 250 ms Wieder-
S1
A1 1 2 3
U1 FWL P1 einschaltsperre)
U3 A2 1 2 3 10
Schirm.

A2 4 5 6 7
Braun
Weiß
Grün

13 23
U1 U1
14 24
U2 FGB-2
S3 S3 S3 S3
Schirm.

S4
Braun
Weiß
Gelb
Grün

K2 K3 K3 K2
B1 ZMS
K1 K2 K3

L5
Fein- Haupt-
Heben Senken Heben Senken
Bild 12
42356544.eps
20363944.p65/081105

27
Katzfahrgrenzschalter

Positionsschalter XCK - MR

Positionsschalter
2x gestuft schaltend mit Drehanschlag

Positiv-Lock Stecker 6,3 mm mit Rastung

Kontaktblock Kontaktblock
„A“ „B“
Stecker, 3pol.
Ader 1 auf Pin 1
Ader 2 auf Pin 2
Ader 3 auf Pin 3
Stecker -X16
Anschluss der Leitung
an den Schalter:

Stecker, 3pol.
Ader 4 auf Pin 1
Ader 5 auf Pin 2
Ader 6 auf Pin 3
5 mm abgesetzt ohne
Kabelverschraubung M20 mit
langem Gewinde (ca. 15 mm) Stecker -X48
Bild 13 42355444.eps

Schaltkreuzpositionen mit Kontaktab- Typ XCK-MR54D1


wicklungen
+180° +90° 0° -90° -180°
A21 A22
A11 A12
B21 B22
B11 B12

Mit Drehanschlag

Kenndaten:
Gehäuse: Zinkdruckguß
Schutzart: IP66
Mechanische Lebensdauer: 2 Mio. Schaltspiele
Betätigungsgeschwindigkeit: Maximal 90m/min

Mindest-Betätigungsmoment
für Betätigung: 0,5 Nm

Zwangsöffnung: 0,75 Nm

Leitungseinführung: 3 x M20

Bemessungsbetriebsdaten: AC-15: 240 V; 3 A


DC-13: 125 V; 0,55 A

Anschluss/Querschnitt: Flachklemme mit Scheibe M3,5/maximal 2 x 1,5mm²


Schutzleiteranschluss/-querschnitt: Flachklemme mit Scheibe M3 /maximal 1,5 mm²
20363944.p65/081105

Kurzschlussschutz: Schmelzsicherung 10 A, gG (gL)

Kontakt-Ausführung: Ohne Sprungfunktion, Zwangsöffnung der Öffner 21-22

28
Optionenpakete

Katzfahrumrichter

DR-PRO und DR-COM Paket 1.1 1.2


Paket 1 Umrichter DIC-4-004 DIC-4-007
537 713 84 537 715 84
Bremswiderstand
- 537 732 84
120 Ohm 0,4 KW
Bremswiderstand
537 730 84 -
220 Ohm 0,2 KW

Leitung zwischen Katzmotor und FU zusätzlich bestellen, z. B. 4 x 1,5 + 2 x (2x0,5),


Bestell-Nr.: 719 096 45

Katzfahrgrenzschalter Katzfahr-
grenzschalter
DR-PRO und DR-COM
Paket 2 EKDR 3 - 10 mit mech. Anbau 719 074 45
EZDR 5 - 10 mit mech. Anbau 719 174 45
Auswahl über Logik
Werkseitig montiert

Überlastabschaltung F-Reihe Paket 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6


Nur für DR-PRO Seilzug DR 3 DR 5, 10 DR 3 DR 5, 10 DR 3 DR 5, 10
Paket 3 0,625 t 1,25 t 0,625 t 1,25 t 0,625 t 1,25 t
ZMS
Auswahl über Logik 491 390 44 491 391 44 491 390 44 491 391 44 491 390 44 491 391 44
Werkseitig montiert FGB-2 (Klemmen) 469 674 44
469 669 44 469 668 44 469 667 44
FWL
42-48 V 110-120 V 220-240 V

Leitung LIYCY 3 X 0,5 mm² zwischen FGB-2 und FWL zusätzlich bestellen,
Bestell-Nr.: 464 495 44

Parametrierungs-Zubehör Für die Parametrierung ist eine Bedieneinheit (Key-Pad, siehe Tabelle 1) oder ein
Schnittstellenmodul und die Parametriersoftware „Parcom Compact“ (siehe Tabelle 2)
zu bestellen.

Tabelle 1
Bedieneinheit KP 500 537 722 84

Tabelle 2
Schnittstellenmodul KP232 537 769 84
RS 232-Modul CM - 232 537 723 84
Datenleitung PC 1,8 m 537 237 84
Paramtriersoftware Parcom Compact 537 752 84
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30
Notizen

20363944.p65/081105
20363944.p65/081105

Notizen

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Printed in Germany Basse/140705/2T / PDF 081105

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Telefon (02335) 92-0 · Telefax (02335) 927676
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