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Nominalisierung

Verbalform Nominalform
gesprochene Sprache Fachtexte / Wissenschaftl. Texte

Der Arzt erscheint. Das Erscheinen des Arztes.


inransitives Verb +Gen

Der Mann freut sich. Die Freude des Mannes.


reflexives Verb + Gen

Der Mann liest das Buch. Das Lesen des Buches durch den Mann.
Akk + Gen (aus dem Akk) + durch (war Subjekt)

Er liest das Buch. Sein Lesen des Buches.


Personalpronomen Possessivpronomen

Er interessiert sich für das Buch. Sein Interesse an dem Buch.


+Präposition + Präposition

Er wurde (vom Arzt) operiert. Die Operation durch den Arzt.


Passiv + von + durch

Er hilft begeistert. Seine begeisterte Hilfe.


Adverb Adjektiv

Der Arzt muss dem Patienten helfen. Die Pflicht des Arztes dem Patienten zu helfen.
Modalverb Nomen mit gleicher Bedeutung.

Stellung nehmen die Stellungnahme


Nomen-Verb-Verbindungen

- Nominalstil ist typisch für formale Texte, z.B. Zeitungstexte, Fachtexte, wissenschaftliche und
bürokratische Texte. Es werden viele Nomen benutzt, die die Hauptbedeutung tragen.
- Ein ganzer Satz wird dabei nur zu einem Teil eines Satzes
- Beim Nominalstil kann man mehr Informationen in einem Satz unterbringen.

- Verbalstil für mündliche Sprache und in erzählten Texten. Verben haben starke eigene
Bedeutung
Nominalisierung

Wichtig für die Nominalisierung:


- Genitiv (Artikel: des, des, der, der)

- n- Deklination

- Adverbien werden zu Adjektiven


heute – heutig
gestern – gestrig
morgen – morgig
oft - häufig

- Modalverben
wollen / möchten – Der Wille / die Absicht / der Plan / der Wunsch
können – die Fähigkeit / die Kenntnis / die Möglichkeit / die
Berechtigung
müssen – die Pflicht / der Zwang
nicht dürfen – das Verbot

- Negationen und Einschränkungen


nicht genug – unzureichend
nicht vorhanden – fehlend / mangelnd / das Fehlen / der Mangel

- Täter:
Verbalform = von
Nominalform = durch

- Dativobjekt in Verbalform - braucht für, zu, … in Nominalform


Man hilft dem Mann – Die Hilfe für den Mann.

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