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r>o>m>m>_ mr <:om_>-m>mam_N
mu>z_mz AWE
LADARASA

LAGUN
FU - 110/ 125

lNSTALLATlONS—, WARTUNGSANWEISUNGEN
UND BEDIENUNGSHANDBUCH

NAME DATUM
NACHGEPRÜFT mum HDZ. H5220 _ \qcn
LADARASA, S.L.
Barrachi, 17
01013 Vitoria—Gasteiz
SPANIEN — EU

Tel /Vertrieb 34 (945) 264600


Tel I Ersatzteile 34 (945) 120352
Telefax / (945)120388—258759

Modell: ......?uffß....................
Serien-Nr.: 432/»fisjf .....

Herstellungsdatum: ÄÖ*?'?T
INHALTS VERZEICHNIS

(_); “EU” KONFORMITÄTSERKLÄRUNG ............................................................................................... 9:1

;; EINLEITUNG ...................................................................................... _1_-_1

2; ABNAHMEBLATT................................................................................................................................. _2_-_1

;; SICHERHEITSVORKEHRUNGEN ...................................................................................................... 3;;

3.1. ALLGEMEINE SICHERHEITSMASSNAHMEN .................................................................................. 3-1

4; MASCHINENDATEN............................................................................................................................. fl

4.1. TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN. ...................................................................................................... 4-1

4.2. HAUPTANSICHT DER MASCHINE - ABBILDUNG A........................................................................ 4-2

4.3. MASSTABELLE DER HAUPTANSCIHT ............................................................................................. 4-3

4.4. SICHERI—IEITSVORRICH’I’UNG AN DER HAUPTWELLE GEMÄSS EU-NORMEN .......................... 4-4

4.5. MASCHINENANSICHT MIT “EU”-MARKIERUNG - ABBILDUNG B ............................................... 4-5

4.6. LÄRMABGABE .................................................................................................................................... 4-6

i INSTALLATION .............................................................................. 5;;

5.1. AUFSTELLUNG .................................................................................................................................... 5-1

5.2. TRANSPORT UND ABLADEN (ABBILDUNG c, Sam: 5-3) .................................................................. 5-2

5.3. FUNDAMENTIERUNG UND AUSRICHTUNG (ABBILDUNG 131,132, SEITE 5-6‚5-7) ......................... 5-4

@. UMGANG MIT DER MASCHINE


(ABBILDUNGEN 1;, g, g X _I_1_, SEITEN 6-10, 6-11. 6-12, 6-13) ............................................................... 6;;

6.1. VORBEREITENDE ÜBERPRÜFUNGEN .............................................................................................. 6-1

6.2. SÄUBERUNG ........................................................................................................................................ 6-2

6.3. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS ............................................................................................................ 6-3

6.4. LUFI‘ANSCHLUSS ................................................................................................................................ 6-3

6.5. BETRIEBSWEISE DER VORSCHÜBE ................................................................................................. 6-4


6.5.1. ARBEITSVORSCHUB ..................................................................................................................... 64
6.5.2. SCHNELL VORSCHUB ................................................................................................................... 6—5
6.5.3. BEWEGUNGEN ............................................................................................................................. 6—5
6.6. ANWAHL GESCHWINDIGKEITSBEREEICH - KÖRPER - ................................................................. 6-6

6.7. WINKELPOSITIONIERUNG DES DREHSCHLITTENS ...................................................................... 6-7

6.8. SCHLITI'ENBLOCKIERUNG ............................................................................................................... 6-7

6.9. SCHLI'I‘I'ENEINSTELLUNG ................................................................................................................ 6-8

6.10. BEWEGUNG DES STÖSSELS ............................................................................................................ 6-8

6.11. KÜHLMI’I‘TELAGGREGAT ................................................................................................................ 6-8

6.12. AVALANTFRÄSEN ............................................................................................................................ 6-9

6.13. HAUPTSCHMIERPLAN (ABBILDUNG 1, SEITE—6-15) ..................................................................... 6-14

L WARTUNG ............................................................................................................................................. E

7.1. SICHERHEITSMASSNAHMEN ............................................................................................................ 7-1

7.2. WARTUNGSPLAN ................................................................................................................................ 7-2


7. 2. 1. TÄGLICHE WARTUNG .................................................................................................................. 7-2
7. 2. 2. WÖCHENTLICHE WARTUNG ....................................................................................................... 7-3
7. 2. 3. MONA TLICHE WARTUNG ............................................................................................................ 7-3
7. 2. 4. HALBJÄHRLICHE WARTUNG....................................................................................................... 7-4

7.3. RIEMENAUSWECHSLUNG KÖRPER (ABBILDUNG J, Sam; 7-5) ..................................................... 7-4

8 ZUBEHÖR .............................................................................................................................................. LI

8.1. UNIVERSALDIVISOR (ABBILDUNG K, Same 8-2) ............................................................................. 8-1

8.2. STOSSVORRICHTUNG (ABBILDUNG L, SEITE 8-4) ........................................................................... 8-3

8.3. VERZAHNUNGSVORRICHTUNG (ABBILDUNG M,SEITE 8-8) ................ ........................................... 8-5

8.4. UNIVERSALSPINDELSTOCK (ABBILDUNG N, Slam; 8-10) .............................................................. 8-9

8.5. UNIVERSALSPINDELSTOCK MIT PINOLENABSENKUNG (ABBILDUNG N1, Sam: 8-10)............ 8-9

& VORGEHENSWEISE FÜR DIE BESTELLUNG VON ERSATZTEILEN ......................................... 9:1

_1_0_. BAUGRUPPEN, UNTERBAUGRUPPEN UND TEILEAUFLISTUNG ........................................... 1_0_-1

1L ELEKTRISCHER ANSCHLUSS........................................................................................................ 11:1 ‘

1; ANHANG A (TABELLEN UNIVERSALSPINDELSTOCK) ............................................................ 12-1


“EU” KONFORMITÄ TSERKLÄRUNG

EINSCHLIESSLICH DER AB DEM 1/1/95 AUF NORMALE MASCHlNEN,


CNC-GESTEUERTE MASCHINEN UND BEARBEITUNGSZENTREN
ANZUWENDENDEN NORMEN

QLAGUI‘I
LADARASA, S.L.
cl Barrachi, 17
01013 VITORIA — GASTEIZ
SPANIEN
ClF/B—O1217447

Hiermit wird erklärt, daß die im folgenden angeführte Maschine

MARKE / !? & U N‘

MODELL 7221!— 2’ fi)


SERIEN-NR. Ä/ $246143“?
HERSTELLUNGSDATUM 4‘1 C ? - 95/0

die Sicherheitsverordnungen für Maschinen 89/392lCEE und ihre Veränderungen


und Anhänge gemäß den Verordnungen 91/368/CEE, 93/44ICEE 93/68/CEE und
89/336/CEE erfüllt.

Sie erfüllt auch die Normen EN 292—1193, 292-2193, 294192, 349193, 418192, 60204—
1194 y PrEN 547—1194, 547—2194, 547—3194, 614-1194, 811193, 953193, 954—1194, 954—
2, 982194, 983194, 1037193, 1050194, 1088194, 1550194, 31201193, 31202193,
50100—1192, 50100—2193.

NAME J. v. REMENTERIA [RUSTA


STELLUNG DIRECTOR GERENTE ff ,
f“
„@
DATUM und ORT
1. EINLEITUNG

Das vorliegende Handbuch ist dafür ausgearbeitet worden, daß Sie


(Maschinenbediener oder Verantwortlicher für die Funktionsweise der Maschine)
sowohl die Installation als auch die Wartung der Fräsmaschine vornehmen können.

Wir empfehlen Ihnen, das vorliegende Handbuch gründlich durchzulesen, um


sich mit den verschiedenen Teilen der Maschine und ihrer Funktionsweise vertraut zu

machen. So bedienen Sie die Maschine stets richtig und sicher und erhalten beste
Ergebnisse.

Im Moment der Ausgabe dieses Handbuches entsprechen die Folien der


Baugruppen, die Teilenummern sowie die Beschreibung der verschiedenen
Arbeitsgänge vollkommen der Form und Funktionsweise der Maschine. Wir weisen aber
darauf hin, daß wegen des ständigen Bemühens seitens unserer Firma um die
Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie der Zuverlässigkeit der Maschine einzelne
Veränderungen im Entwurf und den Eigenschaften derselben vorgenommen werden
können. Aus diesem Grunde bewahren wir uns das Recht auf Veränderung ohne
vorherigen Hinweis vor.

Sowohl dieses Handbuch als auch die Maschine sind unter Berücksichtigung der
Verordnung des Europarates vom 14. Juni 1989, (89/392ICEE) über die Sicherheit an
Maschinen und die königliehe Verordnung 1435/1992, welche die erwähnte
Verordnung in die spanische Gesetzgebung einfügt, erarbeitet werden Außerdem
erfüllt die in der Maschine installierte elektrische Baugruppe die Verordnung EN-
PrUNE 60204-1 :94.

Dieses Handbuch ist Eigentum der Firma Ladarasa, S.L. und ist
ausschließlich für den Gebrauch durch ihre Vertreter und Kunden bestimmt.
Ohne ausdrückliche vorherige Genehmigung darf es Dritten nicht zugänglich
gemacht werden.

UNIVERSALFRÄSMASCHIN'E FU-110/125 Seite 1—1


MDARASA

Maschine: FU—110/125 SERIEN—NR.: 4355?

ÜBERPRÜFUNGS-
BESCHEINIGUNG

QLAGUI'I

KUNDE: ................L?.Q..L..i::.....................
ANSCHRIFT: ........&.in Mfif‘L/H.......

TELEFON: ........... L .....................................


TELEFAX: .................................................

LEI
O:-
qufigj/T/MSKONTBOLLE:
/„‚//(/ ......................

ÜBEäfiRÜFUNGSDATUM:
KONTROLLKARTE Seite 1 von 2
GORATU GEOMETRISCHE VERIFIZIERUNG FU-FCM
LADARASA Revision 0

Maschinenart T321"! 1’52 Seriennr. 435523"? Kunde [MM “2,

GEOMETRISCHE VERIFIZIERUNG
Nr. SCHEMA MESSGEGENSTAND ANNAHME— VERIFIZIERT
KRITERIUM KONTROLLE

a A Radialschlagmessung des
Spindelinnenkonus:
\

nr ii {LL} 3) am Konusausgang. A) 0.01 mm Q Qi“; 52/

i i b) in einer Entfernung von 300 B) 0,02 m &! 51 g


mm.

2
c: Verifizierung der Parallelität der
(__-—l ___—__ Tischfläche:
———— % o; af};
' 9:5 a) beim Querverfahxen $0,025 / 300 mm

:Ml-g R b) beim Längsverfahren $0,025 / 300 mm E32 Q { ??!


1 I“ .

\ Höchstzulässiger
Abstand : 0,05 mm

Verifizierung der
Pcrpendilmlarität der Spindelwelle 50,025 / 300 mm @ ©]$
in Bezug auf die Tischfläche.

4
Verifizierung der Parallelität der
Spindelwelle in Bezug auf die
Verfahrbewegung des Tisches in
Querrichtung: Ö! dä, j

a) auf der Senkrechtebene 50.025 / 300 mm '—


02 0 17
b) auf der Horizontalebene 50025 / 300 mm

10.2.02.l
Seite 2 von 2
Nr. SCHEMA MESSGEGENSTAND ANNAHME- VERIFIZIERT
KRITERIUM KON'IROLLE

Verifizierung der Parallelität der


Mittelnute beim Längsverfahren 50,025/300mm a , Q @ ”25

Höchstzulässiger
Abstand 0,04 mm

6
Senkrechtverfahr-bewegung der
Verifizierung der Perpendikularität
in Bezug auf die Konsole:

a) auf der senkrechten s0,025/ 300 mm a, fm. ;"


Symmetrieebene der Maschine

b) auf der Senkrechtebene, die $0,025 / 300 mm "'”; ‘


vertikal zur senkrechten
Symmetrieebene steht

/___....——-————— a Verifizierung der Parallelität der


__»- ' Führung(en) des Stößels in Bezug
@ e b auf die Frässpindelwelle.
M- :1 ' ‘

a) auf der Senkrechtebene 50,02 / 300 mm GEZ f2 i b

b) auf der Horizontalebene 50,02 / 300 mm a,

Übereinstimmung der Lünettenwelle


(°? ‘ b mit der Spindelwelle (nur bei
A " Maschinen mit Horizontals indel :
.::-.:..— L {'1' -- Li W.) p ) €:)" (\
};)th U ’ a) auf der Senkrechtebene. 50,03 m

b) auf der Horizontalebenc 3003 mm (92 Qi 2/

.. . 7 ‘v ' . . 4 .
Venflmerungsdatum ;( fa » fl — 9 ?„ Verifizierung vorgenommen von

102.021
SPEZIFIZIERUNG DES VERIFIZIERUNGSBLATTES
GORATU FUR GEOMETRISCHE EIGENSCHAFTEN FU - FCM 10-2-02
LADARASA

PRUFGEGENSTAND MESSGERÄTE DURCHFÜHRUNG DER


VERIFIZIERUNG
Messung des Radialsprungs beim Das Vergieichsinstrument wird auf einen
Drehen des innenkonus‘ der Spindel Meßuhr festen Maschinenteii aufgesetzt.
am Konusausgang in einer Entfernung Prüfaufbohrer
von 300 mm.
Verifizierung der Paralleiität der Der Fühler des Vergleichsinstrumentes
Tischfläche zu seinem Verfahren in Meßuhr muß etwa in die Arbeitssteliung des
Quer— und Längsrichtung. Werkzeuges gebracht werden.
Das Vergieichsinstrument wird auf einen
festen Maschinenteii aufgesetzt.
Konsole festgesetzt
a) Tisch und Kopfteil festgesetzt
b) Querschlitten und Kopfteil festgesetzt.
Verifizierung der Paraiielität der Tisch und Querschlitten frei und Konsole
Spindelachse zur Tischfläche. Meßuhr festgesetzt.
Prüfaufbohrer Tisch und Querschlitten befinden sich in
Mitteisteiiung.
Verifizierung der Parallelität der Tisch in Mittelsteilung.
Spindeiachse zum Tischverfahren in Meßuhr Konsole festgesetzt.
Querrichtung auf Vertikai- und Prüfaufbohrer
Horizontalebene.
Verifizierung der Paraiielität der Das Vergieichsinstrument wird auf einen
Mittelnute zum Längsverfahren. Meßuhr festen Maschinenteii aufgesetzt. wobei
die Mittelnute abzutasten ist.
Der Tisch wird in Längsrichtung
verfahren.
Verifizierung der Rechtwinkiigkeit zum Tisch in Mitteisteiiung, Querschiitten und
Vertikalverfahren der Konsole auf der Meßuhr und Winkel Tisch festgesetzt.
vertikalen Symmetrieebene der Das Vergleichsinstrument wird auf einen
Maschine und auf der Vertikaiebene, festen Maschinenteil aufgesetzt.
die rechtwinklig zur vertikalen
Symmetrieebene steht.
Verifizierung der Paraiieiität der Stößei festgesetzt.
Stößeiführungen zur Frässpindeiachse Meßuhr
in Vertikai- und Horizontalebene.
Übereinstimmung der Lünettenachse Anbringung der Lünette 300 mm vom
mit der Spindeisachse in Vertikal- und Meßuhr Spindelende entfernt.
Horizontalebene. Prüfaufbohrer Die Messung ist so dicht wie möglich an
der Lünette vorzunehmen. Arm
festgesetzt, die Lünette wird nicht durch
ihre Halterung an der Konsole gehalten.
3. SICHERHElTSVORKEHRUNGEN

Der unsachgemäße Gebrauch der Maschine kann zu schweren Verletzungen des

Bedieners führen. Aus diesem Grunde raten wir ausdrücklich dazu, die folgenden
Ratschläge gründlich zu lesen und sie zu beachten oder dafür zu sorgen, daß sie vom
Bedienpersonal beachtet werden. Nur so können Ihre Sicherheit und/oder die des
Bedienpersonals garantiert und gleichzeitig die Lebensdauer Ihrer Maschine erheblich
verlängert werden.

3.1. ALLGEMEINE SICHERHEITSMASSNAHMEN

* Arbeiten Sie nicht an der Maschine, bevor Sie diesen Abschnitt über die
Sicherheit gelesen und verstanden haben.

* Arbeiten Sie nicht an der Maschine, bevor Sie das Anweisungshandbuch


gründlich gelesen haben.

* Sobald Sie zum ersten mal an der Maschine arbeiten, vergewissern Sie

sich bitte, daß Ihr Vorgesetzter oder Bereichsveranwvertliche dabei ist.

* Die Maschine darf auf keinen Fall unter dem Einfluß von Drogen,
Rauschmitteln, Medikamenten und/oder Alhol bedient werden.

* Verwenden Sie immer Schutzkleidung (Schutzbrille, Schutzschuhe, usw.).

* Beim Arbeiten an der Maschine dürfen keine Handschuhe verwendet

werden.

* Hatten Sie Maschine und Zubehör stets in sauberem Zustand.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU-110/125 Seite. 3—1


* Weder die elektrischen Sioherheitsvorrichtungen noch ihre Funktionsweise
dürfen unterdrückt oder verändert werden.

* Die Sicherheitsabstände müssen stets eingehalten werden, um nicht an


beweglichen Masohinenteiien hängenzubieiben. Legen Sie daher vor
Arbeitsbeginn Uhren, Ringe, Halsbänder, Krawatten, usw. ab und krempeln
Sie Ihre Ärmel bis über die Ellenbogen hoch.

* Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung ihres Arbeitsplatzes. Gegebenfaiis


beantragen Sie bitte eine Zusatzbeieuohtung.

* Sie sollten immer genau wissen, wo sich der Not—Aus—Schalter befindet.

* Lose Gegenstände auf dem Tisch können sich nur allzu schnell in

gefährliche Geschosse venivandein. Vergewissern Sie sich vor

Arbeitsbeginn immer, daß alle losen Gegenstände wie Werkzeuge, Bohrer,


Lappen, usw. vom Tisch entfernt worden sind.

* Schützen Sie ihre Hände. Haiten Sie die Hauptweile vollständig an, bevor
Sie einen Werkzeug- oder Arbeitsstückwechsei vornehmen oder zur
Einspannung eines neuen Teiles, zur Messung, zum Auswechseln oder zur
Neueinstellung von Riemen oder Zahnrädern, zur Säuberung von Spänen
oder Öl, usw. übergehen.

* Aiie zu verwendenden Werkzeuge sind in ordnungsgemäßem Zustand zu


hauen.

* Defekte und nicht gut eingespannte Werkzeuge können leicht beschädigt


werden. Werkzeuge und Werkzeughaiter sind in regelmäßigen
Zeitabständen auf ihren Zustand hin zu überprüfen. Die Werkzeuge sind so
weit wie möglich in die Spannhaiterung einzuführen.

Seite. 3—2
UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU~1 10/125
* Vermeiden Sie Werkzeugbrüche, indem Sie bei der mechanischen
Bearbeitung optimale Vorschübe und Geschwindigkeiten verwenden.
Sobald anormaie Geräusche zu vernehmen sind, müssen Vorschub und
Geschwindigkeit verringert werden.

* Vermeiden Sie unnötige Beschädigungen des Arbeitsstückes und/oder des


Werkzeuges. Setzen Sie die Maschine nicht in Betrieb, so lange das
Werkzeug sich noch in Berührung mit dem zu bearbeitenden Stück
befindet

* Nach Befestigung des Werkzeuges ist es empfehlenswert, einen Probelauf


zu fahren. Zu Beginn darf die Maschine nicht im Automatikbetrieb gefahren
werden.

* Bei der Reinigung der Maschine und ihrer nähren Umgebung von Spänen
und Staub darf auf keinen Fall Druckluft verwendet werden. Stattdessen ist
eine Bürste oder ein Spänekratzer zu verwenden.

* Verschiedene Werkstoffe wie zum Beispiel Magnesium sind in Pulverform


oder Späneform leicht entzündlich. Fragen Sie gegebenenfalls ihren
Meister oder Vorgesetzten um Rat, bevor Sie 'die Arbeit mit diesen

Werkstoffen aufnehmen.

* Beugen Sie Bränden vor, indem Sie entzündliche Flüssigkeiten und


Werkstoffe vom Arbeitsbereich und heißen Spänen entfernt halten.

* Vergewissern Sie sich, daß der Spannungswert des Netzes mit dem vom
Maschinenhersteiier für die Maschine angegebenen übereinstimmt.

* Die an der Maschine vorzunehmenden Wartungsarbeiten dürfen nur von


eigens hierzu qualifiziertem Fachpersonai ausgeführt werden.

UNNERSALFRÄSMASCHINE FU-110/125 Seite. 3-3


* Vor Beginn von Reparatur— oder Wartungsarbeiten ist stets die

Stromversorgung zu unterbrechen.

DAS VORLIEGENDE HANDBUCH STELLT EINEN LEITFADEN ALS


ORIENTIERUNGSHILFE FÜR DEN MASCHlNEBEDIENER DAR. DIE FIRMA
LADARASA, S.L. ÜBERNIMMT KEINE VERANTWORTUNG FÜR UNFÄLLE ODER
PANNEN, DIE AUF UNSACHGEMÄSSE BEDIENUNG ZURÜCKZUFÜHREN SIND. ES
WIRD NICHT DAFÜR GARANTIERT, DASS DIE STRRENGE EINHALTUNG DIESER
EMPFEHLUNG UNFÄLLE VOLLKOMMEN AUSSCHLIESST, DA JE NACH
AUSZUFÜHRENDEM ARBEITSGANG ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSMASSNAHMEN
NOTWENDIG SEIN KÖNNEN.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU-110/125 Seite, 3—4


4. MASCHINENDATEN

4.1. TECHNISCHEEIGENSCHAFTEN.

FU-11O 59525
TISCH

Arbeitsfläche 1 100 X 3250 mm


, 1250 X 280 mm
Anzahl der T—Nuten 3
Nutenabstand 63 63
Tischdrehung in beiden Richtungen 45° 45°

VERFAH RWEGE

1n Längsrichtung, Automatikbetn’eb 750 mm 850 mm


1n Querrichtung, Automatikbetn‘eb 280 mm 290 mm
In Senkrechtnchtung, Automatikbetn'eb 475 mm 475 mm
Abstand Wellenmitte - Stößel 147 mm 147 mm

BOHRWERK

Kegel ISO-40 lSO—40


Durchmesser Hauptwelle 88,88 mm 88,88 mm
Durchmesser Welle Fräsdom 22 mm 22 mm
Anzahl der Geschwindigkeiten 35/1800 r.p.m. Stufenlos regelbar Stufenlos regelbar

VORSCHÜBE

Anzahl der Vorschübe Stufenlos regelbar Stufenlos regelbar


Längs— und Quervorschub 0 : 1300 mm/min. 0 : 1300 mm/min.
Senkrechtvorschub 0 : 390 mm/min. 0 : 390 mm/min.

SCHHNELLVORSCHÜBE

Längs— und Quervorschub 2500 mm/min. 2500 mm/min.


Senkrechtvorschub 750 mm/min. 750 mm/min.

MOTOREN

Hauptwelle 5 HP 5,5 HP
Arbeits— und Schnellvorschübe 2 HP 2 HP
Motorpumpe 0,12 HP 0,12 HP

GEWICHT

Höchstzulässiges Gewicht auf dem Tisch 300 Kg. 300 Kg.


Ungefähres Nettogewicht 1700 Kg. 1800 Kg.
Bruttogewicht einschl. seegerechter Verpack. 2000 Kg. 2100 Kg.
Volumen einschl. Verpackung 6 m3 6 m3

UNIVERSALFRÄSMASCHIN‘E FU-110/125 Seite. 4—1


Päg. 4—2
a:) [ ‚8/11; ”BIL L
HU“ P; '2
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FIG. A
N
N
“I )(
4.3. MASSTABELLE DER HAUPTANSC/HT

FU - 110 FU - 125
MM INCH MM INCH
A 510 20 510 20
B 44 1 3/4 44 1 3/4
C 598 23 9/16 598 23 9/16
D 160 65/16 160 65/16
E 1794 70 5/8 1894 74 9/16
F 1222 48 1/8 1322 52
G 1322 52 1422 56
H 935 36 13/16 935 36 13/16
I 2030 80 2030 80
J 1410 55 1/2 1410 55 %
K 1060 41 % 1060 41 %
L 44 1 % 44 1 %
M 1148 45 3/16 1148 453/16
N 1523 60 1523 60
O 526 2011/16 526 2011/16
P min. 150 6 150 6
P max. 430 17 440 17
Q 615 24 % 615 24 %
R min. 0 0 0 0
R max. 475 18 % 475 18 %
S 147 5% 147 5%
T 17,5 11/16 17,5 11/16
U 1100 435/16 1250 49%
V 250 10 280 11
W 125 5 140 5 1/2
X 63 2 1/2 63 2 1/2
Y 16 5/8 16 5/8
Z 26,5 1 3/64 26,5 1 3/64
AA 15 19/32 15 19/32
BB 12 % 12 1/2
CC 2544 100 2744 108
DD 1222 48 1/8 1322 52
EE 530 20 7/8 570 22 7/16
FF 415 16 5/16 390 1511/32
GG 2049 80 21/32 2049 80 21/32
HH 720 28 11/32 720 28 11/32
H 420 16 1/2 420 16 1/2

UNIVERSALFRASMASCHlN/E FU-110/125 Seite. 4—3


4.4. SICHERHEITSVORRICHTUNG AN DER HAUPTWELLE GEMÄSS
EU-NORMEN

Der Zweck dieser Sicherheitsvorrcihtung ist es, den Maschinenbediener beim

Ausführen von Bearbeitungsvorgängen zu schützen.

Bei dem für die Herstellung dieser Schutzvorrichtung verwendeten Material


handelt es sich um Polycarbonat—Kunststoff.

Diese Vorrichtung setzt sich aus den folgenden Elementen zusammen (siehe
Abb B, Seiten 4-5):

2 Seitenverkieidungen.
*

1 Fronttür (A).
‚x.

1 Fronttür mit Teieskopführung (D).


'X-

1 Verriegelungsschaiter (B).
*

Bevor Arbeitsgänge an der Maschine ausgeführt werden können, müssen die


“B"
Fronttüren verschlossen und durch Betätigung des Verriegelungsschaiters
blockiert werden. ERST NACHDEM DIESE SCHUTZVORKEHRUNGEN

GETROFFEN SIND NIMMT DIE MASCHINE IHREN BETRIEB AUF. Werden die
,
Schutztüren vor Beendigung des gerade vorgenommenen Arbeitsgänges geöffnet
der
so hält die Maschine umgehend (alle Motoren werden abgeschaltet). Soii
unterbrochene Arbeitsgang fortgeführt oder mit einem neuen Bearbeitungsvorgang
der
begonnen werden, müssen zunächst die Schutztüren geschlossen werden und
START—Knopf der gewünschen Funktion betätigt werden.

Die Fronttüren können um 90° gedreht werden, so daß der Zugang zum
Arbeitsbereich und die Anordnung der Arbeitsstücke so einfach und bequem wie
eine
möglich ist. Zur Ausführung dieses Vorganges muß das Teil “C” (welches durch
hte
Feder gehalten wird) nach oben geschoben und anschließend die Tür in die gewünsc
Stellung gebracht werden.

Seite. 4—4
UNIVERSALFRÄSMASCHiNE FU—110/125
FIG. B

Päg. 4-5
4.6. LÄRMABGABE

Gemäß dem Absatz 1.7.4 f) des ANHANGES H der VERORDNUNG


89/392/CEE werden im folgenden die Werte für den von der Maschine abgegebenen
Lärm angegeben.

Wert des gewägten gleichmäßigen


Dauerschallpegels .............................................................................. 5.5.d8

Verwendetes Meßsvstem:

Die Messung des Lärmpegels wird in einem Meter Abstand von der Maschine
und 1,60 Meter über dem Boden vorgenommen.

Meßverhältnisse:

— Drehung der Hauptwelle im Vakuum bei Höchstgeschwindigkeit.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU-110/125 Seite. 4-6


5. INSTALLATION

5.1. AUFSTELLUNG

Die folgenden Aufsteiiungsorte sind nach Möglichkeit zu vermeiden:


* Orte, an denen die Maschine den Einflüssen direkter Sonneneinstrahlung
und/oder einer Wärmequelle ausgesetzt wird.
Orte, an denen die relative Luftfeuchtigkeit ständig wechselt und/oder die reiative
Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist (>75%). Je höher die relative Luftfeuchtigkeit ist,
desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß einige der Maschinenkomponenten
(vor allem die elektrischen Komponenten) beschädigt werden.
Orte mit einer hohen Staubentwickiung und/oder einer hohen Konzentration von
Rost verursachenden organischen Gasen.
Orte in der Nähe von Vibrationsqueilen. Ist ein Aufstellungsort dieser Art nicht zu
vermeiden, so wird die Anbringung eines Dämpfsystemes um die Maschine
herum empfohlen, um die Wirkung der Vibrationen zu vermeiden oder zu
dämpfen

Orte mit einer kleinen Aufsteilfläche oder in oberen Stockwerken befindliche


Aufsteilungsorte. Kann diese Art Aufstellungsort nicht vermieden werden, so ist
die Maschine nach Möglichkeit in der Nähe eines Pfeilers oder auf

Fundierungsstreben aufzustellen. Eventuell muß der Maschinensockei mit einer


zusätzlichen Zementschicht verstärkt werden.

Um die vom Maschinenhersteller vorgegebenen Ergebnisse und Werte zu erhalten,


wird die Maschinenaufstellung unter den folgenden Umständen empfohlen:
* Ein vollkommen 'erschütterungsfreier Ort mit festem Untergrund
*
Umgebungstemperatur von 2013°C
* Relative Luftfeuchtigkeit von <75%
Außerdem muß der Kunde gemäß den Abmessungen der Maschine im Werk die
folgenden Umstände berücksichtigen:
* Es muß ausreichend Platz für den freien Zugang zu allen Teilen der Maschine
vorhanden sein.

Auf dem Boden sind Hinweise über Durchgangs- und Halteverbor für Personen
und Waren vorzusehen.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU-110/125 Seite. 5—1


* Es müssen Durchgangsbereiche von mindestens 80 cm Breite um die Maschine
herum vorgesehen werden.

5.2. TRANSPORT UND ABLADEN (Abbildung C,


Seite 5-3)
Beim Abiaden und Aufstellen der Maschine sind die folgenden Hinweise zu
berücksichtigen:
* Ungefähres Nettogewicht: FU-1102‘I7OO Kg / FU-125z1800 Kg
* Volumen einschließlich Verpackung: FU-1 10: 6 m3 / FU-12516 m3
* Der Geienkbolzen M 30 wird in das Gewindeloch eingeschraubt. Vergewissern
Sie sich bitte von seinem gut gesicherten Sitz.
Vergewissern Sie sich bitte, ob der Stößel ordnungsgemäß blockiert ist. damit der

Lastschwerpunkt der Maschine sich beim Befestigen des Hebezeuges an dem


Gelenkboizen nicht verschieben kann. '
Vergewissern Sie sich bitte, daß alle beweglichen Maschinenteile (Spindelstock,
Tisch, Schlitten, Schaltschranktüren, usw.) gut befestigt sind, damit sie sich beim
Abladevorgang nicht bewegen können,
Vergewissern Sie sich bitte, daß das Hebezeug (Halteseiie, usw.) sich in
ordnungsgemäßem Zustand befindet und das Gewicht der Mschine aushalten
kann.
Bringen Sie Schutzvorrichtungen und/oder Lappen an den Berührungsstellen
zwischen dem Hebezeug und der Maschine an, um Beschädigungen der
Maschinenoberfläche und des Anstriches zu vermeiden."

Es ist besonders wichtig, sich zu vergewissern, daß kein Elektrokabel, kein zum
Pneumatikaggregat gehördener Schlauch oder andere ähnliche Elemente eingeklemmt
werden.
* Vergewissern Sie sich bitte, daß aiie Verschiußstöpsei des Ölbehälters, usw. gut
verschlossen sind.
Sobald das Hebezeug an der Maschine befestigt ist, sollte sie vor dem Beginn
des eigentlichen Hebevorganges einige Zentimeter vom Boden angehoben
werden, um zu überprüfen, ob die Maschine bereits ausgerichtet worden ist oder
nicht.
Stösse oder starke Erschütterungen jeglicher Art, die sich negativ auf die
ordnungsgemäße Funktionsweise und Genauigkeit der Maschine auswirken
können, sind unbedingt zu vermeiden.

UNiVERSALFRÄSMASCHINE FU-110/125 Seite. 5-2


FIG. C

Pég. 5—3
5.3. FUNDAMENTIERUNG UND AUSRICHTUNG (ABBILDUNG 01,02,
Seite 5-6,5-7)

Die ordnungsgemäße Verankerung der Maschine stellt eine unverzichtbare


Bedingung für die ordnungsgemäße Funktonsweise der Maschine dar. Es ist
erwiesen, daß die zukünftige Leistungsfähigkeit der Maschine in sehr engem
Zusammenhang mit einer ordnungsgemäß ausgeführten Aufstellung steht. Eine
unzureichende oder gar falsche Installation kann als Folge haben, daß die vom
Hersteller garantierten Genauigkeiten bei der Bearbeitung nicht erreicht werden

Die Vorbereitungen zur Fundamentierung der Maschine sind nach Möglichkeit


bereits vor Ankunft der Maschine zu treffen. Die folgenden Angaben mögen als
Beispiel für einen empfehlenswerten Untergrund dienen:
* Mörtel von 180/250 kg. auf 350 kg. Zement/lm3 dosiert.
* Stahlbolzen M16 zur Befestigung der Maschine.
* An den Ausrichtungspunkten sind Stahiplatten oder Haltebolzen
vorzusehen.

Nach Ausführung aller vorbereitenden Arbeitsschritte für die endgültige


Maschineninstailation sowie der entsprechenden Überprüfungen, wird zur
Maschineninstaiiationn an ihrem endgültigen Aufsteilungsort übergegangen:
* Zunächst wird die Maschine angehoben, um die Schutzvorrichtungen am
Maschinensockel entfernen zu können.
* Die Maschine wird zu ihrem endgültigen Aufstellungsort gebracht.

* Bei angehobener Maschine werden die Verankerungsplatten im Sinne des


Fundamentierungsplanes angebracht (Abbildung D1, Seite 5—6).
* Die Verankerungsboizen werden in die am Maschinenbett hierzu
vorgesehenen Gewinde eingeschraubt. Anschließend wird die Maschine
mit vie! Vorsicht abgesenkt.
* Unter Verwendung eines Präzisionsinstrumentes wird zur Ausrichtung der
Maschine übergegangen. Hierzu wird die Verwendung einer Wasserwaage

UNIVERSALFRASMASCHIN’E FU—110/125 Seite. 5—4


mit einer Länge von 200 bis 300 mm und einer Mindestfeinheit von 0,03
mm/m empfohien.

* Sobald die Maschine ausgerichtet ist, werden die Sechskantmuttern


angezogen.
Auf Wunsch wird die Maschine mit erschütterungshemmenden Stoßdämpfern

ausgestattet. Diese Stoßdämpfer werden aus rostfreiem gewirktem, gaufrierten und


gepreßten Stahldraht gefertigt (Abbildung D2, Seite 5-7).
Außer den beschriebenen Dämpfungseigenschaften und der mechanischen
Widerstandsfähigkeit besitzt dieser Werkstoff noch weitere Eigenschaften:
— Praktisch alterungsibeständig. Unbegrenzte Nutzbarkeit seiner Wirksamkeit
unter normalen Betriebsumständen. _
— Rostbeständigkeit: Öle, Schmiermittei und andere korrosive Mittel.
— Wärmebeständigkeit: Dieser Werkstoff behält seine Eigenschaften innerhalb
eines breiten Temperaturbereiches bei (-90° bis 300°).
— Hervorragende Maschinenstabiiität.
— Sparsame Montage.
— SparsamerTransport.
— Antivibrationsisolierung.

WICHTIG: DIE AUSRICHTUNG DER MASCHINE MUSS NACH ElNiGEN TAGEN


ÜBERPRÜFT WERDEN, DA EINE VERÄNDERUNG IN DER" FUNDAMENTIERUNG
EiNGETRETEN SEIN KANN. FOLGEÜBERPRÜFUNGEN SIND JEWEILS IN
MONATSABSTAND VORZUNEHMEN (SIEHE ABSCHNITT 7.2.3 Monatliche
Wartung).

UNIVERSALFRASMASCHINE FU—110/125 Seite. 5—5


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FIG. D1

Pég. 5-6
FIG. D2

Pég. 5—7
6. UMGANG MIT DER MASCHINE (ABBILDUNGEN E, F, G Y H,
SEITEN 6-10, 6-11, 6-12, 6-13)

6.1. VORBEREITENDE ÜBERPRÜFUNGEN

WlCHTIG.- Vor dem elektrischen Anschluß werden alle Bewegungen der


Maschine aur ihre ordnungsgemäße Funktionsweise hin überprüft.

—— Die Schaugiäser der Ölbehälter zeigen an, daß der Öistand mindestens
bis zur Hälfte des Schaugleses reicht.

— Die Pumpe für die Schmierung von Hand wird gemäß den Spezifikationen
des Hauptschmierungspianes betätigt.
~ Die Bewegungshebei 6, 14 und 17 befinden sich in ihrer der Halteposition
entsprechendene Miteistellung.
—— Aiie Ausiöseanschläge befinden sich in ihren äußersten Steiiungen.
— Die Griffe 8, 13 und 16 zur Schlittenbiockierung und zur
Säulenblockierung befinden sich in entspanntem Zustand
— Der Flüssigkeitsbehäiter zur Aufnahme des Metaiibearbeitungsöies wird
gefüllt.

Die Gleitiächen der Schlitten und die Betätigungsspindein werden auf ihren
fettfreien Zustand hin überprüft. Es darf sich kein Schutzfettt mehr auf diesen
Oberflächen befinden. Dieses Schutzfett wird werksseits für den Transportschutz
vorgesehen (siehe Abschnitt 6.2 SÄUBERUNG).

Nach Abschluß dieser vorbereitenden Überprüfungen muß überprüft werden, ob


sich die Handräder für die Schiittenbetätigung von Hand ohne übertrieben Anstrengung
bewegen lassen. Anderenfalls ist die Schmierung unzureichend und es muß mehr
Schmiermittel verwendet werden

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite. 6-1


6.2. SÄUBERUNG

Um das Rosten der Maschine auf dem Transportweg zu vermeiden, sind die
maschinenbearbeiteten Oberflächen mit einer Schicht an vor Rost schützendem Fett
überzogen worden. Gemeinsam mit Staub und anderen Unreinheiten, die sich
während des Transportes angehaftet haben können, kann dieser Überzug die
Gleitflächen vorzeitig beschädigen, falls die Maschine in Betrieb genommen wird
ohne diese Schutzschicht vorher entfernt zu haben.

Vergewissern Sie sich, daß weder der Tisch noch der Schlitten oder ein anderes

der beweglichen Zubehörteile (Divisor, usw.) sich bewegen können, bevor die Maschine
gründlich gesäubert und die Gleitflächen geschmiert worden sind. Die erste Säuberung
sollte den sichtbaren Teilen der Führungen gelten und mit Petroleum oder Kerosen
vorgenommen werden (WICHTIG: AUF KEINEN FALL DÜRFEN LÖSUNGSMITTEL
ODER ÄTZMITTEL VERWENDET WEDREN, DIE DEN ANSTRICH ODER DIE
MECHANISCH BEARBEITETEN FLÄCHEN DER MASCHINE BESCHÄDIGEN
KÖNNEN). Anschließend soiiten die Führungen mit einem Speziaiöi gefettet werden.

Zum Schluß wird jede Einheit bis zum Anschlag des gegenüberiiegenden Endes
verschoben, so daß der Rest der Führungen ebenfalls gesäubert und gefettet werden
kann.

HINWEIS: Der gründlichen Säuberung der Führungen ist besondere


Aufmerksamkeit zu widmen Es ist unbedingt darauf zu achten, daß die

Reinigungsflüssigkeit in die Späneschutzverkieidungen gelangen kann.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite. 6-2


6.3. ELEKTRISCHERANSCHLUSS

Sobald die Maschine an ihrem endgültigen Aufstellungsort installiert worden


ist, wird zur Ausführung des Elektroanschiusse übergegangen. Hierzu ist ein

Spannungsanschiuß mit einem Schlauch aus 3 (mit getrenntem Erdungskabel) oder


4 Kabeln (3 Phasen + Erdungskabei) mit für den Gesamtverbrauch der Maschine
angemessenen Kabeldurchschnitten vorzusehen. Die foigenden Angaben mögen als
Hiifesteilung dienen:
— Phasen --> 4 mm2 (empfohlener Mindestwert)
“ Erdung —-> 6 mm2

in Bezug auf das Eiektroaggregat ist zu überprüfen, ob die Erdung des


Schaltschrankes vorgenommen worden ist und ob die Stellung der Phasen an den
Anschlußkiemmen zum Anschiuß ordnungsgemäß ausgeführt worden ist. Sollte das
nicht der Fall sein, iäuft der Motor zum Antrieb der Hauptweile in entgegengesetzter
Richtung. ist das der Fan, so sind zwei der Phasen am Linienanschiuß umzukehren,

Desweiteren sind die ordnungsgemäße Funktionsweise der Kontaktschütze im


Leerlauf, sowie der Zustand der Sicherungen zu überprüfen.

Je nach Gesamtleistung der Maschine ist zwischen der Hauptieitung und der
Maschine eine entsprechende Schutzvorrichtung (Automatikschalter oder
Sicherungen) gegen Überstromstärken vorzusehen (siehe elektrischen Schaltplan).

Der Anschluß an die entsprechenden Anschlußklemmen im Schaitschrank


wird vorgenommen. Es wird überprüft, ob die Spannung zur Versorgung der

Maschine mit den entsprechenden Angaben auf dem neben den Anschlußkiemmen
befindlichen Aufkleber übereinstimmt.

6.4. LUFTANSCHLUSS

Verfügt die Maschine über irgendein Sonderzubehör, welches für seine

ordnungsgemäße Funktionsweise Druckluft benötigt, so ist ein Luftanschiuß für

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite. 6-3


Druckluft von 6 kg./cm2_ an der Maschine vorzusehen. Hierzu wird die Luftieitung an
den im hinteren Maschinenbereich vorgesehenen Luftanschiuß angeschlossen.

Transportiert das Luftaggregat viel Feuchtigkeit, so ist zusätzlich zur


Filtergruppe, über die die Maschine verfügt, ein externes Filtereiement vorzusehen.
Es ist darauf zu achten, daß der Ölstand im Ölgefäß sich ständig oberhalb des
Mindestpegels befindet, damit das Pneumatikaggregat ständig geschmiert wird und
so das Rosten am Leitungsnetz und am Zylinder vermieden wird. Außerdem wird so
die optimale Funktionsweise der Eiektroventiie grwährleistet.

6.5. BETRIEBSWEISE DER VORSCHÜBE

6.5.1. ARBEITSVORSCHUB

Um die Arbeitsvorschübe in Betrieb zu setzen, ist der Knopf Nr. 26 zu betätigen


(Abb. H, Seite 6-13), woraufhin der entsprechende Vorschub automatisch eingeschaltet
wird. Dank der Ziffernanzeige im Fenster Nr. 20 (Abb. H, Seite 6-13) weiß der
Maschinenbediener immer, mit welcher Vorschubart die Maschne gerade arbeitet.

Um zur Vorschubskala (O : 1300 mm/min.) zu gelangen, ‚muß das Potentiometer


Nr. 21 (Abb. H, Seite 6—13) auf den entsprechenden Vorschub eingestellt werden.

Der Halt des Arbeitsvorschubes wird durch Betätigung des STOP—Knopfes Nr. 25
(Abb. H, Seite 643) oder aber durch Nullsteiiung des Potentiometers für den Vorschub
erreicht.

Handelt es sich um einen längeren Maschinenhalt, so wird die Unterbrechung


durch Betätigung des STOP-Knopfes empfohlen. Den Maschinenhalt AUF KEINEN
FALL mit dem Potentiometer vornehmen.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite. 6—4


6.5.2. SCHNELLVORSCHUB

Der Schneiivorschub wird mit Hilfe des Knopfes Nr. 27 (Abb. H, Seite 6-13)
vorgenommen. Je nach auszuführendem Arbeitsgang ist dieser Knopf in gedrückter
oder puisierender zu halten. Die Maschine kehrt stets zu dem am vorherigen Punkt
angewählten Arbeitsvorschub zurück.

HINWEIS: Um den Schnellvorschub benutzen zu können, muß der Arbeitsvorschub


IMMER eingeschaltet werden. Ohne vorheriges Einschalten des Arbeitsvorschubes
können AUF KEINEN FALL schnelle Bewegungen ausgeführt werden.

6.5.3. BEWEGUNGEN

Sobald der gewünschte Arbeitsvorschub angewähit ist, bewegen sich die

verschiedenen Schlitten auf die folgende Art und Weise:

6.5.3.1.- Längsbewegung.- Die beiden Außensteiiungen des Hebels Nr. 14

(Abb. F, Seite 6—11) bestimmen die Längsbewegung des Tisches nach rechts
und links. ‘

6.5.3.2.- Querbewegung.- Die Bewegung in Querrichtung wird durch Betätigung


des Hebels Nr. 6 (Abb. E, Seite6-10) erreicht. Seine obere Steiiung bestimmt den
Annäherungsgrad an die Säule und seine untere Stellung die Bewegung in
entgegengesetzter Richtung. Die Bewegungen werden auf dem Bedienhebel
angegeben.

6.5.3.3.- Vertikalbewegung.- Die Bewegung in Vertikairichtung wird durch

Betätigung des Hebels Nr. 17 (Abb. G, Seite6-12) erreicht. Seine obere Stellung
kuppeit die Hebebewegung ein und seine untere Stellung die Absenkbewegung.

Der Verfahrweg dieser Bewegungen kann nach Wunsch eingestellt und reguliert
werden. Hierzu werden die Anschläge Nr. 7, 10 und 15 (Abb. E, F und G, Seiten 6—10,

6-11‚6—12) für die Bewegungen in Quer—‚ Längs— und Vertikalrichtung verwendet. Alie
besitzen eine garantierte Extremstellung, die den längsten Verfahrwegen entspricht.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite. 6—5


Sobald über diese Extremstellungen hinaus verfahren wird, würden die Antriebsteile
entsprechend anschlagen. Aus diesem Grund verfügt die Maschine über Begrenzer, die
das Verfahren über diese Extremstellungen hinaus verhindern.

Die Schlittenbetätigung von Hand wird mit dern Handrad Nr. 11 (Abb F, Seite

6—11), für die Bewegung in Längsrichtung, mit dem Handrad Nr. 11 b (Abb. F, Seite
6-11) für die Bewegung in Querrichtung vorgenommen. Miit Hilfe des Griffes Nr. 5 (Abb.
E, Seite 6—10) wird die Bewegung in Vertikalrichtung ausgeführt. Die entsprechenden
Hebel müssen sich hierbei immer in ihrer Haltestellung befinden.

6.6. ANWAHL GESCHWINDIGKEITSBEREEICH - KÖRPER -

Um den Geschwindigkeitsbereich des Körpers anzuwählen ist wie folgt

vorzugehen:

— Mit Hilfe des Grifies Nr. 9 (Abb. E, Seite 6—10) wird der angemessene
Geschwindigkeitsbereich angewählt. (DIE HAUPTWELLE MUSS

VOLLKOMMEN ZUM STlLLSTAND GEKOMMEN SEIN, BEVOR ElN

WECHSEL DES GESCHWINDIGKEITSBERElCHES VORGENOMMEN


WERDEN DARF).

— Die verschiedenen Einzelgeschwindigkeiten des jeweiligen

Geschwindigkeitsbereiches werden mit Hilfe des Handrades Nr, 4 (Abb E,


Seite 6—10) angewählt, welches nur MIT DER MASCHlNE lN BETRlEB
gedreht werden darf. Auf diese Art und Weise erhält der Maschinenbediener je
nach Stellung des Griffes Nr. 9 (Abb. E, Seite 6—10) stufenlos regelbare
Geschwindigkeiten von 35 bis 250 r.p.m.. oder von 250 bis 1800 mm.. Die
jeweilige Geschwindigkeit kann an den Ziffern des Sichtfensters Nr. 19 (Abb.
H, Seite 6—13) abgelesen werden.

— Um diese Ablesung vornehmen zu können, muß aber zuvor mit Hilfe des
Wahlschalters Nr. 18 (Abb. H, Seite 6—13) der gewünschte

Geschwindigkeitsbereich angewählt worden sein.

UNlVERSALFRÄSMASCHlNE FU-110/125 Seite. 6—6


— Um diese Ablesung vornehmen zu können, muß aber zuvor mit Hilfe des
Wahlschelters Nr. 18 (Abb. H, Seite 63—13) der gewünschte
Geschwindigkeitsbereich angewähit worden sein.

— Nach erfolgter Anwahi eines angemessenen Geschwindigkeitsbereiches kann


die Hauptwelie durch Betätigung der Knöpfe Nr. 24 und 23 (Abb. H, Seite
6-13) nach rechts oder links gedreht werden.

Um die Hauptwelie anzuhaiten, wird lediglich die am Maschinenkörper


befindliche STOP—Taste Nr 22 (Ab. H, Seite 6—13) betätigt. Zur Vermeidung der
Drehträgheit hält die Weiie dank einer am Motor vorgesehenen Bremse schnell an.

6.7. WINKELPOSITIONIERUNG DES DREHSCHLITTENS

Für Arbeitsgänge, die eine Winkelstellung des Tisches bedürfen, wird der
Tischsupport bezüglich des Querschlittens gedreht. Zur Ausführung dieser Drehung
werden die Schrauben Nr. 35, die sich rechts und links vom Schlitten befinden, (Abb. E,
Seitt 6-10) geiöst. Diese Schrauben biockieren beide Schlitten. Sobald die gewünschte
Stellung erreicht wird, werden die Schrauben erneut angezogen.

Für die Positionierung auf "0" wird der vorher beschriebene Vorgang umgekehrt,

wobei die Positionierung gemäß dem Annahmeblatt der Maschine überprüft wird.

6.8. SCHLITTENBLOCKIERUNG

Sowohl die Bewegungen in Vertikai— und Längsrichtung, als auch die


Bewegungen in Querrichtung dienen durch Betätigung der Griffe Nr 8, 13 und 16 (Abb.
E, F und G, Seiten 640,641,642) zum Abbremsen der Schlitten Der Vertikal- und der
Längsschiitten besitzen zwei Griffe, der Querschiitten einen Griff.

WlCHTIGER HINWEiS
Bei allen ohne Tisch-‚ Konsolen— und Querbewegung auszuführenden
Arbeitsgängen soiiten diese Maschineneiemente sich in abgebremsten Zustand
befinden.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite. 6—7


6.9. SCHLITTENEINSTELLUNG

Aiie Gleitteile der Schlitten verfügen über ihre Gesamtlänge hinweg über eine
konische Einstellehre, weiche mit Hilfe einer gekehiten Kopfschraube verstellt wird.

6.10. BEWEGUNG DES STÖSSELS


Ist es wegen arbeitsmäßig bedingten Umständen notwendig, den Stössel zu
verschieben, so werden die Schrauben an den Bremsen Nr. 3 (Abb. E, Seiten 6—10)
gelockert und der Stössei bis zur gewünschten Stellung verschoben. Sobald der Stössei
die gewünschte Stellung erreciht hat, werden die Biockierschrauben erneut angezogen.
Die Positionierung der Halterungen für die Welle der Fräsfuttes Nr. ‚1 (Abb. E,
Seiten 6—10) wird vorgenommen, indem die Schrauben Nr. 2 (Abb. E, Seiten 6—10) gelöst
und die Positinierung von Hand vorgenommen wird. Nach der Positionierung werden die
Halterungen durch Anziehen der Schrauben erneut befestigt.

6. 11. KÜHLMITTELAGGREGA T

Das Kühlmitteiaggregat setzt sich aus dem Kühlmittelbehälter, der Motorpumpe

und dem Kühlnippel zusammen. Der Fiüssigkeitsbehälter befindet sich im Maschinenfuß


untergebracht.

Am Maschinenfuß ist eine Öiauffangwanne vorgesehen, die zum Auffangen der


verschiedenen, von den von den Schlitten und der Konsole tropfenden Flüssigkeiten
dient.
Bei der Auswahl des Kühlmitteis sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Das
Kühlmittel trägt dazu bei, die Lebensdauer der Schneidkanten zu verlängern und die
Endbearbeitung der bearbeiteten Oberflächen zu verbessern. Es ist ebenfalls zu
berücksichtigen, daß das Kühlmittei den Maschinenanstrich nicht angreift oder die

freiiiegenden Maschinenoberflächen zum Resten bringt. Die Motorpumpe befindet sich


im hinteren Maschinenbreichund wird mit Hilfe eines Schalters am Bedienpult bedient.

Das Kühlmittel gelangt durch die Motorpumpe zum Kühlnippei. der sich im
Frontbereich der Säule befindet. Dieser Kühlnippei kann nach Bedarf ausgerichtet
werden.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU-110/125 Seite. 6-8


Das Kühlmittei gelangt durch die Motorpumpe zum Kühlnippel, der sich im
Frontbereich der Säule befindet. Dieser Kühlnippei kann nach Bedan‘ ausgerichtet
werden.
Der Kühinippei verfügt über einen zylindirischen Bereich auf, der als Absperrhahn
sowie zur Regulierung der Durchflußmenge dient. Hierzu wird die Tülle gedreht.
Solange sich die Motorpumpe in Betrieb befindet, spricht nichts dagegen, den
Absperrhahn geschiossen zu halten. Der Kühlmitelbehälter ist alle sechs Monate zu
reinigen. Gleichzeitig ist das Kühlmittel zu erneuern.

Um das Kühlmitteiaggregat in Betrieb zu nehmen, wird der Knopf Nr. 30 (Abb. H,


Seiten 6—13) betätigt. Die Betätigung des Knopfes Nr. 28 (Abb. H, Seiten 6-13)
unterbricht den Betrieb des Kühlmitteiaggregates.

6.12. AVALANTFRÄSEN

Die Maschine verfügt über eine Vorrichtung, welche zur Unterdrückung des
Spiels beim Fräsen dient. Diese Vorrichtung befindet sich an der Frontseite des
Drehschlittens, Nr. 12 (Abb. F, Seiten 6—11).

Der Gebrauch dieser Vorrichtung ermöglich unter gegebenen Umständen das


Fräsen “in Übereinstimmung”.

Zu diesem Zweck wird‘ gemäß den Angaben auf dem Typenschild an dieser
Vorrichtung in die entsprechende Richtung gedreht. Gleichzeitig wird am Handrad für
den Tisch gedreht, bis der Bediener merkt, daß das Spiel zwischen Spindel und Mutter
beseitigt ist. Das ist der Fall, wenn beim Drehen des Handrades ein erhöhter
Widerstand festgestellt wird.

Um die beschriebene Bewegung schnell ausführen zu können, muß der Aveiant

(Unterdrückungsvorrichtung) ausgekopeit werden. Hierzu wird der Griff in die


entgegengesetzte Richtung gedreht.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite. 6-9


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FIG. E

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FIG. F

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FIG. G

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6.13. HAUPTSCHMIERPLAN (ABBILDUNG I, Seite-6-15)

Bei allen im Schmierplan angezeigten Punkten handelt es sich um


Flüssigkeitsbehäiten weshaib die Schmierung automatisch oder tropfender Weise
vorgenommen wird. Es ist also nur entsprechend Schmiermittel nachzufüilen.

Für die ordnungsgemäße Funktionsweise der Maschine ist darauf zu achten, daß
alle Pegel sich stets oberhalb des unteren Drittels ihres Schaugiases befinden. Sollte
einer der Pegel sich unterhalb dieses Mindestwertes befinden, ist entsprechend
Schmiermittel nachzufüiien.

Bei der handbetätigten Pumpe werden je nach Gebrauch der Maschine täglich

zwischen 2 und 4 Pumpenstösse vorgenommen.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—1‘lO/‘I 25 Seite. 6-14


Täglich schmizrzn Monatlich schmieren
Dally lubncati on Monlhly lubrication
Engrase diario Engrasz mensual
Tous les jours Tous les mois

©
Schauglas -t'ai lich überwachen— Halbjährlich schfnier'en
Lgvcl -contr_o daily- Half yearly lubrication
_
vaz! 0 251313. _—mirar diariamente- Engrase semestral
Niveau —vzr1f|er tous les ]OUFS— Tous les six mois

Schauglas-wöc hent überwachen— Halbjährlich ‘dlatglasscn


_

©
Level -conlrol weakly- Half yearly drammg
Nivel o espia -mirar semanalmcntc~ Vaciado semestral
Niveau —veri1ier toutes les semaincs— Tous les six mois fldangc

@
HLP HLP
@
CLP

OILS HLP CLP CGLP


45 cSt [40°C 150 CSt/40°C 68 cSt/1.0°C'
SHELL TELLUS—AS OMALA— 150 TONNA-t 68—
MOBIL OlL DTE ~25 MOBILGEAR 529 VACTRA—Z
.. LAMORA SUPER LAMORA SUPER LAMORA SUPER
KLUBER POLADD — 30 POLADD — no POLADD — 30
B.P. ENERGOL ENERGOL HLP 1.5 %???ng MACCURAT - se
ESSO rNUTO HP — 45 SPARTAN EP-ISO FEBIS K - 63

FIG. |

Päg‘. 6—15
7„ WARTUNG

7. 1. SICHERHEITSMASSNAHMEN

Die Einhaltung der folgenden Ratschläge kann dazu beitragen, die


Unfallwahrscheiniichkeit bei der Durchführung der Wartungsarbeiten erheblich zu
verringern. Je nach Aufstellungsort der Maschine und der Vorzunehmenden Arbeiten
(sowie einer Reihe anderer Faktoren) können weitere zusätzliche
Sicherheitsmaßnahmen notwendig sein.
* Die Wartungsarbeiten sind von eigens dazu qualifiziertem und geschultem
Personal vornehmen zu lassen. Jeder Mitarbeiter hat sich auf die
Ausführung der Arbeitsschritte, für die er eigens geschult worden ist, zu
beschränken.
* Das Wartungspersonai hat die von dem Maschinenherstelier oder dem
Hersteller oder Vertreter der jeweiligen Baugruppe unbedingt zu befolgen.
WICHTIG: Nehmen Sie im Zweifelsfalle mit unserem Kundendienst
Rücksprache.
* Es ist darauf zu achten, daß die vom Maschinenherstelier angebrachten
Aufkleber mit Sicherheitshinweisen nicht verschmutzt oder beschädigt werden.
* Unter Berücksichtigung der folgenden Gesichtspunkte sollte der Kunde ein
eigenes Wartungsteam zusammenstellen und organisieren: Anzahl der
Mitarbeiter, auszuführende Wartungsarbeiten, usw. Jedes Mitglied des
Wartungsteams hat ‚nachweislich zu wissen, WO, WIE und WANN es seine

Arbeiten auszuführen hat.


* Bei Ausführung der Wartungsarbeiten ist unbedingt Schutzkleidung zu
tragen und für eine angemessene Beleuchtungd des gesamten
Arbeitsbereiches zu sorgen. Desweiteren sind die entsprechenden
Werkzeuge sowie Material und Ersatzteile derselben Spezifikationen oder
den Originalteiien gleichwertiges Material oder Ersatzteile zu benutzen.
Schließlich ist für eine genaue Ausschiiderung mit Hinweisen zu sorgen.
* Im Pannenfaii ist die mögliche Ursache möglichst gründiich zu
untersuchen. ist der Grund der aufgetretenen Panne bekannt, so ist es

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite 7-1


empfehienswert, einen entsprechenden Arbeitspian aufzustelien
(benötigtes Personal, zu verwendendes Material und Ersatzteile,
technische Hinweise, usw.). Anderenfaiis ist zunächst Rücksprache mit
unserem Kundendienst oder ihrem Vertreter zu nehmen, bevor an der
Maschine etwas berührt oder verändert wird.
Die Einrichtung eines Archives mit alen informationen und Hinweisen in
Bezug auf die Wartungsarbeiten und die Reparatur von Pannenursachen
ist äußerst empfehlenswert. Das gesamte Wartungspersonai muß Zugang zu

diesen informationen haben.

7.2. WARTUNGSPLAN

"Vorsicht ist besser als Nachsicht." Dieses altbekannte Sprichwort läßt sich
sogar auf die Welt der Werkzeugmaschinen anwenden.
Ein guter, in regelmäßigen Zeitabständen abzuarbeitender Wartungspian
vorbeugender Art trägt erheblich dazu bei, das Leistungsvermögen der Maschine über

Jahre hinweg zu garantieren und ihre Lebensdauer wesentlich zu verlängern. Kommt es


einmal zu Überschneidungen zwischen dem Wartungsplan und dem Produktionsplan,
so sollte dem Wartungsplan Vorrang gewährt werden, da die Produktion auf lange Sicht
nur so ihre Vorgaben erreichen bzw. beibehalten kann.

7.2.1. TÄGLICHE WARTUNG


* Der Tisch und das Maschinenbett sind von Spänen, Staub und Schmutz zu
reinigen.
Öl, Fließmittei und kleine Späne müssen vom Tisch gespült werden.
Aiie Gleitflächen sind gründlich zu reinigen.
Alle Schutzvorrichtungen für die Führungen sind gründlich zu reinigen.
Die sichtbaren Oberflächen der Kugeispindein sind gründlich zu reinigen.

Bei ausgeschalteter Maschine werden mit äußerster Vorsicht alle


elektrischen Flächen gereinigt.

UNNERSALFRÄSMASCHiNE FU-110/125 Seite 7-2


Die Schmiermittelbehäiter und der Ölstand werden überprüft.
Gegebenenfalls werden Öl oder Schmiermittei nachgefüiit.
Überprüfen, ob die Maschine an einer Stelle Öi verliert oder leckt.

Überprüfen, ob alle Schläuche gut befestigt sind und keine Löcher oder
Risse aufweisen.

Überprüfen, ob die Leuchtanzeigen der Drucktastatur ordnungsgemäß


funktionieren.
Gegebenenfalls werden die entsprechenden Maßnahmen ergriffen.

7.2.2. WÖCHENTLICHE WARTUNG

* Außer den täglichen Wartungsarbeiten werden zusätzlich die folgenden


Arbeitsschritte ausgeführt:

Die Nase der Hauptweiie wird gründlich gereinigt und auf mögliche Brüche
oder äußere Beschädigungen hin untersucht. Die ordnungsgemäße
Funktionsweise der Einspannung wird überprüft.

7.2.3. MONATLICHE WARTUNG

* Außer den wöchentlichen Wartungsarbeiten werden zusätzlich die folgenden


Arbeitsschritte ausgeführt: ’
Das elektrische Bedienfeid wird gründlich gereinigt. ‘

Die Ausrichtung der Maschine und der Zustand der Verankerungsboizen


sind zu überprüfen. -‘
Die Schlittenenden werden überprüft und nötigenfalls nachgestellt.
Falls ihre Maschine mit einem Luftfilter ausgestattet ist, wird dieser
gründlich gereinigt und nötigenfalls nachgestellt.
Die Schutzvorrichtungen gegen Späneflug werden gründlich gereinigt und
nötigenfalls ausgetauscht.
Die Terminals der elektrischen Anschlüsse werden überprüft.
Die ordnungsgemäße Funktionsweise der Verriegelungen, Relais und
Zeitschalter wird überprüft.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite 7-3


Die Schutzvorrichtungen gegen Späneflug werden gründlich gereinigt und
nötigenfalls ausgetauscht.
Die Terminals der elektrischen Anschlüsse werden überprüft.
Die ordnungsgemäße Funktionsweise der Verriegelungen, Relais und
Zeitschalter wird überprüft.
Das Bohrwasser wird abgelassen und durch neues ersetzt.

7.2.4. HALBJÄHRLICHE WARTUNG

* Außer den monatlichen Wartungsarbeiten werden zusätzlich die folgenden


Arbeitsschritte ausgeführt:
Das elektrische Bedienfeid und die Maschine werden einer gründlichen
Reinigung untenfvorfen.

Die Flüssigkeitsbehäiter für das Schmiermittel und das Bohrwasser werden


gründlich gereinigt. Schmiermittel und Bohrwasser werden durch neues
ersetzt. Nötigenfalls werden die Fiiter ausgetauscht.
Die Wälziager werden auf mögliche anormale Geräusche hin untersucht.
Das Spiel der Wellen wird überprüft und gegebenenfalls nachgestellt.

7.3. RIEMENAUSWECHSLUNG KÖRPER (ABBILDUNG J, Seite 7-5)

ist der Riemen des Körpers beschädigt oder verschliesen, so ist wie folgt zu
verfahren:

—- Das Gehäusehinterteii Nr. 8220 wird abgenommen, indem die Schrauben Nr.
6773 gelockert werden.

— Das Handrad Nr. 18055 abnehmen und die Schrauben Nr. 306 lösen. Die

Schrauben Nr. 306 iösen und die Geschwindigkeitsreglereinheit im Sinne der


Zeichnung gemeinsam mit der Riemenscheibe entnehmen.

— Den Riiemen Nr. 8299 auswechsein und die montierte Einheit gemeinsam mit
der Riemenscheibe an ihrer Ausgangsstellung anbringen.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU-110/125 Seite 7-4


N°18055

N° 8299

N°306

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N°6773
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Lr—fi—J

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N°8220
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FH3.J

Päg. 7—5
8. ZUBEHÖR

8.1. UNIVERSALDIVISOR (ABBILDUNG K, Seite 8-2)

Zur Montage des Universaldivisors ist das Handrad Nr. 6956 abzunehmen.
Hierzu wird der Federring E—18 Nr. 6592 (Siehe Bauguppe Nr. 8700) gelöst. Durch

Lösung des Federringes wird erreicht, daß das Spindelende für die Ankopplung der
entsprechenden Teile frei bleibt.

Für die Anpassung deses zwischen der Tischwelle und der Divisorwelle
vorgesehenen und zum Divisor gehörenden (Betriebes siehe die Abbildung K (Seite 8-
2).

Falls Sie weitere oder genauere Angaben und Informationen wünschen, nehmen

Sie bitte das dem Universaldivisor beigelegt Handbuch zur Hand.

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—110/125 Seite 8-1


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6843 6844 6812


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FIG. K

Päg. 8-2
8.2. S TOSS VORRICHTUNG (ABBILDUNG L, Seite 8-4)

Die Stoßvorrichtung dient zur Umwandlung der Kreisbewegung der Hauptachse


in eine geradlinige Wechselbewegung. Diese Umwandlung ist dank eines Exzenters
möglich.

Diese Bewegung findet bei der Anbringung von Riefein und Nuten an den
verschiedensten Arbeitsstücken (zum Beispiel, Keilnuten oder innenrippen)
Anwendung., wenn das entsprechende Arbeitsstück in einem Divisor eingespannt wird.
Diese Art der Anwendung ist besonders dann sehr vorteilhaft, wenn sich des zu
bearbeitende Teil aus zwei Stücken zusammensetzt. Die Maschine verfügt über einen

Fuß, weicher an der Maschine eingespannt wird, und einen Drehkörper, der jede
beliebige Winkeistellung in 360° einnehmen kann, wozu die Spannschrauben zu iockern
sind.

Um die Stoßvorrichtung an die Maschine anzupassen, wird der Apparat mit Hilfe
der Kegelpfanne der Hauptweiie gedreht, wobei gleichzeitig die Lagerungen der
Mitnahmekeile dieser Welle übereinstimmen müssen.

Einstellung des Verfahrweges.- Die Abdeckung A lösen, wobei die Hauptwelle

der Maschine so lange drehen muß, bis der Schlitten das extreme Ende seines
Verfahrweges erreicht. An diesem Punkt stimmen die Schraube des Exzenters und die
Öffnung A überein. Besagte Schraube lösen, so daß sie zur Vornahme der Einstellung
über den Punkt B, ad dem der Schlüssel eingeführt wird, vorbereitet ist. Anschließend ist
der Verfahrweg zu überprüfen, wobei der Vorschub mit Hilfe eines Skaieniineals C, das
zu diesem Zweck angebracht werden ist, ebenfalls überprüft wird. Nach Ausführung
dieser Schritte wird die Mutter erneut blockiert und die Abdeckung A wieder an ihrem
Platz angebracht.
SEHR WICHTIG:
Die Hauptweiie der Maschine hat sich immer entgegen dem Uhrzeigersinn zu
drehen, um den Exzenter nicht zu blockieren und so schwere Pannen zu vermeiden.
Schmierung.- Die Punkte 1 und 2 sind täglich mit einem Öl der Gruppe HLP zu
schmieren. (Siehe Hauptschmierschild).

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU-1 10/125 Seite 8-3


FIG. L
D F G ROTATION WEIGHT

310 355 95 100 3600 56 Kgs.

Pég. 8—4
12 3/16" 14" 3 3/4" 3 15/16" 360° 123 Lbs.
8.3. VERZAHNUNGSVORRICHTUNG (ABBILDUNG M,Seite 8-8)

Dieser Apparat besteht aus einem Spindelstock, der den Fräser positioniert und
in Betrieb setzt, und einem Divisor, der die Tischverschiebung mißt, die dem Durchlaß

der herzustellenden Zahnstange entspricht.

Zur Montage des Spindelstockes in der Maschine wird der Gelenkbolzen Nr. 5
eingehakt und an die S'a'ule angenähert, wobei die Mitnahmekeile der Hauptweile an
den Keilnuten des Spindelstockes eingeführt werden, wobei sie im Innendurchmesser
der Kegeipfanne der fest an der Säule vorgesehenen Hauptweiie geführt werden.

Anschließend werden die vier Schrauben Nr. 6 die den Apparat an der Maschine

befestigen, angezogen und mit Hilfe einer Meßuhr wird überprüft, ob sich die geschabte
Fläche unterhalb der Hauptwelie parallel zur Tischfläche befindet.

Nach dieser Überprüfung werden die Schrauben Nr. 6 endgültig agezogen. Der

Stössel wird nach vorne verschoben und eine Lünettenhalterung montiert, wobei in ihrer
Öffnung ein Zylinder eingeführt wird, der am Spindelstock übersteht , so daß
anschließend die Lünette und der Stössel eingespannt werden.

Die Fräserhaltende Weile wird mit der Zugstenge Nr..7‚ die sich im Apparat
befindet, festgespannt.

Bei der TischverSchiebung mit Arbeitsvorschub handelt es sich um eine


Bewegung in Querrichtung.

Die dem zu konstruierenden Durchiaß entsprechende Verschiebung wird durch


Tischverschiebung in Längsrichtung von Hand durchgeführt, wobei eine hochpräzise
Divisorvorrichtung, welche sich am linken Tischende befindet, zum Einsatz kommt. Zum
Einkoppein dieses Apparates ist zuvor das Handrad zu entfernen (siehe die
entsprechenden Anweisungen im Abschnitt Nr. 8.1, Seite 8—1). Nach Ausführung

dieses Vorganges wird das Getriebe Nr. 9 angebracht, das in Zusammenhang mit der
Vorrichtung steht. Anschließend werden die Schrauben Nr. 10 in die Tischnuten

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU—1 10/125 Seite 8—5


eingeführt und der Keil wird an dem Tisch abgestützt, so daß der Keii in der Mittelnute

geführt wird und dafür sorgt, daß die Schraubenspitzen Nr. 10 die an der Platte
vorgesehenen Öffnungen durchdringen. Das Getriebe Nr. 9 wird mit Hilfe des
Drehgestelles Nr. 3 der Vorrrichtung ausgerichtet und die Schrauben Nr. 10 werden fest
angezogen.
Das Drehegstell Nr. 3 dient zur Einkupplung der Übertragung an die Spindel des
Tisches. Die obere Stellung entspricht der Auskopplung und die untere der Einkopplung.

Es ist darauf zu achten, daß die Getriebe zwischen den Zähnen keinerlei Spiel

aufweisen, wobei aber darauf zu achten ist, daß nicht zu viel Druck entstehen kann.

SEHR WlCHTlG: Die Längsvorschübe des Tisches können bei eingekuppeltem


Drehgesteii nicht verwendet werden.

Die Teiischeibe Nr. 1 verfügt über drei Kreise, die jeweils über 100, 20 und 10
Löcher verfügen.
Wenn der metrische Spindeldurchleß 5 mm beträgt, dann:

—— sorgtjeder Teilstrich des Kreises mit 100 Löchern für einen Tischvorschub von
0,01 mm,
— sorgt jeder Teilstrich des Kreises mit 20 Löchern für einen Tischvorschub von
0,05 mm,
— sorgt jeder Teilstrich des Kreises mit 10 Löchern für einen Tischvorschub von
0,1 mm.

Eine vollständige Umdrehung des Griffes Nr. 11 entspricht einem Tischvorschub


von 1 mm.

Wenn der Spindeldurchlaß in Zoll 1/5" beträgt, dann:

— sorgt jeder Teilstrich des Kreises mit 100 Löchern für einen Tischvorschub von
0,00005”,
— sorgt jeder Teilstrich des Kreises mit 20 Löchern für einen Tischvorschub von

0,0025",

UNIVERSALFRÄSMASCHINE”FU-1 10/125 Seite 8—6


— sorgt jeder Teilstrich des Kreises mit 1O Löchern für einen Tischvorschub von
0,005".

Eine vollständige Umdrehung des Griffes Nr. 11 entspricht einem Tischvorschub


von 0,05".

Für eine höhere Genauigkeit erinnern wir Sie daran, daß die Durchlaßvorschübe
mit Hilfe der Spielunterdrückungsvorrichtung (Avaiant) vorzunehmen sind.
SCHMIERUNG.- Die inneren Elemente des Spindeistockes befinden sich in

einem Öibad. Das Schaugias für den Ölstand befindet sich rechts vom Spindeikopf un
muß immer mehr als halbvoll anzeigen

Das Öl wird eingefüiit, indem der obere Stöpsel Nr. 2 abgenommen wird. Das Öl
ist nach Abiauf der ersten 200 Betriebsstunden und anschließend alle sechs Monate

auszuwechseln.

Das Fassungsvermögen des Öibehäiters beträgt ungefähr 1,5 Liter.

Die Supportstütze wird am Punkt Nr. 4 mit Mineraiöi geschmiert, wobei täglich
zwei Pumpenstösse vor Arbeitsbeginn auszuführen sind.

Die Divisorvorrichtung wird mit Mineraiöi durch einen täglichen Pumpenstoß am


Nr. 12 geschmiertt. Die ‚Getriebe werden mit mehreren Pumpenstössen geschmiert,
während sie durch Betätigung des Griffes Nr. 11 gedreht werden.

UNIVERSALFRASMASCHINE FU-110/125 Seite 8—7


H

FIG. M
12

A B C D E WEIGHT

395 35 80 80 330 87 Kgs.

Pég. 8-8
15 1/2" 1 3/8" 3 5/32" 3 5/32" 13" 192 Lbs.
8.4. UNIVERSALSPINDELSTOCK (ABBILDUNG N, Seite 8-10)

Alle Maschinen verfügen über einen Support, der sich im linken oberen
Bereich des Körpers befindet. Dieser Support dient dazu, die Teieskoparme, welche
bei der Einspannung des Universalspindeistockes benötigt werden, anzupassen.

Haben Sie eine Maschine mit Universaispindelstock erworben, dann befinden


sich diese Arme bereits an dem enNähnten Support montiert. Wird der Spindelstock
nachträglich erworben, so dient der Support zur Montage der erwähnten
Teleskoparme. Siehe hierzu die Abbildung 0, Seite 8-11.

Wenn die Lagerung des montierten Zubehörs nicht mit der Kegeipfanne der
Hauptweile übereinstimmt, so wird an der Mutter Nr. 364 gedreht (Abbildung O,
Seite 8-11), um den Spindeistock abzusenken oder hochzufahren, bis er perfekt

angepaßt ist

Soli mit einer Universaispindeistockausrichtung gearbeitet werden, die nicht


horizontal oder vertikal ist, so sehen Sie bitte in den Tabellen des Anhanges A nach.

8.5. UNIVERSALSPINDELSTOCK MIT PINOLENABSENKUNG


(ABBILDUNG N1, Seite 8-10) '

UNIVERSALFRÄSMASCHINE FU-1‘IO/1 25 Seite 8-9


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MOD A B C D E F G H I
_ — min max. min. max. min. max.

FU—1 10 322 o 470 125 so 13 488 105 223 698 335 118

FU-125 125/8” 0 181/2" 5" 31/8" 1/2" 191/4" 41/8" 83/4" 271/2” 13 3/16" 45/8"

FIG. N

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MOD A B C D E F G H l J
min max. min. max. min, max.

FU—HO 330 o 411 182 80 13 488 105 223 698 400 118 65
FU—125 13" o 16 3/16" 73/16“ 31/8“ 1/2" 191/4" 41/8" 83/4" 271/2" 15 3/4" 45/8” 29/16"
FIG. N1

Päg. 8-10
Päg. 8—11
FK3.C)
„www
mumm—
ommm„
«mm
anma— ßßwm_ mmm
9. VORGEHENSWEISE FÜR DIE BESTELLUNG VON
ERSATZTEILEN

Wir bitten Sie, uns bei jeder Anfrage oder Bestellung von Ersatzteilen die
folgenden Daten anzugebn:

1.-Maschinenmodell

2.-Seriennummer

3.-Nummer des Teiles und der Baugruppe

4,-Menge der benötigten Teile

Falls Sie ein Erstazteil bestellen möchten, das aus irgendeinem Grund nicht in
der Ersatzteilliste vorgesehen ist, so bitten wir um eine möglichst genaue Beschreibung

sowie gegebenenfalls um eine Zeichnung. Außerdem geben Sie uns bitte die benötigte
Menge sowie die Seriennummer der Maschine an.

UNIVERSALFRASMASCHINE FU-110/125 Seite 9-1