Sie sind auf Seite 1von 12

Kursübersicht

Medien und Aktuelles 201


10 Sprachhandlungen und Lernziele
Über Mediennutzung und Leseverhalten sprechen • Grafiken zum
Thema Lesen beschreiben Ein Gespräch zum Thema Bücherlesen
verstehen • Berufliche Tätigkeiten im Bereich Medien beschreiben
• Kurzbeschreibungen von Filmen verstehen Eine Filmauswahl
treffen E-Mails und Kurznachrichten verfassen Interviews führen
• Nach richten verstehen Sich in einer formellen Form ausdrücken
Das Thema Soziale Netzwerke und Nachrichten präsentieren
Einen Forumsbeitrag schreiben
Themen und Wortschatz
Mediennutzung Lesen und Bücher Berufe im Bereich audiovi-
suelle Medien Filme und Filmauswahl Nachrichten
Strukturen
Verben mit direktem Kasus • Nomen -Verb-Verbindungen • Präpo-
sitionen: laut, nach, zufolge

Geschichte und Politik 223


11 Sprachhandlungen und Lernziele
• Geschichtliche Fakten verstehen und präsentieren • Beschreibungen
von Berliner Sehenswürdigkeiten verstehen • Eine Auswahl treffen
und die Entscheidung begründen • Gemeinsam eine Veranstaltung
planen Ein Gespräch über das Frauenwahlrecht verstehen • Ein
Interview zum Thema Geschichte führen • Die Informationen eines
Reiseleiters verstehen • Über Politiker diskutieren • Ein Bewerbungs-
schreiben verstehen und verfassen
Themen und Wortschatz
Geschichte Sehenswürdigkeiten in Berlin • Einführung des Frau-
enwahlrechts • Die Wiener Hofburg • Eigenschaften von Politikern
Bewerbungsschreiben
Strukturen
• Adjektive mit Präpositionen • Nominal isierung • Temporale Ne-
bensätze (wenn, als, während) • Konjunktionen: aber, sondern

Innovation und l<reativität 243


12 Sprachhandlungen und Lernziele
• Über Ideen und Kreativität sprechen • Ein Gespräch über Erfinder
und Erfindungen verstehen und kurze Texte zum Thema Erfindungen
formulieren • Über Kreativität diskutieren • Lesetexte zum Thema
Kreativität und Forschung verst ehen und zusammenfassen • Die Art
und Weise von Vorgängen beschreiben E-Mails an Kollegen schrei-
ben Sich telefonisch entschuldigen und einen Termin vereinbaren
• Eine Auswahl treffen und begründen • Einen literarischen Text
lesen: Wladimir Kaminer „Deutsch als Spritze"
Themen und Wortschatz
• Erfindungen • Erfinderinnen • Kreativität Forschung und For-
schungsförderung
Strukturen
• Modalangaben (indem) • Wiederholung Passiv Präposit ion en mit
dem Gen itiv

....., DeJtS h • 81 sieben 7


Vorwort

Vorwort
Spektrum Deutsch s1· ist ein modernes und kommunikatives Lehrwerk. Es richtet sich
an erwachsene Lerner im In- und Ausland, die Sprachniveau A2 abgeschlossen haben.

Spektrum Deutsch s1· orientiert sich sowohl an den Beschreibungen des Gemeinsamen
Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, Niveau B1, als auch an den Bedürfnis-
sen erwachsener Lerner nach schnellen und erkennbaren Lernerfolgen. Das Lehrbuch
bietet re levanten Wortschatz für Alltag, Beruf und Studium und entspricht damit den
sprachlichen und intellektuellen Anforderungen erwachsener Lerner. Das Plus im Titel
verweist darauf, dass der Inhalt des Buches in ein igen Bereichen (z.B. im Wortschatz)
über die im Referenzrahmen beschriebenen Lernziele für B1 hinausgeht.

Die Integration von Kurs- und Arbeitsbuch in einem Band sorgt für eine einfache und
schnelle Orientierung und eine hohe Effizienz beim Lernen.

Spektrum Deutsch 81' ist klar strukturiert. Das Buch besteht aus 12 Kapiteln. Jedes
Kapitel enthält folgende Elemente:
• Der Hauptteil umfasst Lese- und Hörtexte, Aufgaben zur mündlichen und schrift-
lichen Kommunikation, Wortschatztraining, Übungen und Erläuterungen zu den
Strukturen. Hier werden grundlegende Fertigkeiten behandelt und trainiert.
• Der Vertiefungsteil bietet Übungen zu Wortschatz und Strukturen, die im Selbst-
studium bearbeitet werden können.
Die Übersichten über wichtige Wörter und Wendungen, Verben im Kontext und
die im Kapitel behandelten Strukturen dienen zu r Wiederholung, Vertiefung und
zum Nachschlagen.
• Mithi lfe eines kleinen Abschlusstest s kann am Ende jedes Kapitels der Lernerfolg
selbstständig überprüft werden.

Der Anhang des Buches beinhaltet einen Vorbereitungstest auf die Sprachprüfung Goe-
the-Zertifikat 81 und eine zusammenfassende Übersicht der behandelten Strukturen.

Außerdem enthält das Lehrwerk ein Lösungsheft und zwei Audio-CDs zur Schulung
des Hörverstehens. Der Inhalt der CDs ist unter www.schubert-verlag.de/spekb1a zum
Download verfügbar.

Eine Übersicht über kostenlose digitale Zusatzmaterialien zum Buch finden Sie unter
www.schubert-verlag.de/spektrum.b1.dazu. Hier sind auch Audiodateien der Wörter
und Wendungen am Kapitelende und Übersichten mit Übersetzungen in verschiedene
Sprachen zu finden.

Im Übrigen empfehlen wir die Nutzung des zusätzlichen Übungsangebotes unter


www.aufgaben.schubert-verlag.de.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lernen und Lehren!

Anne Buscha und Szilvia Szita

8 1 acht Spektrum Deutsch • 81"


11

Alltag
> Fragen zur Person stellen und beantworten
>Sich und andere vorstellen
>Alltagsberichte verstehen und über den eigenen
Alltag berichten
> Über Freude und Ärger im Alltag diskutieren
> Eine Umfrage durchführen und die Umfrageergeb-
nisse mit den Ergebnissen einer Studie vergleichen
Verschiedene Texte zur Freizeitgestaltung verstehen
und wiedergeben
> Über Aktivitäten in der Vergangenheit berichten
> Ein 1nterview über Freizeitgestaltung führen
> Einen Diskussionsbeitrag zum Thema Freizeitaktivi-
täten in einem Forum verfassen
>Verschiedene Texte zu Krimis in Literatur und
Fernsehen verstehen
> Über Krimis sprechen
>Eine Kurzbiografie verstehen

1 Partnerinterview: Sich kennenlernen


a Formulieren Sie Fragen und interviewen Sie Ihre Partnerin/Ihren Partner. Notieren Sie die Antworten.

Name Redemittel

Heimatland Woher ? Mögliche Reaktionen im Gespräch


• Das ist ein schönes, interessan-
Wohnort Wo ? tes Land/ein schöner, interes-
santer Beruf.
Beruf Was ? • lnteressant!/Toll!
• Ich spreche/mache auch „.
Arbeitsort/ Wo . • „. mag ich auch sehr.
Studienort ? • Das ist auch mein/meine Lieb-
lings-„.
Sprachen Welche Ich lerne auch Deutsch, weil „.
?

Hobbys Was/Welche
?

Lieblingsfarbe, Was
Lieblingsgericht
oder Lieblingsstadt
?

Grund fürs Warum


Deutschlernen ?

b Stellen Sie Ihre Partnerin/Ihren Partner vor.


.J H ei..Y\.e. No.c.hbOJU.VHe.L.lf\.. No.c.hbo.r h~t „.
Si..e/ & ko~ aus „ .
Si..e/ & ho± W\ir ~l±, cl.o..ss „.
Ich ho..be ~, cl.o..ss .„
Ich~ es Lvd.:eressOJ;\f, c.lo..ss „ .

De tsch • B1 neun 1 9
1 Alltag

2 Berichte über den Alltag


a Lesen Sie den Bericht von Markus und ergänzen Sie die Verben in der richtigen Form.
Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie Ihre Lösungen mit anderen Kursteilnehmern.

Ich heiße Markus und ich bU,,.. mit meinem Leben im Allgemeinen
• brauchen • reden
zufrieden. Montags bis freitags ......................... ich um 7.00 Uhr
• seiA • aufräumen
• aufstehen • dauern .. (1), gegen 8.00 Uhr . .. ... ....... „ . (2) ich mit dem Auto
• stehen • beginnen ins Büro. Das (3) normalerweise 15 Minuten, aber an
• beantworten • haben drei Tagen in der Woche .... „. „ . . „. . ... (4) ich 30 Minuten oder
• waschen • sammeln länger. Dann .. „ „ . . . „ . „ . . . . (5) ich im Stau und ärgere mich.
• machen • essen Ich „. . . . (6) als Redakteur bei einem großen Verlag.

• teilnehmen • gehen Der Verlag befindet sich in einem Hochhaus in Frankfurt, in der
• arbeiten • warten 20. und 21. Etage. Im Gebäude muss ich meistens ein paar Minuten
• gehören • lösen auf den Fahrstuhl . „ .... . . • . „ . . . (7).
• fahren • lesen Meine Arbeitszeit .. .. „ (8) um 9.00 Uhr. Zuerst
(9) ich meine E-Mails, danach (10)
ich Dokumente und Manuskripte. Jeden Mittwoch um 9.00 Uhr
. . . . „ (11) wir eine Besprechung. In der Sitzung

....... (12) wir über Projekte, ... „ (13) kleinere


Probleme oder . (14) Ideen. Der Kampf auf dem
Buchmarkt ist hart.
Zwischen 12.30 und 13.15 Uhr .. .. ..... „ . . „ (15) ich Mittagpause.
Ich gehe meistens mit einer Kollegin in ein Fast-Food-Restaurant,
manchmal (16) ich nur ein Sandwich . Am interessan-
testen f inde ich meine Arbeit, wenn ich mit Autoren sprechen kann
oder wenn ich an einer Konferenz (17).
Nach der Arbeit (18) ich ins Fit nessstudio und dann
nach Hause. Ich lese auch zu Hause viel oder ich sehe abends fern.
Ab und zu muss ich auch meine Wohnung .......... (19) oder
Wäsche (20). Das . . . .. (21) nicht zu
meinen Lieblingstätigkeiten.

b Hören Sie den Bericht von Leni zweimal und ergänzen Sie die Informationen.

1-02
ll Leni ist Siu~ an der Universität Greifswald.
1. An der Universität besucht sie und Seminare.
2. Die Studenten arbeiten oft in Gruppen und müssen die
ih rer Gruppenprojekte präsentieren.
3. In den Pausen spricht sie mit Kommilitonen oder sie isst etwas in
der
4. Leni schaut auch regelmäßig auf ihr Smartphone und kontrolliert,
ob sie . . von Freunden hat.
5. Ihr studiert in Berlin. Mit ihm telefoniert sie sehr oft.
6. Abends lernt sie für .. oder trifft sich mich mit
Freunden.
7. Dann kauft sie ein paar ein und kocht zusam-
men mit ihren Freunden.
8. Leni ärgert sich manchmal über die Dozenten, vor allem, wenn
sie eine schlechte . . bekommt.
9. Aber die meisten mag sie.
10. Leni wohnt in einer netten . „ „ „ „ „.. . .. und muss nur einmal
im Monat das Bad und die ... „.„ .„„„ „ . sauber machen.

10 zehn Spektrum Deutsch • B"


Alltag 1 1
3 Gruppenarbeit: Tatigkeiten im Alltag
a Ergänzen Sie passende Verben. Manchmal gibt es mehrere Lösungen.
a mit dem Auto/dem Bus/der Bahn ~ 11. Pause
1. im Stau ..................... . 12. Ergebnisse/Projekte
2. E-Mails . 13. Nachrichten auf dem Smartphone
3. Dokumente
4. eine Besprechung 14. sich mit Freunden

5. Vorlesungen un d Seminare ... 15. für eine Prüfung ............ .

6. ins Fitnessstudio/in die Bibliothek 16. Wäsche ..... .


17. die Wohnung
7. auf den Fahrstuhl/den Bus 18. Lebensmittel
8. Probleme . . . . 19. in der Mensa/in der Kantine/in einem
9. mit Kollegen/Freunden . Restaurant
10. Ideen ................... . 20. Partys

b Was machen Sie im Alltag?


Gruppenarbeit: Erstellen Sie eine Liste von Alltagstätigkeiten und präsentieren Sie anschließend Ihre
Ergebnisse. Nutzen Sie unter anderem die Tatigkeiten aus Teil a).

4 Saras Tag
a Hören Sie ein Gespräch an der Bushaltestelle. Sind die Aussagen richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.
richtig falsch

. 3 1. Sara ist müde. D D


2. Sie musste heute die Arbeitsergebnisse der letzten Monate präsentieren. D D
3. Die Besprechungen waren in verschiedenen Sprachen. D D
!... Sara musste einer neuen Mitarbeiterin helfen. D D
:i. Sie hat großen Hunger, denn sie hat heute noch nichts gegessen. D D
:: ~rgän zen Sie die Verben und hören Sie danach den Text noch einmal.
Sara hatte heute viel zu tun.
Sie musste ...
4.
········ .. ,
········ .
. Besprechungen
an zwei

2 . S2 E-Mails 5. einen Kurs über Mark t.


e 1ng-
strategien

3. einer Mitarbeiterin

-t. t5C • 81 elf 1 11


1 1 Alltag

5 Was haben Sie gemacht?


Formulieren Sie Fragen und Antworten im Perfekt. Orientieren Sie sich am Beispiel.
Arbeiten Sie zu zweit.

@ Im Büro

D A: wie viele E-Mails • gestern • schreiben -+ B: 25


A: \M.e vlel..e. E:- H o.il.s hobel;\. Si..e <ä~ ~esc.W\.eb€.Vl.Z
B: tc.h hohe~~ :L5 E:- H o.U.s ecies~.
1. B: wie viele • Berichte • im letzten Monat • lesen -+ A: fünf
2. A-. wie oft • in der letzten Woche • an einer Besprechung
• teilnehmen -+ B: jeden Tag
3. B: wie viele Termine • gestern • vereinbaren -+ A: einen
4. A: wie oft • in der letzten Woche • Arbeitsergebnisse
• präsentieren -+ B: keine Arbeitsergebnisse
5. B: wie viele Fragen • gestern • beantworten - A: 75
6. A: wie oft • in der letzten Stunde • auf das
Smartphone • schauen -+- B: zehn mal

I!!_) In der Freizeit

D B: wie lange • gestern • fernsehen - A: vier Stunden


B: \M.e ~e ho.st. du ~e.stelVI. ~esehelf\.2
A: Ich ho..be ~e.stelVI. \/\..er 5-h.c~ ~esehelf\..
1. A: wie lange • gestern • mit Freunden • telefonieren >- B: eine halbe Stunde
2. B: wie oft • in der letzten Woche • auf den Fahrstuhl • warten -+- A: viermal
3. A: wie oft • im letzten Monat • mit dem Zug • fahren -+ B: zweimal
4. B: wie lange • gestern • im Stau • stehen - A-. 40 Minuten
5. A: wie oft • im letzten Monat • ins Fitnessstudio • gehen -+ B: fünfmal
6. B: wie viele Kurse • in der letzten Woche • besuchen >- A: zwei

6 Strukturen: Perfekt
a Regelmäßig oder unregelmäßig? Ordnen Sie die Verben aus Aufgabe 5 zu. Formulieren Sie das Perfekt in
der 1. Person Singular und unterstreichen Sie die Endung des Partizips.

Regelmäßige Verben Unregelmäßige Verben

b Ergänzen Sie die Hinweise.


Regelmäßige Verben enden im Partizip Perfekt auf
Unregel mäßige Verben enden auf . und haben oft einen Vokalwechsel.
~ In der Regel beginnen die Partizipien mit ge-.
Bei Verben mit trennbarem Präfix steht -ge-
Verben auf und Verben mit nicht trennbarem Präfix bilden das Partizip ohne ge-.

12 1 zwölf Spektrum Deutsch • Bl


Alltag 1- ,

7 Gruppenarbeit: Ärger und Freude im Alltag


·.1ach en Sie ei ne Umfrage und präsentieren Sie d ie Ergeb nisse.
a Worü ber ärgern Sie sich im Alltag? Was mögen Sie nicht?

ce> 1;
Staus oder volle/ un-
unfreundliche Nach-
pünkt liche Verkehrs- andere Autofahrer
barn / Kollegen
mittel

(3J 5
Wa rten (z. B. an Fahr-
stüh len, Supermarkt-
schlechtes Wetter Werbung im Internet
kasse n, Fahrkarte n-
automate n)
L::J (6) (j) 8

·~
Hausarbeiten wie
zu viel Bürokratie langweilige Arbeit/
Bügeln, Staubsaugen,
im Alltag keine Abwechslung
Aufräumen

;§ schlechter Service
beim Einkaufen oder
in Restaurants
,....
91
etwas nicht selbst ent-
scheiden / best immen
dürfen
.,Q) 11

a Ich ~ere ~ WulY\.dw~.o.L/ofV~ ~ i.Aber St.o..us .


Ich ~ere ~/Ich ~es ""1..c.ht/KlLl-1 VlbVI:. es, weY\.V\.. i..ch ~ S-ta.u stehf!Y\. Wü.ASS .

b Worüber freuen Sie sich im Alltag? Was finden Sie wichtig?


r
® 2•

beim Einkaufen et was pünktliche Verkehrs-


kleine Komplimente
sparen können mittel/leere Straßen


2.,, ....~ 2
neue Schuhe / neue
neue Freunde in so-
Kleidung/neue techni- Zeit für sich se lbst
zialen Netzwerken
sehe Geräte

6'::,/ 7 8'·
kleine Erfolge im nette Kollegen J gutes Essen Jmit
Beruf/St udium Nachbarn andere n kochen

-
9 10
n ~
interessante / neue/ • -
Zeit mit Freunden/
abwechslungsreiche
Aufgaben
der Familie
5
ll Ich freue. ~ \.t.ber kl..e1.Y\.e Kow..p~.
Ich freue. ~, weY\Y\.. i..ch ei.Y\.. Kow..p~ beko~ .
K~ Kow..p~ ~ i..ch V\.i..c..ht. so wi..ch%.
~ ~ i..sl es sehr wi..ch%, da..ss i..ch 2.e.d. fw- l'WLh sel.bsl hohe..

•rum Deutsch • B1' dreizehn 1 13


••
1 1 Alltag

8 Zufriedenheit im Alltag
a Lesen und hören Sie die Ergebnisse ei ner Studie.

1 04
• Alltagszufriedenheit in Deutschland
ine Umfrage wr Alltag!)zufriedenhcit in Deutschland ergab, dass
E 76 Prozent der Deutschen mit iluem AJllag zufrieden sind. Beson-
ders wichtig fanden die Befragten, dass der Alltag abwecl1slung~reich
ist. Außerdem spielt das Gefühl , sein Leben selbst bestimmen zu kön-
; nen, eine wichtige Rolle. Einen großen F.inHuss au{' die Zufrieden-
heit haben auch e ine sinnvolle Tätigkeit und die Anerkennung von
anderen Menschen. Überraschenderweise liegen materielle Aspekte
wie die fmanziellc Situation der Umfrageteilnehmer nicht auf den
vorderen Plätzen, sie kamen 11u1· auf PlatL neun.
'" Zu den Dingen, die die Deutschen im Alltag nerven, gehören un-
geliebte Tätigkeiten im Haushalt, Verspätungen bei öffentlichen Vcr-
kehrsmitceln und taus.

b Was steht im Text? Sind die Aussagen richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.
richtig falsch

1. Etwa drei Viertel der Deutschen sind mit ihre m Alltag zufrieden. D D
2. Abwechslung und Selbstbestimmung spielen bei der Zufriedenheit
der Menschen eine große Rolle. D D
3. Nur wenn man vie l Geld verdient, ist man glücklich. D D
4. Hausarbeit ist für viele Befragte wichtig. D D
5. Über Staus und Verspätungen ärgern sich viele.
D D
c Vergleichen Sie die Ergebnisse der Studie mit den Umfrageergebnissen in Aufgabe 7.

d Wie heißen die Nomen?

D Arbeit im Haushalt Ho..uso.rbei.±


1. Jemand befragt viele Leute. Sie/Er macht eine
2. freie Zeit
3. Jemand macht nicht immer das Gleiche. Jemand hat .. • „ . „ ..•• im Alltag.
4. Dinge selbst bestimmen können
5. Verkehrsmittel sind nicht pünktlich. Sie haben

9 Strukt uren: Verben mit präpositionalem Kasus


a Lesen Sie die Sätze und unterstreichen Sie die Verben und die präpositionale Ergänzung.
Ergänzen Sie danach die Präposition und den Kasus.

D Markus wartet jeden Tag auf den Fah rstuhl. warten o..uf (+ Akkl.tso.:!Lv)
1. Leni ärgert sich manchmal über die Dozenten. sich ärgern ( )
2. Ich freue mich über kleine Komplimente. sich freuen ( „ „ ... „ „ „ . )

3. Frau Müller freut sich auf ihren Urlaub. sich freuen ( „. „. „ „ „ „ )

4. Die Freunde sprechen über das Fußballspiel. sprechen . ( )


5. Die Mannschaft t räumt von einem Sieg. träumen (. . „ „„ .. .. „ )

6. Ich denke oft an das tolle Konzert. denken .. „ .. ( • „„ . . „ . )

14 1 vierzehn Spektrum Deutsch • B1


Alltag 1
b Lesen Sie die Beispielsätze und Hinweise.

Aussagesätze Fragesatze

Markus wartet auf den Fahrstuhl. Worauf wartet er? wo+ r +auf
Markus träumt von einem neuen Auto. Wovon träumt er? wo+ von
~Sachen

Markus wartet auf die Gäste. Auf wen wartet er? auf Fragepronomen
Markus träumt von der schönen Eva. Von wem träumt er? von Fragepronomen
~Personen

dass-Sätze/Infinitivkonstruktionen

Markus wartet darauf, dass der Fahrstuhl kommt. da+ r +auf


Markus wartet darauf, dass die Gäste kommen.
Markus träumt davon, ein neues Auto zu fahren. da+ von
Markus hat davon geträumt, dass Eva mit ihm essen geht.

Viele Verben haben eine Ergänzung mit einer Präposition. Die Präposition gehört zum Verb und
bestimmt den Kasus.
• Zu den Verben mit präpositionaler Ergänzung gehören viele reflexive Verben:
Leni ärgert sich manchmal über die Dozenten.
Bei Fragen nach einer Sache wird die Präposition mit wo-/wor- verbunden: wovon, worauf.
Bei Fragen nach Personen steht die Präposition vor dem Fragepronomen: auf wen, von wem.
• Bei Verben mit präpositionaler Ergänzung steht vor dass-Sätzen oder Infinitivkonstruktionen oft ein
Platzhalter, gebildet aus da/dar+ Präposition: darauf, davon.

10 Fragen und Antworten


a Machen Sie das auch? Formulieren Sie Fragen und antworten Sie. Arbeiten Sie zu zweit.
Achten Sie auf die fehlenden Präpositionen.

D {für] das Leben von Prominenten • sich interessieren ~ Hinweis


A: lvderessLerst d..u d.i.c.h OJ.Ach fW" cJ..u.s Leb~ VOV\.. 'Pro~Z
Die Wörter überhaupt
B: Ja.., d..o..fW' i..vderessi.ere i..Gh IMic.h OJ.Ac..h .1
und gar verstärken
Ne.U-\., d..o..:f\Ar Lvderessi.ere i..Gh IMic.h Gher-hOJ.ApV<t;o.r V\i.c.ht.. eine Negation.
1. [ ] schnellen Autos • träumen
B: ?
A:
2. [ .] ein Kompliment • sich freuen
A: ?
B:
3. [
B: ?
A:
4. [ . „.„„„ ] Politik • sich gern beschäftigen
A: ?
B:
5. [ ] den letzten Urlaub • manchmal denken
A: ?
B: Win terurlaub im Allgäu

:: trum Deutsch • B1' fünfzehn 1 15


~.
1 Alltag

b Wie lange haben Sie in der letzten Woche/gestern ...? Formulieren Sie Fragen und antworten Sie.
Arbeiten Sie zu zweit. Achten Sie auf die fehlenden Präpositionen.

ll [Cll4f] den Bus • warten Strukturen


A: IM..e ~e ho.bf?Y\.. SLe sesteM.. Cll4f ~ :Bus seworle!:?
Mischverben
B: lc..h hohe. sesteM.. JJO t-1~ Cll4f cJ.eY\. "Bus seworle!:.
• Präsens:
1. [ ] Freunden • telefonieren ich denke
B: „„ „ .• „ . „ „ „ ? • Präteritum:
ich dachte
A: • Perfekt:
2. [ ] Politik • reden ich habe gedacht
ge- + Vokalwechsel + -t
A: .. ?
• weitere Mischverben:
B: wissen - gewusst
3. [ ] die Arbeit • denken bringen - gebracht
B: ?
A:
4. [ ] andere Menschen • sich ärgern
A: ?
B:
5. [ ] Ihrem Chef/Ihrer Chefin sprechen
B: ?
A:
6. [ ] Besprechungen • te iln ehmen
A: ?
B:

11 Interview: Freizeit
Fragen Sie zwei Kursteilnehmer und notieren Sie die Antworten. Berichten Sie anschließend.

1) 2
Was machen Sie in Ihrer Wie lange sehen Sie
Freizeit am liebsten? täglich fern?

3
Auf welches Gerät/wel- ~
che Geräte können Sie Wie oft treffen Sie sich mit
in Ih rer Freizeit nicht Freunden, Bekannten oder
mehr verzichten? Verwandten?

Bas1 . f<\e~
(Sl er Rheinsc:hWI('(\
Besuchen Sie Kulturver- -
6
anstaltungen? Wenn ja, Was möchten Sie
welche? gerne in Ihrer Freizeit
mehr, was weniger
machen?

16 1 sechzehn Spektrum Deutsch • B


Alltag 1 1
12 Freizeit gestaltung
a Lesen und hören Sie den Text.

• B e liebte Freizeitaktivitäten in D e utschland


ie freizeitgestaltung gehört genauso zum um e111 Driud
D Alltag wie Ausbildung und Beruf. Laut
tatistik verfugen die Deutsche n am -fag über
a uf 17 Pro.:cnt
zurückgega n -
drei Stunden un d 49 Minuten freie Ze it. Im gen. l ntercssa n-
Fünr-Jahrcs-Vergleich sind das ca. 15 Minuten ~; terweise ist das
weniger a ls vor fünf J ahren. Interesse an priva-
Die meisten Freizeitakti\'itätcn werden von ter Kommunikation
den Medien bestimmt. Dabe i liegt das Fern- abe r nichc gesunken.
sehen a l „ Lagerfeuer im Wohnzimmer" immer 70 Prozent d e r Befragten nmzen dafür
·• noch a uf Pla tz eins: 97 Proze nt der Dentsche n "' jetzt soziale Medien, Kurzn achric hten oder da~
sehe n regelmäßig fern. Sehr stark zugenom - Telefon.
men ha be n die Nutzung des Internets (drei Ebenfalls im Trend liegen Spore (rnr allem
Viertel d er Bundesbürger stufen inzwischen in Fitne s tudios) un d Be uchc ,·on Rock- und
regelmäßig im etz) und der Gebrauch von Popkonzerten oder von Volksfesten. Kulcu1-
· Smartpho nes a ls mobile Alleskönner. In ma n- ~:. veranstaltungen wie TheaLer-, Ballett- und
chen Fä lle n beschäftigen sich die N utze r aber Ope rnaufführungen haben mit e inem ;\[inLh
nur aus Langeweile mit ihre n mobilen Geräte n. von 32 Protcnt deutlich an Attraktivität ver-
Die großen Verlie re r unte r den Fr eizeitakti- loren. Geblie ben ist d er Wunsch nach Ruhe.
Yitäten sind persönliche „freffen und gemei n - Rtmd die I lält'te der Befragte n möchte einfach
,, sam e Aktivitäten mit Fre unden: lhr Antei l i t ,,, mal nich t · run und faulenzen.

o Fassen Sie den Inhalt des Textes mündlich ~ Redemittel


od er schriftlich zusa mmen.
Ge hen Sie auf folgende Punkte ein: Veränderungen
die beliebteste Freizeitbeschäftigung (stark/etwas) zunehmen /abnehmen
• der (große) Gewinner/Verlierer sein
Gewinner
• zu den Gewinnern/Ver lierern zählen
Verlierer • an Attraktivität gewinnen/verlieren
keine Veränderungen • Das Interesse an etwas steigt/sin kt/geht zurück.

c Beschreiben Sie die Statistik.


Gewinne r und Verlierer bei den
Beri chten Sie anschließend, was Sie
Freizeitbeschäftigungen im Fünfjahresvergleich
n Ihrer Freizeit im Vergleich zu früher
.,,ehr oder weniger tun. + 56 %
w Aus der Sta±Lsü.k ~eht. hervor, Ku ltu rver- etwas mit
clo..ss „. + 31 % anstal- Freunden
~~ ~ Cc.l.eufü.c.h) seheit\./ tungen unterneh- Bücher
1 • 16 %
~, d.o.ss ... __J
Internet Musik Sport
.--32%
besuchen men
- 28%
lesen
- 10%
nutzen hören treiben

13 Textarbeit
a Ordnen Sie den unt erstrichenen _ __ __ _ _ _ _ w_st_ifl_tu_,n$fuerzukun~sfragen. de. 20 'o
w_w_
.Vö rtern Synonyme zu.

r im Schnitt a) unbeliebter werden


Die Deutschen verfügen über fast vier Stunden b) beliebt sein
freie Zeit.
2. im Trend liegen c) du rchschn ittlich
3. an Attraktivität verlieren 0 0 d) haben

Deutsch • 81 siebzehn 1 17
[
1 J Alltag

b Ergänzen Sie die Präpositionen und bilden Sie Sätze. Achten Sie auf die Zeitform.

il [l...out:.] einer Umfrage • die Deutschen fast vier Stunden Freizeit • [o.-..!pro] Tag • hoben (Präsens)
l...out:. ~ u\'\A.~e. ho.beY\.. c.lLe. :Dei..rt:scheY\.. fast vlel" s-ru~ ~ OJN<../ pro T wa.
1. [ ] 97 Prozent • das Fernsehen • bei der Freizeitgestaltung • auf Platz eins • liegen (Präsens)

2. drei Viertel der Bundesbürger • inzwischen • regelmäßig • [. . .] Netz • surfen (Präsens)

3. der große Verlierer [ .... „.„ ] den Freizeitaktivitäten • persönliche Treffen • sein (Präsens)

4. die Kommunikation [ ] soziale Netzwerke • zunehmen (Perfekt)

5. Sport • ebenfalls • [ .. . . ] Trend • liegen (Präsens)

6. Kulturveranstaltungen wie Opernaufführungen • [ ] Attraktivität • verlieren (Perfekt)

7. der Wunsch [ . . „ . ] Ruhe • bleiben (Perfekt)

14 Diskussionsforum: Ihre Meinung bitte


Sie haben in der Zeitung einen kurzen Artikel über Trends bei den Freizeitaktivitäten in Deutschland
gelesen (Text in Aufgabe 12). Schreiben Sie im Diskussionsforum Ihre Meinung dazu.

• Was hat Sie überrascht? • Redemittel


• Was haben Sie erwartet?
• Gibt es in Ihrem Heimatland ähnliche Tendenzen? Vermutungen
• Vielleicht/Wahrscheinlich „.
Schreiben Sie etwa 80 Wörter. • Ich vermute/glaube/denke, dass ...
Es kann sein, dass .„

15 Spannung bis zum Schluss


a Lesen Sie den ersten Satz eines Textes über eine
Lieblingsbeschäftigung der Deutschen.
Welche Wörter fehlen? Vermuten Sie.

r-
\
--
d .
f · .
Liebling<;beschä ·ogung
der Dentsche:-1
. ..
11
)
t A~ ~'-hin den \etzten j ah1-Lehnccn mchts ge~n·
'\ 1S~t s1~t'len yor eiern Fernseher und sehen Um·
eiert: , ie s1 .
fragen zufolge am liebsten · ·· ···
oder .
L___.
1

• Strukturen
b Diskutieren Sie in kleinen Gruppen.
• Mögen Sie Krimis? Präpositionen
Sind Krimis in Ihrem Heimatland beliebt? • laut Umfrage
• Kennen Sie deutsche Krimis? Wenn ja, welche? (laut + Genitiv, oft ohne Artikel)
• Kennen Sie die Serie „Tatort"? Wenn nicht, suchen Sie im • der Umfrage zufolge
Internet nach Informationen. (zufolge + Dativ, nachgestellt)

18 1 achtzehn Spektrum Deutsch • B

Das könnte Ihnen auch gefallen