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Deutschland – Abfallweltweister?

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1Die Deutschen gelten als sehr umweltbewusst, trotzdem produzieren sie
2mehr Verpackungsmüll als alle anderen Europäer. Es ist fast unmöglich, in
Punkte: ________ / 15
3einen Supermarkt zu gehen und ohne Plastik wieder herauszukommen.
4Bananen, Tomaten, Käse oder Wurst sind oft in Plastik eingepackt, obwohl das
5gar nicht nötig ist. Das macht es schwer, in einem deutschen Geschäft Lesen Sie den Text „Deutschland – Abfallweltmeister?“
6einzukaufen, ohne mit Plastikmüll nach Hause zu gehen. Über 18 Millionen und markieren Sie die richtige Antwort: O
7Tonnen Verpackungsmüll wurden 2016 in Deutschland produziert, mehr als in
8jedem anderen Land der Europäischen Union. Dabei hat Deutschland die Es sind jeweils eine Antwort richtig.: Die Abfrage ist nicht chronologisch!
9Mülltrennung erfunden und gilt bis heute als sehr umweltbewusstes Land.
10Die Deutschen sind dafür bekannt, ihren Müll sorgfältig zu trennen. Mehr als die
11Hälfte des Abfalls wird wiederverwertet. Doch die Deutschen produzieren auch 1 Die Deutschen
12sehr viel Müll, besonders Verpackungen. Laut der Deutschen Umwelthilfe A O recyclen mehr als fünfzig Prozent ihres Mülls.
13(DUH) sind es jährlich 213 Kilogramm Verpackungsmüll pro Person. Andere B O werfen nicht mehr Verpackungen weg als die Franzosen.
14europäische Länder produzieren deutlich weniger: Frankreich 185 Kilogramm, C O produzieren pro Tag 213 Kilogramm Verpackungsmüll.
15Österreich 150 und Schweden nur 109.
2 Der Verkauf von Kaffee in Kapseln
16Die Menge an Verpackungsmüll ist in den letzten zehn Jahren gestiegen. Ein A O hilft nicht dabei, Verpackungsmüll zu vermeiden.
17Grund: Die vielen Single-Haushalte kaufen gerne kleine Portionen. Die machen B O ist für die Umwelt besser als der Verkauf von Großpackungen.
18aber mehr Müll. Ein Beispiel dafür sind die Kaffeekapseln. Sie verursachen 16- C O bringt den Händlern weniger Profit als Großpackungen Kaffee.
19mal so viel Abfall wie normale Kaffeepackungen. Die Unternehmen verdienen
20allerdings daran. Sie können nämlich bis zu viermal so viel Geld für die gleiche 3 In Deutschland
21Menge Kaffee verlangen. A O wird mehr Müll recycelt als in jedem anderen EU-Staat.
22Unternehmen könnten viel Müll vermeiden, wenn sie ihre Produkte effizienter B O gibt es nur wenige Waren, die nicht in Plastik verpackt sind.
23oder mit mehr wiederverwendbaren Materialien verpacken würden. Beispiele C O kaufen Singles gerne Verpackungsmüll.
24dafür gibt es bereits auf dem Markt: So kann man kleine Deo-Sprays kaufen, die
25mit gleich viel Inhalt 20 Prozent weniger Verpackung benötigen. Der Discounter 4 Verpackungsmaterial
26Lidl hat 20 Prozent Verpackungsmaterial für Toilettenpapier gespart, indem er A O kann heute bei allen Produkten vermieden werden.
27das Toilettenpapier enger gerollt hat. B O ist kein Problem für die Menschen der Zukunft.
C O ist für die heutigen Konsumenten ein Thema.
28Da Plastik nie ganz abgebaut werden kann, bleibt der Müll auch den nächsten
29Generationen erhalten. Das scheint den deutschen Konsumenten auch langsam
5 Der Kauf von Produkten ohne Verpackung
30bewusst zu werden, sagt Tom Ohlendorf von der Umweltschutzorganisation
A O ist für Supermärkte mittlerweile interessant.
31WWF. Sowohl Käufer als auch Verkäufer setzen laut Ohlendorf immer mehr auf
B O ist noch nirgends problemlos möglich.
32verpackungsfreie Alternativen. Ein Beispiel ist das kleine Berliner Geschäft
C O ist für Konsumenten nicht attraktiv.
33„Original Unverpackt“. Hier können Kunden eigene Behälter mitbringen, um in
34ihnen Käse oder Fleisch nach Hause zu tragen. Noch gibt es wenig Geschäfte
35dieser Art. Aber inzwischen denken auch große Supermärkte darüber nach, die
36Zahl der Plastikverpackungen zu verkleinern.