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Entwicklungsgebiet

Leutschenbach
Newsletter Nr. 4 | November 2007
Stadt Zürich Seite 2
Newsletter Nr. 4 | Leutschenbach | November 2007

Liebe Leserin, lieber Leser

Es freut mich, Ihnen mit dem Newsletter die aktuellen Informationen zu den laufenden Projekten vor-
stellen zu dürfen.

Am 24. September trafen sich – zu Gast im obersten Geschoss des Sunrise Tower – Projektleiter und
Projektleiterinnen der Stadtverwaltung mit Grundeigentümern und Grundeigentümerinnen, resp. deren
Vertretern und Vertreterinnen. Es wurden Kontakte geknüpft, Gedanken ausgetauscht, gemeinsame
Ideen entwickelt. Die präsentierten Planungen und Projekte sowie die konkreten Aussichten auf die
verschiedenen Baustellen rundum haben deutlich vor Augen geführt, was sich zur Zeit alles bewegt im
Entwicklungsgebiet Leutschenbach, und wo Raum für Neues besteht.

Der im Rahmen der Veranstaltung kommentierte Bericht zur Quartierversorgung* zeigt auf, wie wichtig
Einrichtungen für den täglichen Bedarf sind. Erst durch die Menschen, die neben dem Arbeiten und
Wohnen auch ausgehen und essen, trinken, einkaufen, zur Schule gehen oder auf Plätzen und im Park
verweilen, wird ein Quartier lebendig!

Peter Noser
Gebietsmanager Leutschenbach, Amt für Städtebau der Stadt Zürich

Dieser Newsletter baut auf die vorherigen Ausgaben auf. Diese sind auf unserer Homepage nachzule-
sen: www.stadt-zuerich.ch/leutschenbach. Hier finden Sie weitere Infos über Planungen, Bauprojekte
und Aufwertungsmassnahmen.

* Der Bericht kann im Amt für Städtebau bestellt werden. http://www.stadt-zuerich.ch/internet/leut-


schenbach/home/planung_gebiet/infrastruktur.html

Titelbild: Schulhaus Leutschenbach


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Inhalt
Plan Seite
Freiräume und Verkehr 4

Leutschenpark: Zu Weihnachten eine Sitzbank 1 4

Leutschenbachstrasse: Erste Bauetappe fertig gestellt 2 5

Leutschenbach: Früher ein Rinnsal, heute ein Stück Natur 3 6

Riedgraben:Bauarbeiten für Unterführung im Herbst gestartet 4 7

Areale und Bauten 8

Schulhaus Leutschenbach: Noch vor dem Winter bedacht 5 8

Stiftung Opa: Vom Recycling zur Renovation 6 9

Informationen und Diverses 10

Leutschenbach ist Zürichs Medienhochburg 7 10

Bessere Orientierung in Leutschenbach 11

Glattpark: Gebietsentwicklung 9 12

Glattalbahn: In weiss-blauem Kleid durch Zürich 13

Und ausserdem: Kontakt, Informationen, weitere Unterlagen 13

Übersichtsplan Leutschenbach 14
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Freiräume und Verkehr

Leutschenpark: Zu Weihnachten eine Sitzbank 1


Seit Mai hat Grün Stadt Zürich auf dem Areal des künftigen Leutschenparks diverse Arbeiten durch-
geführt. Im westlichen Teil sind die Bodensanierungen abgeschlossen und die Werkleitungen verlegt.
Ausserdem sind die Baumgruben und der Randabschluss beim Haus Leonardo fertig gestellt. Der Bau-
zaun in diesem Bereich bleibt vorläufig als Immissionsschutz stehen. Die Bühne ist gebaut und wurde
mit einer kleinen Führung eingeweiht. Im Sommer 2008 wird der Park der Bevölkerung übergeben.
Nach Abnahme des 1:1-Modells der Sitzbank ist der Unternehmer Brunner Erben am Bau des Baum-
topfs. Spielt das Wetter mit, ist die 180 Meter lange Sitzbank bis Weihnachten fertig.
Parallel dazu sind die Werkleitungsbauten im östlichen Teil im Gang. Der Stahlbauer hat mit der Pro-
duktion der 600 Meter langen Entwässerungsrinne angefangen. Ausserdem werden derzeit die Aus-
führungspläne für das Leutschenlicht und den Spielplatz erarbeitet.

Die Bühne für Quartierfeste und weitere Veranstaltungen Der Baumtopf, umrandet mit einer Sitzbank
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Leutschenbachstrasse: Erste Bauetappe fertig gestellt 2


Im Abschnitt Glattparkstrasse bis Riedgraben sind die Bauarbeiten fast abgeschlossen. Nun fehlen
noch die Alleebäume. Grün Stadt Zürich setzt diese im Frühling 2008, anschliessend folgt hier die ober-
ste Schicht des Belags. Ebenfalls im Frühling 2008 wird die Strasse möbliert. Im Abschnitt Riedgraben

bis Hagenholzstrasse wird die Leutschenbachstrasse ab Januar bis Ende 2008 umgebaut.

Leutschenbachstrasse
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Leutschenbach: Früher ein Rinnsal, heute ein Stück Natur 3


Von März bis Juli 2007 hat die Stadt Zürich den Leutschenbach auf einer Länge von rund 300 Metern
neu gestaltet. Die Renaturierung des Bachraumes verbindet ökologische und gestalterische Aspekte:
Der ehemals geradlinig verlaufende Bach bewegt sich nun leicht schlangenförmig inmitten von Blumen-
wiesen mit Weidenbüschen und Wildrosen. Das Bachbett wurde abwechslungsreich und mit erhöhter
Wassertiefe ausgebildet, so dass Lebensräume für Fische wie beispielsweise Alet, Barbe und Rotauge
entstanden sind. Erste Fische haben bereits ihren Weg von der Glatt in den Leutschenbach gefunden.
Die Stützmauer auf der linken Bachseite ist eine Besonderheit. Sie ist mit einer dicken Vormauerung
aus grobem, nagelfluhähnlichem Beton versehen, in die horizontal geschichtete Lehmlinsen eingelas-
sen sind. Diese zeichnen die Grobstruktur natürlicher Nagelfluhwände nach und sind Lebensraum für
Pflanzen und Tiere wie zum Beispiel Farne und Mauereidechsen. Da die Vormauerung der Witterung
ausgesetzt ist, können sich lokal ganz unterschiedliche Ausprägungen an Flora und Fauna ansiedeln.
Die Neugestaltung des Baches beinhaltet bewusst natürliche Elemente des Bachraumes und künstlich
Gebautes, zum Beispiel Aussichtsplattformen. Dieses Zusammenspiel soll ein Stück Natur in der Stadt
sichtbar und den Leutschenbach als Namensgeber des ganzen Quartiers erlebbar machen.

Ein neuer vielfältiger Lebensraum entsteht


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Riedgraben: Bauarbeiten für Unterführung im Herbst gestartet 4


Der Gemeinderat hat dem Projekt für eine neue Unterführung zugestimmt. Ende August hat das Tief-
bauamt mit den Bauarbeiten begonnen. Im September wurden die Pfähle für die Unterführung gebohrt
und betoniert. Diese Arbeiten fanden teilweise in der Nacht statt, da sich die Gleise nur dann voll sper-
ren liessen. Die Decken der Unterführung werden voraussichtlich an den Wochenenden vom 17./18.
und 24./25. November eingeschoben. Der Abschluss der Arbeiten ist auf Anfang April 2008 geplant. 

Enge Platzverhältnisse beim Bau der SBB-Unterführung


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Areale und Bauten

Schulhaus Leutschenbach: Noch vor dem Winter bedacht 5


Das Schulhaus Leutschenbach hat Anfang Oktober seine endgültige Höhe erreicht: das Stahlfachwerk
der Turnhalle ist aufgerichtet. Nun wird das Dach so schnell wie möglich eingedeckt – vor dem Winter.
Während im obersten Geschoss am Stahlfachwerk die letzten Schweissarbeiten stattfinden, sind die
Handwerker in den unteren Geschossen damit beschäftigt, die Fassade zu montieren und die Haus-
technik zu installieren. Auch die Innenwände aus Profilitglas werden derzeit in den Schulgeschossen
montiert. In Betrieb genommen wird das Schulhaus voraussichtlich im Sommer 2008.
Bauherrschaft: Stadt Zürich, Immobilienbewirtschaftung, vertreten durch Amt für Hochbauten und Beta
Projekt Management AG, Zürich. Architekt: Christian Kerez, Architekt, Zürich Projektbeteiligte: Stadt
Zürich (Amt für Hochbauten, Immobilienbewirtschaftung, Kreisschulpflege Schwamendingen) 

Schulhaus Leutschenbach Stahlfachwerk Turnhalle


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Stiftung Opa: Vom Recycling zur Renovation 6


Die Liegenschaft Leutschenbachstrasse 75 ist renovationsbedürftig. Der Sitz der Stiftung OPA für ar-
beitslose Jugendliche wird damit zum Projekt: Im Rahmen des üblichen Werkstattunterrichts helfen die
Recycling-Praktikanten beim Renovieren des Gebäudes mit. Unter Anleitung von Profis lernen sie dabei
neue Berufe und Tätigkeiten kennen. Die Aussenfassade wird neu gestaltet und nimmt Bezug auf die

neue Umgebung. www.opa-stiftung.ch
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Informationen und Diverses

Leutschenbach ist Zürichs Medienhochburg 7


Leutschenbach hat ein nationales Medium mehr. Neben dem Schweizer Fernsehen SF und Ringier TV
haben sich auch Redaktion und Verlag der Media Punkt AG, Herausgeberin von «.ch» (ausge-
sprochen: «Punkt ch») in Leutschenbach niedergelassen. Die neue Schweizer Pendlerzeitung hat ihren
Sitz an der Thurgauerstrasse 60. «Für mich stand Leutschenbach zuoberst auf der Standort-Wunschli-
ste», sagt .ch-Gründer Sacha Wigdorovits, der in Schwamendingen aufgewachsen ist und die Gegend
noch aus seiner Jugend kennt. «Ich finde, das Quartier ist der ideale Ort für ein Startup-Unternehmen
in einer Branche, die am Puls der Zeit bleiben will. Deshalb ist Leutschenbach heute auch Zürichs Me-
dienhochburg.»
Dafür, so Wigdorovits, gebe es verschiedene Gründe: «Leutschenbach ist trotz seiner peripheren Lage
mit dem öffentlichen Verkehr hervorragend erschlossen. Aber auch per Auto ist das Quartier für Aus-
wärtige gut erreichbar, und ausserdem haben wir verschiedene Verwaltungsräte und Investoren, die im
Ausland wohnen und per Flugzeug anreisen.» Leutschenbach verfüge über moderne Büro- und Ge-
werberäume zu vernünftigen Preisen und strahle eine Atmosphäre von Zuversicht und Zukunftsglauben
aus. Auch auf den Leutschenpark und den Opfikerpark freut sich Wigdorovits: «Das wird unseren 60
Mitarbeitenden aus Redaktion und Verlag im nächsten Sommer gut tun. So können sie vor ihrer Bürotür
zwischendurch frische Luft tanken und sich im Grünen kurz erholen.»
Die Medien in Leutschenbach: .ch: www.punkt.ch Schweizer Fernsehen: www.sf.tv 
Ringier TV: www.ringiertv.ch

.ch
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Bessere Orientierung in Leutschenbach 8


Gebäude und Unternehmen werden künftig besser zu finden sein. Nach Altstetten-Juch, Zürich-West
und Neu-Oerlikon werden die neuen städtischen Orientierungselemente auch in den Gebieten Binz/
Giesshübel, Affoltern und Leutschenbach aufgestellt – an den Zugangsorten, in Sichtweite der Halte-
stellen des öffentlichen Verkehrs. Ein Element im Leutschenpark ergänzt künftig die Orientierungsmög-
lichkeiten im Gebiet selbst.
In einem ansprechenden Trägerelement befindet sich eine Karte mit Strassenindex, wichtigen Gebäu-
den, öffentlichen Institutionen sowie den Verkehrsanbindungen. Die Quartier-Orientierungselemente
werden um den Bahnhof Oerlikon mit City-Guides, gleichartigen Elementen mit grösseren Planaus-
schnitten ergänzt. Die Stadt hat auch eine Variante für Private entwickelt. Interessierte melden sich bei

Projektleiterin Pia Anttila, Amt für Städtebau, Telefon 044 412 46 56, Mail pia.anttila@zuerich.ch

Standorte Signaletikelemente in Leutschenbach Signaletikelement


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Glattpark: Gebietsentwicklung 9
Im Jahr 2009 wird der Grossteil der 1. Etappe des Entwicklungsgebiets Glattpark überbaut sein. Des-
halb werden die Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen gemeinsam mit der Stadt Opfikon ein
Workshopverfahren über die Erschliessung und Überbauung der 2. Etappe durchführen. Darin können
Erfahrungen aus den bisherigen Realisierungen und neue Erkenntnisse eingebracht werden.
Drei Planungsteams, zusammengesetzt aus Architektinnen, Verkehrsplanern und Landschaftsarchitek-
tinnen – begleitet von einer Expertengruppe – erarbeiten die Grundlagen für ein Leitbild. Dieses dient als

wichtige Voraussetzung für die anschliessende Projektierung der 2. Etappe.

Plan Gebietsentwicklung
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Glattalbahn: In weiss-blauem Kleid durch Zürich


Ab Dezember 2008 fährt auf der Linie 10 die erste Glattalbahn im neuen Erscheinungsbild der Ver-
kehrsbetriebe Glattal VBG vom Flughafen Zürich via Glattpark und Leutschenbach zum Hauptbahnhof
Zürich. Die zwölf neuen Cobras im weiss-blauen Outfit werden sich bestens ins Stadtbild einfügen. 
www.vbg.ch

Fotomontage VBG

Und ausserdem: Kontakt, Informationen, weitere Unterlagen


Weitere Informationen über Leutschenbach:
www.stadt-zuerich.ch/internet/leutschenbach/home.html

Ihre Kommentare, Fragen oder Anregungen nehmen wir gerne entgegen. Informationen über Projekte
und Vorhaben von Ihrer Seite für den nächsten Newsletter sind ebenfalls willkommen – wenden Sie sich
an den Gebietsmanager Leutschenbach, Peter Noser, Amt für Städtebau, T 044 412 26 57

Das «Entwicklungskonzept Leutschenbach» (2000) ist Grundlage für laufende und kommende Pla-
nungsschritte und Projektierungen. Es kann im Internet heruntergeladen werden:
www.stadt-zuerich.ch/internet/leutschenbach/home/subnavi/publikationen.html

Interessieren Sie sich für das Entwicklungsgebiet Zürich-West?


www.stadt-zuerich.ch/internet/west/home.html
und abonnieren Sie den Newsletter Zürich-West
www.stadt-zuerich.ch/internet/west/home/subnavi/newsletter/zw_newsletter.html 
Übersichtsplan Leutschenbach
Stadt Zürich

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Gebäude bestehend

Gebäude projektiert / im Bau


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