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1A) Arbeitsorganisation Seite 1 von 1

Aufgabe 1A) Arbeitsorganisation

Musterlösung a)
(5) (8)
Grundplatte Landschaftsbau
aufbauen
(1) (3) 17 8 25
8 5 13
Recherche Hobbyraum
tätigen ausräumen 8 0 13 17 0 25
0 2 2 4 3 7
0 0 2 5 1 8 (9)
(6)
Schienen montieren Software einrichten

(2) (4) 13 4 17 25 3 28
Strecke konstruieren Materialbeschaffung 25 0 28
13 0 17

2 2 4 4 4 8
2 0 4 4 0 8 (7) (10)
Verkabelung und Detailarbeit
Elektronikinstallation
17 4 21 28 3 31
21 4 25 28 0 31

Abbildung 1A1: Vorgangsknotenplan in MPM-Notation


(Jeweils 0,5 Punkte für das vollständige und richtige Ausfüllen der
Vorgangsknoten 2 bis 10, d.h. inklusive der Pufferzeiten. Jeweils 0,5 Punkte für
die richtige Darstellung der fehlenden Pfeile zwischen den Vorgangsknoten,
insgesamt 9 Punkte)
(vgl. AW1, LE 2, Übung)

Musterlösung b)

Tabelle 1A2: Vorgänge des kritischen Pfades


Vorgangs- (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10)
nummer
Kritischer
X X X X X X X X
Pfad

(1 Punkt für das richtige Ankreuzen der Vorgänge 1, 2, 4, 5, 6, 8, 9 und 10.)


(vgl. AW1, LE 2, Übung)
1B) Modellierung und Optimierung von Arbeitsprozessen (Workflows) Seite 1 von 2

Aufgabe 1B) Modellierung und Optimierung von Arbeitsprozessen


(Workflows)

Musterlösung:

Qualitäts- Modellb. und


Kunde Vertrieb Technologie
sicherung Konstruktion

Anfrage
stellen Dokument im
Intranet
Machbarkei
tsprüfung
veranlassen

Machbarkei Machbarkei Machbarkei


tsprüfung tsprüfung tsprüfung
durchführen durchführen durchführen

Aussage Aussage Aussage


treffen treffen treffen

Aussagen
sammeln

[Nein] Urteil
positiv?
[Ja]

Kosten Kosten Kosten Kosten


kalkulieren kalkulieren kalkulieren kalkulieren

Angebot
erstellen

Angebot
unterschrei
ben

nach 2
1B) Modellierung und Optimierung von Arbeitsprozessen (Workflows) Seite 2 von 2
von 1

Gießtechno- Modelltech-
logie nologie
auswählen auswählen

Simulation
durchführen

[Ergebnis in
[Nein] Ordnung?]
[Ja]

Beiblätter
erstellen

Produktion
freigeben

(0,5 Punkte pro markiertem Element mit richtigen Vorgänger/Nachfolger


Beziehungen, max. 10 Punkte)
(vgl. Vorlesung AWI/BO, LE 3, Folie 14 ff.)
1C) Modellierung und Optimierung von Arbeitsprozessen (Workflows) Seite 1 von 1

Aufgabe 1C) Modellierung und Optimierung von Arbeitsprozessen


(Workflows)

Musterlösung

Aktivität 1

Aktivität 2

Aktivität 3 Aktivität 4

Aktivität 5
(je 1 Punkt für jede Aktivität mit korrektem ausgehendem Pfeil, max. 5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 3, Folie 36f. und Übung)
2A) Analyse der Zeitstruktur von Arbeitsprozessen Seite 1 von 2

Aufgabe 2A) Analyse der Zeitstruktur von Arbeitsprozessen

Musterlösung
a)

Ablaufarten Gliederung der Zeitarten

Haupttätigkeit

Nebentätigkeit Tätigkeits-
zeit

zusätzliche Tätigkeit Grundzeit

ablaufbedingtes Wartezeit
Unterbrechen

störungsbedingtes m
Unterbrechen Zeit je Ausführungs-
Erholungszeit Einheit zeit

erholungsbedingtes
sachliche
Unterbrechen Verteilzeit
Verteilzeit
persönlich bedingtes persönliche
Unterbrechen Verteilzeit

(0,5 Punkte pro richtiger Zeitart) (vgl. Vorlesung AWI, LE 4, Folie 15/16)

Auftragszeit:
T = tr + m * te (0,5 Punkte)
te = Grundzeit tg + Erholungszeit ter + Verteilzeit tv

Grundzeit:
tg = ΣtMH +ΣtMN + ΣtMA (0,5 Punkte)
tg = (0,1 min + 0,4 min)+( 0,2 min + 0,3 min + 0,2 min+ 0,1 min)+ (0,5 + 0,2)
= 2,0 min (0,5 Punkte)
2A) Analyse der Zeitstruktur von Arbeitsprozessen Seite 2 von 2

Verteilzeit:
tv =(zv /100) * tg (0,5 Punkte)
= (7/100) * 2,0 min = 0,14 min (0,5 Punkte)

Erholungszeit:
ter = z e* tg (0,5 Punkte)
= (6/100)* 2,0 = 0,12 min (0,5 Punkte)

Zeit je Einheit:
te = tg + ter +tv (0,5 Punkte)
=2,0 + 0,12 + 0,14 = 2,26 min (0,5 Punkte)

Auftragszeit:
=0 + (2,0 min + 0,12 min + 0,14 min) * 10.000 = 22600 min (0,5 Punkte)

22600 min / 60 = 376,666 h

376,666 h / 24 = 15,694 ~ 16 Tage > 14 Tage

 Auftrag kann nicht angenommen werden!

(1 Punkt für die Umrechnung in Tage und die richtige Schlussfolgerung)(max. 8


Punkte)(vgl. Vorlesung AWI, LE 4, Folie 15/16)

b) Vorteile
• Repräsentatives Abbild des Ist-Zustandes
• Einbeziehung einer großen Anzahl von Arbeitsplätzen möglich
• Vergleichsweise geringer Aufwand im Vergleich zur REFA-Zeitaufnahme
• Keine Messgeräte erforderlich
Nachteile
• Zeiteinflussgrößen und Ursachen für Ist-Zeiten nicht direkt aus den
Ergebnissen der Studie ersichtlich
• Notierungen basieren auf ehemaligen Beobachtungen und können daher
später nicht geprüft werden
• Leistungsgrade können nicht erhoben werden
• Ergebnisse können durch zu beobachtende Personen manipuliert werden
(0,5 Punkte pro richtigem Vor-/Nachteil) (vgl. Vorlesung AWI, LE 4, Folie 38)
2B) Modellierung und Optimierung manueller Arbeitsprozesse mit MTM Seite 1 von 1

Aufgabe 2B) Modellierung und Optimierung manueller Arbeitsprozesse


mit MTM

Musterlösung:

Tabelle 2B1: Analyse und Bewertung des Montageprozesses

Linke Hand Zeitwerte Rechte Hand


Kodierung (Kürzel) (in TMU) Kodierung (Kürzel)

11,3 R40A

2,0 G1A

12,7 M30A

G2 Platine
setzen
(muss extra modelliert
werden, inklusive
Streichung, aber ohne
Zeitwert)

2,0 RL1

R45C 18,2 R45C

G4B 9,1

9,1 G4B

M28C 14,4 M28C Abstands-


halter
P3SE 43,0 setzen
43,0 P3SE

RL1 2,0 RL1


(kann auch in
vorletzter Zeile stehen)

(1 Punkt pro Zeile, max. 10 Punkte)


(vgl. Vorlesung AW1, LE 5, Folie 10ff, Übung)
2C) Modellierung und Optimierung manueller Arbeitsprozesse mit MTM Seite 1 von 2

Aufgabe 2C) Modellierung und Optimierung manueller Arbeitsprozesse


mit MTM

Musterlösung:
a)

Die MTM-Normleistung ist


• die Leistung eines mittelgut geübten Menschen,
• der diese Leistung ohne Arbeitsermüdung
• auf Dauer erbringen kann.

(0,5 Punkte pro genanntem Stichwort, max. 1,5 Punkte)


(vgl. Vorlesung AW1, LE 5, Folie 9)

b)

• Greifen (Grasp)
• Fügen (Position)

(0,5 Punkte pro Nennung, max. 1 Punkte)


(vgl. Vorlesung AW1, LE 5, Folie 12)

c)

• Hoher Analysieraufwand aufgrund von sehr detailliertem Bausteinsystem


• Nur für die Massenfertigung geeignet
• MTM-1 ist auf manuelle Tätigkeiten beschränkt.
• Subjektiver Beurteilungsspielraum für den Analysten vorhanden

(0,5 Punkte je richtiger Nennung; max. 1,5 Punkte)


(vgl. Vorlesung AW1, LE 5, Folien 28, 32)
2C) Modellierung und Optimierung manueller Arbeitsprozesse mit MTM Seite 2 von 2

d)

Merkmal: Die geringere Anzahl an Bausteinen im MTM-UAS-System hat ein


geringeres Methodenniveau zur Folge, d.h. die Tätigkeiten werden weniger
genau beschrieben.

Konsequenz: Das geringerer Methodenniveau hat üblicherweise eine höhere


Ausführungsdauer als im Grundsystem zur Folge.

(0,5 Punkte für die richtige Nennung; max. 1 Punkt)


(vgl. Vorlesung AW1, LE 5, Folien 28, 31)
Aufgabe 3A) Arbeitsschutz und sicherheitstechnische Arbeitsgestaltung Seite 1 von 3

Aufgabe 3A) Arbeitsschutz und sicherheitstechnische Arbeitsgestaltung

Musterlösung:
a)
Redundanter Aufbau:
U(Subsystem A) = 10-4*10-4=10-8
U (Subsystem B) = 10-2*10-3=10-5

Verketteter Aufbau:
U(Subsystem A) = 1-[(1-10-4)* (1-10-4)]  0,0002
U(Subsystem B) = 1-[(1-10-2)* (1-10-3)]  0,011

Die Studenten sollen sich für Subsystem A mit einem redundanten Aufbau
entscheiden.

(0,5 Punkte für jedes richtige Ergebnis der Rechnung, 0,5 Punkte für den
Beurteilungssatz, max. 2,5 Punkte)

(vgl. Vorlesung AW1, LE 6, Folie16 )

b)
Redundanzprinzip: Funktionelle Redundanz

Begründung: Mehrfachverwendung von Systemen mit gleicher Funktion. Im


Versagensfall übernimmt das zweite System die Funktion vollständig.

Schaubild:
U1

U2

Möglichkeit zur Reduzierung der Ausfallwahrscheinlichkeit:


Noch weitere Subsysteme einbauen.

(1 Punkt für das richtige Redundanzprinzip, 0,5 Punkte für die richtige
Begründung, 0,5 Punkte für das richtige Schaubild, 1 Punkt für den richtigen
Antwortsatz, max. 3 Punkte)
3A) Arbeitsschutz und sicherheitstechnische Arbeitsgestaltung Seite 2 von 3

(vgl. Vorlesung AW1, LE 6, Folie 15 & Übung AW1, LE 6, Folie 18)

c)
Unmittelbar: Anwendung konstruktiv-gestalterischer Maßnahmen, um mögliche
Gefährdungen für Leben und Gesundheit bei der Arbeit von Anfang an
auszuschalten.

Mittelbar: Einsatz von Schutzsystemen an konstruktiv bedingten Gefahrenstellen


und Anwendung weiterer (z.B. arbeitsorganisatorischer) Maßnahmen.

Hinweisend: Kennzeichnung der Gefahrenstelle und Hinweise darauf, unter


welchen Bedingungen ein gefahrloser Arbeitsablauf gewährleistet ist.

(0,5 Punkte pro richtiger Maßnahmenbeschreibung, max. 1,5 Punkte)

(vgl. Vorlesung AW1, LE 6, Folie 19)

d)
Tabelle 3A2 Maßnahmen gegen Gefährdungen durch elektrische Spannung
unmittelbar mittelbar hinweisend
Schutzkleidung, wie x
z.B. isolierende
Handschuhe bei der
Arbeit tragen.
Anbringen von x
Abdeckungen über
spannungsführende
Teile.
Heruntersetzen der x
elektrischen Spannung
bei Arbeitsgeräten.
Anbringen des x
folgenden
Warnhinweises

Mitarbeiterschulungen x
durchführen.
Bei Arbeiten an x
elektrischen Leitungen
die Sicherung
ausschalten.
3A) Arbeitsschutz und sicherheitstechnische Arbeitsgestaltung Seite 3 von 3

(0,5 Punkte für jedes richtig gesetzte Kreuz, max. 3 Punkte)

(vgl. Vorlesung AW1, LE 6, Folie 19)


3B) Arbeitsökologie Seite 1 von 1

Aufgabe 3B) Arbeitsökologie

Musterlösung a)
8 ·1 8 480

8 · 15 120 2

480 2 478

10 · · 2 · 10 478 · 10

85,30
Auf Basis des Beurteilungspegels von 85,30 dB(A) besteht eine Tragepflicht für
persönliche Gehörschutzmittel.
(0,5 Punkte pro Rechenweg T und t2; 1 Punkt für Rechenweg t1; 0,5 Punkte pro
Ergebnis T, t1, t2 und LpAeq; 1 Punkt für Maßnahme; max. 5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 7, Folie 22 und LE 7 Übung)

Musterlösung b)
480

3 · 15 45 0,75

1,5 · 60 20 0,75 109,25

480 109,25 0,75 370

10 · · 0,75 · 10 109,25 · 10
370 ·10.000

81,00
Auf Basis des Beurteilungspegels von 81,00 dB(A) müssen persönliche
Gehörschutzmittel bereitgestellt werden.
(0,5 Punkte pro Rechenweg t2 und t3; 1 Punkt für Rechenweg t1; 0,5 Punkte pro
Ergebnis t1, t2, t3 und LpAeq; 1 Punkt für Maßnahme; max. 5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 7, Folie 22 und LE 7 Übung)
Aufgabe 3C) Produktionsergonomie Seite 1 von 2

Aufgabe 3C) Produktionsergonomie

Musterlösung a)
Die Berechnung von RWL und LI muss in der kritischeren Lage durchgeführt
werden. Der vertikale Abstand beträgt dort 100 cm (90 cm + 10 cm). Der
Asymmetriewinkel beträgt 0°, weil sich die Wirbelsäule des Menschen nicht
verdreht, sondern nur das Getriebe in den Händen gedreht wird.
LC CM HM VM DM AM FM

RWL = 23  1  1  0,93  1  1  0,95 = 20,32 kg

LI = 1,03

Die Tätigkeit ist als bedenklich einzustufen (bei LI > 1)

(0,5 Punkte pro richtig eingetragenen Kästchen; 0,5 Punkte für die
Schlussfolgerung, max. 3 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 8 Übung)

Musterlösung b)
Der Vorschlag des Mitarbeiters ist nicht sinnvoll.
Der optimale Wert des Frequenz-Faktors (FM) ist an die Bedingung ≤ 0,2
Lifts/Minute gebunden. Dieser Wert ist bei der Tätigkeit bereits erreicht. Eine
Erhöhung der Taktzeit führt dementsprechend nicht zu einer LI-Änderung.
(1 Punkt für die Bewertung des Vorschlags und 1 Punkt für die Begründung,
max.2 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 8 Übung)

Musterlösung c)
An dem Arbeitsplatz in der Qualitätskontrolle kann nur der vertikale
Multiplikator verändert werden, weil alle anderen Multiplikatoren bereits den
optimalen Wert haben. Der Abstand zwischen Boden und Griffpunkt am
Getriebe (VM) kann bis zum Optimum von 75 cm verringert werden. Gewicht
Getriebe verringern (z.B. Leichtbau, Uran)
(1 Punkt für die Gestaltungsmöglichkeit; 1 Punkt für die Begründung; max.
2 Punkte)
Aufgabe 3C) Produktionsergonomie Seite 2 von 2

(vgl. Vorlesung AW1, LE 8 Übung)


Musterlösung d)
ä 21
23,77
· · · · · 0,93 · 0,95
23,77
3,52
6,76 6,76

Nach Jäger können an dem Arbeitsplatz in der Qualitätskontrolle Frauen bis 30


Jahre und Männer bis 40 Jahre ohne Gesundheitsgefährdung arbeiten.
(0,5 Punkte für den Rechenweg von LCkorr; 0,5 Punkte für das Ergebnis LCkorr,
0,5 Punkte für den Rechenweg von CF; 0,5 Punkte für das Ergebnis CF; 0,5
Punkte pro Auswahl der richtigen Altersbegrenzung; max.3 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 8 Übung)
3D) Produktionsergonomie Seite 1 von 1

Aufgabe 3D) Produktionsergonomie

Musterlösung
5 · 10 ; = 50 N

40 · 10 = 400 N
∑ 0 · · · 0
· ·

900
∑ 0 0

1 · 1 ·

1350

(je 0,5 Punkte pro Berechnung der Kraft für Last und Gewicht; je 1 Punkt pro
Rechenweg für Muskel- und Bandscheibenkraft; je 1 Punkt pro richtigem
Ergebnis für Muskel- und Bandscheibenkraft; max. 5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 8, Folie 23)
4A) Produktergonomie I Seite 1 von 2

Aufgabe 4A) Produktergonomie I

Musterlösung:
a)
Tabelle 4A2: Breite der Sitzfläche

Maß Nr. Perzentil Geschlecht (M/F)

2.13 95. F

Breite der Sitzfläche: 451 mm

(jeweils 0,5 Punkte für die richtige Maßangabe, das richtige Perzentil,
Geschlecht und Sitzflächenbreite, max. 2 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 9, Übung)

b)

Maßnr.: 2.4

Tabelle 4A3: Unterste Einstellung der Armlehnen

Perzentil Geschlecht (M/F)

5. F

Tabelle 4A4: Oberste Einstellung der Armlehnen

Perzentil Geschlecht (M/F)

95. M

Antwort: Der notwendige Verstellbereich beträgt 100 mm (285-185) damit


reichen 90 mm nicht aus.
4A) Produktergonomie I Seite 2 von 2

(0,5 Punkte für die richtige Maßangabe, jeweils 0,5 Punkte für das richtige
Perzentil und Geschlecht und 0,5 Punkte für die richtige Antwort, max.
3 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 9,Übung)

c)

Tabelle 4A5: Anthropometrische Angaben für die Deckenhöhe

Maß Perzentil Geschlecht (M/F)

2.6 99. M

2.1 99. M

Rechenweg:
99. Perzentil Mann, 2.6 als Maß……………… 487 mm
+99. Perzentil Mann, 2.1 als Maß……………..969 mm
+Schuhsohlendicke (0,5 Punkte)……………….30 mm
+Schutzhelm (0,5 Punkte)……………… 40 mm
+Sicherheitsabstand (0,5 Punkte)…………… 100 mm
=1626 (0,5 Punkte)

(jeweils 0,5 Punkte für die korrekte Maßangabe, jeweils 0,5 Punkte für die
korrekte Perzentilangabe, jeweils 0,5 Punkte für das richtige Geschlecht, 0,5
Punkte für die Beachtung von Schuhsohlendicke, 0,5 Punkte für die Beachtung
von Schutzhelzuschlag und 0,5 Punkte für den Sicherheitsabstand,
max. 5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 9, Übung)
4B) Produktergonomie II Seite 1 von 2

Aufgabe 4B) Produktergonomie II

Musterlösung:

a)
Anzeige: Digitalanzeige / Hybridanzeige
Begründung: Das quantitative genaue Ablesen der verbleibenden Zeit ist
sehr gut möglich. Bei Hybridanzeigen ist außerdem noch die
Veränderung ablesbar.

(1 Punkt für die richtige Anzeige, 1 Punkt für die Begründung, max. 2 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 10, Folie 21 ff.)

b)
Anzeige: Analoganzeige
Anwendungsbeispiel: Geschwindigkeit im Auto

(0,5 Punkte pro Anzeige, 1 Punkt pro Anwendungsgebiet, max. 1,5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 10, Folie 21 ff.)

c)
Stellteil: Drehknebel für Daumen-Finger-Betätigung (Stellteilfamilie 29)
Begründung anhand der gegebenen Randbedingungen:
• In einem ersten Schritt können die zur Verfügung stehenden Stellteile
aufgrund der rotatorischen Bewegung in Y-Richtung auf die
Stellteilfamilien (18, 27), (21, 30) und (20,29) reduziert werden.
• Aufgrund der kontinuierlichen Bewegungen kann in einem zweiten Schritt
die Stellteilfamilien auf 27, 30 und 29 reduziert werden. Für alle drei
Stellfamilien sind ausreichende Bedingungen bzgl. der Stellgenauigkeit
und Stellgeschwindigkeit gegeben
• Aufgrund der Einstellung mit Handschuhen kommen nur Stellteile aus
den Stellteilfamilien 29 und 30 in Frage.
• Bezüglich der Sichtkontrolle ist der Drehknebel für Daumen-Finger-
Betätigung (Familie 29) am besten geeignet.
4B) Produktergonomie II Seite 2 von 2

(1 Punkt für das richtige Stellteil, 0,5 Punkte pro richtiger Begründung, max. 3
Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 10, Übung)

d)
Alternatives Stellteil? Nein
Begründung: Alle Stellteile der möglichen Stellteilfamilien
(27,29,30) haben keine Anforderungen bezüglich der
aufzubringenden Stellkraft
(1 Punkt für die Antwort und 1 Punkt für die Begründung, max. 2 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW1, LE 10, Übung)

e)
Eingabemöglichkeiten bei der Kommunikation mit einer Mensch-Maschine-
Schnittstelle:

• Spracheingabe
• Gestenerkennung
• MotionTracking

(0,5 Punkte pro Eingabemöglichkeit max. 1,5 Punkte)


(vgl. Vorlesung AW1, LE 10, Folie 4)
4C) Computergestützte Büroarbeit Seite 1 von 2

Aufgabe 4C) Computergestützte Büroarbeit

Musterlösung
a)
Die Beleuchtungsstärke E=900 lx reicht für Büroarbeit aus, da diese größer als
Egef= 500 lx (für Büroarbeit) ist.
(0,5 Punkte für Begründung, 0,5 Punkte für richtiges Ergebnis, max.1 Punkt)
(vgl. Vorlesung AWI, LE 11, Folie 32)

b)
ΦalteLampen=0,8* ΦneueLampen=Egemessen*A
ΦneueLampen=Etheoretisch*A
Etheoretisch= Egemessen /0,8=900lx/0,8=1125lx

(0,5 Punkte für Formel, 1 Punkt für richtiges Ergebnis, max. 1,5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AWI, LE 11, Folie 30)

c)
Die Beleuchtungsstärke E=1125 lx reicht aus, da diese größer als Egef= 1000 lx
(für techn. Zeichnen) ist.
(0,5 Punkte für Begründung, 0,5 Punkte für richtiges Ergebnis, max.1 Punkt)
(vgl. Vorlesung AWI, LE 11, Folie 32)

d)
Φgesamt=(E*A)/n
ΦLeuchtstoffröhre=Φgesamt /n= (E*A)/n
ΦLeuchtstoffröhre=(1125lux*20m2)/(5*2)=2250lm

(0,5 Punkte für Formel, 1 Punkt für richtiges Ergebnis, max. 1,5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AWI, LE 11, Folie 30)

e)

I 

4C) Computergestützte Büroarbeit Seite 2 von 2

 40 
  2  (1  cos( ))  2  (1  cos( ))  0 ,379 sr
2 2
 2250 lm
I    5937 cd
 0 ,379 sr

(0,5 Punkte für richtige Formel I, 0,5 Punkte für richtiges Ergebnis Ω, 1 Punkt
für richtiges Ergebnis I, max. 2 Punkte)
(vgl. Vorlesung AWI, LE 11, Folie 31)

f)
I Arbeitspla tz  Lampe 3000 lm cd
L    1000
A Arbeitsflä che  * A Arbeitsflä che 1,2 sr * 2,5 m 2
m2

(0,5 Punkte für Formel, 1 Punkt für richtiges Ergebnis, max. 1,5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AWI, LE 11, Folie 31)

g)
r
 0,2

 r  0,2    0,2  3000lm  600lm

(0,5 Punkte für Formel, 1 Punkt für richtiges Ergebnis, max. 1,5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AWI, LE 11, Folie 30)
5A) Entgelt und Motivation Seite 1 von 3

Aufgabe 5A) Entgelt und Motivation

Musterlösung
a)
• Proportionaler Verlauf
• Progressiver Verlauf
• Degressiver Verlauf
• Treppenfunktion

(0,5 Punkte pro korrekte Nennung, max. 1 Punkt)


(vgl. Vorlesung AW I, LE 12, Folie 25)
b)

Abbildung 5A1: Skizze des Prämienentgeltsystems

(Pro korrekter Prämienentgeltlinie 0,5 Punkte, pro korrekter Beschriftung 0,5


Punkte, max. 3 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW I, LE 12, Folie 25)
5A) Entgelt und Motivation Seite 2 von 3

c)
Entgeltform: Programmlohn

Skizze:

Abbildung 5A2: Prämienentgeltkurve, die Termineinhaltungen berücksichtigt

(0,5 Punkte für richtige Entgeltform, 0,5 Punkte für komplette Skizze und jeweils
0,5 Punkt für korrekte Beschriftungen (Sockelentgelt, Prämie, benötigte
Programmzeiten, jeweils mit Prozentzahlen), max. 2,5 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW I, LE 12, Folie 29)

d)
Terminplan wird eingehalten:
58% = 9,28 Euro

16 + 9,28 =25,28
25,28 x 4 = 101,12 Euro

Terminplan wird nicht eingehalten:


16 + 9,28 =25,28
25,28 x 3 = 75,84

¾ von 58% = 14,50% = 2,32 Euro


5A) Entgelt und Motivation Seite 3 von 3

16 + 2,32 = 18,32

75,84 + 18,32 = 94,16 Euro

(1 Punkt für die korrekte Rechnung, jeweils 0,5 Punkte für das richtige
Ergebnis, max. 2 Punkte)
(vgl. Vorlesung AW I, LE 12, Folie 29)

e)
Extrinsische Motive: sollen durch das veränderte Entgeltsystem angesprochen
werden, da das Einkommen und somit die Sicherheit und Konsummöglichkeit
steigen können.

Intrinsische Motive: liegen unmittelbar in der Arbeitstätigkeit selbst, z.B.


Attraktivität der Arbeitsaufgabe, und werden durch die neuen
Prämienentgeltssysteme nicht beeinflusst.

(0,5 Punkte je richtiger Bennenung, 0,5 Punkte für die richtige Erklärung, max.
1,5 Punkt)
(vgl. Vorlesung AW I, LE 12, Folie 5)