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Stefan Pobanz 19.01.

2021
Hauptstr. 27 OT Aderstedt
06406 Bernburg

JOBCENTER Salzlandkreis
Parkstraße 11
06406 Bernburg

Zeichen: 10014948
Erklärung zum Schreiben vom 08.01.2021

Sehr geehrte Frau Wolf,

hiermit möchte ich eine Erklärung zu den von Ihnen angeforderten fehlenden Unterlagen abgeben.

Wie Sie richtig festgestellt haben, hatten ich am 03.09.2020 ein Gespräch bei Ihnen, wo ich erklärt habe,
wie meine Situation aussieht, bezüglich der noch gemeinsamen Wohnung mit meiner Expartnerin und
dem dadurch resultierende Umzug nach Bernburg, um dadurch auch bessere Möglichkeiten zu schaffen,
zukünftig Arbeit zu finden.

Was Ihnen jedoch nicht aufgefallen ist, dass meine Postanschrift sich nicht geändert hat, also der Umzug
nicht stattgefunden hat. Nicht wegen Verschuldens meiner Seite, sondern weil das Jobcenter mir es nicht
ermöglicht hat eine Wohnung zu bekommen, die ich als Vorschläge gebracht habe. Ich möchte noch
einmal betonen, dass das Jobcenter wusste, dass unsere Wohnung gekündigt war und mir und auch
meiner Expartnerin wurde erst ein paar Tage vor Ablauf der Kündigungsfrist mitgeteilt, dass meine und
auch ihre Wohnung abgelehnt wird, trotz das wir beide die Wohnungsangebot rechtzeitig eingereicht
haben. Zwischen den aktuellen Mietpreisen auf dem aktuellen Wohnungsmarkt und die Vorstellung des
Jobcenters, wie hoch die Mieten sein dürfen, liegen Welten. Und ich habe nicht einfach Mal so viel Geld
auf der hohen Kante liegen, um eine Mietkaution selbst zu zahlen. Mehr als nur einmal versuchten wir
unsere Fallmanagerin zu erreichen, was aber durch die derzeitige Corona-Pandemie schwer möglich war,
da sie dadurch selbst Telefonisch mehr als schwer zu erreichen war.

Ich wurde also weiterhin gezwungen mir mit meiner Expartnerin eine 2-Raum-Wohnung zu teilen.

Des weiteren muss meine Expartnerin zu einer vom Jobcenter vorgeschriebenen Maßnahme, dass heißt,
ich habe in dieser Zeit auf unsere gemeinsame Tochter aufzupassen.

Ich hoffe auf eine baldige, für mich positiv ausfallende, Antwort von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Pobanz