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APOPLEX / SCHLAGANFALL

Das Blut wird plötzlich im Gehirn nicht mehr durchblutet. Diese Patienten können nicht mehr alltägliche
Tätigkeiten allein durchführen u. aus diesem Grund benötigen sie teilweise o. vollständige Unterstützung.
1. Bobathkonzept (für halbseitig gelähmte Menschen um den geschädigte Region zu stimulieren. So
Hilfe beim Waschen, Anziehen)
2. Versorgung beim an- u. ausziehen
3. Vers. bei der Körperpflege
4. Versorgung beim Essen u. Trinken ( so Verschlucken vermeiden, der P. soll aufrecht sitzen u. den
Kopf leicht nach vorne beugen, langsam u. kontrolliert essen, regelmäßig an Schlucken erinnern.)
5. Thromboseprophylaxe ( Kompressionsstrümpfe, Medikamente-Manitol, Operation-Entfernung eines
Teils des Knochen zur Druckentlastung.)
6. Physiotherapie
7. Unterstützung beim Gehen
8. Logopäde

HERZINFARKT
1. Genaue Kontrolle der Herzkreislaufwerte u. Vitalfunktionen
2. Das Erkennen u. Behandeln von erneute Herzinfarktsymptomen wie Unruhe,Übelkeit,akute
Schmerzen.
3. Medikamente regelmäßig u. korrekt einnehmen
4. Häufige kleine Mahlzeiten
5. Ernährung ( Obst,Gemüse)
6. Reichende Flüssigkeit
7. Alkohol verboten
8. Übergewicht reduzieren
9. Regelmäßig bewegen
10. Belastungssituationen abbauen
11. Genug schlafen u beruhigen
HERZINSUFFIZIENZ
1. Tägliche Vitalzeichenkontrolle ( Atmung,Puls,Blutdruck) u. bei Auffälligkeiten
2. Den P. über Symptomen u. Ursachen aufklären u. ihm Tipps für die eigene Lebensgestaltung geben
3. Oberkörper Hochlagerung
4. Atemübungen (tiefe Atmung)
5. Ernährung (Obst,Gemüse,wenig Öle,fettarme u. salzarme Kost)
6. Ausreichende Flüssigkeit
7. Alkohol u. Rauchen vermeiden
8. Täglich wiegen (wegen Schwellung)
9. Körpergewicht reduzieren
10. Unterstützung bei der Mobilität
11. Bewegung
12. Aktivierende pflege (der Patient teilt sich in der Pflege mit wie es möglich ist)
13. Genug schlafen u. beruhigen
14. Angst durch Gespräch abbauen
15. Belastungssituationen abbauen
16. Pneumonieprophylaxe
17. Hautpflegen

PNEUMONIEPROPHYLAXE
Pneumonie ist eine durch Krankheitserreger verursachte akute o. chronische verlaufende Entzündung der
Lunge.
Infektionswege:
1. Inhalation von Keimen in der Luft
2. Aspiration von Keimen o. Magensaft
3. Bakterielle Translokation über Blut in die Alveolen
4. Direkte Ausbreitung der Infektion aus einem Herd
Negative Faktoren:
1. Schlafumkehr
2. Inkontinenz
3. Passivität
4. Nahrungskarenz
Zur Pneumonieprophylaxe gehören:
1. Einschätzung des Pneumonierisikos
2. Vorbeugende Maßnahmen
3. Patient vesorgt für diese Maßnahmen
Maßnahmen zur Pneumonieprophylaxe entsprechend 4 Hauptproblemen:
1. Ungenügende Belüftung
• Lagerung
• Atemübungen
• Atemstimulierende Einreibung
• O2-Gabe nach ä.A
• Frühmobilisation
2. Sekretstau in der Atemwegen
• Flüssigkeitszuführ
• Schleimlösende Tees
• Sekretlösende Maßnahmen (Abklopfmassagen,Vibration des Brustkorbes,tiefe
Atmung,Husten,Lagerung...)
3. Infektionsgefahr
• Regelmäßige Schleimhautinspektion
• Mund- u. Nasenpflege
• Aseptischer Arbeiten
4. Aspirationsgefahr
• Oberkörperhochlagerung
• Schlucktreining
• Angemessene Ernährung
Pneumonieprophylaxe
1. Einschätzen des Risikos
2. Oberkörperhochlagerung
3. Regelmäßige Schleimhautinspektion
4. Mund- u. Nasenpflege
5. Atemübungen
6. Abhusten fördern (Abklopfen,Vibrationsmassagen)
7. Einreibung mit ätherischen Ölen
8. NaCl inhalieren
9. Ausreichende Flüssigkeit
10. Schleimlösende Tees
11. Verschlucken vermeiden
12. Absauggerät bereit halten
13. Frühmobilisierung
14. Wärme anwenden
15. Analgetika (bei Thoraxschmerzen)
ASTHMA
Wenn unser Patient an Asthma leidet müssen wir ihm die bestmöglichen Lebensbedingungen schaffen. Es
gibt einige Möglichkeiten um die Kondizion der Atmung zu verbessern:
1. Hochlagerung
2. Inhalative Medikamente geben
3. Wenn der Patient ein Asthmaanfall sollte man herausfinden was desen Ursache ist u. diese sofort
entfernen.
4. Atemübungen durchführen
5. Patienten beruhigen
6. Einreibung
7. O2-Gabe
8. Dem Patienten erklären wie er Dosieraerosol benutzen soll
9. Vermeidung von allergische Faktoren beim allergisches Asthma
10. Entfernung von Tieren aus der Wohnung
11. Ansammlung von Feuchtigkeiten u. Schwindel verhindern

DIABETES MELLITUS
1. Hilfe beim Bewegen
• wegen Unterzuckerunggefahr (der Patient soll immer Truabenzucker haben u. die Anzeichen
einer Unterzuckerung erkennen wie Unruhe,Zittern)
• wegen Sensibilitätsstörungen (die Schuche sollen gut anpassen weil der Patient gestörtes
Empfindlichkeit am Fußen hat u.spürt die Schmerzen später)
• wegen Sturzgefahr (Wohnunganpassung,Stolperfallen beseitigen,gute Beleuchtung,trockene
Boden,immer Brille tragen)
• Bewegung fördern
2. Hilfe bei der Körperpflege
• Regelmäßige Fußpflege
• Lanwarme Wasser u. wenig Seife
• Sorgfälltig abtrocken vor allem zwischen Zehen
3. Hilfe beim Essen u. Trinken
• Die Menge der Insulin abhängig der Mahlzeit
• 5 Mahlzeiten pro Tag
• Ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte)
• Fettarme Milch u. Milchprodukte
• Zuckergroßenteils vermeiden
• Ausreichende Flüssigkeit (2 lt. täglich)
• Alkohol u. Rauchen vermeiden
• Diabetesschulung besuchen

DIABETISCHER FUß
Ist eine Komplikation der Zuckerkrankheit
1. Nervenschädigung
2. Durchblutungsstörung
3. Erhöhte Infektneigung

1- Ischemischer diabetischer Fußsyndrom


• wegen der Minderperfusion
• die Haut ist blau o. bläulich, kühl
• der Puls im Fußarterien nicht tastbar
• krampfartige Schmerzen nach kurzen Gehstrecken
2- Neuropathischer diabetischer Fußsyndrom
• die Sensibilität ist beeinträchtigt
• Verletzungen im Fußbereich nicht bemerken
• Dadurch kann die Wunde nicht abheilen
Maßnahmen:
1. Jeden Tag die Füße auf Veränderungen kontrollieren
2. Die Füße täglich mit neutralen Seifen u. Wasser(<35 Grad Celcius) 3-5 Minuten lang waschen
3. Gründlich zwischen Zehen reinigen u. Bad dauert kurz
4. Vorsichtig abtrocken
5. Täglich eincremen mit Feuchtigkeitskreme Wasser-in-Öl
6. Täglich die Strümpfe mit hohem Baumwolleanteil wechseln
7. Nagel vorsichtig schneiden,Ecken runden,nicht kurz,nicht lang
8. Tägliche Inspektion der Füße
9. Druckentlastung
10. Für wärme Füße sorgen
11. Nie heiße Wasser verwenden
12. Gute Schuche
13. Vorsichtig bei Pilzinfektion (abtrocken u. gute Pflege)
14. Beim Hautverletzungen kein Fußbad nehmen sondern mit Hautdezinfektionsmittel desinfizieren u.
mit sterillen Müllbinden verbinden.
15. Medikamente (ASS-bei Durchbluttungsstörungen,Antibiotika u. Bettruhe beim
Entzündung,Amputation-Zehen Füßen Beinen)
HARNINKONTINENZ
Unkontrollierte Abgabe von Urin aus der Harnblase. Ist sehr unangenehm u. kann Lebensqualität
einschränken. Die Funktion der Beckenbodenmuskulatur ist eingeschränkt. Ursache ist eine chronische
Harnretention (große Harnmenge in der Blase)
Formen:
1. Belastungs- o. Stressinkontinenz (bei körperlicher Anstrengung wie
Sport,Lachen,Husten,Tragen,Heben) durch geschwächte Beckenbodenmuskulatur o. Schädigung des
Bindegewebes.
2. Dranginkontinenz. Häufige starke Entleerungsdrang mit kleine Urinmenge durch Entzündung des
Harntrackts,Blasen,Nieren.
3. Überlaufinkontinenz. Fehlfunktion der Blasenmuskel,so sammelt große Harnmenge in der Blase.
Durch Prostatavergrößerung u. Harnröhrevergrößerung.
4. Reflexinkontinenz. Es gibt eine Hirnstörung o. Verletzung des Rückenmarks. Durch neurologische
Erkrankung,Anfall,Demenz,Multiple Sklerose.
Behandlung:
1. Belastungs- o. Stressinkontinenz.
• Beckenbodengymnastik
• Elektrostimulationstherapie
• OP
2. Dranginkontinenz.
• Medikamentös (Anticholinergika)
• I.m – Injekton des Neurotoksins Botulirum
3. Überlaufinkontinenz.
• OP
4. Reflexinkontinenz
• Medikamentös
- Geeignete Hilfsmittel Benutzen
- Regelmäßige Intimpflege
- Mit Wasser alles gut zu spülen, lieber Wasser-in-Öl Emulsion
- Darmtreining
- Übungen zur Beckenbodengymnastik täglich machen
PEG
Ist eine Ernährungsonde die durch die Bauchdecke gelegt ist.
Vorbereitung:
1. Patienten informieren u. vorbereiten zur Verabreichung der Sondenkost
2. Oberkörper 30 Grad hochlagern bis 1 Stunde nach Verabreichung der Sondenkost
3. Ernährung nach ä.A durchführen
4. Sondenernährung muss Raumtemperatur haben ggf. mit Wasserbad erwärmen
5. Geschmacksinn 3 Mal täglich zu den Mahlzeiten anregen
Durchführung:
1. Hände dezinfizieren
2. Überleitungssystem mit Sondenernährung in Infusionsständen einhangen
3. Überleitungssystem luftleer machen
4. Sonde mit Flüssigkeit spülen
5. Überleitungssystem an Sonde ausschließen
6. Ernährungsplan einstellen
7. Nachspülen der Sonde
8. Sonde schließen
- Hände dezinfizieren vor u. nach jeder Manipulation der Sonde
- Nahrung u. Flüssigkeit nicht mischen
- Auf Unverträglichkeit der Nahrung achten
- Medikamente nie mit Sondenernährung mischen
- Vor u. nach jeder Gabe der Sondenkost muss die Sonde mit 50 ml Wasser gespült werden
- Wechsel des Überleitsystems alle 24 Stunden
Pflege bei PEG:
1. Regelmäßige Verbandwechsel
2. Auf sterile Materialen achten
3. Infektionsprophylaxe durchführen
4. Immer nach der Nahrungspritze soll man ein bischen Wasser spritzen
Infektionsprophylaxe:
Als Infektionsprophylaxe bezeichnet man alle Maßnahmen die dazu dienen eine Infektion mit patogene
Keimen zu verhindern
1. Isolation
2. Hygienische Maßnahmen (Hände waschen,Desinfektion,Sterilisation)
3. Schutzkleidung (Einmalhandschuche,Mundschutz,Kittel)
4. Kemioprophylaxe (Antibiotika,Virostatika)
5. Aktive u. passive Impfung
SOOR U. PAROTITIS PROPHYLAXE
Ursachen der Mundsoor:
1. Mudtrockenheit bei
• Nahrungskarenz u. somit mangelnde Speichelfluss
• pathologischer Atmung durchden offenen Mund
2. Störung der Mundflora bei
• Antibiotikatherapie
• Abwehrschwäche
• Vorerkrankung der Mundhöhle
• Einseitiger Ernährung
Maßnahmen der Soorprophylaxe:
1. regelmäßige Mundinspektion u. Mundhygiene um Speisereste zu entfernen
2. das Mundhöhle soll feucht bleiben
3. Speichelfluss anregen
4. prophylaktisch Antimykotikum nach ä.A benutzen
Die Soorprophylaxe ist erfolgreich wenn:
1. Die Mundschleimhaut wieder feucht-rot
2. Die Mundhöhle wieder frei von Schleim o. Speiseresten
3. Die Zunge wieder frei von Belägen

Ursachen der Parotitis:


Entsteht durch eine absteigende Infektion der Mundsoor die die Speise betrifft.
1. bei längere Nahrungskarenz
2. erhebliche Flüssigkeitsmangel
Maßnahmen der Parotitisprophylaxe:
1. Kaugummi o. Brotrinde kauen o. Zitronenscheiben lutschen lassen um den Speichelfluss anzuregen.
2. Bei Patienten mit Nahrungskarenz Mundhöhle mit Glycerinlösung auswischen
Die Parotitisprophylaxe ist erfolgreich wenn:
1. Der Speichel ohne Stau kontinuierlich fließen kann
2. Die Ohrspeicheldrüse weder schmerzen noch geschwollen sind
3. Der Patient schmerzfrei kaut
THROMBOSEPROPHYLAXE
Thrombose / Blutpfropfbildung ist eine lokale Gerinnung in einem Blutgefäß. Am häufigsten in venösen
Gefäßsystem, vor allem in den Beinen.
Risikofaktoren: (Wirchow Trias)
1. Verlangsame Blutströmung
• Bettruhe
• Lähmung
• Gipsverband
• Flüssigkeitsmangel
• Flüssigkeitsverlust
• Schock
• Herzinsuffizienz
• Chronisch venöse Insuffizienz
2. Gefäßwandschäden durch:
• Traumatisch (Verletzung,OP)
• Degenerativ (Varikosis,durch Alter)
• Entzündlich (Pflebitis)
3. Erhöhte Gerinnungsneigung bei
• Vermehrung der Gerinnungsfaktoren (nach große OP,große Verletzungen,Verbrennungen)
• Medikamente (Ovulationshemmer,Kortison)
- hohe Lebensalter (>65 Jahre alt)
- hohe Körpergewicht
- Ovulationshemmern, Schwangerschaft,Wochenbett
- Rauchen
- Frühere Thrombosen o. Embolien
- Sepsis u. schwere Infektionskrankheiten
Maßnahmen:
Ziel ist es den 3 Hauptursachen entgegenzuwirken also:
1. Den venösen Rückstrom zu verbessern
2. Venenwandschäden vorzubeugen
3. Gerinnungsbereitschaft zu senken
Maßnahmen:
1. Frühmobilisation
2. Lagerung
3. Ausstreichen der Venen
4. Venenkompression durch Antithrombosestrümpfe u. Kompressionsstrümpfe
5. Rückstrom fördernde Gymnastik
6. Heparinisierung
7. Flüssigkeitszuführ
8. Fettarme Kost
9. Tiefe Atmung

DEKUBITUSPROPHYLAXE
Ist eine Hilfe um einen Dekubitus vorzubeugen.
Ein Dekubitus ist eine schlecht u. langsam heilende Wunde infolge einer minderdurchblutung der Haut bei
fehlender Druckentlastung.
Gradeinteilung:
1. G1-lokale Rötung ohne Hautläsion
2. G2-oberfläche Schädigung der Haut
3. G3-nekrotisierende Schädigung aller Hautschichten
4. G4-nekrotisierende tiefe Schädigung die bis auf die Knochen reicht
Fördernde Faktoren:
1. Druck
• von außen (Krümmel,Falten,Katheter,Sonde,Lagerungsschiene)
• von innen (Knochen die ohne Polsterung direkt auf Knochen liegen)
2. Dauer (bei anhaltender Belastung)
3. Disposition (sind faktoren die die Entstehung einer Dekubitus begünstigen wie:)
• Fieber
• Inkontinenz
• Feuchtigkeit
• Adipositas
• Passivität
• Durchblutungsstörungen der Haut
• Verminderte Schmerempfindung
• Reduzierte Allgemeinzustand
• Abwehrschwäche
Gefährdete Körperstelle sind dort wo sich zwischen Haut u. darunter liegenden Knochen keine o wenig
Muskulatur liegt.
1. Rückenlage (Kreuz- u. Steißbein,Schülter,Wirbelsäule,Hinterkopf,Fersen)
2. Seitenlage (Ohrmuskel,Ellenbogen,Trochanter major,Knie,Fußknöchel)
3. Sitzposition (Fußballhinterkopf,Wirbelsäule,Sitzbeinhöcker,Fersen,distale Seite des OS)
4. Bauchlage (Stirn,Zehen,Rippen,Ellenbogen,Beckenknochen,Kniescheibe)
Kriterien für die Einschätzung des Dekubitusrisikos:
1. Nortonskala
• Körperlicher u. geistlicher Zustand
• Bewusstseinslage
• Erkrankungen
• Alter
• Inkontinenz
• Hautzustand
• Beweglichkeit
• Aktivität
• Kooperation
• Motivation
2. Bradenskala
• Sensorische Empfindlichkeit
• Ernährung
• Feuchtigkeit
• Aktivität
• Bewegung
• Reibungs- u. Scherkräfte
Dekubitusprophylaxe:
1. Bewegungsförderung
2. Bewegungshilfsmittel
3. Lagerungswechsel
4. Lagerungshilfsmittel
5. Ausgewogene Ernährung
6. Bettwäsche Falten- u. Krümmelfrei
7. Haut trocken halten
8. Waschen wenn nötig ist aber nicht zu viel
9. pH-neutralen Waschzusätzen
10. Bei trockene Haut Cremen u. Lotionen auf Wasser-in-Öl, bei fettiger Haut auf Öl-in-Wasser
11. Keine Seitenlagerung
12. Patienten beim langen Sitzen kurz anheben
13. Patienten mit seinem Lagerung nicht zu weich lagern
KONTRAKTURENPROPHYLAXE
Kontraktur ist eine dauerhafte verkürzung von Muskeln,Sehnen,Bändern mit der Folge einer bleibenden
Gelenkversteifung.
Ist verursacht bei Tagen- o. Wochenlangem Bewegungsmangel.
Ursachen:
1. Immobilität
2. Bettlägerigkeit
3. Inaktivität
4. Lähmungen
5. Schonhaltungen bei chronische Schmerzen
6. großflächliche Narben
Spitzfuß ist die häufigste Kontraktur bei Bettlägerigkeit. Entsteht durch der Druck der Bettdecke.
Maßnahmen der Kontrakturprophylaxe:Ziel ist es die Gelenkbeweglichkeit zu erhlaten durch
bewegungsübungen u. regelmäßiges umlagern des Patienten.
1. Risiko einschätzen
2. Beobachtung der Bewegung um eine beginnende Bewegungseinschränkung rechtzeitig zu erkennen
3. Mobilisieren
4. Bewegungsübungen
5. Lagerungwechsel
6. Physiotherapie
7. Schmerzmittel nach ä.A
8. Nicht superweich Matratze
9. Streichung der Antagonistmuskeln zur Spastikminderung
10. Hilfsmittel benutzen
11. Bobath-Konzept verhindert das Auftreten von Muskelspasmen bei Patienten mit halbseitige Lähmung

OBSTIPATIONSPROPHYLAXE
Obstipation ist eine erschwerte u. verzögerte Darmentleerung. Ist keine Krankheit sondern ein Symptom auf
einer Darmerkrankung o. Psychische Erkrankung wie Depression.
Faktoren die im Krankenhaus am häufigsten zu einer Obstipation führen sind:
1. Kostumstellung
2. Ungewohnte Essenszeiten
3. Mangel an Bewegung
4. Ekel u. Scham auf Hilfe bei der Ausscheidung
Faktoren
1. Bewegungsmangel
2. Falsche Ernährung (Ballaststoffarme Ernährung)
3. Psychische Ursachen
4. NW von Medikamenten (Opiaten)
5. OP an den Bauchorganen
6. Störungen im Flüssigkeitshaushalt
7. Störungen im Elektrolythaushalt
Ein unbehandelter Obstipation führt zu einem Ileus.
Maßnahmen der Obstipationsprophylaxe:
1. Ausreichend trinken (mindestens 2 lt pro Tag)
2. Frühzeitig bewegen
3. Ballaststoffreich essen
4. Stopfende Nahrungsmittel meiden (Bananen,Kuchen,Weißbrot,Schokoladen)
5. Verdauungsfördernde Nahrungsmittel bevorzugen (Joghurt,Salate,Gemüse,Vollkornprodukte)
6. Darmtreining
7. Darmmassieren (um die Peristaltik anzuregen) im Richtung des Kolonverlaufes
8. Klistier (bei bestehender Obstipation)

FIEBER
1. subfebrile Temperatur 37.1-37.9
2. mäßiges Fieber 38-38.4
3. hohes Fieber 38.5-40.5
4. extremes Fieber ab 40.5
Formen:
1. Kontinuierliches Fieber. (dauert Tages-Wochen zB bakterielle Pneumonie)
2. Remittierendes Fieber. (Fieberschwankung durch die Tage >1 GC zB Bronchitis,Tuberkulose)
3. Intermitierendes Fieber. (Temperaturschwankung durch die Tage >2GC u. am morgen ist die
Temperatur <37GC)
4. Undulierendes Fieber. (mehrere Wochen u. Wellenförmig)
5. Reduzierendes Fieber. (in regelmäßigen Zycklen auftretende kurze Fieberschübe zB Malarie)
6. Biophasisches Fieber. (Temperaturanstieg,Temperaturabfall,Temperaturanstieg,...)
Ursachen:
1. Infektion
2. Neoplasie
3. Autoimunerkrankung
Fiebermessung:
1. im Rektum (rektal)
2. in der Achselhöhle (axillär)
3. im Mund (oral)
4. im Ohr (aurikulär)
5. an der Stirn
6. durch einen Katheter in der Harnblase
Maßnahmen: (4 Phasen der Versorgung der Temperatur)
1. Fiebersenkung/Anstieg
• Bettruhe
• Wärme Getränke
• Patienten beruhigen u. Sicherheit vermitteln
• Wärme Läge anlegen
• Flüssigkeitszuführ (Tee,Wasser)
2. Fieber hoch
• Bei Bedarf fiebersenkende Medikamente nach ä.A
• Kalte Getränke
• Den Patienten andecken
• Auf blass Bewusstsein des Patienten achten
• Für frische luft suchen
3. Fieberabfall
• Temperatur messen
• Flüssigkeit anbieten
• Körperpflege (Wasser soll 10 GC niedriger als Körpertemperatur sein)
• Neukleidungen u. Bettwäsche wechseln
• Elektrolite u. kleine Mahlzeiten anbieten (Supe,Obst)
4. Körpertemperaturnormalisierung
• Schlaff (wegen der Erschöpfung)
• Dem Patienten Bettruhe gewährleisten