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Bauen für Menschen


VO1 Einführung
Das Gebäude ist eine Schützende Hülle, die wesentliche Anforderungen erfüllen muss:

× Behaglichkeit, Gesundheit
× Energieverbrauch/Materialverbrauch
× Kosten
× Umweltbelastung
× Bauwerkserhaltung
× Dauerhaftigkeit
× Brandschutz

Hygro-Thermische Behaglichkeit

× wenn Mensch sich wohl fühlt (Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Wärmestrahlung
optimal

operative Temperatur:

× Mittelwert von Raumlufttemperatur und mittleren Strahlungstemperatur der Oberflächen


× 60 cm ober Oberfläche gemessen

Feuchtigkeit beeinflusst Hygiene, Gesundheit und Lebensdauer von Materialien

× Hausstaubmilbe zB 25° und 80%


× Schimmelpilz zB ab 80%
× Holz verrottet ab 20%

Luftströmung:

× unbehaglich ab 0,2 m/s


× durch Wind, Fugen, Undicht
× Lüftung und Klima

Innenraumluft-Qualität:

× Europa 80-90% sind Menschen im Innenraum


× Verunreinigung der Luft durch:
× Rauch, Gasherd
× Drucker
× Möbel/Baustoffe (Ausdünstung organischer Verbindungen)
× viele Menschen in einem Raum (=CO2)
× durch Feuchtigkeit in Luft/Mauer kann sich Schimmel bilden –
gesundheitliche Probleme

Klimawandel in Österreich:

× Rückgang Schneedecke (Oberfläche wird dünkler – Kromp-Kolb)


× Durchschnittstemperatur +2° seit 1880

Nachhaltigkeit/Ökologie im Bauwesen:

× 40% der Energie und 35% Treibgase von Gebäuden in EU


× bis 2050 EUKommission fast CO2 neutral

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EU-Klimaschutzziele:

× Senkung der Treibgasem. um40%


× Energie aus erneuerbaren Quellen
× steigern Energieeffiziez 32,5%

Plusenergiehaus – Passivhaus

Gebäudeeinfluss auf die Umwelt während des Lebenszyklus:

× Bau, Nutzung, Abbruch


× Ressourcen/Energie aus Umwelt
× Emissionen zurück in Umwelt

nachwachsende Baustoffe:

× pflanzlich und tierisch


× umweltfreundliche, ökologische und lokale Materialien reduziert Umweltbelastung
× Erzeugung, Nutzung und Recycling auf Minimum
× Merkmale:
× Herstellung geringe Energie
× keine fossilen Grundstoffe
× geringe Transportstrecken
× keine Schädlichen Stoffe (Herstellung,Einbau,Zustand)
× Wiederverwendbar, Entsorgbar

ökologische Materialien und Konstruktionen sollten:

× Energieeffizient
× Nachhaltig
× Umweltfreundlich
× Ökonomisch
× nutzerfreundlich sein

Konstruktionen:

× tragende Stroh-Bauweise:
× Strohballen übernehmen und leiten Lasten ab
× fast nicht in Anwendung
× EU weit nicht bewilligt
× Holzständerbauweise:
× Strohballen für Wärmedämmung

Feuchtemessung bei Holz:

× Holzfeuchtemessgerät
× durch elektrischen Wiederstand wird Holzfeuchte bestimmt
× Holz muss Feuchtigkeit unter 20% aufweisen (keine Gefahr von Pilzbefall)

Stroh als Baumaterial:

× Feuchte:
× Schimmelanfällig (trocken einbauen, max. 18%)
× unter 70% bildet sich kein Schimmelpilz
× hygroskopisch gut (Wasser gibt schnell ab)
× überhygroskopisch > Pilzbefall
× hinterlüftete Verkleidung und Witterungsschutz
× U-Wert entspricht Passivhausstandart
× Brandschutz: normal brennbar (Putz-Stroh-Putz Aufbau F90, dank geringen Sauerstoffgehalt)

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Lehmputz:

× nicht wirklich als eigenständiger Außenputz geeignet


× feuchteempfindliche Naturdämmstoffe sollen diffusionsoffen verputzt werden
× Kombi Kalk – Lehm Putz
× Lehm:
× speichert/reguliert Wärme und Feuchte
× schützt und konserviert Holz
× komplett wiederverwertbar
× keine Schadstoffe
× keine Allergien
× bindet Schadstoffe ecc.
× Lehmputz mit Schafwolle (Hanf, Strohfaser):
× Schafwolle für Rissminderung, verb. Dämmung und Stabilität
× Schafwolle und Alginat – Druckfestigkeit verdoppelt von Lehm
× hoher Wassergehalt > besser Verarbeitbar
× max. 40% Wassergehalt, sonst lässt Druckfestigkeit stark nach
× Trocknung bei 105°C Druckfestigkeit steigt um 20%

Gebäudebegrünung:

× bis 2050 2/3 der Menschen in Städten


× Folge: dichter bauen (Grünflächen in die vertikale)
× Pros:
× weniger Heizung bzw. Kühlung
× weniger CO2
× weniger Lärm
× binden Staub
× bessere Luft
× gutes Mikroklima, Nachtabkühlung
× Bsp_Boutiquehotel Stadthalle
× Kassettensystem
× Bewässerung durch Tropfschläuche
× Innenraumbegrünung reduziert:
× CO2
× Feuchte
× Temperatur ausgleichend
× Staub
× Schall
× Nachhall
× Schimmelsporen
× Lärmreduktion hängt von Aufbau der Pflanze und Substrat ab
× Aluminumtrogsystem:
× wandgebunden
× Substrat (Sand, Blähtonbruch, Blähschiefer und Kompost A+)
× Flüßigdünger 2x im Jahr
× Anschluss an Leitungswasser
× Kassettensystem:
× wandgebunden
× Blähschiefer-Substrat
× Flüßigdünger 2x im Jahr
× Tanksystem

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VO2 Nachhaltig ist nur, was auch dauerhaft ist


(sehr viel Bilder, nur Überschriften)

× Pflanzen helfen beim Denken:


× Mensch ist effizienter in Anwesenheit von Pflanzen
× zB bei Test höhere Punktezahl
× Pflanzen für soziale Interaktionen
× Guerilla Gardening (= „kleiner Krieg“ und „Gärtnern“ – früher heimliche Aussaat als
Zeichen von politischem Protest)
× entwickelte sich zum urbanen Gärtner
× heutzutage hauptsächlich als Verschönerung trister Städte
× sieht man in Wien auch immer häufiger
× Pflanze ist nicht gleich Pflanze
× spitze Blätter werden vom Betrachter als attraktiver wahrgenommen
× ‚sharped shaped‘ Pflanzen erhöhen den Wert eines Grundstückes bzw. eines
Gebäudes für den Betrachter
× Pflanzen sind wertsteigend
× Pflanzen sind Klimaanlagen

VO3 Was bedeutet Bauen für Menschen im Verkehrswesen?


× fossil – kollektiv – Stadt des öffentlichen Verkehrs (ÖV)
× Verlust von Maßstab und Form
× Bauen bedeutet Eingriff – Strukturen>Verhalten>Daten

× Energieeffizienz (die Energie von öffentlichen Verkehrsmitteln ist bei weitem geringer als der
maschinelle Individualverkehr)
× „Mobilitätswachstum“ – kann beobachten, dass die zurückgelegten Wege pro Person mit Nutzung eines
ÖV bzw Autos stark ansteigen
× „Zeiteinsparung“ durch Geschwindigkeit

× das zentrale Prinzip der Nachhaltigkeit ist dabei stabilisieren und Dämpfung der Rückkopplung
× seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird eine Welt für Autos gebaut

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× auch die Reisegeschwindigkeit stieg innerhalb von 30 Jahren ums 10-fache an


× …und wo ist die eingesparte Zeit geblieben?
× nirgends auf der Welt wurde bisher eine Zeiteinsparung durch
Geschwindigkeitserhöhung beobachtet
× Höhere Geschwindigkeit führt nur zu längeren Wegen und zu höherem
Verkehrsaufwand = Verkehrswachstum
× interaktive Verbindung von Mensch und Auto?
× eine Veränderung der Wahrnehmung der Stadt findet statt
× Bsp von Fußgänger mit „Fake-Auto“ unterwegs, wird als verrückt bezeichnet, obwohl
vom Prinzip her nur dasselbe
× Parken ist kein Problem?
× sehr kritisch gesehen ist es die Ursache für den Niedergang der Orte und ihrer
Wirtschaft & der Stadt und ihrer Wirtschaft
× in Zukunft wird wahrscheinlich eine weiteres Ansteigen der Motorisierung die Folge
sein
× Auslöser der Verkehrslawinen

× Reichsgaragenordnung zerstört gezielt den öffentlichen Verkehr, die Städte und das Land
× eigentlich BAUEN GEGEN DIE MENSCHEN
× bereits wenige Autos zerstören das soziale Netz
× Jenseits der Nachhaltigkeit
× 70% der Fahrbahnen sind nicht mehr erforderlich
× Lösung liegt in den Strukturen – Autos sind vor der Stadt abzustellen

× Garagenordnung Präambel – „Das Ziel ist die Schaffung von Voraussetzungen für eine
nachhaltige Entwicklung der Menschen und der Gesellschaft“
„Wer Wohnstätten, Betriebsstätten… baut, hat sicherzustellen, dass diese vom
öffentlichen Verkehr, den Fußgehern und Radfahrern leicht, sicher und unbehindert
zu erreichen sind. Privatautos sind grundsätzlich außerhalb der Siedlungsräume
abzustellen“
× Verkehrsprobleme entstehen immer an den Ausgangspunkten!!!

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VO4 Implementierung von Begrünungsmaßnahmen


× in Architektur und Städtebau mit dem Ansatz „zurück zur Natur“??
× die gebaute Umwelt – „zurück zur Natur“?
× städtische Wärmeinsel
× unterschied zwischen Oberflächen- und Lufttemperaturen
× Städte in Strahlungsnächten wärmer als Umland
× Straßenstruktur und Bauwerke können zu Verschattung führen – Verzögerung der
morgendlichen Erwärmung
× Baukörper speichern Wärme am Tag und geben sie in der Nacht wieder ab
× Stadtfunktion
× Stadt ist ursprünglich Handelszentrum für Güter des ländlichen Umfeldes
× Städte entwickeln sich zu Ansammlungen von Menschen und deren Gebäude für
Wohnen und Arbeiten, verbunden durch Verkehrsinfrastruktur
× Problem:
× Viiiiel Beton und Asphalt
× kaum bauökologische Prinzipien
× Größe der Städte
× Entfremdung von Natur
× Traum von Natur
× Verbesserung der Umwelqualität
× Slogan der 80er: „Alle wollen zurück in die Natur, aber keiner zu
Fuß“
× Gebäude & Grün – ein Wiederspruch?
× Hundertwasser: „Der Mensch muss auf den Dächern der Natur zurückgeben, was er
widerrechtlich beim Hausbau weckgenommen hat“
× Ausgangslage und Problemstellung Gebäudebegrünung
× Das Stadtklima ist das durch die Wechselwirkung mit der Bebauung und deren
Auswirkung modifizierte Klima.
× 2008 erstmals mehr Menschen in Städten als auf Land
× Ökologische Wirkung von Dachbegrünung
× Stadtklima
× Lufthygiene
× Siedlungsentwässerung, Retention
× Lebensraum, Biodiversität
× Schutz, Abdichtung
× Ästhetik
× Raumklima
× Energieeinsparung
× Wie groß ist das Grünpotenzial in den Städten?
× New York: 50% Gründächer – Modellberechnung – städtische
Wärmeinsel wird reduziert
× Toronto: alles Gründächer – Reduktion bis zu 2°
× Hitze in Städten: Wie gehen wir sachlich und lösungsorientiert mit diesem Konflikt
um?
× gärtnerische Bauweise und Perspektive zur Biodiversitätsförderung
× Welchen Beitrag können begrünte Gebäude leisten im Bereich der
nachhaltigen Stadtplanung?
× Welche Begrünungsformen gibt es?
× Wie plant man Pflanzen und Tiere an, auf, in einem Gebäude?
× Wie setze ich Gebäudebegrünung um?
× Dachbegrünung als Habitate für die Stadtnatur?
× erstes Versuchsdach 1988
× Artenreichstes Dach – mit Käfer und Spinnenarten

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× in der Natur Differenzierung im Untergrund – auf Dach sollte dies nachgeahmt


werden, durch unterschiedliche Schichtdicken des Substrates
× Selbsterhaltende Systeme
× Tiere auf dem Dach
× Nutzung als Teil eines Habitatsmosaiks
× Vögel (Nahrung, nisten, ausruhen)
× Schmetterlinge (Nahrung, Eiablage)
× Käfer
× Bienen (Nahrung, nisten)
× Nutzung als Dauerlebensraum
× Heuschrecken
× Käfer
× Spinnen
× Schnecken usw.
× Welche Bedeutung können begrünte Gebäudeflächen einnehmen?
× Flachdächer nehmen 10-15% der Flächen in Städten ein
× meisten Dächer sind relativ einfach begrünbar
× Fassadenbegrünung schwierig umzusetzen, da in Bauvorhaben keine Verpflichtungen
× Dachbegrünungs Pflicht:
× neue Flachdächer bis 10°
× bei Sanierung und Abdichtung
× temporären Flachdächern
× Einrichtungsrichtlinien:
× unterschiedliche Substratdicke übers Dach verteilt
× Vegetationsschicht aus Bodenbestandteilen der Region
× Dachbegrünung ist bis heute sehr minimalistisch gehalten (dünne Schicht reduzierte ökologische
Wirkung)
> sollte allerdings eine Minimalschichtstärke geben (zB wie in Basel 12cm) um den ökologischen Wert
zu verbessern

× Objektplanung, Einzelplanung
× Verwendung von Materialien wie Holz
× Aktuelle Herausforderungen der Forschung
× anstreben der Stabilität von Population
× Dauerlebensraum für Arten

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VO5 Umweltmedizinische Aspekte von Bauen und Wohnen


× Natur und Gesundheit
× Begegnungs- und Erlebnisraum
× Natur regt zu Bewegung an
× Naturerleben stärkt soziales Befinden
× Grünflächen machen gesünder und langlebiger
× weniger Erkrankungen
× senkt Stresshormone und Pulsschlag
> POSITIVE Auswirkung auf Körper, Geist und Seele
× Natur und Psyche
× angeborene Liebe zu Natur und Bedürfnis sie zu erleben
× Anreize zu Aktivierung bzw Förderung von Erholung und Entspannung
× Erholung von Aufmerksamkeit und Stress
× entspannende Wirkung, vermittelt Sicherheit
× Kombi blau und grün am Erholsamsten
× Herausforderung für Forschung
× Naturraum ist ein Unikat
× viele Reize (grün,blau)
× individuelle Unterschiede
× fließende Übergänge
× Expositionsdauer
× Gesundheitseffekte
× Forschungsergebnisse kulturell überlagert
× Messung der Gesundheitseffekte
× affektive Parameter (Zufriedenheit, Stress)
× kognitive Parameter (Aufmerksamkeitsleistung, Erinnerung)
× physiologische Parameter (Blutdruck, Herzschlag)
× Wirkung von Natur
× niederer Blutdruck
× weniger Abbau von Energiereserven
× Erholung
× Erhöhung Immunabwehr
× höhere Aktivität natürlicher Abwehrzellen
× weniger Stresshormone im Speichel
× Bauwerksbegrünung
× Abkühlung und Wärmedämmung
× Mikroklimaverbesserung
× UV Schutz
× Einsparung von Energie und Luftschadstoffen
× Regenwasserrückhalt, Schallschutz
× Lebensraum für Mensch und Tier
× psychologische und ästhetische Aspekte
× Ausgangssituation
× Klimawandel heute schon spürbar (wird nur stärker)
× Extremwetter nimmt zu
× historische Wetter-Beobachtungsdaten
× Wetter/Klima Veränderung kann Auswirkung auf Gebäudestandards haben
× Rahmenstrategie „Smart City Wien 2019-2050“
× Energieverbrauch Senkungen
× Wärmeverbrauch durch erneuerbare Energie oder Fernwärme
× Gebäude zur Begrünung und Energiegewinnung
× maximale Ressourcenschonung (Neubau und Sanierung)
× Emissionsreduziertes Bauen = klimaneutral Bauen
× klimaresilentes Bauen = Anpassung des Bauwerks an lokales Außenklima

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× Zusammenfassung
× Natur in der Stadt kühlt und hält nachhaltig Gesund
× positive Wirkung auf Lungenfunktion, Immunsystem sowie Herz und Kreislauf
× Reduktion objektiver und subjektiver Stressparameter
× Reduktion negativer Emotionen, Erschöpfung, Verärgerung und Niedergeschlagenheit,
Anspannung und Angst
× Forschung für Prävention und Gesundheitsförderung herausfordernd
× Bauwerksbegrünung fördert Public Health

VO6 Innovationen im Bereich der partizipativen Planung


× Eigenschaften eines Raumes
× Anordnung von Lebewesen und Gütern
× soziale Handeln und Interagieren
× sozial konstruiert
× gesellschaftlich hergestellt
× von Zeit, Macht und Form der Gesellschaft beeinflusst
> Räume unterliegen dem Wandlungsprozess
× Globale Transformation
× Manipulation von Raum und Zeit (Verkehr, Kommunikation)
× Institutionen und soziale Systeme
× Reflexivität (Vernetzung, Denkverbot)
× soziale Prozesse der Globalisierung
× schafft soziale Bindung, wertet lokale Kulturen auf und treibt dritte Kulturen hervor
× die Besonderheiten sind wechselseitige Beziehungsnetzwerke, massenmediale Selbstdefinition
und Bilder-Ströme auf kultureller, politischer, wirtschaftlicher, militärischer und ökonomischer
Ebene
× Aspekte, die den Wertewandel nahe legen
× Verbesserung ökonomischer Situation und politische Stabilisierung
× Geburtenrückgang
× Zunahme der berufstätigen Frauen
× Zunahme der Scheidungen
× Zunahme von Akademikern
× Postmoderne
× Änderung von Weltanschauung und Lebensstil
× Rationalität und Irrationalität verbunden
× mehr Unübersichtlichkeit
× Brüchigkeit politischer und nationaler Strukturen
× Risikobewusstsein
× nach KERSTING gibt es 4 Formen der Demokratie
× repräsentative Demokratie (Beteiligung der Menschen an Politik)
× direkte Demokratie (Entscheidungen)
× demonstrative/symbolische Demokratie (Schreiben, Demos)
× deliberative Demokratie (zB online Foren)

VO7 Klimakrise: Darf überhaupt noch gebaut werden?


× unser Planet ist krank > kranke Menschen, kranke Gesellschaft
× Auswirkungen
× Ernährung der Weltbevölkerung
× Wasserverfügbarkeit
× Anpassung von Ökosystemen
× Meeresspiegelanstieg
× Extremereignisse (Stürme usw)

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× durch selbstverstärkende Prozesse werden klimatische Kipp-Punkte wahrscheinlicher

× Lösungsansätze des Klimawandels sind Geo-Engineering, Minderung und Anpassung


× Gebäude und Klima
× historisch – Bauweisen an Klima angepasst, Baumaterial lokal
× Globalisierung und fossiles Zeitalter – Spalt zwischen Bauweise und Klima wird mit künstlicher
Energie verbessert, Materialien aus der ganzen Welt
× Anpassung wird teuer
× Emissionsreduktion im Gebäudebereich
× Planung (Lage, Ausrichtung, Material)
× Errichtung (Management, Transport)
× Betrieb (Heizung, Klima, Licht)
× Umbau und Abriss (Transporte, Rückgewinnung)
× weck vom derzeitigen Lebensstandard (gemessen an Geld,, materiellen Gütern), hin zur Lebensqualität
(ZUFRIEDENHEIT & GLÜCK)

VO8 Baubiologie und Bauökologie


× Bauökologie
× ökologische Baustoffe
× ökologische Konstruktionen
× ökologische Gebäude
× Optimierung auf Baustoffebene
× Berücksichtigung von Lebenszyklus des Materials
× transparent und überprüfbar
× Überprüfungen
× Aktualisation
× ökologische Wirkungskategorien
× Treibhauspotential
× Versauerungspotential
× Energiegehalt nicht erneuerbar
× Baubiologie
× Wärmehaushalt des Menschen
× seigt Raumtemperatur, steigt Körpertemperatur
× Parameter: Person (Bekleidung, Aktivität), Lüftungstechnik (Temperatur, Feuchte, Luftzug) und
Raum
× PMV – „Predicted Mean Vote“
× Beurteilung mit 7-Punkteskala
× PPD – „Predicted Percentage of Dissatisfied“
× Anzahl der Unzufriedenen
× Bewohner und Angestellte brauchen Feuchtigkeit
> Hauptgrund der winterlichen Häufigkeit von Grippe und Erkältungen ist unser trockenes Raumklima
× Feuchtigkeit in Räumen
× Grenze sind 70% an Oberflächen
× mit zunehmender Feuchte steigt die Wahrscheinlichkeit auf Schimmelpilzwachstum
× Konstruktion vs Nutzer
× hohe Oberflächenfeuchten (>80%) unterschiedliche Ursachen
× Temperatur an der Oberfläche niedrig – Konstruktionsproblem
× Feuchte im Raum hoch – Nutzungsverhalten

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× Zusammenfassung
× wir verbringen ca. 90% unseres Lebens in Innenräumen
× wichtigste Schadstoffe in Innenräume: VOC, Formaldehyd, Feinstaub
× Materialien, Möbel sind Quellen dieser Schadstoffe
× Renovierungen: Altlasten beachten!
× Beachtung spezifischer Personengruppen
× WICHTIG Lüftungsstrategie!! (Feuchtigkeit, CO2)

VO9 Klima- und Energiefonds


× von der Forschung in den Markt
× Bewusstseinsbildung
× Mobilitätswende
× Klimawandelanpassung
× Energiewende
× Transformation des Gesamtsystems
× Klimawandelanpassung
× Mobilitätswende
× Energiewende
× Städte als „Katalysatoren“ von Transformationsprozessen

× Megatrends
× Neo-Ökologie
× Konnektivität
× Individualisierung
× Globalisierung
× Gender Shift
× Silver Society
× New Work
× Gesundheit
× Wissenskultur
× Sicherheit
× Mobilität
× Urbanisierung
× Lebensqualität? zB zwei Wahrheiten über Wien?
× Wien ist weltweit Lebenswerteste Stadt
× Wien ist die 3. unfreundlichste Stadt der Welt
× Smart Cities = maximale Lebensqualität bei minimallem Ressourcenverbrauch
× Smart Cities Initiative
× Grünräume sichern und vernetzen
× vielfältige Mobilität
× Klimagerecht bauen
× intelligente Wassernutzung
× Stadt inklusiv denken
× nachhaltige Transformation
× Fazit
× für die Transformation sind nur noch 20 Jahre übrig
× Klimakatastrophen schreiten voran
× Umstellung auf klimafittes Bauen und Wohnen
× politisch und gesellschaftliche Willen und nachhaltige früne Investments

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VO10 Klimawandel in städtischen Gebieten und die Anpassungsmaßnahmen in der Bauplanung


× Stadtklima ist im Gegensatz zum Umland verändertes Lokalklima
× Beobachtungen zeigen dass Hitzewellen länger dauern, häufiger werden
× Temperaturen sind…
× … höher in der Stadt
× … niedriger im Umland
× Zukünftige Klimaszenarien
× Annahmen über Entwicklung des Klimas
× Klimamodelle berücksichtigen die natürlichen Faktoren und den menschlichen Einfluss auf das
Klima und sind mit großer Unsicherheit zu betrachten
× „Green City“
× Reduktion Oberflächentemperatur
× Abschattungseffekt
× Verdunstungskühlung
× Wasserrückhaltung
× weniger Staubbelastung
× „White City“
× ist die Änderung an Gebäuden und versiegelten Oberflächen Reflexion
× Reflexion der Strahlung
× Reduktion der Oberflächentemperatur
× „Blue City“
× mehr Wasserflächen
× Verdunstungskühlung
× Minderung der Tagesschwankungen
× Verbesserung Ventilation
× Regenwassermanagement – „GC“ & „BC“ nur effizient, wenn genügend Wasser
× Zusammenfassung
× Städte sind vom Klimawandel stark betroffen
× starke Zunahme der Hitzebelastung bis Ende des 21. Jahrhunderts
× Reduktionen der städtischen Wärmeinseln durch GC, BC, WC
× Klimaanpassung lokal untersucht und angepasst

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