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Deutsch-GK2/Winckler Sprachwandel

AB3 – Wird aus Deutsch Denglisch?

Aufgaben:

1) Überlegen Sie: (Wo) begegnen Ihnen im Deutschen Anglizismen?


2) Wie bewerten Sie Anglizismen? Positionieren Sie sich dazu in der Mentimeter-
Umfrage (Link: https://www.menti.com/ibaimdguoz).
3) Der folgende Text heißt: Wird aus Deutsch Denglisch? Ein Kommentar zur gängigen Anglizis-
menkritik. Formulieren Sie kurz ein paar Stichpunkte dazu, was Sie von diesem Text erwar-
ten.
4) Lesen Sie nun den untenstehenden Text von Rudolf Hoberg.
Deutsch-GK2/Winckler Sprachwandel

5) Fassen Sie die vier Behauptungen, Hobergs Kommentare und seine Erläuterungen (Z. 51-67) in
einem Schaubild (Wordweb, Mindmap…) zusammen. Erweitern Sie Ihr Schaubild jeweils um
ein Beispiel pro Behauptung, das die Behauptung stützt oder widerlegt.
6) PA: Kategorisieren Sie die Behauptungen: Welche beziehen sich auf Sprachfunktionen, welche
auf das Sprachsystem, welche auf Motive des Sprechenden…?
7) GA: Diskutieren Sie: Ist die Verwendung von Anglizismen im Deutschen zu kritisieren?

Schon fertig?

Hinterfragen Sie kritisch: Inwiefern ist sind Hobergs Überlegungen bzgl. der Abituraufsätze kein gutes
Argument/nicht besonders logisch (Z. 60-67)?
1)
Wo begegnen wir im Deutschen Anglizismen
• Gespräch mit Freunde
• Interne
• Fachgebiet ( Wo das Verfahren aus dem Englischen kommt
• Slogan
• Werbung
• Unterricht

2
Wie bewerten sie Anglizismen
Meiner Meinung nach macht es nur Sinn Anglizismen zu Nutzen, weil es einfach mittlerweile jeder macht
und das Verständnis untereinander vereinfacht wird

3
Ich erwarte eine Objektive Beurteilung dazu, ob die Deutsche Sprache zum Denglischen wird. Dies
beinhaltet Argumente für beide Seiten und ein Fazit welches aus den Argumenten und der eigenen Meinung
des Autors hervorgeht

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Erste Behauptung
• Anglizismen sind über üssig, weil es genug Deutsche Wörter bereits gibt. Falls ein Mangel bestehen
Sollte sollen neue Deutsche Wörter gebildet werden, anstatt Denglischen Wörtern
◦Hoberg vertritt die Meinung, dass kein Wort über üssig sein kann, weil es ansonsten nicht
Existieren würde. Er erwähnt auch das seiner Meinung nach Personen die sich auf das eben
genannte Argument stützen es an Diffrenzierungsvermögen fehl
◦Englische Wörter werden in das „Denglische“ übertragen, weil man damit bereits etwas assoziieren
kann, was das Verständnis erleichtert. Somit wurde ein passenderes Wort gefunden als ein neues
unbekanntes Deutsches erfunden.

Zweite Behauptung
• Das Verständnis ist durch Anglizismen erschwer
◦Hoberg behauptet, das nicht einmal ein Versuch durchgeführt wurde, um diese Aussage zu stützen.
Gleichzeitig behauptet er auch das das selbe bei neuen Wörtern in der Deutschen Sprache
ebenfalls passier
◦Viele Wörter aus dem Englischen die es in das Deutsche schaffen sind allseits bekannt oder leicht
zu Verstehen ( siehe Kids / Kinder ). Dies erleichtert das Verständnis sogar.

Dritte Behauptung
• Anglizismengebrauch ist nichts als Angebere
◦Hoberg stimmt dieser Behauptung zu. Er sagt aber auch, das dieses Phänomen auch in der
Deutschen Sprache auftreten kann. Dies passiert wenn Personen „Moderne“ Wörter nutzen, die
vielen noch nicht bekannt sin
◦Viele Wörter sind keine Angeberei, weil sie schon weit verbreitet sind ( siehe wieder Kids / Kinder).
Sie sind also nichts besonderes.
Vierte Behauptung
• Die Deutschen üchten aus ihrer Sprache, weil die, vorallem wegen des Nationalsozialismus, Probleme mit
der Identität habe
◦Wie bei der Zweiten Behauptung wurde laut Hoberg noch kein einziger Versuch unternommen
dieses Argument zu stützen. Hoberg behauptet ebenfalls, das sich Anglizismen nicht nur in der
Deutschland wieder nden, sondern auch zum Beispiel in der Schweiz, welche nichts mit dem
Nationalsozialismus am Hut hatte
◦Die Englische Weltsprache hat einen Ein uss auf alle Sprachen der Welt, nicht nur auf die Deutsche
Sprache

Fazit
• Die Anzahl der Anglizismen im Deutschen ist sehr gering. Anglizismen sind hauptsächlich in der
Werbebranche und beim Coden zu nden. Selbst in der Jugendsprache gibt es nicht übermäßig viele
Englische Wörter
• Die Anzahl der Anglizismen im durchschnittlichen Abituraufsatz ist wesentlich geringer als der von
Substantiven Fremdwörtern (Anglizismen 0,06% / Substantive Fremdwörter 14%)