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Deterritoriale Vergemeinschaftungsnetzwerke: Jugendkulturforschung

und Globalisierung der Medienkommunikation von Andreas Hepp


Globale Vergemeinschaftungsprozesse im digitalen Raum 21.04.

Nora Fleing 2758512, Sophie Liesen 2982032, Tabita Zaboboka 2633022, Katja Torkie 2951335, Alina Neumann 2750688
Inhaltsverzeichnis

1. Der Autor: Andreas Hepp


2. Was ist Jugendkultur?
3. Wie haben sich Jugendkulturen durch die Globalisierung der Medienkommunikation gewandelt?
4. Was bedeutet dies für die „klassischen“ Konzepte der Jugendkulturforschung im Rahmen der Cultural Studies?

5. Wie steht unsere heutige Gesellschaft der Populärkultur gegenüber? Wird diese ausreichend kritisch
hinterfragt oder eher “unkritisch gefeiert”?

6. Wie kann eine gegenwärtig kritisch orientierte Jugendkulturforschung aussehen, die den Fragen und
Herausforderungen der Globalisierung der Medien gerecht zu werden versucht, ohne „banal“ zu sein?
7. Wie sehen die zwei Perspektiven für eine an den Cultural Studies orientierte Jugendkulturforschung aus?
8. Anwendungsbeispiel: Billie Eilish
Der Autor: Andreas Hepp

Quelle: http://www.andreas-hepp.name/rw_common/images/Bild_5-2.png (20.04.2021)


Was versteht Ihr unter Jugendkultur?

Wie definiert der Autor Jugendkultur?


Die fortschreitende Globalisierung der Medienkommunikation
prägt Jugendkulturen in erheblichem Maße

Wie haben sich Jugendkulturen durch die Globalisierung der Medienkommunikation gewandelt?
,,Medien sind grundlegende Kristallisationspunkte für die Konstitution
heutiger Jugendkultur.´´ ( S. 133)

Inwiefern tragen Medien dazu bei, dass sich subkulturelle Stile verbreiten und von subkulturellen
Stilen zu Konsumstilen werden?
“Man (kann) davon sprechen, dass mit der Globalisierung im Allgemeinen und der Globalisierung der
Medienkommunikation im Speziellen kommerziell vermittelte, deterritoriale Gemeinschaftsnetzwerke
auszumachen sind, die sich zu hoch relevanten Identitäts Ressourcen entwickelt haben.” (S.136/137)

rn lässt sich dieses Zitat des Autors auf heutige Kommunikationsstrukturen anwenden?
die Organisation der Gemeinschafts Netzwerke weiter gewandelt?
“Insbesondere beim Aufgreifen neuer Stile spielen junge Unternehmende eine zentrale Rolle, die in enger
Verbindung zu ihren „Märkten“ stehen, und im Einzelfall Teil der Teil der Subkultur sind, die sie mit ihren
Produkten fokussieren. (S. 130)
“So bestehen differente (Jugend-, Freizeit- und Konsum-)Szenen, die von einer Organisations-Elite mit
Profitinteressen getragen werden und dem Individuum eine soziale Einbindung ermöglichen. (S. 136)

Wie entstehen Trends heute und wer gehört zur “Organisation Elite” die die Konsumstile
beeinflusst und Medienprodukte als Symbol von Jugendlichkeit verkauft?
“In den gegenwärtigen, durch einen nachhaltigen Individualisierungsschub gekennzeichneten Gesellschaften sind
jugendkulturelle Stile nicht mehr an eine Stammkultur rückgebunden, sondern sind [...] als „Freizeitszenen“ „wähl-
und abwählbare Formationen“ [...], die in fester Beziehung stehen zu Lebens- und Freizeitstilen, nicht nur von
Jugendlichen.” (S. 135)

Was bedeutet dies für die „klassischen“ Konzepte der Jugendkulturforschung


im Rahmen der Cultural Studies?
Wie steht unsere heutige Gesellschaft der Populärkultur gegenüber?

Wird diese ausreichend kritisch hinterfragt oder eher “unkritisch gefeiert”?


“Lässt sich hier also eine geradlinige Abfolge von einem zunehmenden wissenschaftlichen Interesse an
„populärkulturellem Schutt“ über einen „Boom“ der Cultural Studies hin zu einer „Banalisierung“ der
Populärkulturforschung ausmachen? Und ist dabei nicht gerade die Jugendkulturforschung der Cultural
Studies letztlich zu einem „unkritischen Feiern“ des Populären verkommen?” (S. 125)

Wie kann eine gegenwärtig kritisch orientierte Jugendkulturforschung aussehen, die den Fragen und
Herausforderungen der Globalisierung der Medien gerecht zu werden versucht, ohne „banal“ zu sein?

Hepp entwickelt zwei Perspektiven für eine an den Cultural Studies orientierte Jugendkulturforschung:

transkulturelle Medienforschung & multiperspektivische Kritik


Transkulturalität (Definition)

,,Der Begriff der Transkulturalität geht im Gegensatz zur Interkulturalität und Multikulturalität davon aus, dass
Kulturen nicht homogene, klar voneinander abgrenzbare Einheiten sind, sondern, besonders infolge der
Globalisierung, zunehmend vernetzt und vermischt werden. Die Transkulturalität umschreibt genau diesen Aspekt
der Entwicklung von klar abgrenzbaren Einzelkulturen zu einer Globalkultur.’’

Quelle: https://www.ikud.de/glossar/multikulturalitaet-interkulturalitaet-transkulturalitaet-und-plurikulturalitaet.html
Wie sehen die zwei Perspektiven für eine an den Cultural Studies orientierte
Jugendkulturforschung aus?

,,Vielmehr wird im Blickwinkel der „transkulturellen Kommunikation“ davon ausgegangen, dass


mit der Globalisierung von Medienkommunikation neben solchen territorial bezogenen
Kulturen deterritoriale Prozesse kultureller Verdichtung an Relevanz gewonnen haben. Diese
gilt es in einer transkulturellen Medienforschung zu fokussieren.’’ (S.142)

,,Konkretisiert auf eine kritische Jugendkulturforschung bedeutet dies, dass es – in falsch


fortgeführtem Verständnis der „klassischen“ Jugendstudien der Cultural Studies – kaum mehr darum
gehen kann, einzelne Jugendkulturen „als solche“ im Hinblick auf einen widerständig-produktiven
oder Hegemonie stabilisierenden Charakter zu untersuchen.’’ ( S.143)
Anwendungsbeispiel: Billie Eilish
“It's hard not to be struck by the sensation that, emos and metalheads
aside, what you might call the 20th-century idea of a youth subculture
is now just outmoded. The internet doesn't spawn mass movements,
bonded together by a shared taste in music, fashion and ownership of
subcultural capital: it spawns brief, microcosmic ones”
https://www.theguardian.com/culture/2014/mar/20/youth-subcultures-wh
ere-have-they-gone
Wie steht ihr dieser Aussage gegenüber ?
Danke für Eure Aufmerksamkeit :D