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Vietnam Nationaluniversität Ho Chi Minh-Stadt

Hochschule für Geistes- und Sozialwissenschaften


Fakultät für Deutsche Linguistik und Literatur
Mittelstufe 4, Sommersemester 2019/2020

Ende Lektion 9: Lesen und Leseratten


I. Wiederholung 1: Konnektoren
Konnektoren machen Ihre Sä tze abwechslungsreicher und interessanter. Formen Sie die
folgenden Sä tze um und setzen Sie einen passenden Konnektor ein:
allerdings, vielmehr, inzwischen, bis dahin, mittlerweile, daraufhin, stattdessen,
demgegenüber, währenddessen
Manchmal kö nnen auch mehrere Konnektoren passen.
Bsp. Ich studiere mit großer Leidenschaft Medizin. Es gibt manchmal sehr anstrengende und
schwierig zu meisternde Phasen.  Ich studiere mit großer Leidenschaft Medizin. Allerdings gibt
es manchmal sehr anstrengende und schwierig zu meisternde Phasen.
a. Ich mö chte spä ter als erfahrener Arzt auf dem Land tä tig sein. Ich muss noch einige Praktika
hier in Saigon absolvieren.
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b. Wer in Vietnam mit einem Moped fährt, muss sehr aufmerksam und vorrausschauend fahren.
Die Polizisten kontrollieren strenger und tolerieren nicht jedes Fehlverhalten.
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c. In den Stä dten Vietnams verdienen viele Menschen immer mehr Geld und kö nnen sich ein
Leben im Luxus leisten. An den Stadträ ndern wachsen viele Slums mit einer hohen Anzahl armer
Menschen.
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d. Ich war letztes Jahr in Rom und mich hat die italienische Lebensart begeistert. Dieses Frü hjahr
reiste ich wegen des Virus ü berhaupt nicht und besuchte keine europä ische Stadt.

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e. Mit Onlineliteratur kann man schwerlich eine wissenschaftlich valide Arbeit schreiben. Man
braucht Fachbü cher, Lexika und Zeitschriften aus einer Bibliothek.

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f. Am Wochenende wollte ich ein bisschen fü r meine Doktorarbeit bei J-Store recherchieren. Ich
hatte eine leichte Grippe und musste untä tig (untä tig = nichts machen kö nnen) im Bett bleiben.
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Wiederholung 2: Nominalisierung und Verbalisierung von Präpositionalergänzungen


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Beantworten Sie die Fragen mit Ihren eigenen Ideen und Meinungen. In der Klammer finden Sie,
in welcher Form (Verbal -oder Nominalform) Sie antworten mü ssen.

Bsp. Wofür würden Sie sich als Präsident oder Präsidentin eines Landes einsetzen? (Verbalform)
Als Präsident eines Landes würde ich mich dafür einsetzen, die Arbeitslosigkeit und Armut zu
bekämpfen.

a.) Worü ber diskutieren Sie hä ufig mit ihren Eltern? (Nominalform)
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b.) Wozu wird in diesen Tagen die Temperatur bei vielen Menschen gemessen? (Verbalform)
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c.) Wozu wü rden Sie einer Person raten, die die deutsche Sprache lernen mö chte? (Verbalform)
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d.) Woran denken Sie gern zurü ck? (Nominalform)


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e.) Worü ber sind Sie manchmal enttä uscht? (Verbalstil)


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f.) Wovon gehen Sie aus, wann wir wieder in die Uni gehen kö nnen? (Verbalstil)
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Wiederholung 3: Redewendungen aus der Lektion 9
Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ihren eigenen Ideen und Meinungen und nutzen Sie
dafü r die Redewendungen aus der Lektion 9.

Beispiel: Welche Personen haben einen Anteil an Ihrem Lebensglück? (Anteil haben an =
verantwortlich sein fü r)
Meine zwei Katzen haben einen großen Anteil an meinem Lebensglück.

a.) Ü ber welche Kontakte sollte man Ihrer Meinung nach verfü gen, wenn man Kü nstler/in
werden will? (ü ber Kontakte verfü gen = Kontakte haben zu)
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b.) Was ist ein gä ngiges Los fü r viele Menschen, die in Saigon Essen auf der Straße verkaufen?
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c.) Welches Buch oder welcher Film, den Sie zuletzt gelesen/gesehen haben, lä sst Sie nicht los?
(etwas lä sst jemanden nicht los = etwas fasziniert jemanden)
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d.) In welchen Situationen in Ihrem Studium mü ssen Sie ü ber sich hinauswachsen? (ü ber sich
hinauswachsen = eine Herausforderung schaffen)
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e.) Wann und in welchen Situationen werden Sie manchmal von der Vergangenheit eingeholt?
(von der Vergangenheit eingeholt werden = sich an etwas wieder zurü ckerinnern kö nnen)
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II. Sprechen 1: Meinungsäußerung zu einer Behauptung

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Sie bekommen jetzt zwei Behauptungen aus dem Bereich Literatur, Film und Kunst. Welche
Meinung haben Sie zu dieser Behauptung? Stimmen Sie der Person zu oder lehnen Sie diese
Meinung ab?

Äußern Sie kurz Ihren Standpunkt dazu.

Dazu kö nnen Sie die vorliegenden Redewendungen nutzen:

Ich stimme der Behauptung von … zu, da …


Der Meinung von … würde ich mich anschließen, weil …
… hat mit seiner/ihrer Behauptung vollkommen recht, weil…
Ich kann der Meinung von … nicht mitgehen/mitgehen, weil …
Ich möchte meine Zustimmung mit … mit einem Beispiel begründen:
Ich möchte meine Meinung damit begründen, dass…

Ich finde Literaturverfilmungen wie „Harry Ich denke, dass das Kino irgendwann
Potter“ oder „Der große Gatsby“ nur selten aussterben wird. Fast alle, inklusive
gelungen und oft schlecht gemacht. Oft mir, schauen doch nur noch Filme im
halten sich die Regisseure einfach nicht an Internet und andere Plattformen. Ich
das Originalbuch und produzieren einfach als bekennender Netflix-Fan bin
nur eine Literaturverfilmung, um richtig Geld sicher, dass Filme schneller und
zu scheffeln. Nur durch die Originalbücher bequemer im von zu Hause aus
kann man wirklich die Geschichte verstehen geschaut werden können und in den
und nicht durch actiongeladene kommenden Jahren die Kinos ein
Verfilmungen. großes Problem haben werden.
(Erika, 23, Studentin) (Fabio, 29, Lehrer)

Notizen:
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Sprechen 2: Persönliche Lesegewohnheiten (Spontanes Sprechen)
Sie bekommen eine Aussage zum Thema Lesen oder Lesegewohnheiten. Ä ußern Sie kurz Ihre
Meinung zu der Aussage. Stimmen Sie der Aussage zu oder nicht?
Beschreiben Sie dazu auch Ihre Erfahrung oder Gewohnheit:
Mit dieser Aussage kann ich mitgehen/möchte ich nicht mitgehen, weil …
Ich kann der Aussage weder zustimmen noch sie gänzlich ablehnen, weil …

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III. Schreiben: Eine Kurzbiografie erstellen (S.139 AB)
Lesen Sie die Kurzbiografie von Siegfried Lenz. Notieren Sie wichtige Aspekte seines Lebens auf
einem Zeitstrahl.
Beschriften Sie den vorliegenden Zeitstrahl:
Geburt …. ….. …
1926

Neuer Wortschatz aus dem Informationstext:

Gegenwartsliteratur, die (Z:3) = Literatur seit 1989/1990

desertieren (Z:4) = wä hrend eines Krieges auf die Seite des „Feindes“ wechseln

freier Schriftsteller (Z:9) = Schriftsteller, der fü r verschiedene Zeitungen oder Verlage schreibt

sich mit etwas auseinandersetzen mit (Z:12-14) = ü ber ein Thema sprechen

übertrieben (Z:17) = zu extrem, zu stark

Das Dritte Reich (Z:17) = Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland (1933-1945)

Bestseller, der (Z:20) = ein Buch, das sich sehr gut verkauft/verkauft hat

Ehrung, die (Z:21) = Preis, Auszeichnung fü r etwas (engl: award)

Ergänzen Sie die passenden Ausdrücke und Wendungen aus der Kurzbiografie von Lenz.
Ausdrücke/Wendungen:

… wurde am … in (1) geboren.


Er/Sie kommt aus/studierte/lebte in …
Er/Sie ist einer/eine der erfolgreichsten/bedeutendsten und meistgelesenen (2) _______________
In seinem/ihrem bekanntesten Buch … beschreibt er/sie…
In seiner/ihrer Jugend …
Danach … und arbeitete/schrieb/ … dann von … bis …
In den darauf folgenden Jahren …
Seine/Ihre Werke (3) _______________________ zeichnen sich durch … aus.
Sein/Ihr (4) _____________ Roman erschien …
In dem Roman/der Erzählung/…/ (5) __________________________
Er/Sie (6) ____________________ zahlreiche Auszeichnungen und (7) ____________________ …
Er/Sie (8) ____________________ am ... In…

Ihre Kurzbiografie zu Sigfried Lenz:


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