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Silvia Dahmen / Ursula Hirschfeld /


Swetlana Meißner / Kerstin Reinke

Einführung in das
Online-Material
© Copyright Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Berlin.

Kontrastive Phonetik für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache

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Kon trastive Phonetik FÜR


Deu t s c h al s Fre md- und Zwei t sprac he
Herausgegeben von
Silvia Dahmen / Ursula Hirschfeld /
Swetlana Meißner / Kerstin Reinke
© Copyright Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Berlin.

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Einführung in das
Online-Material

von
Silvia Dahmen / Ursula Hirschfeld /
Swetlana Meißner / Kerstin Reinke
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ERICH SCHMIDT VERLAG

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Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek


Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen
Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet
über dnb.ddb.de abrufbar.
Weitere Informationen zu diesem ­­Titel finden Sie im Internet unter
ESV.info/978-3-503-20001-6

Zusatz zum Titel:


Phonetik im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache von
Ursula Hirschfeld / Kerstin Reinke.
Erschienen in der Reihe Grundlagen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache,
herausgegeben von Christian Fandrych, Marina Foschi Albert,
Karen Schramm und Maria Thurmair (GrDaF/DaZ 1, ISBN 978-3-503-17756-1)
© Copyright Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Berlin.

Titelbild: ©lassedesignen – Fotolia.com

1. Auflage 2021

ISBN 978-3-503-20001-6
Alle Rechte vorbehalten
© Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Berlin 2021
www.ESV.info

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Kontrastive Phonetik
für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache

Silvia Dahmen / Ursula Hirschfeld / Swetlana Meißner / Kerstin Reinke (Hrsg.)

Einführung in das Online-Material


Silvia Dahmen / Ursula Hirschfeld / Swetlana Meißner / Kerstin Reinke

Einleitung
Das Online-Material „Kontrastive Phonetik für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ ist
ein Ergänzungsmaterial zum Studienbuch:
Hirschfeld, Ursula / Reinke, Kerstin (2018): Phonetik im Fach Deutsch als Fremd- und
Zweitsprache. Unter Berücksichtigung des Verhältnisses von Orthografie und Phonetik. 2.
Aufl. Berlin. (Grundlagen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache 1).
[Online: https://www.esv.info/978-3-503-17756-1]1.
Es wendet sich an DaF- / DaZ-Lehrende und Studierende, an Lehrende und Studierende ver-
schiedener Philologien, der Interkulturellen Germanistik, von Lehramtsstudiengängen sowie an
alle linguistisch Interessierten.
Im ersten Quartal 2021 werden nach und nach ca. 75 kontrastive Studien veröffentlicht, sie
erscheinen nicht in alphabetischer Reihenfolge. Für den Vergleich mit dem Deutschen sind
die im Folgenden aufgeführten Ausgangssprachen geplant.
− Afrikaans − Dari (vgl. Persisch)
− Albanisch − Dimilî (vgl. Zaza, Zazaki)
− Amharisch − Edo (vgl. Bini)
− Arabisch − Englisch (amerikanisch)
− Armenisch − Englisch (australisch)
− Aserbaidschanisch − Englisch (britisch)
− Baskisch − Englisch (indisch)
− Belarussisch (vgl. Weißrussisch) − Estnisch
− −
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Bengali Ewe
− Bini (vgl. Edo) − Farsi (vgl. Persisch)
− Bosnisch / Serbisch / Kroatisch − Filipino
− Bretonisch − Finnisch
− Bulgarisch − Flämisch
− Burmesisch − Französisch
− Chinesisch − Georgisch
− Dänisch − Griechisch

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Alle Internetquellen in diesem Beitrag wurden am 26.01.2021 letztmals geprüft.

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− Hausa − Portugiesisch (brasilianisch)


− Hebräisch − Portugiesisch (europäisch)
− Hindi / Urdu − Romanes (vgl. Romani)
− Ibo (vgl. Igbo) − Romani (vgl. Romanes)
− Igbo (vgl. Ibo) − Rumänisch
− Indonesisch − Russisch
− Isländisch − Schwedisch
− Italienisch − Slowakisch
− Japanisch − Slowenisch
− Javanisch − Somali
− Kasachisch − Soranî
− Katalanisch − Spanisch (amerikanisch)
− Khmer − Spanisch (europäisch)
− Kirundi − Swahili
− Koreanisch − Tagalog
− Kurdisch − Tamil
− Kurmancî − Telugu
− Laotisch − Thailändisch
− Lesgisch − Tigrinya
− Lettisch − Tojiki (vgl. Persisch)
− Litauisch − Tschechisch
− Makedonisch − Türkisch
− Malayalam − Turkmenisch
− Malaysisch − Uigurisch
− Marathi − Ukrainisch
− Mazedonisch − Ungarisch
− Mongolisch − Usbekisch
− Niederländisch − Vietnamesisch
− Norwegisch − Weißrussisch (vgl. Belarussisch)
− Oromo − Yoruba
− Pachto (vgl. Paschtu) − Zaza (vgl. Dimilî)
− Paschtu (vgl. Pachto) − Zazaki (vgl. Dimilî)
− Persisch (vgl. Dari, Farsi, Tojiki) − Zulu
− Polnisch

Neben den Herausgeberinnen des Online-Materials – Dr. Silvia Dahmen / Prof. Dr. Ursula
Hirschfeld / Dr. Swetlana Meißner / Prof. Dr. Kerstin Reinke – sind Dr. Cordula Hunold,
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Dr. Sandra Reitbrecht, Anna Salgo und Dr. Giselle Valman Autorinnen der Sprachbeiträge.
Die kontrastiven Studien sollen Lehrpersonen ermöglichen
a) die Phonologie und Phonetik der Erstsprache ihrer Lernenden oder auch die von ihnen
bereits gelernten Fremdsprachen im Vergleich zum Deutschen kennenzulernen,
b) sich im Deutschunterricht auf phonetische Schwerpunkte zu konzentrieren, die auf
sprachlichen Interferenzen aus der Erstsprache oder aus bereits gelernten Fremdsprachen
beruhen,
und somit die Arbeit an der Aussprache im Deutschunterricht fachlich fundieren.

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Das Material gibt kurze und übersichtliche Informationen zum Sprachkontrast, zu Unterrichts-
schwerpunkten und zu weiterführenden Publikationen. Dies geht, wie auch die zu Grunde lie-
gende Art der Darstellung, auf das Studienbuch von Hirschfeld / Reinke 2018 (Kap. 5, ab S.
87) zurück. Die dort beschriebenen Ausgangssprachen – Arabisch, Chinesisch, Englisch, Fran-
zösisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch – sowie das Teilkapitel zum
Deutschen sind in dem hier vorliegenden Online-Material aktualisiert und erweitert worden,
zahlreiche weitere Sprachen werden einbezogen. Das Deutsche als Zielsprache wird nicht mehr
separat dargestellt, sondern in jedem Beitrag direkt mit der Kontrastsprache in Verbindung ge-
bracht.
Das Vorgängerprojekt „Phonetik international: Von Afrikaans bis Zulu. Kontrastive Studien
für Deutsch als Fremdsprache“ (herausgegeben von Ursula Hirschfeld / Heinrich P. Kelz / Ur-
sula Müller, 2002 erstmals, zuletzt 2003 veröffentlicht im Heidrun-Popp-Verlag Waldstein-
berg, unverändert abrufbar bis 2013) steht seit einigen Jahren nicht mehr zur Verfügung. Es
ist inzwischen hinsichtlich der Transkription und Terminologie veraltet, aus unserer Sicht
auch zu detailliert, zu umfangreich und schwer lesbar.

Aufbau der Sprachbeiträge


Nach kurzen allgemeinen Ausführungen zur jeweiligen Ausgangssprache folgen die Beiträge
dieser Gliederung:
Suprasegmentalia
a) Wortakzent / Wortgruppenakzent
b) Rhythmus
c) Sprechmelodie
Segmentalia
a) Vokale
• Vokalsystem der Ausgangssprache
• deutsches Vokalsystem
• Diphthonge
• tabellarischer Vergleich von Ausgangs- und Zielsprache
• Besonderheiten der Ausgangssprache gegenüber dem Deutschen
• Besonderheiten des Deutschen gegenüber der Ausgangssprache
b) Konsonanten
• Konsonantensystem der Ausgangssprache
• deutsches Konsonantensystem
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• tabellarischer Vergleich von Ausgangs- und Zielsprache


• Besonderheiten der Ausgangssprache gegenüber dem Deutschen
• Besonderheiten des Deutschen gegenüber der Ausgangssprache
c) Silbenstrukturen
d) Übersicht, meist tabellarisch, zu Schreibung und Aussprache in beiden Sprachen
Vergleichende Zusammenfassung
Lehr- und Lernschwerpunkte in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Literaturhinweise
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Studienbuch und Ergänzungsmaterial mit Übungen


Im Studienbuch von Hirschfeld / Reinke 2018 gibt es eine ausführliche Darstellung der fachli-
chen Grundlagen zu Phonologie, Phonetik und Orthografie des Deutschen, zu Normen und Va-
rianten der deutschen Standardaussprache(n) sowie zu den methodisch-didaktischen Grundla-
gen des Ausspracheunterrichts. Diese Publikation enthält außerdem
• Hinweise zur Transkription (S. 251 ff.),
• ein Glossar (S. 231 ff.), in dem auch die in den Sprachbeiträgen verwendeten Fachbegriffe
erklärt werden,
• sprachübergreifende Literatur- und Materialempfehlungen sowie
• Hinweise für Fehleranalysen (S. 91 ff.).
Auf der Homepage des Verlages ist ein weiteres Online-Ergänzungsmaterial zu Hirsch-
feld / Reinke 2018 zu finden [Online: Phonetik-Arbeitsblaetter.ESV.info]: Arbeitsblätter für
Lehrende und Lernende mit phonetischen Übungen und Regeln zu 16 Schwerpunkten, die
im Studienbuch in einem gesonderten Kapitel fachlich und methodisch vorbereitet wer-
den:
1. Orthografie und Transkription,
2. Silben,
3. Wortakzent,
4. Wortgruppenakzent und Satzakzent,
5. Pausen,
6. Sprechmelodie,
7. Sprechrhythmus,
8. Vokale lang / gespannt – kurz / ungespannt,
9. E-Laute,
10. Ö- und Ü-Laute,
11. Reduktionsvokal  (Schwa-Laut) und Assimilation von -en,
12. Vokalneueinsatz und ,
13. R-Laute,
14. Fortis- und Leniskonsonanten, Auslautverhärtung,
15. Ich- und Ach-Laute,
16. Assimilation.
Auch Audioaufnahmen zu den Übungen sind dort zu finden.
Arbeitsblätter und Audioaufnahmen können kostenlos heruntergeladen werden.
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[Online: Phonetik-Arbeitsblaetter.ESV.info].

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Zur Transkription (= Lautschrift, phonetische Schrift, Umschrift)


In der Terminologie und auch in der Transkription (= Wiedergabe von Lauten, Phonemen und
Wortakzenten mit den Zeichen des Internationalen Phonetischen Alphabets = IPA) folgen das
Studienbuch und die beiden Ergänzungsmaterialien den Regelungen der halleschen Sprechwis-
senschaft und zwar konkret dem „Deutschen Aussprachewörterbuch“ (Krech et al. 2009/2010).
Die folgenden Übersichten sind dem „Deutschen Aussprachewörterbuch“ (ebenda, S. 3 ff.) ent-
nommen.
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Anmerkungen:
1. In unseren Transkriptionen wird das Akzentzeichen vor den akzentuierten Vokal gesetzt,
also nicht, wie meist sonst, vor die Akzentsilbe. Im Deutschen und auch in anderen Spra-
chen ist der Akzentvokal immer eindeutig bestimmbar, nicht aber die Silbengrenze. Sie
liegt in deutschen Wörtern nach kurzen Vokalen innerhalb des folgenden ambisyllabischen
Konsonanten, d. h. zwischen den zu beiden Silben gehörenden Konsonanten, wie in kas-
sieren, Neuruppin. Da das in der Transkription nicht angezeigt werden kann, wird in der
Regel ,  transkribiert. Dies ist auch in Zusammensetzungen und
Wortgruppen beim Zusammentreffen gleicher Konsonanten der Fall, z. B. in Hunderttau-
send oder mein Name. Wir halten es deshalb für sinnvoller, den Akzentvokal zu markieren,
wie das viele Wörterbücher auch tun (mit Strich unter dem langen und Punkt unter dem
kurzen Akzentvokal, z. B. (der) Name).
2. Ein hochgestelltes Transkriptionszeichen signalisiert eine Abschwächung der Artikulation.
3. Das in der deutschen Standardaussprache am häufigsten verwendete R wird frikativ gebil-
det, das entspricht dem IPA-Zeichen .

Zur Fehleranalyse
Eng im Zusammenhang mit der kontrastiven phonetischen Beschreibung von Ausgangs- und
Zielsprache DaF- bzw. DaZ-Lernender steht die Analyse zur Ermittlung tatsächlicher Ausspra-
cheabweichungen. Die nachfolgende Tabelle (aus Hirschfeld / Reinke 2018, S. 92) zeigt, wel-
chen Zielen eine solche Fehleranalyse dient (1), welches Testmaterial (2) und welche Analyse-
verfahren (3) man für eine Fehleranalyse benutzen kann sowie welche Kriterien für die
Bewertung und Klassifizierung von Abweichungen maßgeblich sind (4).

1. Ziele • Festlegung von Lehr- und Lernschwerpunkten


• Feststellen von Fehlerursachen
• Feststellen von Lernfortschritten
• Bewertung von Ausspracheleistungen
(im Unterricht und in Prüfungen)
2. Testmaterial a) Hören
• Einzelwörter, Wortpaare (Minimalpaare)
• Sätze, Texte, Dialoge
• phonostilistische, emotionale, regionale Varianten
b) Sprechen
• vorformulierte (vorgelesene, vorgetragene) Texte, vorbereitet
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oder prima vista


• frei gesprochene Äußerungen
• dialogische Äußerungen (Antwort auf Fragen, Gespräch)

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3. Analyseverfahren a) Hören
• schriftlich: Markierungen, Ergänzungen, Ordnen, Transkribieren
• mündlich: Wiederholung / Bewertung des Gehörten
• nonverbal: Bewegungen, (Hand-)Zeichen, …
b) Sprechen
• Audio- oder Videoaufnahmen, Notizen
• subjektiv: einzelne oder mehrere Hörer/-innen
• objektiv: akustische Messverfahren
4. Bewertung / • Umfang und Genauigkeit / Qualität der Analyse
Klassifizierung von • inhaltliche Schwerpunkte (Suprasegmentalia, Vokale, …)
Abweichungen
• Relevanz der Abweichungen für die Kommunikation

Anmerkungen:
zu 1. Ziele:
Große Relevanz hat die Analyse von Ausspracheabweichungen für die Festlegung von Lehr-
und Lernschwerpunkten für den Unterricht. Jeder Sprachbeitrag des Online-Materials enthält
einen Abschnitt zu Lehr- und Lernschwerpunkten in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache.
Diese resultieren aus der kontrastiven phonetischen Gegenüberstellung des jeweiligen Spra-
chenpaares sowie aus zuvor durchgeführten Fehleranalysen bei Lernenden der jeweiligen Aus-
gangssprache. Für jede Lernendengruppe bzw. für jede/n Lernende/n sollte jedoch eine spezi-
fische Fehleranalyse durchgeführt werden, da sich nur so konkrete Lehr- und Lernschwer-
punkte im Hinblick auf die Fehlerursachen festlegen und später ggf. Lernfortschritte feststellen
sowie Ausspracheleistungen bewerten lassen.

zu 2. Testmaterial:
Die Auswahl des Testmaterials hängt davon ab, ob das Hören bzw. die Fertigkeit des phoneti-
schen und phonologischen Hörens oder das Sprechen bzw. die Aussprachefertigkeit der Ler-
nenden überprüft werden soll.
Perzeptionstests sind oftmals gleichzeitig Hörübungen zum Identifizieren oder Differenzieren
maßgeblicher phonetischer und phonologischer Merkmale, die für die Lernenden unbekannt
und schwierig sind (vgl. Hirschfeld / Reinke 2018, S. 162ff.).
Für Aussprachetests empfehlen sich Texte, die dem Sprachniveau und Lernstand der Lernenden
entsprechen. Sie sind also am besten dem aktuell verwendeten Lehrwerk bzw. einem geeigneten
Zusatzmaterial (wie z. B. den Online-Arbeitsblättern mit Phonetikübungen zu Hirschfeld /
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Reinke 2018) zu entnehmen.


Bei der Auswahl muss berücksichtigt werden, dass alle (oder die meisten) potentiellen Fehler-
quellen für die speziell zu testenden Lernenden enthalten sind. Diese sind jeweils im Abschnitt
Lehr- und Lernschwerpunkte den Sprachbeiträgen des vorliegenden Online-Materials zu ent-
nehmen [Online: Kontrastive-Phonetik.ESV.info]. Da aber i. d. R. kein Text alle potentiellen
Fehlerquellen abdecken wird, können Texte auch modifiziert und verändert werden, z. B. in-
dem entsprechender Wortschatz und Satzstrukturen ergänzt werden. Ebenfalls kann man meh-
rere kurze Texte verwenden. Es spricht aber auch nichts dagegen, angemessene Analysetexte
eigenständig zu Testzwecken zu entwickeln.

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Für hinsichtlich der Herkunftssprache heterogene Lernendengruppen empfiehlt sich ein Test-
material, das so gut wie alle der nachfolgend genannten Fehlerquellen abdeckt (aus Hirschfeld /
Reinke 2018, S. 129).

Suprasegmentalia
• Wort-, Wortgruppen- und Äußerungsakzentuierungsregeln
• Mittel der Akzentuierung: hohe Sprechspannung und Artikulationspräzision in Akzentsil-
ben; niedrige Sprechspannung, Elisionen und Reduktionen in nichtakzentuierten Silben
• Rhythmus: Gliederung in rhythmische (Wort-)Gruppen, starker Kontrast zwischen akzen-
tuierten und nichtakzentuierten Silben
• Melodieverlauf und Lösungstiefe, d. h. tiefer Fall der Melodie am Äußerungsende
Segmentalia: Vokale
• Vokalquantität und -qualität: lang + gespannt vs. kurz + ungespannt
• Ö- und Ü-Laute
• E-Laute
• Reduktionsvokal (Schwa)
• Vokalneueinsatz / Glottisplosiv
• Diphthonge
Segmentalia: Konsonanten
• Fortis- und Lenis-Konsonanten
• Auslautverhärtung
• Assimilationen
• Ich- und Ach-Laute
• H-Laut
• R-Laute
• Ang-Laut
• Konsonantenkombinationen

zu 3. Analyseverfahren:
Für Fehleranalysen im Rahmen des DaF- / DaZ-Unterrichts hat es sich bewährt, zunächst einen
vereinfachten Diagnosebogen einzusetzen, der die zu erwartenden Abweichungen der Lernen-
den auflistet und eine relativ grobe dreistufige Bewertungsskala enthält: immer richtig, oft rich-
tig, selten richtig. In einer gesonderten Spalte lassen sich Belegfälle für die entsprechende Ka-
tegorie notieren. Der Diagnosebogen ist ggf. um beliebig viele weitere Phänomene zu ergänzen.
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Nachfolgendes Beispiel bezieht sich auf den Bereich der Suprasegmentalia. Der Diagnosebo-
gen ist entnommen aus Hirschfeld / Reinke (2018, S. 93 f.). Dort sind auch noch weitere Diag-
nosebögen zu segmentalen Schwerpunkten enthalten.

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Suprasegmentalia
a) Wortakzent

immer richtig oft richtig selten richtig Belegfälle:


  

b) Wortgruppenakzent (Satzakzent)

immer richtig oft richtig selten richtig Belegfälle:


  

c) Rhythmus / Gliederung / Pausierung

immer richtig oft richtig selten richtig Belegfälle:


  

d) Sprechmelodie (besonders an Satzzeichen)

immer richtig oft richtig selten richtig Belegfälle:


  

besondere / weitere Auffälligkeiten:

Für genauere Analysen kann man z. B. den gesprochenen Text zeilenweise auflisten und Auf-
fälligkeiten in die Textzeile sowie in über und unter der Textzeile liegende Zeilen eintragen.

Sprachenübergreifende Publikationen
Barkowski, Hans / Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg.) (2010): Fachlexikon Deutsch als Fremd- und
Zweitsprache. Tübingen / Basel.
Bose, Ines / Hirschfeld, Ursula / Neuber, Baldur / Stock, Eberhard (2016): Einführung in die
Sprechwissenschaft. Phonetik, Rhetorik, Sprechkunst. 2. Aufl. Tübingen.
Brdar-Szabó, Rita (2010): Nutzen und Grenzen der kontrastiven Analyse für Deutsch als Fremd-
und Zweitsprache. In: Krumm, Hans-Jürgen / Fandrych, Christian / Hufeisen, Britta / Riemer,
Claudia (Hrsg.): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch. Berlin,
S. 518–531. (HSK 35.1).
Brinkschulte, Melanie / Meißner, Swetlana (2021, im Druck): Reflexionen über die eigene Aus-
sprache – Begleitstudie zur Sprachlernberatung für internationale Studienanwärter*innen. In:
Dimova, Dimka/ Müller, Jennifer/ Siebold, Kathrin/ Teepker, Frauke/ Thaller, Florian (Hrsg.):
DaF und DaZ im Zeichen von Tradition und Innovation. Marburger FaDaF-Thementage. Göt-
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tingen. (Materialien Deutsch als Fremd- und Zweitsprache).


Chudoba, Gregor / Exner, Kathlen / Peresich, Carmen / Sennema, Anke (2020): Der GERS
Neu (2018) und der Ausspracheunterricht DaF/DaZ. In: ÖDaF-Mitteilungen 1, S. 9–21.
Dahmen, Silvia (2019): Die Skalen zu Phonetik / Phonologie im GER und seinem Begleitband. In:
Deutsch als Fremdsprache 4, S. 195–204.
Dahmen, Silvia / Hirschfeld, Ursula (Hrsg.) (2016): Phonetik in der Unterrichtspraxis. Fremd-
sprache Deutsch 55. Berlin.
Dahmen, Silvia / Werth, Constanze (2017): Phonetik, Phonologie und Schrift. Paderborn.

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de Boor, Helmut / Moser, Hugo / Winkler, Christian (Hrsg.) (1969): Siebs – Deutsche Ausspra-
che. Reine und gemäßigte Hochlautung mit Aussprachewörterbuch.
Dieling, Helga (1992): Phonetik im Fremdsprachenunterricht Deutsch. München.
Dieling, Helga / Hirschfeld, Ursula (2000): Phonetik lehren und lernen. Fernstudieneinheit 21.
Berlin / München / Wien / Zürich / New York.
Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS). [Online: https://www.dwds.de/].
Duden (2005): Die Grammatik. 7. Aufl. Mannheim / Zürich.
Duden Online-Wörterbuch. [Online: http://www.duden.de/rechtschreibung/online].
Duden Online-Wörterbuch (Aussprache). [Online: http://www.duden.de/hilfe/aussprache].
Europarat (2020): Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, be-
urteilen. Begleitband mit neuen Deskriptoren. Stuttgart.
Europarat (2018): Common European Framework of Reference for Languages: Learning, Teach-
ing, Assessment. CEFR-Companion Volume with new Descriptors.
[Online: https://rm.coe.int/cefr-companion-volume-with-new-descriptors-2018/1680787989].
Europarat (2001): Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, be-
urteilen. Berlin.
Hillesheim, Jan / Hirschfeld, Ursula / Hunold, Cordula / Schöningh, Ingo (2015): Visuelle Pho-
netik. Der Floh im Ohr. Goethe-Institut Japan.
[Online: https://www.goethe.de/ins/jp/de/spr/unt/kum/20912631.html].
Hirschfeld, Ursula (2016): Verfügen über sprachliche Mittel: Phonetik. In: Burwitz-Melzer, Eva /
Mehlhorn, Grit / Riemer, Claudia / Bausch, Karl-Richard / Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg.): Hand-
buch Fremdsprachenunterricht. 6. Aufl. Tübingen, S. 121–126.
Hirschfeld, Ursula (2011): Phonetik im Kontext mündlicher Fertigkeiten. In: Babylonia 2, S. 10–
17.
Hirschfeld, Ursula (2010): Aussprachetraining in Deutsch als 2. Fremdsprache nach Englisch. In:
Barkowski, Hans / Demmig, Silvia / Funk, Hermann / Würz, Ulrike (Hrsg.): Deutsch bewegt.
Entwicklungen in der Auslandsgermanistik und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Doku-
mentation der XIV. Internationalen Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer IDT
Jena / Weimar 2009. Baltmannsweiler, S. 207–220.
Hirschfeld, Ursula / Kelz, Heinrich P. / Müller, Ursula (Hrsg.) (2013): Phonetik international:
Von Afrikaans bis Zulu. Kontrastive Studien für Deutsch als Fremdsprache. Waldsteinberg.
(www.phonetik-international.de; Quelle nicht mehr abrufbar, aber in Bibliotheken als digitale
Publikation vorhanden).
Hirschfeld, Ursula / Lange, Friderike / Stock, Eberhard (Hrsg.) (2016): Phonetische und rhe-
torische Aspekte der interkulturellen Kommunikation. Berlin. (SSP 7).
Hirschfeld, Ursula / Neuber, Baldur (2010): Prosodie im Fremdsprachenunterricht Deutsch – ein
Überblick über Terminologie, Merkmale und Funktionen. In: Deutsch als Fremdsprache 1, S.
10–16.
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Hirschfeld, Ursula / Reinke, Kerstin (2018): Phonetik im Fach Deutsch als Fremd- und Zweit-
sprache. Unter Berücksichtigung des Verhältnisses von Orthografie und Phonetik. 2. Aufl. Ber-
lin. (Grundlagen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache 1).
[Online: https://www.esv.info/978-3-503-17756-1].
Hirschfeld, Ursula / Reinke, Kerstin (2016): Phonetik in Deutsch als Fremd-/Zweitsprache. In:
Bose, Ines / Hirschfeld, Ursula / Neuber, Baldur / Stock, Eberhard (Hrsg.): Einführung in die
Sprechwissenschaft. Phonetik, Rhetorik, Sprechkunst. 2. Aufl. Tübingen, S. 69–80.
Hirschfeld, Ursula / Reinke, Kerstin (2012): Integriertes Aussprachetraining in DaF / DaZ und
der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen. In: Deutsch als Fremdsprache 3, S.
131–138.
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Hirschfeld, Ursula / Siebenhaar, Beat (2013): Aussprachevielfalt im Deutschen. In: Deutsch als
Fremdsprache 3, S. 131–140.
Hirschfeld, Ursula / Stock, Eberhard (2016): Phonologische Grundlagen des Deutschen. In:
Bose, Ines / Hirschfeld, Ursula / Neuber, Baldur / Stock, Eberhard (Hrsg.): Einführung in die
Sprechwissenschaft. Phonetik, Rhetorik, Sprechkunst. 2. Aufl. Tübingen, S. 27–47.
Hirschfeld, Ursula / Stock, Eberhard (2011): Aussprache. In: Pabst-Weinschenk, Marita (Hrsg.):
Grundlagen der Sprechwissenschaft und Sprecherziehung. München / Basel, S. 32–49.
Hirschfeld, Ursula / Stock, Eberhard (2007): Aussprachewörterbuch und DaF-Unterricht. In:
Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht (12) 2, S. 1–20.
[Online: http://tujournals.ulb.tu-darmstadt.de/index.php/zif/article/view/289/281].
Kleiner, Stefan / Knöbl, Ralf (Hrsg., in Zusammenarbeit mit der Dudenredaktion) (2015):
Duden – Das Aussprachewörterbuch. 7. Aufl. Berlin.
Kleppin, Karin (2010): Fehler, Fehlerkorrektur, Fehlerbewertung. In: Hallet, Wolfgang / Königs,
Frank G. (Hrsg.): Handbuch Fremdsprachendidaktik. Seelze-Velber, S. 224–228.
Krech, Eva-Maria / Stock, Eberhard / Hirschfeld, Ursula / Anders, Lutz Christian (2009 /
2010): Deutsches Aussprachewörterbuch. Berlin / New York.
Krifka, Manfred / Błaszczak, Joanna / Leßmöllmann, Annette / Meinunger, André / Stiebels,
Barbara / Tracy, Rosemarie / Truckenbrodt, Hubert (Hrsg.) (2014): Das mehrsprachige
Klassenzimmer. Über die Muttersprachen unserer Schüler. Heidelberg.
Kroemer, Sandra (2016): Phonetik. In: Brinitzer, Michaela / Hantschel, Hans-Jürgen / Kroemer,
Sandra / Möller-Frorath, Monika / Ros, Lourdes (Hrsg.): DaF unterrichten. Basiswissen Didak-
tik Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (mit DVD-Video für PC und DVD-Player). 2. Aufl.
Stuttgart, S. 82–94.
Mangold, Max (Hrsg., in Zusammenarbeit mit der Dudenredaktion 2005): Duden – Das Aus-
sprachewörterbuch. 6. Aufl. Mannheim / Leipzig / Wien / Zürich.
Mehlhorn, Grit (2019): Phonetik. In: Jeuk, Stefan / Settinieri, Julia (Hrsg.): Sprachdiagnostik
Deutsch als Zweitsprache. Ein Handbuch. Berlin, S. 245–276.
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Reinke, Kerstin (2019a): Webinar vom 17.12.2019: Aussprache üben: eine Chance für ganzheit-
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[Online: https://www.derdiedaf.com/mediathek-reihe-live-talks/c-284].
Reinke, Kerstin (2019b): Webinar vom 09.04.2019: Im Rhythmus geht es besser! Aussprache,
Grammatik und Wortschatz mit kreativen Rhythmustexten. Stuttgart.
[Online: https://www.derdiedaf.com/mediathek-aufzeichnung-online-seminare/c-241].
Reinke, Kerstin (2015a): Gesprächs- und Aussprachekompetenz im DaF-Unterricht – Grundla-
© Copyright Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Berlin.

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Die Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.

Kontrastive Phonetik | Einführung | ESV

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Fischer, Andreas (2007): Deutsch lernen mit Rhythmus: Der Sprechrhythmus als Basis einer in-
tegrierten Phonetik im Unterricht Deutsch als Fremdsprache – Methode und Material. Leipzig.
Frey, Evelyn (1995): Kursbuch Phonetik. Ismaning.
Haber, Olga / Hannappel-Schröder, Katrin / Peters, Benno (2018): SCHULE deine Ausspra-
che. Phonetiktrainer B2 – C2 für Lehrerinnen und Lehrer. Hamburg.
Hirschfeld, Ursula / Reinke, Kerstin / Reinke, Dietmar (2013): Phonetik Simsalabim Online.
[Online: http://simsalabim.reinke-eb.de/]2.
Hirschfeld, Ursula / Reinke, Kerstin / Stock, Eberhard (2007): Phonothek intensiv. Ausspra-
chetraining. Berlin / München.
Niebisch, Daniela (2020a): Deutsch üben. Phonetik – Übungen und Tipps für eine gute Aussprache
B1. München.
© Copyright Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Berlin.

Niebisch, Daniela (2020b): Deutsch üben. Phonetik – Übungen und Tipps für eine gute Aussprache
A2. München.
Niebisch, Daniela (2019): Deutsch üben. Phonetik – Übungen und Tipps für eine gute Aussprache
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Niebisch, Daniela (2014): Praxisbuch Phonetik: Aussprachetraining für Deutsch als Fremdsprache.
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Reinke, Kerstin (2012): Phonetiktrainer A1–B1. Stuttgart.

2 Alle Internetquellen in diesem Beitrag wurden am 26.01.2021 letztmals geprüft.

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Kontrastive Phonetik | Einführung | ESV

Reinke, Kerstin (2011): Einfach Deutsch aussprechen. Phonetischer Einführungskurs Deutsch als
Fremdsprache. Leipzig.
Reinke, Kerstin / Hirschfeld, Ursula (2014): 44 Aussprachespiele. Stuttgart.
Rug, Wolfgang (2012): 77 Klangbilder gesprochenes Deutsch. Übungen, Spiele, Tipps und Tricks
zum phonetischen Training Deutsch als Fremdsprache. Leipzig.

Hinweis
Für Anmerkungen oder Fragen ist Silvia Dahmen Ihre Ansprechpartnerin:
<silvia.dahmen@uni-leipzig.de>.
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Die Reihe Kontrastive Phonetik für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
wird herausgegeben von:
Silvia Dahmen / Ursula Hirschfeld / Swetlana Meißner / Kerstin Reinke

^ Die kontrastiven Studien ermöglichen eine zielgruppen-


spezifische sowie fachlich und methodisch fundierte Arbeit
an der Aussprache im DaF- / DaZ-Unterricht. Sie wenden sich
an DaF- / DaZ-Lehrende und Studierende, aber auch an Lehrende
und Studierende verschiedener Philologien, der Interkulturellen
Germanistik, von Lehramtsstudiengängen sowie an alle
linguistisch Interessierten.
Nach kurzen Ausführungen zur Sprache werden, vergleichend
mit dem Standarddeutschen der Bundesrepublik Deutschland,
prägnant und übersichtlich die suprasegmentalen (Wortakzent /
Wortgruppenakzent, Rhythmus, Sprechmelodie) und die
segmentalen (Vokale, Konsonanten) Einheiten und Merkmale
sowie die Phonem-Graphem-Beziehungen dargestellt. Daraus
werden phonetische Lehr- und Lernschwerpunkte abgeleitet.
Es folgen weiterführende Publikationshinweise für eine vertie-
fende Beschäftigung mit der jeweiligen Sprache.
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www.ESV.info

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