Sie sind auf Seite 1von 4

Öffentlicher & privater Sprachgebrauch

Buch S.230

1. a) - Mfg : Mit freundlichen Grüßen


- Ptmm : please tell me more
- MU : miss you
- SMS : schreib mir schnell
- t+ : think positive

b) Das linke Smartphone ist eine private Nachricht, da sie umgangssprachliche Sprache
beinhaltet, ein sehr vertrautes Verhältnis zwischen den Personen herrscht, sowohl deutsch als
auch englisch geschrieben wird und weil die Person über gossip spricht.
Das rechte Smartphone enthält eine öffentliche Nachricht, da sie sehr formell gestaltet ist,
sowohl in der Anrede, als auch in der Verabschiedung. Sie über richtige Zeichensetzung verfügt
und keinerlei Gefühle enthält.

2. Ein Beispiel dafür, dass beim Simsen oder beim Chatten Mündlichkeit simuliert wird sieht man
in Zeile 26-30, da in der Mündlichkeit sehr häufig das Pronomen „Ich“ einfach weggelassen
wird und das dazu führt, dass das Verb an erster Stelle rückt. „Komme heute nicht“ oder „bin
krank“ wird sowohl in der mündlichen Sprache, als auch beim Simsen genutzt. Des Weiteren
zählen noch Ausdrücke wie „Bin wach“ dazu.

3. a) Im Text wird die Position, dass die SMS-Sprache nicht als Sprachverfall gilt, vertreten.
Abkürzungen, wie Mfg oder Gute N8 sind schon viel früher von Gebrauch gewesen und sind
daher keine Folge der SMS-Sprache. Darüber hinaus behauptet der Autor, dass fast alle
Abkürzungen aussehen, als würden sie aus dem Duden selbst stammen. Und wie bereits
erwähnt weist die SMS-Sprache erstaunlich viele Gemeinsamkeiten mit der Mündlichen
Sprache auf.

b)
- 90% aller in Kurznachrichten verwendeten Wörter sehen aus wie aus dem Duden entstanden
- die verwendeten Abkürzungen sind keine Erfindung der SMS-Tipper
- SMS-Sprache ähnelt der Schriftsprache
- insgesamt bewertet er diese positive und nützlich

c)
-Assimilation (kommste)
- konventionelle Abkürzungen (MO. für Montag, u. Für und oder Std. für Stunde)
- Satzzeichen werden weggelassen (Amina hast du Zeit)
- Apokopen (nich, jetz)
- umgangssprachliche Lexik (dolle)
- Varietäten (Ey Alter)
- Iterationen (mir!!!!)
4. + -
- schnelles Antworten - verlernen von Groß/Kleinschreibung
- kurze Zeichen für lange Texte - Beistrichsetzung und Grammatikregeln gehen
verloren
- weniger Aufwand - Verarmung der „richtigen“ deutschen Sprache
- Förderung der „sprachlichen Kreativität“ der - Verwirrungen, denn nicht jeder versteht die
Jugendlichen SMS-Sprache
- „Geheimsprache“ - Erwachsene bleiben auf der Strecke

Buch S. 231

1. a)
- Verwendung von Umgangssprache (Z.23 „ollen Ding“)
- Lockerung bei Rechtschreibregeln (Z.23 Kommasetzung falsch)
- keine angemessene Anrede (Z.56 „Hi“ „Hallo“ „Servus“)

b)
- Bei der Email an ihren Dozenten ist es das erste mal, dass sie mit einer offiziellen und
asymmetrischen Sprache konfrontiert werden
- Unwissenheit : was ist wann und wo angemessen ist den Studenten unklar
- Keine klare Differenzierung
- Nutzung von mündlicher Sprache
- Gewohnheit : SMS-Sprache, keine Grammatik

c) Inhaltlich und formal unangemessen für eine offizielle Email ist:


- umgangssprachliche Anrede und Verabschiedung
- „freundschaftliches“ Verhalten: Verhältnis muss klar sein
- falscher Gebrauch von Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung
- private Informationen
- Schimpfwörter
- Slang

d) Sehr geehrter Herr Seifert,


ich hoffe, dass meine Mitschülerin Ihnen die Nachricht übermittelt hat, dass mein Zug leider
ausgefallen ist und ich daher nicht zum Unterricht erscheinen konnte. Selbstverständlich werde
ich Ihnen eine angemessene Entschuldigung in Form eines Attests zukommen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
XY

2. a) nein, da ich immer mehrmals meine Mails Korrektur lese


b) Wenn du an eine Autoritätsperson, wie einen Lehrer oder deinen Vorgesetzten schreibst,
solltest du Folgendes beachten:
- durchgängig formale Sprache
- Anrede und Verabschiedung angemessen
- keine privaten Infos, bzw. zu viele
- Grammatik, Satzzeichen und Rechtschreibregeln mehrmals überprüfen
Fordern und fördern - Netzsprache untersuchen
Buch S. 232

1. a)
- Abkürzungen: „kewle Sache“
- abgewandte Grammatik: „ 'n bisschen weit“
- falsche Rechtschreibung: „gude Musik is nix zu weit“
- Groß/Kleinschreibung falsch

b)
- ein bisschen weit
- Awas, für gute Musik ist nichts zu weit
- Und wir Rheinländer sind arme Menschen
- GIAA ist ein gutes Stück geil

2. a)
- „nix“ steht für „nichts“
- „ 'n“ steht für „ein“

b)
- einfacher
- Gewohnheit
- schneller

3. a)
- Ähnlichkeiten zur Mündlichen Sprache
- Viele Infos mit möglichst wenig Textaufwand
- Häufige Abkürzungen (aka, asap, lg)
- Immer größere Menge verwendet Netzsprache
- Zu erziehende Wirkung: gesprochene Schriftsprache
- Worte werden einfach weggelassen

b) Rechtschreibung wird häufig ignoriert, weil:


- keiner darauf Acht gibt
- es schneller ohne geht
- man mit Freunden/Bekannten schreibt
- unwichtig
- Unwissenheit: Viele kennen die Rechtschreibregeln gar nicht mehr
Testet euch!
Buch S. 233

1. Jennerjahn hält den Antrag für Absurd, weil:


- wir es mit ursächsischer Sprachpflege zu tun haben
- die meisten Wörter aus urgermanische Sprachpflege vom Feinsten und den gebildeten
Traditionalisten verrät

2. Die deutsche Sprache ist ein Sprachenbastard, weil sie Lehnwörter aus verschiedenen Sprachen
besitzt. Lateinische, Französische und Anglizismen. Ein Bastard ist eine Mischung aus
verschiedenen Arten und aufgrund der Tatsache, dass die deutsche Sprache eine Mischung aus
vielen verschiedenen Sprachen ist, ist sie ebenso ein Bastard.

3. Computer ist ein Begriff aus der Technologie, aus dem IT-Bereich, er ist sowohl fachspezifisch,
als auch ein allgemein genutzter Begriff. Zusammenrechner hingegen ist viel altmodischer und
wird von fast keinem genutzt und die denotative Bedeutung ist den meisten Menschen sogar
unklar.
4. /
5. „tau val Tied am Reekner“ ist westfälisch
6. Die englische Sprache ist mit der Niederdeutschen (Plattdeutsch) Dialektgruppe verwandt.