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Stoffwechselendproduktkonsistenztheorem

nach Nonsens Güllmann

Inhalt
1. Vorwort ............................................................................................................... 2
2. Der Konsistenz-Rückstands-Quadrant ................................................. 2
2.1 Inhalt und Aussage .................................................................................. 3
2.1.1 Quadrat 1 .................................................................................................. 3
2.1.2 Quadrat 2 .................................................................................................. 3
2.1.3 Quadrat 3 .................................................................................................. 3
2.1.4 Quadrat 4 .................................................................................................. 3
2.1.5 Punkt 5 ...................................................................................................... 4
2.1.6 Punkt 6 ...................................................................................................... 4
2.1.7 Punkt 7 ...................................................................................................... 4
2.1.8 Punkt 8 ...................................................................................................... 4
2.1.9 Punkt 9 ...................................................................................................... 4
2.1.10 Strecke 10 ................................................................................................ 4

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1. Vorwort

Eine der wenigen großen Wahrheiten unserer Zeit, die seit jeher in ihrem Bestand
unangetastet waren und auch bleiben werden, ist, dass der Mensch Stuhl ausscheidet. Auf
welche Art das geschieht scheint zunächst willkürlich und systemlos. Bei genauerer
Betrachtung jedoch offenbart sich ein Schema, dem die gesamte organische Abfallproduktion
zu Grunde liegt. Diese Arbeit soll zeigen, wie sich der menschliche Kot kategorisieren und
bewerten lässt.

2. Der Konsistenz-Rückstands-Quadrant

Die folgende Darstellung bildet die möglichen Paarungen aus Stuhlbeschaffenheit und den
Rückständen, die nach der analen Reinigungsprozedur des Stuhlgangs am Zellstoff
verbleiben.
Es sei noch einmal ausdrücklich erwähnt, dass hier kein funktionaler Zusammenhang
dargestellt ist, sondern die geometrischen Orte möglicher Kombinationen der oben
genannten Charakteristika.

Rückstand am Zellstoff
Anzahl benötigter Zellstoffeinheiten
Viel 9

2 1

8 6
mittel
5

3 4

Nichts 7 10
Flüssig mittel Stein Flüssigkeitsanteil
Weich Hart Härtegrad

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2.1 Inhalt und Aussage

Die Achsen des Koordinatensystems entsprechen je einer Länge von 100%. Der Quadrant
wird durch streckenhalbierende Vertikale auf je der Abszisse und Ordinate in vier Quadrate
eingeteilt. Darüber hinaus ergeben sich weitere Spezialfälle aus den Schnittpunkten von
Vertikalen, Abszisse, Ordinate und achsenparallelen asymptotischen Achsenendmaximalen.
Folgende geometrische Orte sind dabei von Bedeutung:

2.1.1 Quadrat 1

Quadrat 1 stellt die Kombination aus hohem Härtegrad, geringem Flüssigkeitsanteil und
hohem Zellstoffverbrauch dar. Diese Paarung ist zweifellos eine der unbequemsten, da in
Phase 1 der Stuhlgang und in Phase 2 die Reinigung inversoptimal verlaufen. Da die
Freilegung der produzierten Kotmassen hier mitunter schweißbegleitete Schmerzen
hervorruft, gilt diese spezielle Form des „Steinschiss‘“ als die unangenehmste überhaupt.
Phase 3, die Reinigung des Kotfängers, bleibt dabei in jedem Fall bei der Beseitigung einer
schmalen bis mittelbreiten Kotspur, die beim Aufprall und anschließendem Spülvorgang
entsteht.

2.1.2 Quadrat 2

Quadrat 2 entspricht Stuhlgang mit niedrigem Härtegrad, aber hohem Flüssigkeitsanteil und
hohem Zellstoffverschleiß. Auch diese Form der Endproduktausscheidung ist absolut nicht
erstrebenswert, da sich beim Verlassen des Darms konsistenzbedingt eine hohe Streuung
einstellt. Diese hat eine üppige bis nahezu vollständige Kotoberfläche auf dem Porzellan des
Wasserklosets zur Folge. Hier ergibt sich nach der Rektalreinigung in Phase 2 eine
unangenehme Reinigungspflicht für den Porzellanstuhlfänger in Phase 3. Diese fällt durch die
gummiartige Masse in der Regel durch eine lange bis sehr lange Dauer auf.

2.1.3 Quadrat 3

Wie auch in Quadrat 2 hat hier der Stuhlgang eine hohe Verschmutzungsrate des
Badmobiliars zur Folge. Anders ist hier aber der Verbrauch an Afterreinigungstüchern
minimal, da die Konsistenz zwar sehr dünn, aber gummifern ist. Anschließend ist zwar
seltenst eine Reinigung des Klos ausbleibend, diese ist aber von wesentlich kürzerer Dauer
als die in Quadrat 2.
Diese Art des Stuhls weist in nahezu 100% aller auftretenden Fälle die Fähigkeit auf, auf der
Wasseroberfläche zu schwimmen.

2.1.4 Quadrat 4

Quadrat 4 zeichnet sich durch hohe Stuhlfestigkeit, aber geringen Papierverbrauch aus. Die
zwar feste, aber nicht klebende Konsistenz erspart eine extensive die Reinigung in Phase 2
und 3.

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Für schmerzresistente Probanden ist diese Form des Stuhls teilweise keine unangenehme.

2.1.5 Punkt 5

Punkt 5 ist der Schnittpunkt der achsenhalbierenden Vertikalen. Er ist durch mittleren
Härtegrad, Flüssigkeitsanteil und mittleren Zellstoffverschleiß aus. Diese auf den ersten Blick
besondere Form des Stoffwechselendprodukts stellt den Durchschnittsfall dar, wie er in den
meisten Fällen zu erwarten ist.
Das Subjektive Häufigkeitsparadoxon erklärt, warum der „Normschiss“ tatsächlich aber ein
Spezialfall ist:
Durch die persönliche Wahrnehmung bedingt, nehmen wir negativ geartete
Kotausscheidungen bewusster wahr, sodass wir sie aktiver memorieren und sie
dadurch öfter in Erinnerung haben. Dadurch wird der tatsächlich häufiger
eintretende Normalstuhl zur erinnerungstechnischen Seltenheit.
2.1.6 Punkt 6
Punkt 6 – mittlerer Papierverbrauch, maximale Festigkeit. Im Volksmund auch klassisch
„Steinschiss“ genannt. Nahezu immer mit Schmerzen bei der Ausscheidung verbunden.

2.1.7 Punkt 7
Punkt 7 stellt das Ziel eines immerwährenden Strebens dar: Der perfekte Stuhlgang. Neben
einer perfekt genormten Konsistenz mittlerer Flüssigkeit und Härte macht sich diese durch
keinerlei Kotrückstände am Rektum bemerkbar. Reinigung des After und der Fangschüssel
entfallen komplett.

2.1.8 Punkt 8
Minimalkonzentrierte Konsistenz – hier handelt es sich per Definition um Flüssigkeit, die aus
dem Darm dringt. Nicht selten hat man bei dieser Form des Kots das Gefühl aus dem Arsch zu
pissen, was eine gewisse Verwirrung hervorrufen kann.

2.1.9 Punkt 9
Mittlere Konsistenz und Härtegrad, aber maximale Zellstoffverbrauch: Das ist der sogenannte
„Gummi-„ oder „Klebeschiss“. Hierbei stechen die besonders aufwändige und langwierige
Säuberung des Afters und sehr kratzresistente , auch „Bremspuren“ genannte,
Kotrückständehervor.

2.1.10 Strecke 10
Die Strecke mit dem Index 10 bildet den geometrischen Ort aller möglichen Kombinationen
von Härtegrad, Flüssigkeitsanteil mit dem niedrigsten Klopapierverbrauch ab. Kennzeichnend
für diese Art des Stuhlgangs ist der nicht vorhandene Reinigungsbedarf jedweder beteiligter

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Körperteile oder Einrichtungen. In seltenen Fällen bleibt sogar die Ausscheidung selbst
unbemerkt und die Auffindung der produzierten Abfallmasse aus. Diese Erscheinung wird
gemeinhin auch als „Geisterschiss“ bezeichnet.

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