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Herr Bourita unterhält sich mit dessen kongolesischen Amtskollegen

Rabat-Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische


Zusammenarbeit und für die im Ausland ansässigen Marokkaner, Herr Nasser
Bourita, traf sich am Montag per Videokonferenz mit dem Minister für
auswärtige Angelegenheiten, für Zusammenarbeit und für Kongolesen im
Ausland der Republik Kongo, Herrn Jean-Claude Gakosso.

Die beiden Minister bejubelten die ausgezeichneten Freundschafts-und-


Solidaritätsbeziehungen zwischen den beiden Staaten unter der Führung seiner
Majestät des Königs Mohammed VI. und seines Bruders seiner Exzellenz des
Präsidenten Denis Sassou N'guesso, daran erinnernd, dass diese bilateralen
Beziehungen nach den Freundschafts-und-Arbeitsbesuchen seiner Majestät des
Königs in der Republik Kongo im Februar 2006 und im April 2018 verstärkt
wurden, verweist darauf eine Pressemitteilung des Ministeriums für auswärtige
Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland
ansässigen Marokkaner.

Diese Besuche führten im Besonderen zum Abschluss mehrfacher Abkommen


in verschiedenen Bereichen (Gesundheit, Landwirtschaft, Seefischerei, Energie,
Tourismus usw.) und zum Beginn der Bauarbeiten eines Landepunkts im
Fischereihafen von Yoro in Brazzaville, der gleichen Quelle nach.

Bezugnehmend auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit betonten die beiden


Minister die wichtige Rolle des Privatsektors bei der Verstärkung der
partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten. In diesem
Kontext pflichteten sie der Organisation eines marokkanisch-kongolesischen
Wirtschaftsforums und der Einrichtung eines Wirtschaftsrats zur weiteren
Verstärkung des Wirtschafts-und-Handelsaustauschs zwischen Marokko und
Kongo bei.

Die beiden Parteien begrüßten überdies Marokkos Engagement zugunsten der


Solidarität mit Kongo, das sich in der Gewährung einer Königlichen Spende
vorbeugender medizinischer Geräte gegen die COVID-19-Pandemie im Juni
2020 und dem Beistand der regionalen Initiative des kongolesischen Präsidenten
„Blue Fonds für das Kongobecken“ niederschlägt.

Die beiden Parteien begrüßten die perfekte Übereinstimmung der


Ansichtspunkte der beiden Staaten zu den verschiedenen regionalen und
internationalen Fragen gemeinsamen Interesses, die Priorität und das Interesse
der beiden Staaten an der Entwicklung der politischen
Konsultationsbeziehungen unterstreichend, welche auf dem Respekt und der
Verteidigung der Souveränität sowie der Einheit der afrikanischen Staaten
abstützen.

Im Hinblick auf die Frage der marokkanischen Sahara lobte die marokkanische
Seite die positive Haltung Kongos zu dieser Frage, die dazu führte, dass sie die
Anstrengungen des Königreichs Marokko im Hinblick auf eine verhandelte
politische Lösung dieses regionalen Konflikts unterstützte, stellt die
Pressemitteilung fest, nachschiebend, dass Herr Jean-Claude Gakosso die
Ernsthaftigkeit und die Glaubwürdigkeit der marokkanischen Autonomie-
Initiative zur Sprache brachte, um unter der Schirmherrschaft der Vereinten
Nationen eine definitive Lösung dieses Konflikts zu erzielen, wie durch den
Entscheid 693 bestätigt wird, der vom Gipfel der Afrikanischen Union (AU) in
Nouakchott in 2018 verabschiedet wurde.

In Bezug auf Libyen begrüßten die beiden Minister die bereits von der neuen
Exekutive geleisteten Bemühungen um eine politische Schlichtung der Lage in
diesem Land, die wichtige Rolle der AU bei der Suche nach einer Lösung in
Libyen durch den hochrangigen Ausschuss für Libyen unter der Leitung vom
Präsidenten Denis Sassou N'guesso in den Mittelpunkt stellend.

Sie begrüßten darüber hinaus Marokkos ständiges Engagement, die libyschen


Parteien bei der Schlichtung der Krise in Libyen gemäß den Hochanweisungen
und Richtlinien seiner Majestät des Königs Mohammed VI. im Interesse dieses
Bruderlandes zu verhelfen, um die Stabilität des gesamten Nordens und der
afrikanischen Region zu garantieren sowie um die wirtschaftliche Integration im
arabischen Maghreb zu erreichen, fuhr dieselbe Quelle fort.

Die beiden Minister pochten auch darauf, dass die Kommunikation und die
Koordinierung auf den verschiedenen multilateralen Plattformen, im Besonderen
innerhalb der AU und der Vereinten Nationen, versstärkt werden müssen, um
die auf der Ebene dieser Gremien ergriffenen diplomatischen Maßnahmen
homogener mit den offiziellen Positionen der beiden Staaten zu verschiedenen
Themen gemeinsamen Interesses zu gestalten.

In diesem Sinne verpflichten sich die beiden Parteien dazu, die marokkanischen
und kongolesischen Kandidaturen auf der Ebene regionaler und internationaler
Gremien auf konzertierter und gegenseitiger Weise zu unterstützen, schließt die
Pressemitteilung damit ab.
Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com