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gegen Mobilfunk: Gleich jetzt Kalzium ist nicht irgendein Stoff in unserem Körper, sondern einer, der für die Kommunikation der Körper- und
Nervenzellen maßgebend ist. Von den 1 kg bis 1,5 kg Kalzium im Körper eines Erwachsenen befinden sich Downloads
hier eintragen!
99 Prozent in den Knochen, nur 1 Prozent liegen in Form freier Kalziumionen vor. Und diese sind von größter Gratis-Umrechner für
Mobilfunkgeschichten: Leistungsflussdichte,
lebenserhaltender Bedeutung, denn Kalziumionen wirken als Botenstoff zwischen Zellen und sind
Bürgerinitiativen erzählen Feldstärke und mehr
entscheidende Signalgeber für wichtige Zellfunktionen. Gäbe es eine pathologische Wirkungen
Bürgerkrieg wegen E-Plus- elektromagnetischer Felder (EMF) auf die Kalziumfunktionen im Körper, es wäre in Anbetracht der globalen
Sendemast Verbreitung des Mobilfunks eine Katastrophe. Bislang gibt es dafür jedoch keine Anhaltspunkte, auch wenn
München: Handyverbot zuweilen das Gegenteil behauptet wird. Dr. Giulia Ratto gibt einen Überblick, was die Forschung gegenwärtig
in Bussen und Bahnen über EMF + Kalzium weiß (23.06.2010).
Veranstaltungskalender
Angaben zum Kalziumaustausch unter Befeldung tragen zum Verständnis biologischer Prozesse nichts bei. Deswegen
Wann wo was los ist
wird hier, stark verkürzt und vereinfacht, zuerst die biologische Funktion des intrazellulären Kalziums ohne Einfluss
Umfragen elektromagnetischer Felder (EMF) beschrieben.
Schon abgestimmt?
Forum Rolle des intrazellulären Kalziums
Diskutieren & Informieren Die intrazelluläre Kalziumkonzentration ist normalerweise sehr niedrig (nmol/l). Kalzium hat in Zellen eine Signalfunktion Miniplakate fürs Auto
Linkliste – ein Anstieg der Konzentration erfolgt durch Freigabe aus intrazellulären Reservoiren (z.B. endoplasmatisches
Links: Immer frisch & saftig Retikulum) oder durch Einstrom aus dem extrazellulären Raum (z.B. durch Kalzium-Ionenkanäle). So etwas passiert als
Reaktion auf die Aktivierung bestimmter Rezeptoren, etwa durch Botenstoffe im Körperinneren, oder durch Reize von Abschirmung Mumetall
Gästebuch Außen in Sinnesorganen (Licht, Gerüche, Geräusche ...). elektromagnetische
Lob & Tadel EMF-Wirkmechanismen auf Kalziumionen Abschirmungen
Jede Zelle hat im Ruhezustand ein negatives
Gerichtsurteile Membranpotential – zwischen dem Inneren der Zelle und Alle freien Ionen im Körper bewegen sich durch Zellmembranen Permenorm, Cryoperm
LG Kempten erkennt nicht dem Außenraum herrscht eine negative Potentialdifferenz entsprechend einem vorhandenen natürlichen elektrischen und biv-niederstetten.de
(etwa –70 mV), die Zelle ist polarisiert. Durch den Einstrom chemischen Gradienten. Dabei diffundieren sie durch offene
auf Mietminderung
Ionenkanäle, oder werden mittels spezieller Membranproteine
OVG Hamburg stoppt positiv geladener Kalzium-Kationen in den intrazelluären
(Pumpen) auch gegen die jeweiligen Gradienten aktiv
Baustopp gegen T-Mobile Raum, als Reaktion auf die beschriebene Aktivierung von transportiert. Niederfrequente Magnetfelder können im Körper
Rezeptoren, verringert sich diese Potentialdifferenz – die zusätzliche elektrische Felder induzieren. Dadurch werden die
Nachbar muss Mast dulden
Zelle wird depolarisiert. Überschreitet diese Depolarisation natürlich vorhandenen elektrischen Gradienten verändert, und
VG Neustadt lehnt Eilantrag z.B. in Nervenzellen eine bestimmte Schwelle, werden die Bewegungen von Ionen durch Ionenkanäle beeinflusst. Dies
gegen Mobilfunkmast ab spannungsabhängige Ionenkanäle aktiviert und es kann bis zur Nervenstimulation führen, passiert aber erst bei
Bebauungspläne in entstehen Nervenimpulse: Die Nervenzelle leitet das über hohen magnetischen Feldstärken oberhalb der Grenzwerte.
Rheinland-Pfalz keine Hürde die Rezeptoraktivierung und den Kalziumanstieg vermittelte
für Mobilfunker Signal weiter. In Muskelzellen, auch Herzmuskelzellen,
BVGH: Vodafone unterliegt werden mittels Kalzium die Kontraktionen gesteuert. Bei der
Aktivierung von Immunreaktionen spielt das Kalzium An dieser Position blockiert ein
Sendeverbot für illegal ebenfalls eine Rolle als Signalgeber. Programm zur Unterdrückung
errichtete Station von Popup-Fenstern oder ein
Nach der erfolgten Signalübertragung wird die
Na sowas! Werbeblocker die Darstellung
Kalziumkonzentration im Zellinneren durch aktiven
von Google-Anzeigen.
Rätselhaftes Rindersterben Transport wieder gesenkt und das Kalzium ausgeschieden
auf dem Stengel-Hof oder in Reservoiren gespeichert. Eine zu hohe intrazelluläre
Schirmschlauch Kalziumkonzentration schädigt die Zellen.

Minister Huber kneift Mögliche Wirkungsmechanismen der EMF


WLAN schlimmer als DECT
Ist es nun aus physikalischen oder biologischen Gründen zu
Schnurlostelefone: Auch erwarten, dass die Kalziumkonzentration durch nieder- oder
DECT-Zulassung läuft Ende hochfrequente elektromagnetische Felder beeinflusst Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Membrane_potential_ions_en.svg
2008 aus werden kann?
Hochfrequente elektromagnetische Felder erwärmen das
Blauer Handyengel in Not Niederfrequenz (NF): Starke äußere Magnetfelder Gewebe. Erwärmung führt zur Reduktion von
Gefährlich: Dacharbeiten können im Körper elektrische Ströme und Potentiale Membranwiderständen. Das kann zu geringfügigen Änderungen
unter Sendemasten induzieren. Sind diese stark genug, können sie direkt zu im Membranpotential und im Ionenfluss durch Ionenkanäle
einer Nervenreizung führen. Da Kalzium bei diesem führen. Weiterhin sind viele Membranproteine – Rezeptore,
Naila: Krebs um Sender Ionenkanäle, Transportproteine – extrem temperaturempfindlich.
Prozess eine Rolle spielt, ist davon auszugehen, dass auch
Schmiergeldverdacht gegen die Kalziumkonzentration beeinfluss wird. Die Grenzwerte Wenn sie infolge von Erwärmung ihre Konformation verändern,
Mobilfunkkonzern Ericsson hat dies Einfluss auf die Bewegung von Ionen durch die
(ICNIRP, 1998) sind so bemessen, dass eine Nervenreizung
Zellmembran. Unsere Thermoregulation sorgt dafür, dass die
Digitaler Behördenfunk ausgeschlossen ist. Schwache elektrische Potentiale Körpertemperatur nur um ca. ±1 °C schwankt, in diesem
Messtechniker melden unterhalb der Schwelle für die Aktivierung der Zellen Bereich sind die beschriebenen Prozesse unbedenklich, auch
“Widerstandsnester” können allerdings induziert werden und es ist nicht die Grenzwerte sind daran angelehnt. Gut zu wissen
ausgeschlossen, dass diese Potentiale die Bewegung von Alle hier beschriebenen Prozesse gelten für alle Ionen und nicht
Spendable Anna Swelund
Ionen (nicht nur Kalzium, alle Kationen und Anionen) durch spezifisch für Kalzium. Die einzige denkbare Ausnahme wäre, Standortdatenbanken
verschenkt wieder Handys
die Zellmembran beeinflussen. Solange jedoch die dass ein spezifischer Kalzium-Ionenkanal oder-Transportprotein Kein Versicherungsschutz
Vorsorge Potentialschwelle zur Zellaktivierung nicht überschritten temperaturempfindlicher wäre als alle anderen. Dann könnte es für Mobilfunker
Mobilfunk-Vorsorgemodelle wird, ist davon auszugehen, dass die Schwankungen der einen spezifischen Einfluss von HF-EMF auf das Kalzium-
Gleichgewicht geben. Den Einfluss einer Pulsmodulation würde
183 Fragen & Antworten
auf dem Prüfstand Ionenkonzentration im normalen physiologischen Bereich
aber selbst dies nicht erklären. aus Sicht der Netzbetreiber
bleiben und keine ungewollte Aktivierung physiologischer
Vorsorgemodell München Mobilfunk-Telefonhotline des
und regulatorischer Prozesse erfolgt.
Vorsorgemodell Salzburg Bund Naturschutz in Bayern
Hochfrequenz (HF): Hier ist der Wirkmechanismus ein ganz anderer, es kommt lediglich zu einer Erwärmung.
Vier Tipps für intelligenten Werden Zellmembranen erwärmt, sinkt ihr elektrischer Widerstand, und dies begünstigt natürlich den Ionenfluss durch Immobilien-Wertminderung
Umgang mit Handys die Membranen. Unterhalb der Grenzwerte, auch bei einer lokalen Exposition von bis zu 2 W/kg, bleibt die Erwärmung Handy: Mindestens 60 % der
Telefonieren in Bus, Auto, allerdings im Bereich einiger Zehntel Grad Celsius. Dies ist physiologisch normal und tritt auch infolge anderer Prozesse Sendeleistung bleibt im Kopf
Bahn doppelt schädlich als Hochfrequenz auf (Außentemperatur, körperliche Aktivität usw.). Der Einfluss auf Zellmembranen ist daher minimal Der Leuchtturmeffekt will erst
PLC: Die W-LAN-Alternative und die Ionenkonzentrationen bleibt auf jeden Fall im normalen physiologischen Bereich. noch erforscht werden
Günstiges CT1+ Welche Effekte sind infolge veränderter Kalziumkonzentration zu erwarten? Getarnte Mobilfunkmasten
Schnurlostelefon bei Conrad WLAN kontra PLC
Wie zuvor beschrieben hat Kalzium eine Signalfunktion in verschiedenen Bereichen. Zu erwarten wären deswegen
Gut zu wissen
Veränderungen der Signalübertragung und Effekte in folgenden Organen/Systemen (Endpunkte): Tipps & Tricks
Standortdatenbanken
Sinnesorgane – Sehen, Hören, peripheres Nervensystem usw. DECT-Basisstationen mit
Kein Versicherungsschutz Alufolie entschärfen
Zentrales Nervensystem – Gehirnaktivität (EEG), Kognition (Reaktionen, Gedächtnis).
für Mobilfunker
Herz/Kreislauf-System – Blutdruck, Puls, Herzratenvariabilität (das ist die Veränderung des Herzrhythmus’ in Handy klammheimlich auf
183 Fragen & Antworten Ruhe und unter Belastung; gibt Auskunft über die autonome Regulation des Körpers) Sendung? Selber testen mit
aus Sicht der Netzbetreiber Immunsystem Kofferradio!
Mobilfunk-Telefonhotline des Kinder
Bund Naturschutz in Bayern Welche Endpunkte wurden untersucht, und mit welchem Ergebnis?
Spezielle Information für
Immobilien-Wertminderung Im Zusammenhang mit HF EMF wurde bereits einiges erforscht, die intrazelluläre Kalziumkonzentration blieb dabei Kinder und Jugendliche
Handy: Mindestens 60 % der jedoch unbestimmt. Wäre sie gravierend verändert gewesen, hätte es in den beobachteten Organsystemen zu
Britischer Strahlenschutz
Sendeleistung bleibt im Kopf messbaren Effekten kommen müssen.
warnt vor Kinderhandys

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Sinnesorgane
Die Sinnesorgane wurden mehrfach untersucht, das Gesamtbild zeigt keinen Einfluss der HF EMF auf die visuelle
Wahrnehmung und das Gehör, auch keine Hörstörungen oder Tinnitus, wie häufig behauptet wird. Eine ausführliche Testballon: 3-Tasten-Handy für
Stellungnahme des BfS dazu findet sich in [1]. Kindergartenkinder
► In einem Projekt des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms (DMF) zum Gehör wurde die Aktivität eines Kinderhandy: Diverse Medien
Kalzium-Ionenkanals unter GSM- und UMTS-Einwirkung untersucht. Bis zu einer lokalen Exposition von 20 W/kg zeigte werben fleißig für Mobilfunker
hängen sich kein Effekt [2]. Profitsucht von T-Mobile
BMW erlässt für DECT ► In einem Projekt zum Sehen wurde kein Einfluss auf Nervenzellen in der Netzhaut gefunden [3]. macht vor Kindern nicht halt
strengen Vorsorgegrenzwert
► In einem Projekt zum Tinnitus wurde ebenfalls kein Effekt gefunden [4].
Der Leuchtturmeffekt will erst
► Weiterhin wurden zwei große Projekte auf EU-Ebene zum Einfluss von GSM und UMTS auf das Gehör an Menschen
noch erforscht werden
und Versuchstieren durchgeführt, ebenfalls mit negativem Ausgang [5], [6]. Messen
Getarnte Mobilfunkmasten
Zentrales Nervensystem Handystrahlung innerhalb
WLAN kontra PLC eines Linienbusses
Was das zentrale Nervensystem betrifft, gibt es noch immer eine kontroverse Diskussion, ob und welche Effekte es gibt
und was deren Bedeutung ist. Ältere Ergebnisse auf Verhaltensebene (Reaktionszeiten, Gedächtnis) haben sich nicht Das Wunder von NRW
bestätigt. Zum EEG berichten vor allem die Arbeitsgruppe Prof. Peter Achermann, Schweiz, [7] und die Arbeitsgruppe Auch Funkmessprojekt
Prof. Rodney Croft, Australien, [8] über signifikante und innerhalb der jeweiligen Arbeitsgruppen auch teilweise Baden-Württemberg mit
reproduzierbare Veränderungen. Hier scheinen die Frequenzbereiche des EEG um 14 Hz – 16 Hz und die Verfahrensfehler
entsprechende Pulsung des Expositionssignals eine Rolle zu spielen. Die Daten der beiden Arbeitsgruppen decken sich
aber nur teilweise, die Wirkmechanismen sind unbekannt, ein möglicher nicht-thermischer Ursprung wird diskutiert und SAR-Messungen vor Ort
die gesundheitliche Relevanz der sehr geringen Veränderungen ist unklar. Funkmessprojekt Bayern
► Im DMF konnten keine derartigen Effekte gefunden werden [9].
► Viele andere Forschungsgruppen finden diese Effekte ebenfalls nicht. Eine umfassende Stellungnahme des BfS zu
diesem Themenbereich wurde im Rahmen des DMF erstellt [10].
Herz/Kreislauf-System
Hierzu wurden einige Studien durchgeführt, mit
überwiegend negativen Ergebnissen. Bortkiewicz et al.
(1995, 1996) untersuchten beruflich exponierte Beschäftigte
von Radiosendern und fanden eine leichte Veränderung bei
Herzratenvariabilität und Blutdruck, allerdings ohne
klinische Relevanz. Mann et al. (1998) fanden keinen
Einfluss einer Exposition durch ein Mobiltelefon auf die
Herzratenvariabilität während des Schlafes. Braune et al.
fanden 1998 unter GSM-Handy-Exposition eine Erhöhung
des Blutdrucks, konnten dieses Ergebnis aber in einer
einfach-blinden erweiterten Studie 2002 nicht
reproduzieren. Tahavainen et al. (2004) fanden in einer
ähnlichen doppel-blinden Studie ebenfalls keinen Einfluss
einer GSM-Handy-Exposition auf Blutdruck und
Herzrhythmus. Müller et. al (2004) fanden in einer
doppelblinden Studien unter schwacher Exposition (max. 10
mW/m², 77 GHz) keinen Einfluss auf physiologische
Parameter wie Atmung, Puls, Blutdruck und
Hauttemperatur. Parazzini et al. (2007) untersuchten die Herzratenvariabilität in einer doppelblinden Studien unter
GSM-Handy-Exposition: Nicht die Exposition, sondern die körperliche Aktivität (Stehen gegenüber Liegen) beeinflusste
die Herzaktivität. Barker et al. (2007) fanden im Gegensatz zu der Ausgangshypothese keinen Blutdruckanstieg unter
einer GSM- oder Tetra-Endgeräte-Exposition.
Insgesamt deuten die Ergebnisse nicht hin auf einen Einfluss von HF-EMF auf Herz und Kreislauf.
Immunsystem
Ein Verfechter des Zusammenhanges zwischen Elektrosensibilität und Schädigung des Immunsystems ist Prof. Olle
Johansson vom Karolinska Institut in Schweden. In seiner Arbeit hat er sich in erster Linie mit Hautreaktionen gegenüber
Bildschirmarbeitsplätzen beschäftigt (Johansson 2006), überträgt seine Beobachtungen jedoch auch auf Mobilfunk.
Seine Ansichten hat er in Kapitel 8 des Bioinitiative-Reports zusammengefasst. Fakt ist: Viele Personen, die empfindlich
auf Umweltreize reagieren, und auch einige überzeugte Elektrosensible, haben Probleme mit dem Immunsystem, eine
Kausalität aber ist nicht belegt.
► In einem Projekt des DMF konnte kein Zusammenhang zwischen einer subjektiv empfundenen Elektrosensibilität und
Allergien oder Immunreaktionen gefunden werden [11].
► Russische Literatur aus den 70er und 80er Jahren deutete auf mögliche pathologische Immunreaktionen im Gehirn
von Ratten infolge einer HF-Exposition (2450 MHz, 0,16 W/kg, Ganzkörper-SAR). Eine Arbeitgruppe in Bordeaux hat
sich die Mühe gemacht die alte russische Expositionsanlage nachzubauen und die Experimente zu wiederholen – dabei
wurde kein Einfluss auf das Immunsystem gefunden (Poulletier de Gannes 2009).
► Nasta et al. (2006) untersuchten den Einfluss einer In-vivo-Exposition von Mäusen (GSM, 2 W/kg) auf die Aktivität
des Immunsystems – und fanden kein Effekt.
► Im Rahmen des DMF wurde in einer Langzeitstudie an Ratten auch das Immunsystem untersucht, wobei es sich
nicht um eine lokale Handy-Exposition, sondern um eine verhältnismäßig hohe Ganzkörperexposition über mehrere
Generationen hinweg handelte (0,4 W/kg GSM und UMTS). Das Immunsystem blieb unbeeinflusst [12].
Insgesamt deuten Laboruntersuchungen nicht hin auf einen Einfluss von HF EMF auf das Immunsystem.

Untersuchungen zum Einfluss von EMF auf den Kalziumhaushalt


Zwei unabhängige Arbeitsgruppen haben in den 70er und 80er Jahren Effekte von elektromagnetischen Feldern auf die
Kalzium-Ionenaktivität nachgewiesen.
► Bawin et al. (1975) fanden heraus, dass infolge
einer 20-minütigen amplitudenmodulierten Befeldung “Infolge der unterschiedlichen
(0 – 35 Hz) mit einer Trägerfrequenz von 147 MHz Wirkmechanismen dürften HF und NF
(10 W/m²) in Vorderhirnpräparaten von Küken ein erhöhter nicht dieselbe Wirkung haben.”
Kalziumausfluss auftritt bei Modulationsfrequenzen
zwischen 6 Hz und 20 Hz mit einem maximalen Effekt bei
16 Hz.
► Blackman et al. (1979) konnten dieses Ergebnis in einem vergleichbaren Versuchdesign (5 – 20 W/m²) nicht nur
bestätigen, sondern zusätzlich ein schmales „Energiedichtefenster“ mit einer spezifischen Energiedichte von 7,5 W/m²
beobachten. Ähnliche Befunde konnten auch bei einer 50-MHz-Trägerfrequenz (Blackman et al., 1980) und bei einer
450-MHz-Trägerfrequenz (Bawin et al., 1978) erzielt werden. Aktuell hat Blackman seine Ergebnisse im Kapitel 14 des
Bioinitiative-Reports und in Pathophysiology (2009) zusammengefasst. Dabei konzentriert er sich weiterhin auf
bestimmte Energiefenster und Pulsmodulationen, misst der Trägerfrequenz kaum eine Bedeutung bei und vermischt
unzulässigerweise die Einflüsse der HF- und NF-Felder.
Infolge der unterschiedlichen Wirkmechanismen dürften HF und NF nicht dieselbe Wirkung haben. Da aber in den 70er
und 80er Jahren die Ergebnisse aus zwei unabhängigen Arbeitsgruppen kamen, hielt die SSK sie 1992 für gesichert und
es wurde weiter geforscht, um die Mechanismen herauszufinden. Vermutet wurden direkte Einflüsse auf
Membranproteine, die u.a. für den Ionentransport durch die Zellmembran verantwortlich sind. Einige dieser Proteine sind
extrem temperaturempfindlich, eine Trennung thermischer und nicht-thermischer Effekte wird dadurch besonders
schwierig. In späteren Arbeiten wurden die o.g. Ergebnisse nicht bestätigt, wobei häufig unterschiedliche Methoden und
biologische Systeme benutzt wurden. Aus diesem Grund sah die Strahlenschutzkommission 2001 einen EMF-Einfluss
auf den Kalziumhaushalt weder bestätigt noch widerlegt.

Ausgewählte wichtige Arbeiten zu Kalzium & EMF

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► Meyer R, Gollnick F, Wolke S: Der Einfluss hochfrequenter EM-Felder auf die Calcium-Homöostase von
Herzmuskelzellen und Lymphozyten. FGF, Edition Wissenschaft, 2, 1995:
Untersucht wurde der Einfluss von Hochfrequenzfeldern auf die intrazelluläre Kalziumkonzentration in isolierten
Herzmuskelzellen und T-Lymphozyten. Die Ergebnisse lieferten unabhängig von der Trägerfrequenz und von der
Pulsmodulation keinen Hinweis auf einen Einfluss schwacher Hochfrequenzfelder auf die intrazelluläre
Kalziumkonzentration in beiden Zelltypen [13].
► Wolke S, Neibig U, Elsner R, Gollnick F, Meyer R: Calcium homeostasis of isolated heart muscle cells exposed to
pulsed high-frequency electromagnetic fields. Bioelectromagnetics 1996; 17 (2): 144 - 153
Es wurden mögliche athermische Auswirkungen einer Befeldung mit dem GSM-Standard auf das intrazelluläre
Kalziumgleichgewicht in isolierten Herzmuskelzellen von Meerschweinchen untersucht. Bis auf einen sehr kleinen
Unterschied bei der 900-MHz-Befeldung (moduliert mit 50 Hz) wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen der
Scheinbefeldung und der Hochfrequenzbefeldung gefunden. Gemäß den Ergebnissen dieser Untersuchung können
Einflüsse von gepulster HF EMF im GSM-Bereich auf den intrazellulären Kalziumgehalt von isolierten Herzmuskelzellen
nicht völlig ausgeschlossen werden, sie sind aber sehr unwahrscheinlich [14].
► Meyer R, Gollnick F, Wolke S, Conrad G, Bock H: Die Wirkung von hochfrequenten Elektromagnetischen Feldern auf
menschliche kultivierte T-Lymphozyten (Jurkat). FGF, Edition Wissenschaft, 10, 1996
Untersucht wurden Effekte gepulster HF EMF auf die intrazelluläre Kalziumkonzentration in kultivierten T-Lymphozyten.
Eine vergleichende Auswertung der Kalzium-Oszillationen in den verschiedenen Gruppen zeigte keine auffälligen
Unterschiede bei den Experimenten mit 900 MHz. Bei den Experimenten mit 1800 MHz entwickelten während der
Exposition 17,7 % der Zellen Kalzium-Oszillationen, während es bei den schein-exponierten Zellen nur 10,9 % waren.
Die Exposition könnte also zu einer höheren Aktivität führen. Bei einer Darstellung des gemittelten zeitlichen Verlaufs
der Kalziumkonzentration zeigte sich bei beiden Gruppen eine kleine vorübergehende Erhöhung der intrazellulären
Kalziumkonzentration kurz nach dem Einschalten des Feldes, die bei den scheinexponierten Zellen nicht auftrat.
Die Autoren in der Zusammenfassung: „Inwieweit es sich
bei dieser Verschiebung um ein zufälliges Ereignis, ein
Artefakt des Versuchsaufbaus oder einen wirklichen
Einfluss des Feldes handelt, lässt sich an Hand der
vorliegenden Daten noch nicht abschließend beantworten.
Ähnliche Effekte haben wir schon bei Experimenten mit
50 Hz magnetischen Felder beobachtet, sie ließen sich
allerdings bei einer Wiederholung der Experimente nicht
reproduzieren. Daraus folgt, dass ein ursächlicher
Zusammenhang zwischen Feld und dem kleinen transienten
Anstieg in der intrazellulären Kalzium-Konzentration nicht
mit Sicherheit hergestellt werden kann.“ [15]
► Glaser R: Einfluss EMF auf das Kalzium-Signalsystem
menschlicher Lymphozyten unter besonderer Beachtung
der elektrischen Feldkomponente, Abschlussbericht, FGF
2000
Im Frequenzbereich von 1 kHz bis 150 MHz wurde bei
hohen Feldstärken von bis zu 100 V/m kein Einfluss auf die intrazelluläre Kalziumkonzentration in menschlichen
Lymphozyten gefunden. Es konnten geringe Unterschiede zwischen kleinen Zellpopulationen gezeigt werden, die keinen
gesicherten, aber einen möglichen Feldeinfluss bedeuten könnten. Der Einfluss der UV-Strahlung war demgegenüber
eindeutig [16].
► Cranfield CG, Wood AW, Anderson V, Menezes KG: Effects of mobile phone type signals on calcium levels within
human leukaemic T-cells (Jurkat cells). Int. J. Radiat. Biol., 2001, 77(12): 1207-1217
Untersucht wurde, ob die Exposition mit simulierten GSM-Mobilfunksignalen die Kalziumkonzentration oder den
Kalzium-Signalcharakter in einer menschlichen Lymphozyten-Zelllinie beeinflusst. Es gab keinen Hinweis darauf, dass
hochfrequente Emissionen von Handys mit Änderungen des Kalziumlevels oder der Kalzium-Signalwirkung in
Lymphozyten einhergehen [17].
► Green AC, Scott IR, Gwyther RJ, Peyman A, Chadwick P, Chen X, Alfadhl Y, Tattersall JE: An investigation of the
effects of TETRA RF fields on intracellular calcium in neurones and cardiac myocytes. Int J Radiat Biol.
2005;81(12):869-85.
Es wurde getestet, ob TETRA-Felder (Terrestrial Trunked Radio, 400 MHz, mit 17 Hz gepulst) die intrazelluläre Kalzium-
Signalgebung erregbarer Zellen beeinflussen könnten. Die
Ergebnisse zeigten bei den untersuchten SAR-Werten “In keinem Fall deuteten die Ergebnisse
(5 mW/kg – 400 mW/kg) keinen Hinweis auf konsistente auf mögliche gravierende
oder biologisch relevante Wirkungen von TETRA-Feldern gesundheitlich relevante Effekte hin.”
auf das intrazelluläre Kalzium in Körnerzellen und
Herzmuskelzellen [18]. Präsentation der Ergebnisse [19].
► Platano D, Mesirca P, Paffi A, Pellegrino M, Liberti M, Apollonio F, Bersani F, Aicardi G: Acute exposure to low-level
CW and GSM-modulated 900 MHz radiofrequency does not affect Ba 2+ currents through voltage-gated calcium
channels in rat cortical neurons. Bioelectromagnetics. 2007, 28(8):599-607.
Untersucht wurde die Möglichkeit, ob eine akute Exposition bei GSM-modulierten 900 MHz HF EMF die Durchlässigkeit
spannungsabhängiger Kalziumkanäle in Nervenzellen modifizieren könnte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine
einzelne oder mehrfache Exposition bei 900 MHz HF EMF (unmoduliert oder GSM-moduliert) nicht-signifikant die Strom-
Amplitude und die Strom-Spannungs-Abhängigkeit der Kalziumkanäle verändert [20].
Zusammenfassend ergibt sich aus diesen Studien, dass es überwiegend keine oder geringe Effekte gab, in einigen
Fällen ein EMF-Einfluss aber nicht vollständig ausgeschlossen werden konnte. Die beobachteten Effekte waren klein,
selten und zum Teil nicht reproduzierbar, deswegen konnte es sich um Artefakte oder falsch-positive Ergebnisse
handeln. In keinem Fall deuteten die Ergebnisse auf mögliche gravierende gesundheitlich relevante Effekte hin.

Können Körperzellen Hochfrequenzsignale demodulieren?


Immer wieder wird diskutiert, ob nicht die Trägerfrequenz selber, sondern deren Modulation – bezüglich Kalzium um die
16 Hz – eine wichtigere Rolle spielt. Dies zu erforschen wurde mehrfach versucht, hier werden nur zwei Bespiele
erwähnt.
► 2003 hat Quirino Balzano eine theoretische Überlegung vorgeschlagen, nach der man testen könnte, ob Zellen
modulierte Hochfrequenzsignale demodulieren (Balzano & Sheppard 2003). Diese Theorie wurde im Rahmen des
Britischen Forschungsprogramms überprüft, eine Demodulation wurde nicht gefunden (Sheppard et al. 2008).
► Im Zuge des DMF wurde nach einer möglichen Demodulation ergebnislos gesucht [21]. Dabei wurde auch der
Ionenausfluss aus Zellen in einer speziellen Expositionskammer überprüft, aber nichts gefunden.
Dr. Giulia Ratto

Literatur
Grundlagen
Eckert R: Tierphysiologie. 2002, Thieme, Stuttgart
Evans WH, Graham JM: Struktur und Funktion biologischer Membranen. 1991, Thieme, Stuttgart
Heldmaier G, Neuweiler G: Neuro- und Sinnesphysiologie. Vergleichende Tierphysiologie 1. 2003, Springer, Berlin
Klinke R, Pape H-C, Silbernagel S: Physiologie. 2005, Thieme, Stuttgart
Shepherd GM: Neurobiology. 1994, Oxford University Press
Wehner R, Gehring W: Zoologie. 2007, Thieme, Stuttgart

3 of 5 03/14/2011 09:11 AM
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Fachartikel
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Bioelectromagnetics 24(7): 473-482
Barker AT, Jackson PR, Parry H, Coulton LA, Cook GG, Wood SM (2007) The effect of GSM and TETRA mobile
handset signals on blood pressure, catechol levels and heart rate variability. Bioelectromagnetics 28(6): 433-438
Bawin SM, Kaczmarek LK, Adey WR (1975) Effects of modulated VHF fields on the central nervous system. Ann N Y
Acad Sci. 247:74-81.
Bawin SM, Adey WR, Sabbot IM (1978) Ionic factors in release of 45Ca2+ from chicken cerebral tissue by
electromagnetic fields. Proc Natl Acad Sci U S A. 75:6314-6318.
Blackman CF, Elder JA, Weil CM, Benane SG, Eichinger DC, House DE (1979). Induction of calcium-ion efflux from
brain tissue by radio frequency radiation: Effects of modulation frequency and field strength. Radio Sci. 14:93-98.
Blackman CF, Benane SG, Joines WT, Hollis MA, House DE (1980). Calcium-ion efflux from brain tissue: power-density
versus internal field-intensity dependencies at 50-MHz RF radiation. Bioelectromagnetics 1980; 1 (3): 277-283.
1:277-283.
Blackman C (2009) Cell phone radiation: Evidence from ELF and RF studies supporting more inclusive risk identification
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Bortkiewicz A, Zmyslony M, Palczynski C, Gadzicka E, Szmigielski S (1995) Dysregulation of autonomic control of
cardiac function in workers at AM broadcasting stations (0.738-1.503 MHz). Electro- and Magnetobiology 14(3): 177-191
Bortkiewicz A, Gadzicka E, Zmyslony M (1996) Heart rate variability in workers exposed to medium-frequency
electromagnetic fields. J. Autonom. Nerv. Sys. 59:91-97
Braune S, Wrocklage C, Raczek J, Gailus T, Lücking CH (1998) Resting blood pressure increase during exposure to a
radio-frequency electromagnetic field. The Lancet 351: 1957-1958
Braune S, Riedel A, Schulte-Mönting J, Raczek J (2002) Influence of radiofrequency electromagnetic field on
cardiovascular and hormonal parameters of the autonomic nervous system in healthy individuals. Radiat. Res. 158:
352-356
Johansson O (2006) Electrohypersensitivity: State-of-the-Art of a Functional Impairment. Electromagn Biol Med 25(4):
245-258
Mann K, Röschke J, Connemann B, Beta H (1998) No effects of pulsed high-frequency electromagnetic fields on heart
rate variability during human sleep. Neuropsychobiology 38: 251-256
Müller J, Hadeler KP, Müller V, Waldmann J, Landstorfer FM, Wisniewski R, Kantz J, Lang F (2004) Influence of low
power cm-/mm-microwaves on cardiovascular function. Int. J. of Environ.l Health Res. 14(5): 331-341
Nasta F, Prisco MG, Pinto R, Lovisolo GA, Marino C, Pioli C (2006) Effects of GSM-Modulated Radiofrequency
Electromagnetic Fields on B-Cell Peripheral Differentiation and Antibody Production. Radiat. Res. 165(6): 664-670
Parazzini M, Ravazzani P,Tognola G, Thuroczy G, Molnar FB, Sacchettini A, Ardesi G, Mainardi LT (2007)
Electromagnetic fields produced by GSM cellular phones and heart rate variability. Bioelectromagnetics 28(2): 122-129
Poulletier de Gannes F, Taxile M, Duleu S, Hurtier A, Haro E, Geffard, M., Ruffié, G., Billaudel B, Lévêque P, Dufour Ph,
Lagroye I, Veyret BA (2009) Confirmation Study of Russian and Ukrainian Data on Effects of 2450 MHz Microwave
Exposure on Immunological Processes and Teratology in Rats. Radiat. Res. 172(5): 617-624
Sheppard AR, Swicord ML, Balzano Q (2008) Quantitative evaluations of mechanisms of radiofrequency interactions
with biological molecules and processes. Health Physics. 95(4): 365-396
SSK (1992) Schutz vor elektromagnteischer Strahlung beim Mobilfunk. Bundesanzeiger Nr. 43
SSK (2001) Grenzwerte und Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern
Tahvanainen K, Nino J, Halonen P, Kuusela T, Laitinen T, Länsimies E, Hartikainen J, Hietanen M, Lindholm H (2004)
Cellular phone use does not acutely affect blood pressure or heart rate of humans. Bioelectromagnetics 25(2): 73-83

Quellen
[1] http://www.emf-forschungsprogramm.de/int_forschung/wirk_mensch_tier/stellungnahmen/bhs04.html
[2] http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_abges/bio_075.html
[3] http://www.emf-Einforschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_abges/bio_085.html
[4] http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_abges/bio_076.html
[5] http://www.guard.polimi.it/home/home.html
[6] http://www.emfnear.polimi.it/
[7] http://www.nfp57.ch/files/layout/PAchermann.pdf
[8] http://www.acrbr.org.au/Research/human_neurobiology.aspx
[9] http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_abges/bio_096.html
[10] http://www.emf-forschungsprogramm.de/int_forschung/wirk_mensch_tier/stellungnahmen/gehirn_kognition.html
[11] http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_abges/bio_115.html
[12] http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_abges/bio_050.html
[13] http://www.fgf.de/publikationen/edition-wissenschaft/Edition_Wissenschaft_Nr2.pdf
[14] http://www3.interscience.wiley.com/journal/66439/abstract
[15] http://www.fgf.de/publikationen/edition-wissenschaft/Edition_Wissenschaft_Nr10.pdf
[16] http://www.fgf.de/forschungsprojekte/berichte/zellstudien/ID_200_Glaser_2000_de.pdf
[17] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11747545?dopt=Abstract
[18] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16524843?dopt=Abstract
[19] http://www.cost281.org/download.php?fid=522
[20] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17620299?dopt=Abstract
[21] http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_abges/bio_010.html)

Kommentare
G. Ratto: Exposure to GSM RF Fields Does Not Affect Calcium Homeostasis in Human Endothelial Cells, Rat
Pheocromocytoma Cells or Rat Hippocampal Neurons - http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20676401
(04.08.2010, 22:15 Uhr)
O'Connor: "We conclude that under the conditions employed in our experiments, and using a highly-sensitive assay, we
could not detect any consequence of RF exposure. How then can one explain the published results showing that RF
fields influence cellular Ca2+ signalling? The majority of these results can be traced to one or two groups who used a
very specific biological preparation; whole or excised chick brain. There has been much criticism of this work. In
particular, in the physiological state of the cells located deep within tissues, which would have poor oxygen perfusion,
energy metabolism and homeostasis. It is plausible that the compromised physiology of such tissue samples is critical
for observation of RF-induced effects on Ca2+. If this were the case, it would explain why improvements in the
methodology and tissue conditions led to failed replications of this work." - Full Text http://tinyurl.com/38pl2jb
(20.10.2010, 23:52 Uhr)

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4 of 5 03/14/2011 09:11 AM
Kalzium und elektromagnetische felder - Stand de... http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_...

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