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Deutsch perfekt Audio 6/7 2010 1

TRACK 1: BEGRÜSSUNG

Musik: Titel Dp Audio

Peter: Hallo und herzlich Willkommen zu Deutsch perfekt Audio!


Dascha: Sie hören Texte und Dialoge zu den Themen vom Juni-Heft und vom Juli-Heft
2010 von Deutsch perfekt.
Peter: Waren Sie schon einmal in Heidelberg? Der Stadt, von der man sagt, dass man
dort sein Herz verliert? Hören Sie unseren Beitrag „Eine Stadt zum Verlieben“
und erfahren Sie, was Heidelberg so interessant macht.
Dascha: Vom 11. Juni bis zum 11. Juli ist die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.
Möchten Sie mitreden? Dann hören Sie unseren Beitrag zur Fußballsprache
und üben Sie wichtige Wörter!
Peter: Und was ist wichtig, wenn man mit einem Makler oder Vermieter spricht?
Hören Sie zu und sprechen Sie mit! Dann sind Sie fit für einen Umzug in oder
nach Deutschland!
Dascha: Das und noch vieles mehr hören Sie auf dieser Ausgabe von Deutsch perfekt
Audio. Viel Spaß beim Hören, Lernen und Mitsprechen!

Musik: Titel Dp Audio

TRACK 2: KURZ & KNAPP


Niveau: leicht

Peter: In der Rubrik „Kurz & knapp“ auf den Seiten 6 bis 11 im Juni-Heft finden Sie
Texte über Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Dascha: Sie hören nun vier davon. Zu jedem Text gibt es eine Frage. Antworten Sie am
Ende des Textes nach dem Signal. Danach hören Sie die richtige Antwort zur
Kontrolle.

Peter: Text eins: Wie lang ist der Rhein wirklich?


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Katja: Text: Der Rhein ist kürzer als gedacht

Peter: Wie lang ist der Rhein wirklich?


Er ist 1230 Kilometer lang.

Dascha: Text zwei: Wann ist Jasmin Tabatabei nach Deutschland gekommen?

Martin: Text: Herzlichen Glückwunsch, Jasmin Tabatabei!

Dascha: Wann ist Jasmin Tabatabei nach Deutschland gekommen?


Sie ist 1978 nach Deutschland gekommen.

Peter: Text drei: Wie können Gäste durch die Innovation einen Schlüssel vom
Gastgeber bekommen?

Katja: Text: Handy als Haustürschlüssel

Peter: Wie können Gäste durch die Innovation einen Schlüssel vom Gastgeber
bekommen?
Per SMS.

Dascha: Text vier: Wie schnell dürfen Autofahrer in deutschen Städten fahren? Was ist
die Regel?

Martin: Text: Tempo 30 für alle?

Dascha: Wie schnell dürfen Autofahrer in deutschen Städten fahren? Was ist die Regel?
Autofahrer dürfen nicht schneller als 50 Kilometer pro Stunde fahren.

TRACK 3: HEIDELBERG – Eine Stadt zum Verlieben


Niveau: mittel
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Peter: Wer Heidelberg zum ersten Mal besucht, möchte für immer bleiben, so schön
und romantisch ist es dort. Das sagen viele Reisende. Ist das wirklich so?
Marcel Burkhardt hat die Stadt besucht und das Lebensgefühl der Heidelberger
kennengelernt.
Dascha: Hören Sie den Text „Eine Stadt zum Verlieben“. Möchten Sie dabei Ihr
Hörverständnis trainieren? Dann machen Sie Übung 3 in Ihrem Begleitheft!

Fabian: Text: Eine Stadt zum Verlieben

Dascha: Den kompletten Text von „Eine Stadt zum Verlieben“ finden Sie im Juni-Heft
von Deutsch perfekt auf den Seiten 12 bis 16.

TRACK 4: MEIN ERSTER MONAT – Lilia Gattarow erzählt


Niveau: leicht

Dascha: Lilia Gattarow kommt aus Russland. Im September 2008 ist sie nach
Franzburg in Mecklenburg-Vorpommern umgezogen.
Peter: Hören Sie, was sie über ihr Leben in Deutschland erzählt. Möchten Sie
mitlesen? Den Text finden Sie im Juni-Heft auf Seite 67.

Katja: Text: Mein erster Monat

TRACK 5: PHONETIK – TEIL 1: „d“ und „t“


Niveau: leicht

Dascha: Die Laute „d“ und „t“ spricht man verschieden aus. Hören Sie zuerst das „t“:
Peter: Tina träumt tausend tolle Träume.
Dascha: Und nun das „d“:
Peter: Die Damen sind dauernd müde.
Dascha: Haben Sie den Unterschied gehört? Das „d“ spricht man in der Regel weich
aus:
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Peter: Damen, dauernd.


Dascha: Das „t“ spricht man dagegen immer hart und aspiriert aus:
Peter: Tina, tausend.
Dascha: Nehmen Sie nun Ihr Begleitheft, Übung 5, und kreuzen Sie an: Wo hören Sie
ein „d“, und wo ein „t“?

Peter: 1. Dusche
2. danken
3. Tisch
4. Medizin
5. tanken
6. Thema
7. Drucker
8. dick
9. Tick
10. Tusche

Dascha: Ich geben Ihnen nun einen Tipp, wie Sie die Aussprache vom „t“ üben können:
Nehmen Sie ein Stück Papier und halten Sie es oben fest. Halten Sie es mit
dem unteren Ende circa zehn Zentimeter vor den Mund. Sprechen Sie jetzt ein
hartes „t“. Wenn Sie das „t“ korrekt aussprechen, bewegt sich das Blatt Papier.
Peter: „t“
„t“

Dascha: Und? Hat es funktioniert? Probieren Sie es noch einmal:


Peter: „t“
„t“
Dascha: Sprechen Sie nun ein weiches „d“. Das Papier darf sich dabei nicht bewegen.
Peter: „d“
„d“
Dascha: Gut gemacht! Hören Sie jetzt die Wortpaare und wiederholen Sie sie nach dem
Signal. Achten Sie dabei genau auf die Aussprache vom „d“ und vom „t“!
Peter: danken – tanken
dick – Tick
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Dusche – Tusche
Dascha: Und jetzt ganze Sätze! Sprechen Sie die Sätze nach dem Signal nach!
Peter: Tim kauft eine Tafel teure Schokolade.
Du darfst die dunkle Schokolade nicht essen!
Der tolle Tom trinkt am liebsten Tomatensaft.

Dascha: So, das war auch schon der erste Teil unserer Phonetik-Übungen.
Peter: Und nun weiterhin viel Spaß mit den Sprachthemen aus dem Juni-Heft von
Deutsch perfekt!

TRACK 6: SAMMELKARTE SPRECHEN – Über Fußball sprechen


Niveau: mittel
Dascha: Im Juni und Juli dreht sich alles um das Thema Fußball. Schließlich findet in
Südafrika die Fußball-WM statt, die Weltmeisterschaft: Dazu treffen sich viele
Nationalmannschaften, die um den ersten Platz auf der Welt spielen.
Peter: Hören Sie nun den Dialog und lernen Sie einige Wörter rund um das Thema
Fußball – damit sie bei Fußballgesprächen mitreden können!

Norbert: Du Julia, hast du Lust, mit mir das Spiel Italien gegen Deutschland
anzuschauen?
Ariane: Ja, gern. Wo denn?
Norbert: Wir könnten doch in die Kneipe gegenüber gehen, dort wird es auf einer
Großleinwand übertragen.
Ariane: Okay, dann gehen wir am besten gleich, damit wir noch einen guten Platz
bekommen.

Ariane: Schnell, schieß doch! Fast! Was für ein toller Schuss! Den hätte der Torwart
nie gehalten!
Norbert: Na, in meinen Augen war der Spieler aber im Abseits: Als der Mitspieler den
Ball zu ihm abgespielt hat, war doch niemand mehr zwischen ihm und dem
Torwart! Das Tor hätte also sowieso nicht gezählt. Hey, was macht der denn
da? Spinnt der? Foul! Wieso pfeift der Schiedsrichter das denn nicht? Lässt
einfach weiterspielen, der Idiot!
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Ariane: Quatsch, das war doch kein richtiges Foul. Wegen dem bisschen Schieben lässt
der andere sich gleich hinfallen. So ’ne Schwalbe! Mensch, gib doch den Ball
ab – der da drüben steht doch total frei!
Norbert: Oh nein, so wird das ja nie was! Wofür werden die eigentlich bezahlt? He, was
ist denn das? Der Ball war doch im Aus! …

Ariane: Was, die erste Halbzeit ist schon vorbei? Wenn das so weiter geht, dann endet
das Spiel noch Null zu Null! Wie langweilig! Und das in einem WM-Spiel …
Norbert: Na ja, aber dann gibt’s Verlängerung – unentschieden darf das Spiel nicht
enden.

TRACK 7: SAMMELKARTE SPRECHEN – Richtig reagieren


Niveau: mittel
Peter: Haben Sie alles verstanden? Dann machen Sie doch gleich weiter! Falls Sie
nicht sicher sind, machen Sie zuerst Übung 7 in Ihrem Begleitheft.
Dascha: Fertig? Nun hören Sie verschiedene Erklärungen. Welches Wort oder welcher
Ausdruck ist gemeint? Sprechen Sie nach dem Signal!
Nummer 1:

Norbert: Situationen im Fußball, nach denen ein Tor nicht zählt


das Abseits, das Foul
Dascha: Nummer 2:

Ariane: Der Ball ist außerhalb vom Spielfeld.


Der Ball ist im Aus.
Dascha: Nummer 3:

Norbert: längere Spielzeit, weil noch kein Gewinner feststeht


die Verlängerung
Dascha: Nummer 4:

Ariane: Person, die aufpasst, dass die Spieler korrekt spielen


der Schiedsrichter
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Dascha: Nummer 5:

Norbert: große, weiße Fläche, auf die ein Fernsehbild projiziert werden kann
die Großleinwand
Dascha: Nummer 6:

Ariane: ein lautes, hohes Signal machen


pfeifen
Dascha: Nummer 7:

Norbert: Ein Spieler lässt sich fallen, um einen Freistoß zu bekommen.


Er macht eine Schwalbe.
Dascha. Nummer 8:

Ariane: Das Spiel wird im Fernsehen gezeigt.


Das Spiel wird im Fernsehen übertragen.
Dascha: Nummer 9:

Norbert: den Ball mit dem Fuß in eine Richtung schlagen


schießen
Dascha: Nummer 10:

Ariane: Person, die bei Ballspielen im Tor steht


der Torwart

Dascha: So, jetzt brauchen Sie nur noch eine nette Kneipe – und dann viel Spaß beim
Fußballschauen!

TRACK 8: SAMMELKARTE VERSTEHEN – Bedeutungen von „schon“


Niveau: schwer

Dascha: Das Wort „schon“ kann sehr unterschiedliche Bedeutungen haben.


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Peter: Möchten Sie die verschiedenen Varianten kennenlernen? Dann hören Sie
zunächst den Dialog.

Norbert: Huch, es ist ja schon zwölf! Und ich dachte, es wäre erst elf. Da muss ich aber
gleich los!
Ariane: Willst du echt schon gehen?
Norbert: Ja, heute muss ich schon früher nach Hause.
Ariane: Das ist aber schade!
Norbert: Ja, schon. Aber morgen habe ich ein wichtiges Fußballspiel, und da will ich fit
sein.
Ariane: Ja, das verstehe ich schon. Aber trotzdem hätte ich gerne noch ein bisschen mit
dir getanzt … Aber für morgen drück’ ich dir die Daumen, dass ihr gewinnt!
Das wird schon klappen! – Hm, eigentlich bist du ja jedes Wochenende
unterwegs. Hättest du nicht mal gerne ein bisschen mehr Zeit für dich?
Norbert: Doch, schon. Aber Fußball ist mir wichtig. Wenn ich schon drei Mal pro
Woche trainiere, dann will ich auch bei den Spielen dabei sein. Außerdem ist
morgen das Endspiel. Und wer will schon beim Finale fehlen?
Ariane: Du hast ja recht, aber jetzt musst du dich beeilen! Sonst verpasst du noch den
Bus! Schnell, lauf schon!
Norbert: Der ist jetzt eh schon weg! Weißt du was? Jetzt bleibe ich doch noch ein
bisschen! Wenn ich mich schon mal mit so einer hübschen und charmanten
Frau unterhalte, dann sollte ich eigentlich nicht einfach weglaufen …

Dascha: Hören Sie nun, welche Bedeutungen das Wort „schon“ in diesen Beispielen
hat!

Norbert: Huch, es ist ja schon zwölf!


Ariane: „Schon“ ist hier eine Zeitangabe. Sie drückt aus, dass es bereits später als
erwartet ist.

Ariane: Willst du echt schon gehen?


Norbert: Auch hier ist „schon“ eine Zeitangabe. Sie drückt aus, dass etwas früher als
erwartet passiert.
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Ariane: Ja, das verstehe ich schon, aber trotzdem hätte ich gerne noch ein bisschen mit
dir getanzt.
Norbert: „Schon“ drückt hier eine partielle Zustimmung aus.

Ariane: Das wird schon klappen!


Norbert: „Schon“ drückt hier Hoffnung oder Beruhigung aus.

Ariane: Hättest du nicht mal gerne ein bisschen mehr Zeit für dich?
Norbert: Doch, schon!
Ariane: „Schon“ ist eine kurze Antwort auf eine Frage, die negativ formuliert ist.

Norbert: Wenn ich schon dreimal pro Woche trainiere, dann will ich auch bei den
Spielen dabei sein!
Ariane: „Schon“ verwendet man in wenn-Sätzen, um einen Grund oder eine
Rechtfertigung auszudrücken.

Norbert: Wer will schon beim Finale fehlen?


Ariane: „Schon“ wird auch in rhetorischen Fragen verwendet. Eine Antwort wird dann
nicht erwartet.

Ariane: Schnell, lauf schon!


Norbert: In dieser Aufforderung drückt „schon“ Dringlichkeit oder Ungeduld aus.

Dascha: Haben Sie alles verstanden? Dann machen Sie doch gleich die nächste Übung!
Aber falls Sie nicht sicher sind, machen Sie einfach zuerst Übung 8 in Ihrem
Begleitheft.

TRACK 9: SAMMELKARTE VERSTEHEN – Richtig reagieren


Niveau: schwer
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Dascha: Hören Sie nun die kurzen Dialoge. Antworten Sie nach dem Signal und
formulieren Sie einen Satz mit dem Wort „schon“. Danach hören Sie eine
Modellantwort zur Kontrolle. Fertig? Dann geht’s los!
Nummer 1:

Norbert: Wolltest du am Samstag nicht deine Freundin Julia besuchen?


Dascha: Ja, das wollten Sie, aber Sie müssen am Samstag arbeiten.
Ariane: Doch, schon. Aber ich muss am Samstag arbeiten.

Dascha: Nummer 2:
Ariane: So, jetzt habe ich Zeit. Wollen wir losfahren? Das Schwimmbad hat noch zwei
Stunden geöffnet.
Dascha: Sie sind überrascht, dass Ihre Freundin früher mit dem Lernen fertig ist, als Sie
dachten.
Norbert: Du bist schon fertig mit dem Lernen? Das ist ja toll!

Dascha: Nummer 3:
Norbert: So, jetzt ist es halb eins. Um zwei habe ich einen Termin ...
Dascha: Sie sind überrascht, dass es so spät ist. Sie müssen los.
Ariane: Was? Schon halb eins! Da muss ich aber los!

Dascha: Nummer 4:
Ariane: Natürlich habe ich ein bisschen Angst! Das ist morgen die erste Präsentation,
die ich in dieser Firma machen muss.
Dascha: Sie sagen Ihrer Freundin, dass Sie das bestimmt schaffen wird.
Norbert: Du wirst das schon schaffen!

Peter: Und schon sind wir fertig mit den Übungen zum Wort „schon“. Falls Sie noch
mehr darüber wissen möchten: Lesen Sie die Sammelkarte „Verstehen“ im
Juni-Heft auf den Seiten 35 und 36!
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TRACK 10: MAHLZEIT! – Folge 56


Niveau: mittel

Peter: Tina hat einen Sohn zur Welt gebracht und alle sind aufgeregt. Hören Sie sich
Folge 56 unserer Seifen-Oper „Mahlzeit!“ an! Den Text können Sie auch
mitlesen, und zwar auf Seite 37 des Juni-Hefts von Deutsch perfekt.
Dascha: Tina und Thomas haben einen Sohn bekommen. Er heißt Lukas. Aber ist
Thomas wirklich der Vater? Gregor, Daria und Mikis sitzen im Astro-Café und
spekulieren ...

Musik: Jingle Mahlzeit

Text: Mahlzeit! – Folge 56

Musik: Jingle Mahlzeit

Peter: Es bleibt also weiter spannend: Wer ist denn nun der Vater vom kleinen
Lukas? Und was hat Gregor mit Mannis Geld gemacht?
Dascha: Wie es weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Folge von „Mahlzeit!“ am
Ende dieser Ausgabe von Deutsch perfekt Audio.

TRACK 11: MAHLZEIT! – Die Wahrheit sagen


Niveau: mittel

Peter: Manchmal ist es nicht einfach, jemandem die Wahrheit zu sagen. Oder man
traut sich nicht und sagt lieber gar nichts.
Dascha: Wie können Sie Ihren Gesprächspartner dazu animieren, ehrlich zu sein? Dafür
gibt es ein paar hilfreiche Ausdrücke.
Peter: Hören Sie nun einige Beispiele. Sprechen Sie die Beispielsätze nach dem
Signal nach.

Dascha: Hand aufs Herz


Norbert: „Hand aufs Herz“ bedeutet „ehrlich sagen, was man denkt“.
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Ariane: Hand aufs Herz: Wie gefällt dir mein neues Kleid?

Dascha: Klartext reden


Ariane: „Klartext reden“ heißt „offen und ehrlich mit jemandem sprechen, etwas
unmissverständlich sagen“.
Norbert: Jetzt lass uns mal Klartext reden: Kann ich bei dir einziehen oder nicht?

Dascha: mit jemandem Tacheles reden


Norbert: „Mit jemandem Tacheles reden“ heißt „jemandem offen und deutlich die
Meinung sagen“.
Ariane: Niklas hat mir das Geld immer noch nicht gegeben. Mit dem muss ich jetzt mal
Tacheles reden!

Dascha: mit der Wahrheit herausrücken


Ariane: „Mit der Wahrheit herausrücken“ heißt „die Wahrheit sagen“.
Norbert: Du musst jetzt endlich mal mit der Wahrheit herausrücken: Seit wann kennst
du diesen Typen schon?

TRACK 12: MAHLZEIT! – Richtig reagieren


Niveau: Mittel

Dascha: Hören Sie nun die Situationen. Nach dem Signal sprechen Sie. Verwenden Sie
dabei den vorgegebenen Ausdruck. Danach hören Sie eine Modellantwort.
Fertig? Dann geht’s los!
Nummer 1:

Ariane: Ralf, was hältst du von meinem neuen Freund?


Norbert: Na ja, ich hab’ ihn ja erst einmal gesehen …
Dascha: Hand aufs Herz
Ariane: Jetzt mal Hand aufs Herz: Was hältst du von ihm?

Dascha: Nummer 2:
Norbert: Und, hast du deine Führerscheinprüfung bestanden?
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Ariane: Ja, also …


Dascha: mit der Wahrheit herausrücken
Norbert: Rück mit der Wahrheit heraus: Hast du sie bestanden oder nicht?

Dascha: Nummer 3:
Ariane: Was ist denn los? Du bist schon seit Tagen so komisch!
Norbert: Ich? Warum? Stimmt doch gar nicht ... Na ja ...
Dascha: Tacheles reden
Ariane: Bitte, lass uns mal Tacheles reden!

Dascha: Nummer 4:
Norbert: Wo warst du gestern Nacht? Warst du wieder bei Udo?
Ariane: Was? Nein! Also, ich meine ...
Dascha: Klartext reden
Norbert: Jetzt rede mal Klartext: Warst du bei Udo oder nicht?

Peter: Wir hoffen, dass Ihnen diese Ausdrücke helfen, immer die Wahrheit zu
erfahren! So, und jetzt geht es gleich weiter mit den Beiträgen zum Juli-Heft
von Deutsch perfekt. Viel Spaß damit!

TRACK 13: KULTUR – Der Film Mahler auf der Couch


Niveau: schwer

Peter: 2010 und 2011 sind „Mahler-Jahre“ in Österreich. Am 7.7. 2010 wäre der
berühmte österreichische Komponist Gustav Mahler 150 Jahre alt geworden,
im Mai 2011 ist sein 100-jähriger Todestag.
Dascha: Pünktlich zu seinem Geburtstag kommt am 7. Juli der Film Mahler auf der
Couch von Percy und Felix Adlon in die Kinos.

Martin: In dem Film begegnet der Zuschauer gleich mehreren berühmten


Persönlichkeiten. Neben Gustav Mahler und seiner Frau Alma sind das
Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, und der Bauhaus-Architekt
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Walter Gropius. Die vier verbindet eine Geschichte über Liebe, Eifersucht und
Musik zur Zeit der Wiener Secession Anfang des 20. Jahrhunderts.

(Musik) Du bist mein Gott. Nie habe ich Größeres erlebt als mit dir, nie habe
ich anderes ersehnt als dich und deine Liebe. Ich bin in deiner Musik.(Musik)

Martin: Alma Mahler ist nicht nur die große Liebe des Komponisten Gustav Mahler,
sie ist seine Muse, seine Inspiration. Im Sommer 1910 aber ist ihre Ehe in der
Krise. Gustav Mahler erhält einen Brief, der an ihn adressiert, aber für seine
Frau ist. Der Absender Walter Gropius beschreibt darin seine Affäre mit Alma
in allen Details. Mahler rast vor Eifersucht und kann nicht mehr arbeiten. Er
bekommt keine einzige Note aufs Papier. Er sucht Hilfe bei Sigmund Freud.

Gustav Mahler. Herr Doktor Freud erwartet mich.

Wozu konsultieren Sie mich dann?

Meine Frau betrügt mich (Musik).

Martin: Der Psychoanalytiker kommt in seiner Analyse der Liebesgeschichte des


Paares zu erstaunlichen Ergebnissen.

Als hätte Ihre Gattin den Ehebruch erfinden müssen. Um Ihnen die Augen zu
öffnen.

Martin: Durch die Begegnung Mahlers mit Sigmund Freud zeigen sich plötzlich die
dramatischen Tiefen in der Beziehung von Gustav und Alma.

Was hab ich dafür bekommen? – Unsere Musik! – Deine Musik!

Martin: Die beiden Regisseure Percy und Felix Adlon, Vater und Sohn, haben die
Geschichte der Ehe von Alma und Gustav Mahler nach Ereignissen, Briefen
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und Augenzeugenberichten geschrieben. Sie haben daraus einen humorvoll


erzählten Film gemacht.
In den Hauptrollen sieht man Johannes Silberschneider als Gustav Mahler,
Karl Markovics als Sigmund Freud und Barbara Romaner als Alma Mahler.
Der Film Mahler auf der Couch kommt am 7. Juli in die deutschen Kinos.

TRACK 14: MEIN DEUTSCHLAND-BILD – Der Fotograf Patrick Pleul erzählt


Niveau: leicht

Dascha: Gehen Sie gerne spazieren? Und nehmen Sie manchmal Ihren Fotoapparat auf
einen Spaziergang mit?
Peter: Der Fotograf Patrick Pleul hat auf einem Spaziergang einen Frosch fotografiert
– einmal ganz anders. Hören Sie, was er darüber erzählt!
Dascha: Den Text und das Foto finden Sie im Juli-Heft auf den Seiten 42 und 43!

Fabian: Text: Mein Deutschland-Bild

TRACK 15: RADIONACHRICHTEN DEUTSCHLANDFUNK


Niveau: schwer

Dascha: Was gibt es Neues in Deutschland? Hören Sie die Nachrichten des
Deutschlandfunks!
Peter: Möchten Sie Ihr Hörverständnis trainieren? Dann machen Sie dazu Übung 15
in Ihrem Begleitheft!

20 Uhr, die Nachrichten.

Das Bundeskabinett hat die deutschen Finanzhilfen für Griechenland in Höhe von 22,4
Milliarden Euro beschlossen. Die Kredite sollen auf die nächsten drei Jahre verteilt werden.
Bundeskanzlerin Merkel erklärte, das Rettungspaket sei von enormer politischer und
wirtschaftlicher Tragweite für den gesamten Euro-Raum. Aus der Krise müssten aber auch
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Lehren gezogen werden. Finanzminister Schäuble verlangte Änderungen an den europäischen


Vertragswerken. Sie seien ungeeignet, um Krisen wie die derzeitige zu verhindern, erklärte er.
Zudem drängte Schäuble auf eine Beteiligung der Banken in den Euro-Ländern. Der
Bundestag wird am Mittwoch in erster Lesung über den Gesetzentwurf beraten. Am Freitag
sollen das Parlament und der Bundesrat dann abschließend entscheiden. SPD und Grüne
erklärten, Bedingung für eine Zustimmung sei die Einbeziehung der Finanzmärkte in die
Krisenbewältigung. Unter anderem forderten sie eine europäische Finanztransaktionssteuer.
Die Linkspartei will die Hilfen ablehnen. Die Euro-Länder wollen Athen insgesamt Kredite
von rund 80 Milliarden Euro zur Verfügung stellen.

Der frühere Rüstungslobbyist Schreiber ist wegen Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft
verurteilt worden. Das Landgericht Augsburg sah es als erwiesen an, dass der 76-Jährige
millionenschwere Provisionszahlungen für Flugzeug- und Panzergeschäfte nicht versteuert
hat. Insgesamt soll er 7,5 Millionen Euro am Fiskus vorbei geschleust haben. Vom Vorwurf
der Beihilfe zum Betrug sowie der Beihilfe zur Untreue und Bestechung wurde Schreiber
freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von neuneinhalb Jahren
gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert.

Die IG Metall will sich künftig verstärkt für faire Beschäftigungsbedingungen in der
Zeitarbeit einsetzen. Dazu wolle man weit über die eigenen Strukturen hinaus ein Bündnis
schmieden, sagte der stellvertretende Gewerkschafts-Vorsitzende Wetzel in Berlin. Der Druck
auf die Bundesregierung müsse erhöht werden, um Leiharbeitnehmer beispielsweise bei der
Bezahlung mit den Stammbelegschaften gleichzustellen. SPD-Generalsekretärin Nahles stellte
sich hinter die Forderungen. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnte dagegen vor
einer Diffamierung von Zeitarbeit.

Das Wetter: In der Nacht teils wolkig, teils klar bei sieben bis null, örtlich bis minus drei
Grad. Morgen in der Nordhälfte teils sonnig, teils wolkig und trocken. Im Süden zeitweise
dichter bewölkt und regnerisch. Höchsttemperaturen zehn bis 20 Grad.
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TRACK 16: PHONETIK – TEIL 2: „d“ und „t“


Niveau: leicht

Peter: Unser Phonetik-Thema ist dieses Mal die Aussprache von „d“ und „t“.
Wiederholen Sie kurz! Nehmen sie dazu Ihr Begleitheft, Übung 16, und
kreuzen Sie an: Wo hören Sie ein weiches „d“, wo ein hartes „t“?

Dascha: 1. Turm
2. dunkel
3. Dom
4. Tabu
5. drücken

Peter: Am Wortanfang spricht man ein „d” also immer weich. Das ist aber nicht so,
wenn das „d“ am Wortende oder am Silbenende steht. Hören Sie die Beispiele:
Dascha: Hand
Wand
Peter: Haben Sie es gemerkt? Bei „Hand“ und „Wand“ spricht man am Wortende ein
„t“ – obwohl man ein „d“ schreibt. Nehmen Sie Ihr Begleitheft und machen Sie
die nächste Übung. Kreuzen Sie an: Wo spricht man das „d“ hart aus wie ein
„t“?

Dascha: 1. Abend
2. Abende
3. Kleider
4. Kleid
5. Strände
6. Strand
7. Bad
8. baden

Peter: Sie haben es bestimmt gemerkt: Steht das „d“ also am Wort- oder Silbenende,
spricht man es hart.
Dascha: Bad
Deutsch perfekt Audio 6/7 2010 18

Peter: Steht das „d“ am Wort- oder Silbenanfang, spricht man es weich.
Dascha: baden
Peter: Hören Sie jetzt die Wortpaare und sprechen Sie sie nach! Achten Sie dabei
genau auf die Aussprache vom „d“!
Dascha: Abend – Abende
Kleid – Kleider
Strand – Strände
Bad – baden

Peter: Das war’s von uns zum Thema „d“ und „t“.
Dascha: Üben Sie jetzt weiter: mit den Sprach-Themen zum Juli-Heft von Deutsch
perfekt.

TRACK 17: SAMMELKARTE SPRECHEN – Mit dem Makler sprechen


Niveau: leicht

Dascha: Eine schöne Wohnung zu finden ist nicht leicht. Es ist gut, wenn man weiß,
welche Fragen man dem Vermieter oder dem Makler stellen muss.
Peter: Hören Sie den Dialog: Frau Schneider sucht für sich und ihre Familie eine
Wohnung und spricht mit dem Makler.

Ariane: Guten Tag, Herr Wolf, Maria Schneider hier. Ich habe in der Zeitung das
Inserat von der Wohnung in der Luisenstraße gelesen und würde gerne etwas
mehr darüber wissen.
Norbert: Guten Tag, Frau Schneider. Gerne. Was möchten Sie wissen?
Ariane: Wie ich lese, ist die Wohnung 100 Quadratmeter groß. Und wie viele Zimmer
hat sie denn?
Norbert: Die Wohnung hat vier Zimmer. Zwei große Zimmer zur Straße hin und zwei
etwas kleinere zum Hof hinaus.
Ariane: Oh, das ist gut. Wir haben zwei kleine Kinder und brauchen zwei
Kinderzimmer. Liegt die Wohnung denn an einer ruhigen Straße?
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Norbert: Ja, in der Luisenstraße fahren nur wenige Autos. Die Lage passt sehr gut für
sie. Dort wohnen viele junge Familien.
Ariane: Schön! Und im wievielten Stock ist die Wohnung?
Norbert: Im vierten Stock. Aber es gibt einen Aufzug im Haus.
Ariane: Sehr gut. Und hat die Wohnung einen Balkon?
Norbert: Nein, leider nicht. Aber im Hof gibt es eine große Rasenfläche, dort könnten
Ihre Kinder spielen.
Ariane: Aha, das ist ja auch toll. Das klingt alles sehr gut. Jetzt würde ich gerne noch
wissen: Wie hoch ist die monatliche Miete?
Norbert: Die Wohnung ist sehr günstig. Sie kostet nur 800 Euro im Monat.
Ariane: Und wie hoch sind die Nebenkosten?
Norbert: Die Nebenkosten sind 350 Euro im Monat.
Ariane: Ach, das geht ja. Gut, Herr Wolf, dann würde ich mir die Wohnung gerne
einmal ansehen.
Norbert: Passt es Ihnen am Mittwoch um elf?
Ariane: Ja, dann treffen wir uns am Mittwoch in der Luisenstraße 15. Auf
Wiederhören!
Norbert: Auf Wiederhören, Frau Schneider.

TRACK 18: SAMMELKARTE SPRECHEN – Richtig reagieren


Niveau: leicht

Dascha: Und jetzt sind Sie dran! Hören Sie den Dialog noch einmal und sprechen Sie
für Frau Schneider! Achten Sie auf die Arbeitsanweisungen und formulieren
Sie Fragen. Sprechen Sie nach dem Signal. Danach hören Sie eine
Modellantwort zur Kontrolle. Alles klar? Dann geht’s los:

Ariane: Guten Tag, Herr Wolf, Maria Schneider hier. Ich habe in der Zeitung das
Inserat von der Wohnung in der Luisenstraße gelesen und würde gerne etwas
mehr darüber wissen.
Norbert: Guten Tag, Frau Schneider. Gerne. Was möchten Sie wissen?
Ariane: Wie ich lese, ist die Wohnung 100 Quadratmeter groß.
Dascha: Fragen Sie, wie viele Zimmer die Wohnung hat.
Deutsch perfekt Audio 6/7 2010 20

Ariane: Und wie viele Zimmer hat sie denn?


Norbert: Die Wohnung hat vier Zimmer. Zwei große Zimmer zur Straße hin und zwei
etwas kleinere zum Hof hinaus.
Ariane: Oh, das ist gut. Wir haben zwei kleine Kinder und brauchen zwei
Kinderzimmer.
Dascha: Fragen Sie, ob die Wohnung an einer ruhigen Straße liegt.
Ariane: Liegt die Wohnung denn an einer ruhigen Straße?
Norbert: Ja, in der Luisenstraße fahren nur wenige Autos. Die Lage passt sehr gut für
sie. Dort wohnen viele junge Familien.
Ariane: Schön!
Dascha: Fragen Sie, im wievielten Stock die Wohnung ist.
Ariane: Und im wievielten Stock ist die Wohnung?
Norbert: Im vierten Stock. Aber es gibt einen Aufzug im Haus.
Ariane: Sehr gut.
Dascha: Fragen Sie, ob die Wohnung einen Balkon hat.
Ariane: Und hat die Wohnung einen Balkon?
Norbert: Nein, leider nicht. Aber im Hof gibt es eine große Rasenfläche, dort könnten
Ihre Kinder spielen.
Ariane: Aha, das ist ja auch toll. Das klingt alles sehr gut.
Dascha: Fragen Sie, wie hoch die Miete im Monat ist.
Ariane: Jetzt würde ich gerne noch wissen: Wie hoch ist die monatliche Miete?
Norbert: Die Wohnung ist sehr günstig. Sie kostet nur 800 Euro im Monat.
Dascha: Fragen Sie, wie hoch die Nebenkosten sind.
Ariane: Und wie hoch sind die Nebenkosten?
Norbert: Die Nebenkosten sind 350 Euro im Monat.
Ariane: Ach, das geht ja. Gut, Herr Wolf, dann würde ich mir die Wohnung gerne
einmal ansehen.
Norbert: Passt es Ihnen am Mittwoch um elf?
Ariane: Ja, dann treffen wir uns am Mittwoch in der Luisenstraße 15. Auf
Wiederhören!
Norbert: Auf Wiederhören, Frau Schneider.
Deutsch perfekt Audio 6/7 2010 21

Dascha: Wollen Sie noch mehr darüber erfahren, wie man auf Deutsch mit einem
Makler oder Vermieter spricht? Dann lesen Sie die Sammelkarte „Sprechen“
auf den Seiten 35 und 36 im Juli-Heft von Deutsch perfekt!

TRACK 19: MAHLZEIT! – Folge 57


Niveau: mittel

Peter: Hat Gregor die Steuern wirklich nicht bezahlt? Und was ist los mit Daria?
Hören Sie Folge 57 unserer Seifen-Oper „Mahlzeit!“! Den Text können Sie
auch mitlesen, und zwar auf Seite 29 des Juli-Hefts von Deutsch perfekt.
Dascha: Gregor und Manni haben ihr Problem gelöst: Das Finanzamt hatte einen Fehler
gemacht, aber nun ist die Steuer für ihre Werbeagentur bezahlt. Jetzt sitzen die
beiden Geschäftspartner in Sophias Astro-Café und machen Mittagspause.
Daria arbeitet dort als Kellnerin.

Musik: Jingle Mahlzeit

Text: Mahlzeit! – Folge 57

Musik: Jingle Mahlzeit

Peter: Ob Manni und Daria wirklich heiraten werden?


Dascha: Das erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von Deutsch perfekt Audio.

TRACK 20: MAHLZEIT! – die Endungen „-technisch“ und „-mäßig“


Niveau: mittel

Dascha: Jan meinte gestern, unser Picknick am Sonntag könnte wettertechnisch


schwierig werden. Was meint er denn damit?

Peter: Er meint, dass es wegen des Wetters schwierig werden könnte, Sonntag ein
Picknick zu machen. Es soll Regen geben.
Deutsch perfekt Audio 6/7 2010 22

In der Alltagssprache kann man die Endungen „-technisch“ oder „-mäßig“ an


Nomen anhängen. Die Endungen haben die Bedeutung „im Kontext von“ /
„etwas betreffend“. Zum Beispiel:
„Wenn ich es familientechnisch regeln kann, dann komme ich zu deiner Feier.“
oder
„Arbeitsmäßig läuft es bei mir im Moment leider nicht sehr gut.“

Dascha: Ach so! Jetzt verstehe ich auch, was Petra gestern zu mir gesagt hat. Sie sagte,
die Party von Tina war männermäßig echt langweilig. Da waren also nur
langweilige Männer auf der Party!

TRACK 21: MAHLZEIT! – Richtig reagieren


Niveau: mittel

Dascha: Hören Sie nun die Sätze. Formulieren Sie nach dem Signal die Sätze um.
Verwenden Sie dabei die Ausdrücke „familientechnisch“, „arbeitsmäßig“,
„wettertechnisch“ und „männermäßig“. Danach hören Sie eine Modellantwort
zur Kontrolle.
Nummer 1:

Norbert: Wenn ich das mit meiner Familie regeln kann, komme ich zu Deiner Feier.
Wenn ich das familientechnisch regeln kann, komme ich zu Deiner Feier.

Dascha: Nummer 2:
Ariane: Was die Arbeit betrifft, läuft es im Moment bei mir leider nicht sehr gut.
Arbeitsmäßig läuft es im Moment bei mir leider nicht sehr gut.

Dascha: Nummer 3:
Norbert: Unser Picknick am Sonntag könnte wegen des Wetters schwierig werden.
Das Picknick am Sonntag könnte wettertechnisch schwierig werden.
Deutsch perfekt Audio 6/7 2010 23

Dascha: Nummer 4:
Ariane: Die Party von Tina war echt langweilig, denn es waren nur langweilige Männer
da.
Die Party von Tina war männermäßig echt langweilig.

Dascha: Und schon sind wir wieder am Ende von Deutsch perfekt Audio.
Peter: Wir hoffen, Sie hatten Spaß beim Deutschlernen mit uns! Dann hören wir uns
bei der nächsten Ausgabe von Deutsch perfekt Audio wieder. Es
verabschieden sich von Ihnen
Dascha: Dascha Poisel
Peter: und Peter Veit.