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Der von Kürenberg

 der älteste namentlich bekannter, mittelhochdeutscher Dichter von Minneliedern im 12.


Jahrhundert
 stammte vermutlich aus der Gegend von Linz
 am bekanntesten ist sein Falkenlied
 nach dem Vorbild der sogenannten Nibelungenstrophe geschrieben
 die Kürenbergerstrophe ist von ihm etwickelte und vom Nibelungenlied übernommene,
mittelalterliche Strophenform

Dietmar von Aist

 Über das Leben des Dichters ist wenig bekannt


 Vertreter der donauländischen Lyrik (Frühphase des Minnesangs)
 Mit seinem Werk stellt er das Bindeglied zwischen der außerhöfischen und höfischen Form dar.
 Thema → das Verhältnis von Männern zu Frauen (Liebe, Trennung, Partnerschaft), wobei einige
seiner Gedichte aus weiblicher, andere aus männlicher Perspektive geschrieben sind.

Reinmar der Alte (auch Reinmar von Hagenau)

 ein deutscher Minnesänger der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts


 Reinmars Minnelieder werden sowohl inhaltlich als auch formal als Beispiele des hohen
Minnesangs angesehen.
 Reinmar ästhetisiert Schmerz und erhebt das Leiden zur Tugend.
 Er gilt als Sänger des Leides, als Gedankenlyriker

Walther von der Vogelweide

 gilt als der erfolgreichste Spruchdichter des Mittelalters und als der berühmteste mittelalterliche
Lieddichter und Minnesänger.
 wurde er um 1170 wahrscheinlich in Österreich (Tirol) geboren.
 Seine größte literarische Leistung waren seine Spruchdichtungen. In diesen Gedichten griff er
politische, didaktische, ethische und religiöse Themen auf. WALTHER stellte die Frage nach dem
richtigen Herrscher, kritisierte die Allmacht des Papstes und forderte eine stärkere Trennung von
Kirche und Staat.
 Die Mehrzahl seiner Lieder beschäftigt sich mit der Minnethematik. Als Minnesänger besang er
das Ideal der hohen Minne: die ehrenhafte, aber aussichtslose Liebe zu einer höherstehenden
Adelsdame.
 Später entwickelte er ein Gegenkonzept: der niederen Minne, die Forderung nach erfüllbarer
bzw. erfüllter gegenseitiger Liebe.
 Einer der bekanntesten Texte Walthers ist sein Lied Under der linden

Epik

Das Niebelungenlied

 ein mittelalterliches Heldenepos


 wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts auf Mittelhochdeutsch aus dem Raum Passau
niedergeschrieben
 Der Stoff ist jedoch älter
 die wichtigste hochmittelalterliche deutschsprachige Ausformung der Nibelungensage (eine im
germanischen und skandinavischen Raum weitverbreitete Heldensage)
 Der Verfasser des Nibelungenliedes nennt sich im Text nicht
 Das Nibelungenlied wurde Mitte des 18. Jahrhunderts wiederentdeckt und galt im 19. und 20.
Jahrhundert als Nationalepos der Deutschen

Kudrun

 ein anonymes strophisches Heldenepos in mittelhochdeutscher Sprache und somit das zweite
große Heldenepos der mittelalterlichen deutschen Literatur neben dem Nibelungenlied.

Autor: Werner der Gartenaere

 ein mittelhochdeutscher Dichter aus dem 13. Jahrhunderts


 von ihm stammt die satirische Verserzählung Meier Helbrecht