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Bio Klausur Inhalt

Aufbau Zellmembran/Membrantransport


hydrophiler, polarer Phosphatrest mit gebundenem Alkoholrest und zwei lipophile,
unpolare Fettsäurereste

Phosopolipid Doppelschicht:
Anziehung der polaren Kopfgruppen (=Phosphatrest mit gebundenem Alkoholrest) durch
polare Wechselwirkungen und Anziehung der Fettsäurereste durch Van-der-Waals-Kräfte


Unter Membrantransport versteht man in der Biologie den Transport von


unterschiedlichen Stoffen durch eine Biomembran.

Das Innere eines von einer Biomembran umschlossenen Bereiches (beispielsweise


das Zytoplasma einer Zelle) ist eine, größtenteils in sich geschlossene, biologisch aktive Einheit.
Sie wird auch Kompartiment genannt.
Durch diese selbstgesteuerte Abgeschlossenheit gegenüber der Umwelt, ist es der Zelle möglich
ein Zellmillieu, das die aufgebauten Unterschiede gegenüber der Umgebung bewahrt,
aufzubauen.

Da die (Phospholipid-)Doppelschicht der zellulären Biomembran polar und somit hydrophil ist, ist
die Membran nur für Gase und sehr kleine, meist ungeladene (hydrophobe) Moleküle
durchdringbar (permeabel).
Für Ionen sowie die meisten biologisch wirksamen Substanzen ist sie ohne Hilfe eine
unüberwindbare Barriere.

Alle Lebensprozesse und spezifischen Zellfunktionen sind allerdings darauf angewiesen, dass


die Zelle oder deren Kompartimente mit ihrer Umgebung in Kontakt stehen, kommunizieren.
Kommunikation bedeutet unter anderem Stoff- bzw. Teilchenaustausch. Deshalb müssen
Mechanismen vorhanden sein, die es Molekülen äußerst selektiv erlauben, die Membran zu
passieren, z. B. Kanäle und sogenannte Carrier. Dieser Austausch wird unterteilt in den aktiven und
den passiven Transport:

Endocytose:

Die Endocytose ist die Aufnahme von zellfremdem Material in eine Zelle. Dabei stülpt sich die
Zellwand ein und umschließt  einen Stoff (z. B. Flüssigkeitstropfen, Substanzen, die darin gelöst
sind, Makromoleküle, größere Nahrungsteilchen und sogar kleinere andere Zellen). Um diesen
Stoff bildet sich dabei ein Membranbläschen aus zelleigenem Material, welches auch Vesikel
oder Endosom genannt wird.
Man unterscheidet die Endocytose ohne Auslösen äußerer Dinge und die rezeptorvermittelte
Endocytose. Bei dieser Art der Endocytose befinden sich an bestimmten Stellen der Zellmembran
Einstülpungen, deren Oberfläche mit Rezeptoren besetzt sind. Diese Rezeptoren binden
spezielle Stoffe und verursachen somit deren Endocytose

Exocytose:

Die Exocytose ist die Freisetzung von membranumschlossenen Stoffen aus der Zelle in die
Zellumgebung.Die ausgestoßenen Substanzen sind entweder in der Zelle gebildete
oder unverdauliche Überreste aus der Zellverdauung. Dabei verschmilzt die Biomembran des
Transportvesikels (Exosom) mit der Zellmembran und diese gibt den Stoff nach außen ab.
Meistens geschieht eine Exocytose zeitgleich mit einer Endocytose (Exocytose-gekoppelte-
Endocytose), um eine unkontrollierte Zellerweiterung zu verhindern. Zudem erneuert sich
dadurch die Zellmembran und eine Neubildung von Phospholipiden - dem Hauptbestandteil
der Zellmembran -  wird überflüssig.
Aktiver Transport:
Unter einem aktiven Transport versteht man einen unter Energieverbrauch ablaufenden
Transport gegen ein Konzentrationsgefälle oder ein elektrisches Gefälle
Primärt Aktiver Transport:

Der primär-aktive Transport ist dadurch gekennzeichnet, dass direkt Energie durch ATP-
Spaltung (chemische Energie) gewonnen wird. In Zellen erfolgt der wichtigste primär-aktive
Transport durch die Natrium-Kalium-Pumpe, die unter Verbrauch von einem mol ATP drei
Natriumionen nach außen und zwei Kaliumionen in die Zelle transportiert und somit an der
Aufrechterhaltung des Membranpotenzials beteiligt ist. Da das ATP von dieser Pumpe selber
gespalten wird, wird sie auch als Natrium-Kalium-ATPase bezeichnet.

Sekundär Ativer Transport:

Beim sekundär-aktiven Transport wird indirekt Energie verbraucht: hier erfolgt der Transport
entlang eines Konzentrationsgefälles, der zuvor unter Verbrauch von Energie aufgebaut wurde.
Das durch die Natrium-Kalium-Pumpe aufgebaute Konzentrationsgefälle ermöglicht
beispielsweise den Transport von Glucose oder auch den Transport von Aminosäuren in die
Zelle entlang des Konzentrationsgefälles.

Einfche Diffusion:

Unpolare Moleküle und Lipophile können durch Diffusion durch die Membran gelangen. Dabei
folgen sie immer ihrem Konzentrationsgefälle, mit dem Bestreben dieses auszugleichen. Ist die
Konzentration innerhalb und außerhalb der Zelle gleich, stellt sich ein Fließgleichgewicht ein
(siehe Abb. 1, A). Bei geladenen Teilchen spielt auch das Membranpotential bei der Einstellung
des Gleichgewichtes eine Rolle.

Passiven Transport:
Beim passiven Transport überwinden Moleküle die Membran ohne Zuführung von Energie von
außen oder von der Zelle in Richtung eines Konzentrations- oder Potentialgefälles. Letztlich ist
der passive Transport nur ein Spezialfall der Diffusion: Auch größere Moleküle und Ionen, wie
Zucker, Aminosäuren oder Nukleotide, für die die Membran unüberwindlich ist, werden hierbei mit
Hilfe von Membrantransport-Proteinen, wie Kanalproteine und Carrierproteine, von einer Seite
auf die andere befördert.

Erleichterte Difussion (keine Energie notwendig):

Die erleichterte Diffusion hingegen ermöglicht auch größeren oder geladenen Molekülen wie


Aminosäuren, Ionen oder Zuckermolekülen einen Durchtritt über die Membran. Hierfür sind
bestimmte Proteine in der Membran eingelagert, die du als Kanal- oder Carrierproteine
bezeichnen kannst. Sie erleichtern diesen Stoffen quasi die Diffusion über die Biomembran.
Achtung! Auch hier erfolgt der Transport passiv mit dem Konzentrationsgefälle. Es ist im
Gegensatz zu einem aktiven Transport keine Energie notwendig. 

Passiver Transport durch Kanal Proteine:

Die Proteine, welche bei dem passive Stofftransport zum Einsatz kommen, heißen
Transmembranproteine (auch Kanalproteine genannt), welche die Membran tunnelartig
durchspannen. Zum Inneren des Kanals hin tragen sie polare Aminosäuren. Dadurch können
kleine polare oder geladene Teilchen wie Ionen über diese Kanäle in die Zelle transportiert
werden. Verschiedene Kanäle weisen eine unterschiedliche Spezifität hinsichtlich der
Leitfähigkeit für bestimmte Ionen oder Moleküle auf.
Die meisten Kanäle öffnen sich erst auf ein bestimmtes Signal hin. Ligandengesteuerte Kanäle
reagieren auf die Bindung eines Botenstoffes, beispielsweise eines Hormons.
Spannungsgesteuerte Kanäle reagieren auf die Änderung des Membranpotentials. Mechanisch
gesteuerte Kanäle werden zum Beispiel bei Veränderungen der Zellform durch
Wechselwirkungen mit dem Cytoskelett reguliert.

Sind die Kanäle einmal offen, diffundieren die Moleküle entlang des Konzentrationsgradienten
durch die Plasmamembran. Dies geschieht entweder bis die Konzentration des transportierten
Stoffes auf beiden Seiten der Membran gleich ist, oder aber bis sich die Kanäle wieder schließen.

Porine sind ähnlich aufgebaut wie Ionenkanäle, allerdings ermöglichen sie den Durchtritt deutlich
größerer Moleküle. Ein Beispiel sind die so genannten Aquaporine. Diese bilden wasserleitende
Kanäle.

Passiver Transport durch Carrier-Proteine:


Beim passiven Transport durch Carrier-Proteine wird das Molekül von Carriern von einer Seite
der Membran auf die andere transportiert. Carrier sind nur auf ganz bestimmte Moleküle
spezialisiert, für die sie – ähnlich wie Enzyme – eine Bindungsstelle haben. Wenn sich der Carrier
mit dem Substrat verbindet, ändert er seine Konformation (räumliche Anordnung der Bindungen).
Durch diese Umlagerung wird das betreffende Molekül durch die Membran geschleust und auf
der anderen Seite freigesetzt. Jeder zu transportierende Stoff ist auf sein entsprechendes
Carrier-Protein angewiesen.

Während manche Carrier nur ein Molekül auf einmal befördern können (Uniport) haben andere
Bindungsstellen für 2 verschiedene Moleküle. Sie ändern ihre Konformation erst dann, wenn
beide Bindungsstellen besetzt sind. Der Transport erfolgt für beide Moleküle in der gleichen
(Symport) oder in entgegengesetzter Richtung (Antiport). Zu beachten ist, dass im Gegensatz
zum sekundär aktiven Transport keine Abhängigkeit von einem elektrischen Gefälle besteht.

Osmose:
Die einseitige Diffusion eines Stoffes (in der Regel Wasser) durch eine semipermeable Membran
nennt man Osmose. Der Osmose zu Grunde liegt das Bestreben der Teilchen, einen
Konzentrationsausgleich zwischen Innen- und Außenraum der Membran zu schaffen. Deshalb
fließt das Wasser immer vom Ort des höheren Wasserpotenzials (weniger gelöste Teilchen), in
Richtung des niedrigeren Wasserpotenzials (mehr gelöste Teilchen).

Hypotonische Lösung: außerhalb einer Zelle (Lösung) sind weniger gelöste Stoffe als in der
Zelle, deshalb strömt Wasser in die Zelle.

Hypertonische Lösung: außerhalb der Zelle sind mehr gelöste Stoffe als in der Zelle, dann
strömt Wasser aus der Zelle heraus.

Isoton: wenn in der Lösung und der Zelle die gleiche Anzahl an gelösten Stoffen sind, dann
strömt das Wasser im gleichen Verhältnis aus und in die Zelle.

Kanalproteine/Aquaporine:

Aquaporine sind Proteine, die einen wasserleitenden Kanal durch die Zellmembran formen; sie
finden sich in der ansonsten wasserundurchlässigen Zellmembran vieler Pflanzen und Tiere.

So lassen die Aquaporine zwar Wassermoleküle hindurch, verhindern aber, dass die Zelle
Nährstoffmoleküle oder Salz-Ionen verliert. Obwohl diese Kanäle so feinporig sind, dass nur eine
Kette einzelner Wassermoleküle hindurchpasst, erreichen Aquaporine die erstaunlich hohe
Wasserleitfähigkeit.

Protein in der Zellmembran einen zwei Nanometer langen und an der engsten Stelle nur 0,3
Nanometer breiten Kanal bildet - gerade groß genug, um ein einzelnes Wassermolekül hindurch
zu lassen.

Wassermoleküle ordnen sich im Aquaporin-Kanal an. Dieser ist an seiner engsten Stelle gerade
so breit, dass ein einzelnes Molekül passieren kann. Die Wassermoleküle bilden
Wasserstoffbrücken zu den angrenzenden Aminosäuren aus, so dass die Wasserstoffbrücken
zwischen den Wassermolekülen unterbrochen werden können. Hierdurch wird es möglich, dass
sich die Wassermoleküle entsprechend ihres Konzentrationsgefälles durch die Pore „schieben.“7

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Bei dem Transport durch ein Kanalprotein (egal ob aktiv oder passiv) nimmt die
Transportgeschwindigkeit zu Beginn fast exponentiell zu, wird anschließend langsamer und bleibt
schließlich auf einem hohen Niveau konstant. Grund: Zu Beginn stehen viele freie
Kanalproteine zur Verfügung, so dass mit steigender Konzentration des Stoffes, der
transportiert werden soll, immer mehr Kanäle arbeiten.. Wenn alle Kanäle maximal arbeiten und
Stoffe transportieren, kann die Transportgeschwindigkeit nicht weiter gesteigert werden.

Zelle:
Zytoskelett

- Actin, Microtubuli => Netzwerk aus Proteinfilamenten

- Hilft die innere Struktur der Zelle aufrecht zu erhalten

- Fixiert die Organellen

Zellkern

- Enthält das Hauptgenom => DNA und RNA Synthese

Endoplasmatisches Reticulum (ER)

Protein Synthese

- Lipid Synthese

- Bildet Membranen für andere Organellen

- Raues ER

Viele Ribosomen

Synthese von Proteinen + richtige Proteinfaltung

- Glattes ER

Lipidsynthese + Bildung von Transportvesikel

Der Golgi Apparat


- Cis-Golgi zum ER ausgerichtet

Trans-Golgi zur Zellwand ausgerichtet

- Funktion:

 Proteinsortierung
 Transport von Lipiden
 Bildung von Lysosomen
 Bildung von sekretorisc hen und Transportvesiken
 Wichtiger Verteiler von Molekülen

Mitochondrien

- Replizierennsich unabhängig von der Zelle => eigene DNA

- Funktion:

 Zellatmung
 Erzeugung vom größten Teil Adenintriphosphat

Cloroplasten (Photosynthese)

- Nur in Pflanzenzellen

- Replizierennsich unabhängig von der Zelle => eigene DNA

Endosymbionten Theorie:
Die Endosymbiontentheorie erklärt, wie sich komplexere eukaryotische Zellen wie die Tier- und
Pflanzenzelle aus Bakterien bilden konnten. Ein Urbakterium integrierte die prokaryotsichen
Vorläuferorganismen der Mitochondrien und Plastiden in sein Inneres. Diese gingen eine
Endosymbiose mit dem Urbakterium ein und entwickelten sich zu komplexeren Zellorganellen.

Eine Endosymiose ist eine spezielle Form der Symbiose . Bei ihr wird ein Partner in den Körper
des Wirtes aufgenommen. Dieser sogenannte Endosymbiont ist in der Lage, im Körper des
Wirtes weiter zu leben und sich durch diesen zu ernähren. Auch der Wirt profitiert von dieser Art
der Symbiose, da er unter anderem vom Endosymbionten abgegebene Nährstoffe verwenden
kann.
Mitochondrie:

Diese α-Proteobakterien sind in der Lage verschiedene für die Urzelle wichtige Stoffe (z.B.
Wasserstoff) zu produzieren. Durch die Endosymbiose zwischen Urzelle und Proteobakterium
konnte die Urzelle dauerhaft mit Wasserstoff versorgt werden.

Mit der Zeit entwickelte sich das Proteobakterium zum Mitochondrium weiter. Dabei stellt das
Bakterium nun nicht mehr nur Wasserstoff zur Verfügung, sondern auch den universellen
Energieträger namens ATP . Außerdem verlor es einen großen Teil seiner Gene oder gab sie in
den Zellkern der Wirtszelle ab.
Chloroplast:

Zur Entstehung der Plastiden nahm die Urzelle ein Cyanobakterium auf. Sie zeichnen sich
besonders durch ihre Fähigkeit zur Photosynthese aus.
Wie auch schon das Proteobakterium wird das Cyanobakterium von der Urzelle durch
Endocytose aufgenommen. Im Laufe der Evolution gaben die Cyanobakterien ihre Gene ab oder
verloren sie und entwickelten sich zu eigenen Organellen.

Beweis:

Im Zellkern der Eukaryoten konnten ebenfalls Teile der DNA von den aufgenommenen Bakterien
gefunden werden.

Untersuchungen der Zellorganellen haben gezeigt, dass Mitochondrien und auch Plastiden in
ihrem Inneren eine eigene, ringförmige DNA enthalten.

Neben der ringförmigen DNA ähnelt der Aufbau von Mitochondrien und Plastiden weiterhin stark
dem Aufbau der Prokaryoten. Sie enthalten keinen Zellkern und besitzen eigene Ribosomen .

Extra
Wichtiger Zusammenhang/Verbindungzwischen dem Thema „Aufbau der Zelle Bau-und Funktion
der Zellorganellen“ und dem Thema „Transportmechanismen an der Zellmembran“Mitochondrien
betreiben Zellatmung. In der Zellatmung wird Glucose mit Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid,
Wasser und ATP umgesetzt. Dieses ATP wird benötigt, um den aktiven Transport zu
ermöglichen.Genauer:Zellatmung: Glucose + Sauerstoff Kohlenstoffdioxid + Wasser +
ATPFolglich: Je mehr Sauerstoff bzw. Glucose der Zelle zur Verfügung steht, desto mehr
Zellatmung kann die Zelle betreiben. Folglich kann mehr ATP hergestellt werden. Somit steht
mehr ATP für die aktiven Transportprozesse zur Verfügung, d.h. es können immer mehr
Transportmoleküle durch das ATP aktiviert werden und den Stofftransport ermöglichen.

Irgendwann kann die Geschwindigkeit des Transportes jedoch nicht mehr weiter gesteigert
werden, da alle Transportmoleküle bereits den aktiven Transport durchführen, so dass die
Transportgeschwindigkeit ab diesem Moment konstant bleibt.

Enzyme sind Eiweiße = Proteine (Folglich werden Enzyme bei der Proteinbiosynthese an den
Ribosomen hergestellt.)

Cytoplasma = Zytoplasma = Zellplasma = Zellinnenraum = Intrazellularraum

Interzellularraum = extrazellulär = außerhalb der Zelle

Fotosynthese: Kohlenstoffdioxid wird mit Wasser zu Traubenzucker und Sauerstoff umgesetzt.


Die hierfür benötigte Energie ist Lichtenergie, die mit Hilfe des Farbstoffes Chlorophyll absorbiert
wird uns somit für den Prozess zur Verfügung steht.

Zellatmung: Glucose + Sauerstoff Kohlenstoffdioxid + Wasser + ATP

Mögliche Fragen
Stofftransport Fragen:
1) Zellen eines Organismus müssen ständig mit Stoffen versorgt werden. Dazu müssen
diese Stoffe durch die Biomembran transportiert werden. Hierbei gibt es den sogenannten
aktiven und passiven Transport. Wie erfolgt der passive Transport ?

a) Die Diffusion und Osmose sind die passiven Transportprozesse durch die Membran. Dabei
versteht man unter Diffusion den Transport von Stoffen durch die Membran hindurch. Unter der
Osmose versteht man (aufgrund eines Konzentrationsgradienten) einen Diffusionsvorgang durch
eine semipermeable Membran

2)  Wodurch wird der passive Transport von Stoffen gewährleistet?

b) Der passive Stofftransport durch Membranen wird durch Membranproteine gewährleistet.


Diese dienen als Tunnel oder Translokatoren (auch als Carrier bezeichnet). Der Stofftransport
erfolgt in Richtung des Konzentrationsgefälles und ist energieunabhängig

3) Neben dem passiven Transport gibt es noch den aktiven Transport. Warum ist der
aktive Stofftransport notwendig (warum reicht der passive Transport nicht aus) und wie
wird der aktive Transportvorgang unterteilt?

b) Der aktive Transport wäre nicht notwendig. Alle Stoff-Transportvorgänge können durch den
passiven Transport gewährleistet werden. Allerdings hat der aktive Transportvorgang einen
Vorteil - der aktive Transport läuft schneller ab, als der passive Transportvorgang. Unterteilt
werden kann der aktive Transport in primär aktiv und sekundär aktiv

4)  Wie läuft der primär aktive Transport von Stoffen durch Membranen ab?

a) Der aktive Transport ist energieabhängig. Für den Stofftransport des primär aktiven Transport
wird ATP als Energielieferant verwendet. Beim primär aktiven Transport werden Protonen und
Ionen mit Hilfe von Transport-ATPasen durch die Membran hindurch aus der Zelle transportiert

5) Wie läuft der sekundär aktive Transport von Stoffen durch Membranen ab?

Beim sekundär aktiven Transport wird der zu transportierende Stoff zusammen mit einem
anderen Stoff transportiert. Der zu transportierende Stoff kann gegen das Konzentrationsgefälle
transportiert werden, der zweite Stoff wird immer in Richtung des Konzentrationsgefälles
transportiert

6)  Wo liegt der wesentliche Unterschied zwischen primär und sekundär aktiven
Transportvorgang durch die Membran?

Beim primär aktiven Transport wird der Stoff (z.B. Ionen) von der Seite der niedrigeren auf die
Seite der höheren Konzentration transportiert. Der sekundäre Transport ermöglicht den Transport
von Ionen gegen ein Konzentrationsgefälle.

7)  Welchen Unterschied gibt es bei dem Transport von Stoffen beim sekundär aktiven
Transport?
a) Beim sekundär aktiven Transport wird der zu transportierende Stoff zusammen mit einem
anderen Stoff transportiert. Der zu transportierende Stoff kann mit dem anderen Stoff in die
gleiche Richtung (= Symport) transportiert werden oder in die entgegengesetzte Richtung (=
Antiport) transportiert werden