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Biologisch
abbaubare
Kunststoffe
Impressum

Herausgeber: Umweltbundesamt
Pressestelle
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau
E-Mail: pressestelle@uba.de
Internet: www.umweltbundesamt.de

Autor: Wolfgang Beier

Stand: August 2009

Gestaltung: UBA

Titelfoto: © O[1].-Fischer / Pixelio.de


Umwelt- und Gesundheitsschutz sind in aller Biologisch abbaubare Kunststoffe sind jedoch nicht
Munde. Auch die Industrie setzt zunehmend auf zwangsläufig aus nachwachsenden pflanzlichen
umwelt- und gesundheitschonende Produkte und oder tierischen Rohstoffen hergestellt; es gibt
nennt sie oft Bio-Produkte. Doch nicht überall, wo auch Kunststoffe aus fossilen, nicht nachwach-
„bio“ draufsteht, ist auch „bio“ drin. senden Ressourcen, die biologisch abbaubar
Dieses Hintergrundpapier widmet sich den so ge- sind. Die biologische Abbaubarkeit ist somit
nannten Biokunststoffen, gibt Begriffserklärungen, nicht an die Rohstoffbasis gebunden, sondern
nennt Anwendungsgebiete und liefert eine hängt allein von der chemischen Struktur des
Einschätzung zur ökologischen Bewertung dieser Werkstoffs und seinem Vermögen ab, sich durch
Stoffe. biologische Aktivität in natürlich vorkommende
Stoffwechselendprodukte umzuwandeln.
1. Was sind Biokunststoffe und biologisch
abbaubare Kunststoffe? Zu den wichtigsten biobasierten, nicht abbau-
baren Kunststoffen zählen naturfaserverstärkte
Bis in die 30er Jahre des vergangenen Kunststoffe, etwa Hanf- und Flachsfasern mit
Jahrhunderts wurden Kunststoffe fast ausschließ- Polypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat
lich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. oder Phenolharz und Holz-Kunststoff-
Erst seit Ende des Zweiten Weltkrieges werden als Verbundwerkstoffen (englisch: Wood-Plastics-
Rohstoffquellen üblicherweise fossile, nicht erneu- Composites; WPC).
erbare Ressourcen, wie Erdöl oder Erdgas, genutzt.
Seit etwa 20 Jahren sind nun wieder verstärkte Bei letzteren handelt es sich um thermopla-
Bemühungen zu verzeichnen, Kunststoffe zum stisch verarbeitbare Verbundwerkstoffe, etwa
Teil oder auch vollständig aus nachwachsenden aus Polyethylen oder Polypropylen mit bis
Rohstoffen zu erzeugen und am Markt zu zu 80 Prozent Holzmehl und Additiven, wie
etablieren. Haftvermittler, UV-Schutzmittel und Farbpigmente.
Die Produktionsmenge in Europa ist inzwischen
Neben dem Ziel, die Eigenschaften der Produkte allein in der Bau- und Möbelindustrie auf 12.000
zu verbessern und die Herstellungskosten zu ver- Tonnen pro Jahr gewachsen. Die europäische
ringern, trugen Probleme in der Abfallwirtschaft, Automobilindustrie setzt jährlich weitere 50.000
das Gewahrwerden der Begrenztheit fossiler Tonnen ein.
Rohstoffe und die allgemeine Diskussion über
treibhausrelevante Gase dazu bei, dass wieder ver- Eine Systematik der Biokunststoffe hinsichtlich ih-
stärkt nachwachsende Rohstoffe zur Herstellung rer stofflichen Herkunft zeigt Abbildung 1.
von Kunststoffen zum Einsatz kommen.

Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen


werden in der Regel als Biokunststoffe oder
Biopolymere bezeichnet, wobei diese und ähnliche
Begriffe – zum Beispiel „biobasiert“ – bis heute
nicht eindeutig definiert sind. Die Entwicklung
einer Terminologie durch nationale und in-
ternationale Normungsgremien hat für diese
Werkstoffgruppe gerade erst begonnen und wird
noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nach gegenwärtigem Sprachgebrauch steht die


Vorsilbe „bio“ für zwei Eigenschaften: für „bioba-
siert“ und für „biologisch abbaubar“. Biobasiert
nennen sich Erzeugnisse, die teilweise oder voll-
ständig aus nachwachsenden Rohstoffen stam-
men. Diese Erzeugnisse können sowohl biologisch
abbaubar als auch nicht abbaubar sein. Nach
DIN EN 13432 bedeutet Bioabbaubarkeit, dass
sich ein Material nach einer festgeschriebenen
Zeit unter definierten Temperatur-, Sauerstoff-
und Feuchtebedingungen in der Anwesenheit
von Mikroorganismen oder Pilzen zu mehr als
90 Prozent zu Wasser, Kohlendioxid (CO2) und
Biomasse abgebaut haben muss.

3
Abbildung 1: Systematik der Biokunststoffe

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich werden vorrangig zu Folien, Spritzgussartikeln


in erster Linie auf biologisch abbaubare Kunststoffe oder Beschichtungen verarbeitet.
pflanzlichen Ursprungs. Sie stellen das bei weitem
größte Marktsegment der Biokunststoffe dar und • Polylactid (PLA) bzw. Polymilchsäure ist ein
haben den größten wirtschaftlichen Stellenwert. biologisch abbaubarer Polyester und wird
Unberücksichtigt bleiben wegen ihrer unter- aus dem Monomer Milchsäure polymeri-
geordneten Bedeutung: biologisch abbaubare siert. Die Milchsäureproduktion erfolgt vor-
Polymere auf der Basis von Rohstoffen tierischen rangig unter Nutzung von Maisstärke. PLA
Ursprungs und petrochemischen Rohstoffen, die und PLA-Mischungen sind seit Jahren als
biobasierten Kunststoffe in Form von naturfa- Spezialpolymere im medizinischen Bereich
serverstärkten Kunststoffen und Holz-Kunststoff- und in zunehmendem Maße als Verpackungs-
Verbundwerkstoffen sowie die seit längerem be- und Faserwerkstoff etabliert.
kannten Kunststoffe auf Cellulosebasis.
• Polyhydroxyfettsäuren (PHF) sind durch
2. Rohstoffbasis und Anwendungsgebiete die Einwirkung von Bakterien oder Pilzen
auf Zucker oder Stärke gewonnene ther-
Biologisch abbaubare Kunststoffe lassen sich moplastische Polyester. Die bekanntesten
aus einer Vielzahl pflanzlicher Rohstoffe her- Vertreter sind Polyhydroxybutyrat (PHB) und
stellen. Neben Zellulose und Zucker nimmt Polyhydroxyvalerat (PHV). Mikroorganismen
vor allem Stärke eine Schlüsselposition ein. speichern PHF als Reservestoff. Seine
Neben ihrer guten Verfügbarkeit bietet sie ein Gewinnung erfolgt durch Extraktion aus den
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die wichtig- Zellen. In Abhängigkeit von der Bakterienart
sten Stärkelieferanten sind Mais, Weizen und und der Wahl des Substrats kann eine
Kartoffeln. Vielzahl von Kunststoffen mit variierenden
Eigenschaften entstehen.
Von den in den vergangenen Jahren entwickel-
ten biologisch abbaubaren Kunststoffen haben Weiterführende Informationen zur Herstellung
sich vor allem die biobasierten Stärkekunststoffe, von Biokunststoffen, ihren Eigenschaften und
Polylactid und Polyhydroxyfettsäuren sowie der Verarbeitungsbedingungen finden sich unter
fossil basierte Polyester durchgesetzt. www.bioplastics24.com und in [3].

• Thermoplastische Stärke ist der zurzeit wich- Eine Übersicht über die wichtigsten eingeführten
tigste und gebräuchlichste Biokunststoff. Sein biologisch abbaubaren Kunststoffe auf Basis nach-
Anteil am Gesamtmarkt der Biokunststoffe wachsender und fossiler Rohstoffe gibt Tabelle 1.
beträgt etwa 80 Prozent. Stärkekunststoffe

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Tabelle 1: Übersicht über eingeführte biologisch abbaubare Kunststoffe (Stand: August 2009)

Produkt Rohstoff Grundstoff Hersteller Literatur /


weiterführende Informationen
PHB/PHV Stärke, Zucker zum Beispiel Biomer; www.biomer.de;
Glucose Metabolix; www.metabolix.com;
PHB Industrial S/A [1;2]
Polylactid (PLA) Maisstärke Milchsäure Nature Works; www.natureworksllc.com;
Synbra Technology; www.synbratechnology.nl;
FKuR Kunststoff GmbH www.fkur.de
thermoplas- Kartoffel, Stärke Novamont; www.materbi.com;
tische Stärke Weizen, Mais Biotec GmbH; www.biotec.de;
bzw. Stär- BIOP; www.biop.eu;
keblends Rodenburg Biopolymers; www.biopolymers.nl;
Plantic www.plantic.com.au;
Technologies;
DuPont www.dupont.com;
Zellglas Holz Cellulose Eastman; www.eastman.com;
Innovia Films; www.innoviafilms.com;
FKuR Kunststoff GmbH www.fkur.de
abbaubare BASF SE www.basf.com
Polyester

Für die Herstellung von Erzeugnissen mit • expandierbare Schäume,


Eigenschaften, die dem Entwicklungsstand eta- • Mulchfolien,
blierter Kunststoffe annähernd entsprechen, • Blumentöpfe.
müssen Kunststoffen auf Basis nachwachsen-
der Rohstoffe in der Regel petrochemische In Asien tauchen darüber hinaus vermehrt
Komponenten sowie weitere Hilfs- und Zusatzstoffe Anwendungen im technischen Bereich auf – etwa
– etwa Gleitmittel, Stabilisatoren und Antistatika als Handy- oder PC-Gehäuse.
– zugegeben werden. Welche Additive in welchen
Mengenanteilen zum Einsatz kommen, legen 3. Produktionsmengen, Marktpotenzial und Preise
die Hersteller im Allgemeinen nicht offen. Die
Anteile an Additiven können mengenmäßig je- Die Produktions- und Verbrauchsmengen
doch bedeutsam sein. So kann beispielsweise in von Biokunststoffen sind im Vergleich zu her-
Stärkekunststoffen der Anteil fossiler Zusatzstoffe kömmlichen Kunststoffen noch sehr gering.
bis zu 50 Prozent betragen. Statistiken über Produktion und Verbrauch von
Biokunststoffen existieren bisher nicht.
Wir vermuten, dass das angebotene Polylactid und
Polyhydroxybutyrat zum größten Teil aus gentech- Der Branchenverband der Hersteller,
nisch veränderten Rohstoffen hergestellt ist (siehe Verarbeiter und Anwender von Biokunststoffen,
auch [1]). EuropeanBioplastics (www.european-bioplastics.
org), schätzte den Verbrauch von Biokunststoffen
Die Hauptanwendungen biologisch abbaubarer für das Jahr 2005 in Europa auf 50.000 Tonnen
Kunststoffe in Europa liegen im Verpackungs- und in Deutschland auf ca. 5.000 Tonnen [4]. Der
und Cateringbereich. Daneben existieren Verbrauch herkömmlicher Kunststoffe betrug
Anwendungen in der Landwirtschaft und im 2005 demgegenüber in Europa ca. 53 Millionen
Gartenbau sowie im Pharma- und Medizinbereich. (Mio.) Tonnen und in Deutschland mehr als 9
Bereits in relativ breitem Umfang eingeführt sind Mio. Tonnen [5]. Der Anteil der Biokunststoffe am
Produkte wie: Gesamtkunststoffverbrauch betrug in Europa somit
etwa 0,1 Prozent und in Deutschland etwa 0,05
• Abfallsäcke, Prozent.
• Tragetaschen,
• Einweggeschirr (Becher, Tassen, Teller, Besteck), Die Produktionskapazität für Biokunststoffe be-
• Verpackungsfolien, trug im Jahr 2006 weltweit ca. 350.000 Tonnen, in
• Flaschen, Europa etwa 100.000 Tonnen und in Deutschland
• Obst- und Gemüseschalen (so genannte Trays), ca. 20.000 Tonnen [4]. Wobei wir davon ausgehen,
• Verpackungshilfsmittel (Loose-fill-Chips), dass der überwiegende Teil biologisch abbaubarer

5
Kunststoffe auf nachwachsenden Rohstoffen ba- 4. Geplante Aktivitäten zum Kapazitätsausbau in
siert (90 Prozent); etwa 10 Prozent sind solche auf Deutschland und Förderung von Biokunststoffen
Basis petrochemischer Rohstoffe.
Wir gehen davon aus, dass sich mittelfristig in
An einem Ausbau der Produktionskapazitäten Deutschland die Produktionskapazität aller rele-
arbeitet die Industrie mit Nachdruck (siehe hier- vanten biologisch abbaubaren Kunststoffe erwei-
zu auch Kapitel 4). So sollen gegenwärtig in den tert.
USA Anlagenkapazitäten von ca. 150.000 Tonnen
und in Europa und Asien von jeweils ca. 100.000 So baut die BASF SE ihre Anlage zur Herstellung
Tonnen in Planung sein [4]. Für das Jahr 2010 pro- des biologisch abbaubaren Polyesters Ecoflex in
gnostiziert EuropeanBioplastics nach [6] eine welt- Ludwigshafen aus. Die Kapazität soll von bislang
weite Produktionskapazität für Biokunststoffe aus 14.000 Tonnen um 60.000 Tonnen auf 74.000
nachwachsenden Rohstoffen in Höhe von 800.000 Tonnen pro Jahr steigen. Die Erweiterung wird im
Tonnen und für Biokunststoffe auf Basis petroche- dritten Quartal 2010 wirksam.
mischer Rohstoffe in einer Größenordnung von Gleichzeitig steigt die Kapazität einer
60.000 Tonnen. Compoundierungsanlage, in der das neu entwic-
kelte Produkt Ecovio hergestellt wird. Ecovio ist
Die Produktion herkömmlicher Kunststoffe soll ein Veredelungsprodukt von Ecoflex und besteht
demgegenüber im Jahr 2010 voraussichtlich welt- zu 45 Prozent aus PLA [11].
weit 304 Mio. Tonnen und europaweit 75 Mio.
Tonnen betragen. PlasticsEurope schätzt den Die Pyramid Bioplastics Guben GmbH, ein gemein-
Kunststoffverbrauch 2010 in Europa auf 62,5 Mio. sames Unternehmen der Pyramid Technologies
Tonnen [7]. Ltd. aus der Schweiz und der German Bioplastics
GmbH aus Deutschland, wird in Guben eine
Die für die Produktion herkömmlicher Kunststoffe Produktionsstätte für die Herstellung von
erforderlichen Rohstoffe gewinnt die chemische Polymilchsäure mit einer Produktionskapazität
Industrie aus Erdöl oder Erdgas. Diese Kunststoffe von 60.000 Tonnen pro Jahr errichten. Die
sind den damit verbundenen Preisschwankungen Produktionsanlage soll in der zweiten Jahreshälfte
unterworfen. Für die Massenkunststoffe 2009 den Betrieb aufnehmen [12].
Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polystyrol
(PS) wurden Ende März 2009 weniger als 900 Euro Das australische Unternehmen Plantic
pro Tonne verlangt (siehe Tabelle 2). Technologies will für mehr als 8,3 Mio. Euro eine
Agrarische Produkte, wie Stärke oder Zucker, sind komplette Betriebsstätte in Jena errichten. Es sol-
demgegenüber vergleichsweise preisstabile und len hier Fertigungsanlagen zur Verarbeitung von
günstige Rohstoffe. So liegen die Preise für Stärke stärkebasierten Kunststoffen sowie Forschungs-
bei 300 bis 400 Euro pro Tonne und für Zucker bei und Vertriebseinrichtungen entstehen [13].
200 bis 250 Euro pro Tonne [8].
In Deutschland unterstützen verschiede-
Obwohl bei biologisch abbaubaren Kunststoffen ne Förderprogramme des Bundes und der
in den letzten Jahren aufgrund neuer Bundesländer die Förderung nachwachsender
Entwicklungen sowie der Errichtung größe- Rohstoffe. Der Schwerpunkt liegt dabei allerdings
rer Produktionskapazitäten eine Reduzierung fast ausschließlich bei solchen Projekten, die nach-
der Produktpreise zu verzeichnen war, bleibt wachsende Rohstoffe als Energieträger nutzen.
ihre ökonomische Wettbewerbsfähigkeit einge- Ein Förderkonzept oder ein
schränkt. Verglichen etwa mit Polyethylen oder Markteinführungsprogramm für Biokunststoffe
Polypropylen sind bei biologisch abbaubaren existiert derzeit nicht. Gefördert werden allen-
Kunststoffen immer noch Preisunterschiede im falls Einzelmaßnahmen im Forschungs- und
Bereich von Faktor 2 bis Faktor 5 vorhanden (siehe Entwicklungsbereich. Besonders aktiv ist hier –
Tabelle 2). neben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt –

Tabelle 2: Kunststoffpreise in Euro pro Kilogramm (EUR/kg)


herkömmliche Kunststoffe biologisch abbaubare Kunststoffe
PE-Folienqualität 0,85 bis 0,91 [9] Stärkekunststoffe 2 bis 4
PP 0,77 bis 0,85 [9] PLA 1,50 bis 2,50
PS 0,79 bis 0,85 [9]
PET 0,97 bis 1,08 [10]

6
die Fachagentur für nachwachsende abbaubare Kunststoffe dem Positionspapier
Rohstoffe (www.nachwachsende-rohstoffe. zufolge Vorteile gegenüber konventionellen
de) als Projektträger des Bundesministeriums Kunststoffen aufweisen – zum Beispiel im Fall
für Ernährung, Landwirtschaft und von unterpflügbaren Landwirtschaftsfolien.
Verbraucherschutz. Einzelheiten zu den bisher Zurückgewiesen wird jedoch die Annahme,
geförderten Projekten finden sich in der dass biologisch abbaubare oder kompostier-
Projektdatenbank der Fachagentur unter bare Kunststoffe generell umweltfreundlicher
www.biowerkstoffe.info. als konventionelle Kunststoffe seien. Man
verweist auch darauf, dass Verpackungen
Das Bundesministerium für Ernährung, aus biologisch abbaubaren Kunststoffen das
Landwirtschaft und Verbraucherschutz bereitet Problem der Landschaftsvermüllung (englisch:
gegenwärtig einen Aktionsplan für die stoffliche Littering) verschärfen können. Die Verbände
Nutzung nachwachsender Rohstoffe vor, der auch fordern, dass sich Entscheidungen zugunsten
biobasierte Werkstoffe einschließlich naturfaser- der Kunststoffe aus nachwachsenden oder
verstärkter Kunststoffe berücksichtigt und hierfür biologisch abbaubaren Rohstoffen auf belast-
Ziele und Maßnahmen formuliert. Eine indirek- bare wissenschaftliche Kriterien stützen und
te Förderung seitens des Bundesministeriums den gesamten Lebenszyklus des Produkts be-
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit rücksichtigen müssen. Sie dürfen nicht zur
erfahren Verpackungen aus nachwachsen- Diskriminierung konventioneller Kunststoffe
den Rohstoffen mit der fünften Novelle der führen
Verpackungsverordnung insofern, als sie bis
Ende 2012 von der Verpflichtung zur flächen- • Kunststoffrecyclingunternehmen und
deckenden Rücknahme und der Pfandpflicht für Entsorgerverbände, wie der Bundesverband
Einwegflaschen befreit sind. Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.,
stehen biologisch abbaubaren Produkten
5. Stellungnahmen von Verbänden zu reserviert gegenüber. Sie sehen in ihnen
Biokunststoffen Störstoffe, die den Recyclingprozess er-
schweren, die Produktqualität der erzeugten
Mehrere Industrie- und Wirtschaftsverbände ha- Kunststoffrezyklate verschlechtern und die
ben sich in der Vergangenheit zu Biokunststoffen Aufbereitungskosten erhöhen [16].
und biologisch abbaubaren Kunststoffen geäußert.
Der Grundtenor der Verbandspositionen ist • Die Duales System Deutschland GmbH sieht
folgender: Biokunststoffe nicht automatisch als umwelt-
freundlich und nachhaltig an. Sie bemängelt
• Die Industrievereinigung vor allem, dass es für Biokunststoffe keine
Kunststoffverpackungen e.V. (IK) sieht umfassenden Ökobilanzen gibt und dass
Biokunststoffe als eine zukunftsorientier- ihre Kompostierbarkeit in großtechnischen
te Option neben den herkömmlichen Kompostieranlagen nicht gewährleistet ist [17].
Kunststoffen auf fossiler Basis an. Die IK unter-
stützt dabei all jene Aktivitäten zur Förderung • Die Bundesgütegemeinschaft Kompost
von Biokunststoffen, die nicht auf eine e.V. sieht, wie der Bundesverband der
Diskriminierung traditioneller Kunststoffe bzw. Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) und
daraus hergestellter Verpackungen abzielen die Bundesvereinigung der Humus- und
[14]. Erdenwirtschaft e.V. (BHE), Erzeugnisse aus bio-
logisch abbaubaren Kunststoffen als Störstoffe
• Der Deutsche Bauernverband unterstützt im Kompostgut an und lehnt ihre Entsorgung
den Einsatz von Kunststoffen auf Basis nach- über die Biotonne ab. Viele Kommunen in
wachsender Rohstoffe, weil er – aus Sicht Deutschland haben sich diese Sichtweise
des Verbandes – positiv für den Klimaschutz zu Eigen gemacht und verbieten in ihren
ist und den Bauern Produktions- und Abfallsatzungen das Einbringen biologisch ab-
Einkommensalternativen bietet. baubarer Kunststoffe in die Biotonne [18].

• Die europäischen Verbände der 6. Ökologische Bewertung biologisch abbaubarer


Kunststoffproduzenten (PlasticsEurope) und Kunststoffe
der Kunststoffverarbeiter (EuPC) unterstützen
in einem gemeinsamen Positionspapier die Seit Beginn der Einführung biologisch abbaubarer
Entwicklung und Anwendung biologisch ab- Kunststoffe schreiben ihnen die Hersteller,
baubarer Kunststoffe grundsätzlich [15]. In eini- Inverkehrbringer und Anwender immer wieder
gen Anwendungsbereichen können biologisch Umweltvorteile gegenüber konventionellen

7
Kunststoffen zu und betonen ihren großen die Verwendung nachwachsender Rohstoffe
Beitrag zum Umweltschutz. So wird vor allem zu einer Schonung fossiler Ressourcen und
die Kompostierfähigkeit hervorgehoben und zu einer Verbesserung der CO2-Bilanz führen;
die Rohstoffquelle – im Sinne nachwachsender Vorteile in einer oder zwei Wirkungskategorien
Rohstoffe – als nachhaltig und umweltfreundlich reichen im Regelfall aber nicht aus, um eine
bezeichnet. Grundüberlegenheit zu begründen. Erst die
Berücksichtigung weiterer Umweltwirkungen (sie-
Wissenschaftliche Beweise gibt es für diese he unten) sowie die Verwendung von Datensätzen
Aussagen nicht. Die Fachwelt sieht die wenigen mit gleichermaßen hoher Qualität und Quantität
Umweltbetrachtungen, die im Zusammenhang mit erlauben gesicherte Aussagen darüber, welches
solchen Behauptungen in der Vergangenheit vor- der untersuchten Produkte Alternativerzeugnissen
gelegt wurden, bislang als nicht ausreichend aus- aus Umweltschutzsicht überlegen ist.
sagefähig an. Sie finden deshalb keine Akzeptanz.
Sie sind weniger wissenschaftliche Aussage, son- Folgende Wirkungskategorien gelten als relevant
dern vielmehr Marketinginstrumente, um Folien, und sind in einer Ökobilanz zu berücksichtigen:
Einweggeschirr und andere Produkte pauschal als • Einfluss auf das Klima,
vorteilhaft darstellen zu können. • Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen,
• Beitrag zur Bildung von Ozon,
Von den verschiedenen Instrumenten zur ökolo- • Beitrag zur Versauerung von Böden und
gischen Bewertung von Verfahren und Produkten Gewässern (Säurebildungspotenzial),
ist aus unserer Sicht allein die Ökobilanzierung • Auswirkungen auf die menschliche
nach DIN EN ISO 14040 und 14044 eine ge- Gesundheit,
eignete Methode, um Umweltwirkungen von • Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen durch
Produktionsprozessen und Produkten umfas- Emissionen von Stoffen,
send und objektiv zu analysieren und zu beur- • Veränderungen des Nährstoffgleichgewichts in
teilen. Die Ökobilanz beruht auf der Analyse Boden und Wasser (durch Überdüngung),
der ökologischen Effekte durch den Verbrauch • Flächenverbrauch,
von Stoffen und Energie sowie der entste- • Einfluss auf Biodiversität durch
henden Emissionen und Abfälle über den ge- Flächennutzung.
samten Produktlebensweg. Eine vollständige
Ökobilanz besteht aus vier Arbeitsschritten: In einer kürzlich durchgeführten Ökobilanz
Definition des Ziels und des Rahmens, Sachbilanz, nach internationalem Standard DIN EN ISO
Wirkungsabschätzung sowie Auswertung. Sofern 14040 und 14044 wurden Einweggetränkebecher
eine Ökobilanz zur Veröffentlichung vorgesehen aus PET, Polystyrol, Karton und PLA mit einem
ist, sind ein nachvollziehbarer und transparenter Mehrwegbecher aus Polypropylen verglichen [25].
Bericht sowie eine Prüfung der Konformität durch Es zeigte sich, dass das Mehrwegbechersystem
einen unabhängigen Gutachterausschuss verpflich- allen Einweglösungen aus Umweltschutzsicht
tend. deutlich überlegen ist. Das heißt, auch biologisch
abbaubare Becher aus PLA stellen keine günstige
In der wissenschaftlichen Diskussion um die in- Alternative dar. Die Umweltbelastungen der PLA-
haltlichen Bestandteile einer Lebenszyklusanalyse Becher sind vergleichbar mit jenen aus PET und
hat sich eine Sichtweise durchgesetzt, die den liegen damit deutlich über den Einwegbechern
Anspruch einer ganzheitlichen Betrachtung er- aus Karton.
hebt.
7. Standpunkt des Umweltbundesamtes zu
Eine ganzheitliche Lebenswegbetrachtung Biokunststoffen
von der Gewinnung der Rohstoffe über die
Produktnutzung bis hin zur Entsorgung bedeu- Biobasierte Kunststoffe sind Werkstoffe, die sich
tet auch, dass Energie- und Rohstoffverbräuche bisher in Nischenanwendungen behaupten und
sowie Emissionen in Luft, Wasser und Boden bei deren Marktanteile weiter wachsen werden. Ihrer
der Nutzung petrochemischer Ressourcen – bei- (verstärkten) Nutzung stehen wir grundsätzlich
spielsweise für Aussaat, Ernte, Verarbeitung und positiv gegenüber. Wir vermuten, dass insbeson-
Transport der nachwachsenden Rohstoffe – be- dere werkstofflich recyclingfähige Erzeugnisse aus
rücksichtigt werden. faserverstärkten Kunststoffen und Holz-Kunststoff-
Verbundwerkstoffen aus Umweltschutzsicht we-
Die vorliegenden ökobilanziellen Betrachtungen gen der Schonung fossiler Ressourcen und der
haben die generellen Umweltvorteile biolo- Minderung der CO2-Emissionen Vorteile gegen-
gisch abbaubarer Kunststoffe nicht bestätigt über Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen
(siehe etwa [19], [20], [21], [22], [23]). Zwar kann aufweisen.

8
Der Produktgruppe der biologisch abbaubaren bis auf der Grundlage anerkannter wissen-
Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe schaftlicher Untersuchungen der Nachweis der
stehen wir nach wie vor zurückhaltend bis ableh- Umweltvorteilhaftigkeit tatsächlich erbracht ist.
nend gegenüber. Einerseits kann die Verwendung
dieser Kunststoffe aus Sicht des Umweltschutzes Die im Zusammenhang mit ihrer Entsorgung
sinnvoll sein, da auch diese Werkstoffklasse das ins Spiel gebrachte Kompostierung der bio-
Potenzial hat, CO2-Emissionen und den Verbrauch logisch abbaubaren Kunststoffe halten wir
fossiler Ressourcen zu senken. Andererseits ist perspektivisch für keine sinnvolle Art der
ihr Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz Verwertung. Sofern die Rottezeiten in industriel-
und zur anderweitigen Entlastung der Umwelt len Kompostierbetrieben überhaupt eingehalten
noch nicht vollständig untersucht. Aussagefähige werden können (eine Hausgartenkompostierung
Umweltbetrachtungen und damit Aussagen über ist gar nicht möglich), entstehen keine wertge-
ihre Nachhaltigkeit liegen für die Mehrzahl der benden Kompostbestandteile, wie Nährstoffe und
Produkte aus biobasierten biologisch abbaubaren Mineralien oder bodenverbessernder Humus, son-
Kunststoffen bisher nicht vor. In den Fällen, in de- dern ausschließlich CO2 und Wasser.
nen seriöse Erkenntnisse vorliegen, sprechen diese
eher gegen biologisch abbaubare Kunststoffe aus Als Entsorgungsweg für biologisch abbaubare
nachwachsenden Rohstoffen [z.B. 25]. Kunststoffe sollte deshalb, sofern ein werkstoffli-
ches Recycling aus technischen Gründen ausschei-
Die Entwickler, Hersteller und Anwender det, die energetische Verwertung unter Nutzung
biologisch abbaubarer Kunststoffe sind bis- des Energieinhaltes angestrebt werden.
her den Nachweis schuldig geblieben, dass
ihre Produkte eine mindestens gleichwertige Besonders kritisch sehen wir die Verwendung bio-
Umweltverträglichkeit wie Erzeugnisse aus tra- logisch abbaubarer Kunststoffe auf Basis fossiler
ditionellen Kunststoffen besitzen. Die Kriterien Rohstoffe. Denn diese Kunststoffe sind nicht – wie
„Verwendung nachwachsender Rohstoffe“ und die Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe
„bioabbaubar“ allein reichen nicht aus, um von – vorteilhaft im Hinblick auf Ressourcenschonung
vornherein eine generelle Umweltüberlegenheit und CO2-Einsparungen. Gleichzeitig verfügen sie
dieser Materialien zu begründen. nicht über das Potenzial einer werkstofflichen
Verwertung wie konventionelle Kunststoffe. In ei-
Es bedarf deshalb aus unserer Sicht weiterer ner ökobilanziellen Betrachtung [23], die sowohl
Untersuchungen und Umweltbewertungen, um si- biologisch abbaubare Kunststoffe aus fossilen
cherzustellen, dass derartige Entwicklungen nicht Rohstoffen als auch solche aus nachwachsen-
in eine ökologische Sackgasse führen oder dass den Rohstoffen in die Untersuchung einbezieht,
ungerechtfertigte staatliche Förderungen wirksam schneiden die fossil basierten Kunststoffe deutlich
werden. schlechter ab. Der Primärenergieeinsatz liegt hier
um den Faktor 5 bis 9 und der Beitrag zum an-
Zur Objektivierung der Diskussion um die thropogenen Treibhauseffekt um den Faktor 5 bis
Verwendung nachwachsender Rohstoffe in 7 höher als bei biologisch basierten Kunststoffen
Kunststoffen sind Ökobilanzen nach DIN EN ISO oder fossil basierten herkömmlichen Kunststoffen,
14040 und 14044 notwendig. wie Polyethylen und Polystyrol.

Der Nachweis der ökologischen Vorteilhaftigkeit Aus den bisher vorliegenden Ökobilanzen folgern
muss dabei für jede einzelne Produktkategorie wir, dass eine ökologische Überlegenheit biolo-
– zum Beispiel im Bereich der Folien für gisch abbaubarer Kunststoffe über herkömmliche
Landwirtschaftsfolien, Verpackungsfolien und Kunststoffe vor allem dann zu erwarten sein dürf-
Müllsäcke – auf Grundlage repräsentativer te, sofern
Randbedingungen erbracht werden. • die Rohstoffe aus nachhaltiger, an ökologi-
schen Kriterien orientierter landwirtschaftli-
Wir sehen Hersteller und Anwender von biobasier- cher Produktion stammen,
ten Kunststoffen in der Pflicht, Studien in Auftrag • vermehrt Reststoffe aus der landwirtschaftli-
zu geben. Wir sind bereit, sofern es gewünscht ist, chen und Nahrungsmittelproduktion einge-
in geeigneter Weise an diesen Arbeiten mitzuwir- setzt werden,
ken und den Dialog mit den betroffenen Kreisen • die Produktgestaltung eine mehrfache
zu intensivieren. Verwendung möglich macht und
• eine hochwertige stoffliche oder energetische
Das Werben mit positiven Umweltaussagen Verwertung am Ende des Produktlebenslaufes
im Zusammenhang mit biologisch abbauba- stattfindet.
ren Kunststoffen sollte solange unterbleiben,

9
Falls die biologische Abbaubarkeit nicht unbe-
dingt zum Produktnutzen gehört, sollten deshalb
vorrangig nur solche Kunststoffe aus nachwach-
senden Rohstoffen entwickelt werden, die
• nicht abbaubar,
• langlebig und
• recycelfähig sind.

Aufgrund der oben geschilderten Unklarheiten


bezüglich der ökologischen Bewertung bioba-
sierter Kunststoffe bestand für uns bisher keine
Veranlassung, Projekte in diesem Bereich zu för-
dern. Wir werden jedoch im Rahmen unserer
Möglichkeiten die Einführung dieser Kunststoffe
unterstützen, sobald die Frage nach deren ökologi-
scher Berechtigung positiv beantwortet ist.

10
8. Literatur [17] Der grüne Punkt – Duales System Deutschland
GmbH; Bioplastics – besser oder schlechter als ihr
[1] Endbericht zur Studie Technikakzeptanz und Ruf ?; Journalisteninfo 2009
Nachfragemuster als Standortvorteil im Bereich
Pflanzengentechnik; Technische Fachhochschule [18] Stuttgarter Zeitung vom 15.08.2008
Wildau, 2002; Im Auftrag des BMBF (FKZ 16/1480)
[19] Ökobilanz stärkehaltiger Kunststoffe;
[2] Implementationsstudie zur biotechnologi- Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft;
schen Produktion von Biopolymeren unter Einsatz Bern, 1996
digitaler Modelle auf der Basis nachwachsen-
der Rohstoffe und organischer Abfälle; Arnold- [20] Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen:
Sommerfeld-Gesellschaft e.V. Leipzig; Im Auftrag Vergleichende Ökobilanz für Loose-fill-Packmittel
des Umweltbundesamtes, 2003 (UBA-Texte 38/03) aus Stärke bzw. Polystyrol; Bayerisches Institut für
Angewandte Umweltforschung und -technik (BIfA)
[3] Biokunststoffe 09/10 – Verarbeitungsparameter GmbH
und technische Kennwerte; Ein weltweiter
Überblick; FH Braunschweig/Wolfenbüttel, Institut [21] Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
für Recycling; 2009 – Polyhydroxybutyrat- und Stärkekunststoffe –
Abschätzung zum kumulierten Energieaufwand
[4] www.european-bioplastics.org und zu Co2-Emissionen; Fraunhofer Institut
Systemtechnik und Innovationsforschung
[5] Produktion, Verarbeitung und Verwertung Karlsruhe, Februar 1999;
von Kunststoffen in Deutschland 2007; Consultic
Marketing & Industrieberatung GmbH; Alzenau [22] Life-cycle Assessment of Bio-based Polymers
2008 and Natural Fiber Composites; Patel et al

[6] PlasticsEurope Austria: Zukunftstrends in der [23] Gespräch mit Fa. BASF am 21.12.04 im UBA
Kunststoffwirtschaft; Vortrag von H.G. Schratt am
05.03.2008 in Salzburg [24] Abschätzende Ökobilanzen zu
Polymerwerkstoffen auf der Basis biologisch er-
[7] PlasticsEurope, WG Market Research zeugter Polyhydroxyfettsäuren; Fraunhofer Institut
& Statistics: Kunststoff – Werkstoff des 21. für Lebensmitteltechnologie und Verpackung, Juli
Jahrhunderts, Tendenzen der wirtschaftlichen und 1996
technischen Entwicklung; o.J.
[25] Vergleichende Ökobilanz verschiede-
[8] Highlights in Bioplastics; Eine Publikation der ner Bechersysteme beim Getränkeausschank,
IBAW; Berlin 2005 Österreichisches Ökologie Institut, Carbotech, Öko-
Institut e.V.; Wien, Basel, Darmstadt 2007
[9] EUWID Recycling und Entsorgung Nr. 14 vom
31.03.2009

[10] EUWID Recycling und Entsorgung Nr.16 vom


15.04.2009

[11] GAK 6/2008

[12] Presseinformation der Pyramid Bioplastics


Guben GmbH vom 01.10.2008

[13] Kunststoffe 10/2008

[14] IK-Presseinformation vom 24. Oktober 2007

[15] Plastics Products made of Bioplastics; Brussels


19.02.2007]

[16] BVSE-Pressemitteilung vom 15.08.2008

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