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Projekthandbuch

Wetterstation

Projektmanagment 4. Semester

Betreuer: Mag. Anton Lorenz

Nowakowski Clemens 0827068

Gunacker Patrik 0826793

Studienkennzahl: 033 261

03.05.2010
Projektdefinition/­auftrag

Projekt: Wetterstation Projektnummer: 100

Projektleiter/ Faust Paul Auftraggeber/in: Schmidt Anton


in:

Ausgangs­ Problemstellung / Vorgeschichte
Auslöser des Projekts war die Tatsache, dass umfassende Wetterdaten in entlegenen Gebieten der  
situation:
Erde, trotz ihrer Wichtigkeit weitestgehend unzugänglich sind. Um die Daten kollektiv zu erfassen, 
wünscht sich der Auftraggeber eine mobile, vollautomatische Wetterstation, welche durch 
hochwertige Datenübertragungstools und ebenso hochwertiger Bauweise in verschiedenen Gebieten 
Daten hinreichend genau sammelt. Vorgesehene Gebiete umfassen jede erdenklichen Topographie 
und jedes Klima (Wüste, Ozean, Polarregion, etc.)
Da momentan wenige Produkte dieser Art auf dem Markt existieren, besteht ein großer Markt.  
Allerdings kann wegen der Neuartigkeit des Produkts nicht auf frühere Erfahrungen zurückgegriffen 
werden. 
Ziele: Ergebnisziele: 
Eine vollständig funktionsfähige, automatische Wetterstation, ausgelegt auf eine lange Lebensdauer, 
welche bei kostengünstigen und lärmarmen Betrieb verwertbare Daten liefert 

Die Datenerfassung soll nicht auf Standardwerte beschränkt sein, sondern auch spezifische 
klimatische Werte beinhalten. Somit soll die Wetterstation auch modular aufgebaut bzw. erweiterbar 
sein.

Außerdem soll eine gewisse Größe nicht überschritten werden um Transport und Montagekosten 
gering zu halten, sowie einen Wiederaufbau an neuen Standpunkten zu garantieren. 

Die Wetterstation soll energiearm bzw. durch alternative/erneuerbare Energiequellen (z.B.  
Solarenergie) betrieben werden.

Die Schnittstelle der Wetterstation soll Kommunikation mit den Kunden mithilfe von vorhandenen IT 
Produkten (Betriebssystem, Hardware auf Userseite, etc.) erlauben

Nutzungsziele: 
Während des Betriebs der Anlage sollen verwertbare Daten, unter geringem Personalaufwand an 
den Auftraggeber geschickt werden, welche zur weiteren Analyse verwendet werden können. Des  
Weiteren erhofft man sich durch die genauen Daten Vorhersagen über die Klimaentwicklung in dem 
spezifischen Gebiet treffen zu können, von dem unter anderem die Bewohner der Region profitieren. 

Die Wetterstation dient als Langzeitstudie, um Erfahrungswerte für den Hersteller für zukünftige 
Verbesserungen und Produkte zu generieren. 

Durch erfolgreiche Verwendung können neu Partner/Sponsoren gefunden werden die weitere 
Stationen an verschiedenen Standorten finanzieren um eine flächendeckende Datenerfassung zu 
ermöglichen. Somit profitieren auch wissenschaftliche Einrichtungen von den Daten.
Prozess­/Vorgehensziele: 
Technologische Fortschritte sollen dokumentiert (bzw. patentiert) und weiterverwendet werden 
können
Vermarktung während des Projekts soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit 
von vorhersagbaren klimatischen Umweltveränderungen fördern
Lokale Wirtschaft (z.B. Logistikunternehmen) soll am Aufstellungsort profitieren
Firmenübergreifender Informationsaustausch 

Nicht­Ziele:
Messung von Daten zur Vorhersage von Naturkatastrophen
Datenanalyse und Verarbeitung durch Personal direkt vor Ort
genaue Standortlokalisierung bzw. Standorterwerb
Montage und Transport 
Rechtliche Aufgaben
erhöhte Umweltbelastung

Projektinhalte: Hauptaufgaben 
−Analyse der Umweltbedingungen und deren Auswirkungen auf die Bauweise (z.B.  
Korrosionsresistenz)
−Analyse der technischen Hindernisse und bereits vorhandenen Lösungen

−Recherche über Funktionseigenschaften (insbesondere Problemquellen) ähnlicher, kleinerer  
bereits vorhandener Produkte
−Material­ und Komponentenbeschaffung

−Konstruktion der Wetterstation

−Entwicklung einer Schnittstelle zwischen der Wetterstation und dem Kunden
−Schulung des Personals zur (Daten­)Kommunikation mit der Station
−Schulung für regelmäßige und fachgerechte Wartung (Routinewartung, Reparatur im Störfall)
−Schulung für Montage und richtigen Transport
−Marketing des Produkts bzw. zusätzlicher Modulerweiterungen für bestehende oder weitere 
Kunden

Kritische  −Regierungen, Behörden und Grundstücksbesitzer als möglicher Problemfaktor für die Aufstellung 
durch den Kunden
Erfolgs­
faktoren −Förderung von wissenschaftlicher Seite als Hilfestellung

−Problematische Mittelfindung aus öffentlichen Subventionen

−Datenübertragung zwischen Standort und Heimstelle über Satellit; Weltraumbehörde als 
Problemfaktor
−Naturschützer als Gegner durch Platzierung einer Wetterstation mit Eingriff in die Natur

−Unterstützung des Projekts durch Datenweitergabe an Dritte bzw. weitere Interessenten
Projekt­ Rolle Name Bemerkung (z.B. Aufgaben)
organisation Projektauftrag­
Schmidt Anton
geber/in intern
Projektleiter/in Faust Paul

Projektteam­ 3 Konstrukteure Technische Umsetzung


mitglieder Verknüpfung der Moduldaten mit 
2 IT Experten
Benutzersystem
1 Klimaexperte Schulung der Angestellten als Nutzer
Wissenschaftliche Begleitung Projekt
Punktuelle  1 Biologe Analyse der Umwelteinflüsse durch Produkt
Projekt­ Vermarktung zur Findung neuer Kunden
1 Marketingspezialist
mitarbeiter Bearbeitung von Verträgen, 
1 Anwalt Auseinandersetzung mit Konfliktparteien 
(Partnerunternehmen)
Projektwürdigkeitsprüfung
Kriterien 1­2 Punkte 3­4 Punkte 5­6 Punkte Bewertung
Strategische Bedeutung  gering mittel hoch 3
(Image, Expansion, 
Innovation)
Interne beteiligte  1­2 3­4 >4 3
Organisationseinheiten
Anzahl interne  < 10 10 bis 50 > 50 3
Einzelaktivitäten

Erfahrung (kulturell,  viel mittel wenig 4


technologisch)
Risiko niedrig mittel hoch 2
Summe: 15
Bemerkungen Projektleiter/in:
Das Risiko wurde als niedrig eingestuft, da auf Vorhandene Erfahrung bedingt 
zurückgegriffen werden kann.  Da das Projekt viele verschiedene Arbeitsschritte umfasst, 
sind dementsprechend viele Einzelarbeiten von unterschiedlichen Einrichtungen zu 
erledigen. Strategisch Bedeutung bekommt das Projekt aufgrund des Imagegewinns der 
Firma und der Innovationsfortschritte.

Entscheidungsbegründung Projektauftraggeber/in:
Projekt zur Durchführung genehmigt.

Routineprojekte (= C Projekte): 05 bis 13 
Standardprojekte (= B Projekte): 14 bis 21 Gesamtpunkte 15
Pionier­/Großprojekte (= A Projekte): 22 bis 30
Projektrisikocheckliste

sachlich­inhaltliche Risiken Bewertung
Umfeld Risiken groß mittel klein Maßnahmen
Naturrisiken ✓ Bodenbeschaffenheit ✓ Geringes Gewicht und hohe 
Standfestigkeit
Minimierung der Schadstoffe 
durch Alternative 
Energiequellen
✓ Schadstoffemissionen ✓
Technische  ✓ Technologiesprünge ✓ Modularer Aufbau
Risiken
✓ Transportverhältnisse ✓ Gewicht und Platzsparende 
Entwicklung

Wirtschaftsrisiken ✓ Streik ✓ Mitarbeiterdialog auf 


persönlicher Basis

✓ Inflation, Konjunktur ✓
✓ Konkurrenzverhalten ✓ Neuartiges Produkt; 
Geheimhaltung während 
Entwicklung

✓ Geld­ und Steuerpolitik ✓ geringe Abhängigkeit von 
Subventionen

✓ Währungsrisiko ✓ ausweichen auf andere 
Vertragspartner im Ausland

✓ Finanzierungsrisiko ✓
Soziokulturelle  ✓ Diebstahl ✓ Feste Montage; kompaktes 
Inneres
Risiken/ 
Infrastruktur
✓ Zeitungskampagnen ✓ Positives eigenes Marketing

✓ Sprache (Verträge,  ✓ Kommunikationssprache 
Englisch
Kommunikation)
Rechtliche/  ✓ Behördenwillkür ✓ Anwälte, Lobbyismus
Politische Risiken
soziale Risiken Bewertung
Umfeld Risiken groß mittel klein Maßnahmen
Selektive Kundenauswahl
Kunde ✓ Bonität ✓

✓ Zusammenarbeit ✓
finden von Kontaktpersonen auf 
beiden Seiten

✓ Änderungswünsche ✓ Modularer Aufbau der Anlage
Hervorheben des guten Rufes der 
Partner ✓ Zusammenarbeit ✓ Firma 


✓ Schäden an  Anwälte

Sachen/Personen
✓ Weitergabe von  ✓ loyale Partner – Geheimhaltung
Technologie
Anwälte, selektive Auswahl der 
Sub­Kontraktor ✓ Zusammenarbeit ✓ Lieferanten
✓ Schäden an 
Sachen/Personen ✓
✓ Weitergabe von 
Technologie ✓
Eigenes Projekt­ ✓ technische Planung ✓
Team Unterstützung durch Experten
✓ technische Fehler ✓

✓ Kapazitätsplanung ✓
striktes Zeitmanagment, 
✓ Terminplanung ✓ Überprüfung und Verwaltung durch 
Projektleiter
✓ organisatorische Fehler ✓
✓ Kosten­ und Finanzplanung ✓

✓ Projektinformations­System ✓ Verwendung bewährten 
Softwaresystem auf Server

Sonstiges soziales  ✓  Kulturelle Konflikte ✓ Kunde bestimmt Standort


Umfeld
✓  Proteste durch  ✓ Gegenkampagne, ökonomischer 
Naturschützer Betrieb der Station
projektinterne Risiken Bewertung
Fachbereich Risiken groß mittel klein Maßnahmen
Bekannte Komponenten
Technisch  ✓ neues Produkt ✓
bedingte Risiken Beachtung bei Konstruktion
✓ neue Technologie ✓

✓ technische Normen
Selektive Auswahl der Zulieferer
Vertragsbedingte  ✓ Zulieferverträge ✓
Risiken

✓ Produkthaftpflicht Qualitative Verarbeitung, Anwalt  
Überprüfung durch Projektmanager
Finanzbedingte  ✓ Auftragswert ✓
Risiken ✓
✓ Kalkulationsfehler

✓ Gewährleistung ✓ Qualitative Verarbeitung

genügend Eigenkapital vorhanden
✓ Finanzierung ✓
Attraktive Lohnzahlungen
Personal­bedingte  ✓ Personalmangel ✓
Risiken

✓ Qualifikation Selektive Auswahl der Mitarbeiter 
✓ aus dem Arbeitsmarkt
✓ Ausbildung

✓Leistungsanreizsystem Bonuszahlungen

✓ Konflikte Mitarbeiterdialog auf persönlicher 
✓ Basis
Detaillierter  Projektplan
Organisationsbed ✓ Kompetenzverteilung ✓
ingte Risiken
Projektumfeldanalyse

Projekt: Wetterstation Projektnummer: 100 Projektleiter/in: Faust Paul

Personen / Interessensgruppen Einstellung  Bedeutung /  + Erwartungen Maßnahmen, Strategien 


zum  Macht  ­ Befürchtungen wer ­ was ­ bis wann
Projekt (1 ­ 5 )
   5...stark

Regierung/Politik 5 ­ Missbrauch des Internationaler   Vermittlung des Aufgabenbereichs der  


 Datenverkehr Wetterstation
­ Wählerstimmen gehen möglicherweise   Lobbying
verloren
Wissenschaftliche Einrichtungen 1 + Technologische Innovationen Veröffentlichung der Technologie für  
 + Klima und Wetterdaten stehen ggf. zur   wissenschaftliche Einrichtungen
Verfügung
Anrainer 3 ­ Lärmbelastung durch Anlage lärmarme Bauweise,  
 Herstellerbesichtigung, Marketing

Umweltschützer 2 ­ Negative Veränderung der   Begrünung der Anlage, alternative  


 Umweltbedingungen für Flora und Fauna  Enerergienutzung, umweltfreundliche  
bei Aufstellung Bauweise bewusst machen

sachlich­inhaltliche  Art des Einflusses Konsequenzen Maßnahmen


Einflussgrößen wer   ­ was ­ bis wann
Natürliche Verhältnisse  Witterung, Bodenbeschaffenheit,   Rost, Verwitterung, Absenken des   Witterungsbeständiger Lack, sekundäre  
Sonneneinstrahlung Untergrunds, Solarenergie ist   Energiequelle (z.B. Windenergie),  
Aufstellort möglicherweise nicht vorhanden Fundament
Satellitenübertragung Technisches Übertragungsproblem Keine kontinuierliche Datenübertragung Sekundäre Kommunikationsmöglichkeit  
(Funkantenne)
Projektstrukturplan
Balkenplan
Projektteam­Organisation
Soll und Istkostenvergleich am 06.06.10
Projektname: Wetterstation Projektleiter: Faust Paul
Arbeitspaket Arbeitszeit in Stunden Plankosten effektive  Plankosten für weitere  Summe der Plankosten X Fortschritt = Sollkosten ­ Istkosten = Abweichung 
Arbeitszeit in Euro Resourcen (z.B.  vom Stichtag in 
Materialien) in Euro Euro

Projektmanagement 2144 h (beinhaltet kritischen  800 0 800 0.2 160 200 ­40


Pfad)

Projektstart 224 h 6040 800 6840 1 6840 7150 ­310

Beschaffung 264 h 5520 14000 19520 0.5 9760 8800 960

Konstruktion und  616 h 13360 3000 16360 0 0 0 0


Entwicklung

Test 240 h 4400 500 4900 0 0 0 0

Schulung/Dokumentati 208 h 5180 1000 6180 0 0 0 0


on

Marketing 232 h 5640 1000 6640 0 0 0 0

Abschluss 72 h 2440 500 2940 0 0 0 0

Geplante Kosten für Gesamtes Projekt in Euro 64180