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Seid ihr bereit für unsere Weltraumfahrt?

Unser Ausgangspunkt ist die Sonne. Unser Gott. Jesus! Er schaut auf uns. Wir schauen zurück zu Ihm.
Unser Hauptziel ist Jesus immer besser kennen zu lernen. Er redet aber über uns, aber so gibt er Preis
wer Er ist. Kennt ihr das? „Das was Paul über den Peter sagt, sagt mehr über den Paul aus als über
den Peter.“

Selig sind… Alle geistlichen Segen eines soliden Charakters

Das Ziel der Bergpredigt ist die Perfektion. Wer von euch hat ein perfektes christliches Leben?! Wer
von euch hat Jesus? Jesus ist dein perfektes christliches Leben! Jesus ist in euch. Wenn wir über Jesus
lernen, lernen wir über ein perfektes Leben, das in uns ist. Er hat nicht nur was für uns getan, Er tut
auch was in uns. Deswegen heißt Perfektion nicht, ein fehlerfrei technisches System, heißt auch nicht
eine tadellose Kunst, die vollkommene ästhetisch aussieht. Nein. Perfektion heißt hier, uns zurück zu
bringen wo, Adam und Eva waren, als Gott sie geschaffen hat. Ein Leben, das ohne Unterbrechung
liebt. Jesus ist der einziger, der das geschafft hat. Sein ganzes Leben war Liebe ohne Unterbrechung.
Was Er in der Bergpredigt, gepredigt hat, hat Er vollständig gelebt. Und Er lebt das weiter in uns. In
dir und in mir. Nur in Ihm schaffen wir dieses perfekte Leben zu leben. Deswegen müssen wir unser
Sonnensystem mit der Sonne anfangen. ER ist diese Riese Stern, das Gravitationszentrum, wohin
alles herumdreht. Es geht um IHM.

Seid ihr bereit unsere Weltraumfahrt zu starten? Wir waren schon bei der Sonne. (Ich muss was
sagen, bevor wir loslegen. Das ist plus ein Hilfsmittel. Das heißt nicht, dass Gott die Seligpreisungen in
die Sterne geschrieben hat). Manche Parallel sind sehr gut, andere wird weniger gut sein.

Unser nächster Stopp ist jetzt Merkur. Der kleinste Planet. Er ist fast so klein wir unser Mond. Direkt
dann neben die Sonne ist Merkur gar nichts (wie alle anderer auch, muss man sagen). Aber bei
Merkur wird das noch offensichtlich. Er ist mini, er hat kein Mond. Gar keine. Aber in seiner Armut,
Merkur ist sehr Reich. Warum? Gerade weil Er das Privileg hat, sich direkt neben die Sonne zu sein. Er
ist ihrer nächsten Nachbarn. Das bedeutet auch, dass alle anderen Planeten indirekt sich um Merkur
herumdrehen. Wenn Merkur sich selbst dreht, tagsüber sieht Er die Sonne direkt vor die Tür. Und
nachts sieht Er das ganze System, das um ihm sich dreht. Er besitzt der Himmelsreich! Nicht wegen
sein eignes Gravitationskraft, aber wegen der Sonne.

Das erinnert mich an den Herrn Jesus, der könnte nichts tun von sich aus (Joh 5,19). Er war reich, und
um euretwillen wurde Er arm, damit ihr durch seine Armut reich wurdet. 1 Der geistliche Armut ist
dem Anfang unsere geistliche Reise, und muss so sein. Es geht nicht anders. Das hat Jesus zu einem
reichen Jungen eindeutig ausgedrückt: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast,
und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!

Wer hat das schon getan? Habe ich das gemacht?! Hast du schon das getan?! Die Antwort haben wir
schon gesagt. Jesus war der, der für uns das getan hat. In uns wird er das Gleiche immer wieder tun.

Geistlich Armut heißt: ich habe nichts (zu anbieten), ich kann auch nichts, ich weiß nichts und ich bin
nichts. (Wie der mini Merkur neben die Riese Sonne). Aber Er schenkt mir alles, das Himmelreich!

Der geistlichen Armut geht aber noch eine Stufe niedriger. Es heißt nicht nur ich habe nichts, ich bin
bei null. Es wird noch schlimmer… „Leider“… Ich sage Leider, was das ist immer mit Leid verbunden.
Das tut weh (apropos das wird unser nächster Stopp sein). Wir sind schuldig! Streng genommen sind
Wir nicht bei der Null, sondern bei Minus. Nor einmal, Armut heißt: ich habe nicht nur nichts (zu
anbieten) ich bin schuldig und brauche unbedingt was. Mein wahrer geistlicher Zustand ist pleite,
Insolvenz voller Schuld. Wenn ich wirklich nichts könnte wäre schon ein Vorschritt, aber ich kann

1
2 Kor 8,9
was, aber was ich tue ist nichts Gutes. Was ich weiß ist auch käse, Blödsinn. Endergebnis, ich bin
nicht nur eine Null, ich bin ein Minus. Ich bin vollständige und hoffnungslos nur an Gottes Gnade
angewiesen.

Heißt das aber, dass die ganze Menschheit geistlich Arm ist? Nein. Der Zustand ist gleich für uns alle.
Aber hier ist ein Unterschied. Die treuen Nachfolger Jesu haben diesen Zustand mal erkannt. Sie
wissen das, dass sie Arm sind. Geistlich Armut ist ein Realitätsschock. Ist die überhaupt
Realitätsschock!

Merkur erinnert mich auch an Maria, die direkt an Jesu Füße saß. „Maria hat das gute Teil erwählt;
das soll nicht von ihr genommen werden“ 2. Als geistliche Arme dürfen Wir direkt an Jesus seine Füße
sitzen und von ihm alles bekommen, was uns nötig ist. Ich Minus, Er alles! Ich Käse, Er Weisheit. Ich
störe, Er baut auf. Ich Schuld, Er alle Schätze. Das ist der Wirkung seines Kreuzes. Gnädige schenkt Er
uns bedingungslos sein Himmel Reich. Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das
Himmelreich. Was wollen wir mehr??!!

Wollt ihr die Fahrt fortsetzen zu dem nächsten Planeten? Lass uns weiter nach Venus fahren?

Ich habe drei einzigartige Merkmale von Venus gelistet. 1) Sie ist sehr heiß 460 °C. 2) Sie hat ein
Retrograd Drehung 3) außergewöhnlich langsam Eigendrehung 243 Tage. (Sie ist die einzige
Weibliche Planet). Die Antiken haben Sie als der Planet der Liebe genannt. Diese ganze Hitze und die
Retrograd Drehung, die sehr mühsam ist (das ist keine langsame und lockere Bewegung… das nimmt
fast alle ihre Kraft weg). Und noch dazu diese Weibliche Liebe, macht für mich Venus, der Planet des
Leidens. Wie die Wehen von einer langsamen Geburt. Ich weiß das ist viel Einbildung, weil ein Planet
kein Nerv hat. Aber stellt euch vor, ein Tag hier auf Erde (oder noch besser eine Nacht), die fast 3000
Stunden dauern würde! Das ist vielleicht der Trost, wenn du dort ein guter Tag hast, dauert es aber
mehr als ein Jahr. Es gibt aber ein noch besserer Trost für Venus. Sie ist der Planet, der am nähest zu
Erde kommt. D.h. sie kommt am näherstem zum Leben. Venus darf das Leben ganz nah sehen.

Jesus ist für uns in die Welt gekommen. Er ist uns ganz nah gekommen. Deswegen hat Er gelitten.
Hier in dieser Welt zu leben und zu lieben ohne Unterbrechung, heißt immer in der gegen Richtung
der Kurz dieser Welt zu wandeln. Das hat Ihm kraft gekostet. Das ist schmerzhaft. Die Liebe ist
langmütig. Jesus hat geweint, als Lazarus, sein Freund gestorben war. Als die Leute seine Tränen
gesehen haben, haben sie gesagt, schau wie Er ihm geliebt hat. Spurgeon hat bei dieser Stelle
gepredigt, sehe wie Er dich geliebt hat, als Er für dich nicht trennen aber sein Blut an dem Kreuz
vergossen hat. In der Hebräer Brief steht, dass Er hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als
auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann,
und ist um seine Gottesfurcht willen erhört worden. Das größte Leiden, das wir denken können, ist
das Leiden des Todes, wenn das Leben vorbei ist. Der größte Trost ist der Trost des Lebens, des
ewigen Lebens, der Auferstehung.

Was wollen wir mehr? Gott gibt uns in Jesus nicht nur das Himmelreich aber auch den notwendigen
Trost, den wir brauchen. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Der nächste Planet ist die Erde. Wir werden das Erdreich besitzen! Es geht nicht nur um die
Himmlische, die Spirituelle Welt, oder um den Trost, die interne, seelische Welt, es geht auch um die
materielle Welt. Die Natur, unser jetziger Körper. Alles hat Gott für uns erschaffen. Seine
Versprechung ist, die Sanftmütigen, werden das alles auch bekommen. Jesus ist der Erber, der alles
geerbt hat. Er hat alle Vollmacht in Himmel und auch auf die Erde. Er war und ist Sanftmütig.
Sanftmut ist gehört zu Frucht seines Geistes. (Armut nicht, Leid nicht, aber Sanftmut schon). Manche
sagen sogar, dass die Sanftmut ist ein Ergebnis von der geistlichen Armut und des Leidens. Also das

2
Lk 10:42 Das
Erdreich wird geerbt und nicht erobert. Die Sanftmütigen erben es, nicht die Streitsüchtigen, die
stärksten.

Wir haben das Himmelreich, den Trost, das Erdreich, was sollen wir uns noch mehr wünschen??

Nächster Planet (und für Heute das letztes) Mars. Mar ist schon wieder etwa kleiner. Das Leben ist
wieder weit entfernt. Mars ist kälter. Und sogar die Sonne ist schon ein Stück weit weg.

Mars erinnert mich an dem Satz Ich bin zufrieden, aber ich gebe mich nicht zufrieden. Jesus hat auch
Hunger gehabt als Er 40 Tag in der Wüste gefastet hat. An den Brünnen von Sicar hat Er zu einer
Samaritanerin gesagt gib mir was zu trinken. Am Kreuz hat Er Durst gehabt. Wilson hat uns ein sehr
schönes Bild gebracht von Afrika, als viele Tieren sich in Bewegung setzten in einer großen
Wanderung durch den Kontinent. Und Er hat uns daran erinnert, ist die Hunger nach Nahrung und
der Durst der Antriebskraft von solchem Naturphänomen. Durst und Hunger nach Gerechtigkeit, hat
unser Herr Jesus in Bewegung gesetzt von Himmel zu Erde gebracht, von Erde bist zum Kreuz, von
Kreuz, bis zu Grab und endlich von Grab bis zu Himmel. Wo die Gerechtigkeit erfüllt worden ist. In
Ihm haben wir auch unser Hunger und Durst nach Gerechtigkeit gesättigt.

Mars sagt uns, unser Sonnensystem geht weiter, es ist viel größer als die vier erdähnlichen Planeten.
Das heißt, wir wollen noch mehr. Gibt es noch was?! Ja wissen wir. Es gibt es was Größeres!!

Aber erst mal zum Abschluss bleiben wir mit den ersten vier kleinen, die im Wesentlichen aus
Gestein besteht. Sie sind klein aber hart. Klein heißt, dass sie gar nicht attraktive sind. Niemand will
Armut, Lied, Sanftmut oder Hunger. Die sind aber Dingen die unseren Charakter formen. Gerade
diese unangenehmen Dinge formen in uns einen soliden Charakter. Das ist Jesus seines Charakters
ähnlicher. Genau deswegen erreichen wir alle Verheißungen, die damit verbunden sind. Wir werden
sehen bei der andere Gasplaneten ist ein bisschen anders.

Ich habe letztes Mal gesagt, dass es nicht geht um was wir haben, aber um was wir sind. Das stimmt
aber nicht ganz. Es geht auch um was wir haben. Wir haben das Himmelreich, wir haben Trost, wir
haben das Erdreich und in Jesus haben wir mehr als genug, die uns Satt macht. Was wollen wir mehr?
Sollen wir unsere Reise zu dem Gasriese Planeten fortsetzen?!

Was gibt es hier eigentlich praktisch? Der Bergpredigt soll praktisch sein, richtig?

1) Hausaufgabe: Versuch diese Woche die Seligpreisung zu lesen. Mt 5. Nimmt euch Zeit zu
hören direkt von Jesus, was Er euch sagt. Die Seligpreisungen ist kein Gebot. Aber ihr soll
alles, das schon in euch ist, wiedererkennen. Es ist schon da. Das perfekte Leben ist in uns.
2) „Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken?“  - Das ist Gottes Werk, dass ihr an den
glaubt, den er gesandt hat.
Der Schritt des Glaubens ist der einfachstes, aber vielleicht auch der schwierigster. Einfach,
weil es von unserer Seite gar keine große (oder kleine) Aktion verlangt. Und genau da liegt
sein Schwierigkeitsgrad, einfach zu akzeptieren, im Glauben annehmen, empfangen, und
genießen. „Kommt zu mir and ruhe dich aus“.

Lass uns einfach richtige glücklich sein, mit was Er für uns getan und in uns tut.

Lass uns beten.

(20-25 min)