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Inhaltsverzeichnis

1 Strahlpumpen

1.1 Aufbau und Funktionsprinzip


1.2 Einsatzbereiche
1.3 Industrielle Anwendungen
1.4 Vorteile von Strahlpumpen
1.5 Standard-Strahlpumpen der ANA-GmbH und ihre industrielle Anwendung

2 Flüssigkeitsstrahl-Flüssigkeitspumpen

2.1 Wasserstrahlpumpe Typ 22/1

2.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip

2.1.2 Einsatzbereiche

2.1.3 Technische Daten

2.1.4 Leistungsdaten

2.1.5 Werkstoffe

2.1.6 Leistungsdiagramm

2.2 Wasserstrahl-Kellerpumpe Typ 22/2

2.2.1 Aufbau und Funktionsprinzip

2.2.2 Einsatzbereiche

2.2.3 Technische Daten

2.2.4 Leistungsdaten

2.2.5 Werkstoffe

2.2.6 Leistungsdiagramm

2.2.7 Einbauvariante

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Inhalt
2.3 Flüssigkeitsstrahl-Mischer Typ 22/7

2.3.1 Aufbau und Funktionsprinzip


2.3.2 Einsatzbereiche
2.3.3 Technische Daten
2.3.4 Leistungsdaten
2.3.5 Werkstoffe
2.3.6 Einbauvarianten

2.4 Wasserstrahl-Feststoffpumpe Typ 22/8

2.4.1 Aufbau und Funktionsprinzip


2.4.2 Einsatzbereiche
2.4.3 Technische Daten
2.4.4 Leistungsdaten
2.4.5 Werkstoffe

3 Flüssigkeitsstrahl-Gaspumpen

3.1 Wasserstrahl-Vakuumpumpe Typ 23/1

3.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip


3.1.2 Einsatzbereiche
3.1.3 Technische Daten
3.1.4 Leistungsdaten
3.1.5 Werkstoffe
3.1.6 Leistungsdiagramm
3.1.7 Einbauvariante

3.2 Wasserstrahl-Vakuumpumpe Typ 23/2

3.2.1 Aufbau und Funktionsprinzip


3.2.2 Einsatzbereiche
3.2.3 Technische Daten
3.2.4 Leistungsdaten
3.2.5 Werkstoffe
3.2.6 Leistungsdiagramm
3.2.7 Einbauvariante

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Inhalt
3.3 Flüssigkeitsstrahl-Ventilator Typ 23/5

3.3.1 Aufbau und Funktionsprinzip


3.3.2 Einsatzbereiche
3.3.3 Technische Daten
3.3.4 Leistungsdaten
3.3.5 Werkstoffe
3.3.6 Leistungsdiagramm

4 Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen

4.1 Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpe Typ 12/1 für Wasser

4.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip


4.1.2 Einsatzbereiche
4.1.3 Technische Daten
4.1.4 Werkstoffe
4.1.5 Leistungsdiagramm

4.2 Dampfstrahl-Universalpumpe Typ 12/2 für Wasser

4.2.1 Aufbau und Funktionsprinzip


4.2.2 Einsatzbereiche
4.2.3 Technische Daten
4.2.4 Werkstoffe
4.2.5 Leistungsdiagramm

5 Dampfstrahl-Anwärmer

5.1 Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/3 zum Anbau an Behälter

5.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip


5.1.2 Einsatzbereiche
5.1.3 Technische Daten
5.1.4 Leistungsdaten
5.1.5 Werkstoffe
5.1.6 Einbauvariante

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Inhalt
5.2 Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/4 zum Einbau in Behälter

5.2.1 Aufbau und Funktionsprinzip


5.2.2 Einsatzbereiche
5.2.3 Technische Daten
5.2.4 Leistungsdaten
5.2.5 Werkstoffe
5.2.6 Einbauvarianten

5.3 Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/5 für Abdampf

5.3.1 Aufbau und Funktionsprinzip


5.3.2 Einsatzbereiche
5.3.3 Technische Daten
5.3.4 Werkstoffe
5.3.5 Einbauvarianten
5.3.6 Leistungsdiagramm

5.4 Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/6 zum Einbau in Rohrleitungen

5.4.1 Aufbau und Funktionsprinzip


5.4.2 Einsatzbereiche
5.4.3 Technische Daten
5.4.4 Werkstoffe
5.4.5 Leistungsdiagramm

6 Dampfstrahl-Luftsauger und Dampfstrahl-Verdichter

6.1 Einstufige Dampfstrahl-Vakuumpumpen

6.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip


6.1.2 Einsatzbereiche
6.1.3 Technische Daten für Dampfstrahl-Luftsauger/Verdichter
6.1.4 Werkstoffe

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Inhalt
6.2 Regelbare Dampfstrahl-Pumpen
6.2.1 Kennlinien von Strahlpumpen
6.2.2 Regelungsstrategien
6.2.2.1 Regelung des Treibdampfdruckes
6.2.2.2 Düsennadelregelung
6.2.2.3 Bypassregelung

7 Gasstrahl-Gaspumpen

7.1 Aufbau und Funktionsprinzip


7.2 Einsatzbereiche
7.3 Technische Daten für Gasstrahler
7.4 Werkstoffe

Anhang 1 Wasserdampftafel

Anhang 2 Umrechnungstabelle

Anhang 3 Fragebögen

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Inhalt
1 Strahlpumpen
1.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Strahlpumpen sind Apparate zum Fördern, Mischen oder Verdichten von Flüssigkeiten und
Gasen. Sie besitzen keine beweglichen Teile, benötigen keinen mechanischen Antrieb und
haben einen einfachen konstruktiven Aufbau.

Die Förderwirkung entsteht dadurch, daß ein unter Druck stehendes Treibmedium über eine
Düse entspannt wird. Durch die Umwandlung von Druckenergie in kinetische Energie sinkt
gleichzeitig der statische Druck, der unmittelbar nach der Treibdüse am geringsten ist. In
diesem Bereich wird über den Sauganschluß das anzusaugende Medium zugeführt. Der
Saugstrom mischt sich mit dem sehr schnell strömenden Treibstrom und wird dadurch be-
schleunigt.

Nach Beendigung der Mischung wird im nachfolgenden Diffusor die Geschwindigkeit des
Mischstromes gesenkt, was eine Druckerhöhung des Stromes bis auf den Gegendruck am
Austritt bewirkt.

Als Treibstrom kommen alle gasförmigen Medien und newtonschen Flüssigkeiten in Be-
tracht. Gleiches gilt für den Saugstrom, jedoch ist beim Saugstrom u. U. eine Feststoffbela-
dung möglich.

Im Folgenden werden die drei Hauptfunktionselemente des Strahlapparates Treibdüse,


Mischdüse und Diffusor im Hinblick auf die durchströmenden Medien etwas näher betrach-
tet.

Treibdüse : Die Treibdüse ist ein Strömungskanal von kreisförmigem Querschnitt, der je
nach Treibmedium verschieden gestaltet ist.

Beim Einsatz von Flüssigkeiten als Treibmittel verjüngt sich der Querschnitt
in Strömungsrichtung gleichmäßig.

Treibdüsen für Flüssigkeiten in Strahlpumpen, mit denen Luft oder andere


nicht kondensierbare Gase gefördert werden sollen, erhalten einen Drallkör-
per, durch den der Treibstrom in Rotation versetzt wird. Dadurch kommt es
hinter der Düse zu einer Tropfenauflösung und dadurch zu einer intensive-
ren Vermischung des angesaugten Gases mit der Treibstrahlflüssigkeit.

Werden Wasserdampf oder Gase als Treibmedium verwendet, kommt als


Treibdüse eine Lavaldüse zum Einsatz. Diese besteht aus einem zuerst sich
verjüngenden, dann sich erweiternden Teil, um die erforderliche Beschleuni-
gung des Mediums auf Überschallgeschwindigkeit zu realisieren.

Bei einigen Bauformen der Dampfstrahl-Anwärmer kommen Düsenrohre


zum Einsatz, wobei das Wasser durch einen sehr langen engen Düsenquer-
schnitt strömt und über seitlich schräg zur Strömungsrichtung angeordnete
Bohrungen Dampf zugeführt wird, der anschließend im Wasserstrom kon-
densiert.

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Einführung
Mischdüse : Die Mischdüse, ebenfalls kreisförmig im Querschnitt, beginnt etwa dort, wo
die Treibdüse endet. Durch einen ausreichend dimensionierten ringförmigen
Querschnitt um die Treibdüsenmündung wird der Saugstrom über den An-
saugstutzen und den als Zylinder, Kugel oder Bogen ausgebildeten Kopf in
die Mischdüse eingelassen.
Die Mischdüse verjüngt sich wie die Treibdüse kegelförmig mit unterschiedli-
chen Kegelverhältnissen. Die Länge der Mischdüse ist von den Misch-,
Geschwindigkeits- und Druckbedingungen abhängig. Die Förderung von gro-
ßen Gasvolumina bei kleinen Druckerhöhungen und kleinen Treibwas-
serströmen erfordert zylindrische Mischstrecken.

Diffusor : Nach der Mischdüse, die im engsten Querschnitt endet, beginnt mit einem
kurzen zylindrischen Teil als Übergang der sich schlank erweiternde Kegel
des Diffusors. Er endet mit dem Gemischauslaß- oder Druckstutzen.

Bei allen Flüssigkeiten und Gasen steigt der Druck im Diffusor infolge
Geschwindigkeitsabnahme an.

Eine Ausnahme bilden Gase und Dämpfe, deren Verdichtungsdruckverhältnis


größer 1,6 - 1,7 ist. Der größte Teil des Druckanstieges erfolgt im zylindri-
schen engsten Querschnitt zwischen Mischdüse und Diffusor durch schräge
und gerade Verdichtungsstöße. Deswegen ist bei den für diese Druckverhält-
nisse verwendeten Bauformen der zylindrische Teil wesentlich länger ausge-
legt als dort, wo er nur als Übergang von der sich verjüngenden Mischdüse
zum sich erweiternden Diffusor dient.

In der Abbildung 1.1 ist der grundlegende Aufbau einer Strahlpumpe mit den wichtigsten
Anschlüssen und konstruktiven Teilen dargestellt.

Entscheidend für die Wirkung einer Strahlpumpe sind die an ihren Anschlüssen herrschen-
den Drücke und die dazugehörigen Massenströme. Es sind 3 Anschlüsse an einer Strahl-
pumpe zu unterscheiden:

• Treibanschluß (A) • Sauganschluß (B) • Druckanschluß (C)

1 Kopf 2 Treibdüse 3 Mischdüse 4 Hals 5 Diffusor

Abb. 1.1: Aufbau einer Strahlpumpe

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Einführung
Der Durchmesser des engsten zylindrischen Teiles, auch als Hals bezeichnet, ist neben dem
engsten Durchmesser der Treibdüse die wichtigste Abmessung des Strahlapparates. Zur
Berechnung dieser beiden Größen sind möglichst genaue Angaben zu den Drücken und
Temperaturverhältnissen erforderlich.

Strahlpumpen werden auf Grundlage der DIN 24 290 sowohl nach der Treib- als auch nach
der Saugseite benannt. Die Bezeichnungen in dieser Broschüre entsprechen dieser Norm.

Nach Treib- Gas- Dampf- Flüssigkeits-


medium Strahlpumpen Strahlpumpen Strahlpumpen
Nach Saug-
medium
Strahl- Strahl- Gasstrahl- Dampfstrahl- Flüssigkeitsstrahl-
Gaspumpen Ventilatoren Ventilator Ventilator Ventilator
Strahl- Gasstrahl- Dampfstrahl- Flüssigkeitsstrahl-
Verdichter Verdichter Verdichter Verdichter
(Dampfstrahl-
Brüdenverdichter)
Strahl- Gasstrahl- Dampfstrahl- Flüssigkeitsstrahl-
Vakuum- Vakuumpumpe Vakuumpumpe Vakuumpumpe
pumpen
Strahl- Gasstrahl- Dampfstrahl- Flüssigkeitsstrahl-
Flüssigkeitspumpen Flüssigkeits- Flüssigkeitspumpe Flüssigkeitspumpe
pumpe (Injektor)
Strahl- Gasstrahl- Dampfstrahl- Flüssigkeitsstrahl-
Feststoffpumpen Feststoffpumpe Feststoffpumpe Feststoffpumpe

Abb. 1.2: Benennung von Strahlpumpen nach DIN 24 290

1.2 Einsatzbereiche

Strahlpumpen werden als ein- und mehrstufige Saugpumpen zur Vakuumerzeugung in fast
allen Prozessen eingesetzt, bei denen Verfahrensschritte unterhalb des Atmosphärendruk-
kes stattfinden. Treibmittel ist dabei in den meisten Fällen Wasser oder Wasserdampf.

• Dampfstrahlpumpen als Dampfverdichter werden bei Eindampfanlagen, Kristallisations-


anlagen und Destillationskolonnen im Vakuumbereich, ferner in Rohrleitungsnetzen im
Überdruckbereich verwendet.

• Flüssigkeitsstrahlpumpen werden zur Gasabsaugung, zur Flüssigkeitsförderung und zur


Flüssigkeitsmischung in allen Druckbereichen eingesetzt.

• Gasstrahlpumpen werden überwiegend als regelbare Strahlpumpen betrieben und haben


ihre Anwendung in der Gas-, Misch- und Fördertechnik.

• Kombinationen von Dampfstrahl-Vakuumpumpen mit anderen Pumpentypen (z. B. Was-


serringpumpen) werden aufgrund ihrer niedrigen Betriebskosten zur Dampf- und Perma-
nentgasabsaugung in der Verfahrens- und Kraftwerkstechnik genutzt.

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Einführung
1.3 Industrielle Anwendungen

Strahlpumpen werden aufgrund ihres einfachen Aufbaus und der daraus resultierenden Be-
triebssicherheit in vielen Industriebereichen eingesetzt. Mögliche Anwendungen sind bei-
spielsweise:

• Erdölraffinerien ⇒ Einsatz von Dampfstrahl-Vakuumpumpen in Vakuum-


destillationskolonnen

• Stahlindustrie ⇒ Einsatz von mehrstufigen Dampfstrahl-Vakuumpumpen


zur Stahlentgasung

• Kraftwerke ⇒ Einsatz von mehrstufigen Dampfstrahl-Vakuumpumpen


zur Entlüftung von Turbinenkondensatoren

• Chemische Industrie ⇒ Einsatz von Flüssigkeitsstrahlpumpen zur Vakuum-


erzeugung bei chemischen Prozessen

• Werften ⇒ Einsatz von Wasserstrahlpumpen für die Förderung von


Flüssigkeiten und Feststoffen

• Speiseölindustrie ⇒ Einsatz von Dampfstrahl-Vakuumpumpen zum Absau-


gen von Wasserdampf bei der Speiseöldesodorierung

• Meerwasserentsalzung ⇒ Einsatz von mehrstufigen Dampfstrahl-Vakuumpumpen


zum Absaugen von Aerosolen und Inertgasen aus dem
Meerwasser

1.4 Vorteile von Strahlpumpen


Auch wenn Strahlpumpen einen niedrigen Wirkungsgrad besitzen, der auf die verlustbehaf-
teten Energieumsetzungen längs des Strömungsweges zurückzuführen ist, haben sie eine
Vielzahl von anwendungstechnischen Vorteilen.

• einfache Bauweise
• sehr geringer Verschleiß, weil keine beweglichen Teile vorhanden sind
• korrosionsbeständig durch geeignete Werkstoffauswahl
• einfache Wartung
• einfache Bedienung
• geringer Platzbedarf
• uneingeschränkte Anwendung in Ex-geschützten Bereichen

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Einführung
1.5 Standard-Strahlpumpen der ANA-Verfahrenstechnik GmbH und ihre industrielle Anwendung (Übersicht)

Flüssigkeitsstrahl-Flüssigkeits- Dampfstrahl- Gasstrahl- Dampfstrahl- Dampfstrahl-


Flüssigkeitspumpen strahl- Luftsauger/ Gassauger Flüssigkeits- Anwärmer
Gaspumpen Verdichter pumpen
Typ 22/1 22/2 22/7 22/8 23/1 23/2 23/5 12/1 12/2 12/3 12/4 12/5 12/6
* ** ***

Gase waschen x
Fördern von Flüssigkeiten x x x x
Mischen von Flüssigkeiten x x x
Entwässern von Gruben x x x x
Entwässern von Kellerräumen x
Fördern v. Feststoffen x
Destillieren im Vakuum x x x
Entlüften von Behältern x x x x
Entlüften von Heberleitungen x x x x
Entlüften von Zentrifugalpumpen x x
Absaugen giftiger Gase/Dämpfe x x x
Absaugen explosiver Gase x x
Erwärmen von Flüssigkeiten x x x x

* kleine Saughöhe, größere Druckhöhe


** große Saughöhe, kleine Druckhöhe
*** mit Abdampf = 1 bar (Ü)

Abb. 1.3: Standard-Strahlpumpen der ANA-Verfahrenstechnik GmbH und ihre industrielle Anwendung

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Einführung
2 Flüssigkeitsstrahl-Flüssigkeitspumpen
2.1 Wasserstrahlpumpe Typ 22/1
2.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Bei Flüssigkeitsstrahl-Flüssigkeitspumpen wird unter Druck stehendes Wasser oder eine
andere Flüssigkeit über den Treibanschluß eingeleitet. Die nachgeschaltete Düse setzt die
statische Druckenergie in kinetische Energie um, wodurch sich die Geschwindigkeit des
Treibstromes erhöht und gleichzeitig hinter der Düse eine Zone mit sehr geringem Druck
entsteht. An dieser Stelle wird über den Sauganschluß das zu fördernde flüssige Saugmedi-
um eingelassen. Auf dem weiteren Strömungsweg vermischen sich Treib- und angesaugtes
Medium durch Impulsaustausch. Im Diffusor wird die Geschwindigkeit des Gemischstromes
verzögert und seine kinetische Energie in Druckenergie umgewandelt.

2.1.2 Einsatzbereiche
Die Wasserstrahlpumpen des Typs 22/1 sind universell einsetzbar zum Fördern und Mi-
schen von Flüssigkeiten und Suspensionen in der chemischen und pharmazeutischen Indu-
strie, in der Wasser- und Abwassertechnik, in der Schifffahrt und vielen anderen Einsatzbe-
reichen.

2.1.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm Masse in kg max. Korngröße


in mm *
A B C a b c
2 25 32 32 85(110) 60 185 7 -
3 25 40 40 85(110) 70 245 9 5
4 32 50 50 100(110) 85 330 13 8
5 40 65 65 110 95 440 20 12
6 50 80 80 125 110 555 27 16
7 65 100 100 140 130 690 42 25

*) bei Einsatz der Pumpen zur Förderung von Suspensionen

Die angegebenen Maße sind Standardmaße für Gußausführung und Schweißkonstruktionen


(Klammerwerte). Im Einzelfall, insbesondere bei besonderen Materialien und höheren Drük-
ken können sich Abweichungen ergeben.

• Flanschanschlußmaße nach DIN 2633;


• bei evtl. Abweichungen des Anschlusses A wird ein Gegenflansch nach DIN 2527 mitge-
liefert; dadurch ändert sich die Gesamtlänge c

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22/1
Es bedeuten: A: Treibanschluß
B: Sauganschluß
C: Druckanschluß (Austrittsstutzen)

Abb. 2.1: Abmessungen der Flüssigkeitsstrahl-Flüssigkeitspumpe Typ 22/1


(Gußausführung)

Es bedeuten: A: Treibanschluß
B: Sauganschluß
C: Druckanschluß (Austrittsstutzen)

Abb.2.2: Abmessungen der Flüssigkeitsstrahl-Flüssigkeitspumpe 22/1


(Schweißkonstruktion)

2.1.4 Leistungsdaten

allgemein für Warmwasserheizung


Förderstrom in m3/h 0,25 – 45 0,25 – 25
Treibwasserdruck in bar (ü) 2 – 10 0,5 - 22
Förderhöhe in m bis 25 -
Umwälzdruckdifferenz p in mbar - bis 500

Für andere Leistungsbereiche liefern wir Sonderausführungen auf Anfrage.


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22/1
2.1.5 Werkstoffe

Die Wasserstrahlpumpen werden in Abhängigkeit vom Einsatzgebiet aus folgenden Werk-


stoffen hergestellt:

• Grauguß
• Stahl mit und ohne Oberflächenschutz
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

2.1.6 Leistungsdiagramm

Abb. 2.3: Saug- und Treibwasserströme der Wasserstrahlpumpe 22/1

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22/1
Beispiel:

gegeben:
• Treibwasserdruck: 5,0 bar über dem Saugdruck
• Förderhöhe: 14,0 m
• Förderwasserstrom: 0,75 m³/h

Zur Ermittlung des Treibwasserverbrauches und der Pumpengröße sucht man den gegebe-
nen Treibwasserdruck über dem Saugdruck (5 bar) auf der Ordinate auf, zieht eine Parallele
zur Abszisse bis zum Schnittpunkt mit der entsprechenden Kurve der Förderhöhe (14 m).
Von diesem Schnittpunkt aus wird eine Senkrechte gezogen. Anhand des gegebenen Saug-
3
stromes (0,75 m /h) kann nunmehr die benötigte Größe (2) ermittelt werden. Zur Ermittlung
des Treibstromverbrauches wird die eben beschriebene Parallele zur Abszisse verlängert bis
zum Schnittpunkt mit der Kurve ”Treibwasserstrom”. Von diesem Schnittpunkt aus wird wie-
derum eine Senkrechte gezogen. In der Zeile der bereits ermittelten Größe (2) kann nun-
3
mehr der Treibstromverbrauch abgelesen werden (1,65 m /h).

Ergebnis: Treibwasserverbrauch: 1,65 m³/h


Pumpengröße: 2

Anmerkung:

Bei der Pumpenauswahl anhand dieses Diagramms ist zu beachten, daß die Kurven
H=const. wegen möglicher Kavitationsgefahr nicht nach rechts verlängert werden dürfen.

Wasserstrahlpumpen sind selbstansaugend. Der Einbau kann in beliebiger Lage erfolgen.


Die Anschlußleitungen müssen mindestens den gleichen Querschnitt haben, wie die An-
schlüsse der Wasserstrahlpumpe.

Wasserstrahlpumpen müssen grundsätzlich gegen Druck angefahren werden. Es empfiehlt


sich daher, hinter der Pumpe eine Steigleitung oder ein Absperrorgan zu montieren.

Die Reinigung von Wasserstrahlpumpen erfolgt durch Schließen des Absperrorgans hinter
der Pumpe. Das Treibwasser strömt dabei durch die Saugleitung, wobei die Verunreinigun-
gen weggespült werden.

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22/1
2.2 Wasserstrahl-Kellerpumpe Typ 22/2
2.2.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Wasserstrahl-Kellerpumpen gehören zu der Gruppe der Wasserstrahlpumpen. Analog zu
den anderen Wasserstrahlpumpen wird bei ihnen Druckenergie in kinetische Energie und
diese im Verlaufe des Strömungsweges wiederum zurück in statische Druckenergie umge-
setzt.

Die Wasserstrahl-Kellerpumpe saugt das Wasser ca. 4,5 m hoch an, wobei ein Saugrohr mit
Saugsieb bis unmittelbar an die tiefste Stelle des auszupumpenden Raumes reicht. Sie kann
auch ohne Saugrohr unter Wasser angeordnet sein. Es ist darauf zu achten, daß die
Saugleitung nach Beendigung des Pumpvorganges abgesperrt wird, um das Rückströmen
aus einem höhergelegenen Behälter zu verhindern.

A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß (Austritt)

Abb. 2.4: Anschlüsse der Wasserstrahl-Kellerpumpe Typ 22/2

2.2.2 Einsatzbereiche
Die Wasserstrahl-Kellerpumpe Typ 22/2 wird vorzugsweise eingesetzt, wenn kleine Leistun-
gen gefordert werden, beispielsweise beim
• Entwässern von Kellerräumen
• Auspumpen von Bau- und Fundamentgruben
• Fördern von Schmutzwasser

in nahezu allen Industriebereichen, in der Wasser-, Abwasser- und Haustechnik.

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22/2
2.2.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse in Zoll Abmessungen in mm Masse in kg


A B C a b c
1 ½ 1 1 35 40 130 0,6
2 ¾ 1¼ 1¼ 45 50 175 1,2
3 1¼ 2 2 60 70 250 3,0
4 1½ 2½ 2½ 70 85 320 5,2

2.2.4 Leistungsdaten

Treibwasserdruck
3
über dem Saugdruck Treibwasserverbrauch in m /h
in bar
Größe 1 Größe 2 Größe 3 Größe 4
1 0,34 0,76 1,7 3,8
2 0,48 1,10 2,4 5,3
3 0,60 1,32 3,0 6,5
4 0,68 1,52 3,4 7,5
5 0,76 1,70 3,8 8,4

2.2.5 Werkstoffe

• Größe 1 - 3: Pumpe aus Grauguß


Treibdüse aus Kunststoff, Messing oder Rotguß
• Größe 4: Pumpe aus Grauguß
Treibdüse aus Grauguß
• andere Werkstoffe auf Anfrage

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22/2
2.2.6 Leistungsdiagramm

Abb. 2.5: Saugstrom der Kellerpumpe 22/2

Beispiel:

gegeben: Treibwasserdruck 3,0 bar über dem Saugdruck


Förderhöhe 3,8 m
3
Förderwasserstrom 2 m /h

Zur Ermittlung von Pumpengröße und Treibwasserverbrauch geht man wie folgt vor:

- Aufsuchen der gegebenen Förderhöhe (3,8 m) auf der Ordinate in Abb. 2.5.
- Ziehen einer Parallelen zur Abszisse bis zum Schnittpunkt mit der entsprechenden Iso-
baren für den Treibdruck über dem Saugdruck (3,0 bar).
- Ausgehend von diesem Schnittpunkt geht man senkrecht nach unten und bestimmt an-
3
hand des gegebenen Saugstromes (Förderwasserstrom 2 m /h) die notwendige Pum-
pengröße (2).
- Aus der Tabelle der Leistungsdaten im Punkt 2.2.4 kann nunmehr mit dem Treibwasser-
druck und der ermittelten Pumpengröße der Treibwasserverbrauch abgelesen werden
3
(1,32 m /h).
3
Ergebnis: Pumpengröße 2; Treibwasserverbrauch 1,32 m /h

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22/2
2.2.7 Einbauvariante

Abb. 2.6: Einsatz als Kellerpumpe

Wasserstrahlpumpen sind selbstansaugend. Der Einbau kann in beliebiger Lage erfolgen.


Die Anschlußleitungen müssen mindestens den gleichen Querschnitt haben wie die An-
schlüsse der Pumpe.

Wasserstrahlpumpen müssen grundsätzlich gegen Druck angefahren werden. Es empfiehlt


sich daher, hinter der Pumpe eine Steigleitung oder ein Absperrorgan zu montieren.

Die Reinigung von Wasserstrahlpumpen erfolgt durch Schließen des Absperrorgans hinter
der Pumpe. Das Treibwasser strömt dabei durch die Saugleitung, wobei die Verunreinigun-
gen weggespült werden.

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22/2
2.3 Flüssigkeitsstrahl-Mischer Typ 22/7
2.3.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Ähnlich den Wasserstrahlpumpen wird mit Hilfe einer Treibdüse der eintretende, unter Druck
stehende Treibstrom entspannt und somit gleichzeitig beschleunigt. Infolge der Umwandlung
von Druckenergie in kinetische Energie erzeugt der entstehende Strahl einen Unterdruck. Im
Unterdruckgebiet sind Saugschlitze angebracht, durch die das umgebende Medium ange-
saugt wird. Im Strahlapparat kommt es aufgrund hoher Turbulenzen zu einer intensiven
Durchmischung. Nach Beendigung der Mischung und dem Ausgleich der Geschwindigkeiten
in einem zylindrischen Abschnitt verläßt der Gesamtstrom den Strahlapparat und mischt sich
weiter mit dem Fluid aus seiner Umgebung.

2.3.2 Einsatzbereiche
Die Flüssigkeitsstrahlmischer des Typs 22/7 dienen dem Mischen und Umwälzen von Flüs-
sigkeiten für die verschiedensten Anwendungen. Voraussetzung für den Einsatz dieser
Pumpen ist, daß das umzuwälzende Fluid keine zu hohe Viskosität aufweist, damit eine
Vermischung gewährleistet werden kann. Das Treibmedium muß frei von groben Verunrei-
nigungen sein, um ein Verstopfen der Düse zu vermeiden. Dieser Strahlertyp findet seine
Anwendung in verschiedensten Behältern, Becken und Lagertanks.

Bei richtiger Anordnung eines oder mehrerer dieser Mischer kann auch in größeren Behäl-
tern eine intensive Durchmischung des Behälterinhaltes erreicht werden.

2.3.3 Technische Daten

Größe
Anschlüsse DN Abmessungen in mm
A B a
1 25 20 150
2 32 25 190
3 40 32 250
4 50 40 300
5 65 50 410
6 80 65 500
7 100 80 620

Die angegebenen Maße sind Standardmaße, die bei den einzelnen Werkstoffen und bei
Sonderausführungen u.U. etwas abweichen können.

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22/7
Abb. 2.7: Abmessungen des Flüssigkeitsstrahl-Mischers

2.3.4 Leistungsdaten

Größe 1 2 3 4 5 6 7

Treibstrom in m3/h 2 4 8 12,5 20 32 50


bis zu

Verhältnis Saugstrom
zu Treibstrom
5,3 4,8 4,5 4,3 4,6 4,3 4,5
(bei 4 bar a
Treibwasserdruck)

2.3.5 Werkstoffe
• Stahl
• Edelstahl

2.3.6 Einbauvarianten
Um eine gute Mischung und Homogenität zu erzielen, ist es ratsam, mehrere Mischer inner-
3
halb des Gefäßes zu platzieren. Es gilt: ca. 100-350 m Inhalt/Mischer für hohe Behäl-
3
ter/Tanks und ca. 25-100 m Inhalt/Mischer für Behälter/Tanks niedriger Bauart.
Aufgrund der hohen Turbulenz sollte die Einbautiefe bei Medien, die zur Schaumbildung
neigen, mehr als 1,5 m unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegen. Desweiteren sollten die
Mischer an einer möglichst tiefen Stelle eingebaut sein, um die Funktionalität auch bei ge-
ringem Flüssigkeitsstand im Behälter noch gewährleisten zu können. Der Einbau erfolgt
durch einfaches Anflanschen an die Treibmittelzufuhrleitung.

Die Strahlmischer bedürfen prinzipiell keiner Wartung. Sie haben einen sehr geringen Ver-
schleiß, da keine bewegten Teile vorhanden sind. Sollte sich die Düse aufgrund grober Ver-
schmutzungen doch einmal zugesetzt haben, so ist die Flanschverbindung zwischen der
Zufuhrleitung und dem Strahlapparat zu lösen und die Treibdüse herauszunehmen. Nach
dem Säubern kann sie sofort wieder eingebaut werden.

_______________________________________________________________________________________________________________

09.05.06 2/2 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


22/7
2.4 Wasserstrahl-Feststoffpumpe 22/8
2.4.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Bei Flüssigkeitsstrahlpumpen wird unter Druck stehendes Wasser oder eine andere Flüssig-
keit über den Treibanschluß eingeleitet. Die nachgeschaltete Düse setzt die Druckenergie in
kinetische Energie um, wodurch sich die Geschwindigkeit des Treibstromes erhöht und
gleichzeitig hinter der Düse eine Zone mit sehr geringem statischen Druck entsteht. An die-
ser Stelle wird über den Sauganschluß das zu fördernde Saugmedium zugeführt. Auf dem
weiteren Strömungsweg vermischen sich Treib- und angesaugtes Medium durch Impulsaus-
tausch. Im Diffusor wird die Geschwindigkeit des Gemischstromes verzögert und seine kine-
tische Energie in Druckenergie umgewandelt.

Bei den Wasserstrahl-Feststoffpumpen können mittels Treibflüssigkeit fließfähige Feststoffe


gefördert werden. Dazu wird am Saugstutzen ein Einfülltrichter angebracht, in den das För-
dergut eingebracht wird. Der Flüssigkeitsstrahl nimmt dann wie oben beschrieben den an-
zusaugenden Feststoff mit und vermischt sich mit diesem. Je nach Fließfähigkeit des zu
fördernden Gutes kann es zur Gewährleistung eines kontinuierlichen Saugstromes notwen-
dig sein, dem Saugmedium bereits im Einfülltrichter Spülflüssigkeit zuzumischen.

2.4.2 Einsatzbereiche
Wasserstrahl-Feststoffpumpen des Typs 22/8 werden eingesetzt zur Förderung von körni-
gen Feststoffen wie Filterkies, Sand, Salz, Aktivkohle, Chemikalien, Asche u. ä. Die Einsatz-
gebiete sind sehr vielfältig und reichen von der chemischen Industrie (Einbringen von Zu-
satzstoffen in Reaktoren, Entleeren von Apparaten und Behältern mit körnigen Medien) über
die Wasser- und Abwasserwirtschaft (Einbringen von Zusatzstoffen und Fällungsmitteln bei
der Wasserbehandlung) bis zur Landwirtschaft.

2.4.3 Technische Daten


Die Wasserstrahl – Feststoffpumpen werden anhand der vom Kunden gewünschten För-
dermengen in Analogie zu den Flüssigkeitsstrahlpumpen vom Typ 22/1 individuell ausgelegt.
Die unten stehenden Tabellen geben einen Überblick über mögliche Leistungen und Ab-
messungen. Angeboten werden sowohl stationäre als auch fahrbare Apparate.

Um ein reibungsloses Fördern des Feststoffes zu gewährleisten, erfolgt die Zuführung des
zu fördernden Mediums über einen am Saugstutzen angebrachten Trichter. Über einen
Spülwasseranschluß wird in den Trichter zusätzlich Spülflüssigkeit eingebracht, die den
Feststoff zu einem fließfähigen Gemisch aufschwemmt.

Je nach berechneter Größe der Wasserstrahl-Feststoffpumpe ergeben sich folgende Ab-


messungen für den Gesamtapparat.

Gesamtlänge in mm ca. 600 – 1500


Höhe in mm ca. 500 – 800
Breite in mm ca. 600 – 900

09.05.06 1/3 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


22/8
Abb.: 2.8: Wasserstrahl-Feststoffpumpe (stationäre Bauart)

Die Treibwasserzufuhr und die Mischstromabführung können wahlweise mit lösbaren


Schraubkupplungen oder Flanschverbindungen ausgestattet werden.

2.4.4 Leistungsdaten

Saugstrom in t/h 1 – 15
Förderhöhe in m 1 – 12
max. Korngröße in mm 4 – 12
Treibwasserdruck in bar ü 3–6

Die benötigte Spülwassermenge ist abhängig von der Beschaffenheit des Fördergutes. Sie
beträgt bei kleinkörnigen Stoffen ohne Neigung zur Brückenbildung etwa 20 % des Förder-
gutes.

Der Treibwasserverbrauch liegt etwa beim 3 bis 4 – fachen des zu fördernden Feststoff-
Wassergemisches. Der Treibwasserdruck sollte 3 bis 4 mal so groß wie die Förderhöhe
sein.

Bei grobkörnigeren Stoffen mit Neigung zum Zementieren und zur Brückenbildung wird das
etwa 1 – 3 fache des zu fördernden Gutes als Spülwassermenge benötigt, so daß der Ge-
samtwasserverbrauch hier wesentlich höher liegt.

09.05.06 2/3 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


22/8
2.4.5 Werkstoffe

• Gestell, Trichter : Stahl, Edelstahl


• Strahlpumpe: Grauguß
Stahl
Edelstahl

Anmerkung:

In der Fortführungsleitung des Wasser-Feststoff-Gemisches sollte ein Absperrorgan vorge-


sehen werden. Damit wird einerseits ein freier druckloser Austritt des Gemisches verhindert
und andererseits kann im Bedarfsfall die Strahlpumpe gespült werden. Dies wird notwendig,
wenn sich am Übergang vom Trichter zur Pumpe Verstopfungen gebildet haben. Dann wird
das Absperrorgan in der Abführungsleitung geschlossen und bei geöffneter Druckwasserzu-
fuhr kurzzeitig der Sauganschluß gespült.

09.05.06 3/3 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


22/8
3 Flüssigkeitsstrahl-Gaspumpen
3.1 Wasserstrahl-Vakuumpumpe Typ 23/1
3.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Wasserstrahl-Vakuumpumpen bestehen wie jede Strahlpumpe aus den drei wesentlichen
Bestandteilen Treibdüse, Mischstrecke und Diffusor. Diese drei Bauelemente bilden für das
Treibmedium Wasser einen durchgehenden Strömungsweg mit variierendem Querschnitt.
Die Form der Treibdüse bewirkt eine Umsetzung von Druckenergie in kinetische Energie und
damit eine Erhöhung der Geschwindigkeit der Treibflüssigkeit. Im Bereich der höchsten Ge-
schwindigkeit und damit des geringsten Druckes erfolgt die Zuführung des Saugmediums.
Nach der Vermischung von Treibmedium und Saugmedium und Angleichung der Geschwin-
digkeiten erfolgt der Eintritt in den Diffusor, der durch seine Querschnittserweiterung eine
Absenkung der Geschwindigkeit des Mischstromes bewirkt. Die dabei frei werdende kineti-
sche Energie wird wieder in Druckenergie umgewandelt.

Durch die spezielle Kombination der Form und der Größe von Treibdüse, Mischstrecke und
Diffusor kann für bestimmte Betriebsbedingungen der maximale Wirkungsgrad erreicht wer-
den. Aus diesem Grunde unterscheiden sich Flüssigkeitsstrahl-Verdichter und -Ventilatoren
in den Formen und Größenverhältnissen der Einzelteile.

3.1.2 Einsatzbereiche
Die Flüssigkeitsstrahl-Vakuumpumpe des Typs 23/1 wird eingesetzt zum Absaugen von
3
Gasmengen bis ca. 100 m /h i.N. Einsatzbereiche sind vor allem die Erzeugung von Vakuum
allgemein und die Vakuumdestillation. Anwendung findet dieser Strahlpumpentyp auch beim
Entlüften von Saugwindkesseln und Kondensatoren sowie bei der Evakuierung von Heberlei-
tungen, Zentrifugalpumpen und langen Saugleitungen.
Die Wasserstrahl-Vakuumpumpen können auch Gase aus der Atmosphäre oder aus gerin-
gem Unterdruck auf einen höheren Gegendruck verdichten.

3.1.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm Masse in kg


A B C a b c
2 25 32 32 85 (110) 60 185 7,0
3 25 40 40 85 (110) 70 245 9,0
4 32 50 50 100 (110) 85 330 13,0
5 40 65 65 110 95 440 20,0
6 50 80 80 125 110 555 27,0
7 65 100 100 140 130 690 42,0

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633


Werte in Klammern gelten bei Schweißkonstruktion

Die angegebenen Maße sind Standardmaße für Gußausführung und Schweißkonstruktio-


nen. Im Einzelfall, insbesondere bei besonderen Materialien und höheren Drücken, können
sich Abweichungen ergeben.

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09.05.06 1/5 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/1
Abb. 3.1: Abmessungen der Wasserstrahl-Vakuumpumpe Typ 23/1 (Graugußausführung)

A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß

Abb. 3.2: Abmessungen der Wasserstrahl-Vakuumpumpe Typ 23/1 (Schweißkonstruktion)

3.1.4 Leistungsdaten
Das durch den Einsatz von Flüssigkeitsstrahl-Vakuumpumpen erreichbare Vakuum ent-
spricht dem Dampfdruck der Treibflüssigkeit und ist somit temperaturabhängig. Für Wasser
als Treibmedium sind die erreichbaren Saugdrücke für verschiedene Temperaturen in der
nachfolgenden Tabelle dargestellt.

Wassertemperatur in °C erreichbarer Saugdruck


mbar Torr
5 9,3 7,0
10 12,6 9,5
15 17,3 13,0
20 23,9 18,0
25 31,9 24,0
30 42,6 32,0

3.1.5 Werkstoffe
• Grauguß
• Stahl
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

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09.05.06 2/5 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/1
3.1.6 Leistungsdiagramm
Die in den Leistungsdiagrammen angegebenen Daten sind als Richtwerte zu verstehen.
Entsprechend den Kundenvorgaben wird jede Flüssigkeitsstrahl-Vakuumpumpe individuell
ausgelegt.

Abb. 3.3: Fördermengen und Treibwasserverbrauch der Wasserstrahl-Vakuumpumpe 23/1

_________________________________________________________________________________________

09.05.06 3/5 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/1
Abb. 3.4: Evakuierungsleistung der Wasserstrahl-Vakuumpumpe 23/1

Abb. 3.5: Saugmenge der Wasserstrahl-Vakuumpumpe 23/1

_________________________________________________________________________________________

09.05.06 4/5 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/1
3.1.7 Einbauvariante

Abb. 3.6: Einbauvariante

Wasserstrahl-Vakuumpumpen sind senkrecht mit dem Treibwasseranschluß nach oben


einzubauen. Das Wasser-Luftgemisch soll unter dem Wasserspiegel in einem offenen
Gefäß ausströmen. Um das Rücksaugen von Wasser in die evakuierte Anlage zu
verhindern, sollten saugseitig entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Dies kann
z.B. durch den Einbau einer Rückschlagklappe oder durch eine nach oben geführte Schleife
in der Saugleitung geschehen.

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09.05.06 5/5 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/1
3.2 Wasserstrahl-Vakuumpumpe Typ 23/2
3.2.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Wasserstrahl-Vakuumpumpen bestehen wie jede Strahlpumpe aus den drei wesentlichen
Bestandteilen Treibdüse, Mischstrecke und Diffusor. Diese drei Bauelemente bilden für das
Treibmedium Wasser einen durchgehenden Strömungsweg mit variierendem Querschnitt.
Die Form der Treibdüse bewirkt eine Umsetzung von Druckenergie in kinetische Energie und
damit eine Erhöhung der Geschwindigkeit der Treibflüssigkeit. Im Bereich der höchsten Ge-
schwindigkeit und damit des geringsten Druckes erfolgt die Zuführung des Saugmediums.
Nach der Vermischung von Treibmedium und Saugmedium und Angleichung der Geschwin-
digkeiten erfolgt der Eintritt in den Diffusor, der durch seine Querschnittserweiterung eine
Absenkung der Geschwindigkeit des Mischstromes bewirkt. Die dabei frei werdende kineti-
sche Energie wird wieder in Druckenergie umgewandelt.

Durch die spezielle Kombination der Form und der Größe von Treibdüse, Mischstrecke und
Diffusor kann der für bestimmte Betriebsbedingungen maximale Wirkungsgrad erreicht wer-
den. Aus diesem Grunde unterscheiden sich Flüssigkeitsstrahl-Verdichter und -Ventilatoren
in den Formen und Größenverhältnissen der Einzelteile.

3.2.2 Einsatzbereiche
Die Flüssigkeitsstrahl-Vakuumpumpe des Typs 23/2 wird zum Absaugen von kleinen Gas-
mengen, vorzugsweise im Laborbereich eingesetzt.

Die Vakuumpumpe 23/2 wird mit Gewindeanschlüssen geliefert.

3.2.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse Gewinde in Zoll Abmessungen in mm Masse in kg


A B C a b c
1 ½“ 1“ 1“ 35 65 155 0,7
2 ½“ 1“ 1“ 35 65 155 0,7
3 ¾“ 1 ¼“ 1 ¼“ 45 80 205 1,3
4 ¾“ 1 ¼“ 1 ¼“ 45 80 205 1,3

Die angegebenen Maße sind Standardmaße für Grauguß. Bei anderen Werkstoffen können
sich geringe Abweichungen ergeben.

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09.05.06 1/4 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/2
A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß

Abb. 3.7: Abmessungen der Wasserstrahl-Vakuumpumpe Typ 23/2

3.2.4 Leistungsdaten
Das durch den Einsatz von Flüssigkeitsstrahl-Vakuumpumpen erreichbare Vakuum ent-
spricht dem Dampfdruck der Treibflüssigkeit und ist somit temperaturabhängig. Für Wasser
als Treibmedium sind die erreichbaren Saugdrücke für verschiedene Temperaturen in der
nachfolgenden Tabelle dargestellt.

Wassertemperatur in °C erreichbarer Saugdruck


mbar Torr
5 9,3 7,0
10 12,6 9,5
15 17,3 13,0
20 23,9 18,0
25 31,9 24,0
30 42,6 32,0

3.2.5 Werkstoffe
• Grauguß
• andere Werkstoffe auf Anfrage

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09.05.06 2/4 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/2
3.2.6 Leistungsdiagramm

Abb. 3.8: Saugstrom und Treibwasserverbrauch der Wasserstrahl-Vakuumpumpe 23/2

_______________________________________________________________________________________________________________

09.05.06 3/4 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/2
3.2.7 Einbauvariante

Abb.: 3.9: Einbauvariante der Wasserstrahl-Vakuumpumpe Typ 23/2

Wasserstrahl-Vakuumpumpen sind senkrecht mit dem Treibwasseranschluß nach oben


einzubauen. Das Wasser-Luftgemisch soll unter dem Wasserspiegel in einem offenen
Gefäß ausströmen. Um das Rücksaugen von Wasser in die evakuierte Anlage zu
verhindern, sollten saugseitig entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Dies kann
z.B. durch den Einbau einer Rückschlagklappe oder durch eine nach oben geführte Schleife
in der Saugleitung geschehen.

_______________________________________________________________________________________________________________

09.05.06 4/4 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/2
3.3 Flüssigkeitsstrahl-Ventilator Typ 23/5
3.3.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Flüssigkeitsstrahl-Ventilatoren sind konstruktiv so gestaltet, daß bei kleinen Druckdifferen-
zen große Gasströme gefördert werden können. Das flüssige Treibmedium wird durch eine
Treibdüse axial in einem Rohr zu feinen Tropfen verdüst. Die Tropfen übertragen ihren Im-
puls an den Gasstrom, der durch den entstehenden Sog angesaugt und verdichtet wird.

3.3.2 Einsatzbereiche
Flüssigkeitsstrahl-Ventilatoren werden eingesetzt, wenn größere Gasmengen bei relativ ge-
ringem Unterdruck abgesaugt werden sollen. Die erreichbare Druckerhöhung zwischen
Saugdruck und Gegendruck (Pressung) liegt bei ca. 15 mbar. Anwendung finden diese Ap-
parate z.B. in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, in Raffinerien und Tankla-
gern.

Häufig werden Flüssigkeitsstrahl-Ventilatoren in Gaswaschanlagen eingesetzt. Dem Strahl-


apparat ist dann üblicherweise ein Abscheidegefäß und ein Gegenstromwäscher nachge-
schaltet. Als Treibmedium werden dann oft Absorptionsmittel eingesetzt, die bereits im
Strahlapparat eine Vorreinigung des Gases bewirken.

Weitere Informationen zu Strahlgaswaschanlagen können unserem Spezialprospekt „Gas-


waschanlagen“ entnommen werden.

3.3.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm


A B C a b c
1 40 65 65 135 135 1000
2 40 80 80 180 140 1300
3 40 100 100 180 120 1600
4 50 125 125 180 200 1900
5 50 150 150 200 180 2200
6 50 200 200 220 180 2600
7 80 250 250 250 200 3000
8 80 300 300 300 230 3300
9 100 350 350 350 260 3500
10 100 400 400 400 300 4000
11 125 500 500 500 350 4500
12 150 600 600 600 400 4800
13 200 700 700 700 450 5000
14 200 800 800 800 500 5300
15 250 1000 1000 1000 600 5500
Flanschanschlußmaße nach DIN 2633

Die angegebenen Maße sind Standardmaße. Im Einzelfall, insbesondere bei besonderen


Materialien und höheren Drücken können sich Abweichungen ergeben.

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09.05.06 1/4 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


23/5
Abb. 3.10: Abmessungen des Flüssigkeitsstrahlventilators Typ 23/5

3.3.4 Leistungsdaten

Größe Druck in bar (Ü) am Stutzen A


1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0 5,5 6,0
3
Treibwasserverbrauch in m /h
1 0,7 0,9 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8
2 0,9 1,1 1,3 1,5 1,6 1,7 1,8 2,0 2,1 2,2 2,3
3 1,4 1,7 2,0 2,3 2,5 2,6 2,8 3,0 3,2 3,3 3,5
4 2,0 2,4 2,8 3,2 3,5 3,8 4,0 4,2 4,5 4,7 4,9
5 3,2 3,9 4,6 5,1 5,6 6,0 6,4 6,8 7,5 7,5 7,9
6 6,3 7,7 8,9 10,0 10,9 11,8 12,6 13,4 14,1 14,8 15,4
7 9,9 12,2 14,0 15,7 17,2 18,6 19,9 21,1 22,2 23,3 24,3
8 14,3 17,5 20,2 22,5 24,7 26,7 28,5 30,2 31,9 33,4 34,9
9 19,3 23,7 27,4 30,6 33,5 36,2 38,7 41,0 43,3 45,4 47,4
10 25,0 30,7 35,4 39,6 43,4 48,8 50,0 53,1 56,0 58,7 61,5
11 38,3 47,5 55,0 61,4 67,2 72,6 77,6 82,5 87,0 91,0 95,0
12 50,0 61,5 71,0 79,0 87,0 94,0 100,0 106,0 112,0 118,0 123,0
13 67,5 83,0 95,0 107,0 117,0 126,0 135,0 143,0 151,0 158,0 165,0
14 87,5 107,0 123,0 138,0 151,0 163,0 175,0 185,0 195,0 205,0 214,0
15 137,0 168,0 194,0 217,0 237,0 256,0 274,0 290,0 306,0 321,0 335,0

__________________________________________________________________________________________

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23/5
3.3.5 Werkstoffe
• Stahl mit und ohne Korrosionsschutz
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

3.3.6 Leistungsdiagramm

Abb. 3.11: Pressung und Saugstrom des Flüssigkeitsstrahl-Ventilators 23/5

__________________________________________________________________________________________

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23/5
Aus dem Leistungsdiagramm ist der Zusammenhang zwischen Saugstrom und der erzielba-
ren Druckerhöhung (Pressung) bei verschiedenen Betriebswasserdrücken ersichtlich. Die
Optimum-Kurve ergibt den Bereich des besten Wirkungsgrades. Die erforderlichen Lei-
stungsdaten (Treibflüssigkeitsstrom) sowie die technischen Daten für die Standard-Größen
entnehmen Sie bitte den Tabellen.

Wird ein Flüssigkeitsstrahl-Ventilator benötigt, dessen Betriebspunkt an der Grenze oder


außerhalb des Kennlinienfeldes liegt, wird der Apparat entsprechend den Kundenvorgaben
individuell ausgelegt.

Beispiel:

gegeben:

• Treibwasserdruck: 2,5 bar (ü)


• Saugstrom: 160 m³/h
• gewünschte Pressung: 6 mbar

Zur Ermittlung der benötigten Größe wird im Diagramm 3.11 ausgehend von der gewünsch-
ten Pressung (6 mbar) eine Parallele zur Abszisse bis zur entsprechenden Treibdruck-
Isobaren (2,5 bar ü) gezogen. Von diesem Schnittpunkt geht man senkrecht nach unten und
3
ermittelt anhand des vorgegebenen Saugstromes (160 m /h) die benötigte Größe (Größe
2). Aus der Tabelle unter 3.3.4 ermittelt man anhand des Treibdruckes (2,5 bar ü) und der
3
aus dem Diagramm ermittelten Größe (2) den notwendigen Treibwasserstrom (1,5 m /h).

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23/5
4 Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen
4.1 Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpe Typ 12/1 für Wasser (große Druckhöhe)
4.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Bei den Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen wird Wasserdampf über den Treibanschluß einge-
leitet. Die nachgeschaltete Düse setzt die statische Druckenergie in kinetische Energie um,
wodurch sich die Geschwindigkeit des Treibstromes erhöht und gleichzeitig hinter der Düse
eine Zone mit sehr geringem Druck entsteht. An dieser Stelle wird über den Sauganschluß
das zu fördernde flüssige Saugmedium eingelassen. Auf dem weiteren Strömungsweg ver-
mischen sich Treib- und angesaugtes Medium durch Impulsaustausch. Der Dampf konden-
siert dabei. Im Diffusor wird die Geschwindigkeit des Gemischstromes wieder verzögert und
seine kinetische Energie in Druckenergie umgewandelt.

Die von einer Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpe erreichte Saug- und Druckhöhe ist abhängig
von der Wassertemperatur, vom Treibdampfdruck sowie vom konstruktiven Aufbau der je-
weiligen Strahlpumpe. Grundsätzlich muß bei Wassertemperaturen über 20 °C mit einer
Minderleistung gerechnet werden. Die Temperatur des Saugstromes sollte etwa 30 K unter
der zum jeweiligen Saugdruck gehörenden Siedetemperatur liegen.

4.1.2 Einsatzbereiche
Die Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpe des Typs 12/1 wird eingesetzt, wenn große Druckhöhen
zu überwinden sind. Die Saughöhen sind dabei relativ klein bis ca. 1 m. Man verwendet sie
zum Fördern von Wasser für verschiedenste Zwecke, besonders wenn dieses gleichzeitig
erwärmt werden soll. Weiterhin können ätzende oder schlammbeladene Flüssigkeiten, Ab-
wässer und Suspensionen gefördert werden. Einsatzbereiche sind vor allem die chemische
und pharmazeutische Industrie sowie die Bauindustrie und die Werften.

4.1.3 Technische Daten


Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm Masse in kg
A B C a b c
1 20 25 25 80 (110) 60 160 5,5
2 25 32 32 85 (110) 60 185 7,0
3 25 40 40 85 (110) 70 245 9,0
4 32 50 50 110 85 330 13,0
5 40 65 65 110 95 440 20,0
6 50 80 80 125 110 555 27,0
7 65 100 100 140 130 690 42,0

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633

Angegeben sind die Standardmaße für Gußausführung und Schweißkonstruktion (Klam-


merwerte). Bei besonderen Druckverhältnissen oder beim Einsatz von Sonderwerkstoffen
können sich kleine Abweichungen ergeben.

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09.05.06 1/4 ANA-Verfahrenstechnik GmbH
12/1
A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß

Abb. 4.1: Abmessungen für Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen für Wasser Typ 12/1


(Gußausfürung)

A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß

Abb. 4.2: Abmessungen für Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen für Wasser Typ 12/1


(Schweißkonstruktion)

4.1.4 Werkstoffe

• Grauguß
• Stahl
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

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12/1
4.1.5 Leistungsdiagramm

Abb. 4.3: Saugstrom und Dampfverbrauch der Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpe 12/1

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12/1
Anmerkung:

Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen müssen so installiert werden, daß die Saugleitung absolut


dicht ist. Fußventile sind nicht vorzusehen. Starke Krümmungen und Verengungen in den
Dampf- und Flüssigkeitsleitungen sind zu vermeiden. Bei größeren Rohrlängen sollen die
Rohrdurchmesser etwas größer sein als die entsprechenden Anschlüsse an der Pumpe.

Um Verstopfungen zu vermeiden, sind vor dem Zusammenbau sämtliche Rohre auszubla-


sen. Obwohl die Geräte nicht empfindlich sind, empfiehlt sich bei schmutzigen oder größere
Fremdkörper führenden Flüssigkeiten der Einbau eines Saugsiebes.

Trockener Sattdampf ist für den Betrieb der Geräte am günstigsten. Hohe Überhitzung setzt
die Leistung herab. Die Dampfzuführung soll isoliert, gegebenenfalls mit einer Entwässerung
versehen sein.

Die im Diagramm angegebenen Leistungen beziehen sich auf die Förderung von Wasser mit
einer Temperatur von 20 °C. Die Wassertemperatur sollte 60 °C nicht überschreiten, damit
der Treibdampf kondensieren kann und die Förderwirkung gewährleistet ist.

Die Apparate sind selbstansaugend und können in beliebiger Lage eingebaut werden.
Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen können nicht mit Luft betrieben werden. Luft kondensiert
nicht, es wird nur ein Sprüheffekt erreicht.

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12/1
4.2 Dampfstrahl-Universalpumpen Typ 12/2 für Wasser (große Saughöhe)
4.2.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Bei den Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen wird Wasserdampf über den Treibanschluß einge-
leitet. Die nachgeschaltete Düse setzt die statische Druckenergie in kinetische Energie um,
wodurch sich die Geschwindigkeit des Treibstromes erhöht und gleichzeitig hinter der Düse
eine Zone mit sehr geringem Druck entsteht. An dieser Stelle wird über den Sauganschluß
das zu fördernde flüssige Saugmedium eingelassen. Auf dem weiteren Strömungsweg ver-
mischen sich Treib- und angesaugtes Medium durch Impulsaustausch. Der Dampf konden-
siert dabei. Im Diffusor wird die Geschwindigkeit des Gemischstromes wieder verzögert und
seine kinetische Energie in Druckenergie umgewandelt.

Die von einer Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpe erreichte Saug- und Druckhöhe ist abhängig
von der Wassertemperatur, vom Treibdampfdruck sowie vom konstruktiven Aufbau der je-
weiligen Strahlpumpe. Grundsätzlich muß bei Wassertemperaturen über 20°C mit einer
Minderleistung gerechnet werden. Die Temperatur des Saugstromes sollte etwa 30 K unter
der zum jeweiligen Saugdruck gehörenden Siedetemperatur liegen.

4.2.2 Einsatzbereiche
Die Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpe des Typs 12/2 wird eingesetzt, wenn große Saughöhen
zu überwinden sind. Die Druckhöhen sind dabei wesentlich kleiner als beim Typ 12/1. Man
verwendet sie zum Fördern von Wasser für verschiedenste Zwecke, besonders wenn dieses
gleichzeitig erwärmt werden soll. Weiterhin können ätzende oder schlammbeladene Flüssig-
keiten, Abwässer und Suspensionen gefördert werden. Einsatzbereiche sind vor allem die
chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Bauindustrie und die Werften.

4.2.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm Masse in kg


A B C a b c
1 20 25 25 80 (110) 60 160 5,5
2 25 32 32 85 (110) 60 185 7,0
3 25 40 40 85 (110) 70 245 9,0
4 32 50 50 110 85 330 13,0
5 40 65 65 110 95 440 20,0
6 50 80 80 125 110 555 27,0
7 65 100 100 140 130 690 42,0

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633

Angegeben sind die Standardmaße für die Gußausführung. Für die Schweißkonstruktion in
Stahl oder Edelstahl gelten die Werte in Klammern. Bei Sondermaterialien können sich Ab-
weichungen ergeben.

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12/2
A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß

Abb. 4.4: Abmessungen für Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen für Wasser Typ 12/2


(Gußausführung)

A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß

Abb. 4.5: Abmessungen für Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen für Wasser Typ 12/2


(Schweißkonstruktion)

4.2.4 Werkstoffe

• Grauguß
• Stahl
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

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12/2
4.2.5 Leistungsdiagramm

Abb. 4.6: Saugstrom und Dampfverbrauch der Dampfstrahl-Universalpumpe 12/2

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12/2
Anmerkung:

Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen müssen so installiert werden, daß die Saugleitung absolut


dicht ist. Fußventile sind nicht vorzusehen. Starke Krümmungen und Verengungen in den
Dampf- und Flüssigkeitsleitungen sind zu vermeiden. Bei größeren Rohrlängen sollen die
Rohrdurchmesser etwas größer sein als die entsprechenden Anschlüsse an der Pumpe.

Um Verstopfungen zu vermeiden, sind vor dem Zusammenbau sämtliche Rohre auszubla-


sen. Obwohl die Geräte nicht empfindlich sind, empfiehlt sich bei schmutzigen oder größere
Fremdkörper führenden Flüssigkeiten der Einbau eines Saugsiebes.

Trockener Sattdampf ist für den Betrieb der Geräte am günstigsten. Hohe Überhitzung setzt
die Leistung herab. Die Dampfzuführung soll isoliert, gegebenenfalls mit einer Entwässerung
versehen sein.

Die im Diagramm angegebenen Leistungen beziehen sich auf die Förderung von Wasser mit
einer Temperatur von 20 °C. Die Wassertemperatur sollte 60 °C nicht überschreiten, damit
der Treibdampf kondensieren kann und die Förderwirkung gewährleistet ist.

Die Apparate sind selbstansaugend und können in beliebiger Lage eingebaut werden.
Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen können nicht mit Luft betrieben werden. Luft kondensiert
nicht, es wird nur ein Sprüheffekt erreicht.

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12/2
5. Dampfstrahl-Anwärmer
5.1 Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/3 zum Anbau an Behälter
5.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip

Dampfstrahl-Anwärmer werden zum geräuschlosen Anwärmen von Flüssigkeiten mittels


Dampf verwendet. Bei dieser Bauform wird der Dampf axial zugeführt. Die anzuwärmende
Flüssigkeit gelangt über den Sauganschluß in die Mischdüse. Der aus der Treibdüse austre-
tende Dampf kommt so mit ständig neu zufließender Flüssigkeit in Berührung und konden-
siert dabei.

Infolge hoher Geschwindigkeiten und Ausbildung eines stationären Strömungsprofils kon-


densiert der Dampf ohne die sonst üblichen Knattergeräusche. Beträgt die Temperatur der
erwärmten Flüssigkeit mehr als 80 % der Siedetemperatur, so kann durch selbsttätiges
Einsaugen von Luft die plötzliche, ungeregelte Kondensation von Dampfblasen verhindert
und weiterhin Geräuscharmut erzielt werden.

5.1.2 Einsatzbereiche
Dampfstrahl-Anwärmer vom Typ 12/3 sind für den Anbau an Behälter vorgesehen, sie die-
nen gleichzeitig zum Umwälzen der Flüssigkeit im Behälter.

Einsatzbereiche sind alle Prozesse, bei denen Flüssigkeiten aufgeheizt werden sollen und
der direkte Kontakt mit dem Heizdampf für das aufzuheizende Medium nicht schädlich ist.

5.1.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm Masse


in kg
A B C D a b c
1 15 40 40 G ⅛“ 110 160 220 7,5
2 20 50 50 G ⅛“ 110 170 240 11
3 25 65 65 G ¼“ 110 230 310 17
4 32 100 100 G ¼“ 115 265 360 22
5 40 125 125 G ¼“ 135 345 460 35
6 50 150 150 G ⅜“ 160 465 600 50

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633

Die angegebenen Maße sind Standardmaße. Bei besonderen Werkstoffen und bei Son-
derausführungen können diese Maße u.U. etwas abweichen.

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12/3
A: Dampfzuführung B: Zuführung kalte Flüssigkeit C: Austritt erwärmte Flüssigkeit
D: Luftzuführung

Abb. 5.1: Abmessungen des Dampfstrahl-Anwärmers Typ 12/3

5.1.4 Leistungsdaten

Größe Wärmeleistung bei einem Dampfdruck von 3 bar (Ü) in


kcal/h kW
1 50.000 58
2 100.000 116
3 200.000 232
4 300.000 349
5 500.000 581
6 750.000 872

Die erreichbare Wärmeleistung kann bei abweichenden Dampfdrücken mit Hilfe eines Um-
rechnungsfaktors ermittelt werden. Dabei ist die in der Tabelle angegebene Wärmeleistung
mit dem anhand des vorhandenen Treibdampfdruckes im Diagramm ermittelten Umrech-
nungsfaktor zu multiplizieren.

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12/3
5.1.5 Werkstoffe
• Stahl
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

5.1.6 Einbauvariante

Abb. 5.2: Einbauvariante des Dampfstrahl-Anwärmers Typ 12/3

Die Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/3 sind an die Behälter anzubauen. Dabei ist zu berück-
sichtigen, daß die durch die Umwälzung entstehende Strömung im Inneren des Behälters
nicht durch etwaige Einbauten behindert wird.

Die Anwärmer sind für die Anbringung der Luftzuführung vorbereitet. Die für den äußeren
Anschluß notwendige Gewindebohrung ist mit einem Blindstopfen versehen, so daß die
Luftzuführung je nach Bedarf in Betrieb genommen werden kann.

Für die Luftzuführung ist ein Rohr bis über den Flüssigkeitsspiegel nach oben zu führen und
die Luftregulierschraube oben anzubringen.

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12/3
5.2 Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/4 zum Einbau in Behälter
5.2.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Dampfstrahl-Anwärmer werden zum geräuschlosen Anwärmen von Flüssigkeiten mittels
Dampf verwendet. Bei dieser Bauform wird der Dampf axial zugeführt. Die anzuwärmende
Flüssigkeit gelangt über Saugöffnungen, die über den Umfang angeordnet sind, in den
Mischraum. Der aus der Düse austretende Dampf kommt so mit ständig neu zufließender
Flüssigkeit in Berührung und kondensiert dabei.

Infolge hoher Geschwindigkeiten und Ausbildung eines stationären Strömungsprofils kon-


densiert der Dampf ohne die sonst üblichen Knattergeräusche. Beträgt die Temperatur der
erwärmten Flüssigkeit mehr als 80 % der Siedetemperatur, so kann durch selbsttätiges
Einsaugen von Luft die plötzliche, ungeregelte Kondensation von Dampfblasen verhindert
und weiterhin Geräuscharmut erzielt werden.

5.2.2 Einsatzbereiche
Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/4 sind für den Einbau in Behälter vorgesehen. Sie dienen
zum Anwärmen und gleichzeitig zum Umwälzen der Flüssigkeit im Behälter.

Bei den Größen 0 bis 4 ist der Dampfeintritt mit Gewindeanschluß ausgestattet. Diese An-
wärmer können in die Behälter eingehängt werden.
Die Anwärmer der Größen 5 bis 7 sind mit einem Flansch am Treibdampfanschluß versehen
und so für den Anbau an einer Behälterinnenwand geeignet.

Einsatzbereiche sind alle Prozesse, bei denen Flüssigkeiten aufgeheizt werden sollen und
der direkte Kontakt mit dem Heizdampf für das aufzuheizende Medium nicht schädlich ist.

5.2.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse Abmessungen in mm Masse in kg


Dampf A Luft B a b c
0 G ⅜“ G ⅛“ 170 45 25 0,5
1 G ½“ G ⅛“ 255 60 30 1,5
2 G ¾“ G ⅛“ 275 75 40 2,2
3 G 1“ G ¼“ 350 85 50 4,5
4 G 1¼“ G ¼“ 410 100 60 6,0
5 DN40 G ¼“ 460 150 75 12,0
6 DN50 G ⅜“ 510 165 80 14,0
7 DN65 G ⅜“ 570 185 90 16,0

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633.

Die angegebenen Maße sind Standardmaße, die bei den einzelnen Werkstoffen und Son-
derausführungen u.U. etwas abweichen können.
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12/4
Größe 0 bis 4

Größe 5 bis 7

A: Treibdampfanschluß B: Luftzuführung

Abb. 5.3: Abmessungen Dampfstrahlanwärmer Typ 12/4

5.2.4 Leistungsdaten

Größe Wärmeleistung bei 3 bar (Ü) in


kcal/h kW
0 25.000 29
1 50.000 58
2 100.000 116
3 200.000 232
4 300.000 349
5 500.000 581
6 750.000 872
7 1.000.000 1.163

Die erreichbare Wärmeleistung kann bei abweichenden Dampfdrücken mit HiIfe eines Um-
rechnungsfaktors ermittelt werden. Der Umrechnungsfaktor ergibt sich aus dem untenste-
henden Diagramm anhand des tatsächlich vorhandenen Treibdampfdruckes. Die realisierba-
re Wärmeleistung ergibt sich dann durch Multiplikation des entsprechend der Größe in der
Tabelle abgelesenen Wertes mit dem Umrechnungsfaktor.

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12/4
Beispiel: gesucht wird die tatsächliche Wärmeleistung des Anwärmers Größe 2 bei
einem Treibdampfdruck von 5 bar Ü:

Ergebnis: Faktor aus Diagramm bei 5 bar Ü: 1,5


Tatsächliche Wärmeleistung für Größe 2: 116 kW x 1,5 = 174 kW

5.2.5 Werkstoffe
• Stahl
• Edelstahl
• Andere Werkstoffe auf Anfrage

5.2.6 Einbauvarianten

Abb. 5.4: Einbauvarianten des Dampfstrahl-Anwärmers Typ 12/4

Dampfstrahl-Anwärmer des Typs 12/4 sind bei niedrigen Behältern möglichst waagerecht
einzubauen. Bei hohen Behältern können sie auch senkrecht plaziert werden. Es ist darauf
zu achten, daß die Strömung im Innern des Behälters nicht durch Einbauten behindert wird.

Die Anwärmer sind für die Anbringung der Luftzuführung vorbereitet. Die für den äußeren
Anschluß notwendige Gewindebohrung ist mit einem Blindstopfen versehen, so daß die
Luftzuführung je nach Bedarf in Betrieb genommen werden kann.

Für die Luftzuführung ist ein Rohr bis über den Flüssigkeitsspiegel nach oben zu führen und
die Luftregulierschraube oben anzubringen.
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12/4
5.3 Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/5 für Abdampf
5.3.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Dampfstrahl-Anwärmer werden zum geräuschlosen Anwärmen von Flüssigkeiten mittels
Dampf verwendet. Bei dieser Bauform wird der Dampf axial zugeführt. Die anzuwärmende
Flüssigkeit gelangt über Saugöffnungen, die über den Umfang angeordnet sind, in den
Mischraum. Der aus der Düse austretende Dampf kommt so mit ständig neu zufließender
Flüssigkeit in Berührung und kondensiert dabei.

Infolge hoher Geschwindigkeiten und Ausbildung eines stationären Strömungsprofils kon-


densiert der Dampf ohne die sonst üblichen Knattergeräusche. Beträgt die Temperatur der
erwärmten Flüssigkeit mehr als 80 % der Siedetemperatur, so kann durch selbsttätiges
Einsaugen von Luft die plötzliche, ungeregelte Kondensation von Dampfblasen verhindert
und weiterhin Geräuscharmut erzielt werden.

5.3.2 Einsatzbereiche
Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/5 sind für den Einbau im Behälter vorgesehen und für Ab-
dampf mit einem Druck kleiner als 1 bar ü ausgelegt.

Sie dienen zum Anwärmen und gleichzeitig zum Umwälzen von Flüssigkeiten in Behältern.
Die Anwärmer des Typs 12/5 werden vor allem dort eingesetzt, wo Abdampf anfällt, der
noch zu Heizzwecken genutzt werden kann.

5.3.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse Abmessungen in mm Masse in kg


Dampf A Luft B a b c
1 DN32 G 1/8“ 240 140 45 2,5
2 DN50 G 1/8“ 310 165 57 4,0
3 DN65 G 3/8“ 370 185 64 5,5

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633

Die angegebenen Maße sind Standardmaße, die bei den einzelnen Werkstoffen und Son-
derausführungen u.U. etwas abweichen können.

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12/5
Abb. 5.5: Abmessungen Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/5

5.3.4 Werkstoffe
• Stahl
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

5.3.5 Einbauvarianten

Abb. 5.6: Einbauvarianten des Dampfstrahlanwärmers 12/5

_______________________________________________________________________________________________________________

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12/5
5.3.6 Leistungsdiagramm

Diagramm 5.7: Dampfverbrauch und Wärmeleistung des Dampfstrahlanwärmers 12/5

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12/5
Treibdampfdruck p in bar (Ü) maximaler Gegendruck p in bar (Ü)
0,1 0,04
0,2 0,05
0,3 0,07
0,4 0,10
0,5 0,10
0,6 0,10
0,7 0,10
0,8 0,10
0,9 0,10
1,0 0,10

Wärmeleistung und Dampfverbrauch für die drei zur Verfügung stehenden Baugrößen sind
in Abhängigkeit vom Treibdampfdruck p dem Diagramm 5.7 zu entnehmen. Hierbei ist dar-
auf zu achten, daß die Gegendrücke p (s. Tabelle) einschließlich statischer Flüssigkeitssäu-
len über dem Anwärmer nicht überschritten werden.

Die Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/5 sind waagerecht einzubauen. Es ist darauf zu achten,
daß die Strömung im Innern des Behälters nicht durch Einbauten behindert wird.

Die Anwärmer sind für die Anbringung der Luftzuführung vorbereitet. Die für den äußeren
Anschluß notwendige Gewindebohrung ist mit einem Blindstopfen versehen, so daß die
Luftzuführung je nach Bedarf in Betrieb genommen werden kann.

Für die Luftzuführung ist ein Rohr bis über den Flüssigkeitsspiegel nach oben zu führen und
eine Luftregulierschraube oben anzubringen.

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09.05.06 4/4 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


12/5
5.4 Dampfstrahl-Anwärmer Typ 12/6 zum Einbau in Rohrleitungen
5.4.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Die Dampfstrahlanwärmer des Typs 12/6 sind für den Einbau in Rohrleitungen vorgesehen.
Das anzuwärmende Medium (Wasser) tritt bei diesem Typ axial in den Anwärmer ein und
wird in einem zentral angeordneten Düsenrohr beschleunigt. Der Heizdampf strömt über
Bohrungen im Mantel des Düsenrohres in die Flüssigkeit ein und kondensiert dort.
Dadurch wird eine Druckabnahme der anzuwärmenden Flüssigkeit weitgehend vermieden
und je nach Höhe des Heizdampfdruckes und der Temperaturspanne eine mehr oder weni-
ger große Druckerhöhung erreicht.
Durch die spezielle Konstruktion ist es sogar möglich, für den Aufheizvorgang Dampf mit
einem niedrigeren statischen Druck als dem Flüssigkeitsvordruck zu verwenden.
Dampfstrahlanwärmer des Typs 12/6 werden für kleinere Leistungen vorzugsweise in Guß-
ausführung und für größere Leistungen als Schweißkonstruktion geliefert. Die Anwärmer
sind mit Muffen zum Anschluß eines Thermometers und eines Entleerungshahnes ausge-
stattet.

5.4.2 Einsatzbereiche
Einsatzbereiche für den Dampfstrahlanwärmer 12/6 sind Prozesse, bei denen Flüssigkeiten
direkt in einer Rohrleitung erwärmt werden sollen.

5.4.3 Technische Daten

Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm Masse in kg


A B C a b c
0 32 25 25 70 95 185 6
1 40 32 32 85 120 225 9
2 50 40 40 100 115 245 14
3 65 50 50 110 120 300 18
4 80 65 65 125 130 380 23
5 80 65 65 140 140 425 28
6 80 80 80 120 190 450 35
7 100 100 100 150 200 550 45
8 125 125 125 180 230 700 70
9 150 150 150 200 260 800 80
10 200 200 200 250 285 1000 130
11 250 250 250 370 285 1200 160
12 300 300 300 425 335 1400 250
13 350 350 350 550 415 1700 400
14 400 400 400 600 450 2100 540

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633

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12/6
A: Eintritt Dampf B: Eintritt Kaltwasser C: Austritt Warmwasser

Abb. 5.8: Abmessungen Dampfstrahlanwärmer 12/6

Die oben angegebenen Abmessungen sind Standardmaße, die im Einzelfall bei einigen
Werkstoffen abweichen können.

5.4.4 Werkstoffe
• Stahl
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

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12/6
5.4.5 Leistungsdiagramm

Abb. 5.9: Auswahl der Baugröße für Typ 12/6

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12/6
Auslegungsbeispiel:

gegeben:
3
Wasser: 7,6 m /h um 20 K erwärmen
Wasservordruck: 3 bar Ü

- Zunächst wird der Schnittpunkt der Isobaren für den gegebenen Wasservordruck (3 bar
Ü) mit der Isothermen für die gewünschte Temperaturerhöhung (20 K) bestimmt.
- Ausgehend davon zieht man im Leistungsdiagramm eine Senkrechte nach unten und
3
bestimmt die für den Wasserdurchsatz (7,6 m /h) notwendige Größe (Größe 2).
- Ebenfalls ausgehend vom Schnittpunkt Isobare/Isotherme legt man eine Parallele zur
Abszisse und erhält den notwendigen Heizdampfdruck (1,4 bar Ü).
- Der notwendige Gegendruck wird bestimmt, indem man die durch den genannten
Schnittpunkt verlaufende Isobare für den Wassergegendruck (3 bar Ü) ermittelt.

Der Dampfverbrauch berechnet sich wie folgt:

D = 1,67 x W x ∆ T D ... kg/h (Dampfverbrauch)


3
W ... m /h (zu erwärmende Wassermenge)
∆ T ... K (zu erreichende Temperaturerhöhung)

Das Leistungsdiagramm 5.9 bezieht sich auf eine Wasserzulauftemperatur von 20 °C.
Der Wasserdurchfluß vermindert sich bei Zuflußtemperaturen von maximal 50 °C bis auf
etwa 80 %.

Das Leistungsdiagramm ist aufgestellt für den Grenzfall, daß sich in der Mischdüse ein
Druck einstellt, der in der Nähe des Kavitationsgebietes liegt. Es ist deshalb unbedingt zu
vermeiden, den Gegendruck unter die im Diagramm angegebenen Werte abzusenken.

Große Abweichungen des Wasser- und/oder Dampfdurchsatzes vom Auslegungspunkt sind


möglichst zu vermeiden, da bei zu geringen Durchsätzen u.U. Kavitation im Apparat auftre-
ten kann, so daß mit vorzeitigem Verschleiß der Innenteile des Anwärmers gerechnet wer-
den muß.

Bei anderen Betriebsdaten für Wasservordruck und Gegendruck als im Diagramm angege-
ben, legen wir auf Wunsch den Apparat individuell aus.

Die Dampfstrahl-Anwärmer des Typs 12/6 sind vorzugsweise waagerecht zu installieren.


Sollte ein senkrechter Einbau unbedingt erforderlich sein, bieten wir auf Wunsch eine Son-
derkonstruktion an.

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12/6
6 Dampfstrahl-Luftsauger und Dampfstrahl-Verdichter
6.1 Einstufige Dampfstrahl-Vakuumpumpen
6.1.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Die Dampfstrahl-Luftsauger und Dampfstrahl-Verdichter sind die wohl am weitesten verbrei-
teten Strahlpumpen. Als Treibmedium wird Wasserdampf (überhitzter oder Sattdampf) ver-
wendet. Der Treibdampf strömt axial durch die Treibdüse in den Strahlapparat. Die Treibdü-
se ist bei Dampfstrahl-Saugern immer als Lavaldüse ausgebildet, so daß hinter dem engsten
Querschnitt der Treibdüse Überschallgeschwindigkeit entsteht. Die dafür notwendige kineti-
sche Energie wird durch Umwandlung aus Druckenergie aufgebracht, so daß im Bereich der
höchsten Geschwindigkeit auch der niedrigste statische Druck herrscht. An dieser Stelle der
Strahlpumpe wird das Saugmedium zugeführt, welches vom Treibstrom aufgrund der hohen
Geschwindigkeit und des niedrigen statischen Druckes angesaugt und mitgerissen wird. Das
abzupumpende Gas wird dabei solange mit beschleunigt bis sich die Geschwindigkeiten von
Treibstrom und Saugstrom angeglichen haben. Beide Medien mischen sich in dieser Phase
intensiv. Deshalb wird dieser Teil der Strahlpumpe auch Mischdüse genannt. Das Gas-
Dampfgemisch tritt dann in den engsten Querschnitt (Hals) der Strahlpumpe ein. Dort steigt
je nach Kompressionsverhältnis der statische Druck durch schräge oder gerade Verdich-
tungsstöße an, um im nachfolgenden Diffusor durch Abnahme der Geschwindigkeit und da-
mit der kinetischen Energie den Wert des gewünschten Gegendruckes zu erreichen.

Dampfstrahl-Vakuumpumpen können für beliebige Saugströme ausgelegt werden. Sollte die


notwendige Druckerhöhung zu groß sein, kommen mehrstufige Vakuumpumpen mit und
ohne Zwischenkondensation zum Einsatz.
Wegen der Vielfalt der Aufgabenstellungen werden die Dampfstrahlpumpen für jeden Be-
darfsfall individuell ausgelegt, so daß ein optimaler Wirkungsgrad bei minimalem Treib-
dampfverbrauch auch bei mehrstufugen Anlagen erreicht wird.

In unserem separaten Prospekt „Dampfstrahl-Luftpumpen und Dampfstrahl-Vakuum-


pumpen“ sind ein- und mehrstufige Strahlpumpen mit und ohne Zwischenkondensation dar-
gestellt, die auf Wunsch als komplette Unit geliefert werden.

6.1.2 Einsatzbereiche

Einstufige Dampfstrahl - Vakuumpumpen werden eingesetzt z.B. beim Entlüften von Pum-
pen und Saug- und Heberleitungen, zum Evakuieren von unter Vakuum arbeitenden Appa-
raten und Behältern, bei der Vakuumfiltration sowie als Brüdenkompressoren.

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LS
6.1.3 Technische Daten für Dampfstrahl-Luftsauger/Verdichter bis DN 300

Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm Masse in kg


A B C a b c
1 20 25 25 110 60 165 7
2 20 32 32 110 60 260 7
3 20 40 40 110 70 335 8
4 20 50 50 110 85 430 10
5 20 65 65 110 95 590 11
6 20 80 80 125 110 850 13
7 20 100 100 150 130 950 20
8 50 125 125 150 130 1150 36
9 65 150 150 175 130 1380 53
10 80 200 200 200 160 1685 82
11 125 250 250 250 185 2235 118
12 125 300 300 300 220 2600 158

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633

Die angegebenen Maße sind Standardmaße. Im Einzelfall, insbesondere bei besonderen


Materialien und höheren Drücken können sich Abweichungen ergeben.

Maße für größere Dampfstrahlverdichter auf Anfrage.

A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß

Abb. 6.1: Abmessungen der Dampfstrahl-Luftsauger und -Verdichter

6.1.4 Werkstoffe
• Stahl
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

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LS
6.2 Regelbare Dampfstrahl-Pumpen
Sollen Strahlpumpen bei verschiedenen Lastpunkten betrieben werden, so entsteht wie bei
allen anderen Pumpentypen auch die Notwendigkeit einer Regelung, um die Kennlinien der
Strahlpumpe der Anlagenkennlinie anzupassen.
Zum besseren Verständnis der verschiedenen Regelungsmöglichkeiten soll anhand der
Kennlinien von Strahlpumpen deren Verhalten bei Laständerungen betrachtet werden:

6.2.1 Kennlinien von Strahlpumpen

Im Gegensatz zu mechanisch angetriebenen Pumpen existieren bei Strahlpumpen zwei


Kennlinien, die Saugkennlinie und die Grenzgegendruck-Kennlinie.
Einem bestimmten Saugstrom kann, jeweils als Abszissenwert seines Schnittpunktes mit
den Ejektorkennlinien, ein Saugdruck und ein Grenzgegendruck zugeordnet werden. Der
Ejektor arbeitet stabil, so lange der Druck in dem Raum, in den das verdichtete Gemisch
ausströmt, nicht größer ist als der Grenzgegendruck. Wird der Grenzgegendruck überschrit-
ten, so sinkt der Saugstrom.
Bei Erhöhung des Treibdampfdruckes von p1 zu p2 erhöht sich nur der Grenzgegendruck
deutlich. Der Einfluss des Treibdampfdruckes auf den Saugdruck bleibt bei gegebener
Geometrie der Treibdüse sehr gering.

K e n n lin ie n D a m p fs tra h l-E je k to r


(p 1 < p 2 )
Saugmassenstrom

S a u g d ru c k b e i p 1
G e g e n d ru c k b e i p 1
S a u g d ru c k b e i p 2
G e g e n d ru c k b e i p 2

S a u g d ru c k , G e g e n d r u c k

Abb. 6.2: Kennlinien der Dampfstrahl-Luftsauger und -Verdichter

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6.2.2 Regelungsstrategien
6.2.2.1 Regelung des Treibdampfdruckes

Wie aus dem Diagramm ersichtlich, ermöglicht eine Treibdampfdruck-Regelung die Anpas-
sung des Ejektors an schwankende Gegendrücke.
Ursachen für veränderliche Gegendrücke können sein:
- von außen aufgeprägte Druckänderungen im Apparat, in den das Dampf-Gas-
Gemisch ausströmt, etwa durch schwankende Kühlwassertemperaturen in Konden-
satoren
- veränderliche Saugströme, die, entsprechend des Kennlinienverlaufs, zur Verände-
rung des Saugdrucks und des Gegendrucks führen.

Bei der Treibdampfdruck-Regelung wird der Gegendruck hinter dem Ejektor gemessen. Als
Stellglied dient ein Drosselventil in der Treibdampfleitung, das über eine Verhältnisregelung
angesteuert wird.

Abb. 6.3: Treibdampfdruckregelung

Da bei dieser Regelung der Grenzgegendruck des Ejektors nur knapp über dem vorhande-
nen Gegendruck im nachfolgenden Apparat gehalten wird, spricht man auch von einer
Dampfsparregelung.

6.2.2.2 Düsennadelregelung

Die Düsennadelregelung bewirkt den gleichen Effekt wie die Regelung des Treibdampfdruk-
kes. Sie führt jedoch zu einer zusätzlichen Dampfeinsparung, da der Treibdampf in der
Strahlpumpe noch mit dem vollen Druck zur Verfügung steht.
Bei der Düsennadelregelung wird der Querschnitt der Treibdüse durch eine in diese hinein
ragende Nadel verändert. Damit wird der Treibdampfdurchsatz bei konstantem Dampfdruck
geregelt.
Die axiale Verschiebung der Düsennadel wird mittels eines elektrischen oder pneumatischen
Stellantriebs realisiert. Die Treibdampfzuführung muss in diesem Fall radial erfolgen.

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Abb. 6.4: Dampfstrahl-Luftsauger mit Antriebsaufbau zur Düsennadelregelung

6.2.2.3 Bypassregelung
Soll bei schwankenden Saugströmen der Saugdruck konstant gehalten werden, so kann
unter Umständen auch eine Dampfdruck- oder Düsennadelregelung zum Einsatz kommen.
Da dabei der Grenzgegendruck überschritten werden muss, besteht jedoch die Gefahr der
Instabilität des Ejektors.
Eine sichere Regelung ist mit einer Bypassführung eines Teils des Mischstromes von der
Gegendruck- zur Saugseite des Ejektors möglich. Sollte dies verfahrenstechnisch möglich
und vorteilhaft sein, kann ersatzweise auch Falschluft oder Dampf an der Saugseite des
Ejektors eingesaugt werden. In beiden Fällen wird z.B. bei sinkendem Saugdruck durch die
Bypassregelung der Saugstrom erhöht, so dass entsprechend der Ejektorkennlinie der
Saugdruck wieder steigt.

Abb. 6.5: Saugdruckregelung mittels Bypass

Am einfachsten wird die Bypassregelung realisiert, indem man in die Bypassleitung (bzw.
Falschluftzuführung) einen Druckregler mit konstantem Sollwert einbaut. Dieser öffnet das
Bypass- bzw. Falschluftventil bei Unterschreitung des Drucksollwertes.
Der maximal mögliche Bypassstrom liegt bei ca. 150 % des Saugstromes.

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7 Gasstrahl-Gaspumpen
7.1 Aufbau und Funktionsprinzip
Bei den Gasstrahlpumpen wird ein unter Druck stehendes Gas über den Treibanschluss
eingeleitet. Die nachgeschaltete Düse setzt die statische Druckenergie in kinetische Energie
um, wodurch sich die Geschwindigkeit des Treibstromes erhöht und gleichzeitig hinter der
Düse eine Zone mit geringem Druck entsteht. An dieser Stelle wird über den Sauganschluss
das zu fördernde bzw. zu verdichtende Gas zugeführt. Auf dem weiteren Strömungsweg
vermischen sich Treib- und angesaugtes Gas unter Impulsaustausch. Im Diffusor wird die
Geschwindigkeit des Gemischstromes wieder verzögert und seine kinetische Energie in
Druckenergie umgewandelt.

Je nach Zielstellung werden die Gasstrahl-Gaspumpen wie folgt unterteilt:


• Gasstrahl-Verdichter; Gasstrahl-Vakuumpumpen
verdichten das Saugmedium mit einem größeren Verdichtungsverhältnis.
Gasstrahl-Verdichter erzeugen ein Mischgas mit Überdruck, Gasstrahl-Vakuumpumpen
saugen ein Gas bei Unterdruck an und erzeugen somit ein Vakuum.
• Gasstrahl-Ventilatoren
fördern größere Gasmengen bei kleinen Druckerhöhungen.

7.2 Einsatzbereiche
Der Einsatz von Gasstrahl-Gaspumpen sollte geprüft werden, wenn
- Gase miteinander vermischt werden sollen
- Ein Treibmedium kostengünstig zur Verfügung steht
- Förderprozesse intermittierend ablaufen und ein Treibgas, z.B. Druckluft, vorhanden ist
- bestimmte Förderprozesse aus Sicherheitsgründen auch bei Ausfall der Elektroenergie-
versorgung abzusichern sind.

Typische Einsatzgebiete sind:


Gaswirtschaft: - Mischen von Brenngasen untereinander
- Fördern und Verdichten von Erdgasen
- Mischen von Brenngas mit Luft vor der Verbrennung
Chemische Industrie: - Anfangsevakuierung von Reaktoren und Rohrleitungen, z.B.
Evakuierung von Saugleitungen nicht selbstansaugender
Pumpen
Vakuumtechnik: - Verstärkung des Vakuums vor Flüssigkeitsringpumpen durch
Vorschaltung einer mit Umgebungsluft betriebenen Gasstrahl-
Vakuumpumpe
Sicherheitstechnik: - Be- oder Entlüftung explosionsgefährdeter Räume
- Notventilation bei Stromausfall

Gasstrahl-Gaspumpen werden individuell entsprechend Ihren Förderaufgaben ausgelegt und


gefertigt.

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7.3 Technische Daten für Gasstrahlsauger bis DN 300

Größe Anschlüsse DN Abmessungen in mm Masse in kg


A B C a b c
1 20 25 25 110 60 165 7
2 20 32 32 110 60 260 7
3 20 40 40 110 70 335 8
4 20 50 50 110 85 430 10
5 20 65 65 110 95 590 11
6 20 80 80 125 110 850 13
7 20 100 100 150 130 950 20
8 50 125 125 150 130 1150 36
9 65 150 150 175 130 1380 53
10 80 200 200 200 160 1685 82
11 125 250 250 250 185 2235 118
12 125 300 300 300 220 2600 158

Flanschanschlußmaße nach DIN 2633

Die angegebenen Maße sind Standardmaße. Im Einzelfall, insbesondere bei besonderen


Materialien und höheren Drücken können sich Abweichungen ergeben.

Maße für größere Apparate auf Anfrage.

A: Treibanschluß B: Sauganschluß C: Druckanschluß

Abb. 7.1: Abmessungen der Gasstrahl-Gassauger

7.4 Werkstoffe
• Stahl
• Edelstahl
• andere Werkstoffe auf Anfrage

Die Regelung der Gasstrahlpumpen erfolgt analog den Dampfstrahlpumpen (Abschnitt 6.2).

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Anlage 1

Wasserdampftafel

Wasserdampftafel 1 - 100 bara


Sättigungszustand
p δ v" h" ∆hv ws ms p δ v" h" ∆hv ws ms
bar °C m³/kg kJ/kg kJ/kg m/s kg/s m² bar °C m³/kg kJ/kg kJ/kg m/s kg/s m²
1,0 99,6 1,6940 2675,4 2257,9 424 154 9,0 175,4 0,2148 2772,1 2029,5 453 1301
1,1 102,3 1,5490 2679,6 2250,8 426 169 9,2 176,3 0,2104 2773,0 2026,2 454 1329
1,2 104,8 1,4280 2683,4 2244,1 427 184 9,4 177,2 0,2061 2773,8 2023,0 454 1357
1,3 107,1 1,3250 2687,0 2237,8 428 199 9,6 178,1 0,2020 2774,6 2019,8 454 1386
1,4 109,3 1,2360 2690,3 2231,9 429 214 9,8 179,0 0,1981 2775,4 2016,7 454 1414
1,5 111,4 1,1590 2693,4 2226,2 430 229 10,0 179,9 0,1943 2776,2 2013,6 455 1442
1,6 113,3 1,0910 2696,2 2220,9 431 243 10,5 182,0 0,1855 2778,0 2005,9 455 1512
1,7 115,2 1,0310 2699,0 2215,7 432 258 11,0 184,1 0,1774 2779,7 1998,5 455 1583
1,8 116,9 0,9772 2701,5 2210,8 432 273 11,5 186,1 0,1700 2781,3 1991,3 456 1653
1,9 118,6 0,9290 2704,0 2206,1 433 287 12,0 188,0 0,1632 2782,7 1984,3 456 1724
2,0 120,2 0,8854 2706,3 2201,6 434 302 12,5 189,1 0,1569 2784,1 1977,4 457 1794
2,1 121,8 0,8459 2708,5 2197,2 435 317 13,0 191,6 0,1511 2785,4 1970,7 457 1864
2,2 123,3 0,8098 2710,6 2193,0 435 331 13,5 193,4 0,1457 2786,6 1964,2 457 1935
2,3 124,7 0,7768 2712,6 2188,9 436 346 14,0 195,0 0,1407 2787,8 1957,7 458 2005
2,4 126,1 0,7465 2714,5 2184,9 436 360 14,5 196,7 0,1360 2788,9 1951,4 458 2075
2,5 127,4 0,7184 2716,4 2181,0 437 375 15,0 198,3 0,1317 2789,9 1945,2 458 2145
2,6 128,7 0,6925 2718,2 2177,3 438 389 15,5 199,9 0,1275 2790,8 1939,2 458 2216
2,7 130,0 0,6684 2719,9 2173,6 438 404 16,0 201,4 0,1237 2791,7 1933,2 459 2286
2,8 131,2 0,6460 2721,5 2170,1 439 418 16,5 202,9 0,1201 2792,6 1927,3 459 2356
2,9 132,4 0,6251 2723,1 2166,6 439 433 17,0 204,3 0,1166 2793,4 1921,5 459 2427
3,0 133,5 0,6056 2724,7 2163,2 440 447 18 207,1 0,1103 2794,8 1910,3 459 2568
3,1 134,7 0,5872 2726,1 2159,9 440 462 19 209,8 0,1047 2796,1 1899,3 460 2708
3,2 135,8 0,5700 2727,6 2156,7 440 476 20 212,4 0,0995 2797,2 1888,6 460 2849
3,3 136,8 0,5538 2729,0 2153,5 441 491 21 214,9 0,0949 2798,2 1878,2 460 2990
3,4 137,9 0,5385 2730,3 2150,4 441 505 22 217,2 0,0907 2799,1 1868,1 460 3131
3,5 138,9 0,5240 2731,6 2147,4 442 519 23 219,6 0,0868 2799,8 1858,2 461 3272
3,6 139,9 0,5103 2732,9 2144,4 442 534 24 221,8 0,0832 2800,4 1848,5 461 3414
3,7 140,8 0,4974 2734,1 2141,4 442 548 25 223,9 0,0799 2800,9 1839,0 461 3555
3,8 141,8 0,4851 2735,3 2138,6 443 563 26 226,0 0,0769 2801,4 1829,6 461 3697
3,9 142,7 0,4734 2736,5 2135,7 443 577 27 228,1 0,0740 2801,7 1820,5 461 3839
4,0 143,6 0,4622 2737,6 2133,0 443 591 28 230,1 0,07139 2802,0 1811,5 461 3981
4,1 144,5 0,4516 2738,7 2130,2 444 606 30 233,8 0,06663 2802,3 1793,9 461 4265
4,2 145,4 0,4415 2739,8 2127,5 444 620 32 237,5 0,06244 2802,3 1776,9 461 4550
4,3 146,3 0,4318 2740,9 2124,9 444 634 34 240,9 0,05873 2802,1 1760,3 461 4836
4,4 147,1 0,4226 2741,9 2122,3 445 649 36 244,2 0,05541 2801,7 1744,2 461 5123
4,5 147,9 0,4138 2742,9 2119,7 445 663 38 247,3 0,05244 2801,1 1728,4 460 5411
4,6 148,7 0,4053 2743,9 2117,2 445 677 40 250,3 0,04975 2800,3 1712,9 460 5699
4,7 149,5 0,3972 2744,8 2114,7 446 691 42 253,2 0,04731 2799,4 1697,8 460 5989
4,8 150,3 0,3894 2745,7 2112,2 446 706 44 256,1 0,04508 2798,3 1682,9 459 6279
4,9 151,1 0,3819 2746,6 2109,8 446 720 46 258,8 0,04304 2797,0 1668,3 459 6571
5,0 151,8 0,3747 2747,5 2107,4 446 734 48 261,4 0,04116 2795,7 1653,9 458 6864
5,2 153,3 0,3611 2749,3 2102,7 447 763 50 263,9 0,03943 2794,2 1639,7 458 7157
5,4 154,8 0,3485 2750,9 2098,1 447 791 52 266,4 0,03782 2792,6 1625,7 457 7453
5,6 156,2 0,3367 2752,5 2093,7 448 820 54 268,8 0,03633 2790,8 1611,9 457 7749
5,8 157,5 0,3257 2754,0 2089,3 448 848 56 271,1 0,03495 2789,0 1598,2 456 8045
6,0 158,8 0,3155 2755,5 2085,0 449 877 58 273,4 0,03365 2787,0 1584,7 456 8345
6,2 160,1 0,3059 2756,9 2080,8 449 905 60 275,6 0,03244 2785,0 1571,3 455 8644
6,4 161,4 0,2968 2758,2 2076,8 449 933 62 277,7 0,03130 2782,9 1558,0 454 8946
6,6 162,6 0,2883 2759,5 2072,7 450 962 64 279,8 0,03023 2780,6 1544,9 454 9248
6,8 163,8 0,2803 2760,8 2068,8 450 990 66 281,8 0,02922 2778,3 1531,9 453 9552
7,0 165,0 0,2727 2762,0 2064,9 451 1018 68 283,8 0,02827 2775,9 1518,9 452 9858
7,2 166,1 0,2655 2763,2 2061,1 451 1047 70 285,8 0,02737 2773,5 1506,0 451 10165
7,4 167,2 0,2587 2764,3 2057,4 451 1075 72 287,7 0,02652 2770,9 1493,3 451 10473
7,6 168,3 0,2522 2765,4 2053,7 451 1103 76 291,4 0,02495 2765,5 1467,9 449 11093
7,8 169,4 0,2461 2766,4 2050,1 452 1132 80 295,0 0,02353 2759,9 1442,8 447 11720
8,0 170,4 0,2403 2767,5 2046,5 452 1160 84 298,4 0,02223 2754,0 1417,9 446 12355
8,2 171,4 0,2347 2768,5 2043,0 452 1188 88 301,7 0,02105 2747,8 1393,2 444 12996
8,4 172,5 0,2294 2769,4 2039,6 453 1216 92 304,9 0,01996 2741,4 1368,6 442 13646
8,6 173,4 0,2243 2770,4 2036,2 453 1245 96 308,0 0,01897 2734,7 1344,1 440 14298
8,8 174,4 0,2195 2771,3 2032,8 453 1273 100 311,0 0,01804 2727,7 1319,7 438 14965

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Wasserdampftafel
Anlage 2

Umrechnungstabelle
N kg kg ⋅ m J kg ⋅ m
1Pa = 1 =1 1J = 1 Ws = 1W=1 =1
m m⋅s s s s

Druck bar Pa at Torr psi


1 bar 1 10
5
1,020 750,1 14,5
1Pa 10
−5
1 1 020⋅10 −5 7 501⋅10 −3 1 450⋅10 −4
1 at 0,9807 9 807 ⋅10
4
1 735,6 14,22
1 Torr 1 333⋅10
−3
133,3 1 360 ⋅10
−3
1 1 934⋅10
−2

−2 −2
1 psi 6 895⋅10 6 895 ⋅10
3
7 031⋅10 51,71 1

Arbeit
KJ Ws kWh kcal BTU
KJ 1 1000 2 778 ⋅10
−4
0,2388 0,9478
−3 −7 −4 −4
Ws 10 1 2 778 ⋅10 2 388 ⋅10 9 479 ⋅10
kWh 3 6 ⋅10
3
3 6 ⋅10
6
1 859,85 3 412 ⋅10
3

−3
kcal 4,187 4 187 ⋅10
3
1 163 ⋅10 1 3,968
−4
BTU 1,055 1055 2 931⋅10 0,2520 1

Leistung kW kcal / h kcal / s PS BTU / h


kW 1 859,8 0,2388 1,3596 3 412 ⋅10
3

−3 −4 −3
kcal/h 1 163 ⋅10 1 2 778 ⋅10 1 581⋅10 3,968
kcal/s 4,1868 3 6 ⋅10
3
1 5,693 1 428 ⋅10
4

PS 0,7355 632,4 0,1757 1 2 51⋅10


3

−4 −5 −4
BTU/h 2 931⋅10 0,2520 7 0 ⋅10 3 985 ⋅10 1

Wärmeübertragung Spezifische Wärme Zähigkeit

kcal kJ −3
kcal W kg
1 = 1,163 1 = 4,1868 1 mPa ⋅ s = 1 Cp = 1 10
m ⋅ h ⋅ °C m ⋅K kg ⋅ °C kg ⋅ K m⋅s
W kcal kJ kcal kg
1 = 0,8598 1 = 0,2388 1 Pa ⋅ s = 10 P = 3600
m ⋅K m ⋅ h ⋅ °C kg ⋅ K kg ⋅ °C m⋅h

09.05.06 ANA-Verfahrenstechnik GmbH


Umr.tab.
Fragebogen Dampfstrahlpumpen / Questionnaire Steam Jet Pumps
Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpe / Steam jet liquid pump - Type 12/1; Type 12/2
Dampfstrahl-Luftsauger und Verdichter / Steam jet ejectors

Kunde / Client
...................…………. .................................
Firma Telefon
company phone

.................................. ........................……..
Bearbeiter Telefax
agent fax

...................……….... .................................
Adresse E-Mail
address

...................……….... ……………………….
Anfrage Nr.
Inquiry no.

Treibstrom Mischstrom
motive stream discharge stream
Druck
pressure ....…… (abs)
bar Druck
pressure ……… (abs)
bar

…….… °C ……… °C
Temperatur Temperatur
temperature temperature

Saugstrom / suction stream

……….
Druck
pressure bar (abs)

……….
Temperatur
temperature °C
Stoffströme / component flow
1. ...................... kg/h

2. ...................... kg/h

3. ...................... kg/h

4. ...................... kg/h

Material Mechanisches Design / Mechanical design

...............……. …………
Treibdüse: max. zulässiger Betriebsüberdruck
driving nozzle: max. allowable operating pressure bar (g)

...............……. …………
Körper: max. zulässige Betriebstemperatur
body: max. allowable operating temperature °C

Anschlüsse / connections
Ausführung / design

Flansche / flanges ................................. DIN ANSI

Gewinde / thread ………………………


sonstige / others ………………………
Bemerkungen / Remarks

………………………………………………………………………..
…………………………………….................................................
...................................................................................................
ANA-Verfahrenstechnik GmbH Ansprechpartner/contact person:
Am Saalehang 4 Frau Dr. Schütte, Tel. -135
D – 06201 Merseburg brigitte.schuette@ana-gmbh.com
Tel. +49-(0)3461-457-0 Herr Teske, Tel. -141
Fax +49-(0)3461-457-200 michael.teske@ana-gmbh.com
www.ana-gmbh.com
Fragebogen Flüssigkeitsstrahlpumpen / Questionnaire Liquid Jet Pumps
Flüssigkeitsstrahl-Flüssigkeitspumpe / Liquid jet liquid pump – Type 22/1; 22/2
Flüssigkeitsstrahl-Gaspumpe / Liquid jet gas pump - Type 23/1; 23/2; 23/5

Kunde / Client
...................…………. .................................
Firma Telefon
company phone

.................................. ........................……..
Bearbeiter Telefax
agent fax

...................……….... .................................
Adresse E-Mail
address

...................……….... ……………………….
Anfrage Nr.
Inquiry no.
Treibstrom Mischstrom
motive stream discharge stream
Druck
pressure ....…… (abs)
bar Druck
pressure ……… (abs)
bar

…….… °C ……… °C
Temperatur Temperatur
temperature temperature

Medium / medium

…………………….
Saugstrom / suction stream
Druck
pressure ………. bar (abs)

……….
Temperatur
temperature °C
Stoffströme / component flow
1. ...................... kg/h

2. ...................... kg/h

3. ...................... kg/h

4. ...................... kg/h

Material Mechanisches Design / Mechanical design

...............……. …………
Treibdüse: max. zulässiger Betriebsüberdruck
driving nozzle: max. allowable operating pressure bar (g)

...............……. ………..
Körper: max. zulässige Betriebstemperatur
body: max. allowable operating temperature °C

Anschlüsse / connections
Ausführung / design

Flansche / flanges ................................... DIN ANSI

Gewinde / thread …………………………


sonstige / others …………………………
Bemerkungen / Remarks

………………………………………………………………………..….
…………………………………........................................................
.......................................................................................................
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Am Saalehang 4 Frau Dr. Schütte, Tel. -135
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Fragebogen Gasstrahlverdichter
Questionnaire Gas jet compressors
Kunde / Client
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Anfrage Nr.
Inquiry no.
Treibstrom Mischstrom
motive stream discharge stream
Druck
pressure ....…… (abs)
bar Druck
pressure ……… (abs)
bar

…….… °C ……… °C
Temperatur Temperatur
temperature temperature

Medium / medium

…………………….
Saugstrom / suction stream
Druck
pressure ………. bar (abs)

……….
Temperatur
temperature °C
Stoffströme / component flow
1. ...................... kg/h

2. ...................... kg/h

3. ...................... kg/h

4. ...................... kg/h

Material Mechanisches Design / Mechanical design

...............……. …………
Treibdüse: max. zulässiger Betriebsüberdruck
driving nozzle: max. allowable operating pressure bar (g)

...............……. ………..
Körper: max. zulässige Betriebstemperatur
body: max. allowable operating temperature °C

Anschlüsse / connections
Ausführung / design

Flansche / flanges ................................... DIN ANSI

Gewinde / thread …………………………


sonstige / others …………………………
Bemerkungen / Remarks

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