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Nastja Kusyk

25-18
Die Herausbildung der deutschen Nationalität. Welche Stämme spielen in diesem
Prozess die Hauptrolle?

Die deutsche Nationalität wird aus den westgermanischen Großstämmen der


Franken, Bayern, Alemannen, Thüringen und Sachsen herausgebildet. Der Prozess
fällt vom 5.-6. Jh. bis zur Mitte 11. Jh. Eine führende Rolle bei der Herausbildung
der deutschen Nationalität spielten die Franken.

Der salische König Chlodwig aus dem Geschlecht der Merowinger beseitigte
durch Mord und List die übrigen salischen und ripuarischen Stammesoberhäupter
und brachte von Franken beherrschte Gebiet in seine Gewalt. Die Franken
eroberten Gallien und gründeten 486 das Frankenreich. Hier beginnt eine
intensive Entwicklung der feudalen Gesellschaft. Es entsteht die Klasse der
Feudalherren, die das wichtigste Produktionsmittel dieser Zeit, den Grund und
Boden in ihren Händen konzentriert.
So entstehen im fränkischen Feudalstaat zwei Klassen, 
 die Klasse weltlicher und geistlicher Feudalherren 
 die Klasse abhängiger Bauern
Die römische Kirche unterstützt die Macht der Könige, deshalb nimmt
Chlodwig und der fränkische Adel 496 das Christentum an.
Das Frankreich besteht bis zur Mitte des 9. Jh. Die Blütezeit –unter Karl dem
Großen aus dem Geschlecht der Karolinger. Unter Karl der Großen breitet sich
das Frankreich auf das Territorium vieler europäischer Länder aus.
Für die Herausbildung der deutschen Nationalität war bedeutend, dass die
Franken andere westgermanische Großstämme erobert.
So unterwarf sich Chlodwig 496 die Alemannen.
Seine Nachfolger eroberten 531 das Thüringische Reich und 534 das
Burgunderreich. Bayern wurde dem Frankenreich 788 angegliedert.
Die Sachsen bewahren ihre Selbstständigkeit und hielten an ihrer alten Religion
fast. Doch nach den sächsischen Kriegen Karls des Großen wurden auch sie dem
Frankenreich angegliedert und christianisiert.
Die Zusammenfassung der Großstämme legte den Grundstein zu ihrem
Zusammenwachsen zu einer Nationalität.