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UNO: Herr Hilale stellt die ideologische Verbindung und die politische

Blindheit Südafrikas zur marokkanischen Sahara an den Pranger

New York-Der Botschafter, ständiger Vertreter Marokkos bei den Vereinten


Nationen, Omar Hilale, stellte dem Sicherheitsrat gegenüber die ideologische
Affinität und die politische Blindheit Südafrikas der marokkanischen Sahara
gegenüber an den Pranger.

"Südafrikas ideologische Verbindung mit dem Separatismus der Front Polisario


kann die politische Blindheit dieses Landes im Konflikt um die marokkanische
Sahara nicht hinters Licht bringen. Desgleichen kann seine unabdingbare
Unterstützung zugunsten dieser bewehrter Gruppe und dessen mitschuldige
Verschwiegenheit über die Verbrechen gegen die sequestrierten
Bevölkerungsgruppen in den Lagern Tinduf nicht rechtfertigen, unter anderem
durch den "Anführer" dieser Milizen, den sogenannten Brahim Ghali, der in
Spanien wegen Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit, terroristische
Handlungen und Vergewaltigungen strafrechtlich verfolgt wird, stellte Herr
Hilale in einem Brief an den Pranger, der am Montag an den Präsidenten des
Sicherheitsrates und an den Generalsekretär der Vereinten Nationen als
Reaktion auf die Übermittlung eines Schreibens der Front Polisario an den
Sicherheitsrat durch den ständigen Vertreter Südafrikas ausgerichtet wurde.

Der Botschafter Hilale brachte das tiefe Bedauern des Königreichs Marokko zur
Sprache, dass "Südafrika weiterhin als Botschafter eines Betrügers fungiert, der
die Behauptung aufstellt, die Akkreditierung eines sogenannten Botschafters
innezuhaben, der die Front Polisario bei den Vereinten Nationen vertritt, was die
Organisation nie eingestanden hat".

In diesem Sinne forderte der marokkanische Diplomat Südafrika dazu auf, "der
offiziellen Position der Vereinten Nationen nachzukommen, wie sie der
Generalsekretär der Vereinten Nationen in dessen sukzessiven Berichten an den
Sicherheitsrat zum Ausdruck gebracht hat, die diesen Fälscher zu einem
einfachen Vertreter der Front Polisario in New York und nicht bei der UNO
machen. Südafrika könnte nie mit der UNO verwechselt werden".

"Bei allem Respekt vor Südafrika wird es weder auf der offiziellen UNO-
Webseite noch im diplomatischen Verzeichnis das "blaue Buch" und noch
weniger in einem Dokument der Vereinten Nationen den geringsten Verweis
auf eine sogenannte Vertretung Südafrikas und dieser bewehrten Gruppe bei den
Vereinten Nationen ausfindig werden", sagte Hilale, darauf verweisend, dass
"das Bestehen Südafrikas auf der Validierung dieser Usurpation des Status
weder die Sicherheit des Sicherheitsrates irreführen noch einer sogenannten
Vertretung die geringste Legitimität verleihen, die nur in den Lagern Tinduf in
Algerien bestehen sollte“.

Der marokkanische Diplomat forderte den ständigen Vertreter Südafrikas


außerdem dazu auf, der Frage nachzugehen, warum Algerien, das die Front
Polisario geschaffen, finanziert, bewehrt und seinen gesamten diplomatischen
Apparat mobilisiert, seine Mission nicht dauerhaft bei der UNO mit der
Übermittlung des falschen Briefes beauftragt, und warum Algerien, die
Hauptpartei in diesem regionalen Konflikt, diese illegale Aufgabe regelmäßig
Südafrika überträgt?"

Darüber hinaus drückte Herr Hilale die Verurteilung der "Garantie Südafrikas
durch Südafrika" für eine trügerische Terminologie der Art des regionalen
Konflikts über die marokkanische Sahara sowie die irreführenden
Beschuldigungen zur Lage der Menschenrechte in dessen Sahara-Provinzen
aus".

Der marokkanische Botschafter beschuldigte Südafrika ferner dessen, so zu tun,


als würde es ignorieren, dass der Sicherheitsrat in dessen sukzessiven
Resolutionen, inbegriffen in der Resolution 2548 vom 30. Oktober 2020, "in
dieser Hinsicht die seitens Marokkos ergriffenen Maßnahmen und Initiativen
begrüßt, die Rolle der Kommissionen des Nationalen Menschenrechtsrates in
Dakhla und in Laâyoune und die Interaktion zwischen Marokko mit den
Mechanismen im Rahmen der Sonderverfahren des Menschenrechtsrates der
Organisation der Vereinten Nationen ins Rampenlicht rückend".

Er schob nach, dass "Südafrika schlecht aufgestellt ist, um sich als


Menschenrechtsanwalt zu etablieren. In der Tat verurteilen internationale
Menschenrechtsorganisationen regelmäßig schwerwiegende
Menschenrechtsverletzungen in Südafrika, im Besonderen die Rechte von
Minderheiten und indigenen Bevölkerungsgruppen sowie außergerichtliche und
summarische Hinrichtungen usw…“.

Darüber hinaus offenbarte Herr Hilale die "rassistische und fremdenfeindliche


Gewalt sowie Verbrechen und Hasskampagnen", wovon "Migranten,
Flüchtlinge und Asylsuchende aus schwesterlichen afrikanischen Staaten, die
sich in Südafrika niedergelassen haben, weiterhin Opfer sind", eine Situation,
die umso bedauerlicher ist als die internationale Gemeinschaft sich darauf
vorbereitet, den 20. Jahrestag der Erklärung und des Aktionsprogramms von
Durban gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und
damit der damit verbundenen Intoleranz zu begehen."

Der marokkanische Botschafter schloss mit der Feststellung ab, dass "die
Ablehnung der Position des Sicherheitsrates in Bezug auf die marokkanische
Sahara durch Südafrika unauslöschlich seine Glaubwürdigkeit als Land
unterminiert, das im Namen der Afrikaners eine Rolle zugunsten der Bewahrung
des Friedens und der Sicherheit im Kontinent einnehmen will", aus der
Überzeugung, dass "eine solche Verantwortung nur den Staaten übertragen
werden darf, die Partei für den Frieden und für die Einheit des Kontinents
ergreifen, weit entfernt von einer parteipolitischen bzw. ideologischen Position".

Dieses an die 15 Mitglieder des Sicherheitsrates umverteilte Schreiben wird als


offizielles Dokument des Sicherheitsrates veröffentlicht, innerhalb seiner
Annalen festgehalten und im Anschluss danach in den sechs Amtssprachen des
Sicherheitsrates an alle UNO-Mitgliedstaaten der Organisation verteilt.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com