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29/5/2021 Mittelalterliche Männerbekleidung - Mode im Mittelalter

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MODE IM MITTELALTER
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Mittelalterliche Männerbekleidung INFOS ZUR MITTELALTERMODE

Was finden sie auf dieser Webseite? Hier


werden Informationen rund um die Mode des
Mittelalters präsentiert. Man findet hier also
Im Mittelalter gab es auch eine Art von Modeepochen. Die Kleidungen im frühen Mittelalter (in
Infos über:
Romantik – zwischen 800 und 1200 n. Chr.) wurden sehr durch die Kultur und Mode des antiken
Rom und Byzanz beeinflusst. Im Lauf der Zeit haben jedoch diese Einflüsse abgenommen. Bedeutung der Kleidung
Funktion der Kleidung
Stoffe und Materialien
Ober- und Untergewänder Frauen- und Männermode

In der Bildergalerie findet man dagegen


Ein mittelalterlicher Mann trug Brouche (Unterhose) Abbildungen der mittelalterlichen Kleidungen,
und Unterhemd aus Leinenstoff. Darauf hatte er einen die auf Basis von verschiedenen Gemälden
erstellt wurden.
Kittel aus Wolle angezogen, der knielang war und
lange Ärmel hatte sowie in der Taille gegürtet war. Die
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Gürtelschnalle zeugte auch von der Position, weil sie
aus Buntmetall, Silber oder sogar Gold gemacht
Falls Sie Fragen haben, dann kontaktieren Sie
wurde. Als Oberbekleidung trug man oft einen uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten.
recheckigen Wollenmantel. Im späteren Mittelalter Nutzen Sie dieses Kontaktformular.

trugen die Männer ein Unter- und Überkleider, die die


Füße freigelassen haben. Knielanger Rock wurde am
Saum mit Schlitzen versehen. Auf den Unterrock, der
lange Ärmel hatte, hatten die Männer den ärmellosen
Surcot (auch Suckenie) getragen. Außerdem trugen
die Männer Unterhose aus Leinenstoff und Beinlinge
– also Strümpfe, die eng anliegend und oberschenkellang waren. Das Unterkleid wurde nachher
durch einen Rock, der am Rücken gefaltet war, ersetzt. Der Rock hatte einen Stehkragen und
wurde vorne mittels Knöpfe und Bänder geschlossen. Unter dem Rock wurde ein feines und
gefaltetes Leinenhemd getragen. Als Oberbekleidung wurde Houppelande oder ein kurzer Mantel
getragen.

Schuhe und Kopfbekleidung


Bis zum 11. Jahrhundert wickelten die Männer sowohl ihre
Beine als auch ihre Füße mit Binden um. Danach begannen
sie Beinlinge, also lange Strumpfbeine, zu tragen. Die
Schuhe wurden wendegenäht und aus Leder gefertigt. Dazu
haben manche Männer die sog. Schnabelschuhe (Poulines)
getragen. Derartige Schuhe hatten einen sehr langen
Spitzen, was von der gesellschaftlichen Position zeugte. Die
Männer haben im frühen Mittelalter vor allem kurze
Haarschnitte und später offen und gelockt sowie durch die
Schultern hängend getragen. Im späteren Mittelalter trug man
halblange Frisuren und eine Gugelhaube als Kopfbedeckung.
Später wurde eine Bundhaube sehr populär. Die Männer
rasierten ihre Gesichter glatt oder hatten einen Vollbart
getragen.

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