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1. A jó nyelvtanár – az ideális nyelvtanuló.

A motiváció szerepe a nyelvtanulásban

1. Einführung: In der Welt der Schule spielt die Motivation eine zentrale und unentbehrliche
Rolle – ohne genügende Motivation gibt es nämlich (meiner Ansicht nach) kein
erfolgreiches Lernen. Mit diesem Begriff hängen der gute Sprachlehrer und der ideale
Sprachlerner eng zusammen. Im Folgenden möchte ich dieses Thema erörtern.

2. Erklärung des Begriffs Motivation:


 Motivation ist ein Sammelbegriff für alle psychischen Erscheinungen, die unser Tun
auf ein bestimmtes Ziel hinlenken – in unserem Falle ist dieses Ziel die Motivation zum
Deutschlernen
 zwei Typen der Motivation:
 intrinsischer Motivaton:
o = eine Sache wird um ihrer selbst willen angestrebt  z. B. jemand, der
intrinsisch motiviert Deutsch lernt, tut dies einfach, weil er Freude empfindet,
wenn er seine Sprachkenntnisse erweitert
o ist von äußeren Anreizen unabhängig
o typische intrinsische Motive sind z. B. Interesse, Wissensdrang und Neugier
 extrinsischer Motivation:
o hier ist nicht der Weg das Ziel, sondern die angenehmen Folgen der Erreichung
des Zieles  d. h., eine Handlung wird nicht um ihrer selbst willen ausgeführt,
sondern weil sich der/die Handelnde positive Konsequenzen davon verspricht –
diese Motivation verschwindet aber gleich, sobald die äußeren Anreize
verschwinden
o dabei liegen die Motive außerhalb der Beziehung des Lernenden zum Lehrstoff 
z. B. Benotung, Lob, Anerkennung oder Prestige
 unter diesem Blickwinkel erscheint intrinsische Motivation bei der Arbeit oder in der
Schule günstiger  am günstigsten ist aber eine Kombination von beiden (wenn
also intrinsisch motiviertes Verhalten durch extrinsische Motivation verstärkt wird)

3. Wichtigkeit der Motivation:


 Motivation ist bekanntlich ein wichtiger Faktor des Lernens  ohne Motivation gibt es
keinen Lernerfolg  auf die Frage jedoch, wie man jemanden für etwas motivieren
kann, gibt es aber keine eindeutige Antwort (z. B. jemand, der dem Sprachenlernen von
vornherein uninteressiert oder ablehnend gegenübersteht, wird sehr viel schwerer für die
damit verbundenen Anstrengungen zu motivieren sein als jemand, der am
Sprachenlernen interessiert ist)
 Motivation stellt auch eines der wichtigsten Kriterien für den Lernprozess, den
Lernerfolg und das Arbeitsklima dar
 durch ausreichende Motivation kann der Lernprozess positiv beeinflusst werden,
wodurch auch der Lernerfolg gesteigert wird; allerdings ist zu beachten, dass sich
Schüler eigentlich nur selbst motivieren können, da Motivation immer vom Menschen
selbst ausgeht (es ist aber möglich, einen anderen bei der Motivationssteigerung zu
unterstützen)
 man muss akzeptieren, dass nicht alle Kinder gern lernen – unsere wichtigste Aufgabe
als Lehrer ist, Lust zum Deutschlernen zu machen; das Ziel ist, die Stunde und das
Fremdsprachenlernen für die Kinder interessant zu machen

4. Der gute Lehrer:


 die Motivation und der Begriff „der gute Lehrer“ haben einen engen Zusammenhang
miteinander  wenn die Kinder den Lehrer lieben, lernen sie das Fach auch gern
 wichtig ist, dass der Lehrer ein Vertrauensverhältnis zu seiner Gruppe schafft, das
auch gegenseitige konstruktive Kritik aushält (im Unterricht muss sachliche Kritik
vorsichtig geübt und auch ausgehalten werden)
 für das Gruppenklima ist auch die Sitzordnung wichtig  die Tische sollten am
besten kreisförmig angeordnet sein, damit die Lerner sich gegenseitig sehen können
(günstig ist es, wenn die Tische für Gruppenarbeit leicht umgestellt werden können)
 neben den Unterrichtsinhalten muss die Art der Unterrichtsgestaltung interessant und
abwechslungsreich sein  dazu gehört, dass der Lehrer die Übungsformen vielseitig
einsetzt und zwischen Einzel-, Partner-, Gruppen- und Frontalarbeit abwechselt
 man soll Partner für die Schüler sein, aber die Schüler müssen in dem Zentrum
stehen, der Lehrer hilft nur ihnen
 für den guten Lehrer gibt es 6 Kernkompetenzen wichtig:
 Selbst-Kompetenz (= Wie gehe ich mit mir um?; hier sind Selbstwahrnehmung,
Stabilität, Belastbarkeit, Abgrenzungsfähigkeit wichtig)
 Beziehungs-Kompetenz (= Wie gehe ich mit anderen Menschen um?; hier sind
Wahrnehmungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Dialog- und Interaktionsfähigkeit,
Rücksichtnahme, Toleranz, Vertrauenswürdigkeit und Offenheit wichtig)
 Gesprächskompetenz (= Wie kommuniziere ich?; hier sind
Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Rhetorik und Strukturfähigkeit
wichtig)
 Fach- und Sachkompetenz (= Was muss ich wissen, können und tun?; hier sind
Fachwissen, pädagogische und psychologische Kenntnisse, Lehrfähigkeit und
Lernbereitschaft wichtig)
 Organisationskompetenz (= Wie organisiere ich?; hier sind planen, koordinieren,
Grenze setzen, Entscheidungen umsetzen und Aufgaben sinnvoll verteilen wichtig)
 Methodenkompetenz (= Welche Methoden benutze ich?; hier sind verbale
Methoden (Diskussion); visuelle Methoden (Tafelzeichnung, Bilder, Grafiken),
kinästhetische Methoden (Bewegungsformen und Bewegungsspiele, Rollenspiele);
haptische Methoden (Zeichnen, Schreiben, Malen, Basteln) und Sozialformen
(Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Frontalarbeit) wichtig)

5. Der ideale Schüler:


 wäre motiviert, aufgeschlossen, fleißig, kommunikativ, aufmerksam, verständnisvoll,
zielorientiert und angesammelt
 leider gibt es immer weniger solche Schüler; wir als Lehrer aber müssen es probieren,
diese Tendenz zu verändern  dazu gibt uns die Motivation eine große Hilfe – die
Motivation von kleinen Schülern ist ein bisschen leichter als die Motivation von älteren
Schülern

6. Motivationsmöglichkeiten:
 man kann die Schüler mit seiner Persönlichkeit motivieren  wir müssen ein
„angenehmer“ Lehrer sein, also wir müssen uns für die Anliegen und Ideen der Schüler
interessieren
 der Lehrer soll ein gutes, freundschaftliches Verhältnis aufzubauen, z. B. durch kurze,
persönliche oder private Gespräche; Spiele sind auch sehr wichtig, sie lockern den
Unterricht auf, sie können als Unterbrechung, Belohnung oder zum Lernen verwendet
werden
 die Schüler sollen die Schule nicht als lästige Pflicht sehen, sie sollen merken, welche
Chancen sie haben und welche Möglichkeiten ihnen offen stehen – Spaß an der Arbeit
in der Schule bedeutet, dass man der Klasse zeigt, dass man gerne in die Schule geht,
gerne Lehrer ist und von seinem Fach begeistert ist
 im Idealfall ist eine interessante Lerntherapie bzw. ein mitreißender Unterricht
motivierend genug; das Kind hat Spaß an der Sache und lernt aus Freude am Tun  wir
müssen hier die Interessen des Kindes berücksichtigen (z. B. Vorschul- und
Grundschulkinder haben eine Vorliebe für Tiere, lustige Reime und Bewegung
 es gibt auch Schüler, die nicht ausreichend aus sich heraus motiviert sind (die
Beziehung zum Lernstoff fehlt und damit auch das Bedürfnis, sich mit diesem
Lerninhalt auseinanderzusetzen – häufig handelt es sich z. B. um solche Kinder oder
Jugendliche, die Misserfolge nach vielen Stunden des Lernens haben und/oder schlechte
Noten in der Schule bekommen)
 der Lehrer muss für ein Umfeld schaffen, in der die Schüler keine Angst davor haben
müssen, Fehler zu begehen – übertriebene Fehlerangst und unüberlegte Bestrafung von
gemachten Fehlern blockieren enorm und hemmen jede Form von Entwicklung
 aktives Einbinden der Lernenden mit spielerischem Ausprobieren, Versuchen,
Lehrausgängen, Gruppenarbeiten  die Lernumgebung sollte dem Verlangen nach
Wissen entsprechen und der Neugier Nahrung geben
 Rückmeldungen an die Lernenden ist unbestritten ein wichtiger Teil des Unterrichts
 die Schüler müssen wissen, auf welchem Leistungsniveau sie sich bewegen (aber das
muss nicht immer in Form von Noten sein, sondern sollte verbal erfolgen und eventuell
mit Belohnungen ergänzt werden)
 bei der Motivation ist der Medieneinsatz auch wichtig (man kann Bilder zeigen, Musik
hören und singen, kurze Filme sehen oder mit dem Computer und mit dem Internet
arbeiten)