Sie sind auf Seite 1von 4

2. A tanítási-tanulási folyamat tervezése. Az idegen nyelvi tanóra céljai és felépítése.

A
különböző munkaformák a németórán

1. Einführung: Die Planung des Unterrichtprozesses ist eine grundlegende Aufgabe aller
Lehrer. Dieser Prozess ist vielseitig, der Lehrer soll mehrere Aspekte berücksichtigen. Im
Folgenden werden diese Aspekte und die Teile dieses Prozesses thematisiert.

2. Stufen der Planung:


 Jahresplanung: Zahl der Unterrichtswochen, der wöchentlichen Unterrichtsstunden, das
Alter der Schüler, Klassenstärke, das Lehrwerk, die technischen Hilfsmittel, die Stoffe
(Grammatik, Wortschatz, Redemittel, Landeskunde)
 thematische Planung: ausführlicher als ein Jahresplan; didaktische Ziele und
Entwicklungsziele, Sozialformen, Hilfsmittel, Hausaufgabe
 Stundenplan: konkrete Aufgaben, die Formen der Tätigkeiten, Materialien und
Hilfsmittel, Zeiteinteilung

3. Lernzielbeschreibung im Allgemeinen:
 50er Jahre: sprachliche, geistig-formale, kulturkundliche und erzieherische Teilziele
 60er Jahre: fachspezifische Lerninhalte und pragmatisch-nützlicher Aspekt  Sprache
als Kommunikationsmittel
 70er Jahre: die kommunikative Kompetenz differenziert in sprachliche, inhaltlich-
kognitive und sozial-affektive Kompetenz
 sprachliche Kompetenz:
o = Beherrschung der Sprache auf einem bestimmten Niveau
o setzt sich aus den folgenden Teilen zusammen: Beherrschung eines Wortschatzes,
B. grammatischer Strukturen, B. von Redemitteln, von
Kommunikationssituationen und entsprechender Textsorten, B. parasprachlicher
Ausdrucksmittel (Aussprache, Betonung) und außersprachlicher Ausdrucksmittel
(Gestik, Mimik) und B. der Teilfertigkeiten (Hörverstehen, Sprechen,
Leseverstehen, Schreiben)
 inhaltlich-kognitive Kompetenz: landes- und kulturkundliche Hintergründe und
Gegebenheiten der Zielkultur
 sozial-affektive Kompetenz:
o Sprache wird nicht isoliert vermittelt, sondern als Teil verschiedener
Verhaltensmöglichkeiten; Lerner sollen nicht nur Rollen übernehmen, sondern
ihre Rolle reflektieren und die Fähigkeit entwickeln, andere Rollen spielen zu
können
o Rollen, die für ausländischen Lerner relevant sein können: R. gegenüber Freunden
und Bekannten, gegenüber Fremden, R. in Rahmen von Ausbildung und Beruf, R.
in der Öffentlichkeit, R. gegenüber Dienstleistungseinrichtungen, R. in Rahmen
des Wirtschaftssystems, R. in Rahmen von Freizeit/Spiel/ Erholung
4. Lernzielbeschreibung der Fremdsprachenstunde:
 das Lernziel: Was sollen die Schüler lernen?  in jedem Unterricht geht es um bewusst
angestrebte Veränderungen in den Schülern
 das Modell der didaktischen Analyse von Wolfgang Klafki beschreibt die
Planungskriterien für einen didaktisch begründeten Unterricht – 6 Faktoren: das Ziel,
die Lernaktivität, die Lehreraktivität, die Sozialformen, die Materialien, die Hilfsmittel
und die Medien
 das Ziel:
 „Ein Lernziel ist ein Aufforderung an den Lehrer, bestimmte Verhaltensänderungen
der Schüler sehr aufmerksam zu verfolgen, zu diagnostizieren und zu fördern, andere
aber (die gar nicht genannt werden) zu vernachlässigen: Ein Lernziel ist eine
Aufforderung zur Aufmerksamkeit“ (H. Meyer)
 das Ziel des Unterrichts ist, dass die Lernenden am Ende der Stunde etwas weiter
sein sollen als zu Beginn der Stunde – sie sollen etwas wissen und können, was sie
vorher nicht wussten und konnten  ein Lernziel formuliert den Zuwachs an
Wissen, Kompetenz, Fähigkeiten und Fertigkeiten, den Lernende am Ende des
Lernprozesses erworben haben sollen (und nicht den Prozess des Lernens)
 Lernziele haben eine Inhaltskomponente, die sich auf die Auseinandersetzung mit
dem Unterrichtsgegenstand bezieht (An welchen Gegenständen wird gelernt bzw.
wird ein Lernzuwachs erzielt?), und eine Verhaltenskomponente, die die Art und
Weise der Auseinandersetzung bezeichnet (Was kann ich beobachten?)
 die Formulierung von Lernzielen nötigt die Lehrer dazu:
o sich genaue Rechenschaft über die eigenen Lehrabsichten zu geben (heuristische
Funktion)
o sich Klarheit über die didaktischen Schwerpunkte des Unterrichts zu verschaffen
(didaktische Reduktion)
o den Lernprozess streng nach lern- und kognitionspsychologischen
Gesichtspunkten zu strukturieren
 Lernziele bieten den Lehrern: bei der Durchführung des Unterrichts einen „roten
Faden“, ein Instrumentarium für die Überprüfung des Lernerfolgs und Kriterien für
die Bewertung der Planung und Durchführung des Unterrichts
 Lernaktivität: = Was sollen die Schüler tun, um das Lernziel zu erreichen?
 Ziel  Verbesserung von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen; die Tätigkeit muss
sein und einen vorgegebenen Zweck haben, beabsichtigt und organisiert sein
 zwei Typen von Lernaktivität: kognitiv-elaborative Aktivitäten (z. B. erklären,
kommentieren), kommunikativ-koordinative Aktivitäten (z. B. Übereinstimmung
anfragen)
 Lehreraktivität: = Was soll der Lehrer tun, um das Lernziel zu erreichen?
 Lernphasenmodell:
o 1. Phase: Einführung, Motivation der Schüler, Aktivierung der Vorkenntnisse
o 2. Phase: Präsentation – ein Lesetext oder ein Hörtext wird präsentiert; der Text
enthält neue sprachliche Mittel, grammatische Strukturen, usw.
o 3. Phase: Semantisierung – die neuen Strukturen werden behandelt, semantisiert
o 4. Phase: Übungsphase – die Schüler lernen die neuen sprachliche Mittel selbst zu
verwenden; die längste Phase im Unterricht; hier werden nicht nur die
Fertigkeiten, sondern auch die Teilfertigkeiten (Aussprache, Intonation,
Grammatik, Wortschatz, Rechtschreibung) geübt
 Sozialformen: = Wie arbeiten die Schüler um das Lernziel zu erreichen?
 Sozialformen regeln die Beziehungs- und Kommunikationsstruktur des Unterrichts,
die sich äußerlich in der Sitzordnung und der Gesprächsstruktur äußert
 Frontalunterricht:
o im Frontalunterricht ist der Lehrer der absolute Leiter der Stunde, er regiert alles
o Vorteile: Erklärungen, Instruktionen und Präsentationen können einfach gegeben
werden + kann gut geplant werden
o Nachteile: lehrerzentrische Interaktion, wenige Kommunikation zw. Lernenden,
viele Redezeit des Lehrers, nicht die Einzelperson steht im Mittelpunkt, die
Kreativität steht im Hintergrund
 Gruppenarbeit:
o ist ein didaktisches Konzept und eine Unterrichtsform, bei der der Unterricht
intensiv und über längere Zeiträume hinweg ausschließlich in der Sozialform
Gruppenarbeit durchgeführt wird
o hat sich aus verschiedenen reformpädagogischen Strömungen heraus entwickelt;
nutzt Möglichkeiten, die Gruppenidentität zu fördern und achtet auf eine positive
gegenseitige Abhängigkeit der Gruppenmitglieder; hier spielt die Differenzierung
eine große Rolle
o der Lehrer nur beobachtet die Arbeit und hilft, wenn es nötig ist; die G. ist für den
Lehrer arbeitsintensiv (Vorbereitung, Organisation) und kann Schwierigkeit bei
der Auswertung und Benotung bedeuten
o Vorteile: die Sprechzeit der Lernenden ist erhöht, Kooperation, besser für passive
Schüler, Autonomie, Selbstständigkeit und gegenseitige Hilfe der Schüler,
Toleranz, Förderung der Selbstkompetenz
o Nachteile: laut, längere Organisation, Mangel an der ständigen Lehrerkontrolle,
dominante vs. scheue Schüler, unfaires Verhalten gegenüber Gruppenmitgliedern
 Partnerarbeit:
o eine Sozialform, bei der zwei Schülerinnen bzw. Schüler eine Aufgabe
selbstständig und kooperativ lösen
o die Partnerbildung kann sehr vielfältig sein (z. B. bunte Karten, Zahlen, usw.), die
Differenzierung spielt hier auch eine große Rolle
o Vorteile: Zeit für Sprechen, erhöhte Zahl der Interaktionen, Kooperation,
selbstständige Arbeit, schnelle Organisation (z. B. wenn zwei Schüler
nebeneinander sitzen)
o Nachteile: die Schüler beschäftigen sich nicht mit der Aufgabe, laut, einige
Schüler finden keinen entsprechenden Partner / der Lehrer wählt ihm keinen
entsprechenden Partner aus
 Einzelarbeit:
o bei der Einzelarbeit stellt die Lehrkraft den Schülern eine Aufgabe, die sie dann
allein lösen
o Bedingungen: Motivation der Schüler, Selbstkontrollmöglichkeit, Differenzierung
o Vorteile: eigenes Tempo und Lernstil (Lernerautonomie), passende Niveau der
einzelnen Schüler (Differenzierung; kann für scheue und schwächere Schüler
positiv sein), leise
o Nachteile: kann zur Isolation einzelner Schüler führen, keine Kooperation, die
Differenzierung ist hier eine größere Arbeit

 Material: = Woran/womit werden Lernaktivitäten ausgeführt? Das Material ist ein


Mittel um das angestrebte Ziel zu erreichen. (z. B. Lehrbuch, Arbeitsbuch,
Aufgabenblätter, Präsentationen, usw.)
 Hilfsmittel/Medien: Wie/mit Hilfe welcher Träger/Verstärker werden die Materialien
den Schülern dargeboten? (z. B. Computer, Projektor, Lautstärker, usw.)